
Wer hat die Macht in Iran? Gespräch mit Bijan Djir-Sarai
Beschreibung der Episode
Die USA bombardieren Irans Infrastruktur. Das Regime hält die Straße von Hormus gesperrt und ist zu keinen Kompromissen bereit. Aber wer hat dort eigentlich die Macht? Darüber sprechen Mansour und Mayer-Rüth mit Bijan Djir-Sarai
Der FDP-Politiker Djir-Sarai wurde 1976 in Teheran geboren, kam im Alter von 11 Jahren nach Deutschland und war für die Liberalen im Bundestag und Generalsekretär der Partei. Er war viele Jahre Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und hat sich als iranstämmiger Abgeordneter intensiv mit seinem Herkunftsland beschäftigt. Es gebe kein klares Machtzentrum derzeit in Iran. Aber auch keine moderaten Kräfte. Die Revolutionsgarde hat die Kontrolle übernommen. Welchen Einfluss Mojtaba Chamenei, oberster Führer des Landes, hat, sei unklar. Das Regime verstehe nur Härte, so Djir-Sarai. Mansour und Mayer-Rüth sprechen den FDP-Mann auch auf seine Partei und die Fehler der Vergangenheit an. Ein Selbstbestimmungsgesetz würde es mit der aktuellen FDP nicht mehr geben, sagt Djir-Sarai.
Im neuen BR-Podcast "Kaffee, extra schwarz" sprechen der Autor Ahmad Mansour und der Journalist Oliver Mayer-Rüth über das, was Deutschland bewegt: Polarisierung, Kriminalität, Krieg, Migration, Leistungsbereitschaft, Bildungsmisere. In knapp 30 Minuten beleuchten die beiden unterhaltsam, fundiert, provokant ein wichtiges Thema.
Mansour und Mayer-Rüth haben einen speziellen Blick auf Deutschland, geprägt von einem Lebensabschnitt in Israel, einem gemeinsamen Filmprojekt und der Haltung mittelalter weißer Männer. Sie analysieren, streiten, sticheln, provozieren. Mit Haltung, mit allem und scharf. Nur ohne Gendern und Wokeness. Alle zwei Wochen neu.
Unser Podcast-Tipp ist diese Mal: punktEU
https://www.ardsounds.de/sendung/punkteu-der-europa-podcast-von-wdr-5/urn:ard:show:0f0ee49b2c1ed066/
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Impressum
Autor: Oliver Mayer-Rüth
Redaktion: Susanne Glass (Ausland und polit. Hintergrund)
Hosts: Oliver Mayer-Rüth, Ahmad Mansour
Tonmischung: Ute Crome
Grafik: Nadja Dall Armi