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IRMIMI – Irgendwas mit Mittelalter

katrinstupp

Education · History

77 Episoden · neueste 13.09.

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Episoden

77
  1. #53: Das Nibelungenlied – Impact und Comeback eines mittelalterlichen Meisterwerks
    10.11., 08:0000:23:02

    Das Nibelungenlied ist mehr als nur ein mittelalterliches Epos – es hat eine lange Geschichte voller Auf und Ab und feierte sogar mal ein spektakuläres Comeback! In dieser Episode werfen wir einen Blick auf die Reise dieses Meisterwerks: Von den mysteriösen Ursprüngen und der fast 250-jährigen „Pause“, in der das Nibelungenlied fast vergessen wurde, bis hin zu seiner Wiederentdeckung durch die wertvollen Handschriften des 13. Jahrhunderts. Warum ist das Nibelungenlied heute noch ein Klassiker? Was macht es so relevant für die moderne Welt? Das Nibelungenlied lebt nicht nur in Opern und Literatur weiter, sondern hat auch kulturelle und historische Wellen geschlagen, die bis heute zu spüren sind. Links Digitalisat Handschrift C Handschrift C im Handschriftencensus Die Welt der Nibelungen online im Badischen Landesmuseum Gründungsmythen des Nationalismus von Ralf (Déjà-vu Geschichte) Zusammenfassung Nibelungenlied Literatur Müller, Jan Dirk: Das Nibelungenlied, Berlin 2002. Schulze, Ursula: Nibelungenlied (und Klage)in: Lexikon des Mittelalters Band VI, Spalte 1120 ff. Hübner, Gert: Ältere Deutsche Literatur. Eine Einführung, 3. Aufl., 2023. Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Komm in den Irmimi Club "Das Skriptorium"! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada"

  2. #52: Der Codex Gigas – ein Pakt mit dem Teufel? (Halloween Snack)
    27.10., 08:0400:18:34

    Halloween naht, und damit ihr richtig in Stimmung kommt, habe ich ein kleines Halloween-Special aufgenommen! Es soll um eine gruselige Legende gehen, die rund um den sogenannten Codex Gigas (13. Jhd.) entstanden ist. Diese “Teufelsbibel” soll ein Mönch in nur einer Nacht geschrieben haben. Die Dicke des Buches sagt: nein, das kann nicht sein. Also musste schnell die Hilfe des Teufels her … Links und Literatur Zum Digitalisat des Codex Gigas Der Codex Gigas auf den Seiten der schwedischen Nationalbibliothek Mehr über Zauberei habe ich in Folge #26 für euch! Sound Effect: Pixabay Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Komm in den Irmimi Club "Das Skriptorium"! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Meinen YouTube-Kanal findest du hier

  3. #51: Tischreden VIII: Das Habsburger Ahnenchaos! Wenn Gene Kreise ziehen, mit Nicolas Wöhrl
    15.10., 13:3100:57:14

    Ein neues Paar Tischreden für euch! Zusammen mit Nicolas von Methodisch inkorrekt spreche ich in dieser Folge über den sogenannten Ahnenschwund. Und dafür bringe ich ein besonderes historisches Beispiel an, und zwar die Familie mit dem … besonderen Gesichtsausdruck: die guten alten Habsburger! Was deren Heiratspolitik mit Ahnenschwund genau zu tun hat, und was für eine Mathematik (danke, Nicolas!!) dahintersteckt, erfahrt ihr in der Folge, bei den Tischreden VII :) PS: Der Folgentitel “Mein Stammbaum ist ein Kreis” entsprang nicht meinem Köpfchen, sondern ist der Titel eines Songs der Band Knasterbart :) Links zur Folge Das komplette Gespräch zwischen Nicolas und mir gibt es in der Minkorrekt-Folge Mi318 Hier ist das Paper zum Thema! Den Beitrag von Florian Freistetter dazu findet ihr hier. Die Tabelle aus dem Wikipedia-Artikel findet ihr hier. Zu Ralfs Geschichtsclub gelangt ihr hier. Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Meinen YouTube-Kanal findest du hier Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

  4. #50: Irmiläum! 50 Folgen und 3 Jahre alt! Eine Spezialfolge :)
    22.09., 09:2101:33:38

    Endlich: die Folge zu 50 Folgen und 3 Jahren Irmimi ist da. Die Folge war größtenteils eine Überraschung für mich - denn der liebe Björn hat mich einfach mal interviewt :) Wenige Fragen kannte ich vorab, aber die meisten habe ich dann erst “vor Ort” das erste Mal gehört :) Es ist mal etwas anderes vom Format her- ich hoffe sehr, dass ihr auch bei dieser Spezialfolge Spaß habt!

  5. #49: Tischreden VII: Die Edda und ihre Rezeption - "Alles Nazi oder was?!"
    23.07., 00:0500:45:01

    Im Januar habe ich gemeinsam mit Ralf von Déjà-vu Geschichte ein spannendes Gespräch geführt. Über die Edda! Oder vielmehr über die Rezeption. Auch wenn ich es schade finde, dass im Germanen-Kontext die Nazis immer und immer eine Rolle spielen, ist es vielleicht gerade deswegen wichtig, noch und nöcher bis zur Unkenntlichkeit darüber zu sprechen. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Hören! Links und Literatur Digitalisat Codex Regius: https://handrit.is/manuscript/view/is/GKS04-2365/0#mode/2up Banghard, Karl: Nazis im Wolfspelz. Germanen und der Rechte Rand, 2016. Besuche gerne Ralf bei seinem Podcast Déjà-vu Geschichte Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Meinen YouTube-Kanal findest du hier Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

  6. #48: Oswald von Wolkenstein – spürst du das Tier an dir?
    07.07., 00:0500:31:11

    Heute bewege ich mich in für mich etwas fremde Gefilde: Oswald von Wolkenstein; Dichter, Liedermacher und Globetrotter. Wir schauen uns die wichtigsten Handschriften A und B an und tauchen ein in einen konkreten Text: in seinen Superhit "Ich spür ain Tier"! Links Digitalisat: Ich spür ain tier Digitalisat Handschrift A Cod. 2777 Digitalisat Handschrift B Cod. 2778 PDF zum Aufsatz von M. Schumacher Mittelalter Digital Epochentrotter-Folge zu Oswald von Wolkenstein Weitere Links aus der Folge Preisverleihung Oberhummer Award Wissenschaftspodcasts.de Podcast Wissen hinter den Kulissen Literatur Bertolini, Paolo. *Oswald von Wolkenstein: Leben und Werk*. Böhlau Verlag, 2013. Kammerer, Christoph. *Die musikalischen Werke Oswalds von Wolkenstein*. Hans Schneider, 2006. Lieder und Gedichte aus den Codices B und A. *Edition der Österreichischen Nationalbibliothek*, Wien. Vossler, Karl. *Oswald von Wolkenstein: Eine literarhistorische Studie*. Fink Verlag, 2000. LexMa: Artikel Oswald v. Wolkenstein Schumacher, Meinolf: EIN KRANZ FÜR DEN TANZ UND EIN STRICH DURCH DIE RECHNUNG. Zu Oswald von Wolkenstein >Ich spür ain tier< (Kl 6)*, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur. Karin Donhauser, Klaus Grubmüller und Jan-Dirk Müller (Hrsg.): Band 123, Heft 2, 2001. Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Meinen YouTube-Kanal findest du hier Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

  7. #47: Ortolfs Arzneibuch – Mittelalterliche Medizin und antike Heilmethoden
    19.05., 00:0500:39:03

    Heute tauchen wir tief in die faszinierende Welt der mittelalterlichen Medizin ein und erkunden die Einflüsse, die bedeutende medizinische Texte, wie das berühmte "Arzneibuch" von Ortolf von Baierland, auf die europäische Heilkunst ausübten. Diese Arzneibücher waren essentielle Lehrwerke für angehende Mediziner und erfahrene Ärzte und bildeten die Grundlage für die Standardisierung und den Wissenstransfer über Jahrhunderte. Wir werden einen Blick darauf werfen, wie in den mittelalterlichen Klöstern systematisch medizinisches Wissen gesammelt und erhalten wurde und welche Rolle die antike Medizin von Hippokrates und Galen sowie die Vier-Säfte-Lehre dabei spielten. Es erwartet euch eine spannende Zeitreise in die Welt der historischen Heilkunde und wie diese das heutige Verständnis von Medizin beeinflusst. Viel Spaß beim Zuhören! Inhalt 00:00:00 Intro und Begrüßung 00:01:39 Manuskript Minis auf YouTube 00:03:47 Feedback zu Folge 5 von Kirchenhistoriker 00:05:86 Ortolfs Arzneibuch Links Digitalisat Arzneibuch Beschreibung im Handschriftencensus „arzenîe, stf.“, Mittelhochdeutsches Handwörterbuch von Matthias Lexer, digitalisierte Fassung im Wörterbuchnetz des Trier Center for Digital Humanities, Version 01/23, <https://www.woerterbuchnetz.de/Lexer?lemid=A02132>, abgerufen am 10.04.2024. Literatur Follan, James: Das Arzneibuch Ortolfs von Baierland: nach der ältesten Handschrift (14. Jhdt.), Stuttgart 1963. Älterer deutscher 'Macer' - Ortolf von Baierland 'Arzneibuch' 'Herbar' des Bernhard von Breidenbach Färber- und Maler- Rezepte, in: Werner Dressendörfer, Gundolf Keil und Wolf-Dieter Müller-Jahncke: Codices illuminati medii aevi 13, München 1991. Lexma: Art. Arzneibücher: Keil, Gundolf. Teilband 1 (1980), Sp. 1091-1094. Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Meinen YouTube-Kanal findest du hier Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

  8. #46: Der Heliand – Jesus im germanischen Speckmantel
    14.04., 00:0500:35:08

    Inhalt 00:00:00 Intro und Begrüßung 06:21:67 Beginn Heliand 34:18:51 Appendix Der Heliand! Nein, es handelt sich um keinen Schreibfehler, aber die Bedeutung ist dieselbe: Denn Heliand ist schlichtweg die altsächsische Entsprechung für HEIand und bezeichnet niemanden geringeres als den Erlöser, den Helfer Jesus! Und das Leben von Jesus sollte im 9. Jahrhundert den heidnischen Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern mal ein bisschen näher gebracht werden. Wären da nur nicht diese sprachlichen und kulturellen Hürden! Unser anonyme Heliand-Dichter musste also richtig kreativ sein, als es vom Auftraggeber Ludwig dem Deutschen hieß: mach mal auf Altsächsisch, mach mal in Reimform und bring den Heiden mal die Bibel bei! Welche Leistung der Dichter vollbracht hat, schauen wir uns in dieser Folge mal genauer an :) Links Das Wort Heliand im altsächsischen WB Das Wort thiodan im altsächsischen WB Folge 2 zum sächsischen Taufgelöbnis Wissen/schaf(f)t Account von Axel YouTube-Video zum Heliand Digitalisate und Handschriftenbeschreibung Heliand-Überlieferungen im Handschriftencensus Literatur Gantert, Klaus: Akkommodation und eingeschriebener Kommentar. Untersuchungen zur Übertragungsstrategie des Helianddichters, Tübingen 1998. Gottzmann, Carola L.: Das Wessobrunner Gebet. Ein Zeugnis des Kulturumbruchs vom heidnischen Germanentum zum Christentum, in: Rolf Bergmann, Heinrich Tiefenbach, Lothar Voetz (Hrsg.): Althochdeutsche Grammatik, Glossen und Texte, Bd.1, Heidelberg 1987, S. 637-654. Mierke, Gesine: Memoria als Kulturtransfer. Der altsächsische Heliand zwischen Spätantike und Frühmittelalter, Köln/Weimar/ Wien 2008. Müller, Stephan: Althochdeutsche Literatur. Eine kommentierte Anthologie, Ahd./Nhd., Altniederd./Nhd., übersetzt, herausgegeben und kommentiert von Stephan Müller, Stuttgart 2007. Padberg, Lutz E. Von: Zur Spannung von Gentilismus und christlichem Universalitätsideal im Reich Karls des Großen, in: Franz-Reiner Erkens (Hg.): Karl der Große und das Erbe der Kulturen, Berlin 2011, S. 36-53. Springer, Matthias: Sachsenkriege, RGA 26 (2004), Sp.53-61. Timpe, Dieter: Germanen, Germania, Germanische Altertumskunde, RGA 11. Weinfurter, Stefan: Karl der Große. Der heilige Barbar, München 2013. Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Meinen YouTube-Kanal findest du hier Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

  9. #45: Der Sachsenspiegel – ganz Recht! Von Bildern, Texten und Relationen
    19.03., 13:5600:47:49

    Inhalt 0:00 Begrüßung 8:10 Start Sachsenspiegel 13:56 Hard Facts Sachsenspiegel 17:51 Überlieferung Sachsenspiegel 22:48 Bild-Text-Relation Sachsenspiegel 26:41 Sachsenspiegel ein Gesetz? 30:09 Die Sachsen im Sachsenspiegel 36:56 Rezeption und Weiterleben 38:54 Zwei Redewendungen 44:33 Sachsenspiegelforschung Der Sachsenspiegel ist der bekannteste Rechtstext aus dem deutschsprachigen Mittelalter und vor allem auch der erste umfassendere, volkssprachige Prosatext! Mit einer Überlieferung von ca. 460 Handschriften zählt er als wahrer Bestseller! Nicht nur seine Überlieferung ist hierbei interessant, sondern auch seine unfassbar lange Wirkungsgeschichte von sage und schreibe 700 Jahren! Noch 1932 griff man in einem Gerichtsprozess auf den Sachsenspiegel zurück. Doch was wird in dem Sachsenspiegel überhaupt geregelt? Anhand der 4 Bilderhandschriften – der Oldenburger, Wolfenbütteler, Heidelberger und Dresdner Handschriften – lassen sich unfassbar schöne und logische Bild-Text-Relationen herleiten, die zeigen, wie Land- und Lehnrecht im Mittelalter geregelt wurden. Wir blicken auf die Illustrationen, was sie bedeuten und wie sie mit dem Text in Zusammenhang stehen. Und wir gehen auch auf die Frage ein: Welche "Sachsen" genau meint der Sachsenspiegel überhaupt? Links Hör gerne in das Projekt “LiebesGeschichte” rein! Hier geht es zu Björns YouTube-Kanal! Dort gibt es ab dem 26.03.2024 seine neue Reihe zum Sachsenspiegel und Rechtstexte! Jack Pop's Circus of Science Lexer, Mittelhochdeutsches Wörterbuch online Irmimi Folge #19: Res Gestae Saxonicae Digitalisate Heidelberger Bilderhandschrift Wolfenbütteler Bilderhandschrift Oldenburger Bilderhandschrift Dresdner Bilderhandschrift Literatur Lück, Heiner: Der Sachsenspiegel. Das berühmteste deutsche Rechtsbuch des Mittelalters, wbg Edition, 2022. Bildungsserver Sachsen-Anhalt, PDF zum Sachsenspiegel Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

  10. #44: Tischreden VI: Tiere vor Gericht? Tierprozesse im Mittelalter
    14.01., 00:0101:24:08

    Was machst du, wenn dein Hund die neuen Winterschuhe kaputt knabbert? Vermutlich nicht gleich den Prozess ... obwohl: spätestens bis ins 19. Jahrhundert hätte man ihm dafür tatsächlich den Prozess machen können. Oder ihn sogar aus der Kirche ausschließen. Was den Menschen so alles eingefallen ist, und warum sie Tieren öfter als man glauben würde wegen angeblich krimineller Taten vor Gericht gestellt haben, bespreche ich heute in einer Crossover-Folge mit der lieben Franziska vom Podcast "Darf's ein bisserl Mord sein?" Links und Literatur zur Episode Zu Franziskas Podcast “Darf’s ein bisserl Mord sein?” geht es hier Hör auch gerne in unser gemeinsames Projekt “LiebesGeschichte” rein! Kompatscher, Gabriela; Classen, Albrecht; Dinzelbacher, Peter.: Tiere als Freunde im Mittelalter. Eine Anthologie, Badenweiler 2010. Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

  11. #43: Tischreden V: Heinrichs Dauerbrenner – Halloween-Special mit Heldendumm!
    31.10., 11:4501:53:24

    "Nur weil man mit dem Teufel bumst, hört's noch lange nicht auf zu hageln!" Die beste Zusammenfassung der Folge! Und da das ganze irgendwie eine Überraschung werden soll, halte ich mich in den Shownotes einfach mal zurück ;) Viel Spaß beim Hören! Irmimi Links Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

  12. #42: Urkunden erkunden! Eine Überblicksfolge :)
    15.10., 00:0900:35:31

    Heute blicken wir auf ein Thema, das ich schon lange irgendwie vor mir herschiebe ... Urkunden! Dabei sehen die Teile einfach großartig aus und vor allen Dingen riecht man die Urkunden-Lunte einfach schon auf 10 Kilometer. Sie dienen sowohl inhaltlich als auch optisch nämlich auch einem repräsentativem Zweck! Links: Digitalisat Schenkungsurkunde St. Mauritius Ich zu Gast bei Der Bildungsauftrag :) Björns Instagram-Kanal "Der Geschichtsler" LiebesGeschichte Podcast Podcast: Darf’s ein bisserl Mord sein? Literatur: Stephan Freund, Matthias Puhle: Otto der Große 912–973. Kaiser der Römer, König der Völker, Regensburg 2023. Irmimi Links: Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

  13. #41: Tischreden IV: ”Fake News” im Mittelalter? Mit Wolfgang von Digitale Anomalien
    01.10., 00:0502:14:30

    "Fake News" und "Verschwörungsmythen" sind mindestens seit der Corona-Pandemie gängige Begriffe. Auch der Blick in die Vergangenheit wurde hier schon oft getätigt; man stellte sich die Frage: Seit wann gibt es eigentlich "Fake News"? Kann man im Mittelalter überhaupt schon von Fake News oder Verschwörungsmythen sprechen? Auch wenn die Menschen es damals nicht unter diesem "neuzeitlich-denglischen" Begriff kannten, gab es durchaus Fälle, die wir heute als Fake News oder Verschwörungsmythen bezeichnen würden. Gemeinsam mit dem lieben Wolfgang von dem Podcast "Digitale Anomalien" spreche ich über moderne Fake News und Verschwörungsmythen, wir blicken gemeinsam in die Vergangenheit und schauen uns sowohl unbewusste "Fehlinformationen" als auch bewusst umgesetzte, systematische Narrative und ihre Auswirkungen an. Neben vielen "kleineren" Beispielen aus der Geschichte nimmt in dieser Folge aber wohl "Der Hexenhammer" Heinrich Kramers als Beispiel für eine der bekanntesten und schwerwiegendsten "Verschwörungsmythen" des späten Mittelalters einen Großteil dieser Episode ein! Wolfgang und ich konnten uns gegenseitig viel bereichern und gegenseitig auf jeden Fall viel über das Fachgebiet des anderen lernen :) Tech- und Mittelalter-Podcast funktionieren also sehr gut zusammen! Aufgrund der Länge gibt es diesmal auch Kapitelmarken für euch :) 00:00.00 Begrüßung zur Folge 06:44.88 Begrüßung Wolfgang und ich 10:01.12 Moderne Fake-Bilder 18:01.08 Künstliche Intelligenz 35:10.18 Seit wann gibt es Journalismus? 37:40.77 Wie ist man früher an Informationen gekommen und wie ist man mit ihnen umgegangen? 55:48.09 Unbewusste Fehlinformationen 01:08:28.12 Bewusste Fehlinformationen 01:18:49.38 Hexenhammer 01:28:32 Was kann durch Fake News passieren? Links: Wolfgangs Podcast Digitale Anomalien Hier findet ihr ein Digitalisat vom Hexenhammer Hier die Seite von Mimikama! Hier könnt ihr eure Medienkompetenz testen! Hier findet ihr die manipulierten Bilder vom Anfang der Folge Hier ist der Artikel zum Übersetzungsfehler des Fußballers Hier ist die Geschichte zu Cinderellas Glasschuh Literatur: Amelie Bendheim, Jennifer Pavlik (Herausgeber): Fake News in Literatur und Medien, Fakten und Fiktionen im interdisziplinären Diskurs, Bielefeld: transcript Verlag, 2022. Heinrich Kramer , Wolfgang Behringer: Der Hexenhammer. Malleus Maleficarum, kommentierte Neuübersetzung, München 2000. Irmimi Links: Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

  14. #40: Ora et labora und back to school! Die althochdeutsche Benediktsregel als Schultext?
    17.09., 00:0500:49:03

    Die Benediktinerregel ist an sich wohlbekannt: ein Text, der vom Heiligen Benedikt von Nursia im 6. Jahrhundert aufgeschrieben wurde, nachdem er von seinem Höhlen-Headquarter aus das ein oder andere Wunder gewirkt hat. Der Text regelt dabei das Leben und denn Alltag der Mönche in Klöstern. Der ursprünglich auf Latein verfasste Text liegt uns auch in einer althochdeutschen Fassung vor. Also mehr oder minder, sagen wir in einer lateinischen Fassung mit althochdeutschen Sätzen zwischen die lateinischen gequetscht?! Warum diese Version der Regel in der Handschrift Cod. 916 aus der Stiftsbibliothek St. Gallen im 9. Jahrhundert den volksprachigen Teil einfach zwischen die Zeilen quetscht, unter welchen spannenden Umständen diese Handschrift entstanden sein könnte und was das alles mit Schule und Unterricht zu tun hat, erzähle ich euch in dieser Folge! LINKS Digitalisat des Cod. Sang. 916 Irmimi Folge 11: Zentrale Randphänomene: Glossenhandschriften als Wissensvermittler Irmimi Folge 37: Hildebrandslied LITERATUR Der Text der Dialoge II. wurde entnommen aus: Gregor der Große: Der hl. Benedikt - Buch II der Dialoge (lateinisch-deutsch); hrsg. i.A. der Salzburger Äbtekonferenz, EOS-Verl., St. Ottilien, 1995. Achim Masser (Hg.). Die lateinisch-althochdeutsche Benediktinerregel Stiftsbibliothek St. Gallen Cod. 916 (Studien zum Althochdeutschen 33) IRMIMIS LINKS Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

  15. #39: Stand up Comedy im Mittelalter! Das Heege Manuskript
    03.09., 00:0500:49:09

    Das Mittelalter hatte nichts zu lachen? Doch natürlich! Warum denn auch nicht? In dieser Folge schauen wir uns mal an, worüber man wo und wie so gelacht haben könnte! Ähnlich wie heute kann man das vermutlich so pauschal gar nicht sagen, ist Humor doch etwas Individuelles, von der Gesellschaftsschicht abhängig und, nun – einfach Typsache! Dennoch sprechen wir auch heute noch zum Beispiel von dem "typisch britischen Humor", der sehr schwarz und vor allem auch recht skurril sein kann! Man denke nur an Monty Python ;) In der Handschrift, um die es heute geht, finden wir frühe Zeugnisse eines wirklich sehr skurrilen Humors! Das mag vielleicht der Tatsache geschuldet sein, dass die Handschrift aus dem 15. Jahrhundert stammt, vielleicht aber auch einfach, weil sie aus England kommt! Sie verrät uns jedenfalls etwas über eine mögliche Lachkultur, wie Humor seinen Weg zu den Menschen fand und enthält vor allem eins: den bisher ältesten Beleg für die Redewendung "Red Hering", die heute noch rege Benutzung findet! Und wo ich schon vorhin Monty Python erwähnte – natürlich kommen auch Killer-Kaninchen vor! LINKS Digitalisat Heege Manuskript Wissenschaftliches Paper zum Heege Manuskript Poggio Bracciolinis "Facetiae" Irmimi Folge 7: Fastnachtspiele im Mittelalter IRMIMIS LINKS Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

  16. #38: Irmimis Tischreden III – Humor ist Fett. Mit Daniel von Heldendumm
    29.05., 15:5800:44:51

    Die Tischreden gehen in die dritte Runde! Mit Daniel von Heldendumm habe ich über Geschichtspodcasts generell gesprochen, über Fehler, konstruktive Kritik und warum Humor wie Fett ist! LINKS Musik von @lcp_ictures Heldendumm-Podcast Infos zur Exkursion zum Sachsenhain am 24.06.2023 :) (Links auf der Website unter "Reisen & Bildung") IRMIMIS LINKS Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

  17. #37: Das Hildebrandslied – der beste Cliffhanger aus dem Frühmittelalter
    14.05., 00:0300:34:27

    Mit dem Hildebrandslied haben wir wohl den besten Cliffhanger der deutschen Literatur! In Zeile 68 bricht der Text plötzlich ab (an einer unsäglich spannenden Stelle!) und der Leser bleibt im Regen stehen. Doch nicht, weil der Schreiber das so wollte, sondern weil (mal wieder) schlichtweg Textteile fehlen. Auch sprachlich und die Art und Weise, wie der Text aus dem 09. Jahrhundert in dem Codex eingebettet ist, machen das Hildebrandslied zu einem spannenden Stück Pergament :) LINKS Das Hildebrandslied im Handschriftencensus Folge zu Tacitus' Germania Folge zu Mittelhochdeutsch DWB-Eintrag zu "fut" Enricos Instagram :) LITERATUR Haubrichs, Wolfgang: Von den Anfängen zum hohen Mittelalter Teil l: Die Anfänge: Versuche volkssprachiger Schriftlichkeit im frühen Mittelalter (ca. 700-1050/60), in: Joachim Heinzle (Hrsg.): Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit, Band 1: von den Anfängen zum hohen Mittelalter, 2. durchgesehene Auflage, Tübingen 1995. IRMIMIS LINKS Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

  18. #36: Mehr Geschlecht als recht – das ”Rosendorn”-Fragment als Zeugnis früher, schriftlicher Sexualität
    16.04., 00:0500:31:12

    Stell dir vor, du sprichst mit deinem Geschlechtsteil und es antwortet. Genau das passiert in dem Rosendorn-Gedicht. Der Text hat es nicht nur inhaltlich in sich und lässt einen verstört zurück, auch in der Forschung hat er einiges aufgewühlt: lange dachte man, dass der Rosendorn-Text im 15. Jahrhundert entstand. Dann, 2019, fand man durch Zufall einen Pergament-Streifen – der den Rosendorn-Text enthält und bereits aus dem Jahr um 1300 stammt! Diese obszöne Sexualität wurde also schon knapp 200 Jahre früher schriftlich fixiert, als die Forschung bisher annahm. LINKS Alle 3 Handschriften mit dem Rosendorn im Handschriftencensus Martin Moder zum HPV, unter anderem in diesem Video! LITERATUR Stojanov, Emilia: Versehrte Körper in der mittelhochdeutschen Literatur, Wien 2017. de Boor, Helmut: Die deutsche Literatur im späten Mittelalter, 1997. Heiland, Satu: Visualisierung und Rhetorisierung von Geschlecht. Strategien zur Inszenierung weiblicher Sexualität im Märe, IRMIMIS LINKS Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

  19. #35: Irmimis Tischreden II – mit Ralf Grabuschnig über Minderheiten und ihre Geschichte(n)
    02.04., 00:0100:38:51

    Luthers, äh, Irmimis Tischreden gehen in die zweite Runde! Im kurzen Abstand zu den ersten Tischreden, denn: Ich spreche mit Ralf über sein neues Buch "Unterwegs zwischen Grenzen und das Crowdfunding findet aktuell statt :) Es geht um physische und persönliche Reisen, Minderheiten und Identität. Das Gespräch haben wir während des Podcamps 2023 im Unperfekthaus in Essen geführt und wir hatten auch Gesellschaft: Daniel von Heldendumm und Franziska von Darf's ein bisserl Mord sein haben die illustre Runde ergänzt :) Viel Spaß bei der etwas anderen Folge! LINKS Wer Ralf, Daniel, Philipp, Franziska und mir beim Labern zuhören möchte: Heldendumm haben da sehr geil etwas zusammengeschnitten :) Heldendumm ist Live am 13.04.23 in Lüdenscheid! Ralfs Crowdfunding zum neuen Buch "Unterwegs zwischen Grenzen" Franziskas Podcast "Darf's ein bisserl Mord sein?" Dennis Podcast "Die Tonscherben" Jörns Podcast "Haialarm" (neben weiteren) IRMIMIS LINKS Melde dich hier für meinen Newsletter an! Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen oder gerne auch per Einmal-in-den-Hut-Wurf! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!

  20. #34: Vom Elend des menschlichen Daseins – Lothar von Segnis Hass auf den menschlichen Körper
    20.03., 13:5100:38:40

    "Geboren wird der Mensch, damit er arbeitet, sich ängstet und leidet – und das ist elender als zu sterben." Passend zum baldigen Frühlingsbeginn versprüht Irmimi mal richtig viel Optimismus und gute Laune! Ich helfe euch dabei, mal ein gutes Verhältnis zu euch und eurem Körper zu kriegen. Und das mithilfe von Lothar von Segni, dem späteren Papst Innozenz III. Mit seinem 1194 erschienenen Traktat "de miseria humanae conditionis" schreibt er, wie ekelig und anfällig der menschliche Körper ist und dass er grundsätzlich auch nichts Gutes mehr im Leben zu erwarten hat. Ich spreche in dieser Folge über Lothars mittelalterlichen Bestseller (!) warum er einer gewesen sein könnte und über die Motive, warum ein angehender Papst nicht depressiv sein muss, um solche Texte zu schreiben. Melde dich hier für meinen Newsletter an. Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen. Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Links Folge 4 zur Vita Karoli Magni Folge 5 zur Legenda Aurea Digitalisat der Handschrift (dt. Übersetzung, 15, Jhd.) Digitalisat früher Druck (lat. Version, 15. Jhd.) Literatur Sturlese, Loris: Homo divinus. Philosophische Projekte in Deutschland zwischen Meister Eckhart und Heinrich Seuse, 2007. Kehnel, Annette: Historische Einordnung von "De miseria humane conditionis", in: Wie anders war das Mittelalter? Fragen an das Konzept der Alterität, 2013. Lothar von Segni, Vom Elend des menschlichen Daseins, übersetzt und eingeleitet von Carl-Friedrich Geyer, Hildesheim/Zürich/New York 1990.

Irgendwas mit Medien? Nein, irgendwas mit Mittelalter! IRMIMI erweckt mittelalterliche Handschriften und ihre Storys zum Leben. Denn sie erzählen uns, was war, und erlauben uns, in die Welt von damals einzutauchen und unsere vielleicht etwas besser zu verstehen. Denn Handschriften sind mehr als beige Fetzen!