
Hitzeschutz vertagt, Alpenverein warnt vor Klimafolgen, Milliarden fehlen für Bodenschutz
Beschreibung der Episode
Diese Woche mit Susanne Schwarz und Sandra Kirchner.
01:41 Hitzeschutz vertagt
Trotz Hitzesommer mit Tausenden zusätzlichen Toten fasst das Bundeskabinett keinen Beschluss zum Hitzeschutz. Auch zusätzliches Geld soll es dafür nicht geben. Auch die ökonomischen Folgen sind enorm: Nach Berechnungen der Umweltorganisation Greenpeace haben die anhaltend hohen Temperaturen mindestens 36 Milliarden Euro an wirtschaftlichen Schäden verursacht.
05:37 Alpenverein warnt vor Klimafolgen
Der Tourismus in den Alpen wird durch den Klimawandel zunehmend unsicher: Tauender Permafrost macht Felsen brüchig und Wasserknappheit schränkt den Hüttenbetrieb ein. Der Deutsche Alpenverein fordert deshalb mehr Geld für Klima- und Naturschutz und warnt: Wer heute spart, zahlt morgen doppelt.
08:26 Milliarden fehlen für Bodenschutz
Der Kampf gegen die Ausbreitung von Wüsten und den Verlust fruchtbarer Böden kommt nur schleppend voran: Auf der 17. UN-Wüstenkonferenz in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar haben die Staaten um ein gemeinsames Vorgehen gerungen. Für konkrete Maßnahmen fehlt außerdem Geld: 355 Milliarden US-Dollar wären weltweit jedes Jahr nötig, doch bislang wird nicht mal ein Viertel davon investiert.
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