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Living Planet – Der WWF Podcast

WWF Deutschland

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213 Episoden · neueste 08.10.

Häufig erwähnt

Episoden

213
  1. Kommunikation in der Klimakrise
    21.10., 02:0000:40:55

    Ein Gespräch über Gefahren & Chancen, mit Louisa Dellert Die Klimakrise ist ein gigantischer Brocken. Hochkomplex, auf lähmende Weise deprimierend, weltbedrohend. Kurz: ganz und gar kein Thema, über das jemand mit Spaß kommunizieren würde. Ob nun in den Sozialen Medien, in Podcasts oder klassischen Zeitungen. Reden müssen wir trotzdem. Und zwar dringend! Schließlich geht es um die Zukunft dieser einen Erde, die wir nun mal haben. Es geht um soziale Gerechtigkeit. Es geht um einen Wandel - im Denken der Menschen und in der Gesellschaft. Wer in der Klimakrisen-Kommunikation die Finger in die Wunde legen muss, besprechen wir im #ÜberLeben Podcast mit der Autorin, Kommunikations-Expertin und Podcast-Kollegin Louisa Dellert. Wir klären, wo bei Unternehmen das Greenwashing anfängt, wo wir als WWF in der Debatte stehen, und was Content Creator:innen in ihren Social Media Kanälen tun können, um die Welt in Sachen Klima und Umwelt in eine nachhaltige Zukunft zu schicken. Redaktion: Klaus Esterluß

  2. Green Goals und Schwarze Schafe
    07.10., 02:0000:29:35

    Von Nachhaltigkeit im Fußballstadion Stürmer, die mit vergoldeten Steaks protzen, ein Torwart, der sich mit dem Hubschrauber zum Training fliegen lässt und Profis, die Bilder von ihren aufgemotzten Sportwagen an ihre Fans posten: An eines denkt man bei der angeblich schönsten Nebensache der Welt, Fußball eher weniger: den Umweltschutz. Dennoch, es gibt sie Vereine und Spieler, die versuchen, ihren Sport nachhaltiger aufzustellen. Sind das reine Marketinggags oder findet tatsächlich ein Umdenken statt? Über Umweltschutz und Fußball reden wir heute in #ÜberLeben mit einem, der sich auskennt: Sebastian Tripp. Er organisiert als Geschäftsführer der Panda Fördergesellschaft das Sponsoring für den WWF, hat davor aber lange im Sport-Marketing gearbeitet. Redaktion: Jörn Ehlers

  3. Tatort: Oder
    23.09., 02:0000:25:05

    Ein Fluss wird geopfert Es stank zum Himmel: Bis zu 300 Tonnen, also 300.000 Kilo an totem Fisch sammelten Angler, Anwohner Behörden und freiwillige Helfer Anfang August aus der Oder. Giftmord oder wenn man so will die Chronik eines angekündigten Todes! Auch wenn der Auslöser des Massakers noch immer nicht endgültig geklärt ist, zeichnet sich doch ab, dass das Sterben der Fische wohl auf eine tödliche Kombination von mehreren Ursachen zurückgehen dürfte. Der „Täter“ ist hingegen offensichtlich. Es war mal wieder der Mensch. Immerhin: Inzwischen gaben die Behörden Entwarnung, weil sinkende Temperaturen und Regenfälle die Lage im Fluss entspannt haben. Doch die Oder ist längst nicht aus Schneider. Wo die Gefahren liegen, ob sich der Fluss erholen kann und was passieren muss, damit sich solche Katastrophen nicht wiederholen, darüber reden wir in :#ÜberLeben mit Tobias Schäfer, Gewässerschützer beim WWF Deutschland. Redaktion: Jörn Ehlers Weitere Infos: https://www.igb-berlin.de/news/die-lehren-aus-der-oder-katastrophe-was-forschende-jetzt-empfehlen

  4. Sparschwein war gestern
    02.09., 02:0000:26:36

    Geldanlagen für eine bessere Welt Mit Geld ist es wie mit Beton: Es kommt drauf an, was man draus macht! Einer, der davon einiges versteht, ist heute bei #ÜberLeben zu Gast. Axel Brosey ist Fondsmanager bei Lloyds Fonds und erzählt uns heute, was er so den ganzen Tag macht, was Kund:innen beachten sollten und vor allem, was das Ganze mit Umweltschutz zu tun hat. Dazu kann außerdem die Volkswirtin Katja Kirchstein vom WWF einiges beitragen. Sie hat kürzlich einen Leitfaden für die Hosentasche zu nachhaltigen Geldanlagen vorgelegt. Ihr ist es wichtig, das Geld dorthin zu lenken, wo es konkrete Veränderung bewirkt, also die Industrie klimaverträglicher macht oder zum Erhalt von Artenvielfalt beiträgt. Redaktion: Jörn Ehlers Zum Pocket Guide "Nachhaltige Geldanlage": https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Unternehmen/Nachhaltige-Geldanlagen-PocketGuide.pdf

  5. Besuch beim "Wespen-Flüsterer"
    18.08., 02:0000:24:07

    Über Seelenfresser, Bienenwölfe und Obstkuchen Es ist Pflaumenkuchenzeit und mit dem Kuchen kommen leider auch die Wespen. Dieses Jahr soll ein ganz besonders fieses Wespenjahr werden. Ob das stimmt, wir wissen es nicht so genau. Aber einer, der es wissen könnte, ist in dieser Episode von #ÜberLeben zu Gast: Florian Lauer ist so eine Art "Wespenversteher". Er verantwortet beim WWF das so genannte BROMI Projekt. Dabei geht es darum, die Überlebenschancen für Insekten wieder zu verbessern. Und zu den Insekten gehören bekanntlich auch die die schwarz gelben Plagegeister. Wir reden mit ihm über fliegende "Dementoren" und erörtern, ob es eine gute Idee sein könnte, ihnen mit Wasserpistolen auf Leib zu rücken.

  6. Grüner Wohnen
    12.08., 02:0000:30:01

    Vom Bauen, Wohnen und Sanieren Angesichts rapide steigender Energiepreise treibt der Gedanke an die nächste Heizperiode so manchem tiefe Sorgenfalten auf die Stirn. Zu Recht. Aber die Furcht vor dem kalten Winter und explodierenden Heizkosten lenkt zumindest den Blick auf ein ökologisches Problem, das eng mit der Thematik verknüpft ist. Denn neben dem Verkehrssektor gehört der Gebäudebereich in Deutschland zu den Sorgenkindern beim Klimaschutz. Zielvorgaben, die Emissionen zu senken werden hier regelmäßig krachend verfehlt. Je nachdem wie man rechnet, verursachen Heizen und Stromverbrauch in den eigenen vier Wänden laut Umweltbundesamt noch immer etwa 30 Prozent der deutschen Treibhausgas-Emissionen. Je schneller wir hier in Sachen Klimaschutz vorankommen, desto eher dürften auch die Heizrechnungen wieder sinken. Doch das ist leichter gesagt als getan. Wie es gehen könnte, und wo die Knackpunkte liegen, darüber reden wir heute mit Silke Küstner. Sie beschäftigt sich beim WWF mit der Kreislaufwirtschaft im Bausektor und um dieses Thema geht es diesmal bei #ÜberLeben. Weitere Informationen: https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Unternehmen/Hintergrundpapier-Circular-Economy-im-Gebaeudesektor.pdf Redaktion. Jörn Ehlers

  7. Tempolimit für den Holzverbrauch
    05.08., 02:0000:23:02

    Vom fahrlässigen Umgang mit einem kostbaren Rohstoff Es ist zwar noch ein paar Monate hin, doch der Winter naht. Angesichts von Gasknappheit und explodierenden Nebenkostenrechnungen schauen schon jetzt viele mit Sorgen auf die nicht mehr allzu ferne Heizperiode. Nicht nur die Nachfrage nach Heizlüftern bricht alle Rekorde, auch der Bedarf nach und der Preis für Brennholz geht steil nach oben. Ob es allerdings eine gute Idee ist, einen Scheit nach dem anderen in den Ofen zu schieben, darf bezweifelt werden. Zwar wächst Holz wieder nach, aber das dauert. Ein neuer WWF Report zeigt, dass wir schon jetzt zu viel davon zu schnell verbrauchen. Eine der Autorinnen Meghan Beck O´Brian und Johannes Zahnen vom WWF erklären im #ÜberLeben Podcast, wie wir einen kostbaren Rohstoff noch immer viel zu sehr verschwenden und warum wir eine Art Tempolimit für den Holzkonsum brauchen. Zum Weiterlesen: Der Holzreport zum herunterladen: https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Wald/WWF-Studie-Alles-aus-Holz.pdf Redaktion: Jörn Ehlers

  8. Der Ruf der Berge
    08.07., 02:0000:54:38

    Speed-Ski-Bergsteigen in eisigen Höhen Wir müssen reden: Über Extrembergsport und Klimawandel. Wie man auf die Gipfel kommt und vor allem wieder heil herunter. Im #'Überleben Podcast heute zu Gast einer, der berichten kann, wie die Klimakrise in eisigen Höhen besonders hart zuschlägt. Über extreme Herausforderungen, den "Mut-Muskel" und Dixie Klos auf dem Mount Everest sprechen in dieser Episode Luise Nessler und Klaus Esterluss mit dem Speed-Ski-Bergsteiger Benedikt Böhm, der sich als Botschafter des WWF auf die Reise nach Nepal macht, um dort nicht nur die höchsten Gipfel zu erklimmen, sondern auch um sich ein Bild zu machen vom Zusammenleben von Menschen und Tieren in bergigen Regionen.

  9. Mehr Plastik als bio
    17.06., 02:0000:24:34

    Was taugen Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen „Bioplastik“, klingt erstmal gut. Ein Kunststoff, der aus nachwachsenden Rohstoffen -etwa aus Mais oder Zuckerrohr produziert wurde, könnte ein Baustein sein, um den Ausstoß an Treibhausgasen zu senken und der drohenden Plastikflut zu entkommen. Soweit die Theorie. Allerdings sind die neuen Materialien alles andere als „bio“ und ob sie helfen, die Mülllawine zu bremsen. ist mehr als fraglich. Im Gegenteil: angeblich kompostierbare Müllbeutel verstopfen die Sortieranlagen und Äcker, auf denen Pflanzen für die Plastikproduktion angebaut werden, ließen sich wohl besser für den Anbau von Nahrung nutzen. In der heutigen Episode von #ÜberLeben schauen wir etwas genauer hin und haben dazu Bernhard Bauske zu Gast, der sich beim WWF seit Jahren mit Ökobilanzen von Verpackungen, Alternativen und Plastik im Meer beschäftigt. Redaktion: Jörn Ehlers

  10. Mücken: Die gefährlichsten Tiere der Welt
    10.06., 02:0000:30:08

    Auf der Spur der geflügelten Plagegeister Gäbe es eine Sympathie-Skala im Tierreich, würden sie wahrscheinlich irgendwo zwischen Bandwürmern und Kanalratten landen: die Rede ist von Mücken. Mit steigenden Temperaturen tauchen die summenden Plagegeister wieder auf, aus Tümpeln, Pfützen und Regentonnen. Gelegenheit für uns, die sechsbeinigen Insekten genauer unter die Lupe zu nehmen. Zu Gast ist diesmal eine Expertin, die die Jagd auf die Blutsauger und ihre Erforschung zum Beruf gemacht hat: Dr. Doreen Werner vom Leibniz Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (kurz ZALF) in Müncheberg. Sie verantwortet dort den so genannten „Mückenatlas“. Was es damit auf sich hat, welche Rolle Mücken im Ökosystem spielen und wie die Insekten als Virentaxi für diverse Krankheitserreger funktionieren, dazu mehr in dieser Episode von #ÜberLeben. Redaktion: Jörn Ehlers Infos zum Mückenatlas: www.mueckenatlas.com

  11. Großstadtdschungel
    03.06., 02:0000:27:46

    Wilde Tiere in der Stadt In Kenias Hauptstadt Nairobi leben Leoparden, die sich u.a. von Haushunden ernähren. Ganz soweit ist es hierzulande noch nicht, aber auch bei uns entdecken immer mehr wilde Tiere die Stadt als Lebensraum. Wanderfalken, Waschbären, Waldohreulen: Das Spektrum der tierischen Stadtbewohner ist breit. Allein in Berlin wurden 200 verschiedenen Wildtierarten ausgemacht. In ganz Deutschland sollen es 10.000 sein. Über einige dieser Landflüchtlinge wollen wir heute in #ÜberLeben reden und zwar mit Albert Wotke, der beim WWF das Flächennaturschutzprogramm leitet. Er berichtet von Fast-Food für Füchse, Besuch vom Gartenrotschwanz und erzählt, warum es für Halsbandsittiche am Rhein so schön ist. Redaktion: Jörn Ehlers Infos zu Exkursionen: https://www.wwf.de/aktiv-werden/wwf-erlebnistouren

  12. Tief ins Glas geschaut
    27.05., 02:0000:34:56

    Zur Umweltbilanz eines antiken Werkstoffs Auch das noch! Die Meldung kam diese Woche vom Deutschen Brauerbund: Die Bierflaschen könnten knapp werden. Der Grund: stark gestiegene Energiepreise und unterbrochene Lieferketten. Putins Krieg in der Ukraine hinterlässt seine zugegebenerweise verkraftbaren Spuren in Sektoren, wo die meisten sie wohl nicht erwartet haben. Anlass für uns dem Thema „Glas“ und seiner Umweltbilanz einmal etwas genauer auf den Grund zu gehen. Es geht um Energie, Scherben, Recycling und nicht zuletzt um Parfum. Zu Gast im ÜberLeben Podcast heute einer, der davon etwas versteht: Thomas Eidloth, Nachhaltigkeitsbeauftragter von Heinz Glas in Franken. Außerdem dabei Laura Griestop, die sich beim WWF um das Thema Kreislaufwirtschaft und Verpackungen kümmert.

  13. Der Froschkönig - Willi sucht die Wunderkröte
    13.05., 08:0001:01:50

    Willi Weitzel lernt in seinem neuen Kinofilm allerhand über die bedrohte Welt der Amphibien weltweit und zeigt seinen jungen Zuschauer:innen, dass wie sie selbstbewusst Naturschutz machen können, um die Wunder von Kröte, Frosch & Co zu erhalten. Das erhabenste Gefühl der Welt? Einer Kröte in die magischen Augen gucken! Das sagt Willi Weitzel in dieser Ausgabe unseres #ÜberLeben-Podcast. Willi kennen wir alle, als Moderator von "Willi wills Wissen," einem TV-Format für Kinder, bei dem er sich Themen gestellt hat, die andere nicht mit der Kneifzange anfassen wollen. Über Jahre hat er komplexe Themen so verarbeitet, dass Kinder sie einfach verstehen konnten. Und dafür lieben sie Willi. Auch heute noch, wenn die Kinder schon gar keine Kinder mehr sind. Wir haben Willi eingeladen, um mit ihm über seinen neuen Kinofilm zu sprechen - "Willi & die Wunderkröte". Der Film geht auf eine Reise von einem Weiher in Bayern über Ägypten bis nach Panama in eine Frosch-Rettungsstation. Klimakrise, Krankheiten und nicht zuletzt der Mensch rücken den Amphibien immer enger auf die Pelle. Wenn nicht schleunigst was passiert, verlieren wir eine farbenfrohe, faszinierende Artenvielfalt. Mit dieser Ausgabe wird übrigens manches neu im Überleben-Podcast-Kosmos. Wir haben ein frisches Studio, ihr könnt uns beim Reden nun auch hin und wieder zugucken und es gibt zum ersten Mal eine Co-Moderation von Luise Nessler aus dem WWF Kinder- und Jugendprogramm & Klaus Esterluß aus dem WWF Social Media Team. Schreibt uns gerne eure Meinungen & Ideen. Wünscht euch Themen und verratet uns eure Lieblingskröte.

  14. Immer diese Radfahrer
    06.05., 02:0000:26:17

    Zur Renaissance des Drahtesels „Fahrräder sind das neue Klopapier“, hieß es schon in der der ersten Corona Welle, als die Nachfrage nach Drahteseln sprunghaft anstieg. Damals war es vor allem die Furcht vor der Ansteckung im öffentlichen Nahverkehr, die die Menschen zum Umstieg motivierte. Jetzt sind es die gestiegenen Spritpreise. Die Fahrradhändler freuen sich, doch ob der Boom wirklich zu einem Umdenken auf der Straße führt, bleibt abzuwarten. Einschätzungen über Gegenwart und Zukunft eines schon sehr alten Verkehrsmittels liefert heute in Überleben Elena Laidler-Zettelmeyer vom Bundesverband Zukunft Fahrrad. Eine Interessenvertretung von mittlerweile mehr als 50 Unternehmen aus der Branche. Redaktion: Jörn Ehlers Kursangebote der WWF-Akademie: https://www.wwf-akademie.de/

  15. Kurzschluss
    29.04., 02:0000:26:08

    Energiepolitik in Zeiten des Krieges Mai 2022. Die Heizperiode ist beendet. Zumindest für dieses Jahr. Doch im kommenden Winter könnte es hierzulande empfindlich kalt werden, denn geheizt wird meist mit Gas und das wiederum kommt bekanntlich vor allem aus Russland. Noch. Nachdem russische Panzer durch die die Ukraine rollen und immer neue Gräueltaten bekannt werden, wird der Ruf nach einem Embargo lauter, um nicht immer weiter Putins Kriegskasse mit Milliarden zu füllen. Denkbar ist auch, dass der Kreml selbst den Gashahn zudreht. Deutschland sitzt in der Falle, denn nicht nur Gas, sondern auch Öl, Steinkohle und selbst Uran kommt aus dem Einflussbereich von Vladimir Putin. Die energiepolitische Abhängigkeit erhitzt die Gemüter: Kann die deutsche Wirtschaft einen Ausstieg verkraften, steigen die Energiepreise ins Uferlose, sollte der Kohleausstieg verschoben, neue Gasfelder erschlossen und alte AKws weiterbetrieben werden? Beschleunigt die Debatte die nötige Energiewende oder droht eher ein Rückschlag? Fragen über Fragen, über die wir heute in #ÜberLeben mit Viviane Raddatz und Felix Schmidt aus dem Klimateam des WWF reden. Redaktion: Jörn Ehlers

  16. Angeln im Aquarium
    22.04., 02:0000:26:48

    Aquakultur: Massentierhaltung unter Wasser Fisch ist gesund. Die kulinarische Beliebtheit der Schuppentiere ist allerdings alles andere als gesund für die Meere, denn die sind inzwischen vielerorts ziemlich leergefischt. Eine Alternative könnten Fischfarmen, so genannte Aquakulturen sein. Die Branche boomt. Hier werden inzwischen Jahr für Jahr mehr als 110 Millionen Tonnen Fisch und Meeresfrüchte produziert. Das ist deutlich mehr als die Fischer an Wildfang aus ihren Netzen ziehen. Das Spektrum solcher Anlagen ist breit und reicht vom Karpfenteich über Shrimps-Produktion im Mangrovenwald bis hin zu gewaltigen küstennahen Käfiganlagen. Massentierhaltung unter Wasser, die nicht nur Fisch, sondern auch Probleme produziert. Über Gegenwart und Zukunft der Fischproduktion reden wir heute in #ÜberLeben mit dem Fischfachmann unsere Vertrauens Phillip Kanstinger. Redaktion: Jörn Ehlers

  17. Krieg in der Speisekammer
    08.04., 02:0000:28:39

    Landwirtschaft in Zeiten des Krieges Leere Regale. In Zeiten von Corona- wurden Klopapier und Nudeln knapp. Hamstern war angesagt. Jetzt, nach dem russischen Überfall auf die Ukraine herrscht bei Sonnenblumenöl und Mehl Ebbe in den Supermarktregalen. Und nicht nur das: Jetzt steigen auch noch die Preise. Was hat der Krieg mit der Versorgungslage hierzulande zu tun und bedrohen die Bombardements indirekt die Ernährung von Menschen, die ohnehin schon hungern? Was bedeutet der Konflikt für die europäische Agrarpolitik und sollten wir wegen Putin am besten auf das lieb gewonnene Schweineschnitzel verzichten? Hintergründe zu Fragen wie diesen liefert in dieser Folge von #ÜberLeben Johann Rathke, Koordinator für Agrar- und Landnutzung beim WWF Deutschland. Redaktion: Jörn Ehlers

  18. Die Wilderer sind unter uns
    01.04., 02:0000:26:13

    Verbrecher mit Gift und Flinte auf der Pirsch Ein Mord schockte vor wenigen Wochen die Republik. Eine Gegend, in der sich normalerweise Fuchs und Has gute Nacht sagen, wurde zum tragischen Schauplatz eines Kapitalverbrechens. Zwei Wilderer in Rheinland-Pfalz erschossen aus Furcht vor Entdeckung zwei Polizisten. Viele Beobachter rieben sich angesichts der Dimension des Falls verwundert die Augen. Wilderei in Deutschland? Ist das nicht eher ein Delikt aus längst vergangenen Zeiten oder findet allenfalls auf fernen Kontinenten statt? Keineswegs. Über das Thema Wilderei und Artenkriminalität klärt uns heute bei #Überleben der Wildtierexperte des WWF, Moritz Klose, auf. Redaktion: Jörn Ehlers

  19. Schlammschlacht an der Elbe
    25.03., 02:0000:22:57

    Wohin mit dem Hafenschlick? Erst vor wenigen Monaten meldete die Stadt Hamburg Vollzug. Die Vertiefung der Elbe sei abgeschlossen. Es war der vorläufige Schlusspunkt unter ein 800 Millionen Euro teures Mammutprojekt, das die Stadt gegen den massiven Widerstand von Naturschützern durchgedrückt hatte. Die Betonung liegt allerdings auf „vorläufig“, denn gebaggert wird weiter. Mit jeder Flut spült die Elbe jede Menge Sedimente in Richtung Hansestadt. Damit riesige Containerschiffe trotzdem den Hafen anlaufen können, sind die Bagger nach wie vor im Einsatz. Doch wohin mit dem Schlamm? Am liebsten möchte die Stadt das belastete Baggergut wohl ausgerechnet vor der Vogelschutzinsel Scharhörn am Rande des Nationalparks ins Wattenmeer kippen. Keine gute Idee, finden Naturschützer. Ein neuer Streit bahnt sich an. Juristische Folgen nicht ausgeschlossen. Zu Gast im #Überleben Podcast diesmal Beatrice Claus. Sie war für den WWF schon an den Auseinandersetzungen an der Ems beteiligt, ein Fluss der geopfert wurde, nur um überdimensionierte Kreuzfahrtschiffe ans Meer zu transportieren. Außerdem versuchte sie gemeinsam mit BUND und Nabu im „Bündnis Tiedeelbe“ die schlimmsten ökologischen Schäden durch die erneute Vertiefung der Elbe in Grenzen zu halten. Redaktion: Jörn Ehlers Zur Petition: https://www.bund-hamburg.de/kein-gift-ins-watt

  20. Maja und ihre wilden Verwandten
    18.03., 02:0000:28:29

    Von Bienen, Blüten und Bestäubern Sie sind wieder da. Mit dem Sprießen der ersten Schneeglöckchen und Krokusse beginnt es allmählich wieder zu brummen in unseren Gärten und in Wald und Flur. Die Rede ist von Bienen, denen wir heute eine Episode von #ÜberLeben widmen. Von Killerinsekten und Superbestäubern bis hin zu Gelee Royale und Erdbeertorte, wir nutzen die Gelegenheit, unseren Bienenexperten Florian Lauer alles zu fragen, was uns zu den angeblich so fleißigen Insekten einfällt. Redaktion: Jörn Ehlers

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