
Der Milliarden Markt der Kommunaltechnik | Martin Hoffmann von ISEKI-Maschinen GmbH bei Mittelstars
Beschreibung der Episode
Martin Hoffmann ist dieses Mal bei Mittelstars zu Gast und damit ein Familienunternehmer, der erstaunlich offen über sein eigenes Privileg spricht. Er ist Geschäftsführer der ISEKI Maschinen GmbH, führt das Unternehmen in dritter Generation und verantwortet heute mehr als 220 Mitarbeiter und in guten Jahren fast 100 Millionen Euro Umsatz.
ISEKI steht für Kommunaltechnik, Traktoren und professionelle Maschinen für Grünflächenpflege und Winterdienst. Doch in dieser Folge geht es um weit mehr als Maschinen und Mittelstand. Martin Hoffmann spricht darüber, wie er selbst in das Unternehmertum hineingeboren wurde, warum er die eigene Unternehmensnachfolge kritisch hinterfragt und weshalb er sich eine fairere Erbschaftsteuer wünscht. Selbst bei seinen eigenen Kindern steht für ihn keineswegs fest, dass die nächste Generation das Familienunternehmen übernehmen soll.
Auch als Geschäftsführer geht Martin Hoffmann einen ungewöhnlichen Weg. Nach Jahren mit bis zu 70 Stunden Arbeit pro Woche hat er ISEKI so organisiert, dass das Unternehmen nicht mehr permanent von ihm abhängig ist. Verantwortung wurde übertragen, Strukturen wurden verändert und Martin hat sich, wie es im Gespräch heißt, als Chef ein Stück weit selbst wegoptimiert. Heute bündelt er einen großen Teil seiner Abstimmungen mit der Geschäftsleitung auf einen festen Tag in der Woche.
Mit Marcus Seidel spricht Martin Hoffmann über Unternehmensnachfolge, Erbschaftsteuer, moderne Führung, Unternehmertum und die Verantwortung des deutschen Mittelstands für unsere Gesellschaft. Es geht um Privilegien, um ein gescheitertes Organisationsexperiment, um die Frage, wie viel ein guter Geschäftsführer wirklich arbeiten muss und darum, warum Unternehmer aus seiner Sicht auch außerhalb des eigenen Unternehmens Verantwortung übernehmen sollten.
Im Podcast spricht Martin Hoffmann über- Wie er die ISEKI Maschinen GmbH in dritter Generation führt und welche Verantwortung mit einem Familienunternehmen verbunden ist.
- Warum er als Firmenerbe die eigenen Privilegien und die heutige Erbschaftsteuer kritisch hinterfragt.
- Wie er aus einer 70 Stunden Woche herauskam und sich als Geschäftsführer ein Stück weit selbst wegoptimiert hat.
- Warum ein Unternehmen nicht dauerhaft von seinem Chef abhängig sein sollte.
- Weshalb seine Kinder ISEKI nicht automatisch in vierter Generation übernehmen sollen.
- Was bei seinem Experiment mit neuen Organisationsformen und selbstorganisierten Teams schiefging.
- Warum sich Unternehmer stärker in gesellschaftliche und wirtschaftspolitische Debatten einbringen sollten.
- Welche Rolle Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Elektrifizierung für die Zukunft von ISEKI und der Kommunaltechnik spielen.
- Warum für ihn erfolgreiches Unternehmertum und gesellschaftliche Verantwortung zusammengehören.
Eine ungewöhnlich offene Mittelstars Folge über Familienunternehmen, Führung, Erbschaftsteuer und die Zukunft des deutschen Mittelstands mit einem Unternehmer, der nicht nur sein Unternehmen, sondern auch die eigene Rolle darin immer wieder infrage stellt.
Eine Folge für alle, die wissen wollen- Wie moderne Unternehmensnachfolge in einem Familienunternehmen funktionieren kann.
- Warum ein erfolgreicher Firmenerbe das bestehende System der Erbschaftsteuer hinterfragt.
- Wie Geschäftsführer Verantwortung abgeben können, ohne die Kontrolle über ihr Unternehmen zu verlieren.
- Welche Verantwortung Unternehmer für Wirtschaft und Gesellschaft übernehmen können.
Jetzt die neue Folge mit Martin Hoffmann von ISEKI bei Mittelstars hören.
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