
Kernkompetenz Pferd - Pferdegesundheit mit Tierärztin Dr. Veronika Klein
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- 10.09.201822 min
Pferdefütterung Teil 14 Mischfuttermittel Eine art- und bedarfsgerechte Fütterung haben wir ganz am Anfang als unser Ziel festgelegt. Bei der Besprechung der Einzelfuttermittel in den letzten Episoden, den Raufutter- und Kraftfuttermitteln mussten wir ... Pferdefütterung Teil 14 Mischfuttermittel Eine art- und bedarfsgerechte Fütterung haben wir ganz am Anfang als unser Ziel festgelegt. Bei der Besprechung der Einzelfuttermittel in den letzten Episoden, den Raufutter- und Kraftfuttermitteln mussten wir jedoch feststellen, dass keines dieser besprochen Einzelfuttermittel, alleine dem Bedarf des Pferdes vollkommen gerecht wird. Selbst unser Grünland, die Weide und auch das Raufutter Heu ist alleine in der Regel nicht vollwertig genug. Es fehlen zunehmend wichtige Wirkstoffe und Spurenelemente, wie durch die Analysen von Bodenproben nachzuweisen ist. Erst nach einer Bodenprobe und dann einer bedarfsgerechten Aufdüngung des Grünlandes, kann diese Vollwertigkeit von Weide oder Heu wieder erreicht werden. Alternativ muss eine ergänzende Zufütterung erfolgen. Wird dies nicht beachtet, kann dies zu einer unzureichenden Versorgung bei Zuchtstuten in der Trächtigkeit führen. Zuchtstuten stehen hauptsächlich auf der Weide, eine Unterversorgung kann verantwortlich sein für eine der häufigsten Erkrankung von Jungpferden, der OCD, der angeborenen Chip-Erkrankung in Gelenken. Deshalb denken wir in dieser Episode über Mischfuttermittel nach! Wir fördern Fortbildung – mit dem Gutscheincode “kernkompetenzpferd” (klein und zusammen) erhälst du die Mitgliedschaft bei wehorse als Podcast-Hörer zu einem Vorteilspreis – schau doch mal vorbei!
- 04.09.201814 min
Episode #31 Mein Pferd hat Rücken Dein Pferd läuft steif, verwirft sich oder stolpert ständig? Rittigkeitsprobleme sind sehr häufig in der Praxis und die Therapieformen vielfältig – Chiropraktik, Osteopathie, Episode #31 Mein Pferd hat Rücken Dein Pferd läuft steif, verwirft sich oder stolpert ständig? Rittigkeitsprobleme sind sehr häufig in der Praxis und die Therapieformen vielfältig – Chiropraktik, Osteopathie, Physiotherapie und so weiter – was ist was? Gibt es Unterschiede? Heute erfährst du mehr über die verschiedenen Behandlungen. Anzeige Wir fördern Fortbildung – mit dem Gutscheincode “kernkompetenzpferd” (klein und zusammen) erhälst du die Mitgliedschaft bei wehorse als Podcast-Hörer zu einem Vorteilspreis – schau doch mal vorbei! Episode #31 Mein Pferd hat Rücken In der heutigen Folge lernst du die Begriffe Chiropraktik, Osteopathie, Physiotherapie und Akupuntur zu unterscheiden und warum ein Pferd NIE einen Wirbel ausgerenkt hat. Wie oft hört man in der Stallgasse “mein Pferd hatte einen Wirbel raus und der Therapeut hat ihn wieder eingerenkt”. Wäre das der Fall, also der Wirbel wäre ausgerenkt, dann wäre das Tier querschnittsgelähmt! Die Begriffe der verschiedenen Berufsbezeichnungen sind in Deutschland nicht geschützt und es ist nicht ersichtlich welche Ausbildung der Therapeut hatte, die ihn dazu befähigt das Pferd zu behandeln. Nicht jeder Therapeut muss Tierarzt sein und auch wenn die Ausbildung in Anführungsstrichen nur in einem Wochenendekurs absolviert worden ist, heißt das natürlich nicht, dass dieser Therapeut per se keine gute Arbeit leistet-trotzdem schadet etwas mehr Hintergrundwissen über Anatomie und Pathologie nicht. Was ist nun zu tun wenn dein Pferd Rückenschmerzen hat, steif läuft oder sich immer zu einer Seite im Genick verwirft? Zunächst sollten wir auf Ursachenforschung gehen: – ein schlecht passender Sattel – ein Sturz oder Festliegen in der Box – einseitige Belastung durch immer gleichbleibendes Training – ein schlecht sitzender Reiter (auch der Reiter darf zu Physiotherapie gehen) – Bewegungsmangel – Schmerzen in den Gliedmaßen – jede Lahmheit führt zu einer Kompensation im Rücken – aber auch eine Zahnbehandlung oder eine Vollnarkose können zu Blockaden in den Gelenken nach sich ziehen. Bei einer Blockade eines Gelenkes besteht eine Bewegungseinschränkung zweier Knochen, im Falle des Rückens zweier Wirbel, aber natürlich kann auch das Kiefergelenk betroffen sein nach einer Zahnbehandlung. Der Wirbel ist also nicht raus, sondern nur eingeschränkt in seiner Bewegung. Ich stehe morgens auf und möchte mit meinen Fingerspitzen mit durchgestrecken Knien die Zehenspitzen berühren – morgens 5:30 ich bin eingeschränkt in meiner Bewegung, nach ein paar Übungen geht es dann schon besser. In der Wirbelsäule verläuft das Rückenmark und an jedem Wirbel tritt an der Seite ein Nerv aus, der das umliegende Gewebe und die inneren Organe versorgt. Kommt es in diesem Bereich zu Schwellungen, einer Blockade oder degenerativen Veränderungen wird das Loch aus dem die Nerven austreten verengt und der Nerv wird gereizt und kann seine Funktion nicht vollständig leisten. Muskeln brauchen einen störungsfreien Nervenimpuls, um die Bewegungen geschmeidig und richtig auszuführen-sonst kommt es zu Verspannungen und Schmerz. Und das kann richtig weh tun, ich durfte einen solchen Hexenschuss erleben vor einigen Jahren, während einer Reitstunde hatte ich plötzlich einen stechenden Schmerz im Rücken und konnte mich gefühlt nicht mehr bewegen, ich musste mich vom Pferd heben lassen-selbst das Lachen hat Schmerzen verursacht. Jeder der Rückenschmerzen kennt oder mal mit einem steifen Nacken aufgewacht ist, weiß wie unangenehm das ist. Wenn du bei deinem Pferd nun Symptome festgestellt hast, Verwerfen, steif zu einer Seite, Kreuzgalopp, zieht nicht richtig an die Hand ran oder andere Rittigkeitsprobleme sollte sich ein Therapeut dein Pferd anschauen. Aber wer soll jetzt kommen? Chiro, Osteo, Physio, Tierarzt, Akupunkteur, die Liste kann man sicher noch weiterführen. Das Ziel der verschiedenen Therapieformen ist es dem Pferd seine vollständige Gelenkbeweglichkeit wieder herzustellen. Der Weg dorthin und die zugrundeliegenden Theorien sind allerdings unterschiedlich. Fangen wir mit der Chiropraktik an: Die Chiropraktik ist eine manuelle Behandlungsmethode, die bei vielen Gesundheits- und Rittigkeitsproblemen des Pferdes eingesetzt werden kann. Sie stellt die Gelenkbeweglichkeit der Wirbelsäule wieder her und ermöglicht so dem Pferd sein volles Leistungspotential zu nutzen. Dabei werden zur Untersuchung und zur Therapie lediglich die Hände verwendet. Die Gelenkbeweglichkeit wird überprüft und wenn diese eingeschränkt ist wird ein Impuls oder besser ein gezielter Reiz – in Form von einer gezielten, schnellen und kraftvollen, aber sehr kleinen Bewegung, einem kleinen Stoß durchgeführt um die Blockade zu lösen. In der Wirbelsäule verläuft das Rückenmark und schon kleine Fehlstellungen in den Gelenken der Wirbelsäule verändern den Informationsfluss im Rückenmark, also dem Nervensystem und damit die Funktion vieler Anteile im Körper –Muskeln und inneren Organen. Bei der Chiropraktik wird also die Funktionsstörung im Nervensystem behandelt, kurz das Wirkprinzip basiert auf einer neurologischen Therapie. Natürlich stellt die Behandlung auch die reibungsfreie biomechanische Funktion im Bewegungsapparat wieder her, die Gelenkflächen gleiten wieder problemlos. Zudem wirkt der gezielte Impuls schmerzlindernd. Stell dir vor du haust dir mit dem Hammer auf den Finger, was machst du? Du schüttelst deine Hand, die Nervenbahnen für Bewegung leiten den Impuls schneller als den Schmerzreiz, sodass du diesen weniger spürst. Das Selbe Phänomen bewirkt die Schmerzlinderung bei der Chiropraktischen Behandlung durch die schnelle kraftvolle Bewegung. Die Behandlung beinhaltet demnach einen neurologischen, einen biomechanischen und einen schmerzlindernden Effekt. Um mal die Problematik der Berufsbezeichnungen deutlich zu machen – ein Chiropraktor, hat Chiropraktik 5 Jahre studiert an einer Universität, ein Chirotherapeut ist ein Humanarzt der eine Zusatzausbildung gemacht hat und eine Chiropraktiker hat eine Ausbildung an einer Heilpraktikerschule erlangt, steht also Heilpraktikern und Ärzten offen. Und die Osteopathie ist nochmal etwas anderes. Die Osteopathie behandelt auch Bewegungseinschränkungen von Gelenken und beschäftigt sich auch mit den inneren Organen. Hier liegt der besonderen Augenmerk auf der Blutversorgung der Gewebe, sodass die Versorgung mit Nährstoffen aber auch die Entsorgung von Schlackestoffen gewährleistet ist. Ganz grob Chiropraktik Augenmerk auf das Nervensystem, Osteopathie auf die Durchblutung – die arterielle Regel, das Ziel und der Weg sind aber sehr ähnlich. Ja, ich weiß sehr grob, wer das Thema vertiefen mag, darf sich natürlich im Internet schlau machen, das würde hier aber den Rahmen sprengen. Physiotherapie: Die Pferdephysiotherapie ist ein Behandlungsstandard nach Verletzungen und Operationen, wie aus der Humanmedizin bekannt. Zusätzlich wird die Physiotherapie angewendet zur Leistungssteigerung bei Sportpferden, wie z.B. bei Fußballprofis. Die werden ja vorher, nachher und im Spiel von Physiotherapeuten betreut und behandelt. Ein Hauptteil der Behandlung umfasst die Erkrankung der Muskeln und Sehnen-vereinfacht ausgedrückt, könnte man sagen die Physiotherapie behandelt überwiegend das Weichteilgewebe. Neben den manuellen Methoden wie der Massage (Stresspunktmassage), Lymphdrainage oder Mobilisation werden auf technische Hilfsmittel zugegriffen wie zum Beispiel der Magnetfeld-Decke, dem Matrix-Rhythmus-Gerät oder einem Solarium. Zum Schluss noch zur Akupunktur: Seit tausenden Jahren schätzt man die Akupunktur in China als wirksame Hilfe bei Schmerzen, funktionellen und psychischen Erkrankungen. Heute hat auch die Veterinärmedizin die Akupunktur in ihr Behandlungsspektrum aufgenommen – bei vielen Beschwerden ist die Akupunktur als Therapie anerkannt. Ich setze die Akupunktur gerne bei Atemwegserkrankungen oder Augenentzündungen unterstützend ein, besonders bei chronisch kranken Patienten mit COB oder PA. Aber auch in Kombination mit der Physiotherapie und der Chiropraktik setze ich sie ein zum lösen von Verspannungen. Noch ein paar Worte zu “der hat einmal am Bein gezogen und war wieder weg”: bei der Arbeit mit langen Hebeln wird nicht nur das blockierte Gelenk im Rücken behandelt, sondern auch noch alle anderen die zwischen Huf und Rücken liegen. Dadurch können Bänder, Gelenkkapseln und Muskeln überdehnt werden; Zerrungen und Entzündungen können folgen. Reißt man gewaltsam am Bein, kann das zudem die Gefäße des Lymphsystems, des Blutsystems und auch des Nervensystems schaden. Ein steif gehendes Pferd muss nicht immer Rückenschmerzen haben, Differentialdiagnosen müssen in Betracht gezogen werden – Hufrehe, PSSM, Kreuzverschlag, eine Ahornvergiftung oder auch Gliederschmerzen durch hohes Fieber sind mögliche Ursachen und müssen von Tierarzt abgeklärt werden. Auch sollte jedes Pferd vorher einmal im Schritt und im Trab angeschaut werden, wenn das Pferd eine dicke Sehne hat und auf dem Bein deutlich lahm geht, kann zwar im Anschluss eine physiotherapeutische Behandlung Sinn machen, jedoch muss erst das Problem in dem Bein behandelt werden, sonst nimmt der Körper immer wieder eine Kompensationshaltung ein. Und zum Schluss eine Behandlung durch den Therapeuten kann kein entsprechendes Training und gutes Reiten ersetzen oder schlecht sitzendes Equipment ausgleichen – ein Therapeut kann nicht einmal die Hände auflegen und zaubern. Ein Mensch der Rückenschmerzen hat, geht auch nicht einmal zur Physio und ist geheilt – nein, er geht regelmäßig, macht zu Hause seine Übungen, nimmt am Rehaprogramm teil und macht Krankengymnastik. Und jeder weiß, bleibt man nicht dran, kommen die Beschwerden wieder. Dass heißt, nach der Behandlung muss zu Hause im Stall am Training und am Reiten gearbeitet werden. Schön ist es wenn Trainer, Sattler, Reiter und Therapeut zusammenarbeiten, denn im Team sind positive Veränderungen im Sinne des Pferdes am Besten möglich – Man hat ja nie ausgelernt!
- 27.08.201825 min
Episode #30 Kraftfutter – Hafer & Co Heute geht die 30. Folge an den Start – Jubiläum! Über euer Interesse freuen wir uns sehr – gerne lasst uns doch zur 30. Folge einen Kommentar dar! Wann benötigt das Pferd Kraftfutter?Weiterlesen Episode #30 Kraftfutter – Hafer & Co Heute geht die 30. Folge an den Start – Jubiläum! Über euer Interesse freuen wir uns sehr – gerne lasst uns doch zur 30. Folge einen Kommentar dar! Wann benötigt das Pferd Kraftfutter? -> Erhöhter Leistungsbedarf besteht zum Beispiel bei der Laktation oder Kälte. Welche Getreidearten werden in der Pferdefütterung verwendet? -> Hafer, Gerste, Mais, Dinkel und Reis besprechen wir in dieser Folge. Weizen und Roggen sind dagegen Brotgetreide und für Pferde ungeeignet. Außerdem geht Werner auf weitere Komponenten ein wie Öl, Soja und Bierhefe. Viel Spaß beim Zuhören und schlauer werden 🙂
- 20.08.201813 min
Episode #29 Lebererkrankungen Heute beschäftigen wir uns mit einem häufigen Befund in der Pferdepraxis und zwar mit erhöhten Leberwerten im Blutbild. Die Leber ist das regenerationsfähigste Organ im Körper und kann sehr viel kompensieren bevor es zu kl... Episode #29 Lebererkrankungen Heute beschäftigen wir uns mit einem häufigen Befund in der Pferdepraxis und zwar mit erhöhten Leberwerten im Blutbild. Die Leber ist das regenerationsfähigste Organ im Körper und kann sehr viel kompensieren bevor es zu klinischen Symptomen kommt. Klar erkennbare Symptome einer Lebererkrankung treten erst auf, wenn 70 bis 80% der Funktion zerstört ist. In der Regel wird ein großes Blutbild als Kontrolluntersuchung durchgeführt oder weil das Leitsymptom Leistungsminderung und Apathie im Vordergrund steht, also sehr unspezifisch. Dann kommt der Laborbericht und man stellt fest, die Leberwerte sind erhöht und jetzt? Dann tauchen die Fragezeichen auf, woher kann das kommen? Ist das gefährlich? Was kann ich tun, um die Werte wieder zu normalisieren? Informationen erhälst du in dieser Episode! Anzeige Zudem stelle ich euch heute meinen Kooperationspartner wehorse vor. Wehorse ist die Lernplattform für Pferd und Reiter – du als Hörer des Podcast bekommst exklusiv die Mitgliedschaft bei wehorse zu einem Vorteilspreis. Wir möchten Fortbildung für eure Pferde fördern!
- 12.08.201817 min
Episode #28 Heu oder Silage? Heute geht es weiter mit Raufutter – nicht nur Wiesenheu ist Raufutter und unser Thema heißt ja Heu oder Silage – deshalb müssen wir uns heute mit alternativen Raufutterkonserven beschäftigen. Episode #28 Heu oder Silage? Heute geht es weiter mit Raufutter – nicht nur Wiesenheu ist Raufutter und unser Thema heißt ja Heu oder Silage – deshalb müssen wir uns heute mit alternativen Raufutterkonserven beschäftigen. In den letzten Jahren wird auch im Pferdebereich häufig Heu von Silage abgelöst. Der Grund: ein Vorteil für den Landwirt ist, dass bereits nach zwei Tagen anwelken die Silageballen gepresst und gewickelt werden können, das sind etwa zwei Tage weniger Wetterrisiko als bei der Heuernte. Aber Silage ist nicht gleich Silage, wenn überhaupt suchen wir für für Pferde eine Silage als Raufutter!
- 07.08.201813 min
Episode #27 Hufrehe Hufrehe ist eine multifaktorielle Erkrankung, bei der es zu einer Entzündung des Hufbeinträgers kommt und eine deutliche Lahmheit hervorruft. In den meisten Fällen beschränkt sich die Erkrankung nur auf die beiden Vorderhufe. Episode #27 Hufrehe Hufrehe ist eine multifaktorielle Erkrankung, bei der es zu einer Entzündung des Hufbeinträgers kommt und eine deutliche Lahmheit hervorruft. In den meisten Fällen beschränkt sich die Erkrankung nur auf die beiden Vorderhufe. In seltenen, schweren Verläufen können jedoch alle vier Hufe betroffen sein. Das Hufbein ist in der Hornkapsel durch den Hufbeinträger aufgehängt, durch die Entzündung lockert sich diese Verbindung. Die klinischen Auswirkungen sind eine Senkung und/oder eine Rotation des Hufbeins. Nach heutigen Wissenstand wird die Hufrehe eher selten durch Giftstoffe (Nachgeburtsverhalten, Darmentzündung, Aufnahme von Giftpflanzen), eine Kohlehydratüberladung (Getreideüberschuss, fruktanreiche Gräser) oder durch Überbelastung (Galopp über harten Boden) ausgelöst. Übergewicht, jahreszeitliche Einflüsse und mangelnde Bewegung gelten als prädisponierende Faktoren (Risiko), ausschlaggebend ist aber vorallem eine Insulindysregulation für die Entstehung von Hufrehe insbesondere bei dem Equinen Metabolischen Syndrom (EMS) und der Dysfunktion des Hypophysen-Zwischenlappens (PPID). Viele Studien aus den letzten Jahren konnten zeigen, dass 70-90% der Hufrehe-Erkrankungen hormonell bedingt sind. Werbelink*
- 29.07.201816 min
Episode #26 Pferdefütterung Teil 11 Raufutter – Wie beurteile ich Heu? „Heu oder Silage?“ Das ist aktuell ein sehr strittiges Problem. Damit müssen wir uns in den nächsten Episoden beschäftigen. Mit dem Thema – Futtermittel für Pferde – beginnen wir ei... Episode #26 Pferdefütterung Teil 11 Raufutter – Wie beurteile ich Heu? „Heu oder Silage?“ Das ist aktuell ein sehr strittiges Problem. Damit müssen wir uns in den nächsten Episoden beschäftigen. Mit dem Thema – Futtermittel für Pferde – beginnen wir ein weiteres wichtiges, aber auch sehr umfangreiches Thema. Als erstes wollen wir uns im Kapitel „Pferdefütterung Teil 11“ mit den Raufuttermitteln beschäftigen. In Episode „Pferdefütterung Teil 1 Grundlagen“ haben wir besprochen, dass unser Ziel in der Pferdefütterung eine art– und bedarfsgerechte Versorgung sein muss. Tierarttypische Besonderheiten des Verdauungstraktes des Pferdes haben wir – von der Futteraufnahme bis hin zur Verdauung im Dickdarm – in „Pferdefütterung Teil 2 – 6“ kennengelernt. Ein Ergebnis war: Pferde sind keine Weidetiere sondern Steppentiere, aber wo war da der Unterschied? Ab Episode #26 Pferdefütterung Teil 11 geht es um Futtermittel, heute beginnen wir damit wie man Heu beurteilt. Viel Spaß!
- 22.07.201813 min
Episode #25 Sommerekzem Was löst diesen Juckreiz aus? Welche Labortest gibt es und welche Aussagekraft haben sie? Was kann ich unterstützend machen, um es meinem Pferd zu erleichtern? Schlagwörter zum Merken: Isländer, Mückenspeichel-Allergie, Episode #25 Sommerekzem Was löst diesen Juckreiz aus? Welche Labortest gibt es und welche Aussagekraft haben sie? Was kann ich unterstützend machen, um es meinem Pferd zu erleichtern? Schlagwörter zum Merken: Isländer, Mückenspeichel-Allergie, starker Juckreiz, Diagnose: Vorbericht, Rasse, klinische Symptome, Hautbiospie und Allergie-Bluttest, Behandlung: Vermeidung Allergen und Symptome lindern Dir gefällt was du hörst 🙂 dann teile diesen Beitrag, abonniere den Podcast auf iTunes und lass mir eine Bewertung da, ich freue mich von dir zu hören. Wir fördern Weiterbildung für dein Pferd! Als Hörer erhälst du einen Gutschein-Code für wehorse – “kernkompetenzpferd” (klein und alles zusammen)-werde jeden Tag etwas besser für dein Pferd!
- 15.07.201830 min
Episode #24 Pferdefütterung Teil 10 Wirkstoffe In dieser Episode behandeln wir Wirkstoffe (Spurenelemente, Vitamine, Minerale), diese sind lebensnotwendig. Durch die intensive Bewirtschaftung des Grünlandes und den Einsatz von bestimmten Dünger führen ... Episode #24 Pferdefütterung Teil 10 Wirkstoffe In dieser Episode behandeln wir Wirkstoffe (Spurenelemente, Vitamine, Minerale), diese sind lebensnotwendig. Durch die intensive Bewirtschaftung des Grünlandes und den Einsatz von bestimmten Dünger führen zur Reduzierung wichtiger mineralischer Spurenelemente im Boden und somit auch in den Futtermitteln. Das hat zur Folge, dass es zu Mangelerscheinungen kommen kann und somit zu Krankheiten. Es ist daher sinnvoll Bodenproben zu nehmen und gezielt zu düngen oder die fehlenden Mineralstoffe später zu ergänzen im Futter – wie zum Beispiel Calcium und Magnesium. Magnesium dient zur Entspannung und ist daher bei vielen Reitern beliebt. Mehr Informationen zu Elektrolyten, die bei starken schwitzen verloren gehen, erfährst du in dieser Folge.
- 08.07.201813 min
Episode #23 Hufrollen-Erkrankung Heute beschäftigen wir uns mit dem Hufrollen-Syndrom, eine der häufigsten orthopädischen Erkrankungen bei einem ausgewachsenen Reitpferd. Dabei zeigen die Pferde eine chronische Lahmheit in den Vorderbeinen ausgelöst du... Episode #23 Hufrollen-Erkrankung Heute beschäftigen wir uns mit dem Hufrollen-Syndrom, eine der häufigsten orthopädischen Erkrankungen bei einem ausgewachsenen Reitpferd. Dabei zeigen die Pferde eine chronische Lahmheit in den Vorderbeinen ausgelöst durch Schmerzen vom Strahlbein und/oder den umliegenden Strukturen. Diese Lahmheit lässt sich durch eine Leitungsanästhesie verbessern oder ausschalten. Ein anderer Begriff für das Hufrollen-Syndrom ist Podotrochlose oder Palmar Foot Syndrom.
- 01.07.201821 min
Episode #22 Pferdefütterung Teil 9 Baustoffe Heute geht zum einen über den Baustoff Eiweiß: – häufig sind den Rationen zu hohe Eiweiß-Anteile vorhanden. weiter behandelt diese Episode heute Mineralstoffe: – Calcium, Episode #22 Pferdefütterung Teil 9 Baustoffe Heute geht zum einen über den Baustoff Eiweiß: – häufig sind den Rationen zu hohe Eiweiß-Anteile vorhanden. weiter behandelt diese Episode heute Mineralstoffe: – Calcium, Phosphor und Magnesium Wir wünschen euch eine informative Zeit!
- 24.06.201820 min
Episode #21 Krankheiten im Alter beim Pferd Welche Erkrankungen kommen häufiger vor beim alten Pferd? Grundsätzlich ist das Alter an sich keine Erkrankung und das alte Pferd kann völlig gesund sein. Jedoch treten im Alter der Pferde vermehrt Verschleiß... Episode #21 Krankheiten im Alter beim Pferd Welche Erkrankungen kommen häufiger vor beim alten Pferd? Grundsätzlich ist das Alter an sich keine Erkrankung und das alte Pferd kann völlig gesund sein. Jedoch treten im Alter der Pferde vermehrt Verschleiß sowie Ermüdungserscheinungen auf. Im Umkehrschluss bedeutet das, die Pferde benötigen mehr Vorsorgemaßnahmen. Das alte Pferd Wann ist ein Pferd alt? Die Angaben in der Literatur sind da verschieden, aber als Daumen-Regel gehen wir davon aus Warmblüter, die älter sind als 15 Jahre. Für das Pony gelten andere Regel, die werden in der Regel deutlich älter, als sehr großrahmige Pferde. Insgesamt werden die Pferde heute Älter und die Anzahl der alten Pferde steigt. Dies liegt sicher daran, dass das Management um die Pferde sich stetig verbessert hat und die Tiermedizin fortgeschritten ist in Diagnostik und Therapie. Krankheiten im Alter beim Pferd Welche Krankheiten kommen beim älteren Pferd häufiger vor? In diesem Beitrag werden folgende Organsysteme besprochen: Hormonhaushalt, Zähne, Atmungsapparat, Verdauungsapparat und Herzerkrankungen Hormonhaushalt der alten Pferde: Zum Beispiel PPID (früher Equines Cushing Syndrom) eine Störung im Hormonhaushalt ausgelöst durch eine Degeneration der Nervenzellen im Gehirn und folgend einer Funktionsstörung der Hirnanhangsdrüse tritt bei 20% der alten Pferde auf. Symptome sind Probleme im Fellwechsel, Hängebauch, Fettdepot über den Augen, Infektionsanfälligkeit und häufig Hufrehe. In der Diagnostik wird der Stoff ACTH in der Blutprobe getestet. Die Namensänderung wurde durchgeführt, da deutliche Unterschied zwischen dem Cushing-Syndrom beim Mensch+Hund und dem PPID beim Pferd sich durch neuere Studien herausstellten – höre dazu gerne die separate Podcast-Episode: “Cushing beim Pferd gibt es nicht!” Zahnerkrankungen der alten Pferde: Durch die Abnutzung über die Jahre kauen die alten Pferde teilweise deutlich schlechter, als Symptom findet man um die Futterstelle Heuwickel, ein eindeutiges Zeichen auf Zahnprobleme. Zusätzlich können lange Fasern im Kot gefunden werden, die zeigen, dass das Futter nur unzureichend verdaut worden ist-was wiederum zu Verdauungsproblemen und Abmagerung führen wird. Weitere Gründe für die Abmagerung findest du hier in der Podcast-Episode über Gewichtsverlust beim Pferd – mit Checkliste zum Abarbeiten! Eine weitere Zahnerkrankung bei alten Pferden ist das EOTRH – eine Wurzelerkrankung der Schneidezähne. Diese Erkrankung ist sehr schmerzhaft über die Zeit und die Pferde zeigen ein Schmerzgesicht. Lahmheiten bei alten Pferden: Häufige Erkrankungen sind die Arthrose (Spat), Sehnenschäden, Hufrehe. Arthrose: Die Arthrose ist eine degenerative Gelenkserkrankung und kommt durch die Nutzung der Pferde im Alter besonders häufig vor. Die Arthrose im Sprunggelenk wird als Spat bezeichnet, bei der täglichen Arbeit stellt der Besitzer fest, dass sich das Pferd “einläuft”. Wenn du noch mehr über die Arthrose lernen möchtest – höre in die Episode #34: Arthrose Sehnenschäden: Im Alter nimmt die Elastizität der Sehnen ab, das Gewebe wird spröde, das konnte in vielen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden. Zudem verläuft die Heilung langsamer und nicht mehr dementsprechend auf hoher Qualität, sodass die Genesung deutlich schwieriger ist beim alten Pferd im Vergleich zu einem Jungpferd. Bei älteren Pferde ist die Lösungsphase daher besonders wichtig – zur Vorbeugung kann ebenfalls Physiotherapie eingesetzt werden. Mehr zu Sehnenschäden in 41. Episode: Sehnenschäden beim Pferd Weitere Themen in dieser Podcast Episode: – Kolik (Verstopfungen), – Tumore (Schimmel-Melanome), – COB (equines Asthma) – Herzerkrankungen – Augenerkrankung (Linsentrübung) Anzeige: – Weiterbildung für dein Pferd soll belohnt werden – Durch die Kooperation mit wehorse, der Lernplattform rund um das Thema „Pferde & Reiter“ bekommst du als Hörer des Podcast Kernkompetenz Pferd ein tolles Angebot.
- 17.06.201822 min
Episode #20 Pferdefütterung Teil 8 Brennstoffe Was ist der Erhaltungsbedarf deines Pferdes? Was ist der Leistungsbedarf? Das klären wir in der heutigen Episode… Viel Spaß grüne Futterwerttabelle 2018 grüne Bedarfstabelle 2018 Episode #20 Pferdefütterung Teil 8 Brennstoffe Was ist der Erhaltungsbedarf deines Pferdes? Was ist der Leistungsbedarf? Das klären wir in der heutigen Episode… Viel Spaß grüne Futterwerttabelle 2018 grüne Bedarfstabelle 2018
- 10.06.201817 min
Episode #19 Pferdepass Wer braucht einen? Was steht drin? Unterschied Schlachtpferd und Nicht-Schlachtpferd? Grün, Lila, Rot? In dieser Episode beantworten wir diese Fragen? Wer muss einen Pferdepass haben? Die Antwort ist einfach – alle! Episode #19 Pferdepass Wer braucht einen? Was steht drin? Unterschied Schlachtpferd und Nicht-Schlachtpferd? Grün, Lila, Rot? In dieser Episode beantworten wir diese Fragen? Wer muss einen Pferdepass haben? Die Antwort ist einfach – alle! Das bedeutet jeder Equide in der EU, dazu gehören Turnierpferde, Rentner, Shetty, Freizeitpferde und Zebras – falls du eins im Garten stehen hast 🙂 In der Praxis gibt es immer noch Pferde ohne Pferdepass – das führt zu einigen Verboten und Einschränkungen. Ein Pferd ohne Equidenpass darf nicht verkauft werden. Eine Turnierteilnahme ist untersagt und der Transport ist ebenfalls verboten. Ein Mythos der sich hartnäckig hält, ein Pferdepass dient des Besitznachweises. Das ist falsch, dazu benötigt man die Eigentumsurkunde und nicht wie oft angenommen den Pferdepass. Der Equidenpass muss bei Tod der TKB (Tierkörperbeseitigung) vorgelegt werden, wenn dies nicht möglich ist, können Strafen verhängt werden oder im schlimmsten Fall das Pferd liegen gelassen werden am Hof statt es abzutransportieren. Das ist auch der Grund warum auch für alte Pferde ein Pferdepass beantragt werden sollte, da sich sonst in der schon traurigen Situation noch mit Papierkram auseinandergesetzt werden muss. Oft höre ich “Das lohnt sich doch nicht mehr, der ist über 20 Jahre alt” – da ist es aus meiner Sicht gerade aus den genannten Gründen doch sehr wichtig und sinnvoll. Welche Pferdepässe gibt es in der EU? In Deutschland sieht man rote, grüne und lila färbende Pässe und die ausländischen Pässe sehen nochmal ganz anders aus. Was bedeutet denn nun die Farben? Roter Pferdepass: Der Pass wurde vom Zuchtverband ausgestellt – ist aber damit nicht automatisch eine Zuchtbescheiningung – Vorsicht. Grüner Pferdepass: Der Pass ist von der FN ausgestellt worden. Fehlen Unterlagen im Pass, müssen diese bei der ausstellenden Vereinigung angefordert werden. Als Beispiel der Arzneimittel-Anhang, der fehlt in den alten Pässen, hast du einen grünen bestellst du ihn bei der FN nach, hast du einen roten Pass bestellst du ihn bei dem Zuchtverband, der vorne auf deinem Pass abgedruckt ist. Lila Pferdepass: Das sind die FEI-Pässe, die sind notwendig, wenn dein Pferd auf internationale Turniere geht. Diese Pferde müssen gechipt sein. Was steht drin im Pferdepass? Die Unterlagen werden bei der FN oder dem Zuchtverband bestellt – dann wird der Tierarzt verständigt, wenn die Unterlagen eingetroffen sind und nicht vorher. Immer wieder werden Termine ausgemacht mit der Tierarztpraxis und vor Ort wird festgestellt, es liegen keine Unterlagen vor. Der Tierarzt hat die nicht vorrätig dabei, sondern die müssen immer für das jeweilige Pferd beantragt werden durch den Pferdebesitzer. Das Pferd wird dann gezeichnet durch den Tierarzt – das dient der genauen Identifikation. Ist das Pferd nach 2009 geboren, muss das Pferd ebenfalls durch den Tierarzt gechipt werden oder es wird beim Fohlenbrenntermin durchgeführt. Auch der Chip wird von der FN ausgeliefert und liegt nicht beim Tierarzt. Dann wird alles fertig ausgefüllt und zur FN zurück geschickt, einige Wochen später erhält man dann einen neuen Pferdepass. Weitere Eintragungen sind der Besitzerwechsel, auch dafür muss der Pass zur FN geschickt werden. Ebenfalls muss der Lebensmittelstatus bei jedem Besitzerwechsel durch den neuen Besitzer bestätigt werden im Pass mit einer Unterschrift. Natürlich stehen hier auch alle Impfungen drin, sollten sie zumindestens – mehr Informationen zu Impfungen findest du in den ersten beiden Episoden im Podcast -> hier gehts zur Episode Schlachtpferd oder Nicht-Schlachtpferd? Das ist hier die Frage?! Hat beides Vor- und Nachteile, die ich im folgendem besprechen möchte: Schlachtpferd: – Pflicht ein Bestandsbuch zu führen durch den Pferdehalter, dort müssen alle Medikamente eingetragen werden – dazu zählt zum Beispiel die Wurmkur – der Tierarzt stellt nach jeder Behandlung einen AUA-Beleg aus (Anwendung- und Abgabebeleg) für jedes Medikament – einige Medikamente sind verboten für Schlachtpferde – dazu gehört: Phenylbutazon, einige Antibiotika und Pergolid (Cushing/PPID-Medikament) – einige Medikamente müssen sofort in den Pass eingetragen werden, zum Beispiel Acepromazin (Sedierungspaste) – es ist falsch, dass alle Medikamente bei Schlachtpferden in den Pass eingetragen werden müssen! Lediglich bei den Medikamente, die auf der Positivliste stehen besteht eine Eintragungspflicht. – Umtragung zum Nicht-Schlachtpferd jeder Zeit möglich – Die Entscheidung zur Tötung liegt beim Besitzer, beim Nicht-Schlachtpferd liegt die Entscheidung beim Tierarzt und ist nur aus einem vernünftigen Grund – also erheblicher Schäden, Leiden oder Schmerzen möglich. Beispiel: Ein Pferd mit einer chronischen Atemwegserkrankung kann nicht mehr im Reitsport eingesetzt werden, aber auf der Wiese ohne Belastung ist es glücklich und kann noch viele Jahre leben – dann liegen keine erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden vor, sonder es ist “nur” reituntauglich. Aus meiner Sicht darf es dann NICHT eingeschläfert werden, wäre es ein Schlachtpferd kann der Besitzer jedoch entscheiden es jeder Zeit zum Schlachter zu bringen. Nicht-Schlachtpferd – Hier ist keine Eintragung von Medikamenten in den Pferdepass nötig – KEIN Bestandsbuch, KEINE AUA-Belege – Tötungsentscheidung liegt beim Pferdebesitzer – ABER es dürfen auch nicht alle Medikamente eingesetzt werden, das ist ein weitverbreiteter Irrglaube – > sondern es dürfen nur Medikamente eingesetzt werden, die für das Pferd eine Zulassung haben!! Gibt es kein für das Pferd zugelassenes Medikament greift die Umwidmungskaskade und es dürfen Medikamenten für andere Tierarten eingesetzt werden, gibt es da auch keine, erst dann! darf aus der Humanmedizin Präparate eingesetzt werden. Die Aussage Nicht-Schlachtpferde dürfen alle Medikamente auf dem Markt bekommen ist damit falsch! Beispiel: ACC-Tabletten, diese gibt es für Mensch und Pferd, also ist der Tierarzt verpflichtet das Pferdepräparat zu verschreiben, sonst macht er sich strafbar! – Einmal Nicht-Schlachtpferd immer Nicht-Schlachtpferd! eine Umtragung ist nicht möglich! Pflichten im Zusammenhang mit dem Pferdepass Der Pferdehalter ist verantwortlich, dass der Pass immer beim Pferd liegt, das Bestandsbuch ausgefüllt ist und ebenfalls vorliegt. Das ist heikel, denn der Pferdebesitzer ist NICHT immer der Pferdehalter! Als Beispiel ein großer Pensionsstall mit 100 Pferden, 100 Pferdebesitzer und 1 Pferdehalter, nämliche der Stallbesitzer – der ist also verantwortlich, wenn das Amt kommt und Pässe kontrollieren möchte, dass alle 100 Pässe unverzüglich vorliegen… sicher kein gelebter Alltag in den Reitställen, dass der Pferdehalter die Pässe vorliegen hat, sie also im Stall liegen. Ausnahme die Fahrt zur Pferdeklinik, Fohlen bei Fuss oder bei einem Ausritt muss der Pass nicht beim Pferd sein. Hier kannst du direkt in die Episode reinhören:
- 03.06.201816 min
Episode #18 Pferdefütterung Teil 7 Ballaststoffe Der Schnittzeitpunkt von Heu ist für den Gehalt an Ballaststoffe entscheidend-mögliche Schnittzeitpunkte sind vor, Mitte und nach der Blüte. Heu mit sichtbaren Blüten ist für Pferde geeignet. Episode #18 Pferdefütterung Teil 7 Ballaststoffe Der Schnittzeitpunkt von Heu ist für den Gehalt an Ballaststoffe entscheidend-mögliche Schnittzeitpunkte sind vor, Mitte und nach der Blüte. Heu mit sichtbaren Blüten ist für Pferde geeignet. Mache den Test mit deinem Heu – Heu in die Hand nehmen, ans Ohr halten und drehen-gutes Pferde-Heu ist langhalmig und knackig, das kann man hören!
- 27.05.201821 min
Episode #17 Rossebedingte Rittigkeitsprobleme Heute lernst du welche Ursachen zu Rittigkeitsproblemen führen kann. Dazu zählt zum Beispiel ein Tumor am Eierstock. Der kann diagnostisch über einen Ultraschall der Eierstöcke gefunden werden sowie über ei... Episode #17 Rossebedingte Rittigkeitsprobleme Heute lernst du welche Ursachen zu Rittigkeitsproblemen führen kann. Dazu zählt zum Beispiel ein Tumor am Eierstock. Der kann diagnostisch über einen Ultraschall der Eierstöcke gefunden werden sowie über eine Blutprobe, in der das Anti-Müller-Hormon bestimmt wird. Mehr Ursachen hier in der Episode…
- 20.05.201812 min
Episode #16 Pferdefütterung Teil 6 Nährstoffe Der Körper ist angewiesen auf die Nährstoffe in den Futtermitteln zum einem für den Erhaltungsbedarf und zum anderen für die erbrachte Leistung (Reiten, Trächtigkeit, Laktation). Episode #16 Pferdefütterung Teil 6 Nährstoffe Der Körper ist angewiesen auf die Nährstoffe in den Futtermitteln zum einem für den Erhaltungsbedarf und zum anderen für die erbrachte Leistung (Reiten, Trächtigkeit, Laktation). Nährstoffe: -Ballaststoffe (strukturreiche-kauhfähige Futterbestandteile) – Brennstoffe (Kohlehydrate, Fette, Eiweiße) – Baustoffe (Mineralstoffe, Wasser, Fette, Eiweiß) – Wirkstoffe (Vitamine, Spurenelemente) – Begleitstoffe: Färbstoffe, Konservierungsstoffe, Geschmackstoffe Baustoffe der Muskulatur sind Eiweiße, dagegen braucht das Knochengerüst verschiedene Mineralstoffe. Weitere Informationen erhälst du in dieser Episode…
- 13.05.201814 min
Episode #15 Kotwasser und Durchfall Die Ursache von Durchfall ist bei erwachsenen Pferden immer im Dickdarm zu suchen. Bei Fohlen dagegen kann sowohl der Dünndarm wie auch der Dickdarm Auslöser sein. Mehr zur Anatomie und Funktion vom Dickdarm findest ... Episode #15 Kotwasser und Durchfall Die Ursache von Durchfall ist bei erwachsenen Pferden immer im Dickdarm zu suchen. Bei Fohlen dagegen kann sowohl der Dünndarm wie auch der Dickdarm Auslöser sein. Mehr zur Anatomie und Funktion vom Dickdarm findest du in der Episode #14 Dickdarm. Die Ursachen sind entweder infektiös (ansteckend) oder nicht-infektiös. Ein nicht-infektiöser Auslöser ist zum Beispiel die übermäßige Aufnahme von Sand. Durchfall mit infektiösen Ursachen Ursachen können Bakterien (Salmonellen), Viren (Rotaviren) und Parasiten (kleine Strongyliden) in Frage kommen. Häufig zeigen die Pferde Fieber und es sind mehrere Pferde in einem Reitstall betroffen, da infektiöse Ursachen ansteckend sind. Durchfall ist gekennzeichnet durch eine veränderte Kotkonsistenz beim Pferd von Kuhfladen bis wässrig. Der Unterschied zu Kotwasser zeigt sich, dass bei Kotwasser zunächst normal geformter Kot abgesetzt wird und dann Kotwasser zum Schluß – die Kotkonsistenz ist hier also nicht verändert. Weitere Symptome können Abmagerung, Apathie, Kolik (mehr dazu wie du eine Kolik erkennst in der Episode #47) und Dehydratation sein. Einige Bakterien sind auch vom Pferd auf den Menschen übertragbar – das nennt man dann eine Zoonose. Besonders tückisch ist der Befall mit kleinen Strongyliden (Parasiten), diese verkapseln sich in der Darmwand über den Winter und schlüpfen dann im Frühjahr massenhaft aus der Darmwand raus in das Darmlumen. Dabei zerstören sie die Darmschleimhaut und es kommt zu massiven Durchfall mit einer hohen Sterblichkeitsrate bei den betroffenen Pferden. Da die Parasiten in der Darmwand liegen, sind sie in einer Kotprobe nicht zu diagnostizieren! Es ist also möglich bei der Kotprobe keine Parasiten nachgewiesen zu haben und trotzdem sitzen tausende von Larven in der Darmwand und richten immensen Schaden an. Zur Therapie muss eine besondere Wurmkur verabreicht werden. Durchfall mit NICHT-infektiösen Ursachen Als Ursache kommt zum Beispiel eine übermäßige Sand-Aufnahme der Pferde in Frage. Dies kannst du selber überprüfen – es wird Kot in einen langen rektal Handschuh gegeben und mit Wasser aufgefüllt. Dann alles gut mischen und für eine Nacht aufhängen. Der Sand setzt sich unten ab und du kannst den Sand ertasten am nächsten Tag, falls welcher im Darm ist. Eine weitere Ursache, wie bei uns auch bekannt, eine Stresssituation als Auslöser von Durchfall beim Pferd. Einige Pferde zeigen in fremder Umgebung oder auf dem Turnier vermehrt dünnen Kot, sind die Pferde dann wieder zu Hause ist der Durchfall wieder verschwunden. Du kennst das vielleicht auch vor einer Prüfungssituation ist der Darm auch bei uns schonmal etwas unruhig. Auch durch die Gabe von Medikamenten kann als Nebenwirkung Durchfall auftreten. Dazu zählen zum Beispiel NSAIDs, das sind Entzündungshemmer oder auch Antibiotika. Und eine paradoxe Ursache kann eine Verstopfung sein. Der Futterbrei wird nicht weiter transportiert, daneben drückt sich lediglich noch Wasser mit wenigen Futter/Kotbestandteilen vorbei und dies verlässt den Darm und wird als Durchfall wahrgenommen. Weit verbreitet sind auch als Ursache Fütterungsfehler, die zu einer Dysbakterie führt. Das bedeutet die Darmflora ist aus dem Gleichgewicht und die Dickdarmverdauung funktioniert dann nur noch eingeschränkt. Kotwasser beim Pferd Eine sehr lästige Angelegenheit – meist ist die Ursache Stress für das Pferde. Als erstes muss daher das Management und die Haltung überprüft und bei Bedarf optimiert werden. Auch Silage wird als Auslöser immer wieder diskutiert und bei vielen Pferden ist der Zusammenhang eindeutig, aber auch Pferde bei denen die Umstellung auf Heu keine Verbesserung bringt, sollten nicht weiter mit Silage gefüttert werden. Therapeutisch ist auf eine hochwertige Futterqualität zu achten, wenig Getreide, keine Zusatzstoffe oder Konservierungsstoffe (lest die Inhaltsangaben auf den Futtersäcken!) und frisches Gras nur in Maßen. Zusätzlich sollten die Leberwerte kontrolliert werden von deinem Tierarzt. Weitere therapeutische Maßnahmen in dieser Episode. Werbung (Produktnennung) I Höre zu diesem Thema auch gerne in das Interview mit Bianca rein in der 50. Episode – wir sprechen über Verdauung und Pferdehaltung und wie Hefe das Verdauungssystem des Pferdes positiv beeinflussen kann.
- 06.05.201813 min
Episode #14 Fütterung Teil 5 Dickdarm Heute geht es um die Dickdarmverdauung – Eine wesentliche Aufgabe der Pferdefütterung ist die Gesunderhaltung und Förderung der Darmflora. Bei Störungen in der Dickdarmverdauung werden große Mengen an Gärsäuren geb... Episode #14 Fütterung Teil 5 Dickdarm Heute geht es um die Dickdarmverdauung – Eine wesentliche Aufgabe der Pferdefütterung ist die Gesunderhaltung und Förderung der Darmflora. Bei Störungen in der Dickdarmverdauung werden große Mengen an Gärsäuren gebildet -> Übersäuerung, Schädigung der Darmwand, Abstreben der Mikroorganismen und Hufrehe können die Folge sein. http://kernkompetenz-pferd.de/Wordpress/wp-content/uploads/2018/05/Episode-14-Fuetterung-Dickdarm.mp3
- 29.04.201811 min
Episode #13 Mauke Heute erfährst du etwas über Hauterkrankungen. Am Ende dieser Episode weißt du genau was Mauke ist und wie du deinem Pferd weiterhelfen kannst. Episode #13 Mauke Heute erfährst du etwas über Hauterkrankungen. Am Ende dieser Episode weißt du genau was Mauke ist und wie du deinem Pferd weiterhelfen kannst. Hier eine schöne Grafik vom Pferdeliebe Magazin