
Beschreibung der Episode
Wie viel von einem Menschen bleibt, wenn alle nur noch eine Rolle in ihm sehen?
Sabine Vitua ist Schauspielerin, vielen bekannt als Regine Holl aus „Pastewka", die nur einen Bruchteil ihrer vier Jahrzehnte auf Bühne und Kamera zeigt. Vom Schauspielhaus Zürich bis zur Telenovela „Rote Rosen" hat sie sich ein ganzes Schauspielerinnenleben erarbeitet.
Wir sprechen über ihren Weg: von den klammen Anfangsjahren in Zürich bis zur Frage, ob eine ikonische Rolle zum Avatar wird, der einen verfolgt. Sabine erzählt, wie Awareness-Teams und MeToo die Dreharbeiten verändert haben, und wie unfair die Branche mit alternden Schauspielerinnen umgeht.
Ganz persönlich wird es bei ihrer Kindheit: aufgewachsen bei einer Mutter, die ein Kinderheim leitete. Sabine erzählt, wie sie ihre Mutter durch eine schwere Alzheimer-Erkrankung begleitet hat und warum sie seit 2023 Botschafterin der DZNE-Stiftung ist. Dazwischen: ihr eigener Aufzugmoment – 13 Stockwerke Angst in einem hässlichen Kreuzberger Hochhaus.
Eine Frau, die gelernt hat, dass man ein Leben nicht nur verdichten, sondern auch vervielfältigen kann.
Aufzugtür auf für Sabine Vitua!
Sabines's Empfehlungen und Quellen:
- Buch: „Ich denk nicht dran – Ein Vermächtnis zu Lebzeiten" von Jo Failer: dtv.de/buch/ich-denk-nicht-dran-26467
- Buch: „Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung" von Siri Hustvedt: rowohlt.de/buch/siri-hustvedt-ghost-stories
- Amnesty International: amnesty.de
- Berliner Tafel: berliner-tafel.de
- Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen": hilfetelefon.de
- Film: "Amrum"
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Dieser Podcast ist eine Produktion von Schønlein Media
Produktion und Schnitt: Judith Stiegler-Trost, Max Hafner, Fabian Gieske
Coverart: Amadeus Fronk