
Beschreibung der Episode
Diese Woche spreche ich mit Shai Hoffmann, einem Mann, der sich unermüdlich dort engagiert, wo Diskurse festgefahren sind. Als Sozialunternehmer und Aktivist schafft er Räume für echte Begegnung und fordert uns heraus, Widersprüche und andere Perspektiven überhaupt erst auszuhalten. Im Gespräch mit mir ist er vor allem eines: Schonungslos ehrlich – mit sich selbst und unserer Gesellschaft.
Wir sprechen über seine familiären Wurzeln in Israel und die Zerrissenheit zwischen Alltagsrealität und dem Nahostkonflikt seit dem 7. Oktober 2023. Shai ordnet den Diskurs rund um Antisemitismus und deutsche Staatsräson ein und warnt vor einer gefährlichen Begriffsverwässerung. Er berichtet von seinen „Trialogen“ an Schulen, mit denen er Feindbilder abbaut, wo Lehrkräfte oft aus Unsicherheit schweigen. Doch wir blicken auch hinter die Kulissen des Aktivismus: Shai spricht offen über seine Schwerbehinderung nach einer Nierentransplantation, die körperlichen Grenzen des Engagements und warum Binsenweisheiten keine echten Begegnungen ersetzen. Ein Gespräch über Haltung, Scham und die Kunst, im Dialog zu bleiben.
Aufzugtür auf für Shai Hoffmann!
Shai's Empfehlungen und Quellen:
- https://www.gesellschaftimwandel.org/
- https://www.change.org/p/sicherheit-braucht-recht-für-israelis-und-palästinenserinnen
- https://www.deutschlandfunk.de/nahost-israelpolitik-muss-sich-deutschland-neu-positionieren-100.html
- https://shaihoffmann.de/israel-palaestina-diaries-2025/
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Dieser Podcast ist eine Produktion von Schønlein Media
Produktion und Schnitt: Judith Stiegler-Trost, Hanne Pasdzior, Fabian Gieske
Coverart: Amadeus Fronk