
#856 - Isabella Weber über antifaschistische Wirtschaftspolitik
Worüber gesprochen wird
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Beschreibung der Episode
Zu Gast im Studio: Ökonomin Isabella M. Weber. Sie forscht als Professorin für Volkswirtschaftslehre an der University of Massachusetts Amherst und leitet die Chinaforschung am Political Economy Research Institute. Um die 2020er Jahre sorgte sie wiederholt mit stark rezipierten und kontrovers diskutierten Thesen beispielsweise zu Preiskontrollen und zur Corporate Greed als Inflationstreiber für Aufsehen. Schwerpunktmäßig beschäftigt sie sich mit der politischen Ökonomie Chinas, Internationaler Handel, der Geschichte des wirtschaftlichen Denkens sowie mit Preis- und Geldtheorie. Im Oktober 2026 erschien ihr neues Buch: "Antifaschistische Wirtschaftspolitik" (Suhrkamp-Verlag).
Ein Gespräch über Isabellas konkreten Ansatz von universellen öffentlichen Basisdienstleistungen (Lebensmittel, Energie, Wohnraum, etc) sowie einen Deckel von Reichtum, Profiten und Macht, die Rolle von Kartellen und Wettbewerbsrecht, die Rolle von Privateigentum über Produktionsmittel und Beibehaltung der Lohnarbeit, Sozialdarwinismus als gemeinsame Grundlage von Neoliberalismus und Faschismus, Polanyis "faschistischer Virus" und die politische Bereitschaft, das Wohlergehen der Bevölkerung und Demokratie dem Schutz der bestehenden Wirtschaftsordnung unterzuordnen, Isabellas Nürnberger Herkunft und ihre antifaschistische Grundüberzeugung sowie ihren Rückgriff auf die wirtschaftspolitische Geschichte uvm. + eure Fragen via Hans
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