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259- Rettet Bablers Rückzug die SPÖ?10.10., 06:0010.10.2026, 06:0000:38:13
Der SPÖ-Chef und Vizekanzler zieht sich zurück - auf Raten. Wer ihm an der Parteispitze folgt, ist unklar. Ist das der richtige Weg um die SPÖ aus dem Umfragetief zu retten? Andreas Babler war angetreten, um die SPÖ aus der Krise zu führen – letztes Wochenende musste er seinen Rückzug auf Raten verkünden. Die Partei steckt seit Monaten im Umfragetief, jetzt soll Finanzminister Markus Marterbauer im neuen Jahr als Vizekanzler übernehmen und es wieder richten. Wer Babler bei einem Parteitag im Frühjahr als Parteichef folgt, ist noch offen. Bis dahin stehen Frauen- und Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner und Klubchef Philip Kucher in einer erweiterten Parteispitze bei. In dieser Folge von Inside Austria rekonstruieren wir den Sturz von SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler. Wir wollen wissen, wie er vom Hoffnungsträger zum Problemfall wurde. Und wir fragen: Warum stecken die Sozialdemokraten – nicht nur in Österreich – in der Dauerkrise? In dieser Folge zu hören: Petra Stuiber (stellvertretedende Chefredakteurin des STANDARD), Peter Hajek (Meinungsforscher und Politikwissenschafter), Oliver Das Gupta (Autor beim STANDARD und beim „Spiegel“); Skript und Moderation: Antonia Rauth und Katharina Zingerle; Redigat: Frauke Böger und Zsolt Wilhelm; redaktionelle Mitarbeit: Hannah Krause; Produktion: Christoph Neuwirth Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at Die Folgen über Österreichs Mediensystem hört ihr hier. Mehr über die KPÖ in Österreich hört ihr hier. Foto im Logo: Standard/Heribert Corn
- Terror in Europa: Die neue Strategie der Hamas03.10., 06:0003.10.2026, 06:0000:33:30
Mitten in Wien wurden Waffen gelagert, nachdem sie Mittelsmänner durch halb Europa geschmuggelt haben sollen. Wie knapp ist Österreich an einem Terroranschlag vorbeigeschrammt? Ein geheimes Waffenlager mitten in Wien und der Verdacht eines Hamas-Kommandos in Europa: Die deutsche Bundesanwaltschaft wirft mehreren Beschuldigten vor, einen Anschlag zum zweiten Jahrestag des 7. Oktober vorbereitet zu haben. In dieser Folge von "Inside Austria" rekonstruieren wir, was ein gemeinsames Rechercheteam von Standard und Spiegel über ein Hamas-Netzwerk mitten in Europa herausgefunden hat. Wie nach Auffassung der Ermittler über Monate Waffen geschmuggelt und Anschläge vorbereitet worden sein sollen - auch in Wien. Und, wie Fahnder dem Netzwerk auf die Spur kamen. In dieser Folge zu Hören: Fabian Schmid (Leitender Redakteur Investigativ beim STANDARD), Jan Michael Marchart (Innenpolitik-Redakteur beim STANDARD), Wolf Wiedmann-Schmidt (Investigativ-Koordinator beim "Spiegel"); Skript und Moderation: Antonia Rauth und Katharina Zingerle; Redigat: Frauke Böger und Daniel Retschitzegger; Produktion: Christoph Neuwirth Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- DickPic-Terror (2/2): Versagt Österreich beim Opferschutz?26.09., 06:0026.09.2026, 06:0000:29:33
Ein Jahr gibt es den sogenannten "Dickpic-Paragraf" in Österreich jetzt. Wirkt er? Was sagen Betroffene und Expertinnen? Seit einem Jahr ist es in Österreich strafbar, ungerwünschte Penisbilder zu versenden. Der sogenannte "Dickpic"-Paragarf trat am 1. September 2025 in Kraft. Seitdem erstatteten knapp 300 Betroffene Anzeige. Allerdings wurden auffallend viele Verfahren eingestellt oder abgebrochen. So auch im Fall einer Frau, die über 5000 ungewollte Dickpics zugeschickt bekam. Wie kann das sein? Und: Wird digitale sexualisierte Gewalt in Österreich generell nicht ernst genug genommen? Darum geht es im zweiten Teil dieser Mini-Serie von "Inside Austria". Teil eins hören Sie hier: In dieser Folge zu hören: Judith (Betroffene), Ingrid Brodnig (Autorin und STANDARD-Kolumnistin), Philipp Springer (Rechtsanwalt), Muzayen Al-Youssef (STANDARD-Innenpolitikredakteurin),Beate Hausbichler (Ressortleiterin dieSTANDARD); Skript und Moderation: Antonia Rauth und Katharina Zingerle; redaktionelle Mitarbeit: Kim Höbel; Redigat: Frauke Böger und Zsolt Wilhelm; Produktion: Christoph Neuwirth Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- Dickpic-Terror (1/2): Wie 5000 Penisbilder ungestraft blieben19.09., 06:0019.09.2026, 06:0000:28:04
Wir erzählen einen Fall von digitaler sexueller Belästigung und wollen wissen: Wirkt der sogenannte Dickpic-Paragraf, den es seit einem Jahr gibt? Eine Frau erhält über Monate hinweg Tausende pornografische Bilder und Dickpics von einer unbekannten Nummer. Als sie zur Polizei geht, wird sie abgewimmelt: Das unaufgeforderte Verschicken von Genitalbildern ist zu diesem Zeitpunkt in Österreich noch nicht strafbar. Auch eine weitere Betroffene ist wütend: Die Aktivistin Frederika Ferková kennt solche Erfahrungen seit ihrer Jugend. Sie entscheidet sich, gegen einen Absender vorzugehen – und macht ihren Fall öffentlich. Mittlerweile hat sich die Rechtslage geändert: Seit September 2025 gibt es in Österreich einen eigenen Straftatbestand für unaufgefordert verschickte Genitalaufnahmen. Doch wie wirksam ist das sogenannte Dickpic-Verbot ein Jahr später? In dieser Miniserie von Inside Austria schauen wir uns an, wie es zu dem Gesetz kam – und warum Betroffene sich trotz der neuen Rechtslage noch immer nicht ausreichend geschützt fühlen. In dieser Folge zu hören: Judith (Betroffene), Frederika Ferková (Aktivistin), Ingrid Brodnig (Autorin und STANDARD-Kolumnistin), Philipp Springer (Rechtsanwalt), Beate Hausbichler (Ressortleiterin von dieSTANDARD); Skript und Moderation: Antonia Rauth und Kim Höbel; redaktionelle Mitarbeit: Muzayen Al-Youssef; Redigat: Frauke Böger, Lucia Heisterkamp und Katharina Zingerle; Produktion: Christoph Neuwirth STANDARD-Podcast LIVE: Wollt ihr einmal live dabei sein, wenn wir unsere Podcasts aufzeichnen? An folgenden Terminen habt ihr Gelegenheit dazu. Die Liste wird laufend aktualisiert. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- Wie Österreichs größte Skandale zusammenhängen12.09., 06:0012.09.2026, 06:0000:57:21
Von Ibiza über die Inseratenaffäre bis zur Razzia im BVT - Österreichs Skandale beschäftigen uns nicht nur seit rund fünf Jahren im Podcast "Inside Austria" - sie hängen auch alle zusammen. Heinz-Christian Strache, Sebastian Kurz und Egisto Ott: Der ehemalige FPÖ-Chef und Ex-Vizekanzler, der einstige Shootingstar der ÖVP und Altkanzler sowie der frühere Verfassungsschützer und nicht rechtskräftig verurteilte Spion beschäftigen uns seit Jahren in vielen Folgen von "Inside Austria". In dieser Folge erzählen wir ihre Geschichten noch einmal – und schauen uns an, welche Verbindungen es zwischen den Affären rund um ihre außergewöhnlichen Karrieren gibt. Im Interview erzählt Fabian Schmid, leitender Redakteur Investigativ beim STANDARD, von dubiosen Deals rund um Nationalratsmandate und von Diensthandys hochrangiger Innenministeriumsbeamter, die über ehemalige Verfassungsschützer schließlich nach Russland gelangten. STANDARD-Podcast LIVE: Wollt ihr einmal live dabei sein, wenn wir unsere Podcasts aufzeichnen? An folgenden Terminen habt ihr Gelegenheit dazu. Die Liste wird laufend aktualisiert. Wien, am 14. September 2026, 19:30 Thema des Tages: Amerikas Schicksalswahl - bei Theater im Park Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- Wie gefährlich ist der Nachwuchs von FPÖ und AfD?05.09., 05:5905.09.2026, 05:5900:58:53
Leaks aus dem Umfeld der Jugendorganisation der FPÖ zeichnen ein verheerendes Bild einer radikalisierten Szene, die sich kaum noch von rechtsextremen Gruppen unterscheiden lässt Junge Rechte vermessen ihre Schädel nach Nazi-Manier und gehen auf selbst erklärte "Rassenschandejagd". Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Was eine STANDARD-Recherche aus dem Umfeld der Freiheitlichen Jugend offengelegt hat, versetzt Österreich seit Wochen in Aufregung. Im Fokus stehen die engen Verbindungen zu extrem rechten Organisationen wie den Identitären oder der Gruppe 451. Was bedeutet der Skandal um ihre Jugendorganisation für die FPÖ, die derzeit in Umfragen bei rund 40 Prozent liegt? Auch in Deutschland ist die extreme Rechte im Aufwind. Die AfD könnte bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt stärkste Kraft werden – und möglicherweise erstmals den Ministerpräsidenten stellen. Und: auch sie hat ein Problem mit ihrem Nachwuchs: Die Junge Alternative löste sich auf, nachdem der Verfassungsschutz sie als gesichert rechtsextremistisch eingestuft hatte. Mittlerweile hat die AfD eine neue Jugendorganisation. Auch darum geht es in dieser Folge von Inside Austria. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" vier Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 1€ pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Was passiert, wenn Rechtsaußen regiert (2/2)29.08., 06:0029.08.2026, 06:0000:37:39
Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt gewählt, die AfD könnte stärkste Kraft werden. Wie sie sich an der FPÖ orientiert, und was passiert, wenn Rechtsaußenparteien an die Macht kommen Bei der Wahl am 6. September in Sachsen-Anhalt könnte die AfD auf eine absolute Mehrheit kommen und in der Regierung landen. Der umstrittene Spitzenkandidat Ulrich Siegmund könnte Ministerpräsident werden. Vielen bereitet das Sorgen, auch da sie dadurch auch wichtige Schaltstellen wie das Innenministerium besetzen könnte. Deutschland schaut deshalb gespannt nach Österreich – immerhin haben hier Rechtspopulisten schon häufig mitregiert. Wie das aktuell auf Landesebene läuft, darüber haben wir im ersten Teil dieser Miniserie gesprochen. Jetzt wollen wir wissen: Was können wir aus den Bundesregierungen mit FPÖ-Beteiligung über Rechtspopulisten an der Macht lernen? Und: lassen sich die FPÖ und die AfD überhaupt vergleichen? Darüber hinaus wollen wir wissen, wie die FPÖ-Regierungen sich auf Österreichs Demokratie ausgewirkt haben, und ob sich die FPÖ in Regierungsverantwortung radikalisiert oder gemäßigt hat. Und: Was folgt daraus für eine mögliche AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt? In dieser Folge zu hören: Ann-Katrin Müller ((Politikredakteurin beim "Spiegel"), Reinhard C. Heinisch (Politikwissenschafter), Oliver Das Gupta (Autor beim STANDARD und beim "Spiegel"), Kathrin Stainer-Hämmerle (Politikwissenschafterin); Skript und Recherche: Lucia Heisterkamp und Kim Höbel; Moderation: Lucia Heisterkamp und Antonia Rauth; Redigat: Frauke Böger; Produktion: Christoph Neuwirth STANDARD-Podcast LIVE: Wollt ihr einmal live dabei sein, wenn wir unsere Podcasts aufzeichnen? An folgenden Terminen habt ihr Gelegenheit dazu. Die Liste wird laufend aktualisiert. Wien, am 14. September 2026, 19:30 Thema des Tages: Amerikas Schicksalswahl - bei Theater im Park Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- Was passiert, wenn Rechtsaußen regiert (1/2)22.08., 06:0022.08.2026, 06:0000:40:52
In Österreich regiert die FPÖ aktuell in fünf von neun Bundesländern mit. Was setzt die Rechtsaußenpartei um, wenn sie an der Macht ist? Am 6. September wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Die rechtsextreme AfD könnte dort auf eine absolute Mehrheit kommen und zum ersten Mal in eine Landesregierung gelangen. In Deutschland wird deshalb seit Monaten darüber diskutiert, wie die ultrarechte Partei das Land verändern würde. Österreich ist da um einiges an Erfahrung reicher. Die FPÖ gehört seit Jahrzehnten zum politischen System, aktuell regiert sie in fünf von neun Bundesländern mit. In der Steiermark stellt sie sogar den Landeschef. Was setzt die FPÖ in den Bundesländern um, in denen sie in den Regierungen sitzt? Welche Skandale beschäftigen die Landesparteien – von mutmaßlichen Wohnungsdeals bis Finanzskandalen? Antworten darauf und welche Lehren Deutschland ansonsten aus Österreichs Erfahrung mit der FPÖ ziehen kann, hören Sie in unserer aktuellen Podcastfolge von Inside Austria. In dieser Folge zu hören: Sandra Schieder (Innenpolitikredakteurin beim STANDARD), Oliver Das Gupta (Autor beim STANDARD und beim "Spiegel"), Kathrin Stainer-Hämmerle (Politikwissenschafterin); Skript und Recherche: Lucia Heisterkamp und Kim Höbel; Moderation: Lucia Heisterkamp und Antonia Rauth; Redigat: Frauke Böger; Produktion: Christoph Neuwirth STANDARD-Podcast LIVE: Wollt ihr einmal live dabei sein, wenn wir unsere Podcasts aufzeichnen? An folgenden Terminen habt ihr Gelegenheit dazu. Die Liste wird laufend aktualisiert. Wien, am 14. September 2026, 19:30 Thema des Tages: Amerikas Schicksalswahl - bei Theater im Park Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- Hitlers Geburtshaus: Warum ausgerechnet eine Polizeistation?15.08., 06:0015.08.2026, 06:0000:33:10
Nach einer jahrelangen Debatte, was mit dem Haus in Braunau passieren soll, befindet sich in Hitlers Geburtshaus jetzt eine Polizeistation. Wie es dazu kam, und warum dem eine Enteignung voranging Das Label "Hitlers Geburtsstadt" haftet Braunau bis heute an, obwohl Hitler hier gerade einmal seine ersten drei Lebensjahre verbrachte. Ein Aspekt dieses schweren Erbes hat die Stadt und die Republik Österreich zuletzt besonders belastet: Hitlers Geburtshaus. Nach Ende des zweiten Weltkriegs war darin eine Schule, das Haus beheimatete auch schon eine Bücherei und eine Bank. Das Gebäude mit der unscheinbaren Adresse "Salzburger Vorstadt 15" ist aber auch Anziehungspunkt für Neonazis und Rechtsextreme. Um zu verhindern, dass es in falsche Hände kommt oder ein Kultort für braune Pilger entsteht, mietete das Innenministerium das Gebäude in den 1970er Jahren an und stellte es einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung, der Lebenshilfe, zur Verfügung. Die Besitzerin des Hauses verhinderte allerdings nötige Umbauarbeiten und so zog die Einrichtung im Jahr 2011 aus. Es begann ein jahrelanges Ringen um das Haus sowie seine adäquate Nutzung. 2016 ging das Haus an die Republik über – durch Enteignung. Doch die Frage, wie es genutzt werden soll, war damit noch nicht beantwortet. Es folgten jahrelange Diskussionen. Jetzt befindet sich darin ausgerechnet eine Polizeistation. Wie es zu dieser Entscheidung kam und warum es daran auch Kritik gibt, erzählen wir in dieser Folge von "Inside Austria". Mehr über die Verbindungen zwischen der rechten Szene und der FPÖ hört ihr hier. Alles über die Folgen des Polizeieinsatzes in Kärnten bei einem antifaschistischen Sommercamp könnt ihr hier nachlesen. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" vier Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 1€ pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Jörg Haider (3/3): Der ewige Mythos (Replay)08.08., 06:0008.08.2026, 06:0000:50:33
Die Serie rekonstruiert den Aufstieg und Fall des einstigen FPÖ-Chefs – und welches Erbe der "Erfinder des Rechtspopulismus" hinterlässt Der Regierungseintritt der FPÖ im Jahr 2000 ist für ihren damaligen Shootingstar der Anfang vom Ende. Von der Kränkung, dass er selbst nicht an den Machthebeln der Republik sitzen darf, wird sich Jörg Haider bis zu seinem Tod nicht mehr erholen. Parteiinterne Machtkämpfe führen schließlich dazu, dass es zur Spaltung kommt. Als "den größten Fehler seines Lebens" bezeichnen Wegbegleiter Haiders Bruch mit der FPÖ. Wie weit er es mit seinem neuen Bündnis Zukunft Österreich tatsächlich gebracht hätte, bleibt unbeantwortet. Jörg Haider verstirbt vorzeitig bei einem Autounfall. Doch seine Methoden und Strategien haben sich längst festgesetzt. Und zwar nicht nur in Österreich – Haiders populistische Handschrift ist heute weltweit wiederzuerkennen. Hinweis: Die Angelobung der schwarz-blauen Regierung fand am 4. Februar 2000 statt, nicht wie im Podcast genannt am 7. Februar. In der Folge war ursprünglich die Rede davon, dass Thüringens Ministerpräsident den russischen Präsidenten Wladimir Putin besucht hätte. Dabei handelte sich um den sächsischen Regierungschef Michael Kretschmer (CDU). Er traf 2019 mit Putin in St. Petersburg zusammen. Wir entschuldigen uns, der Fehler wurde am 9.9.2024 um 10:06 korrigiert. In dieser Folge zu hören: Peter Westenthaler (Ex-FPÖ- bzw. Ex-BZÖ-Politiker), Andreas Mölzer (Publizist und FPÖ-Politiker), Kathrin Stainer-Hämmerle (Politikwissenschafterin), Petra Stuiber (stv. Chefredakteurin DER STANDARD), Hans Rauscher (Kolumnist DER STANDARD); Skript: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Moderation: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Redigat: Yasemin Yüksel, Tobias Holub; Produktion: Felix Klein Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Jörg Haider (2/3): Der schwarz-blaue Coup (Replay)01.08., 06:0001.08.2026, 06:0000:55:35
Die Serie blickt darauf, wie Haider den modernen Rechtspopulismus nach Europa brachte und in Österreich die FPÖ zu Macht und Einfluss beförderte Ohne Jörg Haider und sein Verständnis von Politik wäre die FPÖ heute wohl nicht da, wo sie jetzt ist: in Umfragen auf Platz 1, eine Partei mit Macht und Einfluss. In Folge zwei dieser Serie sehen wir uns an, wie Haider in den 1990er-Jahren seine rechtspopulistischen Methoden so weit perfektioniert, dass er die Freiheitliche Partei aus eigener Kraft in Regierungsverantwortung hievt. Ein Tabubruch, von dem später auch Haiders Nachfolger Heinz-Christian Strache und heute Herbert Kickl profitieren werden. Doch Haiders Erfolg in Österreich schürt auch Protest – und führt schließlich dazu, dass er am Höhepunkt seiner politischen Karriere die eigene Macht opfern muss. In dieser Folge zu hören: Franz Vranitzky (ehemaliger Bundeskanzler von Österreich), Heide Schmidt (ehemalige Dritte Nationalratspräsidentin, Gründerin Liberales Forum), Peter Westenthaler (Ex-FPÖ- bzw. Ex-BZÖ-Politiker), Kathrin Stainer-Hämmerle (Politikwissenschafterin), Petra Stuiber (stv. Chefredakteurin DER STANDARD), Hans Rauscher (Kolumnist DER STANDARD); Skript: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Moderation: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Redigat: Zsolt Wilhelm, Sandra Sperber; Produktion: Marc Glücks **In der Folge erwähnt: **Herbert Kickl – Aufstieg eines Angstmachers (1/4): Die Haider-Jahre Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Jörg Haider (1/3): Der Erfinder des Rechtspopulismus (Replay)25.07., 06:0025.07.2026, 06:0000:45:37
Neue Serie blickt auf den Aufstieg des einstigen FPÖ-Chefs und darauf, wie er zum Wegbereiter der modernen Rechten wurde Wenn Ende September der Nationalrat gewählt wird, könnte die FPÖ zum ersten Mal stärkste Kraft in Österreich werden. Wie kam es dazu? Man kann den Aufstieg der FPÖ nicht verstehen ohne den Mann, der die Freiheitlichen groß gemacht hat: Jörg Haider. In dieser neuen Serie von Inside Austria sprechen wir mit Wegbegleitern und Expertinnen, um herauszufinden, wie Haider für seine Anhänger zum politischen Popstar wurde - und zum Wegbereiter des modernen Rechtspopulismus. Und wir sehen uns an wie sein Mythos bis heute fortbesteht. In der ersten Folge gehen wir zurück zu Haiders Anfängen. In dieser Folge zu hören: Franz Vranitzky (ehem. Bundeskanzler von Österreich), Christa Zöchling (Journalistin, Autorin), Kathrin Stainer-Hämmerle (Politikwissenschaftlerin), Petra Stuiber (stv. Chefredakteurin DER STANDARD), Hans Rauscher (Kolumnist DER STANDARD); Skript: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Moderation: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Redigat: Zsolt Wilhelm, Yasemin Yüksel; Produktion: Christoph Neuwirth Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Eskaliert die rechte Gewalt in Österreich?18.07., 06:0018.07.2026, 06:0000:35:22
Gleich zwei brutale Übergriffe sorgen in Österreich für Aufsehen. Bei beiden stehen rechtsextreme Männer unter Verdacht, gewalttätig geworden zu sein. Was steckt dahinter? In der Studentenstadt Leoben in der Steiermark schlagen Männer einen Taxifahrer zusammen. Vor einem Keller in Wien sieht eine Anrainerin, wie ein unbekanntes Opfer verprügelt wird. Zwei mutmaßliche Angriffe die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Doch es gibt einige Parallelen. Beide Fälle spielen sich im Dunstkreis der "Identitären Bewegung" ab. Und im Fall des verprügelten Taxifahrers ist ein Verdächtiger parlamentarischer Mitarbeiter der FPÖ – der kurz darauf gekündigt wird. Im "Inside Austria"-Podcast geht es diese Woche um zwei mutmaßliche rechtsextreme Übergriffe. Wir wollen wissen, ob die rechte Gewalt in Österreich eskaliert. Und, welche politischen Folgen die Vorfälle noch haben könnten. Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieser Podcastfolge hieß es, der Verein der Identitären sei offiziell aufgelöst. Das ist nicht korrekt. Wir haben die Stelle entfernt. Die erste Folge unserer Reihe über Burschenschaften hört ihr hier. Und hier hört ihr die erste Folge unserer Serie über Martin Sellner.
- Der verschollene Schatz der Habsburger11.07., 06:0011.07.2026, 06:0000:32:49
Im "Inside Austria"-Podcast geht es diese Woche um den Florentiner – jenen legendären Habsburger-Diamanten, der über 100 Jahre lang als verschollen galt Er ist etwa walnussgroß und 137 Karat schwer: Der Florentiner, einer der größten Diamanten der Welt. Bis kurz nach dem Ersten Weltkrieg war der Stein im Besitz der Habsburger. Dann verschwand er und er galt über 100 Jahre lang als verschollen. Jetzt ist er in Kanada wieder aufgetaucht – und mit ihm die Frage, wem der Stein eigentlich gehört. Denn: Österreichs SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler lässt gerade prüfen, ob der Florentiner nicht eigentlich der Republik Österreich zusteht. Die Habsburger wiederum betonen: Der Diamant sei Familienbesitz. Wie ist der Habsburgerschatz wieder aufgetaucht? Und wem gehört der sogenannte "Schicksalsstein"? In der Folge zu hören: Fidelius Schmid (Investigativjournalist beim "Spiegel"), Karl Habsburg; Recherche, Skript und Moderation: Antonia Rauth und Lucia Heisterkamp; redaktionelle Mitarbeit: Katharina Zingerle; Redigat: Benjamin Braden und Zsolt Wilhelm; Produktion: Christoph Neuwirth STANDARD-Podcast LIVE: Wollt ihr einmal live dabei sein, wenn wir unsere Podcasts aufzeichnen? An folgenden Terminen habt ihr Gelegenheit dazu. Die Liste wird laufend aktualisiert. Wien, am 14. September 2026, 19:30 Thema des Tages: Amerikas Schicksalswahl - bei Theater im Park Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- War mein Großvater ein Nazi?04.07., 06:0004.07.2026, 06:0000:26:59
Im Podcast sprechen wir über die Anfänge des Nationalsozialismus in Österreich. Über Terroranschläge, Mitgliedsnummen und die Zeit, als die NSDAP verboten war War euer Opa ein Nazi? War er Mitglied in der NSDAP – oder sogar in der SS? In vielen Familien gab es dazu nie wirklich Antworten. Wer mehr erfahren wollte, musste aufwändige Ahnenforschung in Archiven betreiben. Das ist nun anders: Der SPIEGEL hat ein digitales Recherchetool erstellt, worüber man die rund zwölf Millionen Karteikarten durchsuchen kann, die das US-Nationalarchiv frei zur Verfügung stellt. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich war der Zulauf zur NSDAP groß – sogar so groß, dass es teilweise Aufnahmestopps gab. Warum war das so? Über diese Frage sprechen wir mit dem Historiker und Autor Kurt Bauer. In dieser Folge geht es um die Anfänge des Nationalsozialismus in Österreich, über die Terroranschläge in der Zeit, als die NSDAP verboten war – und um die Frage, was eine Parteimitgliedsnummer über die Gesinnung aussagt. (red, 4.7.2026) In dieser Folge zu hören: Kurt Bauer (Historiker und Autor), Interview & Gestaltung: Lucia Heisterkamp und Katharina Zingerle, Produktion: Christoph Neuwirth STANDARD-Podcast LIVE: Wollt ihr einmal live dabei sein, wenn wir unsere Podcasts aufzeichnen? An folgenden Terminen habt ihr Gelegenheit dazu. Die Liste wird laufend aktualisiert. Wien, am 14. September 2026, 19:30 Thema des Tages: Amerikas Schicksalswahl - bei Theater im Park Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- Von Kickl bis Freud: So entsteht "Inside Austria"27.06., 07:0027.06.2026, 07:0000:38:59
Seit Herbst 2021 berichten wir bei "Inside Austria" jede Woche über große und kleine Skandale in Österreich. In dieser Live-Folge blicken wir zurück und geben exklusive Einblicke in unsere Arbeit. Kuriose Geschichten, ernste Begebenheiten oder verrückte Reportagen: Über 200 Folgen des Podcasts Inside Austria haben wir bereits produziert. Es ging um den Aufstieg und Fall von Ex-Kanzler Sebastian Kurz, den Zerfall des Immobilienimperiums von Signa-Gründer René Benko. Um die Macht von Burschenschaften, einen rätselhaften Todesfall am Berg Großglockner und den Aufstieg österreichischer Rechtspopulisten. Über diese und weitere Recherchen sprechen wir live auf der Bühne des Journalismus Fests in Innsbruck. Wir blicken zurück auf fast fünf Jahre Inside Austria. Welche Folgen mochten wir besonders, was war herausfordernd? Und wie entsteht eigentlich eine Podcast-Serie? Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" vier Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 1€ pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Der Weißmann-Skandal (3/3): Das System ORF20.06., 06:0020.06.2026, 06:0000:29:22
In dieser Folge von Inside Austria hinterfragen wir, ob die Strukturen im ORF Machtmissbrauch begünstigen. Und wir wollen wissen, ob der neue Generaldirektor daran etwas ändern wird Vergangene Woche wurde beim ORF ein neuer Intendant gewählt: Clemens Pig, langjähriger Geschäftsführer bei der Nachrichtenagentur APA, soll den Sender ab Januar 2027 führen. Die Wahl stand im Schatten eines Skandals, der den ORF seit Monaten beschäftigt. Im März trat der damalige Generaldirektor Roland Weißmann zurück, weil eine Mitarbeiterin ihm Belästigung vorgeworfen hatte. Es ist nicht die einzige Affäre, die den ORF in jüngerer Vergangenheit erschüttert hat. Vor wenigen Wochen wurde ein gut bezahlter Manager im Unternehmen vom Dienst freigestellt, angeblich, weil er während seiner Krankschreibung Honorare als freiberuflicher Berater einkassiert haben soll. In den vergangenen Jahren gab es mehrfach Fälle im Sender rund um sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch. Für den ORF kommen solche Skandale zur Unzeit. Wie in vielen Ländern steht der öffentlich-rechtliche Rundfunk auch in Österreich stark unter Druck. Die FPÖ würde ihn am liebsten abschaffen. Wie will der neue Intendant es schaffen, das verlorene Vertrauen vieler Menschen in den Sender wiederherzustellen? Darum geht es in der dritten Folge der Inside Austria-Podcastserie über den jüngsten ORF-Skandal. Außerdem sprechen wir mit einer Mitarbeiterin, die selbst Belästigung im Sender erlebt hat. Und mit einer Redakteurin, die die Missstände nicht länger hinnehmen will. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" vier Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 1€ pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Der Weißmann-Skandal (2/3): Alles Intrige?13.06., 06:0013.06.2026, 06:0000:42:48
In Folge zwei beleuchten wir den Kampf um die Deutungshoheit in der Affäre Weißmann. Und wir schauen uns ORF-Manager Pius Strobl genauer an, den Weißmann als Strippenzieher einer Intrige vermutet Seit Wochen läuft in der Öffentlichkeit ein Kampf um die Deutungshoheit in der Affäre Weißmann. Eine Mitarbeiterin wirft dem ehemaligen ORF-Generaldirektor sexuelle Belästigung vor. Roland Weißmann selbst spricht von einer einvernehmlichen Beziehung und sieht sich als Opfer einer Intrige. Ist der gefallene ORF-Chef Täter oder Opfer? In dieser Folge von Inside Austria nehmen wir den Compliance-Bericht des ORF unter die Lupe. Der sieht keine sexuelle Belästigung - doch Experten kritisieren diesen Bericht harsch. Wir wollen außerdem verstehen, warum in dem Fall inzwischen Ermittlungen gegen jene Frau und ihren Anwalt laufen, die die Vorwürfe erhoben hat. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Erpressung. Und wir sprechen über die Rolle eines mächtigen ORF-Managers, der diese Woche dienstfrei gestellt wurde. Welche Rolle spielt Pius Strobl in der Causa? In der Folge zu hören: Oliver Das Gupta (Autor bei STANDARD und "Spiegel"), Harald Fidler (Ressortleiter "Etat" beim STANDARD), Roland Gerlach (Rechtsanwalt), Sandra Konstatzky (Leiterin Gleichbehandlungsanwaltschaft), Oliver Scherbaum (Rechtsanwalt), Anna Thalhammer (Chefredakteurin "Profil"); Recherche, Skript und Moderation: Antonia Rauth und Lucia Heisterkamp; Redigat: Johanna Röhr und Zsolt Wilhelm; Produktion: Christoph Neuwirth STANDARD-Podcast LIVE: Wollt ihr einmal live dabei sein, wenn wir unsere Podcasts aufzeichnen? An folgenden Terminen habt ihr Gelegenheit dazu. Die Liste wird laufend aktualisiert. Wien, am 15. Juni 2026, 19:30 Uhr Besser leben: Ist Veganismus tot? - bei Theater im Park Wien, am 14. September 2026, 19:30 Thema des Tages: Amerikas Schicksalswahl - bei Theater im Park Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
- Der Weißmann-Skandal (1/3): Absturz des ORF-Chefs06.06., 06:0006.06.2026, 06:0000:38:30
In dieser und den nächsten Folgen von "Inside Austria" rekonstruieren wir die Vorwürfe gegen Ex-ORF-Chef Roland Weißmann - und warum er sich als Opfer einer Intrige sieht. Und wir wollen wissen, ob der ORF ein strukturelles Problem hat Drei Monate ist es nun her, dass ORF-Generaldirektor Roland Weißmann zurückgetreten ist. Eine Mitarbeiterin beim ORF hatte ihm vorgeworfen, sie sexuell belästigt zu haben. Chatnachrichten und Bilder sollen die Anschuldigungen belegen. Roland Weißmann hingegen sieht sich als Opfer einer Intrige. Er behauptet, eine einvernehmliche Beziehung mit der Mitarbeiterin geführt zu haben, was diese bestreitet. Inzwischen hat Weißmann selbst Strafanzeige erstattet, unter anderem gegen die Mitarbeiterin, die ihn beschuldigt. In dieser Folge versuchen wir herauszufinden, was wirklich zwischen Weißmann und der Mitarbeiterin vorgefallen ist. Warum Weißmann eine Verschwörung gegen sich vermutet. Und es geht um die Frage, ob der ORF ein Sexismusproblem hat.
- Der Fall Freud (5/5): Vermächtnis30.05., 07:0030.05.2026, 07:0000:38:49
Sigmund Freud hat die Gefahr durch die Nationalsozialisten lange unterschätzt – verdrängt, sagen manche. Doch was ist Verdrängung eigentlich? Und warum verdrängen wir? Wir alle verdrängen im Alltag Dinge: Das unangenehme Date vor ein paar Wochen. Der seltsame Kommentar eines Kollegen bei der Arbeit. Die Steuererklärung, die gemacht werden muss. Aber auch Familienkonflikte aus der Vergangenheit. Nach Sigmund Freud hat das Verdrängen eine wichtige Funktion: Es hilft uns, in einer Welt voller Schmerz und Leid zurechtzukommen. Doch was passiert, wenn sich verdrängte Konflikte oder Erinnerungen plötzlich an die Oberfläche schieben? Darum geht es in dieser Folge. Außerdem sprechen wir darüber, ob Freuds Ideen bis heute weiterleben - oder inzwischen gecancelt sind. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" vier Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 1€ pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.