
Episode 104: Lisa Schruckmayr, die Landwirtin vom Edinger Hof in Mondsee)
Beschreibung der Episode
Was macht man mit einem Bauernhof, den man liebt – wenn man gleichzeitig weiß, dass es wirtschaftlich so nicht weitergehen kann? Lisa Schruckmayr führt den Edinger Hof in St. Lorenz am Mondsee in fünfter Generation. Der Hof ist seit 1883 in Familienbesitz. Früher prägten Milchkühe den Alltag, heute leben hier unter anderem 25 Alpakas und eine Herde Yaks. Dahinter steckt aber keine spontane verrückte Idee, sondern ein jahrelanger Prozess und gute Planung.
Lisa wollte den Hof erhalten, mit Tieren weiterarbeiten und gleichzeitig ein Modell schaffen, das auch für die Zukunft funktionieren kann. Vor allem wollte sie eines nicht: Investitionen tätigen, deren Schulden irgendwann ihre Kinder tragen müssten.
Wir sprechen mit ihr darüber, warum kleine Milchviehbetriebe wirtschaftlich immer schwieriger zu führen sind, wie man einen Hof verändert, bevor man ihn überhaupt übernommen hat, warum ausgerechnet Alpakas und Yaks zur neuen Zukunft des Edinger Hofs wurden und wie viel Unternehmergeist moderne Landwirtschaft eigentlich braucht.
Es geht um Familie, Verantwortung, Tierwohl, Hofschlachtung, Alpakawanderungen, den Klimawandel – und um die Frage, ob irgendwann eine sechste Generation übernehmen wird.
Und weil Theorie bekanntlich nicht reicht, müssen Robert und Peter am Ende noch beweisen, ob sie überhaupt das Zeug zum Alpaka-Führerschein haben.
Eine Folge über Landwirtschaft im Wandel, über den Mut, Tradition nicht einfach fortzuführen, sondern weiterzudenken – und über einen außergewöhnlichen Bauernhof mitten im Mondseeland.
ned zwida – der Salzkammergut Podcast, Folge 104 mit Lisa Schruckmayr.