
#202 Warum eine Mathe-Lehrerin sagt: Ich ging, weil ich Lehrerin bleiben wollte.
Beschreibung der Episode
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Ein häufiges Erleben als Lehrkraft: Jahrelang Expertise aufgebaut, immer weiter professionalisiert, hoher Idealismus und fachliche Tiefe mühsam entwickelt, nur um sich dann in Verwaltung, Betreuung oder dem Auffangen struktureller Lücken wiederzufinden.
Was bleibt, ist das Gefühl, die eigentliche Berufung immer weniger leben zu können.
Monika war fast 30 Jahre Lehrerin in NRW, spezialisiert auf Mathematikdidaktik und Begabtenförderung. Sie baute ein kommunales Förderzentrum auf – bis Ressourcen gestrichen wurden und eine Versetzung drohte. Ihre Kündigung fiel bewusst auf einen symbolischen Tag. Doch die eigentliche Pointe der Folge liegt in einer Umdeutung: Wer hier wirklich gescheitert ist, lässt sich anders beantworten, als man zunächst denkt.
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