
Episoden
1640- USA-Korrespondent Christian Weisflog: «Hollywood hätte es sich nicht besser ausdenken können»22.08., 02:3022.08.2026, 02:3000:22:52
In dieser Samstagsfolge blickt der langjährige NZZ-Journalist Christian Weisflog auf viereinhalb bewegte Jahre als politischer US-Korrespondent in Washington zurück. Es war eine filmreife Zeit voller historischer Wendepunkte: vom Sturm auf das Kapitol über die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten bis hin zum spektakulären Comeback von Donald Trump. Im Gespräch mit Simon Schaffer erzählt er, wie sich die Arbeit unter der enormen Nachrichtenflut verändert hat und mit welchen Eindrücken er aus den USA nach Zürich zurückkehrt. Gast: Christian Weisflog, Auslandredaktor NZZ Host: Simon Schaffer Mehr Texte von Christian hier bei der NZZ. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- ADHS oder nicht? Wenn Praktikanten allein entscheiden21.08., 02:3021.08.2026, 02:3000:16:08
Immer mehr Erwachsene lassen sich auf ADHS abklären. Doch wie gründlich sind diese Abklärungen wirklich? Eine Recherche der NZZ am Sonntag deckt auf, dass an der Basler Universitätsklinik während Jahren Praktikanten mit dem Prozess beauftragt waren. Sie mussten die Abklärungen weitgehend alleine durchgeführen und Diagnosen stellen. Das Problem: Standardisierte Fragebögen lassen viel Interpretationsspielraum. Um Fehldiagnosen zu vermeiden, braucht es klinische Erfahrung. Fehlt diese, drohen unsaubere Ergebnisse. Das belastet nicht nur das Gesundheitssystem, sondern entwertet auch das Krankheitsbild für tatsächlich Betroffene. In dieser Folge sprechen wir über die Erfahrungen der Praktikanten und die Folgen für Betroffene. Denn das Basler Beispiel dürfte kein Einzelfall sein. Heutiger Gast: Karoline Edrich, Redaktorin NZZ Am Sonntag Host: Alice Grosjean Redaktion: Sarah Ziegler Karolines Recherche kannst du auch bei der NZZ nachlesen. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- Wildberries: Warum die Ukraine das russische Amazon angreift20.08., 02:3020.08.2026, 02:3000:13:37
Die Online-Plattform Wildberries soll für rund zehn Prozent des gesamten russischen Einzelhandels verantwortlich sein; nicht nur im Internet. Russische Soldaten kaufen dort sogar Teile ihrer Ausrüstung. Deswegen hat das ukrainische Militär mit Drohnen zuletzt mehr als 20 Mal Lager der Firma angegriffen. Am vergangenen Wochenende etwa ging sogar das grösste Lager der Firma in Koledino südlich von Moskau in Flammen auf. Doch die Ukraine greift Wildberries nicht nur an, weil Soldaten dort einkaufen, erklärt Ukraine-Korrespondent Volker Pabst in dieser Folge von «NZZ Akzent». Sie hofft auch auf eine Kettenreaktion in der russischen Wirtschaft. Gast: Volker Pabst, Korrespondent der NZZ Host: Marlen Oehler Redaktion: Sarah Ziegler Produktion: Benjamin Gysler Hier findet ihr die jüngste Berichterstattung zu dem Thema. Und hier könnt ihr lesen, was unser Gast Volker Pabst aus seinem Berichtsgebiet noch berichtet. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.
- Die Huthi greifen wieder an: Was bedeutet das für den Jemen?19.08., 02:3019.08.2026, 02:3000:14:45
Der Konflikt in der Golfregion spitzt sich weiter zu. Seit einigen Tagen ist es vor allem die Huthi-Miliz in Jemen, die von sich reden macht: Die Islamisten haben eine grosse Ölraffinerie in Saudiarabien angegriffen, und auch im Roten Meer kommt es immer wieder zu Angriffen auf Schiffe, die Erdöl aus Saudiarabien transportieren. Bei einem Angriff letzte Woche sind erstmals Crewmitglieder eines Cargo-Schiffs ums Leben gekommen. Gleichzeitig gehen die Huthi mit Drohnen- und Raketenangriffen gegen die Regierung im eigenen Land vor. Nach jahrelanger relativer Waffenruhe droht der Bürgerkrieg im Jemen erneut voll auszubrechen. Doch welche Ziele verfolgen die Rebellen mit dieser neuerlichen Eskalation? Wie stark hängt ihr Vorgehen mit den regionalen Interessen Irans zusammen und weshalb reagiert Saudiarabien bisher erstaunlich zurückhaltend? Nahost-Korrespondent Rewert Hoffer erklärt im Gespräch, was das für die menschen in Jemen bedeutet und analysiert die geopolitischen Hintergründe dieser Konstellation. Heutiger Gast: Rewert Hoffer, Nahost-Korrespondent Host: Alice Grosjean Rewerts Analyse zum Nachlesen. NZZ-Akzent-Folge zur Bedeutung der Meerenge Bab al-Mandab. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- Türkei: Kann die neue Partei Yeni Erdogan gefährlich werden?18.08., 02:3018.08.2026, 02:3000:13:07
Özgür Özel hat eine Entscheidung getroffen, die das Potenzial hat, die gesamte politische Landschaft der Türkei umzukrempeln. Es ist Ende Juli, als der Oppositionspolitiker im Parlament in Ankara ans Mikrofon tritt und verkündet, er werde aus der CHP austreten und die Partei «Yeni» gründen. Er verfolgt damit ein klares Ziel: die Opposition neu aufzustellen und Erdogan an der Spitze des Landes abzulösen. Doch dieses Vorhaben gleicht einem Hürdenlauf. Gast: Nicole Anliker, Türkei-Korrespondentin Host: Nadine Landert Redaktion: Dominik Schottner Nicoles Artikel findet ihr hier Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- Europas Tierexporte: Das Millionengeschäft mit lebender Fracht17.08., 02:3017.08.2026, 02:3000:15:38
Jedes Jahr verlassen Millionen lebende Tiere Europa in Richtung Nordafrika und Naher Osten. Von vollgestopften spanischen Mastbetrieben über den Hafen von Cartagena fahren die Tiere in einem baufälligen Frachter übers Mittelmehr nach Afrika, wo sie unter widrigsten Umständen geschlachtet werden. Es ist ein Markt, von dem praktisch niemand etwas weiss. Und den es eigentlich nicht geben müsste. Gast: Florian Schoop, Redaktor Gesellschaft Host: Nadine Landert Redaktion: Simon Schaffer Florians Reportage findet ihr hier. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- Vom sozialen Ritual zur hippen Dose: Wer profitiert vom Mate-Trend?14.08., 02:3014.08.2026, 02:3000:12:36
Ob im Supermarkt oder im Club: Mate ist in Europa ein Megatrend geworden. Doch das süsse, kohlensäurehaltige Getränk aus der Dose hat in vielerlei Hinsicht nicht mehr viel mit der ursprünglichen Version zu tun: In Südamerika wird Mate-Tee traditionell in einer Calabasa zubereitet. Diese wird auch gern unter Familien und Freunden geteilt - es ist ein soziales Ritual. Aber wie hat es Mate bis in die europäischen Supermärkte geschafft? Lateinamerika-Redaktor Simon Hehli zeichnet die Geschichte des Matebooms nach: Von den Anfängen in der deutschen Hacker- und Hipster-Szene bis hin zu prominenten Anhängern wie Lionel Messi oder Barron Trump. Ausserdem werfen wir einen Blick nach Argentinien: Warum profitieren die Mate-Bauern trotz der weltweiten Nachfrage kaum von diesem Boom? Gast: Simon Hehli, Lateinamerika-Redaktor Host: Nadine Landert Redaktion: Antonia Moser Produktion: Alice Grosjean Den NZZ-Artikel von Simon könnt ihr hier Nachlesen. Exklusiv für dich als Mate- und Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen, danach hört es ohne weiteres Zutun auf.
- Nicht mehr als 5000: Weil Wasser fehlt, will ein Walliser Dorf nicht wachsen13.08., 02:3013.08.2026, 02:3000:17:02
Wasser ist ein grosses Thema in der kleinen Gemeinde Grimisuat im Schweizer Kanton Wallis. Das merkt "NZZ am Sonntag"-Reporterin Gina Bachmann bei ihrem Besuch schnell. Vor allem fehlendes Wasser ist ein Thema. Denn die Gemeinde hat keine eigene Wasserquelle und keine Grundwasserversorgung. Egal ob Trinkwasser, Wasser für die Pools, die Rebberge oder die Felder - alles muss herbeigeschafft und in einem Reservoir gespeichert werden. Der Gemeindepräsident Raphaël Vuigner hat mit seinem Team berechnet, für wie viele Menschen das Reservoir reicht. Nur so viele sollen langfristig in Grimisuat leben dürfen. Ob das rechtlich möglich ist, was die Menschen in Grimisuat dazu sagen und ob dieser Vorstoss etwas mit der Schweizer 10-Millionen-Initiative zu tun hat, erfährst du in dieser Folge von «NZZ Akzent». Gast: Gina Bachmann, NZZaS-Reporterin Host: Sarah Ziegler Produktion: Benjamin Gysler Redaktion: Dominik Schottner Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Fotos von Ginas Ortsbesuch und ihre ganze Reportage findest du in der NZZ.
- Andy Burnham: neuer britischer Premierminister und TikTok-Star12.08., 02:3012.08.2026, 02:3000:16:28
Erst seit dem 20. Juli im Amt hat Andy Burnham bereits Millionen Likes für sich gewonnen. Auf Social Media scheint die umgängliche Art des neuen Premierministers von Grossbritannien zu funktionieren. Aber kann man so auch ein Land regieren? In dieser Folge erklärt der NZZ-Korrespondent in Grossbritannien, David Signer, weshalb Burnham so aktiv auf Social Media setzt, und wo die Unterschiede, etwa zum Rechtspopulisten Nigel Farage von Reform UK sind. Gast: David Signer, Korrespondent in Grossbritannien Host: Simon Schaffer Redaktion: Dominik Schottner Ihr findet Davids Analyse von Andy Burnhams Social-Media-Strategie hier auf der Seite der NZZ. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.
- No hands on deck: Seedrohnen verändern den Krieg auf dem Meer11.08., 02:3011.08.2026, 02:3000:16:56
Sea Baby - was niedlich klingt, ist in Wahrheit Teil eines bedeutenden, mitunter tödlichen Wandels der Kriegsführung auf See: Denn "Sea Baby" ist der Name einer ukrainischen Seedrohne, die mit fast 1000 Kilogramm Sprengstoff beladen werden kann. Selbst grosse Tanker können damit nachhaltig beschädigt, wenn nicht gar versenkt werden. Und das zu einem vergleichsweise geringen Preis und. vor allem ohne Menschenleben auf Spiel zu setzen. Neben der Ukraine setzen auch viele andere Länder auf die Entwicklung von Über- und Unterseedrohnen: Die USA, Russland, der Iran und Nato-Mitgliedsländer wie Deutschland investieren Millionen in den Bereich. Auch, weil die Seedrohnen nicht nur bei Angriff und Verteidigung zum Einsatz kommen, sondern auch der Aufklärung dienen oder Schiffbrüchige retten können. So verändert sich stetig der Krieg zur See: weg vom Kampf millliardenschwerer Fregatten, Zerstörer und U-Boote hin zur vernetzten, bald vielleicht auch KI-gestützten Auseinandersetzung kleiner, unbemannter Boote. Wer in dem Wandel die Nase vorne hat, erzählte in dieser Folge NZZ-Sicherheitsredaktor Marco Seliger. Gast: Marco Seliger, NZZ-Sicherheits- und Verteidigungsredaktor Host: Sarah Ziegler Redaktion: Dominik Schottner Support: Benjamin Ziegler Marcos Analyse des Wandels zur See könnt ihr hier bei NZZ Pro nachlesen. Um alle Inhalte von NZZ Pro lesen zu können, braucht ihr ein NZZ-Abo. Das könnt ihr hier abschliessen.
- Ausgebrochen: So attackieren Chat-GPT und Co. selbständig Firmen im Netz10.08., 02:3010.08.2026, 02:3000:14:01
Es begann mit dem grossen KI-Anbieter Open AI im Juli: Als Test in einem isolierten, digitalen Raum sollte ihr neustes KI-Modell seine Hacking-Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die KI hackte dafür ihre eigene Testumgebung und verschaffte sich Zugang zum Internet, Der Fall bei Open AI ist längst kein Einzelfall mehr. Ob beim Konkurrenten Anthropic, Meta oder beim britischen Institut für KI-Sicherheit: Immer häufiger hebeln KI-Systeme bei Tests Sicherheitsbarrieren aus, verschicken eigenständig Schadsoftware oder dringen unbemerkt in fremde Netzwerke ein. Gast: Technologie-Redaktorin Ruth Fulterer Host: Nadine Landert Redaktion: Dominik Schottner Ruths Artikel findet ihr hier Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- «Auf den mexikanischen Staat kann man sich nicht verlassen» – Korrespondentin Sandra Weiss08.08., 02:3008.08.2026, 02:3000:23:28
Bei der Fussball-WM der Männer stand Mexiko als einer von drei Gastgebern im Rampenlicht. Die Medien hatten zuvor viel darüber spekuliert, ob das Land eine sichere WM ausrichten könne - angesichts der hohen organisierten Kriminalität. Das ist Mexiko gelungen, meint Korrespondentin Sandra Weiss. Der Juli sei der sicherste Monat des Jahres für das Land gewesen. Doch die Hoffnungen, dass die WM auch einen Wandel für das Land einleiten könne, hätten sich bisher nicht erfüllt. Der Alltag sei wieder eingekehrt und damit auch viele Gefahren. In dieser Samstagsfolge von NZZ Akzent berichtet Sandra Weiss davon, wie die organisierte Kriminalität das Land im Griff hat, wie man in einem gefährlichen Land als Journalistin arbeitet und wie die Menschen eigene Wege finden, um ihr Leben zu verbessern, wenn der Staat nicht eingreift. Gast: Sandra Weiss, freie Korrespondentin für die NZZ in Mexiko Host: Alice Grosjean Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. In dieser Folge von NZZ Akzent erzählt Lateinamerika-Korrespondent Thomas Milz von Mexikos verschwundenen Kindern. Hier erzählt Sandra davon, wie sie selber Opfer eines Einbruchs wurde. Und hier findest du Sandra auf LinkedIn.
- Aufbau Süd: EU-Millionen beleben Italiens Dörfer wieder07.08., 02:3007.08.2026, 02:3000:17:25
Trevinano im Latium, zwei Autostunden nördlich von Rom, im Jahr 2022: "Der Wind trägt Papierfetzen durch die menschenleeren Gassen", schreibt NZZ-Italien-Korrespondent Luzi Bernet damals nach seinem ersten Besuch dort. Anlass für die Recherchereise Bernets: Trevinano will etwas gegen die immer grösser werdende Leere tun und hat sich deswegen um Geld aus dem Nationalen Plan für Aufbau und Resilienz (PNRR) beworben, einem mit Milliarden Euro an EU-Geldern gefüllten Fonds zum Wiederaufbau Italiens nach der Corona-Pandemie. 20 Millionen hat Trevinano zugesprochen bekommen. Wie Trevinano und andere italienische Dörfer dieses Fördergeld verwendet haben und welche nachhaltigen Folgen das für das Land haben könnte, erzählt Bernet in dieser Folge des "Akzent". Gast: Luzi Bernet, Korrespondent in Rom Host: Dominik Schottner Produktion: Benjmain Gysler Luzis drei Reportagen aus Trevinano könnt ihr hier (2026), hier (2023) und hier (2022) nachlesen. Wenn Du noch kein Abo für die NZZ hast, haben wir exklusiv für dich als Podcast-Fan ein kleines Goodie: Wir schenken dir ein 7 Tages-NZZ-Digitalabo. Nach einer Woche endet es automatisch.
- Rohe Gewalt gegen Migranten: Wieso Tausende Südafrika verlassen06.08., 02:3006.08.2026, 02:3000:14:33
In Südafrika gehen Demonstranten seit Monaten gewalttätig gehen Migranten vor: Sie ziehen durch die Strassen, verwüsten deren Geschäfte und machen auch vor Gewalt keinen Halt. Hunderttausend Migrantinnen und Migranten haben Südafrika deshalb bereits verlassen. Die fremdenfeindliche Gewalt beschränkt sich längst nicht mehr nur auf die Metropolen, sondern erreicht auch wohlhabende Orte wie Mossel Bay im Süden des Landes. Woher kommt diese Wut der Einheimischen auf die Migranten? Und welche Rolle spielt dabei die Regierung? Gast: Samuel Misteli, Afrika-Korrespondent Host: Nadine Landert Redaktion: Simon Schaffer Samuels Reportage von Mossel Bay findet ihr hier: https://www.nzz.ch/international/gewalt-gegen-migranten-in-suedafrika-reportage-aus-mossel-bay-ld.10016841 Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.(https://abo.nzz.ch/25077808-2/))
- Make Europe Great Again - Wie Elon Musk hier wieder Politik macht05.08., 02:3005.08.2026, 02:3000:14:50
Eigentlich wollte er sich nach seinem Intermezzo in der US-Regierung zurückhalten, doch jetzt mischt er wieder kräftig mit, auch in Europas Politik: Elon Musk. Im Juli unterstützte er eine Präsidentschaftskandidatur von Marine Le Pen in Frankreich, nennt sie die letzte Hoffnung des Landes. Auch in Irland, Rumänien, Grossbritannien und Deutschland unterstützt er Kandidaten rechter oder rechtspopulistischer Parteien. Was Musk dabei antreibt und wie erfolgreich er mit seiner politischen Einmischung im In- und Ausland ist, erzählt NZZ-Auslandredaktorin Isabelle Jacobi in dieser Folge von «NZZ Akzent». Gast: Isabelle Jacobi, Auslandredaktorin der NZZ Host: Sarah Ziegler Redaktion und Support: Antonia Moser Alle Artikel von Isabelle findet ihr hier auf nzz.ch. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- Deal or no deal: Was taugt Trumps Gaza-Plan wirklich?04.08., 02:3004.08.2026, 02:3000:16:14
Eine Waffenruhe im Gazastreifen und die komplette Entwaffnung der Hamas - so hatte es US-Präsident Donald Trump euphorisch angekündigt. Doch schon nach wenigen Tagen ist die Euphorie verpufft. Weder hat die Führung der Terrororganisation der Abgabe ihrer Waffen zugestimmt, noch stösst der Plan in Israel auf Begeisterung. Die geplante Entwaffnung soll theoretisch von einer noch nicht existierenden internationalen Truppe überwacht werden – ein logistisches und politisches Vakuum. «So schön die Ankündigung auch klingt, mit der Realität hat das noch nicht allzu viel zu tun», dämpft Israel-Korrespondent Johannes Bockenheimer in dieser Folge die Erwartungen. Gast: Johannes C. Bockenheimer, NZZ-Korrespondent in Israel Host: Marlen Oehler Redaktion und Support: Alice Grosjean, Dominik Schottner Johannes' Artikel aus seinem Berichtsgebiet findet ihr hier bei der NZZ. Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem «NZZ Briefing». Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.
- Flucht zurück: Wie die Bewohner von Ceuta den Migrantenansturm erlebt haben03.08., 02:3003.08.2026, 02:3000:16:43
Bis zu 60.000 Menschen gelangten vergangene Woche illegal von Marokko in die spanische Exklave, die meisten von ihnen schwimmend übers Meer, 72 von ihnen starben dabei nach aktuellem Stand. Der Grossteil derer, die es lebend nach Ceuta geschafft hatte, ist laut den spanischen Behörden inzwischen aber wieder nach Marokko zurückgekehrt. Die Folgen sind weitreichend: Von der konkreten Lage vor Ort über die spanische Innenpolitik bis hin zur EU und sogar Donald Trump - alle schauen auf Ceuta. Ein Ortstermin. Host: Dominik Schottner Gast: Julia Monn, Korrespondentin für Spanien Redaktion: Sarah Ziegler Julias aktuelle Berichte aus Ceuta findet ihr hier, eine Übersicht der aktuellen Entwicklungen hat die NZZ auf dieser Seite. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.
- Waldbrände in Europa: Warum es zu wenig Löschflugzeuge gibt31.07., 02:3031.07.2026, 02:3000:11:52
Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Die Brandkatastrophen in Europa sind historisch: Feuerwehr und Rettungskräfte befinden sich im Dauereinsatz. Was die Lage zusätzlich erschwert: Neue Löschflugzeuge sind kaum verfügbar. Die kleinen Propellermaschinen fliegen extrem tief und können ihre Wassertanks in Seen und Flüssen füllen. Das Modell Canadair 515 etwa gilt als Klassiker unter den Löschflugzeugen: In nur zwölf Sekunden ist der Wassertank voll, und die Maschine kann zum Brand zurückfliegen. Solche Maschinen sind derzeit auch bei den Waldbränden in Spanien und Frankreich im Einsatz. Doch die Flotten der bewährten Canadair-Flieger sind knapp, da der Hersteller die Produktion jahrelang ausgesetzt hatte. Selbst bei neuen Bestellungen dauert es Jahre, bis Maschinen und geschultes Personal einsatzbereit sind. In dieser Episode beleuchten wir, warum die grenzüberschreitende Hilfe der EU an ihre Grenzen stösst. Wir sprechen über die besonderen Herausforderungen der Piloten beim Löscheinsatz und zeigen auf, warum neben der Verstärkung aus der Luft vor allem Massnahmen am Boden entscheidend sind. Heutiger gast: Jürgen Schelling, Aviatik-Journalist Host: Alice Grosjean Redaktion: Simon Schaffer Mehr Informationen: Überblick zu den Waldbränden in Europa in der NZZ. Interaktive Temperaturkarte zur Hitze in Europa. Jürgens NZZ-Artikel zum Mangel an Löschflugzeugen. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- Nochmals ein blockierter Seeweg: Was bedeutet das für die Weltwirtschaft?30.07., 02:3030.07.2026, 02:3000:12:35
Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Die USA und Iran greifen sich weiterhin gegenseitig an - die Strasse von Hormuz bleibt ebenfalls blockiert. Eine Ausweichroute führte über das Rote Meer durch die Meerenge Bab al-Mandab. Doch nun ist auch diese praktisch unbefahrbar. Auf Deutsch bedeutet Bab al-Mandab so viel wie "Tor der Tränen". Die Passage verbindet das Rote Meer mit dem Indischen Ozean, die Route wird vor allem von Öltankern auf dem Weg nach Asien genutzt. Schiffe passieren dabei Jemen auf der einen und Dschibuti auf der anderen Seite. Die jemenitische Seite wird von den Huthi kontrolliert, eine mit Iran verbündete Miliz. Weil die Gefahr durch die Huthi mittlerweile zu gross ist, hat der Schiffsverkehr auch dort stark abgenommen, die Passage ist nun ebenfalls gesperrt. Welche Folgen diese zweite Blockade für die globale Energieversorgung hat, ordnet NZZ-Redaktorin Catherine Bosley ein. Sie erklärt, wie die bisherigen Puffer an Ölvorräten genutzt wurden und warum der Ukraine-Krieg die Lage weiter verschlimmert. Heutiger Gast: Catherine Bosley, Redaktorin NZZ Pro Host: Alice Grosjean Der Hintergrundartikel von Catherine in der NZZ. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- CSD-Anschlag in Berlin: Wie der Rechtstaat Terroristen das Leben leicht macht29.07., 02:3029.07.2026, 02:3000:16:14
Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Nach dem islamistischen Anschlag am Rande des Christopher Street Day in Berlin dreht sich die politische Debatte um die Mittel des Rechtstaats und die Frage: Hätte der Anschlag verhindert werden können? Ein 21 Jahre alter Deutscher war am späten Samstagabend mit einem Kleintransporter wenige Meter neben dem Festivalgelände in eine Menschengruppe gefahren und hatte dabei eine Frau getötet und mehr als 30 Menschen zum Teil lebensbedrohlich verletzt. Einen Tag später erschossen Polizisten den Täter beim Versuch ihn festzunehmen. Inzwischen haben die Ermittler auf dem Smartphone des Attentäters Abdul B. ein Bekennervideo gefunden, in dem sich B. zum Islamischen Staat bekannte. Den Behörden war die Gefahr, die von ihm ausging, bekannt. Doch die Schwachstellen des deutschen Behördenapparates ermöglichten ihm, seine Tat umzusetzen. In dieser Folge von NZZ Akzent erklärt NZZ-Deutschland-Redaktor Nathan Giwerzew, an welchen Stellen das Justiz- und Polizeisystem falsch programmiert ist und wie sich diese Mängel beheben lassen. Gast: Nathan Giwerzew, Redaktor NZZ Deutschland Host: Dominik Schottner Redaktion: Simon Schaffer Nathans Analyse zum Nachlesen findet ihr hier. Einen Liveticker mit dem neuesten Stand der Ermittlungen haben wir ebenfalls auf unserer Seite. O-Ton Material von Tagesthemen und Deutschlandfunk. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.