Never Mind – Psychologie in 15 Minuten

Wir lieben, was wir kennen

10.09., 00:4700:14:48
Beschreibung der Episode

Warum mögen wir beim Essen manche Gerichte lieber als andere? Warum vertrauen wir manchen Menschen viel mehr als anderen? Und warum kaufen wir manche Markenprodukte eher als andere? 

 

Hinter all dem steckt der sogenannte Mere-Exposure-Effekt: ein psychologisches Phänomen, das entscheidend beeinflusst, was Menschen bevorzugen, wen sie mögen und wem sie vertrauen. Wir klären in dieser Episode, was der Mere-Exposure-Effekt besagt und welche Entscheidungen von ihm abhängig sind – denn meist haben wir keine Ahnung, wie oft er im Alltag zuschlägt.


  • Eine kurze Definition des Mere-Exposure-Effektes findet ihr hier.
  • Eine der ersten Studien zum Effekt vom US-Psychologen Robert Zajonc gibt es hier.
  • Hier findet ihr die Studie zu den Hühnereiern: Sie zeigt, dass der Mere-Exposure-Effekt nicht auf visuellen Eindrücken basieren muss – und dass er nicht nur beim Menschen wirkt.
  • Und diese Untersuchung zeigt: Die reine Anwesenheit in Uniseminaren lässt Frauen attraktiv erscheinen: Je öfter sie da sind, umso attraktiver werden sie wahrgenommen.
  • Ein Grund dafür ist, was Psychologen "perceptual fluency" nennen: Je leichter es unser Gehirn hat, einen Reiz zu verarbeiten, umso positiver wird dieser bewertet. Und die perceptual fluency nimmt zu, je öfter man einen Reiz (einen Menschen, einen Ort, ein Bild etc.) Eine Studie dazu findet ihr hier.
  • Wenn ihr wissen wollt, wie der Mere-Exposure-Effekt politische Entscheidungen beeinflusst, könnt ihr zum Beispiel hier weiterlesen.


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