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Hinter dem Zoo geht's weiter - Der Naturschutzpodcast aus Frankfurt

Zoologische Gesellschaft Frankfurt & Zoo Frankfurt

Education · Science

101 Episoden · neueste 02.10.

Häufig erwähnt

Episoden

101
  1. Kennt ja kein Schwein: Schopfhirsch
    06.10., 10:0000:18:34

    Mützenträger mit Bambi-Faktor Ihr findet die Schopfhirsche im Frankfurter Zoo direkt gegenüber der Robben. Dort können sich die Tiere auf zwei Anlagen aufhalten, die miteinander verbunden sind. Die Stelzvogelwiese bei den Okapis teilen sie sich mit Mandschurenkranichen, die Anlage bei den Robben haben sie ganz für sich. Auf jeden Fall ganz zentral im Zoo. (zum Tierlexikon) Die Weltnaturschutzunion (IUCN) stuft den Schopfhirsch als "potenziell gefährdet" ein. Die Erfassung der Wildbestände in seinem Heimatland China ist jedoch schwierig und die Populationsschätzungen von 300.000 bis 500.000 Tieren in der Natur sind bereits ein Vierteljahrhundert alt. [(zur Artübersicht der IUCN)](https://www.iucnredlist.org/species/7112/22159620" rel="noopener" target="_blank">Weltnaturschutzunion) Im Gespräch: Der Tierpfleger Jochen Schiele arbeitet im Revier "Afrikasavanne" des Frankfurter Zoos. Er findet, dass die Schopfhirsche mit ihrer Haartolle einen gewissen Coolness-Faktor mitbringen. Als Kuratorin ist Dr. Sabrina Linn für die Schopfhirsche zuständig. Sie möchte mit den Schopfhirschen zeigen, wie vielfältig die Familie der Hirsche ist. Bilder: Hier findet ihr einige Bilder zur Folge. Da einzelne Apps diese nicht anzeigen können, gibt es alle Bilder auch auf der ZGF-Webseite: Link zur Folgenseite Im Frankfurter Zoo leben zwei Schopfhirsche (Elaphodus cephalophus). Hier das Weibchen Samantha.

  2. Frankfurt Spring School: Die Schule für Naturschutzprofis
    22.09., 11:3000:34:15

    Management, Kommunikation und Networking Die Frankfurt Spring School on Conservation Project Management ist eine praktische Schule für Naturschützerinnen und Naturschützer. Wir klären, was man dort lernen kann und warum gerade dieses Angebot für effektiven Naturschutz so wichtig ist. Wenn wir einen lebenswerten Planeten erhalten möchten, brauchen wir weltweit engagierte und gut ausgebildete Naturschützerinnen und Naturschützer. Daher investiert die Zoologische Gesellschaft Frankfurt zusammen mit einer Reihe an Partnern in die praktische Ausbildung der Naturschutzprofis von morgen. Teil der Förderung ist die Frankfurt Spring School on Conservation Management, ein mehrwöchiger Intensivkurs, der einmal im Jahr in Frankfurt angeboten wird. Dort lernen Studierende, wie große Naturschutzprojekte geplant, finanziert und durchgeführt werden können. In dieser Folge schauen wir uns die Schule mal etwas genauer an. Für ganz Eilige: Hier geht es zur Anmeldung für die kommende Spring School 2024. Im Gespräch Michael Brombacher, der Leiter der ZGF-Europaprojekte, hat die Spring School mitkonzipiert und unterstützt seit vielen Jahren unermüdlich das Programm. Tim Milz ist ein Alumni der Spring School und heute Spring-School-Organisator. Er berichtet von seiner eigenen Spring-School-Erfahrung und gibt praktische Tipps für Studierende, die sich bewerben möchten. Die O-Töne der Studierenden kommen von Caroline Reinwald, Ephraim Lombe und Johannes Neumann. Ihre Statements haben wir in dieser Folge bewusst im Orignal (Englisch) belassen. Partner der Spring School sind die Goethe Universität Frankfurt, KfW Stiftung, KfW, WWF, Bio Frankfurt, KPMG und WCS. Gefördert wird die Frankfurt Spring School von der Albert und Barbara von Metzler Stiftung und der KfW Stiftung.

  3. Tiger-Nachwuchs: Botschafter für den Artenschutz
    08.09., 11:3000:37:06

    Wie Zoo & ZGF ihren Lebensraum schützen Anni Fuchs ist Revierleiterin im Ukumari-Land, dem Areal des Zoo Frankfurt mit Großkatzen und Bären. Sie berichtet Marco von den Herausforderungen der Tigergeburt, dem täglichen Umgang mit den sensiblen Großkatzen und welche Rolle die Tiere für den Artenschutz spielen. Dr. Christof Schenck kennt als Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt den natürlichen Lebensraum der Sumatra-Tiger sehr gut. Im Bukit-Tiga-Puluh-Nationalpark auf Sumatra und seiner direkten Umgebung, hilft die ZGF, den Lebensraum von Orang-Utans, Elefanten und auch Tigern zu schützen. Das ist notwendig, weil dort der Regenwald durch massive Abholzungen dramatisch schrumpft, um Platz für Monokulturen (häufig Ölpalmen) zu machen. Über den Naturschutz-Euro können Zoo-Besucher das Schutzprogramm der ZGF auf Sumatra direkt unterstützen. Anni Fuchs Dr. Christof Schenck

  4. Kennt ja kein Schwein: Kasuare
    25.08., 10:0000:33:16

    Laufvögel mit Dino-Charakter Ihr findet die Helmkasuare im Frankfurter Zoo zwischen den Flamingos und den Greifvögeln. Die Anlage ist dicht bepflanzt, um den Lebensraum der Laufvögel auf Papua Neuguinea und in Australien zu imitieren. (Zum Tierlexikon) Dort gelten Helmkasuare laut Weltnaturschutzunion (IUCN) aktuell als "nicht gefährdet". Sie werden jedoch stark bejagt, um das Fleisch auf lokalen Märkten zu verkaufen. Diese Jagd ist meist nicht nachhaltig und hat die Art bereits in einigen Gebieten ausgerottet. (Zur Artenseite der IUCN) Die Zoopopulation der Helmkasuare ist nicht so stabil wie gewünscht. Noch ist die erfolgreiche Zucht der Tiere kein Standard. Daher beteiligt sich der Frankfurter Zoo an einem Forschungsprojekt, dass das Paarungsverhalten der Kasuare untersucht. Mithilfe von Verhaltensbeobachtungen, Bioakustik und Geschlechtshormonen soll hier verstanden werden, wann Kasuare paarungsbereit sind - und so die Zucht optimiert werden kann. Die Kasuar-Rufe bei Minute 26 stammen von Phil Gregory (Aufnahme XC125292). Erreichbar unter www.xeno-canto.org/125292 Im Gespräch: Die Tierpflegerin Anne Schäfer arbeitet im Revier "Afrikasavanne" des Frankfurter Zoos. Sie hat das tiermedizinische Training für die Kasuare intensiviert, um sie bestmöglich versorgen zu können. Als Kuratorin ist Dr. Sabrina Linn für die Kasuare zuständig. Aus bisher ungeklärten Gründen hat sie bei dem Kasuarweibchen allerdings einen schlechten Stand; der Vogel wird sehr aufgeregt, wenn sich Sabrina der Anlage nähert, und startet Scheinangriffe. Bilder: Hier findet ihr einige Bilder zur Folge. Da einzelne Apps diese nicht anzeigen können, gibt es alle Bilder auch auf der ZGF-Webseite: Link zur Folgenseite Im Frankfurter Zoo leben zwei Helmkasuare (Casuarius casuarius). Hier die Henne. Die Eier der Kasuare sind grasgrün. Sie wiegen etwa 650 Gramm. Auch im Frankfurter Zoo sind bereits Jungtiere geschlüpft. Die Zucht bleibt aber schwierig. Beim Training lernen die Kasuare, das "Target" (einen Holzstab mit roter Spitze) mit dem Schnabel zu berühren. Mit dem Target lassen sich die Tiere lenken. Zur Belohnung gibt es Weintrauben.

  5. Hundekunde: Vierbeiner zwischen Sofa und Savanne
    11.08., 10:0000:35:09

    Von Afrikanischen Wildhunden in Frankfurt und Deutschen Schäferhunden in Afrika In unserem Frankfurter Büro sind Hunde oft zu Besuch: Mal als treue Feelgood-Manager und mal als Nervensäge. Je nach Erziehung und Gemüt. Für viele der Mitarebeitenden eine echte Bereicherung des Arbeitsalltags. Im Frankfurter Zoo leben zwei Afrikanische Wildhunde (zum Tierlexikon). Revierleiter Michael Walther verrät, wie die Tierpflegerinnen und Tierpfleger mit den beiden arbeiten und ob er die Wildhunde bei einem gemütlichen Abend mit auf die Couch nehmen würde. Aus dem North-Luangwa-Nationalpark (zur Projektseite) in Sambia zugeschaltet sind Joyce Chiluba und Benjamin Van Zyl. Sie bilden Hunde und Hundeführer für die Ranger im North Luangwa Nationalpark aus. Die Spürhunde dort können bis zu 52 verschiedene Gerüche unterscheiden, darunter Elefantenfleisch, Nashornhorn und Schuppentierschuppen, aber auch Waffen und Holzprodukte. Die Tiere helfen, den Park zu schützen. Im Gespräch: Michael Walther leitet das Revier "Afrikasavanne" im Frankfurter Zoo. Neben Nashorn, Flusspferd und Antilopen gehören auch die Afrikanischen Wildhunde zu diesem Bereich. Benjamin Van Zyl ist der Hundeexperte der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt in North Luangwa in Sambia. Er berät und unterstützt die Teams bei der Arbeit mit Spürhunden. Joyce Chiluba war die erste weibliche Spürhundführerin in Sambia. Sie ist an den Randgebieten des North-Luangwa-Nationalparks aufgewachsen und hilft nun, die Tierwelt vor Ort zu schützen. Vielen Dank an Linus Bernhard und Kerstin Nicolai aus dem ZGF-Finanzteam. Sie haben die deutschen Stimmen von Benny van Zyl und Joyce Chiluba gesprochen. Sabrina Linn aus der wissenschaftlichen Abteilung des Zoos hat die Familienverhältnisse der Hunde in einer Infobox erklärt. Ein besonders großer Dank geht an unsere treuen Hörerinnen und Hörer! Denn mit Folge 50 feiern wir diese Woche ein kleines Jubiläum. Bilder: Hier findet ihr einige Bilder zur Folge. Da einzelne Apps diese nicht anzeigen können, gibt es alle Bilder auch auf der ZGF-Webseite: Link zur Folgenseite Im Frankfurter Zoo leben zwei Afrikanische Wildhunde (Lycaon pictus) Bei der K9-Unit im North-Luangwa-Nationalpark, Sambia, müssen die Hunde verschiedene Gerüche an einer Trainingswand finden: Auch im sambischen Nsumbu-Nationalpark gibt es Spürhunde. Hier trainiert Hund India die Suche nach verdächtigen Gerüchen in einem Fahrzeug:

  6. Wissen ist Zukunft: Schule im Zoo und am Amazonas
    28.07., 11:0400:50:19

    Frankfurter Schulen im Zoo und junge Matsiguenka auf der Universität Die Schülerinnen und Schüler der Zoo-AG aus Frankfurt besuchen einmal die Woche den Zoo. In ihrem "Klassenzimmer" leben über 4.000 Tiere. Gibt es einen besseren Ort, um etwas über Tiere und die Natur zu lernen und was sie bedroht? Was kann jeder von uns tun, um Arten zu schützen? Das erklärt uns Martina Weiser im Interview. Sie leitet die Abteilung Bildung und Vermittlung des Frankfurter Zoos und damit auch die Zoo-AG. (Zur Bildungsarbeit des Zoos) Wie können die deutschen Zoos zum Artenschutz beitragen? Das erfahren wir von Christian Dienemann. Er ist Vorsitzender des Verbands deutschsprachiger Zoopädagogen (VZP). Dieser Verein koordiniert die Bildungsarbeit zwischen den Zoos und bringt die Themen auch in die Schulpolitik. (Zur VZP-Homepage) Für junge Matsiguenka aus dem Manú-Nationalpark in Peru ist es oft schwierig, zur Schule zu gehen. Logistische Probleme und Sprachbarrieren stehen ihnen im Weg. Das ZGF-Team um Enrique Herrera Sarmiento arbeitet daran, den Kindern und Jugendlichen nicht nur einen Schulabschluss zu ermöglichen, sondern sogar ein Studium an der Universität. (Zur Projektseite der ZGF) Bei der Arbeit aller Interviewgäste spielt die Bildung für nachhaltige Entwicklung (kurz BNE) eine wichtige Rolle. BNE ermöglicht es den Menschen, ihren eigenen Einfluss auf die Welt kritisch zu hinterfragen, gegebenenfalls anzupassen und so ihre Umwelt zu schützen. (Bundesministerium für Bildung und Forschung über BNE) Im Gespräch: Martina Weiser ist Gymnasiallehrerin und seit 1994 Leiterin der Abteilung Bildung und Vermittlung im Frankfurter Zoo. Die Zooschule in Frankfurt ist die älteste auf dem europäischen Festland. Der Zoopädagoge Christian Dienemann arbeitet im Tiergarten Nürnberg. Er ist außerdem Vorsitzender des Verbands deutschsprachiger Zoopädagogen (VZP), dem zugehörigen Berufsverband. "Bildung ist ein Menschenrecht", findet Dr. Enrique Herrera Sarmiento. Der Soziologe koordiniert die Bildungsarbeit der ZGF in Peru. Hierbei geht es nicht nur um Sensibilisierungsmaßnahmen für den Naturschutz, sondern auch darum, Indigenen eine formale Schulbildung zu ermöglichen. Vielen Dank an unseren Kollegen Julio Monzón. Er ist ZGF-Programmkoordinator für Kolumbien und Peru und hat uns bei der Übersetzung und Synchronisation von Enrique Herrera Sarmientos Interview geholfen. Bilder: Hier findet ihr einige Bilder zur Folge. Da einzelne Apps diese nicht anzeigen können, gibt es alle Bilder auch auf der ZGF-Webseite: Link zur Folgenseite Die Schülerinnen und Schüler der ZOO-AG vor ihrem selbst entworfenen Infostand zum Thema Meere: Auch der Blick hinter die Kulissen gehört zum Programm der Zoo-AG. Hier zum Beispiel im Frankfurter Exotarium: Enrique Herrera Sarmiento im Gespräch mit Indigenen:

  7. Lothar Frenz: Wer wird überleben?
    14.07., 10:0000:40:05

    Die Zukunft von Natur und Mensch Lothar Frenz war eigentlich schon überall: In Amazonien und Neuguinea, Tasmanien, Uganda und in der Mongolei. Dort hat er als Journalist für GEO und andere Naturdokumentationen gearbeitet. Zu seinen Veröffentlichungen gehören unter anderem das Buch «Lonesome George oder das Verschwinden der Arten» und «Das Naturbuch für Neugierige». Seit 2019 ist Lothar Botschafter der Loki-Schmidt-Stiftung, die sich deutschlandweit für den Schutz seltener Pflanzen und Tiere einsetzt. Im Interview spricht er mit Marco über sein Buch "Wer wird überleben?". (Link zum Buch) Darin schreibt er über die Auswirkungen der Arten- und Biodiversitätskrise für uns Menschen und die Probleme, die wir lösen müssen. Wie soll unsere Erde in Zukunft aussehen und welchen Planeten wollen wir unseren Kindern hinterlassen? Vor der Podcastaufzeichnung war Lothar zu Gast bei der "Veranstaltungsreihe Erlebnis Zoo - Abenteuer Naturschutz". (zur Veranstaltung) Dort sprechen Expertinnen und Experten aus Zoo, Forschung und Naturschutz im Zoo Frankfurt über ihre Arbeit; in Vorträgen, Lesungen oder Live Talks. Die kostenlosen Veranstaltungen finden immer am ersten Dienstag im Monat statt. Die Live Talks werden von Podcast-Host Marco Dinter moderiert.

  8. Bonus: Monitoring - ZGF-Expertin Freja Larsen im Gespräch
    07.07., 08:5400:32:57

    Original Interview auf Englisch Es ist nicht einfach, den Erfolg von Naturschutzarbeit zu messen. Was misst man da überhaupt? Biodiversität? Und wie geht das? Freja Larsen ist Monitoring and Evaluation Expertin bei der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt. Sie weiß, wie man einzelne Bestandteile eines Ökosystems messen kann. Das Interview wurde bereits in Folge 47 „Was ist das: Und wie zählt man das?“ mit einer deutschen Übersetzung veröffentlicht. Das hier ist die Originalaufnahme des Gesprächs zwischen Marco und Freja auf Englisch.

  9. Was ist was: Und wie zählt man das?
    30.06., 10:0000:39:33

    Wie Zoo und ZGF den Überblick behalten. Im Frankfurter Zoo leben mehr als 5000 Tiere (Wirbellose mal außen vor). Stand Ende Juni 2023. Da ist es gar nicht so leicht, alle zu kennen. Dabei ist es so wichtig: Je mehr man über ein Tier weiß, desto besser kann man in der Haltung auf das Tier eingehen. Die Tierärztinnen brauchen die Krankenakte, die Pflegerinnen und Pfleger den Ernährungsplan und die wissenschaftliche Abteilung muss gleich die ganze Verwandtschaft kennen – schließlich will man ja gesunde Tiere nachzüchten. Da kommt Einiges zusammen. Informationen, die früher in raumhohen Registern verwaltet wurden, liegen heute in einer zentralen Datenbank. Was die alles möglich macht, und wie damit die Tierhaltung verbessert werden kann, erklärt Kuratorin Dr. Sabrina Linn. In den Naturschutzprojekten der ZGF gibt es keine Datenbank mit komplettem Tierbestand. Wie auch? Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ZGF arbeiten in riesigen Wildnisgebieten mit unterschiedlichsten Lebensräumen. Dort kann man gar nicht alles zählen und das wäre auch wenig zielführend, erklärt Freja Larson. Sie ist Monitoring-Expertin und berichtet, welche Informationen genutzt werden, um die komplexen Ökosysteme besser zu verstehen. So kann die Biodiversität vor Ort erhalten werden. Aber was ist das eigentlich, Biodiversität? Im Gespräch: Vielen Dank an unsere Kollegin Elena Siebrecht vom ZGF-Grantmanagement! Sie spricht die deutsche Stimme von Freja Larsen. Bilder: Hier findet ihr einige Bilder zur Folge. Da einzelne Apps diese nicht anzeigen können, gibt es alle Bilder auch auf der ZGF-Webseite: Link zur Folgenseite

  10. Von Ara bis Zimtelfe: Fast alles über Vögel
    16.06., 11:2000:54:14

    Heute beginnen wir unsere Folge wie gewohnt im Frankfurter Zoo: In den Vogelbüschen können die Besucher durch begehbare Volieren spazieren und Hammerkopf und Bienenfresser aus der Nähe beobachten. Tierpflegerin Tatjana Broschwitz erklärt, welche besondere Artenmischung die Besucherinnen und Besucher des Zoos dort finden und was den Kahnschnabel so besonders macht. (Link zur Tieranlage) Gleich nebenan stehen die Faust-Vogelhallen. Dort wartet der Leiter der Wissenschaftlichen Abteilung des Zoos auf uns, Dr. Stefan Stadler. Er nimmt uns mit in den Juwelensaal und verrät, welche besondere Rolle der Zoo und er bei der Rettung der Soccorotaube spielen. In der Freiflughalle lauschen er und Moderator Marco dem Gesang der Vögel, der in vielen südostasiatischen Wäldern mittlerweile verstummt ist. Diesem Problem widmet sich die Silent-Forest-Kampagne des europäischen Zooverbandes. (Link zur Kampagne) Aus Peru zugeschaltet ist uns ZGF-Projektleiter Oscar Mujica. Er und sein Team kümmern sich um die Erhaltung des Manù-Nationalparks in Peru – und damit einem der artenreichsten Flecken der Welt. Oscar beschreibt, warum die biologische Vielfalt im Land so hoch ist, weshalb dort besonders viele Vogelarten anzutreffen sind und welche Rolle intakte Ökosysteme für unseren Morgenkaffee auch hier in Deutschland spielen. (Link zum ZGF-Projekt) Im Gespräch: Vielen Dank an unseren Kollegen Linus Bernhard aus der ZGF-Finanzabteilung! Er spricht die deutsche Stimme von Oscar Mujica. Bilder: Hier findet ihr einige Bilder zur Folge. Da einzelne Apps diese nicht anzeigen können, gibt es alle Bilder auch auf der ZGF-Webseite: Link zur Folgenseite

  11. Tilos wilde Reise: Der Affenschützer in Vietnam
    02.06., 10:0000:46:36

    Wie ein Diplomingenieur den Artenschutz prägte Obwohl die Weichen für sein Leben in der ehemaligen DDR anders gestellt wurden, unternahm Tilo Nadler Forschungsreisen in die Antarktis und später für die Zoologische Gesellschaft Frankfurt nach Vietnam. Hier gelangen ihm die ersten Filmaufnahmen des Delacour-Languren, einer hoch bedrohten Affenart. (Artsteckbrief) Nachdem zwei Delacour-Languren aus illegaler Haltung beschlagnahmt wurden und untergebracht werden mussten, gründete Tilo das Endangered Primate Rescue Center (EPRC), eine Auffangstation, die internationale Standards setzte. Dort werden nicht nur vom Aussterben bedrohte Primatenarten gehalten und nachgezüchtet. Die Zusammenarbeit mit Naturschutzbehörden, das Eindämmen von Wilderei und die Umweltbildung in der Region stehen ebenfalls im Fokus.(Homepage EPRC) Die Ausbildung jüngerer Generationen von Naturschützerinnen und Naturschützern war Tilo immer ein wichtiges Anliegen. Er rief beispielsweise ein Programm für Studierende ins Leben, die im Schutz für Primaten ausgebildet werden. Einer der Protegés von Tilo war Dr. Ha Than Long. Er leitet mittlerweile das ZGF-Schutzprogramm in den vietnamesischen Schutzgebieten von Kon Ka Kinh und Kon Chu Rang. (ZGF-Projektseite) Mehr Informationen zur heutigen Arbeit der ZGF in Vietnam gibt es in Folge 26 dieses Podcasts. Im Gespräch: Bilder: Hier findet ihr einige Bilder zur Folge. Da einzelne Apps diese nicht anzeigen können, gibt es alle Bilder auch auf der ZGF-Webseite: Link zur Folgenseite

  12. Goodbye Frankfurt: Der große Baumkänguru-Tausch
    19.05., 10:0000:44:56

    Wie Wimbe für den Artenschutz auf Reisen geht Früh morgens verladen Tierpflegerin Ann-Kathrin Will und Podcastmoderator Marco Dinter das Baumkänguru (Tierlexikon) Wimbe in den Zootransporter. Das Tier soll im Zoo Krefeld (Homepage) seinen neuen Partner treffen. Auf der Fahrt sprechen sie darüber, wie Tiertransporte ablaufen und was sie tun würden, wenn sie in einen Stau gerieten. Willfried Altmann (Zoo Frankfurt) und Thomas Hammer (Zoo Krefeld) pflegen seit mehreren Jahrzehnten Baumkängurus. Von ihnen erfährt Marco wie diese Tiere auf Papua-Neuguinea leben und was sie bedroht. Beide Zoos unterstützen die Organisation Tenkile Conservation Alliance (Homepage), die sich für den Schutz von Baumkängurus einsetzt. Warum die Baumkängurus zwischen den Zoos getauscht werden mussten, weiß Dr. Wolfang Dreßen, Direktor des Krefelder Zoos. Er führt das Erhaltungszuchtprogramm für diese Art, das EAZA ex-situ Programm (mehr Infos, englisch). Er erklärt, wie die Zoos zusammenarbeiten, um die Baumkängurus zu schützen. Im Gespräch: Ann-Kathrin "Anka" Will ist Tierpflegerin im Revier "Afrikasavanne" des Frankfurter Zoos. In diesem Revier leben Nashorn und Erdmännchen, Bartgeier und Baumkängurus. Ein Lieblingstier hat Anka jedoch nicht. Auch Willfried "Willi" Altmann arbeitet in der Afrikasavanne. Und das schon seit 47 Jahren. Er arbeitet gerne im Kiwizentrum, indem neben den Kiwis auch die Baumkängurus leben. Der Krefelder Tierpfleger Thomas Hammer hat jahrzehntelange Erfahrung in der Pflege von Baumkängurus. Sein Lieblingskänguru war Belisi, die Mutter von Wimbe, um die es in dieser Folge geht. Er kennt (fast) jedes Goodfellow-Baumkänguru mit Namen: Der Krefelder Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen führt das Erhaltungszuchtprogramm für diese Art. Bilder: Hier findet ihr einige Bilder zur Folge. Da einzelne Apps diese nicht anzeigen können, gibt es alle Bilder auch auf der ZGF-Webseite: Link zur Folgenseite Roadtrip mit Baumkänguru Ziel der Reise: Der Krefelder Zoo In der Pause kontrolliert Ann-Kathrin Will, ob es dem Tier gut geht. Fachgespräche: Ann-Kathrin Will und eine Kängurupflegerin aus Krefeld diskutieren die Haltung.

  13. Copy that: Funknetze im Serengeti Nationalpark (43)
    05.05., 10:0000:25:24

    Wie Ranger miteinander kommunizieren Die Parkranger des Serengeti-Nationalparks müssen eine Fläche von etwa 14.750 Quadratkilometern im Auge behalten. Diese Aufgabe erfordert viel Koordination und Logistik. Aber wer koordiniert die Ranger? Wie kommunizieren sie? Und welche Technik nutzen sie dafür? ZGF-Kollegin Nancy Kimuya berichtet vom Bau von 40 Meter hohen Türmen, einem digitalen Funknetz und Ortungsdiensten, die das Leben der Ranger sicherer machen und ihre Arbeit effizienter gestalten. Nancys Aufgabe ist es, Funknetze aufzubauen, damit die Parkranger erreichbar bleiben. Dr. Dennis Rentsch kennt als stellvertretender Direktor der ZGF-Projekte in Afrika viele Schutzgebiete auf dem Kontinent. Er berichtet, was die Arbeit der Parkranger in Afrika so besonders macht und wie die ZGF die tansanische Nationalparkbehörde in der Serengeti beim Aufbau von Funknetzen und Ortungsdiensten unterstützt. Deutscher Podcast-Preis: Hier könnt ihr für uns abstimmen.

  14. Sumatra: Wenn Nachbarn zur Gefahr werden
    21.04., 10:0000:30:18

    Von Menschen und Tigern Tiger sind Einzelgänger und kommen in der Natur nur zur Paarung zusammen. Tierpfleger Daniel Höflich erklärt Marco, wie der Frankfurter Zoo es geschafft hat, sein neues Tigerpaar aneinander zu gewöhnen und welche Risiken damit verbunden sind. (Link zur Pressemitteilung) In der Wildnis leben noch etwa 500 Sumatra-Tiger. Genau weiß man es nicht, da die Tiere sehr versteckt leben. Hilal Fikriansyah von der ZGF arbeitet im Naturschutzprogramm auf Sumatra. Hier können sich Tiger und Menschen sehr nah kommen - was für beide Seiten extrem gefährlich ist. Hilals Job ist es, Lösungen für eine sichere Ko-Existenz zu entwickeln. (Link zum ZGF-Projekt) Im Gespräch: Daniel Höflich ist stellvertretender Revierleiter im Ukumari-Land, dem Raubtierrevier des Frankfurter Zoos. Hier leben Tiger, Bären und einige kleinere Raubtiere. Der Indonesier Hilal Fikriansyah leitet die Wildlife Protection Unit der ZGF auf Sumatra. Ein Team, das Konflikte zwischen der lokalen Bevölkerung und Wildtieren auflöst. Vielen Dank an unseren Kollegen Sascha Huth aus der Zooverwaltung! Er spricht die deutsche Stimme von Hilal Fikriansyah. Bilder: Hier findet ihr einige Bilder zur Folge. Da einzelne Apps diese nicht anzeigen können, gibt es alle Bilder auch auf der ZGF-Webseite: Link zur Folgenseite

  15. Bonus: Original interview with FZS camera trap expert Adam F. Smith in English
    14.04., 10:0000:32:44

    Adam explains the value of camera traps for conservation Camera traps are an important tool for the protection of large wilderness areas. They are able to document animal populations over a long time period. Adam F. Smith is the FZS expert for camera traps. He already implemented studies at quite unusual sites, such as the Chernobyl Exclusion Zone and the Carpathian Mountains, both Ukraine. In this original interview (in English), Adam explains why his work is so important and why he has to yodle for it. Carpathian Mountains Adam Smith works for the FZS Europe department. For his PhD at the University of Freiburg, he works on wildlife monitoring using camera traps and GPS.

  16. Kennt ja kein Schwein: Kowaris
    07.04., 10:0000:22:32

    Von Beutegreifern mit Beutel Die australischen Kowaris leben aktuell nur in fünf europäischen Zoos. Astrid Parys, die Revierleiterin des Grzimekhauses, erklärt Marco die Lebensweise der Raubbeutler und verrät, warum sie auf die Frankfurter Kowarizucht besonders stolz ist. Für die Haltung von Kowaris sind „überdurchschnittliche Bemühungen“ nötig, sagt Dr. Johannes Köhler, der zuständige Kurator. Er weiß, wie wir gemeinsam mit anderen Zoos die Population der Kowaris erhalten können. Im Gespräch: Astrid Parys ist seit 1986 Tierpflegerin im Grzimekhaus. Mittlerweile leitet sie das Revier. Im größten Nachttierhaus Europas leben einige Tierarten, die den Besucherinnen und Besuchern vielleicht nicht sofort einfallen, wenn sie an "Zoo" denken. Der Kurator Dr. Johannes Köhler ist für den Tierbestand des Grzimekhauses zuständig. Wenn die Kowaris Nachwuchs haben, freut er sich - und muss versuchen, neue Halter für diese zu finden. Das ist nicht einfach, denn in Europa halten nur fünf Zoos diese Tierart. Bilder: Hier findet ihr einige Bilder zur Folge. Da einzelne Apps diese nicht anzeigen können, gibt es alle Bilder auch auf der ZGF-Webseite: Link zur Folgenseite "Ein bisschen wie ein kleiner Fuchs" beschreibt Astrid Parys die Kopfform der Kowaris. Da die Tiere Fleischfresser sind, liegt das nahe.

  17. Nacktmulle: Königin ohne Kleider
    24.03., 11:3500:30:53

    Von faszinierenden Nagetieren und engagierten Zoofreunden Die Nacktmullanlage im Frankfurter Grzimekhaus (Infos zum Grzimekhaus) wurde vom Verein der Zoo-Freunde Frankfurt finanziert. Interessierte finden Informationen zum Verein und zur Mitgliedschaft auf der Vereinshomepage. (zur Vereinshomepage) Wer mehr über die Nacktmulle erfahren möchte, sollte sich den Nacktmulltag am 26.03.23 im Frankfurter Zoo nicht entgehen lassen. (Infos zur Veranstaltung) Im Gespräch: Als Kurator betreut Dr. Johannes Köhler einen vielfältigen Tierbestand. Neben dem Exotarium (Terrarium und Aquarium) und den Raubtieren gehört auch das Grzimekhaus mit seinen Kleinsäugern dazu. Prof. Dr. Bruno Streit ist Ökologe, Professor für Ökologie und Evolution an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt und erster Vorsitzender des Vereins Zoo-Freunde Frankfurt e.V. https://fzs.org/wp-content/uploads/2023/03/bruno-streit-2_c_detlef-moebius.jpg Bilder: Hier findet ihr einige Bilder zur Folge. Da einzelne Apps diese nicht anzeigen können, gibt es alle Bilder auch auf der ZGF-Webseite: Link zur Folgenseite

  18. Kamerafallen: Sie sehen das, was du nicht siehst
    10.03., 10:0000:47:41

    Wie Zoo und ZGF moderne Technik für ihre Arbeit nutzen Im Zoo ist das Wohl der Tiere immer das Wichtigste. Aber was brauchen Sie nachts, wenn die meisten Tierpflegerinnen und Pfleger schlafen? Diese Frage möchte Jennifer Gübert vom Arbeitskreis Zootierbiologie der Goethe-Universität Frankfurt ein Forschungsprojekt beantworten. Ihre Zutaten: Eine Handvoll Zebras, ihr Nachtquartier, Nachtsichtkameras und eine künstliche Intelligenz, die die Filmaufnahmen auswerten kann. Arbeitskreis Zootierbiologie Kameras sind auch ein wichtiges Werkzeug für den Schutz von großen Wildnisgebieten. Sie können über lange Zeiträume Tierbestände dokumentieren und liefern Forschern damit wichtige Daten. Adam Smith ist der ZGF-Experte für Kamerafallen. Er hat Studien an ungewöhnlichen Orten durchgeführt, zum Beispiel in der Sperrzone des ehemaligen Atomkraftwerks von Tschernobyl in der Ukraine und in den tiefen Wäldern der Karpaten. Warum seine Arbeit wichtig ist und weshalb er dabei gerne jodelt, erklärt er in dieser Folge. Karpaten Vielen Dank an unseren Kollegen Christoph Bisenius aus dem ZGF-Afrikareferat! Er spricht die deutsche Stimme von Adam Smith. Im Gespräch: Jennifer Gübert ist Doktorandin im Arbeitskreis Zootierbiologie der Goethe-Universität Frankfurt. Für ihre Doktorarbeit hat sie das nächtliche Verhalten verschiedener afrikanischer Huftiere untersucht. Jennifer hat als Volontärin im Frankfurter Zoo gearbeitet und ist mittlerweile Kuratorin für Huftiere im Zoo Berlin. Adam Smith arbeitet im ZGF-Europareferat. Er beschäftigt sich in seiner Doktorarbeit an der Uni Freiburg mit dem Thema Wildtier-Monitoring, durch Kamerafallen und mit GPS-Sendern. Vielen Dank an unseren Kollegen Christoph Bisenius aus dem ZGF-Afrikareferat! Er spricht die deutsche Stimme von Adam Smith. Bilder: Hier findet ihr einige Bilder zur Folge. Da einzelne Apps diese nicht anzeigen können, gibt es alle Bilder auch auf der ZGF-Webseite: Link zur Folgenseite

  19. Kasachstan: The Esel has landed
    24.02., 10:1000:49:11

    Ein kleiner Schritt für einen Kulan, ein großer Schritt für den Naturschutz Nach fast 100 Jahren der Abwesenheit kehrt eine Schlüsselspezies der Steppe zurück nach Zentralkasachstan: die Kulane. Durch kontrollierte Wiederansiedlung der asiatischen Wildesel soll im Altyn Dala Projektgebiet (Link zur Projektseite) eine stabile Kulanpopulation neu etabliert werden. Die Esel nehmen einen wichtigen Platz im Gefüge des Ökosystems ein und balancieren das fragile Gefüge der Biodiversität der Steppe. Doch von alleine kommt die Art nicht wieder zurück, zerschnittene Lebensräume verhindern eine eigenmächtige Rückkehr. Deswegen hat die ZGF zusammen mit Partnerorganisationen ein Projekt zur Wiederansiedlung der Kulane (Link zum Projekt) gestartet. Beim Transport von Wildtieren ist oft die Expertise von Zootierärztinnen und -ärzten gefragt. Zoodirektorin und Tierärztin Dr. Christina Geiger hat bereits einen Transport von Kulanen begleitet und erklärt uns, worauf es dabei ankommt. Albert Salemgareyev leitet das Umsiedlungsprojekt von Kulanen in Kasachstan. Seit seiner Schulzeit setzt sich der Kasache für die Steppen seiner Heimat ein und weiß, welche wichtige Rolle die Kulane in den Grasgebieten spielen. Wenn die Kulane in ihrer neuen Heimat ankommen, werden sie einige Zeit beobachtet, um sicherzustellen, dass sie sich richtig eingewöhnen. ZGF-Mitarbeiterin Anne Dohrmann hat sich dafür warm angezogen. Sie berichtet Marco vom zuletzt durchgeführten Transport und den schwierigen Feldbedingungen für tiermedizinische Untersuchungen bei klirrender Kälte. Im Gespräch: Dr. Christina Geiger ist die Direktorin des Frankfurter Zoos. Als Tierärztin betreute sie vorher die Zootiere und reiste auch nach Kasachstan, um dort bei der Umsiedlung von Kulanen tiermedizinisch zu helfen. Experte für Kulan-Transporte: Albert Salemgareyev leitet das Wiederansiedlungsprojekt der Altyn Dala Conservation Initiative, einer Partnerorganisation der ZGF. Als angehende Tierärztin hat Anne Dohrmann Kulane beobachtet, um ihre Eingewöhnung zu dokumentieren. Dabei traf sie auf einige Herausforderungen, die ein Tiermedizinstudium nicht abdecken konnte. Vielen Dank an unseren Kollegen Robert Brozovic aus dem ZGF-Europareferat! Er spricht die deutsche Stimme von Albert Salemgareyev. Bilder: Hier findet ihr einige Bilder zur Folge. Da einzelne Apps diese nicht anzeigen können, gibt es alle Bilder auch auf der ZGF-Webseite: Link zur Folgenseite

  20. Bonus: Wildlife-Artist Wolfgang Weber im Interview (Teil 2)
    26.12., 10:0000:44:25

    Wolfgang Weber wurde 1936 geboren. Er berichtet von außergewöhnlichen Begegnungen mit Wildtieren, seinen unglaublichen Erlebnissen im damals noch jungen Zoo Frankfurt und seinen Abenteuern mit bekannten Naturfilmern. Sein Leben gleicht einem Abenteuerroman. Alle Besucherinnen und Besucher des Zoos Frankfurt kennen einige seiner Werke, die meisten, ohne es zu wissen. Warum? Das verraten wir in dieser Folge. Für die Zoologische Gesellschaft Frankfurt hat er beispielsweise das erste Gorilla-Logo gestaltet. Schon als Student arbeitete Wolfgang in den Semesterferien im Zoo, erlebte den Wiederaufbau nach dem Krieg und dessen Entwicklung zu einer wissenschaftlichen Institution. Nebenbei erklärt er, wie er im Haus von Gorillaforscherin Dian Fossey übernachtet hat, welches seiner Bilder bei Hollywoodschauspieler James Stewart im Schlafzimmer hing und was er von der heutigen Generation hält, die sich laut für den Naturschutz einsetzt. Es gibt also eine ganze Menge zu bereden. Wolfgang hat uns Anfang Dezember in sein Haus in Frankfurt eingeladen und sich richtig viel Zeit genommen. Macht es euch gemütlich, denn die zwei Interviewfolgen sind ein bisschen länger geworden. Die Reise lohnt sich. Versprochen. Noch ein kleiner Hinweis: Wir machen ab jetzt Winterpause und sind im Februar wieder mit neuen Folgen am Start. Links und Personen Wolfgangs Homepage ist nicht mehr ganz aktuell, aber trotzdem eine kleine Schatzkammer. Der Film „Drawn to the Wild” von Dieter Plage ist auf YouTube zu finden. Dieter Plage auf Wikipedia (DE). Alan Root auf Wikipedia (EN). #### #### Wolfgang Weber im Interview mit Marco Dinter Ikarus, der Silberrücken der Gruppe 5. Gezeichnet von Wolfgang Weber. Das Tigerbild, über das wir gleich zu Beginn der 2. Sonderfolge sprechen.

Zwei Paar lange Unterhosen, ein Betäubungsgewehr und mindestens eine Zahnbürste – das alles braucht man, um unseren Planeten zu retten. Vielleicht auch ein bisschen mehr, aber unbedingt Menschen, die mit Herz und Leidenschaft dabei sind. Um diese Menschen und ihre Abenteuer geht es bei „Hinter dem Zoo geht’s weiter“. Dabei können Hörerinnen und Hörer viel über praktischen Natur- und Artenschutz lernen: Warum hält ein Zoo bedrohte Arten? Wie siedelt man Nashörner an und wofür braucht eine Naturschutzorganisation eine kleine Airline? Der Podcast ist eine Co-Produktion der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und dem Zoo Frankfurt.