
Mellowpark – 60.000 m² für Jugendarbeit | BMX, Skateboard, Berlin-Köpenick, Nachbarschaft mit Union Berlin mit Kristl & Max Tuchtenhagen
Beschreibung der Episode
Jugendarbeit in Berlin. „Wo Kommunikation stattfindet, haut man sich nicht aufs Maul“.Das sagt Max Tuchtenhagen. Gemeinsam hat er mit Kristl (Sozialarbeiterin und Leitung des Jugendbeteiligungsbüro Treptow-Köpenick) und einem kleinen Kernteam den Mellowpark in Berlin-Köpenick über Jahrzehnte aufgebaut. Heute ist das ein rund 60.000 m² großer Jugend-, Sport- und Freizeitpark.
Mit Julia sprechen die beiden darüber, wie aus einer Idee unter Freund*innen einer der wichtigsten Freiräume für Jugendkultur in Berlin wurde und warum dieser Ort immer wieder ums Überleben kämpfen musste: Umzug, Schulden, drohende Insolvenz, Crowdfunding, politische Entscheidungen und Konflikte mit den Nachbar*innen von Union Berlin inklusive.
Wie baut man einen Ort für Jugendliche auf, ohne dass er zur Marke oder zum politischen Spielball wird? Was passiert, wenn bei Jugendarbeit immer weiter gekürzt wird? Sind Jugendliche heute politischer als früher? Und warum funktioniert echte Beteiligung nur, wenn Erwachsene bereit sind, Kontrolle abzugeben?
Außerdem geht’s um Markendeals, Skateboarder vs. Scooter-Kids, die Zusammenarbeit als Ehepaar und wie die erste Mellow Jam mit Seeed, die durch einen Zufall plötzlich Tausende Menschen anzog und den Grundstein für die Zukunft des Parks sicherte.
Millionenstädte verdrängen fortwährend Freiräume. In dem Gespräch geht es um die Geschichte eines Ortes, der sich seit Jahren erfolgreich dagegen wehrt.
Abonniert den Podcast jetzt in eurer Podcast-App und hinterlasst uns gerne eine Bewertung auf Spotify!
Heutiger Gast: https://www.instagram.com/mellowpark_berlin/?hl=en
https://mellowpark.de/starthttps://kjbb-tk.de/
@hiphoplebt_podcast@julia.backslash
Eine Produktion von BosePark Productions GmbH
Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices