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309- Folge 190: Bochum im UEFA-Pokal (Gäste: Peter Neururer & Dariusz Wosz)11.11., 01:0011.11.2023, 01:0001:13:45
Der VfL Bochum war zweimal im UEFA-Cup. Im berühmt berüchtigten Party-Viertel Bermuda-Dreieck sind viele Erinnerungen an die größten Vereinserfolge im Rausch verloren gegangen. Also haben wir für Euch mit dieser Folge die besten Anekdoten im Nachholspiel-Gefrierschrank für die Ewigkeit konserviert. Du musst Dariusz Wosz nur anrufen und fragen, ob er kurz den Fernseher im Hintergrund mit Champions League leiser stellt, dann legt er los: Lass Dich von Peter Neururer zum Beispiel nicht mit Cola erwischen. Und wenn, dann sollte zumindest Whisky drin sein, sonst wird es richtig teuer. Trabzonspor, stille Nacht, heilige Nacht. Brügge sehen und vor Langeweile sterben und schließlich in Amsterdam streng genommen mehr am Stadiondach als am Starensemble gescheitert. Zaubermaus Wosz denkt nicht mehr so viel über die legendäre Saison 1997/98 nach, dabei überstrahlen die bunten Kult-Trikots von damals die Klubgeschichte bis heute wie tanzende Regenbögen überm Ruhrgebiet. Peter Neururer ist vor den eigenen Fans und als Trainer gerne mal aus der Reihe getanzt. Wenn er raucht, bitte nicht stören. Wenn er spricht, bitte nur zuhören. 2004 hätte er mit dem VfL das Märchen Europa als grandioser Erzähler gerne um ein Kapitel erweitert, aber bei "Edu" fängt er immer noch an zu stottern, um dann mit uns gemeinsam zu schmunzeln. Wer Bochum liebt, verknallt sich erneut. Wer Bochum nur kennt, möchte sich im Bermuda-Dreieck verlieren. Es fehlt nur noch Herbert Grönemeyer, aber das war uns dann doch zu kitschig. Man muss dabei gewesen sein oder diese Folge gehört haben. Denn Thema und Gäste haben bei uns wohl noch nie so gut zusammengepasst. ----- NACHHOLSPIEL x TRADAR Ladet Euch hier die Tradar App für iOS oder Android herunter und checkt alle Infos zu unserem neuen Partner Tradar: https://shorturl.at/yHQS2 Der Code für Euch lautet NHS.TR und sichert Euch 250 TRC als Startguthaben bei einer erfolgreichen verifizierten Registrierung. Um die 250 TRC zu erhalten, muss die Verifizierung erfolgreich durchgeführt werden. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Folge 189: Die Knappenschmiede (Gäste: Norbert Elgert & Sergio Pinto)04.11., 01:0004.11.2023, 01:0001:10:13
Streng genommen sollte auf dem WM-Pokal, dem Henkelpott oder auf der Meisterschale der Ernst-Kuzorra-Weg 1 eingraviert werden. Erfolg hat immer einen Ursprung und im deutschen Fußball oft die gleiche Adresse: Die Knappenschmiede auf Schalke. Die Abschlussjahrgänge seit 1999 lesen sich wie ein vollgeklebtes Panini-Album: Manuel Neuer, Benedikt Höwedes, Mesut Özil, Julian Draxler...und das Spiel könnten wir jetzt lange weiterspielen. Das Gütesiegel aus Gelsenkirchen hat internationale Bekanntheit, ist regelrecht zu einer Marke geworden. Deutschlands Talent-Guru Norbert Elgert setzt in seiner Ausbildung seit mehr als 27 Jahren auf Werte wie Dankbarkeit, Ehrlichkeit und Bodenständigkeit. Das also vor allem er am Ende viele Hoffnungsträger entscheidend geformt hat, konnten wir ihm entsprechend nicht aus der Nase ziehen. Auch Sergio Pinto kommt als einer der ersten Absolventen ganz bescheiden daher. Er wurde vielleicht kein Weltmeister, von seiner Karriere würden aber die meisten Talente träumen. Als heutiger Kaderplaner von Greuther Fürth hat er viel gelernt und keine Anekdote über seine Ausbildung vergessen. Die Nachholspiel-Zeitmaschine switcht die Scheinwerfer auf Königsblau und reist durch die Jahreszahlen. Eine Folge über den unterschätzten Joel Matip, den zwischen den Welten dribbelnden Leroy Sané und dann hätten wir noch eine wilde Sau im Taxi von Gelsenkirchen nach Münster. Wir haben für Euch alles rausgeholt. Ihr wisst ja, man muss das Eisen schmieden, so lange es heiß ist. ----- NACHHOLSPIEL x TRADAR Ladet Euch hier die Tradar App für iOS oder Android herunter und checkt alle Infos zu unserem neuen Partner Tradar: https://shorturl.at/yHQS2 Der Code für Euch lautet NHS.TR und sichert Euch 250 TRC als Startguthaben bei einer erfolgreichen verifizierten Registrierung. Um die 250 TRC zu erhalten, muss die Verifizierung erfolgreich durchgeführt werden. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Folge 188: Francesco Totti – Roms ewige Sehenswürdigkeit28.10., 01:0028.10.2023, 01:0001:01:08
Er war knapp 20 Jahre Kapitän der Roma, wurde Italienischer Meister, Pokalsieger, Torschützenkönig, Spieler des Jahres, Weltmeister und er hat ein Witze-Buch veröffentlicht: die besten Witze über Francesco Totti. Titel gewinnen die meisten unserer Legenden, Humor haben allerdings nur die Wenigsten. Il Capitano und die Rückennummer 10 prägten eine Ära. Gefeiert und bewundert in der Stadt, in der Kaiser und Feldherren in die Geschichte eingegangen sind. Im Alten Rom hätte Sie den "Fantast mit Füßchen" auf Händen getragen. Totti hätte überall spielen können, er wäre womöglich überall besser als der Rest gewesen. Doch wer bei seiner Verabschiedung ein gesamtes Stadion zum Weinen bringt, hätte als lebendes Denkmal sowieso nirgendwo anders hingepasst. Bei seiner wunderschönen Spielweise konnte eigentlich nur sein wunderschönes, langes Haar mithalten. Totti war ein Jungbrunnen und selbst mit über 40 Jahren noch im besten Fußballeralter. Nach 25 Spielzeiten für die Roma beendete er seine Karriere und hinterlässt Fußstapfen, in denen das Kolosseum wie ein Sandkasten wirkt. Als Funktionär hat er nicht funktioniert, als ewige Boulevard-Schlagzeile umso mehr. Italien liebt Tottis Liebesleben und Italien liebt Totti-Witze. Nachholspiel beleuchtet einen ganz Großen, der immer da war und nie weg sein wird. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Folge 187: 7:4 – Mondlandung auf dem Betzenberg21.10., 01:0021.10.2023, 01:0000:49:17
195 Stunden und 57 Minuten dauerte die Mission von Apollo 11, die des 1. FC Kaiserslautern lediglich 90 Minuten. Ein kleines Zeitfenster für die Raumfahrt, ein großes für die Fußball-Geschichte. "Seppl" Pirrung machte das Spiel seines Lebens. Erich Ribbeck weinte vor Rührung und der große Fritz Walter schrie vor Freude, dass die ganze Pfalz wackelte. Am 20. Oktober 1973 machte der 1. FC Kaiserslautern sein Jahrhundertspiel. Den meisten unbekannt, ist es die wohl denkwürdigste Niederlage für Goliath gegen David. Die Bayern mit Gerd Müller und Franz Beckenbauer führten mit 4:1, doch Lautern traf sechsmal am Stück. Jedes Tor wie ein surrealer Moment inmitten einer sich anbahnenden, aber nicht wirklich vorstellbaren Sensation. Klaus Toppmöller denkt bis heute jede Woche an dieses Spiel, das seiner Meinung noch höher hätte ausfallen können, wenn der befreiende Abpfiff nicht gewesen wäre. Gut, dass "Toppi" 2014 gegen Brasilien nicht auf dem Platz stand. Nachholspiel besteigt erstmals die Kultstätte Betzenberg und kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Wie klingt eigentlich Fritz Walter? Wer ist dieser Bernd Gersdorff? Warum ein Platzverweis gegen die Bayern nie berechtigt ist? Und was braucht es um eine Legende zu sein, Udo Lattek? Wir suchen vergeblich den hauseigenen Archivar und finden eine Folge voller Namen, Anekdoten und - na klar - Tore! ----- NACHHOLSPIEL x TRADAR Ladet Euch hier die Tradar App für iOS oder Android herunter und checkt alle Infos zu unserem neuen Partner Tradar: https://shorturl.at/yHQS2 Der Code für Euch lautet NHS.TR und sichert Euch 250 TRC als Startguthaben bei einer erfolgreichen verifizierten Registrierung. Um die 250 TRC zu erhalten, muss die Verifizierung erfolgreich durchgeführt werden. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Folge 186: NRW-Tour – Behind the Scenes (Gäste: Jonas Hector, Michael Reschke, Gregor Ryl)14.10., 01:0014.10.2023, 01:0000:17:05
Es sind die großen Vereine, Borussia Dortmund, 1. FC Köln, ASEC Mimosa und die Geschichten, wo nur der Transfermarkt.de schreibt. Wer will schon DFB-Museum, wenn er DB-Momente haben kann? Boavista Bistro, WLAN-United, echte Liebe auf dem Weg nach Dortmund. Unsere drei Schienenspieler glänzen zwischen Gleis 4 und 5 mit intelligenter Verbal-Verlagerung und auf der Bühne mit reaktionsschneller Verspätung. Holding Nix, nur am Merch-Stand ist diesmal wirklich nichts hängen geblieben. "Live" is hard, Graugänse sind keine Rudeltiere und Julian Brandt ist zu unserer Mannschaftssitzung erst gar nicht aufgetaucht. Gregor Ryl kann Kalauer und kennt Kevins. In Köln gab es große Gäste und kleine Gläser. Fußballgott Jonas Hector konnte sich endlich mal einen reinstellen und trotzdem fühlt sich Michael Reschke als Gewinner des Abends. Steigt ein in den Nachholspiel-Nightliner. Denn unser Podcast ist keine brotlose Kunst. Hectors Bananenbrot gewürzt mit Rechkes Salz und Pfeffer…einfach nur lecker! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Folge 185: Der legendäre UI-Cup07.10., 01:0007.10.2023, 01:0000:51:34
Bei dem unmöglichen Wort UEFA-Wettbewerbs-Modus wacht Hans nachts schweißgebadet auf. Nun hat er seinen Endgegner gefunden: UEFA-Intertoto-Cup klingt so süß, lässt den Keilriemen deines Mannschaftsbusses aber laut aufheulen. Beim umstrittensten und obendrein sinnloseste Pokal gab es am Ende noch nicht mal einen Pokal, dafür die volle Kilometerpauschale. Mean Tweets #1 „Trainer, die diesen Cup befürworten, gehören sofort entlassen" - Erich Ribbeck Die Schweinetour durch Europa war ursprünglich in der Sommerpause als internationales Erlebnis für die kleinen Klubs und als Cashcow für die Toto-Gesellschaften geschaffen worden. Das abwechslungsreiche Spiel "Stadt, Land, Fußball" ließ dich als Fan ganz neue Sprachen und Stadien entdecken. Dacia Chisinau hieß nicht der neue Trikotsponsor vom HSV sondern der Gegner im fernen Moldawien. Der Knaller wurde natürlich im Internet gezeigt. Allerdings nur da, weil kein deutscher Fernsehsender Bock auf die Übertragung hatte. Mean Tweets #2 „Bochum ist im nächsten Jahr in der Champions League und wir spielen im Döner-Cup. Da können wir wieder den ganzen Nahen Osten bereisen" - Rudi Assauer Die berühmt, berüchtigte Hintertür in den UEFA-Cup kommt uns aber viel zu mies weg. Bei keinem anderen Wettbewerb gab es so viele Sieger auf einmal. Kein anderer Wettbewerb hat sich in so viele Nachholspiel-Folgen geschlichen, ohne das wir es gemerkt hatten. Kein anderer Wettbewerb hat den Riesen Daniel van Buyten mit einer gefühlten Teilnehmerurkunde wie einen glücklichen kleinen Jungen bei der Einschulung aussehen lassen. Ach, UI-Cup, komm zurück und bring das Hasseröder-Hallenmasters gleich mit. Mean Tweets #3 „Wer daran teilnimmt, für den ist die Saison von vornherein verkorkst" - Uli Hoeneß Der FC Bayern war nie auf dem kleinen internationalem Spielplatz und hat damit wohl viel verpasst. Das ist nach dieser Folge auf jeden Fall unser Eindruck. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Folge 184: Deutsche Meisterschaft 1922 – das endlose Endspiel30.09., 01:0030.09.2023, 01:0000:47:06
Ein Spiel wie "Wetten, dass...?!": "Die nachfolgende Siegerehrung verschiebt sich um weitere 10 Minuten" hätte in Dauerschleife durch die Stadionlautsprecher schallen müssen. Der 1. FC Nürnberg und der Hamburger SV tragen die Deutsche Meisterschaft aus. 2:2 nach 90 Minuten. Ab in die Verlängerung. Wir kennen das und am Ende gewinnt Deutschland im Elfmeterschießen, nur das es den entscheidenden Schlusspunkt 1922 noch nicht gab! Also durchziehen, bis einer weint. Kein Sieger nach 120, 150, 160 Minuten. Der Schiedsrichter ließ sich zwischendurch massieren, den Berichterstattern ging das Papier aus. Zwischen Grätschen und Krämpfen: warten, bis der Arzt kommt. Das womöglich kurioseste Konstrukt des Regelwerks hätte eine prima Außenwette abgegeben. Bei "Wetten, dass...!?" pochte das "heute Journal" auf Sendezeit. Im endlosen Endspiel fehlte schlichtweg das Flutlicht. Man muss es eben gesehen haben, um es zu verstehen. Und das war für alle Beteiligten nach 189 Minuten schließlich die Erlösung. Das Wiederholungsspiel sollte nicht weniger geschichtsträchtig werden: Spielabbruch wegen Spielermangel, aber immer noch kein Sieger. Streng genommen bis heute. Ach ja, die Meistertrophäe ist übrigens auch verschwunden. Viktoria Secret! In der Nachbetrachtung ist diese Meisterschaft irgendwie ein Hauch von Nichts. Nachholspiel reist weit in der Zeit zurück. Humorvoll und stets historisch einordnend. Der HSV der Vorkriegszeit steht auch für das Sturm-Duo Halvorsen und Harder. Im dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte wurde aus ihrer Freundschaft eine Feindschaft. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Folge 183: Ronaldinho – der Zirkus ist in der Stadt23.09., 01:0023.09.2023, 01:0001:24:01
Brasilien hat unzählige Offensivkünstler hervorgebracht und einen verspielten, dauergrinsenden Seelöwen, der das Bernabeu einst wie eine zu klein geratene Badewanne überlaufen ließ. Ronaldinho klingt nach Looping, nach Spaß, nach etwas Unberechenbarem. Seine genialen Zaubertricks, die optischen Täuschungen und seine alles überstrahlende Zahnreihe machten ihn zu einem magischen Momentum. Der damals blasse FC Barcelona wollte eigentlich David Beckham für den Glamour-Faktor. Doch dieser hätte dem jungen Lionel Messi wohl nur flanken und föhnen beigebracht. Auch wegen Ronaldinho wurde Messi zum besten Fussballer des Planeten - das würde ihm als Karriere-Krone für Barcas Tiki-Taka-Thron schon genügen, aber er war wie sein berühmter Elastico-Signature-Move spektakulärer. Ronaldinho trickste auf dem Platz und fernab dessen. Immerhin konnte er auch im Gefängnis die Massen bzw. Insassen verzaubern. Nachholspiel meets Joga Bonito bis zum Schleudertrauma. Endlich die Legenden-Folge, auf die bis auf Sergio Ramos alle gewartet haben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Folge 182: UEFA-Cup-Finale 2001 – ein Rausch in Rot16.09., 01:0016.09.2023, 01:0000:52:01
Deportivo Alavés kennen nur Fußballnerds. In Liverpool dagegen kennt den spanischen Klub jeder: Dortmunder Westfalenstadion. Ein lang ersehnter Titel, ein Drama, ein Eigentor in der 117. Minute – das einzige Golden Goal, das ein Europapokal-Finale entschieden hat. Das allein würde Nachholspiel schon reichen. Acht weitere Tore kamen noch on Top. Nostalgiker finden heute auf Kicker.de in der Alavés-Aufstellung fast nur Unbekannte. Cosmin Contra, Rumäniens bekannteste Alliteration lässt sich leicht merken. Die anderen Helden sind Platzhalter ohne Foto. No-Names schrieben gesichtslos Geschichte. Liverpool war kein Top-Team, beim Verlesen der Startelf klingelt's jedoch sehr oft im Kopf. Hyypiä, Carragher, Gerrard, Hamann, Owen – vier Jahre später sollte der Kern dieser Mannschaft in Istanbul das Prinzip von zwei Halbzeiten innerhalb von sechs Minuten legendär aufladen. Alavés konnte kicken und kämpfen. Unter anderem Inter Mailand geschlagen und Kaiserslautern auseinandergenommen, beste Voraussetzung für den Wahnsinn in Dortmund. Denn die Endspiel-Statistik sollte einem Startup-Flip-Chart gleichen: Viele Namen, viele Zahlen, viel Chaos. Keine Sorge, Markus Babbel und Didi Hamann – you'll never walk alone! Nachholspiel bringt Ordnung rein, sucht den nächsten Robbie Fowler, spielt Pokal-Pingpong und analysiert Jordi Cruyffs Vater-Sohn-Beziehung. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Folge 181: Der Fußballgott hört Radio - Die ARD-Hörfunkkonferenz (Gäste: Edgar Endres und Julia Kleine)09.09., 01:0009.09.2023, 01:0001:14:02
Für Millionen ist der "Tooor"-Schrei im Ohr der Himmel auf Erden. Wer hat getroffen, ist es mein oder der andere Verein? Die Stimme des Spieltags hat alle Farben und das macht das Erlebnis ARD-Hörfunkkonferenz zu einem Unikat, das es übrigens schon länger gibt als die Bundesliga selbst. Der Fußball ist im Radio auf schöne Weise stehengeblieben, obwohl der Ball dort ununterbrochen rollt. In keinem anderen Medium steht das Spiel immer noch so im Fokus. Kommentatorinnen und Kommentatoren schaffen Bilder im Kopf, ganz ohne Heatmaps, kalibrierte Linien oder eine Holding Six. Es zählt nur Verortung, Verortung, Verortung. Wer schweigt hat den Ball und damit die Hörerschaft verloren. Radio bedeutet Timing und Reaktionsvermögen. Auf verbaler und technischer Ebene. Kommentator Edgar Endres vom Bayrischen Rundfunk kann in 45 Sekunden das Bundesliga-Finale von 2001 zusammenfassen und uns in 30 Sekunden die Faszination Radio-Reportage vor Augen führen. Natürlich hat es ihm auch bei Nachholspiel nicht die Sprache verschlagen. Jede Antwort zieht hinein in die womöglich anspruchsvollste Form der Bundesliga-Berichterstattung. Julia Kleine gewinnt mit dem Wort Multitasking jede Scrabble-Runde und jeden Spieltag. Als Moderatorin von "Sportschau Live", der Konferenz im Netz, hat sie nicht nur die Fäden zwischen den Stadien in der Hand, sie sorgt auch noch für Musik in den Ohren. Nachholspiel dreht wieder das Radio auf. Olli und sein Karriere-Jingle WDR 2. Hans und sein Schleudertrauma Amazon Music und Mario wird endlich von dieser legendären Münchener Festnetznummer angerufen und taucht dann auf einmal bei unseren Gästen vor der Haustür auf. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Folge 180: "Der beste Zweitligist der Welt" - Alemannia Aachen 2004/05 (Gast: Erik Meijer)02.09., 01:0002.09.2023, 01:0000:48:08
Der schnellste Weg nach Europa geht über den DFB-Pokal. Alemannia Aachen ging einmal über Los und spielte sich als erster Zweitliga-Verein der Geschichte in die 3. Runde. Sensation, Gänsehaut und Erik Meijer waren die bestimmenden Schlagwörter der sich überschlagenden Überschriften. Der Sky-Taktik-Experte kann das Spiel heute nur so gut lesen, weil er als Kapitän des Underdogs so viel über Teamstärke, Effizienz und Durchsetzungsvermögen lernte. Mit stolzen 34 Jahren hatte er in seiner Karriere eigentlich alles schon erlebt, aber manchmal erleben Konzerte mit der Zugabe auch erst ihre besten Momente. Lille, Sevilla, Athen - die Alemannia auf großer Europa-Tournee. Trainer Dieter Hecking, Moses Sichone, Willi Landgraf, Simon Rolfes, Kai Michalke, Torjäger Meijer - nur Headliner! Wir lassen das Wunder wieder aufleben. Tivoli in Köln, das perfekte Karriereende, ganz viel Love im Angriff, Patrick Kluivert ist schon wieder im Allgäu und dann zaubert Mario Kommentator Matthias Stach auch noch zurück nach Island. Verrücktes Nachholspiel, verrücktes Alemannia Aachen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Folge 179: Alan Shearer – all Premier League long26.08., 01:0026.08.2023, 01:0000:47:41
Nachholspiel ist zurück aus der Sommerpause und die Community jubelt mit einer Hand ausgestreckt in Richtung Himmel, untermalt von Lionel Richies Gute-Laune-Hit "All Night long." Mehr hätten wir Englands Stürmer-Legende Alan Shearer eigentlich nicht huldigen können. Seine Lieblingspose und sein Lieblingssong bereits im Folgentext verewigt. Wenn da nicht noch dieser Rekord wäre. Zwischen 1992 und 2006 erzielte der 183 cm große Strafraum-Riese in insgesamt 441 Premier-League-Spielen 260 Tore. Kein anderer Spieler traf häufiger. Oder, Harry Kane? Von Southampton über Blackburn zurück in seine Geburtsstadt Newcastle kletterte er die sportliche und geographische Karriereleiter im Eiltempo nach oben. Aushängeschild der Three Lions und Torschützenkönig bei der Heim-EM 1996. England hatte Charlton, Moore und Lineker, doch keiner war so sehr Knipser- und Kurierservice in einer Person wie Shearer. Nachholspiel streift sich sein charakteristisches schwarz-weißes Trikot über und verschafft sich Platz für einen langen Jubellauf. Wir verraten euch, dass die Blackburn Rovers mal Meister waren, Spielerfrauen an die Macht gehören und warum Shearer bis heute immer noch "zunächst einmal das Leben genießt." Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Folge 178: Kater im Trainingslager01.07., 01:0001.07.2023, 01:0000:35:19
Es war einmal auf Schalke. Trainer Diethelm "Ferner-Branca" und Angreifer Klaus (Be)Täuber verliefen sich im Wald und fanden nach 5 1/2 Stunden völlig ausgepumpt zum Rest der Mannschaft wieder. Klingt nach Schnitzeljagd in "Jack-Grealish-Triplefeier-Warnweste", Alkohol soll aber nicht im Spiel gewesen sein. Und das obwohl Täuber Bier und Kippen wie Lachgummi wegmachte - Hauptsache gesund! Früher war mehr Likör, vor allem in der Vorbereitung. Malente, "Schlucksee" und natürlich der Klassiker unter allen Bandagierten und Fußlahmen: "Donausauf" ist nur einmal im Jahr. “MuskelFASSriss”, SchultereckGEDECKssprengung, Klaus “EderSTOFF”, hier wird Ihnen geholfen. Nachholspiel suchte Inspiration für die Sommerpause und wir wurden fündig. Selten hätte Werbung in diesemPodcast besser platziert werden können, aber das Tourismusamt Südtirol erreicht uns auch im Urlaub. Eine Reise über Coldplay in die Dolomiten bis nach Balkonien. Hach, feels jetzt schon like Heaven. Zwischendurch noch ein Kurztrip mit dem HSV in die USA und eine Stipvisite nach Bad Bentheim. Ihr müsst nicht verreisen sondern einfach diesen Podcast hören. Wir packen das Geschichtsbuch und die Mikrofone kurz in die Eistonne und melden uns in ein paar Wochen wieder. Eure drei Trainingsweltmweister. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Folge 177: Die Schande von Gijón – Geschichte geschoben24.06., 01:0024.06.2023, 01:0001:05:43
Deutschland hat den Fußball wie kaum eine andere Nation geprägt. Viermal Weltmeister, Walter Frosch, Goleo und dank der "DFB-Helden" wie Toni Schumacher, Paul Breitner oder Karl-Heinz Rummenigge werden seither die letzten Vorrundenspiele großer Turniere zeitgleich ausgetragen. Kommt uns spanisch vor!Schiebung ist die große Schwester von Ball-Geschiebe und das hat Deutschland mit seinem kleinen Bruder Österreich nicht im Innenhof, sondern im entscheidenden Gruppenspiel der Weltmeisterschaft in Spanien 1982 ganz neu interpretiert. Nach der Führung von Horst Hrubesch verständigten sich beide Teams die restlichen 80 Minuten auf einen "Nichtangriffspakt". Hand in Hand in die nächste Runde. Die Passquote von 90% unterstreicht auf lächerliche Art und Weise den Staatsakt der Dreistigkeit. Das langweiligste Fußballspiel der Welt ist ein ganz dunkles Kapitel der DFB-Historie und einer der größten Skandale auf einer WM-Bühne. True-Crime-Nachholspiel betritt den Walk of Shame und dirigiert das Pfeifkonzert der Stehgeiger. Wir lassen die Geldscheine wedeln und machen den Spiel- zum Polizeibericht. Wir klären, wie die internationale Presse in der Schande eine Sternstunde feierte, warum letztlich Tante Käthe und nicht Tante Frieda zu Hause Zirkus machte, wen das betrogene Algerien trotzdem noch lieb hat und wie wichtig die richtige Betonung sein kann ("Spiel ruhig, Lothar!", hätte so in die Hose gehen können). Wir haben das Thema wie den Ball von Gijon seit Jahren hin- und hergeschoben. Jetzt ist das Ding endlich im Giftschrank. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Folge 176: Die EM 2008 (Gast: Béla Réthy)17.06., 01:0017.06.2023, 01:0001:30:15
Nachholspiel ist wie Netflix. Zu viele Themen, zu viel Angebot. Reizüberflutung! Jene Geschichte ist gut, die da noch besser, das hier hört sich interessant an. Wahnsinn...und dabei reden doch nur von einer Europameisterschaft. Nein, wir sprechen von Schweini mit blondierten Haaren. Schweini mit Löw auf der Tribüne, Schweini mit Merkel auf der Tribüne, Schweini gegen Portugal...und da sind wir gerade mal bei einem Spieler. Löws erstes Turnier als Bundestrainer, der Freistoß der Nation, Oranje-Fieber, Xavi und Pässe wie aus dem Paradies, enttäuschende Welt- und Europameister, Last-Minute-Türken gegen Last-Minute-Lahm, eine Regenschlacht und ein Blackout. Als überall der Strom ausfiel, war ZDF-Kommentatoren-Legende Béla Réthy im Halbfinale zwischen Deutschland und der Türkei als einziger unter Strom. In wenigen Minuten vom grinsenden Standbild zur Boulevard-Berühmtheit. Im Finale gegen Spanien hatte dann irgendwer auch der DFB-Auswahl den Stecker gezogen, aber das kann Mario am besten beurteilen. Als der sich nämlich in Wien ins Stadion schlich, hat er womöglich ein Kabel übersehen. Bist du deppert!? Als Euro-Volunteer fing alles an, es endete auf dem Platz als eine Mischung aus Salt Bae und Franz Beckenbauer. Nachholspiel serviert Béla und Mario, ein Anekdoten-Auflauf mit acht Schichten Käse und unzähligen Geschmacksexplosionen. Warum Kommentatoren beim Inder nur Pizza bestellen sollten, wie Mario den stummen Fernando Torres zum Reden gebracht hat und wie wir uns am Ende doch für eine Geschichte entscheiden konnten. Fußball ist eben...ach ihr wisst schon. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Folge 175: TSV Vestenbergsgreuth – richtig, wir sind's! (Gast: Roland Stein)10.06., 01:0010.06.2023, 01:0000:45:22
Falls es einer noch nicht wusste: Tempo steht für Taschentücher, Nutella für Schoko-Aufstrich und Vestenbergsgreuth ist das Synonym für Pokal-Sensationen. Seit dem 14. August 1994 ist die Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt das Fußballmärchen, das vor jeder ersten Pokalrunde gerne erzählt wird. Es waren mal die Amateure gegen den Rekordmeister FC Bayern. Trapattoni auf der Bank, Kahn, Matthäus, Papin auf dem Platz. Beim TSV Vestenbergsgreuth wurde dagegen am Nachmittag noch ein Kaffeekränzchen abgehalten, das hatte Tradition vor großen Spielen. Roland Stein, ein 21-jähriger Betriebsschlosser, der auf dem ausgebauten Dachboden seiner Eltern wohnte, sollte nach dem Spiel seinen Chef Helmut Hack anrufen, dass er am nächsten Tag nicht zur Arbeit kommen kann. Die 43. Minute hat er sich zwar nicht auf den Unterarm tätowiert, sein Jubel und der ins leere schauende Oliver Kahn sind allerdings bis heute auf seinem Handy als Hintergrundbild verewigt. Der Titan als nostalgische Pushnachricht, das Wunder lebt weiter, immer weiter. Roland ist womöglich der bescheidenste Bayern-Bezwinger, den wir kennenlernen durften. Aber auch der abgeklärteste. Sein Gegenspieler war Weltmeister Jorginho und Matthäus hat er beim Treffer auch höchstens peripher wahrgenommen. Ist ja auch schon lange her. Und da überrascht es auch nicht, dass sein Pokal-Knaller natürlich nicht das schönste Tor seiner Karriere war. Vielleicht auch, weil es in Rolands Leben wichtigere Dinge als den Fußball gab. Märchenstunde bei Nachholspiel. Mit den haarigen Ungeheuern Harry Koch Wolfgang Rolff und Wolfgang Petry auf einem Foto. Vom Schweinestall zum FC Schweinfurt und wenn die French Open nicht irgendwann beendet sind, lebt Mario noch heute mit Eurosport-Kommentator Matthias Stach in einem Büro voller Tennisbälle. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Folge 174: Die Hertha-Bubis – einmal mit Profis arbeiten (Gast: Andreas Schmidt)03.06., 01:0003.06.2023, 01:0000:57:37
Jedes Jahr träumt Hertha BSC vom Pokalfinale. Olympiastadion, heimische Kulisse, ganz Berlin endlich mal im kollektiven Fußball-Rausch. „Kenn ick, weeß ick, war ick schon!” #hahohä?!1993 hatten die Hertha-Amateure tatsächlich eine Hand am Pokal. Sie waren ehrgeizig, empathisch, erfolgreich und gerade so erwachsen. Der spätere Nationalspieler Carsten Ramelow war 19 Jahre alt, sein ältester Teamkollege 23. Finalgegner Leverkusen gewann zwar mit 1:0, die Geschichte war aber längst historisch. Berlin, Berlin, wir bleiben in Berlin. Der Soundtrack einer nie enden wollenden Klassenfahrt durch die Hauptstadt. Vom Sportplatz bis ins ausverkaufte Olympiastadion. Während die Profis frühzeitig aus dem Wettbewerb flogen und in der 2. Liga stagnierten, avancierte Hertha II zur Nummer 1: Bubi City Club, das Original! Auf dem Sprung zu den Profis schon schwerelos gefühlt oder: wenn die Karriereleiter zur Rolltreppe nach oben wird. Hertha-Legende Andreas Schmidt durfte diese verrückte Erfahrung sogar mit seinem Zwillingsbruder Oliver erleben. Wir fassen zusammen: Ramelow bei Ranissimo, Stepanovic erst weg und wieder da, auf einmal kommt "Calli" und dann eben diese legendäre Truppe aus Fußballern und Kämpfern. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Folge 173: HSV per "Heber-Hammer" zum Europapokal-Sieg27.05., 01:0027.05.2023, 01:0000:55:19
Es gibt die gewollten und die ungewollten Traumtore, die Geschichte schreiben. Der Rest ist Mythos oder Magath: "Wenn sie jetzt einen Ball hätten, würde ich es ihnen nochmal zeigen." Boom! Hamburgs "Heber-Hammer" hatte am 25. Mai 1983 das Endspiel um den Europapokal der Landesmeister gegen den haushohen Favoriten Juventus Turin entschieden. Das Bild vom chancenlos hinterherschauenden Weltmeister-Torwart Dino Zoff ist fast genauso legendär, wie die Beschreibung des Treffers von HSV-Ikone Lotto King Karl. Also doch nur ein Sonntagsschuss? Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte hat den Dino unsterblich gemacht und eine ganze Mannschaft samt Pokal mit in die Vitrine gestellt. Der bekloppte Uli Stein, Türsteher Dietmar Jakobs, Flankengott "Manni" Kaltz, die "Frisur" Wolfgang Rolff, Kopfballungeheuer Horst Hrubesch und eben "Ich-würde-es-ihnen-nochmal-zeigen-Magath". Auf der Bank saß der geniale Grantler Ernst Happel, der nie ein Wort zu viel sagte, seinen Kaffee mit Weinbrand trank und fernab des Fußballs den ganzen Tag vor der Glotze saß. Und nebenbei mit Raumdeckung alles revolutionierte. Beim besten Spieler der Welt machte der Österreicher auch mal eine Ausnahme. Michel Platini wäre im Finale von Athen aufgrund der nervtötenden Manndeckung am liebsten nach 60 Minuten frustriert vom Feld gegangen. Nachholspiel dreht Kurt Emmerich auf, lässt Juves Schlächter und Playboys auf die Bühne, sitzt mit Jimmy Hartwig im Sportstudio und fliegt gemeinsam mit dem "Heber-Hammer" nochmal in den Winkel.Wir klären, warum Felix Magath heute noch mit Herzchen an vielen Häuserwänden in Rom oder Neapel stehen dürfte, Mario ausnahmsweise mal nicht im Stadion war, Turins damaligen Coach Giovanni Trapattoni aber trotzdem erlebt hat und warum der HSV nach dem Erfolg nicht die Reeperbahn zerfeiert hat. In dieser Folge halten nur die Zeitlupen nicht ihr Versprechen, ansonsten wird wie gewohnt alles doppelt und dreifach festgehalten und besprochen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Folge 172: Wembley 2013, 89. Minute (Gast: Uli Köhler)20.05., 01:0020.05.2023, 01:0001:18:32
Ein Finale hat manchmal zwei Sieger und doch diesen einen Moment. Bayern München und Borussia Dortmund hätten uns womöglich noch bis zur nächsten englischen Krönung mit ihrem schönen Spiel begeistert, wenn sich König Arjen nicht vorher die Krone aufgesetzt hätte. Nach dem ersten deutschen Champions-League-Endspiel der Geschichte wollte die internationale Presse am liebsten alle Spieler auf den Schultern vom Platz tragen. Nur den Riesen Javi Martínez hätte keiner hochheben können.Deutschland war wochenlang vor dem Duell eine rote und schwarz-gelbe Breaking News, "interessiert mich nicht" gab's nicht! Kein Wunder, die Bayern und der Final-Fluch, Dortmund und die fette "Pöhler-Party" nach dem Tanz durch Europa. Und klar, wenn es spannend und legendär wird, ist Uli Köhler nicht weit. Unser ewiger Zeitzeuge hat Wembley aufgesaugt und beschreibt bei uns jede Sekunde des Spiels wie eine eigene Heldengeschichte. Auch die der Rasenmäher-WM im Vorfeld. Am Ende ist es die 89. Minute, die alle sprachlos zurückgelassen hat. Die drei Dortmunder-Verteidiger, die Roben mit einer flüssigen Bewegung stehen gelassen hat. Roman Weidenfeller, der zuvor Real Madrid alleine besiegt hatte und nun von einem platzierten Schüsschen geschlagen wurde. Und natürlich die Bayern, die Wembley immer mit Robben verbinden werden. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Folge 171: Road to Wembley 2013 (Gast: Roman Weidenfeller)13.05., 01:0013.05.2023, 01:0001:25:22
„Robben, jetzt macht er sein Tor...”. Die Geschichte vom ersten deutschen Finale der Champions League lässt sich wiederum mit dem vielleicht nicht schönsten, aber wichtigsten Tor der Königsklasse schnell erzählen. Doch dann hätte der damals geschlagene Roman Weidenfeller nach nur einer Frage am Nachholspiel-Telefon womöglich wieder aufgelegt. Vielmehr spricht er vom galaktischen Gefühl, der stinkenden und bewusst aufgeheizten Kabine in Madrid und von der ewigen Heldengeschichte Dortmund gegen Goliath. Eigentlich hätte der BVB den Henkelpott schon nach der Gruppenphase verdient gehabt: Real, Ajax, Man City! Aber die Welt wollte eben Lars Ricken und Paul Breitner mit der Neuauflage von Ritter der Kokosnuss sehen. Der Weg zum Heiligen Gral war Romans Ritterschlag, aber auch eine Reise der vielen Verwandlungen. Jürgen Klopp, der Pressekonferenzen zu seiner persönlichen Late Night Show machte. Mario Götze, der vom Liebling zur Hassfigur wurde und natürlich der FC Bayern mit dem Boom zwischen Borisov und Barcelona. Tiki-Taka aus dem Takt gebracht. Jordi Alba sieht und hört beim Gedanken an Thomas Müller heute noch Sterne des Südens. Nachholspiel spielt Königsklassen-Konferenz. Mario als Bayern-, Olli als Dortmund-Reporter. Und Hans irgendwo lost zwischen Schmelle, Málaga, Mpenza und Schieber. Zwei Routen ins Finale und mittendrin Roman Weidenfeller, der sich Jahre danach einfach nur einen Mitschnitt seiner besten Paraden wünscht. Und das waren einige! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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