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135- Kann KI uns wirklich fünf Prozent Wachstum bringen?12.10., 08:0012.10.2026, 08:0000:40:18
Kann KI einen Boom auslösen? Die Hoffnungen sind groß – und sie knüpfen sich nicht so sehr an die großen Sprachmodelle wie Claude oder ChatGPT, sondern an die Maschinen in den Fabriken. Deutschland sitze auf dem »wertvollsten industriellen Datenschatz der Welt«, findet beispielsweise Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), mit künstlicher Intelligenz lasse er sich in einen Wettbewerbsvorteil verwandeln. Auch ihre Kabinettskollegin Dorothee Bär (CSU) lobt den »einzigartigen Datenschatz«. Und Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) glaubt sogar, dass Wachstumsraten von fünf Prozent möglich seien, »wenn wir das gut machen mit der KI«. Wie realistisch sind diese Hoffnungen? Wie groß ist der Datenschatz wirklich und wie lässt er sich heben? Sind deutsche Unternehmen dazu in der Lage – oder lassen sie sich von mangelnder Risikofreude, knappen Budgets oder zu viel Perfektionismus bremsen? Darum geht es in der neuen Folge von »Ist das eine Blase?«, dem Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Die Hosts Zacharias Zacharakis und Jens Tönnesmann sprechen mit Viacheslav Gromov, der mit zehn Jahren aus Moskau nach Deutschland kam, später ein Hochbegabtenstipendium erhielt und mit 19 Jahren das KI-Start-up Aitad gründete. Das Unternehmen aus Offenburg unterstützt beispielsweise Industriebetriebe dabei, Maschinen mit Sensoren, Chips und KI auszurüsten. Der 27-Jährige berichtet davon, was das bringen kann – aber auch, dass viele Firmen die Möglichkeiten unterschätzen und sich mit zu langen internen Abstimmungsprozessen aufhalten. »Ist das eine Blase?« ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Wann endet diese verdammte Ölkrise?28.09., 08:0028.09.2026, 08:0000:41:45
Der Bundestag hat erneut einen Tankrabatt beschlossen, auch ein Spritpreisdeckel könnte bald folgen. Beide Maßnahmen sind umstritten – und sie ändern wenig daran, dass die Blockade der Straße von Hormus das Öl verknappt und teurer macht. Wann also ist mit einer Entspannung der Preise zu rechnen? Oder bleiben Sprit und Heizöl dauerhaft teuer? Darum geht es in der neuen Folge von »Ist das eine Blase?«, dem Wirtschaftspodcast der ZEIT. Zu Gast ist in dieser Folge der ZEIT-Korrespondent Thomas Fischermann, der zurzeit am Persischen Golf recherchiert. Er berichtet über die Lage in der Straße von Hormus seit Monaten und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Globalisierung. Im Podcast berichtet er davon, wo in der Welt sich die Folgen der Ölkrise besonders deutlich zeigen, wer die Gewinner und wer die Verlierer der Entwicklungen auf dem Ölmarkt sind und wie die ölfördernden Staaten im Nahen Osten reagieren, um neue Handelsrouten zu erschließen. Und er verrät, wessen Öl trotz der Blockade die Straße von Hormus passiert – und wie viel es tatsächlich weiterhin ist. Außerdem diskutieren die Hosts Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis mit Fischermann darüber, wann die weltweite Ölnachfrage ihren Höhepunkt erreichen und wieder sinken könnte, wie der Ölmarkt eigentlich funktioniert und ob die Ölkrise ein weiteres Indiz für das Ende der Globalisierung ist – oder ob sich der freie Handel am Ende doch als stärker erweist als etwa politische Exportbeschränkungen. »Ist das eine Blase?« ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Wie gefährlich wird der Erfolg der AfD für die Wirtschaft?14.09., 08:0014.09.2026, 08:0000:50:52
Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD 43,8 Prozent der Stimmen geholt, obwohl der dortige Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextremistisch“ einstuft. Und auch in Mecklenburg-Vorpommern, wo am Wochenende gewählt wird, rechnet sich die Partei gute Chancen aus. Für die Wirtschaft sind das keine guten Nachrichten – etwa, weil künftig noch mehr Fachkräfte fehlen, wenn Zugewanderte das Land verlassen sollen, wie es die Partei fordert. „Wenn die AfD das so umsetzen würde, würde das dem Land wirtschaftlich und auch in anderen Bereichen schaden“, sagt der Ökonom Joachim Ragnitz. Der stellvertretende Leiter der Dresdner Niederlassung des ifo-Instituts ist zu Gast in der neuen Folge von „Ist das eine Blase?“, dem Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Joachim Ragnitz forscht nicht nur seit Jahren zur Wirtschaft in Ostdeutschland, er lebt auch selbst schon lange in Sachsen-Anhalt. Dass die AfD dort ebenso wie in Mecklenburg-Vorpommern so viel Zuspruch erfährt, erklärt er sich so: „Die Leute sind unzufrieden mit der allgemeinen politischen, wirtschaftlichen Situation.“ Ihre Wahlentscheidung sei da vor allem Protest gegen die etablierten Parteien. Das AfD-Programm hätten wahrscheinlich die wenigsten gelesen, meint Ragnitz. In beiden Bundesländern schwächelt die Wirtschaft. In Sachsen-Anhalt ist zwar über die letzten Jahrzehnte viel passiert, sagt Ragnitz. Doch mit der Chemie steckt die wichtigste Branche des Landes in der Krise. Der einzige Sektor, der boomt, sei die Gesundheitswirtschaft – getrieben durch den demografischen Wandel. Ein nennenswertes Wachstum generiert die Branche allerdings nicht. Hinzu kommen Fehler der Vergangenheit, sagt Ragnitz. In den Neunzigern habe das Bundesland stark über seine Verhältnisse gelebt und hohe Schulden gemacht – mit der Folge, dass bis heute das Geld für wichtige Investitionen fehlt, etwa in eine bessere Infrastruktur. In Mecklenburg-Vorpommern wiederum hängt vieles an den Werften und dem Tourismus, was sich beides aber an der Küste konzentriert. Auch da ist die Unzufriedenheit der Menschen in vielen Landesteilen groß. Zu tun habe der Erfolg der AfD aber auch mit der Bundespolitik, meint Joachim Ragnitz. Was aber heißt das für die Diskussion über das laufende Reformpaket? Und was muss passieren, damit die Wirtschaft wieder stärker wächst? Auch darum geht es in dieser Folge. Zu Gast bei den beiden Hosts Carla Neuhaus und Jens Tönnesmann ist neben dem ifo-Forscher Ragnitz der ZEIT-Kollege Marc Widmann, der über seine Recherchen in Sachsen-Anhalt berichtet. Sein Stück, in dem er erklärt, wie Unternehmer dort auf die AfD blicken, können Sie hier nachlesen. Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Müssen wir bald weniger Steuern zahlen?31.08., 08:0031.08.2026, 08:0000:46:54
Die Steuern sollen sinken, die Menschen sollen mehr Netto vom Brutto haben. Deshalb wollen SPD und Union die Einkommensteuer reformieren. Vor allem kleine und mittlere Einkommen will die Bundesregierung entlasten. Eine entsprechende Reform könnte die Regierung noch diese Woche auf den Weg bringen. Das klingt gut, aber wie viel kommt am Ende wirklich bei den Menschen an? Das klären wir in der neuen Folge von „Ist das eine Blase?“, dem ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Die Einkommensteuer ist die wichtigste Steuer in Deutschland. Die meisten Bürgerinnen und Bürger müssen sie zahlen, sie macht etwa ein Drittel des Steueraufkommens aus. Allerdings sind auch die Ausgaben des Staates hoch. Die öffentlichen Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden weisen ein hohes Defizit auf, gleichzeitig steigen die Ausgaben etwa für Verteidigung und Soziales. „Die Regierung hat momentan kein Geld für Steuerentlastungen“, sagt der Ökonom Stefan Bach vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, DIW Berlin. Trotzdem hat Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) Entlastungen versprochen und will sie mit einer Steuerreform möglich machen. Wie das zusammenpasst, erklärt Bach, der in dieser Folge unser Gast ist. Er ist einer der profiliertesten Steuerexperten des Landes und sagt, Steuern hätten ihn schon im Studium fasziniert. Beim DIW beschäftigt er sich damit bereits seit über drei Jahrzehnten. Bach hat die Pläne für die Einkommensteuerreform der Bundesregierung genau analysiert und sagt: „Die Entlastung der arbeitenden Mitte fällt aus. Im Gegenteil haben wir sogar eine leichte Belastung in der Mitte.“ Nur wie kommt das? Und was bringt die geplante Reform dann überhaupt einer Familie mit zwei Kindern? Was heißt sie für einen Single? Das klären wir in dieser Folge mit Stefan Bach. Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Was bringt es, wenn wir den Zivildienst wiederbeleben?17.08., 08:0017.08.2026, 08:0000:51:37
Ob in Kitas oder Jugendeinrichtungen, Pflegeheimen oder Krankenhäusern: Es fehlt an Personal – und mit dem demografischen Wandel dürfte die Lücke weiterwachsen. Könnte es also helfen, wenn der Zivildienst im Falle einer Wehrpflicht reaktiviert würde? Welche ökonomischen Folgen hätte das? Was hätten diejenigen davon, die den Dienst leisten müssten – und wie denken sie überhaupt darüber? Darum geht es in der neuen Folge des Wirtschaftspodcasts »Ist das eine Blase?«, des Podcasts der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Anlass der Debatte ist, dass das Bundesfamilienministerium sich auf eine mögliche Wiedereinführung des Zivildienstes vorbereitet, sollte die Wehrpflicht reaktiviert werden. Dafür befragte das Ministerium 23 Verbände und Organisationen zu ihren Kapazitäten. Wen das Ministerium offenbar nicht befragt hat, sind diejenigen, die der Zivildienst betreffen würde. Das berichtet im Podcast jedenfalls Amy Kirchhoff. »Wir wünschen uns, dass die Jugendlichen gehört werden, die wissen am besten, was sie brauchen und was sie wollen«, sagt die Generalsekretärin der Bundesschüler*innenkonferenz. Sie persönlich bewerte einen zivilgesellschaftlichen Dienst positiv, sagt die 19-Jährige, allerdings sei es viel wichtiger, zunächst Angebote zu verbessern, die auf Freiwilligkeit setzten. Zu Gast ist außerdem Joachim Rock, der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, unter dessen Dach bundesweit mehr als 10.000 Mitgliedsorganisationen vereint sind. Im Podcast spricht Rock darüber, wie groß deren Bedarf an Arbeitskräften ist. Er erklärt, warum er sich nicht so sehr auf die mögliche Wiedereinführung des Zivildienstes freut, sondern eher Bedenken hat und vor allem auf freiwillige Dienste setzt, die aus seiner Sicht gestärkt werden sollten. Rock sagt aber auch: »Wenn das kommt, dann bieten wir selbstverständlich die Möglichkeit an, einen solchen Zivildienst abzuleisten.« In der Folge sprechen die beiden Hosts auch mit Clara Suchy aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT, die recherchiert hat, warum ein verpflichtender Ersatzdienst zu einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung führen, sich aber dennoch lohnen könnte. »Ist das eine Blase?« ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Neuer Podcast: "Mission Kanye – ein Stadion für eine Nacht"08.08., 09:0008.08.2026, 09:0000:01:41
Hören Sie den neuen Doku-Podcast der ZEIT unter www.zeit.de/mission und überall, wo es Podcasts gibt. Klodian Makashi soll ein Konzert des umstrittenen Rappers Kanye West in Albanien organisieren. Das Problem: Es gibt kein Stadion im Land, das groß genug ist. Seine Lösung: Dann bauen wir halt eins. Für eine einzige Nacht – und in zwei Monaten. Zwischen Größenwahn, moralischen Fragen und Massenprotesten beginnt ein riskantes Mega-Projekt. "Mission Kanye" finden sie hier auf Apple Podcasts und hier auf Spotify. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Ist die deutsche Autoindustrie am Ende?03.08., 08:0003.08.2026, 08:0000:49:58
Die schlechten Nachrichten aus dem Autoland Deutschland nehmen kein Ende. Die Gewinne der Unternehmen schrumpfen. Volkswagen und BMW streichen mehr Stellen denn je. Mercedes fordert von seinen Beschäftigten, länger zu arbeiten – bei gleichem Lohn. Der Abwärtstrend in der wichtigsten deutschen Industriebranche hält an, nun schon seit mehreren Jahren. Und die Konkurrenz aus China, die den hiesigen Herstellern am stärksten zusetzt, wird stärker und stärker. Allmählich kann man zu der Überzeugung gelangen, dass die Autounternehmen aus dieser Krisenspirale kaum mehr herauskommen. Zu vielschichtig sind die Probleme, zu groß die Herausforderungen durch Transformation und neue Wettbewerber. Ist die deutsche Autoindustrie also am Ende? Darum geht es in der neuen Folge von »Ist das eine Blase?«, dem Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit. »Das ist keine normale Konjunkturdelle, sondern eine grundlegende strukturelle Verschiebung«, sagt der ZEIT-Wirtschaftsredakteur Max Hägler, der seit vielen Jahren über die Autoindustrie berichtet und in dieser Folge erzählt, was er bei seinen Recherchen in China über den wichtigsten Konkurrenten der deutschen Industrie erlebt und gelernt hat. »China ist kein kurzfristiger Effekt, sondern ein langfristiger Faktor mit Plan, Strategie und hoher Beständigkeit.« Im Gespräch erklärt er, wie die Autobauer in diese vertrackte Lage geraten sind und was ihre Probleme für die deutsche Volkswirtschaft bedeuten. Außerdem sprechen wir darüber, wie die Konzerne die Herausforderungen doch noch meistern könnten. »Ist das eine Blase?« ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Wie werden wir wieder innovativ?20.07., 08:0020.07.2026, 08:0001:09:38
Stellenabbau, Insolvenzen, Angst: Deutschlands Wirtschaft steckt in der Krise. Und obwohl neue Technologien für neues Wachstum sorgen könnten, stockt der Fortschritt. Industriefirmen verlagern ihre Forschungsabteilungen ins Ausland, die Zahl der sehr innovativen Firmen schrumpft und die Innovationsaktivität im Mittelstand ist in den vergangenen 20 Jahren deutlich zurückgegangen. Deutschland, das Land der Erfinder? Vielleicht noch hier und dort. Aber wie können wir wieder innovativer werden? Welche Rolle kann der Staat dabei spielen? Wie sehr hilft dabei künstliche Intelligenz – und haben wir im Wettlauf um KI überhaupt noch eine Chance? Darum geht es in der neuen Folge von „Ist das eine Blase?“, dem Wirtschaftspodcast der ZEIT. Die Hosts Carla Neuhaus und Jens Tönnesmann haben einen ungewöhnlichen Behördenchef zu Gast: Den Unternehmer Rafael Laguna de la Vera, der seit 2020 die Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND leitet. Ihr Ziel: bahnbrechende Technologien finanzieren und anschieben, „die das Potenzial haben, unser Leben von Grund auf zu verbessern.“ Der 62-Jährige sagt, es werde zwar noch immer viel erfunden in Deutschland. Aber viel zu selten würde daraus eine Geschäftsidee, ein Unternehmen. Im Gespräch erzählt er, wie seine Agentur arbeite, wie sie Innovationen beschleunigen will und warum sie gerade deutschlandweit rund 30.000 Verbesserungsvorschläge gesammelt hat. Außerdem verrät Laguna, was ihn antreibt: Es gehe darum, sich eine Zukunft vorzustellen, „in die Sie reinleben wollen, die Sie Ihrer Familie und allen gönnen, die da nachkommen, aber auch uns selber“, sagt er. „Und wenn man sie sich vorstellen kann, dann kann man sie auch machen.“ Außerdem ist Johanna Jürgens zu Gast. Die Redakteurin aus der Wirtschaftsredaktion der ZEIT erklärt, wie abgehängt Deutschland in puncto KI wirklich ist und wo es noch eine Chance zum Aufholen gibt. Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Wird die SPD jetzt wirtschaftsfreundlich?06.07., 08:0006.07.2026, 08:0001:02:14
»Deutschland ist ein starkes Land«, das betonte Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) nach dem Koalitionsausschuss vergangene Woche. Bei dem Treffen hatten sich die Regierungsparteien auf umfangreiche Reformen geeinigt – zu Steuern, Arbeit und Gesundheit. Damit Deutschland so stark bleibe, meinte Bas, müssten sich jetzt »eben auch alle bewegen«. Allerdings gilt das besonders für die Mitglieder ihrer Partei, die von vielen Unternehmerinnen und Unternehmern zuletzt oft scharf kritisiert wurde. Bewegen musste sich die SPD zum Beispiel bei den Regelungen zur Krankschreibung. Wer krank ist, soll künftig schon ab dem ersten Tag ein Attest vom Arzt brauchen. Das akzeptierte die SPD auf Druck der Union. Es gilt ebenso für die Lockerung beim Kündigungsschutz für Hochverdiener sowie für die Ausweitung der Möglichkeit, Arbeitsverhältnisse zu befristen. Ein Ende der Minijobs, wie es sich die SPD gewünscht hatte, verhinderte wiederum die CSU. Sie wollte damit Unternehmen in Schutz nehmen, die auf diese Weise günstig und flexibel Kräfte einstellen können. All das legt die Frage nahe: Wird die SPD jetzt wirtschaftsfreundlich? Darüber sprechen wir in dieser neuen Folge von »Ist das eine Blase?«, dem ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht, Gerechtigkeit. Die beiden Hosts Carla Neuhaus und Jens Tönnesmann sprechen darin mit Roman Pletter, dem Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT. Er sagt, es sei schon ein Wert an sich, dass sich die Regierung überhaupt auf etwas geeinigt habe. Gelungen sei das eben auch, weil die SPD über ihren Schatten gesprungen sei. Außerdem ordnet er ein, was die Einigung der Koalition für die Wirtschaft bedeutet und wie sehr die Maßnahmen zu einem Wirtschaftsaufschwung beitragen könnten. Zu Gast ist außerdem die Unternehmerin und KI-Expertin Nora Heer, die Vizepräsidentin des Wirtschaftsforums der SPD ist, eines von der Partei unabhängigen, aber ihr nahestehenden unternehmerischen Berufsverbands. Heer sagt, sie habe sich bewusst in der Partei engagieren wollen, weil das Land in einer Polykrise stecke und sie nicht mehr nur am Rand stehen und meckern wolle. Sie sagt, man habe in der Partei verstanden, wie groß der Handlungsdruck sei, und sieht in der SPD den Willen zur stärkeren Kooperation mit der Wirtschaft. Wie groß aber sind die Widerstände? Welche Kompromisse sind nötig? Und was müsste passieren, damit die SPD etwa bei Start-up-Gründern wieder punkten kann? Auch um diese Fragen geht es in der neuen Folge. »Ist das eine Blase?« ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Brauchen wir den Rasenmäher für die Subventionen?22.06., 08:0022.06.2026, 08:0001:01:30
15 Prozent auf alles: Nach diesem Motto würden manche Politiker gerne staatliche Subventionen kürzen, um zum Beispiel eine Reform der Einkommensteuer zu finanzieren. Aber was bringt die sogenannte Rasenmähermethode wirklich und kann sie funktionieren? Ist es gerecht, alle Steuervergünstigungen und Finanzhilfen pauschal zu kürzen – und ist es überhaupt möglich? Auch ganz pauschal wird infrage gestellt, wozu Subventionen überhaupt gut sind, zumal auf Anhieb den wenigsten Menschen klar ist, wohin in Deutschland das meiste Staatsgeld fließt – und um wie viele Milliarden es dabei überhaupt geht. Ist es nicht riskant, an dieser Stelle zu sparen, während Staaten wie China ihre Unternehmen massiv bezuschussen? Darum geht es in der neuen Folge des ZEIT-Wirtschaftspodcasts »Ist das eine Blase?« Die ZEIT-Redakteurin Anne-Sophie Lang erläutert in der Folge, auf wie viele Milliarden sich staatliche Subventionen in Deutschland inzwischen belaufen, wie sehr sie gestiegen sind und warum etwa die Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen aktuell zur Debatte steht. »Man kann Strukturwandel nicht aufhalten« Die Hosts Zacharias Zacharakis und Jens Tönnesmann diskutieren außerdem mit dem Ökonomen Lars Feld. Feld leitet das Walter Eucken Institut an der Universität Freiburg und war lange Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, von 2022 bis zum Bruch der Ampelkoalition 2024 beriet er außerdem den damaligen Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP). Im Gespräch beschreibt Feld, warum es so schwierig ist, die Menschen vom Subventionsabbau zu überzeugen, um etwa die Einkommensteuern zu senken: »Die, die getroffen sind, schreien laut – und die, die begünstigt sind, freuen sich leise«, sagt Feld. Dennoch sei es gefährlich, an Subventionen für Industriejobs festzuhalten, die in Deutschland wenig Zukunft haben. »Man kann einen Strukturwandel, der so fundamental ist, nicht aufhalten.« Besser sei es, wenn der Staat die Grundlagenforschung fördere, die Ansiedlung neuer Industrien ermögliche und Arbeitnehmer für neue Jobs qualifiziere. Außerdem erklärt Feld, warum das Walter Eucken Institut in einer Studie für die Stiftung Familienunternehmen die Subventionen des Bundes etwa dreimal so hoch ansetzt wie das Bundesfinanzministerium. Er äußert sich zum Steuerkonzept des DGB, das unter anderem vorsieht, Steuervergünstigungen bei der Erbschaftsteuer abzuschaffen. Überdies verrät der Ökonom, welche Subventionen aus seiner Sicht am besten gleich ganz gestrichen werden sollten. »Ist das eine Blase?« ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Müssen wir immer weiter wachsen?08.06., 08:0008.06.2026, 08:0000:49:27
Deutschland steckt seit Jahren in einer wirtschaftlichen Schwächephase. Die Wirtschaft wächst kaum, Unternehmen investieren zurückhaltend, viele Menschen sorgen sich um ihren Wohlstand. Angesichts dieser Lage kann man sich fragen: Braucht unsere Gesellschaft tatsächlich immer mehr Wachstum – oder wäre ein Leben ohne Wachstum möglich? Mit dieser Frage beschäftigen wir uns in der neuen Folge von »Ist das eine Blase?«, dem ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Zu Gast ist der Ökonom Tom Krebs, Professor für Makroökonomik und Wirtschaftspolitik an der Universität Mannheim. Krebs hält die Vorstellung, Deutschland könne sich dauerhaft mit wirtschaftlicher Stagnation arrangieren, für gefährlich. Wachstum sei nicht bloß eine abstrakte Kennzahl für Politiker und Volkswirte, sondern eng mit gesellschaftlicher Stabilität verbunden. Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, wie wirtschaftliche Unsicherheit das Vertrauen in Politik und Institutionen erschüttern könne. »Wirtschaftskrisen dieser Art führen auch zu politischen Krisen«, sagt Krebs. Doch was genau bedeutet Wachstum? Geht es nur darum, mehr Autos zu produzieren, mehr zu konsumieren und immer größere Umsätze zu erzielen? Krebs widerspricht dieser Sicht. Für ihn steht hinter der Wachstumsfrage vor allem die Frage nach dem gesellschaftlichen Fortschritt. Menschen wollten die Aussicht auf ein besseres Leben haben, argumentiert er. »Ich denke schon, dass die Menschen sich immer eine bessere Zukunft vorstellen möchten.« Dabei spart der Ökonom nicht mit Kritik an der aktuellen Wirtschaftspolitik. Deutschland führe aus seiner Sicht die falschen Debatten über Sozialstaat, Arbeitszeit und Bürokratie, während die eigentlichen Probleme ungelöst blieben. Außerdem analysieren wir mit dem ZEIT-Weltwirtschaftskorrespondenten Uwe Jean Heuser, wie Wirtschaftswachstum gemessen wird und was da überhaupt wächst. »Ist das eine Blase?« ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Wie kann unser Strom billiger werden?25.05., 08:0025.05.2026, 08:0001:01:36
Deutschland hat ein Stromproblem. Immer mehr Energie wird aus Wind und Sonne erzeugt, doch das System dahinter gerät unter Druck: Netze sind überlastet, Strom wird zu falschen Zeiten produziert oder verbraucht, und die Kosten für den Ausbau landen am Ende bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern. Was müsste passieren, damit die Energiewende tatsächlich günstig wird für alle? Darüber diskutieren wir in der neuen Folge von Ist das eine Blase?, dem ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Die Hosts Zacharias Zacharakis und Jens Tönnesmann gehen gemeinsam mit ZEIT-Redakteur Marc Widmann der Frage nach, warum Deutschlands Stromsystem als chaotisch gilt. Weshalb digitale Stromzähler plötzlich zum politischen Streitthema werden. Und warum viele Experten glauben, dass nicht ein mangelndes Angebot an Strom das Problem ist, sondern das System dahinter. Zu Gast ist Philipp Schröder, Gründer und CEO des Energieanbieters 1komma5°. Der 42-Jährige ist einer der lautstärksten Befürworter eines digitalisierten Energiesystems. Schröder rechnet mit der deutschen Strompolitik ab – ungewöhnlich scharf für einen deutschen Manager. Die heutigen Verteilnetze nennt er ein „130 Jahre altes teilstaatliches Oligopol“, bei dem die Kosten am Ende bei allen Stromkunden landeten. Sein Vorwurf: Deutschland halte an einem ineffizienten System fest, obwohl die technischen Lösungen längst existierten. Und er wird noch grundsätzlicher: „Der echte Strompreis liegt bei sieben Cent“, sagt Schröder. Teuer werde Strom erst durch Abgaben, Umlagen und Netzentgelte. Seine zentrale These: Die Energiewende könnte viel günstiger sein, wenn Deutschland Verbrauch und Erzeugung besser synchronisieren würde – etwa durch intelligente Stromzähler, die Smart Meter. Dass Deutschland beim Ausbau so weit hinterherhinkt, sei »teuer und dumm«. Andere Länder hätten ihre Stromnetze längst digitalisiert, während hierzulande noch immer »jemand einmal im Jahr den Zähler abliest«. Nur wenn Stromverbrauch und Stromerzeugung endlich intelligent miteinander verbunden würden, könnten die Kosten sinken. Warum aber ist Schröder dafür, die Einspeisevergütung abzuschaffen, obwohl seine Kunden davon profitieren, wenn sie bei ihm neue Solaranlagen kaufen? Hat er vielleicht einen Hintergedanken, wenn er die digitale Plattform seines Unternehmens anderen Versorgern kostenlos und lizenzfrei zur Verfügung stellt? Und warum engagiert er sich nicht selbst in Politik, wenn er so viel an ihr auszusetzen hat? Auch darum geht es in der neuen Folge. Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Der Vernichter (1/5): Eine Hochzeit zwischen Gut und Böse22.05., 12:1022.05.2026, 12:1000:58:46
In Folge eins von »Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat verschluckte« sprechen Jens Tönnesmann und Andreas Sentker darüber, wie ein Kaufmann und ein Färber den Grundstein zu einem Weltkonzern legen, welche Rolle Heroin, die Weltkriege und der Fußball dabei spielen und warum die Erfindung von Aspirin gleich in mehrfacher Hinsicht ein Durchbruch ist. Alle Folgen dieses Podcasts hören Sie exklusiv mit einem Podcast- oder Digitalabo der ZEIT. Beide Abos können Sie für einen Monat kostenlos testen. Das Podcastabo unter www.zeit.de/podcastabo, das digitale Vollabo unter www.zeit.de/mehr-hoeren. Moderation und Recherche: Jens Tönnesmann und Andreas Sentker Produktion: Pool Artists Sounddesign: Joscha Grunewald Projektleitung DIE ZEIT: Constanze Kainz und Ole Pflüger [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Der Vernichter (2/5): Ein verhängnisvoller Einkauf22.05., 12:0522.05.2026, 12:0501:06:32
Bayer-Chef Werner Baumann leitet vor zehn Jahren die bis dahin größte Übernahme in der deutschen Wirtschaftsgeschichte ein. 55 Milliarden Euro zahlt er für den Kauf von Mosanto. Für ihn ist es ein Triumph, für andere eine riskante Heirat zwischen Gut und Böse. In Folge zwei von »Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat verschluckte« sprechen Jens Tönnesmann und Andreas Sentker über den »bösesten Konzern der Welt«. Alle Folgen dieses Podcasts hören Sie exklusiv mit einem Podcast- oder Digitalabo der ZEIT. Beide Abos können Sie für einen Monat kostenlos testen. Das Podcastabo unter www.zeit.de/podcastabo, das digitale Vollabo unter www.zeit.de/mehr-hoeren. Moderation und Recherche: Jens Tönnesmann und Andreas Sentker Produktion: Pool Artists Sounddesign: Joscha Grunewald Projektleitung DIE ZEIT: Constanze Kainz und Ole Pflüger [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Wie bekommen wir die verdammte Bürokratie in den Griff?11.05., 08:0011.05.2026, 08:0000:58:59
Weniger Bürokratie und weniger Gesetze, mehr Schnelligkeit und mehr Effizienz in der Verwaltung: Das hat Karsten Wildberger (CDU) gleich in seinen ersten Reden versprochen, als er vor etwa einem Jahr das Amt als erster Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung angetreten hat. Das klang gut. Nur: Die Menschen merken davon offenbar wenig: Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov haben 66 Prozent der Bürgerinnen und Bürger den Eindruck, der bürokratische Aufwand sei seit dem Amtsantritt der schwarz-roten Regierung ungefähr gleich geblieben. 22 Prozent der Teilnehmer der Umfrage verspüren sogar eine Zunahme. Und auch die Unternehmerinnen im Land klagen über langsame und überforderte Behörden, meldet das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft. Wie also bekommen wir die verdammte Bürokratie endlich in den Griff? Und liegt die Lösung vielleicht woanders als gedacht: Brauchen wir nicht weniger Gesetze, sondern einen anderen Umgang damit? Und nicht mehr Mitarbeiter in den Behörden, sondern intelligente Software, die ihnen das lästige Aktenstudium abnimmt? Darum geht es in der neuen Folge von »Ist das eine Blase?«, dem Podcast der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit mit den beiden Hosts Carla Neuhaus und Jens Tönnesmann. Zu Gast ist die Unternehmerin Ina Remmers, die das Nachbarschaftsportal nebenan.de aufgebaut und viele Jahre geleitet hat. Nun hat die 43-Jährige eine neue Mission: Mit dem Unternehmen Rulemapping Group wollen sie und ihre Mitgründer Gesetze maschinenlesbar machen und Behörden so helfen, Anträge schneller abzuarbeiten. Aber wie kann das genau gehen? Wie offen sind die Beamtinnen und Beamten der Republik für die Idee? Wie groß ist der Notstand in den Verwaltungen wirklich und wo fängt man am besten an, ihn zu beheben? Macht das alles überhaupt Spaß, bringt es Geld und gibt es eigentlich auch gute Bürokratie? Um diese Fragen geht es in der neuen Folge des Wirtschaftspodcasts, in der wir auch erklären, was Legistinnen und Legisten eigentlich tun und was in ihrem 300 Seiten starken Handbuch steht. Außerdem ordnet der ZEIT-Redakteur Miguel Helm das Ausmaß der Bürokratie ein und berichtet von seiner Recherche für den Artikel »Eilt sehr!«, für den er die deutsche Bürokratie zu verstehen versucht hat. »Ist das eine Blase?« ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Kommen jetzt endlich die großen Reformen?27.04., 08:0027.04.2026, 08:0000:47:33
Die Botschaft von Friedrich Merz war klar: »Wir werden alles daransetzen, Deutschlands Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu bringen«, verkündete er als frisch gewählter Bundeskanzler in seiner ersten Regierungserklärung im Mai 2025. Deswegen werde seine Regierung »investieren und reformieren«. So könne Deutschland »aus eigener Kraft heraus wieder zu einer Wachstumslokomotive werden, auf die die Welt mit Bewunderung schaut«. Ziemlich genau ein Jahr später ist von Wachstum wenig zu spüren – und die Bewunderung im Rest der Welt hält sich in Grenzen. Vergangene Woche erst hat die Bundesregierung ihre Wachstumsprognose für 2026 von 1,0 auf magere 0,5 Prozent gesenkt, woran nicht nur die Folgen des Irankriegs, sondern auch strukturelle Schwächen der Wirtschaft schuld sind. Und vor einigen Wochen haben Ökonomen bereits festgestellt, dass die neuen Staatsschulden verplempert und nicht investiert werden. Nun will die schwarz-rote Koalition aber das Reformtempo erhöhen und hat eine Reihe von Vorschlägen gemacht, wie sie das Gesundheitssystem, die Rente und das Steuersystem umbauen will. Unter anderem mit dem Ziel, die Steuern- und Abgabenlast für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter zu senken. Kommen jetzt also endlich die großen Reformen – und können sie die Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs bringen? Darum geht es in der neuen Folge von Ist das eine Blase, dem Podcast der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Zum ersten Jahrestag der Koalition aus CDU, CSU und SPD diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis gemeinsam über die aktuell angedachten Reformen. Dabei geht es nicht nur darum, was die Bundesregierung konkret vorhat und welche Vorschläge gerade kursieren, sondern auch darum, welche Folgen sie für die Beschäftigten und die Unternehmen haben könnten. Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Wann wird Wohnen endlich wieder bezahlbar?13.04., 08:0013.04.2026, 08:0000:52:32
Wer heute eine Wohnung sucht, braucht vor allem eines: Glück. Oder viel Geld. Seit Jahren steigen die Mieten rasant – und eine echte Entspannung ist nicht in Sicht. In vielen Städten zahlen Mieterinnen und Mieter inzwischen deutlich mehr als noch vor einem Jahrzehnt, besonders bei Neuvermietungen. Gleichzeitig dreht sich die politische Debatte scheinbar im Kreis: mehr Regulierung, mehr Neubau, mehr Förderprogramme – doch der Durchbruch bleibt aus. Warum ist Wohnen so teuer geworden – und was müsste passieren, damit es wieder bezahlbar wird? Darüber sprechen wir in der neuen Folge von Ist das eine Blase?, dem ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Eingeladen dazu haben wir den ZEIT- Wirtschaftsredakteur Marcus Rohwetter, der sich seit vielen Jahren mit allen Fragen rund ums Wohnen befasst. Er erklärt, wie sich die Mieten tatsächlich in den vergangenen 15 Jahren entwickelt haben und warum vor allem junge Menschen heute besonders unter den hohen Preisen leiden. Ein Problem sei nicht nur der Mangel an Wohnraum, sondern auch dessen Verteilung: Viele Menschen bleiben lange in großen Wohnungen, während andere kaum etwas finden. Im Gespräch geht es außerdem darum, was staatliche Eingriffe wie Mietpreisbremse und Kappungsgrenzen tatsächlich bewirken – und warum sie oft hinter den Erwartungen zurückbleiben. Kann mehr Neubau die Preise wirklich dämpfen? Oder stößt das Mantra „bauen, bauen, bauen“ längst an seine Grenzen? Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Wie lässt sich Cybercrime in den Griff kriegen?30.03., 08:0030.03.2026, 08:0001:14:31
Sieben Jahre und zehn Monate: So lang muss der Mann ins Gefängnis, der als ZombieVampire das Crimenetwork betrieben hat – einen der größten deutschsprachigen illegalen Marktplätze im Internet. Auf dem Marktplatz wurden nicht nur Drogen gehandelt, sondern auch Kontodaten, gefälschte Pässe oder Anleitungen für Straftaten im Netz. Die sind heute so verbreitet, dass Ermittler nur etwa jeden dritten erfassten Fall aufklären können – außerdem gibt es ein großes Dunkelfeld. Aber wie funktionieren die Geschäftsmodelle von Cyberkriminellen – und warum nehmen Marktplätze wie Crimenetwork dabei so eine zentrale Rolle ein? Weshalb übt das Darknet so eine Anziehungskraft auf junge Menschen aus, die dann zu Tätern werden? Und wie reagiert die Szene darauf, wenn Darknet-Marktplätze abgeschaltet und Täter festgenommen werden? Darum geht es in der neuen Folge von "Ist das eine Blase?", dem Wirtschaftspodcast der ZEIT. Die Hosts Carla Neuhaus und Jens Tönnesmann sprechen in dieser Folge zunächst mit Kai Biermann und Martín Steinhagen aus dem Investigativ-Team der ZEIT. Die beiden erklären, wie professionell und arbeitsteilig Cyberkriminalität heute funktioniert. "Cybercrime ist eine zunehmende Bedrohung für die Volkswirtschaft, für die Sicherheit und den Betrieb von kritischen Infrastrukturen und für ganz normale Menschen", sagt Biermann. Dazu kommt, dass viele der Täter aus dem Ausland operieren oder die technische Infrastruktur außerhalb Deutschlands betreiben und deswegen besonders schwer zu fassen sind. Außerdem ist Jan Löber zu Gast. Der Staatsanwalt von der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internet- und Computerkriminalität in Frankfurt am Main vertrat die Anklage im Verfahren gegen Jannis H., der unter dem Namen ZombieVampire den Marktplatz Crimenetwork betrieben hat. Löber berichtet, wie die Ermittler Jannis H. auf die Schliche gekommen sind, warum solche Ermittlungen so langwierig sind und warum die Ermittler nicht sofort zugegriffen haben, als sie die Identität des Täters kannten. Löber erklärt auch, warum sich so viele Cybercrimedelikte nicht aufklären lassen und was die Kriminalität im Netz von analoger Kriminalität unterscheidet – und weshalb Abschreckung und Prävention zu wenig wirken. "Die Verlockungen des Darknet sind da schon teilweise sehr hoch", sagt Löber. Er warnt die Täter aber auch, sich nicht in einer falschen Sicherheit zu wiegen: "Wir, die Strafverfolgungsbehörden, haben einen unheimlich langen Atem." Hier finden Sie die im Podcast angesprochenen Beiträge: Diese Kriminellen wachsen sofort wieder nach Jannis H. wurde Millionär, teure Autos, Wohnung in Dubai. Das Angebot seiner Plattform: Drogen und Kontodaten. Sein Prozess zeigt, wie Darknet-Bosse Nachfolger schulen. Dieser Emoji half, ihn zu überführen: 🤗 Jannis H. hat mit dem Drogenhandel auf seiner Plattform Crimenetwork ein Vermögen gemacht. Nun wurde er verurteilt. Eine Botschaft war dem Richter besonders wichtig. Ein Doppelleben als Familienvater und Darknet-Baron Martin "The One" Frost betrieb einen der größten Marktplätze im Darknet – bis er aufflog. 2021 wurde er zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Wo ist die Millionenbeute? Wie rutschte Louis ins Darknet ab? In der Schule wird er gemobbt, im Darknet erfährt er Anerkennung – und taucht immer tiefer in eine kriminelle Szene ab. Folge eins unserer Miniserie über Louis [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Stürzt der Irankrieg unsere Wirtschaft noch tiefer in die Krise?16.03., 08:0016.03.2026, 08:0000:52:54
Für Donald Trump ist die Sache klar: Der Anstieg der Ölpreise ist nur von kurzer Dauer, schadet kaum und dient dem Weltfrieden – nur Narren würden das nicht verstehen, teilte er kürzlich auf seiner Plattform Truth Social mit. Viele Menschen haben hingegen einen anderen Eindruck, wenn sie tanken: Sie zahlen dort auch für einen Krieg, der im Nahen Osten Tod und Leid bringt, dessen Ziele nicht klar sind und dessen Ende bisher nicht absehbar ist. Eigentlich war die Hoffnung groß, dass Deutschland in diesem Jahr endlich aus dem wirtschaftlichen Abschwung herauskommt, der im Jahr 2022 mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine begonnen hatte. Auch damals stiegen die Energiepreise stark an, auch Lebensmittel und andere alltägliche Produkte und Dienstleistungen wurden sprunghaft teurer. Die hohe Inflation hielt sich über Monate. Wie einschneidend sind die Konsequenzen dieses Mal? Welche Folgen hat der Ölschock für Deutschland? Wie treiben die Energiepreise die Inflation insgesamt, wie sehr stürzen sie die Wirtschaft noch tiefer in die Krise? Was bleibt vom vorausgesagten Wachstum von einem Prozent gegenüber 2025 in diesem Jahr noch übrig? Welche Folgen hat der Schock für die Weltwirtschaft und wo sind seine Spuren schon jetzt besonders spürbar? Darum geht es in dieser neuen Folge von Ist das eine Blase?, dem ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Zu Gast ist Gabriel Felbermayr, der kürzlich in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen wurde und im Podcast auch dazu Stellung nimmt, wie er seine Rolle dort ausüben will. Die Außenwahrnehmung der sogenannten Wirtschaftsweisen sei in den vergangenen Jahren "nicht ideal“ gewesen, sagt Felbermayr, er wolle dazu beitragen, das zu ändern. Felbermayr sagt, der Krieg im Nahen Osten mache ihn "sehr nervös“, und zwar in erster Linie die Zerstörung und der Tod. Aber auch die ökonomischen Folgen seien nicht zu unterschätzen: Die steigenden Energiepreise hätten auch das Potenzial, "die Weltwirtschaft zu beschädigen“, sagt Felbermayr. Mit Blick auf Deutschland könne "bis zu einem halben Prozentpunkt Wachstum wieder weg sein“, erklärt der Ökonom. "Damit ist von dem prognostizierten Aufschwung zwar noch etwas übrig. Es ist nicht so, dass dann die Rezession käme, aber das wäre nur eine sehr kleine Wachstumsrate nach oben.“ Felbermayr weist außerdem darauf hin, dass die Folgen sozial sehr ungleich verteilt seien: "Die Supermarktkassiererin, die weit einpendeln muss, ist ganz anders betroffen als ein Journalist, der mit dem Fahrrad aus dem netten Vorort in die Stadt fährt und keine teuren Energie-Kosten hat.“ In dem Podcast erläutert Felbermayr auch, welche Politik nun vonnöten ist und was beispielsweise davon zu halten ist, dass Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich anheben dürfen. Zu Gast ist außerdem Kolja Rudzio, der stellvertretende Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT, der sich zuletzt intensiv mit den Folgen des Ölschocks beschäftigt hat. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Wie entlasten wir die Mittelschicht?02.03., 08:0002.03.2026, 08:0000:47:48
CDU und SPD wollen die Mittelschicht bei der Steuer entlasten. So hatten sie es sich auch in den Koalitionsvertrag geschrieben. Doch wie das genau gehen soll, darüber streiten die Regierungsparteien. Die CDU will erreichen, dass der Spitzensteuersatz in Höhe von 42 Prozent erst ab 80.000 Euro greift. Bislang ist das ab 69.879 Euro der Fall. Die SPD will dabei aber nur dann mitgehen, wenn der Spitzensteuersatz gleichzeitig steigt, nämlich auf 47 Prozent. Das wiederum lehnt die CDU ab. Doch sind die Ideen der beiden Parteien überhaupt sinnvoll? Oder gäbe es nicht bessere Wege, um Geringverdiener und Mittelschicht zu entlasten? Darum geht es in dieser neuen Folge von "Ist das eine Blase?", dem Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Eingeladen haben die beiden Hosts Carla Neuhaus und Zacharias Zacharakis dafür Nadja Dwenger. Sie ist Professorin für Finanzwissenschaft an der Universität Hohenheim und sagt: Wir haben durchaus ein Gerechtigkeitsproblem, das betrifft aber gar nicht so sehr die Steuer – sondern vor allem die Sozialabgaben. Denn die belasten Geringverdiener überproportional stark. Ebenda müsste man ihrer Auffassung nach auch ansetzen. "Man muss sich an der Stelle ehrlich machen", sagt Dwenger, "und aufhören, Dinge aus den Sozialkassen zu finanzieren, die nicht finanzierbar sind." Was sie damit konkret meint und wie sich die Sozialabgaben senken ließen, wo für Pflege, Gesundheit und Rente doch in den nächsten Jahren noch sehr viel mehr Geld gebraucht wird, erläutert sie in dieser Folge. Auch ordnet sie die Pläne von SPD und Union ein. Und sie erklärt, wen Ökonomen in Deutschland überhaupt zur Mittelschicht zählen – und warum Kanzler Friedrich Merz definitiv nicht dazu zählt. Mit dabei ist in dieser Folge außerdem Roman Pletter, Ressortleiter Wirtschaft bei der ZEIT. Er ordnet ein, warum die Politik die Einkommensteuer überhaupt reformieren will. "Ist das eine Blase?" ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.