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MDR Investigativ – Hinter der Recherche

Mitteldeutscher Rundfunk

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157 Episoden · neueste 05.10.

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Episoden

157
  1. Was tun gegen völkische Siedler im Dorf?
    02.12., 10:3000:35:05

    Folge 66: In dem 900-Einwohner-Dorf Wienrode im Harz baut die Gruppe Weda Elysia den alten Gasthof aus. Nach außen präsentieren sie sich als naturverbundene Selbstversorger und zupackende Hausbauer. Doch sie haben Verbindungen in die rechtsextreme Szene und beziehen sich auf Bücher der sogenannten Anastasia-Reihe. In diesen aus Russland stammenden Büchern wird eine Art Fantasy-Naturkult propagiert, der durchsetzt ist mit antisemitischen Stereotypen. Nach zwei Jahren Recherche haben Tim Schulz und Jana Merkel den Film "Anastasia-Siedler mit rechtsextremen Kontakten – ein Dorf verstummt" gemacht. Moderation: Secilia Kloppmann Kontakt: investigativ@mdr.de Übersicht aller Folgen: www.mdr.de/investigativ-podcast

  2. Post Vac Syndrom – wie Betroffene an den Folgen einer Corona-Impfung leiden
    18.11., 12:0000:21:11

    Folge 65: Nach fast zwei Jahren ist klar, dass die Corona-Impfung sicher ist. Aber es gibt sie: seltene, aber schwere Nebenwirkungen. Zum Beispiel Atemnot, Gliederschmerzen und Müdigkeit beeinträchtigen den Alltag der Betroffenen, dennoch fühlen sie sich oft nicht ernst genommen. Gast: Knud Vetten Moderation: Esther Stephan Kontakt: investigativ@mdr.de Audiotranskript der Folge Übersicht aller Folgen: www.mdr.de/investigativ-podcast

  3. Razzia in Arztpraxis - Was steckt hinter den Vorwürfen gegen das Kopfzentrum?
    04.11., 12:0000:25:56

    Folge 64: Im Oktober haben Polizeibeamte Praxen, Geschäftsräume und Wohnungen durchsucht, die in Verbindung mit der Kopfzentrum-Gruppe stehen. Der Journalist Albrecht Radon recherchiert schon seit eineinhalb Jahren zum Kopfzentrum. Was steckt hinter den Vorwürfen? Moderation: Esther Stephan Gast: Albrecht Radon Kontakt: investigativ@mdr.de Audiotranskript der Folge Übersicht aller Folgen: www.mdr.de/investigativ-podcast

  4. Endlich Frau - Wer bestimmt mein Geschlecht?
    07.10., 12:0000:22:45

    Folge 62: Fast 40 Jahre lang hat Melanie als Mann gelebt. Mit Ende 30 hat sie sich als trans* geoutet und lebt seitdem als Frau. Aber immer wieder gibt es Hindernisse auf dem Weg zu einem neuen Pass oder der geschlechtsangleichenden Operation. Pauline Vestring und Michaela Reith habe Melanie zwei Jahre lang begleitet und erzählen, welche Hürden sie auf ihrem Weg nehmen musste. Moderation: Esther Stephan Gästinnen: Pauline Vestring und Michaela Reith Kontakt: investigativ@mdr.de Audiotranskript der Folge Übersicht aller Folgen: www.mdr.de/investigativ-podcast

  5. Jung, rechts, gewaltbereit
    23.09., 10:4500:38:40

    Folge 61: Während der Pandemie hat die Radikalisierung Heranwachsender in einigen Regionen Deutschlands spürbar zugenommen. Andersdenkende, Menschen anderer Hautfarbe oder sexueller Orientierung wurden zu Feindbildern. Wie geraten junge Menschen auf der Suche nach den eigenen Wertvorstellungen in die Fänge radikaler Ideologen? Die Recherche von Ben Arnold, Marcel Siepmann und Tim Schulz zeigt, dass rechtsextremistische Gruppierungen die Leerstellen in Jugendarbeit und Schule während der Pandemie zielgerichtet besetzt haben. Dafür waren sie im sächsischen Plauen und Zwickau unterwegs. Gäste: Ben Arnold und Marcel Siepmann Moderation: Secilia Kloppmann Übersicht aller Folgen: www.mdr.de/investigativ-podcast Transkript

  6. Kaputte Kindheit, kaputtes Leben? Erwachsenwerden im Jugendhaus
    09.09., 12:0000:28:04

    Folge 60: Vier Jugendliche aus Leipzig, die eine schwere Kindheit hinter sich haben. Sie alle leben jetzt im sogenannten Jugendhaus, wo sie versuchen, mit ihre ganz unterschiedlichen Probleme zu lösen. Thomas Kasper hat die jungen Erwachsenen ein halbes Jahr lang in dieser einzigartigen Einrichtung begleitet. Wie konnte das Jugendhaus helfen und wie geht es den Jugendlichen heute? Triggerwarnung: Im Podcast werden selbstverletzendes Verhalten, Alkohol- und Drogenmissbrauch und Gewalt thematisiert. Moderation: Esther Stephan Gast: Thomas Kasper Kontakt: investigativ@mdr.de Audiotranskript der Folge Übersicht aller Folgen: www.mdr.de/investigativ-podcast

  7. Mafia-Kolonie Ostdeutschland UPDATE
    26.08., 11:3700:52:31

    Folge 59: Nachdem der MDR Anfang 2021 einen Film zu den Strukturen der italienischen Mafiaorganisation 'Ndrangheta gezeigt hat, wurde im Thüringer Landtag ein Untersuchungsausschuss einberufen. Der will seit einem Jahr klären, warum ein Ermittlungsverfahren gegen die Mafia nach nur 2 Jahren bereits 2002 eingestellt wurde. Unterlagen und Recherchen zeigen – es gab Verbindungen der Mafia in die Politik, zu Wirtschaft und Justiz! Und bis heute kann die Mafia hierzulande nahezu ungestört mutmaßlich Drogengeld in italienischen Restaurants waschen. Gast: Axel Hemmerling Moderation: Secilia Kloppmann Transkript Übersicht aller Folgen: www.mdr.de/investigativ-podcast

  8. Explosionsgefahr bei Waldbrand – warum das Löschen oft schwierig ist
    12.08., 11:3100:23:16

    Folge 58: In diesem Sommer wüten verheerende Waldbrände besonders oft im Osten Deutschlands. Zum Beispiel im Elbe-Elster-Kreis bei Falkenberg, bei Beelitz, in der Sächsischen Schweiz, im Berliner Grunewald, bei Treuenbrietzen und in der Lieberoser Heide. Vielerorts werden die Löscharbeiten durch ein besonderes Problem erschwert: Viele Wälder hier sind mit Munition belastet. Es herrscht Explosionsgefahr. Die Brände entstehen fast immer durch Menschenhand, viele durch Brandstiftung. Gast: Milan Schnieder Moderation: Secilia Kloppmann Kontakt: investigativ@mdr.de Übersicht aller Folgen: www.mdr.de/investigativ-podcast

  9. Das Drogenkartell der Neonazis
    29.07., 10:0000:25:03

    Drogenkonsum und Neonazis, das passt eigentlich nicht zusammen. In Thüringen allerdings haben Rechtsextremisten ihre eigene Struktur zum Dealen von Crystal Meth und anderen Drogen genutzt. Die rechtsextreme „Bruderschaft Thüringen“ hat sich zu einem Drogenkartell entwickelt. Gast: Axel Hemmerling Moderation: Esther Stephan Audiotranskription Übersicht aller Folgen: www.mdr.de/investigativ-podcast

  10. Wie Dänemark DDR-Flüchtlinge an die Stasi auslieferte
    15.07., 12:3300:48:22

    1988 besetzten 18 DDR-Bürger die dänische Botschaft in Ost-Berlin. Sie wollten in den Westen ausreisen. Doch statt ihnen zu helfen, lieferten die Dänen die Männer, Frauen und Kinder an die Staatssicherheit aus ,und sie kamen in Haft. Der Fall sorgte im Nachgang für viel Aufregung – in der BRD und auch in Dänemark. Hatte man sich doch die Menschenrechte groß auf die Fahne geschrieben. Erst fast 30 Jahre später sind nun Dokumente öffentlich zugänglich, die Hinweise darauf geben, wer damals seitens der Dänen die Entscheidung traf, mit den DDR-Behörden zu kooperieren. Es geht um diplomatische Verwicklungen und die Frage nach Menschenrechten. Ein Podcastgespräch mit dem Film-Autor Matthias Hoferichter und mit Arco Randy Hoffmann, der 1988 als Flüchtling in der dänischen Botschaft war. Moderation: Secilia Kloppmann Übersicht aller Folgen: www.mdr.de/investigativ-podcast

  11. Angst vor Krieg und Katastrophen: Bunker gesucht!
    01.07., 10:0000:21:49

    Es ist Krieg in Europa und auch in Deutschland wird die Frage nach dem Stand unserer Zivilschutzkonzepte lauter. Auf Ebay Kleinanzeigen und Co. steigen die Anfragen nach Plätzen in Schutzräumen. Offizielle Schutzräume gibt es in der Bundesrepublik allerdings nicht mehr. Warum ist das so? Und sollten diese Bunker wieder aufgebaut werden? Gast: Luca Schmitt-Walz Moderation: Esther Stephan Übersicht aller Folgen: www.mdr.de/investigativ-podcast Audiotranskript

  12. Kein Recht auf Asyl für russische Wehrdienstverweigerer
    17.06., 10:4400:36:51

    Folge 54: Junge Russen, die in Deutschland Zuflucht gesucht haben, weil sie nicht zur russischen Armee eingezogen werden wollen und nicht gegen die Ukraine kämpfen wollen, haben es sehr schwer hier Asyl zu bekommen. Während die Bundesregierung für Deserteure Ausnahmen geschaffen hat – also für Soldaten, die bereits eingezogen waren und dann geflüchtet sind - hängen Wehrdienstverweigerer in der Luft. Ein Podcastgespräch mit der Autorin Marion Mück-Raab über ihren Bericht über die Lage junger russischer Wehrdienstverweigerer. Außerdem im Gespräch: Mark aus Kaliningrad, der nicht für Putin kämpfen will und den Krieg verurteilt und Rudi Friedrich von connection e.V., einem Verein, der Wehrdienstverweigerer unterstützt. Moderation: Secilia Kloppmann Übersicht aller Folgen: www.mdr.de/investigativ-podcast

  13. Dubiose Lerngruppen – wer steckt dahinter?
    03.06., 12:3600:24:26

    Folge 53: Seit Beginn der Corona-Zeit und damit einhergehender Schulschließungen, Masken- und Testpflicht wurden immer mehr sogenannte Lerngruppen gegründet. Manche dieser alternativen Schulen sind von Querdenkern und Reichbürgern mit aufgebaut worden. Wer steckt dahinter und wie reagieren die Behörden? Gäste: Nina Böckmann und Thomas Datt Moderation: Esther Stephan Übersicht aller Folgen: www.mdr.de/investigativ-podcast Audiotranskript

  14. Der Einfluss russischer Staatspropaganda in Deutschland
    20.05., 15:4500:41:31

    Folge 52: Es mag verwirren, wenn in deutschen Städten mit Friedenstauben gegen den Ukraine-Krieg demonstriert wird, und dabei Russland als das Land dargestellt wird, das sich wehren musste, das gar nicht anders konnte, als das "vom Westen aufgebaute faschistische Regime" in der Ukraine anzugreifen. Besonders absurd, wenn man zerbombte Städte sieht, die Greueltaten von Butscha oder Bilder von Massengräbern und verzweifelten Menschen, die seit Monaten in Kellern ausharren und deren Familienangehörige umgekommen sind. "Entnazifizierung", "Sturz des faschistischen Regimes", "illegale nationalsozialistische Regierung in Kiew" - das sind nur einige der propagandistischen Narrative, mit denen der Krieg gegen die Ukraine auch medial geführt wird – allerdings nicht erst seit dem 24. Februar, sondern seit mindestens acht Jahren. Es ist eine riesige Medienkampagne, mit der der militärische Übergriff vorbereitet wurde. Die Journalistin Sabine Cygan hat sich intensiv mit Studien auseinander gesetzt, die die lange Vorbereitung dieses medialen Krieges offenbaren. Zudem hat sie die Kommunikation in Telegram-Gruppen verfolgt und konnte beobachten, wie in Querdenken-, Reichsbürger- oder AfD-nahen Gruppen der Schwerpunkt weg von Corona hin zum Ukraine-Krieg verlagert wurde. Knud Vetten war unter anderem als Reporter vor Ort bei Demonstrationen und sagt heute: Wir haben Russlands Politik verharmlost und uns in zu große Abhängigkeit gebracht, und wir haben auch den Informationskrieg übersehen. Moderation: Secilia Kloppmann Übersicht aller Folgen: www.mdr.de/investigativ-podcast Audiotranskript

  15. Hackingangriffe auf Kommunen: Wie sicher ist die kritische Infrastruktur?
    06.05., 13:3700:31:54

    Folge 51: Wenn die Computersysteme von Kommunen von Hackern angegriffen werden, dann stellt das die Behörden vor ernstzunehmende Probleme. Die persönlichen Daten der Bürgerinnen und Bürger und eine funktionierende Verwaltung stehen auf dem Spiel. Sind Kommunen ausreichend auf solche Angriffe vorbereitet? Gäste: Die Journalistinnen Carolin Haentjes und Julia Cruschwitz, sowie der Experte Manuel Atug. Moderation: Esther Stephan Übersicht aller Folgen: www.mdr.de/investigativ-podcast Audiotranskript

  16. Putins Dresdner Seilschaften
    22.04., 10:3900:36:36

    Folge 50: Gut im Volleyball, schlecht im Schießen und nicht sonderlich auffällig – so erinnern sich Zeitzeugen an Putins Jahre beim KGB in Dresden. Von 1985 bis 1990 Jahre lebte Wladimir Putin mit seiner Familie in Dresden. Er war Agent des sowjetischen Geheimdienstes KGB. Die Dresdner Zeit war prägend für den heutigen Präsidenten Russlands, sowohl hinsichtlich seiner Karriere als auch der Verbindungen, die bis heute Auswirkungen auf die Geschicke Russlands haben. Denn zwei von Putins Dresdner KGB-Kameraden leiten heute wichtige Staatskonzerne und gehören zu den reichsten Männern Russlands. Der Journalist Frank Wolfgang Sonntag hat schon vor über 20 Jahren zu Putins Dresdner Zeit recherchiert und Zeitzeugen getroffen, etwa einen ranghohen ehemaligen Stasi-Offizier. Moderation: Secilia Kloppmann Übersicht aller Folgen: www.mdr.de/investigativ-podcast Audiotranskript

  17. Domino's Pizza-Imperium: Zwischen Mindestlohn und Rolex-Boni
    08.04., 10:0000:31:44

    Folge 49 Domino’s Pizza ist einer der erfolgreichsten Pizzalieferdienste weltweit. Das Versprechen an die Kund*innen: Essen in Rekordzeit zu fairen Preisen. Die Fahrer*innen berichten von Trinkgeldern, die pauschal abgegeben werden müssen und beklagen zu wenig Schutz in der Pandemie. Leon Grüninger und Lukas Meya haben für MDR Exactly unter anderem undercover bei dem Lieferdienst recherchiert und berichten im Podcast. Gäste: Leon Grüninger und Lukas Meya Moderation: Esther Stephan Audiotranskript Übersicht aller Folgen: www.mdr.de/investigativ-podcast

  18. Versalzenes Grundwasser in Thüringen durch Kaliabbau in Hessen?
    25.03., 16:2900:30:28

    Folge 48 Versalzene Trinkwasserbrunnen, Salzlachen und Äcker, auf denen nichts mehr wächst außer Salzpflanzen – und das mitten in Thüringen. Kommt das vom Kaliabbau in der Region und den zur Entsorgung verpressten Salzabwässern? Die K+S AG hat die Abwässer aus Abbau und Verarbeitung von Kali über Jahrzehnte tief im Boden entsorgt. Das war erlaubt. Doch Berechnungen ergaben schon 2007, dass die Wässer vermutlich nicht tief im Boden bleiben, sondern wandern. Doch K+S durfte noch bis Ende letzten Jahres so weiter machen. Die Geologin, die die Berechnungen im Auftrag des Landeamtes durchgeführt hatte, wurde kurz darauf von ihren Aufgaben entbunden. Gast: Birgit Mittwoch Moderation: Secilia Kloppmann Übersicht aller Folgen: www.mdr.de/investigativ-podcast

  19. Frauengefängnis Hoheneck - Streit um die neue Gedenkstätte
    11.03., 11:5200:21:12

    Im Frauengefängnis Hoheneck waren zu DDR Zeiten tausende Frauen inhaftiert. Der Begriff „Hoheneckerinnen“ steht heute noch synonym für Frauen, die aus politischen Gründen in der DDR verhaftet wurden. Noch in diesem Jahr soll aus dem ehemaligen Gefängnis eine Gedenkstätte werden. Und um die gibt es eine heftige Debatte. Wie kann eine moderne Gedenkstätte aussehen, ohne die Erinnerung an die Schrecken des Ortes zu vergessen? Natalie Meinert und Tim Schulz haben für MDR Exakt mit den Beteiligten gesprochen. Gast: Natalie Meinert Moderation: Esther Stephan Übersicht aller Folgen: www.mdr.de/investigativ-podcast Audiotranskript Die interaktive Dokumentation zu Hoheneck finden Sie hier: https://www.mdr.de/staticapps/hoheneck/#/intro

  20. Reporter im Krieg
    04.03., 08:4500:26:50

    Die beiden sind dann sofort aufgebrochen und mittlerweile wieder in Deutschland. Wie haben sie den Rückweg durch das Kriegsgebiet erlebt? Wie geht es ihnen jetzt? Moderation: Esther Stephan Gast: Arndt Ginzel Audiotranskript Übersicht aller Folgen: www.mdr.de/investigativ-podcast Alle Nachrichten zum russischen Angriff auf die Ukraine finden Sie hier.

Der Podcast mit exklusiven Informationen, Hintergründen und Fakten zu den Recherchen von FAKT im Ersten und dem MDR Nachrichtenmagazin exakt.