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135- Welchen Sinn hat meine Arbeit?06.03., 08:0006.03.2023, 08:0000:54:21
Wohl jeder hat sich im Job schon mal gedacht: Was mache ich hier eigentlich? Die Frage stellen sich aber offenbar mehr Menschen als früher. Und dafür gibt es Gründe. Wahrscheinlich haben die meisten Menschen, die schon länger im Berufsleben stehen, die den ein oder anderen Job gewechselt haben, hin und wieder gedacht: Was tue ich hier eigentlich? Welchen Sinn hat meine Arbeit? Diese Frage scheint die werkstätigen Menschen stärker zu beschäftigen als früher, zumindest wird öffentlich mehr darüber gesprochen. Und weil Fachkräfte knapp sind und der Arbeitsmarkt trotz aller Krisen robust ist, kommen die Unternehmen gar nicht drum herum, auch etwas anzubieten, was Sinn stiftet – wenn sie gute Leute kriegen oder gute Leute nicht verlieren wollen. Dass dies gar nicht so einfach ist oder in machen Berufen auch nicht unbedingt möglich, darüber sprechen wir in dieser Folge von "Ist das ein Blase?", dem Wirtschaftspodcast von ZEIT und ZEIT ONLINE über Geld, Macht, Gerechtigkeit. Eingeladen haben wir dazu Petra von Strombeck, die Frau hinter der Berufsplattform Xing und CEO von New Work, dem Hamburger Unternehmen, zum dem auch das Job-Bewertungsportal Kununu gehört. Am Mikrophon diesmal sind Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Wirken die Sanktionen gegen Russland?20.02., 08:0020.02.2023, 08:0000:54:53
Seit dem Überfall auf die Urkaine hat Deutschland sich von Gas und Öl aus Russland gelöst – und dafür einen Preis bezahlt. Doch wie geht es Russland wirtschaftlich jetzt? Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine vor knapp einem Jahr wird in Deutschland und Europa über eine Frage heftig diskutiert. Wirken die Sanktionen gegen Rusland überhaupt? Und schaden wir uns damit mehr als dem Regime in Moskau? Wenige Stunden hat es nach dem Beginn der Invasion am 24. Februar 2022 nur gedauert, bis Europa die ersten Strafmaßnahmen verabschiedete. Es wurden Sanktionen gegen die russische Zentralbank erlassen, Beschränkungen im Energie- und Transportbereich beschlossen. Flüge aus Russland in die EU sind seither nicht erlaubt. Russische Banken wurden aus dem Zahlungssystem Swift verbannt. Die einschneidenste Maßnahme aber war, dass Europa innerhalb eines knappen Jahres fast vollständig aufgehört hat, Öl und Gas aus Russland zu beziehen. Dadurch ist die Energie zunächt teuer geworden, die Inflation stieg. Doch anders als befürchtet ist Deutschlands Wirtschaft nicht zusammengebrochen. Aber wie ist es Russland seither ergangen? Darum geht es in der neuen Folge von Ist das eine Blase?, dem ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht, Gerechtigkeit. Und darüber diskutieren die Moderatoren Ann-Kathrin Nezik und Zacharias Zacharakis. Zu Gast ist außerdem Julia Friedlander, die Geschäftsführerin der Atlantik-Brücke in Berlin. Lesen Sie hier auch das ZEIT-Dossier über Matthias Warnig, den Chef der Pipeline-Firma Nord Stream 2. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- "ChatGPT versteht nichts über die Welt"06.02., 08:0006.02.2023, 08:0001:02:46
Schlaue Texte schreiben, Software programmieren, Katzenbilder zeichnen – und zwar im Stil von Hieronymus Bosch: Künstliche Intelligenz (KI) beherrscht inzwischen viele menschliche Fähigkeiten. Techkonzerne stecken deswegen Milliarden von Euro in die Entwicklung künstlich intelligenter Programme, die im Alltag genauso helfen sollen wie etwa bei der Entwicklung neuer Medikamente. Neben den Hoffnungen auf neues ökonomisches Zeitalter macht der Fortschritt aber auch vielen Menschen Sorgen: Vernichtet die künstliche Intelligenz mehr Jobs als sie schafft? Warum ist die Software so anfällig für Stereotype und trotz ihrer vermeintlichen Schläue so verlogen? Werden Techkonzerne wie Google und Microsoft dank KI in Zukunft noch mächtiger – und müsste künstliche Intelligenz nicht ebenso sehr Gemeingut sein, wie die Daten, mit denen sie gefüttert wird? Und wer sollte überhaupt Zugang zu den neuen künstlich intelligenten Algorithmen haben? Um diese Fragen geht es in der 33. Folge des Wirtschaftspodcasts "Ist das eine Blase", in der die Hosts Ann-Kathrin Nezik und Jens Tönnesmann sich mit einem Chatbot über dessen Wahrheitstreue streiten. Zu Gast ist außerdem Katharina Zweig, die als Professorin für Informatik an der Rheinland-Pfälzischen Technische Universität Kaiserslautern-Landau das "Algorithm Accountability Lab" leitet und sich mit dem Buch "Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl" als eine Expertin für Künstliche Intelligenz profiliert hat. Alle zwei Wochen diskutieren im Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?" Ann-Kathrin Nezik, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Immer mit einem Gast – und einem Tier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Was ist nur los mit Tesla?23.01., 08:0023.01.2023, 08:0000:53:42
Nicht lange ist es her, da galt Tesla als schier uneinholbar. Und jetzt? Die Aktie ist abgeschmiert, die Verkäufe stocken. Ganz zufällig passiert das alles nicht. Tesla steht unter Druck: Der Elektroauto-Pionier verkauft weniger Fahrzeuge als erwartet, muss mit Rabatten um Kunden kämpfen, sein Aktienkurs hat in den vergangenen zwölf Monaten fast zwei Drittel seines Wertes eingebüßt. Konzernchef Elon Musk sorgt zudem immer wieder mit fragwürdigen Äußerungen als Twitter-Boss für Schlagzeilen. Und dann sind da noch die Diskussionen über die Arbeitsbedingungen bei Tesla in Grünheide und die Frage, wie sehr das Werk die Umwelt belastet. Das Image ist ramponiert – und es stellt sich die Frage: Wie gefährlich kann das für Tesla noch werden? Darum geht es in der 32. Folge des Wirtschaftspodcasts „Ist das eine Blase?“ von ZEIT und ZEIT Online. Zu Gast ist dieses Mal der womöglich bekannteste Automobil-Experte der Republik: Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des CAR-Center Automotive Research in Duisburg. Im Gespräch erklärt Dudenhöffer, welche Strategie Tesla zuletzt verfolgt hat und warum sie nicht aufgeht. Und er beschreibt, wie sich Elon Musk vom „Heiland“ und „großen Innovator, der uns hilft, das CO2 Problem zu lösen“ zu einem Unternehmer entwickelt hat, der die eigenen Kunden verprellt. Dudenhöffer spricht auch darüber, wie sich der Absatz von Elektroautos in den nächsten Monaten entwickeln dürfte. Und er ist pessimistisch: „In Deutschland werden wir einknicken“, sagt der Automobilexperte. Schuld seien die reduzierten Förderungen, die weniger Menschen motivieren, von einem Diesel oder Benziner auf ein Strom-Fahrzeug umzusteigen. Die Politik von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sei in dieser Hinsicht „absolut kontraproduktiv“. Deswegen sei es auch nicht realistisch, dass es der Bundesregierung gelinge, bis 2030 rund 15 Millionen Elektroautos auf deutsche Straßen zu bringen. Das Ziel „wird krachend verfehlt“, warnt Dudenhöffer und sagt: Die Bundesregierung verkünde Ziele, „von denen man selbst weiß, dass sie nicht erreichbar sind, und lügt damit die Öffentlichkeit an.“ Alle zwei Wochen diskutieren im Wirtschaftspodcast Ist das eine Blase? Ann-Kathrin Nezik, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Immer mit einem Gast – und einem Tier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Lieferdienste: Kannibalen auf Rädern09.01., 08:0009.01.2023, 08:0000:57:28
Fressen sich die vielen Lieferdienste gegenseitig auf? Auch darauf basieren die Geschäftsmodelle der vielen Konkurrenten. Schaffen kann es nur, wer den Hype überlebt. Auf den Straßen der Städte sind sie unübersehbar. Und sie lassen sich nach Farben sortieren. Lieferando liefert in Orange, Wolt in Türkis, Flink fährt in Pink und Gorillaz bevorzugt Schwarz. Die Fahrer der vielen Lieferdienste sind kaum mehr aus dem Straßebild wegzudenken, trotzdem hat der Hype um bestelltes Essen zuletzt einen Knick bekommen. Die Konkurrenz unter den Anbietern ist groß und hart. Und die Frage ist: Warum gibt es so viele Unternehmen, die im Grunde dasselbe tun? Darum geht es in der neuen Folge von "Ist das eine Blase", dem ZEIT-Wirtschaftspodcast über über Geld, Macht, Gerechtigkeit. Was passiert da gerade auf dem Markt der Lieferdienste? Und wie geht es den Fahrerinnen und Fahrern? Darüber diskutieren die Moderatoren Ann-Kathrin Nezik und Zacharias Zacharakis. Zu Gast ist außerdem Ralf Wenzel, der Gründer des Lieferdienstes Foodpanda und des Onlinesupermarkts Jokr. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Weihnachtsfolge: Sind Tiere schlauer als Menschen?26.12., 09:0026.12.2022, 09:0000:53:42
Sind Tiere schlauer als Menschen? Inflation, Energiekrise, Elon Musk: Zu den Themen des Jahres hatten auch die Tiere unseres Wirtschaftspodcasts eine – nun ja – Meinung. Wie gut waren ihre Prognosen? 2022 war das Jahr der Krisen. Das Ringen ums Gas nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, die rasant steigenden Energiepreise und das vielleicht letzte Aufbäumen der Pandemie beschäftigten die Wirtschaftswelt. Und dann war da noch dieser Typ, der Twitter kaufte und seitdem fast täglich Schlagzeilen macht. In der letzten Folge unseres Wirtschaftspodcasts in diesem Jahr blicken Lisa Hegemann, Ann-Kathrin Nezik, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis auf zwölf ereignisreiche Monate zurück. Und sie beantworten eine wichtige Frage: Regelmäßige Hörinnern und Hörer wissen, dass in jeder Folge ein Tier eine Prognose abgibt. Aber haben sich die Vorhersagen von Hamstern, Eseln und Hühnern bewahrheitet? Oder sind sie kaum besser als der Zufall? Dieses Geheimnis lüften die Hosts nun erstmals. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Scott Galloway: "Musks rücksichtsloses Verhalten folgt keinem Masterplan"12.12., 06:0012.12.2022, 06:0000:57:23
Hass und Hetze nehmen zu, Werbekunden springen ab, die Belegschaft hat sich um mehr als die Hälfte reduziert: Seit Elon Musk das soziale Netzwerk Twitter im Oktober übernommen hat, macht es gefühlt fast täglich Schlagzeilen. Nicht wenige stellen sich die Frage: Macht Musk Twitter kaputt? Oder steckt hinter seinen oft erratisch erscheinenden Entscheidungen ein Masterplan, den bisher noch keiner durchschaut? In einer neuen Folge des Wirtschaftspodcasts "Ist das eine Blase?" von ZEIT und ZEIT ONLINE diskutieren die Moderatoren Lisa Hegemann und Jens Tönnesmann diese Fragen mit einem großen Twitter-Fan und gleichzeitig einem prominenten Kritiker Elon Musks: dem Marketingprofessor, Techinvestor und "Pivot"-Host Scott Galloway. Der Autor ("Adrift: America in 100 Charts") hat eine klare Meinung zu Elon Musks bisheriger Strategie: "Ich sehe nicht, wie sein rücksichtsloses Verhalten ein Masterplan ist: dass er binnen 30 Tagen nach Erwerb der Plattform 50 bis 60 Prozent der Werbeunternehmen verschreckt hat, Menschen schlecht behandelt, Feinde aus Menschen macht, aus denen er keine Feinde machen muss", sagt Galloway. Er wundert sich über die unkritische Bewunderung, die Musk immer noch erhält: "Was ich als seltsam empfinde, ist, dass Musk einen Welpen töten könnte und die Leute würden sagen, das sei Teil eines größeren, genialen Plans, von dem wir nur nichts mitbekommen haben." Warum Galloway Twitter liebt, aber letztlich für irrelevant hält, Beleidigungen von Elon Musk als Ehrenabzeichen empfindet und wie seine Hoffnung für Twitter aussieht, erzählt der Techexperte im Podcast. Alle zwei Wochen diskutieren im Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?" Lisa Hegemann, Ann-Kathrin Nezik, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Immer mit einem Gast – und einem Tier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Kryptowährungen: "Wenn das alles stimmt, ist es absolut wahnsinnig"29.11., 06:0029.11.2022, 06:0001:09:21
Es ist einer der größten Skandale der vergangenen Jahre: Mit FTX hat eine der wichtigsten Handelsplätze für Kryptowährungen Insolvenz angemeldet. Der Grund: Das Unternehmen hatte offenbar Einlagen verliehen, um ein Finanzloch bei einer Tochterfirma zu stopfen, und dafür kaum Sicherheiten erhalten. Als die Kundinnen und Kunden ihr Geld abheben wollten, war das meiste davon weg. Der Skandal hat dramatische Auswirkungen auf die ganze Kryptobranche: Die Kurse von prominenten Kryptowährungen stürzten ab, andere Firmen gerieten in den Abwärtssog. In einer neuen Folge des ZEIT-Wirtschaftspodcasts "Ist das eine Blase?" diskutieren die Moderatoren Jens Tönnesmann und Lisa Hegemann die Folgen des aktuellen Kryptocrashs. Mit Mark Branson, Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), sprechen sie über die Gründe für den Absturz bei FTX: "Wenn das alles stimmt, ist es absolut wahnsinnig", sagt Branson. In der Kryptoindustrie sei es, "wie wir immer befürchtet haben". "Es gibt viele, die unseriös bis zu vielleicht betrügerisch unterwegs sind." Zu einem gewissen Grad müssten die Kundinnen und Kunden die Ausfälle selbst verantworten. Man habe immer wieder gewarnt: Kryptogeschäfte seien eine "hochspekulative Art, auf zukünftige Preisentwicklungen zu wetten" und könnten sogar im Totalverlust enden. Aus Bransons Sicht stellt sich nun die Frage, ob man wirklich ein unreguliertes Parallelsystem wolle, das für die Verbraucher riskant sei, womöglich zukünftig die Finanzstabilität bedrohen könne und Geldwäsche und Finanzkriminalität erleichtere. Branson selbst spricht sich für eine globale Regulierung der Kryptobranche aus. Ein Verbot von Kryptowährungen wie in China sei dabei nur die "Ultima Ratio", das sei bisher nicht nötig. "Aber wir können einen viel besseren Job machen, um die Risiken zu identifizieren und dann einzugrenzen." In dem Podcast geht Branson auch auf die Frage ein, ob er der Branche zutraut, sich selbst zu regulieren. Und er verrät, ob er selbst Kryptowährungen hält und weshalb er die Technologie hinter dem Bitcoin weiterhin faszinierend findet. Zu Gast ist auch die Kryptounternehmerin Olga Feldmeier, die selbst eine Handelsplattform für Kryptowährungen betreibt und dem Bitcoin im Jahr 2024 trotzdem dem Sprung über die Marke von 150.000 Dollar zutraut. Jetzt aber herrscht Krisenstimmung: "Einer macht so ziemlich alles falsch, aber bestraft wird die ganze Branche", sagt Feldmeier. Alle zwei Wochen diskutieren im Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?" Lisa Hegemann, Ann-Kathrin Nezik, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Immer mit einem Gast – und einem Tier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Wird der Winter doch nicht so schlimm wie befürchtet?14.11., 08:0014.11.2022, 08:0000:44:05
Von Deindustrialisierung ist die Rede, von einer schweren Wirtschaftskrise in Deutschland. Im Herbst blieb die Lage aber stablil. Kommen wir doch gut durch den Winter? Es sind verwirrende Zeiten nicht nur für Bürgerinnen und Bürger, auch für Wirtschaftswissenschaftler. Wie schlimm wird dieser Winter? Mit ihren Konjunkturprognosen jedenfalls lagen die meisten Forschungsinstitute im Herbst dieses Jahres daneben. Die Wirtschaft wächst weiter – wenn auch auf niedrigem Niveau. "Erst schien alles rabenschwarz", sagt Clemens Fuest, Präsident des Münchner ifo-Instituts. "Jetzt denkt man: Mensch, die Gaslager sind voll. So schlimm sieht es vielleicht doch nicht aus." Fuest ist zu Gast in der neuen Folge des Wirtschaftspodcasts Ist das eine Blase?, moderiert von Lisa Hegemann und Zacharias Zacharakis. Sie haben ihn gefragt, ob die Konjunturentwicklung vielleich doch nicht so negativ ausfällt, wie bisher angenommen. Fuest meint, dass "die Unsicherheit sehr hoch" sei, die Risiken für den Winter weiterhin bestünden. "Insofern ist es für Entwarnung zu früh", meint der Wirtschaftswissenschaftler. Alle zwei Wochen diskutieren im Wirtschaftspodcast Ist das eine Blase? Lisa Hegemann, Ann-Kathrin Nezik, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Immer mit einem Gast – und einem Tier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Platzt gerade die Immobilienblase?31.10., 08:0031.10.2022, 08:0000:55:23
Makler und Verkäufer bleiben auf ihren Angeboten sitzen, erstmals seit Jahren fallen die Preise. Der Traum vom Eigenheim bleibt trotzdem für viele unerreichbar. Das hat es ewig nicht gegeben auf dem Immobilienmarkt: fallende Preise, und das in Großstädten wie München, Hamburg oder Stuttgart. Für Immobilienkäufer sind das eigentlich gute Nachrichten. Wären da nicht die Zinsen für Immobilienkredite, die sich seit Beginn des Jahres vervierfacht haben. "Ich habe noch nie erlebt, dass die Zinsen so schnell so stark gestiegen sind wie in diesem Jahr", sagt Mirjam Mohr, Vorständin von Interhyp, einem Unternehmen, das Immobilienkredite an private Käufer und Bauherren vermittelt. Mohr ist zu Gast in der neuen Folge des Wirtschaftspodcasts Ist das eine Blase?, moderiert von Ann-Kathrin Nezik und Zacharias Zacharakis. Mit den beiden spricht sie darüber, was die gestiegenen Zinsen für Immobilienkäufer und -besitzer bedeuten, warum den Deutschen das Eigenheim noch immer so wichtig ist und wie wahrscheinlich ein Crash des Immobilienmarkts ist. Im Wirtschaftspodcast Ist das eine Blase? diskutieren Lisa Hegemann, Ann-Kathrin Nezik, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis alle zwei Wochen über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Immer mit einem Experten aus der Redaktion, einem Gast – und einem Tier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Ein Doppelleben als Familienvater und Darknet-Baron19.10., 08:0019.10.2022, 08:0001:03:19
Das Darknet gilt als Ort, in dem Kriminelle ungestört ihr Unwesen treiben können. Wer die richtigen Adressen kennt, kann dort Drogen, gefälschte Pässe oder Schadsoftware kaufen und verkaufen – auf Marktplätzen, die daherkommen wie eBay oder Amazon. Sogar Auftragsmörder soll man im Darknet angeblich finden können. Aber zuletzt gelangen der Polizei immer wieder Erfolge gegen die Drahtzieher im Darknet. 2017 schalteten Ermittler aus den USA und Europa Hansa Market und Alpha Bay aus, zwei der bis dahin größten Markplätze im Darknet; in diesem Frühjahr schloss das Bundeskriminalamt Hydra Market und beschlagnahmte die Server. Drei Deutsche waren eine Zeit lang so etwas wie die Barone des Darknets. Sie betrieben Wall Street Market, den zwischenzeitlich größten Darknet-Markplatz der Welt. Gehandelt wurden dort hauptsächlich Drogen – unter anderem das starke Schmerzmittel Fentanyl. 2017 starb ein Mann aus Florida, nachdem er das Opioid bei einem Verkäufer des Marktplatzes bestellt hatte. Einer der Betreiber von Wall Street Market war Martin Frost, ein Elektroniker aus der Nähe von Stuttgart, Tarnname: The One. Nachdem er 2019 aufflog, wurde er wegen bandenmäßigen Drogenhandels angeklagt, gemeinsam mit seinen Komplizen. 2021 verurteilte ihn das Landgericht Frankfurt zu einer Haftstrafe von sieben Jahren und neun Monaten. Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig, denn Frost ist in Revision gegangen und hofft auf eine mildere Strafe. Ins Gefängnis wird er wahrscheinlich trotzdem gehen. Frost ist zu Gast in der neuen Folge des Wirtschaftspodcasts Ist das eine Blase?, moderiert von Ann-Kathrin Nezik und Jens Tönnesmann. Mit den beiden spricht er über seine Verwandlung vom Computernerd zum Kriminellen, sein Doppelleben als Familienvater und Darknet-Größe und die Frage, wo die millionenschwere Bitcoin-Beute geblieben ist. Und er erklärt, warum er erst spät begriffen haben will, dass seine Taten Menschenleben gefährden. Außerdem fragen Ann-Kathrin Nezik und Jens Tönnesmann, warum Ermittler Cyberkriminellen immer häufiger auf die Spur kommen. Und sie sprechen mit Eva Wolfangel, Autorin und Redakteurin bei ZEIT ONLINE, darüber, wie man überhaupt ins Darknet kommt. Im Wirtschaftspodcast Ist das eine Blase? diskutieren Lisa Hegemann, Ann-Kathrin Nezik, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis alle zwei Wochen über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Immer mit einem Experten aus der Redaktion, einem Gast – und einem Tier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Kommt jetzt die Solarindustrie zurück?03.10., 06:0003.10.2022, 06:0000:58:58
Es ist kaum zu übersehen in den Dörfern und Städten dieses Landes. Und es ist auch nicht zu überhören in den Gesprächen der Menschen. Die Solarenergie erlebt einen Boom in Deutschland. Hauseigentümer installieren Fotovoltaikanlagen auf ihren Dächern, unter Freunden und in der Familie wird darüber beraten, wie sich mit Solarpanels auf dem Balkon die Stromrechnung senken lässt. In der Energiekrise setzen viele auf die Kraft der Sonne. Nur müssen Käuferinnen und Käufer von Solaranlagen im Moment viele Monate warten, bis ihnen die neue Fotovoltaikanlage geliefert und montiert werden kann. Das liegt einerseits an der extrem hohen Nachfrage, aber auch an der Tatsache, dass die Industrie fast vollständig aus Deutschland nach Asien abgewandert ist – obwohl sie hier ihren Anfang nahm. Schafft die Solarbranche jetzt ein Comeback? Oder wird auch dieser Boom schnell vorübergehen? Darum geht es in der 24. Folge unseres Wirtschaftspodcasts, in dem zum ersten Mal Zacharias Zacharakis neben Jens Tönnesmann moderiert; Zacharakis ist Wirtschaftsredakteur bei ZEIT ONLINE. Unterhalten haben sich die beiden Hosts darüber mit einem Mann, der diese Rückkehr der Branche gerade anführt und der schon beim ersten Mal dabei war. Gunter Erfurt ist Vorstandschef der Solarfirma Meyer Burger, die an mehreren Standorten in Ostdeutschland wieder Solarpanels fertigt. Und mit der Produktion kaum hinterherkommt. Er schildert seine Sicht auf die Frage, was geschehen muss, damit die Solarindustrie in Deutschland nachhaltig erfolgreich ist und nicht wie in den Nullerjahren einen Crash erlebt? Außerdem haben Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis ihren ZEIT-Kollegen Marcus Rohwetter gefragt, warum es bei ihm seit einiger Zeit häufiger an der Tür klingelt – und wie man ausrechnet, wann sich eine Solaranlage wirklich rechnet. Im Wirtschaftspodcast Ist das eine Blase? sprechen Lisa Hegemann, Ann-Kathrin Nezik, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis immer montags über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Immer mit einem Experten aus der Redaktion, einem Gast – und einem Tier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Azubimangel: Werden Sie doch Handzuginstrumentenmacher!19.09., 06:0019.09.2022, 06:0000:55:09
Warten Sie auch gerade auf jemanden, der Ihnen ein Fenster ersetzt, die Heizung wartet, Fliesen verlegt oder Ihr Auto repariert? Kein Wunder: Handwerker sind gefragt und knapp – und haben Nachwuchssorgen, genau wie auch andere Bereiche der Wirtschaft. Auf "historisch niedrigem Niveau" liegt die Zahl derjenigen, die eine Ausbildung beginnen, hat das Statistische Bundesamt kürzlich mitgeteilt. 2021 wurden nur rund 466.000 neue Ausbildungsverträge in der dualen Berufsausbildung abgeschlossen – etwa ein Zehntel weniger als vor der Pandemie. Und im August waren laut der Bundesagentur für Arbeit noch 182.200 Ausbildungsstellen frei – 20 Prozent mehr als im August 2020. Liegt das an einem "Akademisierungswahn" in Deutschland, wie Wirtschaftsvertreter finden? Oder daran, dass Ausbildungen schlecht bezahlt und oft mit harter Arbeit verbunden sind, wie Gewerkschafter sagen? Und was muss passieren, damit sich die Ausbildungslücke schließt? Darum geht es in der 23. Folge unseres Wirtschaftspodcasts, in dem zum ersten Mal Ann-Kathrin Nezik neben Jens Tönnesmann moderiert; Nezik ist Wirtschaftsredakteurin bei der ZEIT. Die beiden haben einen Gast eingeladen, der selbst beinahe Akademiker geworden wäre, dann aber den elterlichen Malerbetrieb übernommen und zu einem Bauunternehmen ausgebaut hat: Hans Peter Wollseifer, der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. Im Gespräch erläutert der Unternehmer und Lobbyist, welche Ursachen er für den Azubimangel sieht, und erklärt, warum es trotz einer Vielzahl offener Stellen auch noch junge Menschen gibt, die vergeblich eine Lehrstelle suchen. Zudem sprechen Ann-Kathrin Nezik und Jens Tönnesmann mit der Journalistin Katharina Heckendorf darüber, wie es ist, einen 200 Jahre alten Bauernhof zu sanieren. Im Wirtschaftspodcast Ist das eine Blase? sprechen Lisa Hegemann, Ann-Kathrin Nezik, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis immer montags über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Immer mit einem Experten aus der Redaktion, einem Gast – und einem Tier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Podcasts: Aktuell sind 1.000 Hörer mindestens 100 Euro wert22.08., 06:0022.08.2022, 06:0001:04:43
Podcasts sind in (fast) aller Ohren: 43 Prozent der Deutschen hören Podcasts – und damit etwas mehr als im Vorjahr, wie eine Studie des Bitkom gerade ergeben hat. Aber was macht einen guten Podcast aus? Wie kann man damit sogar Geld verdienen? Und lohnt es sich, jetzt noch einen Podcast zu starten – oder ist der Hype bald ausgereizt? Darum geht es in der neuen Folge von "Ist das eine Blase?", dem Wirtschaftspodcast von ZEIT und ZEIT ONLINE. Die Hosts Lisa Hegemann, Lisa Nienhaus und Jens Tönnesmann haben Philipp Westermeyer zu Gast, den Gründer und Chef des Hamburger Unternehmens OMR, das eine Vielzahl von Podcasts produziert und vermarktet. Im Gespräch erklärt der Unternehmer und Host des OMR Podcast, warum er daran glaubt, dass der Markt für Podcasts weiter wächst. Außerdem kommen eine Reihe namhafter Podcasterinnen und Podcaster zu Wort – etwa der Ökonom Lars Feld ("Das Ökonomie-Briefing"), die Unternehmerinnen Verena Pausder und Lea-Sophie Cramer ("Fast and Curious"), der Journalist Kayhan Özgenç ("Macht und Millionen"), die Finanzen-Ressortleiterin der FAZ Inken Schönauer ("Finanzen und Immobilien") sowie Sabine Rückert, die stellvertretende Chefredakteurin der ZEIT ("ZEIT Verbrechen"). Im Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?" sprechen Lisa Nienhaus, Jens Tönnesmann und Lisa Hegemann immer montags über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Immer mit einem Experten aus der Redaktion, einem Gast – und einem Tier. Diese Folge ist eine besondere: Es ist die letzte, in der Lisa Nienhaus moderiert. Sie verlässt die ZEIT und damit leider auch unseren Podcast. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Bundesliga: Wann wird's mal wieder richtig spannend?05.08., 06:0005.08.2022, 06:0000:58:36
Wer wird deutscher Meister? Glaubt man den Wettquoten, dann ist die Antwort schon vor dem Start der neuen Bundesligasaison klar: der FC Bayern München. Zum zehnten Mal in Folge hat der erfolgreichste Bundesligist dieses Jahr die Meisterschaft gewonnen, der 32. Meistertitel insgesamt. Eine Dominanz, wie es sie in keiner anderen professionellen Fußballliga gibt. Wie aber kann man diese Dominanz brechen und die Bundesliga endlich wieder interessant machen? Dieser Frage gehen die Moderatoren Lisa Hegemann und Jens Tönnesmann in einer neuen Folge des Wirtschaftspodcasts von ZEIT und ZEIT ONLINE nach. Mit dem ZEIT-Redakteur Sebastian Kempkens sprechen sie darüber, wie die Bundesliga ökonomisch funktioniert. Und mit dem Ökonomen Stefan Legge von der Universität St. Gallen diskutieren sie, wie die Bundesliga wieder wettbewerbsfähig werden könnte. Legge hat den Profifußball ökonomisch analysiert und ist zu dem Schluss gekommen, dass sich der FC Bayern durch eine kluge Ausnutzung der 50+1-Regel vom Wettbewerb abgesetzt hat. Im Podcast erzählt er, wie der Verein das gemacht hat, warum andere nicht so stark davon profitiert haben, welche Veränderungen die Bundesliga wirklich wieder spannend machen würden – und warum selbst die Bayern sich wünschen, dass sie wieder richtige Konkurrenz bekommen. "Das Paradoxon ist, dass der FC Bayern immer Meister werden möchte, aber nicht immer Meister werden möchte", sagt Legge. Im Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?" sprechen Lisa Nienhaus, Jens Tönnesmann und Lisa Hegemann immer montags über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Immer mit einem Experten aus der Redaktion, einem Gast – und einem Tier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Mieten: "Wir brauchen mehr Wohnungen, das ist klar"26.07., 14:5526.07.2022, 14:5501:01:41
2.946 Euro Kaltmiete für eine zentral gelegene 100-Quadratmeter-Wohnung in München. 2.400 Euro für eine ähnliche große Maisonettewohnung in Köln. 1.740 Euro für eine am Stadtrand von Hamburg gelegene Wohnung. Mieten in Deutschland ist teuer geworden, besonders in großen Städten. Die Bundesregierung will das Problem steigender Mieten mit Bauen lösen: 400.000 neue Wohnungen jährlich verspricht sie. Aber ist das angesichts von Fachkräftemangel, Lieferengpässen und Inflation überhaupt realistisch? Und wie genau will sie die Bauwirtschaft incentivieren, mehr zu bauen? Im Wirtschaftspodcast von ZEIT und ZEIT ONLINE sprechen die Moderatorinnen Lisa Nienhaus und Lisa Hegemann mit ZEIT-ONLINE-Redakteur Zacharias Zacharakis über die Frage, was Mieten eigentlich ist und ob Bauen gegen steigende Preise helfen kann. Und sie diskutieren mit der Frau, die in der Bundesregierung für das Bauen verantwortlich ist, über deren ambitionierte Pläne: Klara Geywitz. "Wir brauchen mehr Wohnungen, das ist klar", sagt die Bauministerin. Doch sie wolle auch eine Debatte über gutes Wohnen anstoßen. "Wir konsumieren immer mehr Wohnfläche pro Person. Das heißt, selbst bei gleichbleibender Bevölkerung steigt der Bedarf an." Die Wohnfläche ist dabei ungleich verteilt. "Familien sind häufig in zu kleinen Wohnungen mit ihren Kindern", sagt Geywitz. Ältere hingegen lebten häufig in Wohnungen oder Häusern, die für ihre Bedürfnisse viel zu groß seien – etwa weil die Kinder irgendwann ausgezogen sind. Man müsse eine Sensibilität dafür schaffen, dass dieses Wohnverhalten auch Ressourcen verbrauche und dem Klima schade. Diese Sensibilität für bewussten Konsum gebe es bereits im Bereich Ernährung oder im Verkehr. "Beim Wohnverhalten sind wir noch relativ unreflektiert." Im Podcast erklärt Geywitz, wie sie die Bauwirtschaft ankurbeln will, warum man bei der Konzeption eines Einfamilienhauses umdenken muss und was der Bausektor mit einem Elefanten gemein hat. Im Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?" sprechen Lisa Nienhaus, Jens Tönnesmann und Lisa Hegemann immer montags über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Immer mit einem Experten aus der Redaktion, einem Gast – und einem Tier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Öl: Die Tankstellen waren Profiteure der Pandemie12.07., 10:1512.07.2022, 10:1500:58:50
Öl kostet heute am Weltmarkt 40 Prozent mehr als vor einem Jahr. Dementsprechend nervös betrachten die Deutschen täglich die Benzin- und Dieselpreise, die trotz Tankrabatt weiter hoch sind. Sie fragen sich: Zocken die Ölkonzerne und Tankstellenbetreiberinnen ihre Kunden gerade ab? Im Wirtschaftspodcast von ZEIT und ZEIT ONLINE berichtet Duraid El Obeid, Herr über mehr als 140 Tankstellen in Deutschland, von der Gefühlslage seiner Kundinnen: "Wenn eine Tankfüllung mehr als 100 Euro kostet, dann steigt der Frust immens", sagt der geschäftsführende Gesellschafter der BMV Mineralöl-Versorgungsgesellschaft. Im Gespräch mit den Hosts Lisa Nienhaus und Jens Tönnesmann erklärt er, wie die Preise an der Tankstelle zusammenkommen und wieso es gerade nicht die Tankstellen sind, die das große Geschäft machen. Für El Obeids Geschäft sei die Corona-Pandemie sehr viel einträglicher als die aktuelle Krise gewesen. "Wir waren Profiteure der Pandemie", sagt er. Aktuell verdienten hingegen vor allem die Raffinerien. Frustrierten Autofahrern gibt El Obeid zudem Tipps, wie sie die höchsten Benzinpreise umgehen können. Und ZEIT-Wirtschaftsredakteur Ingo Malcher erklärt, wie die hohen Ölpreise an den Weltmärkten zustande kommen. Im Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?" sprechen Lisa Nienhaus, Jens Tönnesmann und Lisa Hegemann immer montags über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Immer mit einem Gast – und einem Tier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Armutsbekämpfung: "Wir steuern auf eine enorme Krise zu"27.06., 10:2027.06.2022, 10:2001:16:22
Jahrelang hat die extreme Armut in der Welt abgenommen – doch die Pandemie hat den Trend umgekehrt. Die Armut und mit ihr der Hunger könnten sogar weiter wachsen, denn der Krieg Russlands gegen die Ukraine bewirkt, dass die Getreide- und Energiepreise stark steigen; in manchen Teilen der Erde sorgt zudem der Klimawandel mit Dürren und Überschwemmungen für Missernten. "Wir steuern auf eine enorme Krise zu", sagt deswegen der Ökonom Muhammad Yunus aus Bangladesch, der für seine Methode, die Armut mit Kleinstkrediten an Bedürftige zu bekämpfen, 2006 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. In der neuen Folge des ZEIT- und ZEIT-ONLINE-Wirtschaftspodcasts Ist das eine Blase? kritisiert Yunus den mangelnden Einsatz beim Kampf gegen den Klimawandel und die ungerechte Verteilung von Impfstoffen während der Corona-Pandemie. Die Ungleichheit sei eine "tickende Zeitbombe", so Yunus, der in dieser Woche 82 Jahre alt wird. Im Gespräch mit den Hosts Lisa Hegemann und Jens Tönnesmann erklären er und seine Kollegin Saskia Bruysten, wie sie die Menschen befähigen wollen, der Armut zu entkommen – etwa, indem sie ihnen finanzielle Mittel dafür bereitstellen, soziale Unternehmen zu gründen. Bruysten ist Mitgründerin und CEO der Organisation Yunus Social Business und berät als Mitglied des ZEIT Green Council die ZEIT-Redaktion. Im Podcast erklären sie und Yunus, warum sie mit Konzernen kooperieren, und verteidigen das Konzept der Mikrokredite gegen die Kritik, die es daran inzwischen gibt. Außerdem ist in der 18. Folge des Wirtschaftspodcasts auch Andrea Böhm zu Gast, die seit 2006 als Redakteurin und Korrespondentin für die ZEIT arbeitet, lange aus Beirut berichtete und viele Male Afrika und den Nahen Osten bereiste. Zuletzt war die Journalistin auch in der Ukraine unterwegs, um über den Krieg Russlands und seine Folgen zu berichten. Im Podcast erklärt Andrea Böhm, wie Armut eigentlich gemessen wird, wie die gegenwärtigen Krisen miteinander zusammenhängen und worauf es bei der Bekämpfung von Armut ihrer Erfahrung nach besonders ankommt. Im Wirtschaftspodcast Ist das eine Blase? sprechen Lisa Nienhaus, Jens Tönnesmann und Lisa Hegemann immer montags über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Immer mit einem Experten aus der Redaktion, einem Gast – und einem Tier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Russische Energie: "Wir haben uns vollgesaugt wie Drogenabhängige mit billigem Stoff"15.06., 16:1015.06.2022, 16:1000:53:13
Seit Russland die Ukraine angegriffen hat, streitet Deutschland über die Folgen des Kriegs für seine Energieversorgung. Jahrelang hat man sich auf die russische Energie verlassen. Nun ist diese Abhängigkeit auf einmal eine Bedrohung für die Wirtschaft. Die Preise für Heizöl, Benzin und Gas steigen immens – schon überlegt die Politik, Ölkonzerne mit einer Extrasteuer auf ihre Gewinne zu belegen. Derweil schwelt die Frage: Könnte man sich nicht ganz unabhängig machen von russischem Öl und Gas? Was würde das kosten? Und könnte es Russland wirtschaftlich in die Knie zwingen? In einer Livefolge des Wirtschaftspodcasts "Ist das eine Blase?", aufgenommen auf dem Podcastfestival von ZEIT ONLINE, haben die Moderatorinnen Lisa Nienhaus und Lisa Hegemann den Ökonomen Moritz Schularick zu Gast. Er gehört zu einer Gruppe von Ökonomen, die eine der ersten Studien dazu präsentiert haben, was ein Energieembargo gegen Russland für die deutsche Wirtschaft bedeuten würde. Ihr Ergebnis machte Schlagzeilen, denn es besagte in Schularicks Worten: "Es ist keine Größenordnung, bei der man sagen muss, Putin hat uns völlig in der Tasche und wir können gar nicht mehr agieren und liegen wie ein Maikäfer auf dem Fußboden und können nur noch mit den Füßen strampeln." Im Podcast plädiert Schularick für ein rasches Gasembargo und mahnt: "Nichtstun hat auch Kosten. Das ist Politikern immer so sehr schwer beizubringen." Er kritisiert, dass die Politik der Industrie zu viel Gewicht beimesse: "Ein Fünftel der deutschen Arbeitsplätze sind in der Industrie, ein Fünftel der deutschen Wirtschaftsleistung kommt aus der Industrie. Aber wenn sie zusammen mit den Gewerkschaften unisono mit einer Stimme sprechen, tut die Industrie so, als würde sie für 80 Prozent des Landes sprechen." Die Chemieindustrie verglich er mit den Banken in Zeiten der Finanzkrise. "Die Deutsche Bank von heute ist die BASF. Die BASF ist mit ihrer Gasabhängigkeit von Russland Risiken eingegangen, für die wir jetzt als Steuerzahler die Zeche zahlen, auch übrigens außenpolitisch die Zeche zahlen." Im Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?" sprechen Lisa Nienhaus, Jens Tönnesmann und Lisa Hegemann immer montags über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Immer mit einem Gast – und einem Tier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Cyberkrieg: Alarmstufe Rot30.05., 08:4030.05.2022, 08:4000:53:19
Anonymous hackt die deutsche Tochter des russischen Ölkonzerns Rosneft, belarussische Aktivisten greifen das Bahnsystem ihres Landes an, um Nachschub für Russlands Armee zu verhindern: Längst findet der Krieg in der Ukraine auch im Cyberspace statt. Wie gefährlich ist das? Wie stark kann es Deutschland treffen? Und wie kann man sich schützen? Im Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?" sprechen die Moderatorinnen Lisa Nienhaus und Lisa Hegemann mit Digitalredakteur Jakob von Lindern, was einen Cyberkrieg ausmacht. Und sie diskutieren mit dem Präsidenten des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm, über die Bedrohungslage für Deutschland. Schönbohm warnt im Podcast, dass teils schon Alarmstufe Rot herrsche in Deutschland, was Cyberangriffe angehe. Hunderttausende neuer Schadprogramme seien täglich unterwegs, erzählt er. Die Firmen rügt er im Umgang mit den Angriffen als viel zu langsam. "Diese Trägheit ist das, was wir überwinden müssen", sagt er. Im Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?" sprechen Lisa Nienhaus, Jens Tönnesmann und Lisa Hegemann immer montags über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Immer mit einem Gast – und einem Tier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.