
Häufig erwähnt
Episoden
157- Update nach Sympatex-Skandal: Wie es mit Goetzpartners nach der Inhaftierung der Eigentümer weitergeht20.10., 03:0020.10.2024, 03:0000:19:04
Seit März dieses Jahres sitzen die Münchner Unternehmensberater Stephan Goetz und Stefan Sanktjohanser in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft München ermittelt wegen eines mutmaßlichen Millionenbetrugs bei dem Textilunternehmen Sympatex, das Goetz und Sanktjohanser über ihre Beratung Goetzpartners gehört. Es geht um Marktmanipulation und Anstiftung zur Untreue. Im November 2023 haben wir bei Handelsblatt Crime bereits eine Folge über den Sympatex-Skandal gemacht. Im Zuge eines radikalen Schuldenschnitts bei einer Unternehmensanleihe sollen die zwei bekannten Münchener Unternehmensberater und andere Beschuldigte Sympatex-Gläubiger getäuscht haben, so vermutet die Staatsanwaltschaft. Goetz und Sanktjohanser haben die Vorwürfe stets bestritten. Nun gibt es ein Update zu dem Fall und der Frage, wie es eigentlich mit dem Unternehmen der Inhaftierten weitergeht: Mehrere Führungskräfte der Gesellschaft wollen ihr Unternehmen von den beiden Firmengründern und Alleininhabern Stephan Goetz und Stefan Sanktjohanser übernehmen. Aber: Wie verkauft man eine Firma, deren Namensgeber wegen Betrugsverdachts hinter Gittern sitzt? Diese Fragen beantworten Ihnen die Handelsblatt-Journalistinnen Nele Dohmen und Tanja Kewes in dieser besonderen Podcast-Folge, die zuerst in unserem anderen Podcast, Handelsblatt Deals, erschienen ist. Exklusiv zur US-Wahl: Das digitale Handelsblatt 4 Wochen für 1 € und danach mit 40% Rabatt auf den Monatspreis weiterlesen. Dabei jederzeit flexibel kündbar. Mit diesem zeitlich begrenzten Vorteilsangebot bleiben Sie vor, während und nach den Präsidentschaftswahlen in den USA erstklassig informiert. Unsere Redakteure und Auslandskorrespondenten analysieren für Sie den historischen Wahlkampf in den USA und die Konsequenzen des jeweiligen Wahlausgangs für Deutschland, Europa und die Welt. Jetzt abonnieren: handelsblatt.com/us-angebot Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 275 Millionen Euro verschwunden – warum wohl 11.000 Anleger für die Pannen-Baustellen der Soravia-Gruppe zahlen müssen06.10., 03:0006.10.2024, 03:0001:09:39
Stellen Sie sich vor, Ihr hart erarbeitetes Erspartes ist plötzlich weg – genau das droht gerade 11.000 Anlegern in Deutschland, die mit ihrem Geld Baustellen des österreichischen Immobilienkonzerns Soravia finanzieren wollten. Es geht in dieser Folge um die Frage, wie sich eine dreistellige Millionensumme in kurzer Zeit in Luft auflösen konnte. Anleger und Experten wittern einen riesigen Skandal um den bis dato gut angesehenen Immobilienkonzern Soravia. Der Namensgeber Erwin Soravia ist zugleich der CEO und in Österreich eine bekannte Unternehmerpersönlichkeit. Aber, als dann Anfang 2022 Russland die Ukraine überfallen hat, traf das auch die Bauwirtschaft Deutschlands und Österreichs hart. Auch die Finanzierung von Soravias-Baustellen geriet in Schieflage. Nur ist das ganze Wahrheit? Gab es vielleicht auch Managementfehler? Verzockte der Konzern vielleicht gar die Millionen? Erwin Soravia hat einst versprochen, dass sein Unternehmen in einer Krise für die Anleger “geradestehen” werde. Diese Folge untersucht, wie der CEO zum eigenen Versprechen steht und wie ehrlich und transparent sein Konzern damit umging, als plötzlich viele Millionen Euro seiner Geldgeber in Gefahr gerieten. Warum Soravia mit dem „Sylter Hof“ in die Krise geriet Eklat im Beirat der Soravia-Fonds – Anlegerschützer verlassen die Gremien Schock für One-Group-Anleger – Wunsch-Sachwalter lehnt Mandat ab Mehrere Millionenprojekte stecken in Schwierigkeiten [Wie der Baukonzern Soravia hinter dem Rücken von 11.000 Anlegern umstrukturiert](https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilien-wie-der-baukonzern-soravia-hinter-dem-ruecken-von-11000-anlegern-umstrukturiert/100020551.html 11.000 Anleger warten auf Zinsen – One Group tauscht Führung aus) Immobilienfinanzierer One Group setzt Zinszahlungen für 11.000 Anleger aus Exklusiv zur US-Wahl: Das digitale Handelsblatt 4 Wochen für 1 € und danach mit 40% Rabatt auf den Monatspreis weiterlesen. Dabei jederzeit flexibel kündbar. Mit diesem zeitlich begrenzten Vorteilsangebot bleiben Sie vor, während und nach den Präsidentschaftswahlen in den USA erstklassig informiert. Unsere Redakteure und Auslandskorrespondenten analysieren für Sie den historischen Wahlkampf in den USA und die Konsequenzen des jeweiligen Wahlausgangs für Deutschland, Europa und die Welt. Jetzt abonnieren: handelsblatt.com/us-angebot Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Steuerskandal Cum-Ex: Wie NRW-Justizminister Benjamin Limbach seine beste Ermittlerin vergraulte22.09., 03:0022.09.2024, 03:0001:39:14
Zehn Jahre lang kämpfte Anne Brorhilker gegen Steuerhinterziehung. Alle ihre Anklagen in der Cum-Ex-Affäre endeten in Schuldsprüchen, die Arbeit der Ermittlerin brachte dem Fiskus mehrere hundert Millionen Euro ein. Trotzdem erlebte sie in ihrer Behörde Missgunst und Widerstand. Am Ende schmiss Brorhilker entnervt das Handtuch. Ihre Kündigung ist ein schwerer Verlust für den Rechtsstaat. Keine Staatsanwaltschaft Deutschlands hält einen Vergleich mit ihrer Ermittlungstruppe H aus. In Hamburg erkennen Kollegen bei einem Steuerschaden von 120 Millionen Euro nicht einmal einen Anfangsverdacht. In Stuttgart kommt ein Verfahren gegen die Landesbank Baden-Württemberg seit elf Jahren zu keinem Ende. In Düsseldorf und Berlin sieht es nicht besser aus. In dieser zweiten Folge des Zweiteilers von Handelsblatt-Crime Podcast spricht Host Ina Karabasz mit den Investigativ-Reportern Sönke Iwersen und Volker Votsmeier über die Hintergründe des Justiz-Desasters. Wir beleuchten die Spur, die aus der Traditionsbank M.M. Warburg direkt ins Kanzleramt führt. Wir beschreiben eine verhinderte Razzia. Und wir hören einen Justizminister, der mit zwei Zungen spricht. Mehr Artikel zum Thema: Wie Deutschlands erfolgreichste Staatsanwältin demontiert wird Kommentar: Zwischen Gier und Macht Kronzeuge im Cum-Ex-Skandal soll auf die Anklagebank Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrjournalismus Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Steuerskandal Cum-Ex: Leiter der Staatsanwaltschaft Köln greift Anne Brorhilker an08.09., 03:0008.09.2024, 03:0001:13:23
Steuersünder können aufatmen: der Staat hat im Steuerskandal Cum-Ex seine wichtigste Waffe verloren. Im April kündigte die Kölner Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker entnervt ihren Rückzug an. Dabei hatte niemand zuvor mehr Anklagen auf den Weg gebracht und all ihre Prozesse endeten in Schuldsprüchen. Brorhilkers Ermittlungen retteten dem Fiskus mehrere hundert Millionen Euro. Nun bezeichnet ihr direkter Vorgesetzter sie als allenfalls mäßige Beamtin. „Inhaltlich unzulänglich“, nennt Stephan Neuheuser, Chef der Staatsanwaltschaft Köln, die Arbeit von Brorhilker. Ihre Berichtsentwürfe seien „regelmäßig deutlich überarbeitungsbedürftig“ gewesen. Der Oberstaatsanwältin fehle das Verständnis für die Besonderheit der Cum-Ex-Verfahren. In dieser Podcast-Folge spricht Host Ina Karabasz mit den Investigativ-Reportern Sönke Iwersen und Volker Votsmeier über einen Steuerskandal, der nun zum Justizskandal wird. Jahrelang ließ die Kölner Staatsanwaltschaft Brorhilker bei ihren Cum-Ex-Ermittlungen im Stich. Dass ihr Vorgesetzter nun nachtritt, zeigt, welche Missgunst in der Behörde herrscht. Warum sich in der NRW-Justiz Leistung offenbar nicht lohnt, hören Sie in Folge I unseres Podcast über die Hintergründe des Rückzugs von Anne Brorhilker. Teil II folgt in zwei Wochen. Mehr Artikel zum Thema: Wie Deutschlands erfolgreichste Staatsanwältin demontiert wird Kommentar: Zwischen Gier und Macht Kronzeuge im Cum-Ex-Skandal soll auf die Anklagebank Helfen Sie uns, Ihr Hörerlebnis noch besser zu machen. Nehmen Sie an unserer Umfrage teil und sagen Sie uns, was Ihnen gefällt – und was nicht. Unter allen Teilnehmern verlosen wir 5x einen 50€ Wunschgutschein, der bei über 500 Partnern einlösbar ist! Hier geht es zur Umfrage. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrjournalismus Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Wirecard: Richter glaubt dem Ex-Chefbuchhalter nicht – und vielen Managern droht der finanzielle Ruin25.08., 03:0025.08.2024, 03:0000:43:48
Die Sommerpause im Wirecard-Strafprozess ist vorbei. Diese Woche stand der dritte Angeklagte vor Gericht und wir waren wieder live dabei. Der frühere Wirecard-Chefbuchhalter Stephan von Erffa ist im Strafprozess um den Milliardenbetrug vor dem Münchner Landgericht schwer unter Druck geraten. Der Vorsitzende Richter machte deutlich, dass er dem Manager an entscheidenden Stellen nicht glaubt. "Was Sie hier sagen, stimmt einfach nicht", rügte der Richter. Einen Irrtum halte er für ausgeschlossen. Währenddessen wachsen auch die finanziellen Sorgen von Erffas und anderer Ex-Wirecard-Manager. 17 ehemalige Führungskräfte müssen die Kosten für Anwälte und mögliche Schadenersatzzahlungen womöglich aus eigener Tasche zahlen. Der Grund? Die Managerhaftpflichtversicherungen verweigern die Zahlung. Die Anwälte von Ex-Chef Markus Braun haben deshalb schon hingeworfen. Für manchen Wirecard-Manager könnte der Rückzug der Versicherer gar den finanziellen Ruin bedeuten. In dieser Podcast-Folge spricht Host Solveig Gode mit den Investigativ-Reportern René Bender und Volker Votsmeier über die jüngste Entwicklung im Prozess. Sie erklären außerdem, was es damit auf sich hat, dass die Versicherer nicht mehr zahlen. Welche enormen Gehaltssprünge von Erffa einst bei Wirecard machte und wie es heute um seine Finanzen bestellt ist, hören Sie hier. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrjournalismus Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Interview mit Christoph Gröner: "Ich gehe den Weg konsequent zu Ende und ich ziehe alle Register"18.08., 00:0018.08.2024, 00:0000:32:32
Christoph Gröner ist einer der bekanntesten, aber auch streitbarsten Immobilienunternehmer Deutschlands. Das Handelsblatt hat in den vergangenen Monaten mehrfach über Schwierigkeiten in seiner Firmengruppe berichtet. Zahlreiche Gläubiger warteten auf Geld. Gröner zoffte sich deshalb mit dem Finanzamt, Handwerkern, Beratern und anderen Gläubigern wie etwa den Stadtwerken Leipzig. Mehrfach eskalierte die Situation, Tochterfirmen waren sogar mit Insolvenzanträgen konfrontiert. Dabei hatte Gröner sich noch im April im Gespräch mit dem Handelsblatt gelassen gegeben und signalisiert, er habe alles im Griff. Für diese Podcast-Folge ist Gröner ins Handelsblatt-Studio nach Düsseldorf gekommen und hat Antworten darauf gegeben, wie er mit all dem Ärger umgeht und wie er die aktuelle Situation seines Unternehmens bewertet. Hören Sie im Gespräch mit den Redakteuren Ina Karabasz, René Bender und Michael Verfürden, wie viel seines Geldes im Unternehmen steckt, mit welchen Zuschüssen Gröner glaubt, es wieder voranbringen zu können und auf wen er besonders wütend ist.
- Christoph Gröners Immobilienreich unter Druck: Verkaufte Porsches, verpfändete Kunst und Stress mit Gläubigern11.08., 03:0011.08.2024, 03:0000:50:55
Christoph Gröner ist einer der prominentesten und auch der umstrittensten Immobilienunternehmer Deutschlands. Er steht für die sprichwörtliche Karriere vom Tellerwäscher zum Millionär und hat eine milliardenschwere Firmengruppe aufgebaut. Für Gröner arbeiten Ex-Kanzleramtschef Ronald Pofalla und der ehemalige Ministerpräsident Günther Oettinger. Zu seinen engen Vertrauten gehörte jahrelang auch Ex-Kanzler Gerhard Schröder. Doch Gröner eckt auch regelmäßig an. Er stellte in der Vergangenheit seinen Reichtum zur Schau, gilt als Mann mit großem Ego und sehr streitbar. Nun ist er seit Monaten stark unter Druck. Er stritt sich mit dem Finanzamt, Handwerkern, Beratern und zahlreichen anderen Gläubigern. An zahlreichen Stellen eskalierte der Streit, Tochterfirmen waren sogar mit Insolvenzanträgen konfrontiert. Dabei hatte sich Gröner im Gespräch mit dem Handelsblatt noch im April sehr gelassen gegeben und signalisiert, er habe alles im Griff. Für diesen Podcast sprach das Handelsblatt noch einmal mit Christoph Gröner. Er kam dafür nach Düsseldorf und stellte sich zahlreichen Fragen. Doch dann wurde es kompliziert. In dieser Folge unterhält sich Podcast-Host Ina Karabasz mit den Investigativ-Reportern René Bender und Michel Verfürden darüber, wie Gröner tickt, wie es um sein Firmenimperium konkret steht und was es mit der verpfändeten Kunst, den verkauften Porsches und aufgegebenen Villen in Südfrankreich auf sich hat, über die sie gemeinsam mit dem Kollegen Lars-Marten Nagel zuletzt berichtet haben. Hören Sie auch, weshalb Christoph Gröner nach Düsseldorf kam, sich den Fragen des Handelsblatts im Studio stellte, aber die Antworten für diesen Podcast nicht freigeben wollte. Mehr zum Thema: Wie Bauunternehmer Christoph Gröner seine Gläubiger zappeln lässt Christoph Gröner verkauft Villen und Porsche, um seinem Unternehmen zu helfen Verwirrung um Insolvenzverfahren in der Gröner Group Für alle Hörerinnen und Hörer, die Zugriff auf die kompletten Handelsblatt-Inhalte genießen möchten, ist die Zeit jetzt günstig: Nur wenige Tage lang erhalten Sie das Handelsblatt gedruckt oder digital 12 Monate mit 50% Rabatt. Wer also alles wissen, aber nur die Hälfte zahlen will, sollte sich schnell unter handelsblatt.com/rabatt50 sein Vorteilsabo sichern. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Meet the Team: Ina Karabasz11.08., 02:3011.08.2024, 02:3000:15:39
In unserer Spezial-Mini-Serie „Meet the Team“ stellen wir Ihnen immer eine Person aus dem Handelsblatt-Crime-Team vor. In dieser Folge: unsere Podcast-Host Ina Karabasz. Ina Karabasz moderiert den Podcast Handelsblatt Crime seit Start des Formats. Mittlerweile ist sie außerdem Co-Ressortleiterin des Ressorts Unternehmen & Märkte. Ina ist schon seit Januar 2013 Redakteurin beim Handelsblatt, war selbst Reporterin im Unternehmensressort mit den Themenschwerpunkten Telekommunikation, Technologie und IT-Sicherheit. Seit 2018 leitete sie „Handelsblatt Live“. Im Juli 2022 wurde sie Ressortleiterin des neu geschaffenen Ressorts Podcast, Live und Video. Die studierte Volkswirtin ist Absolventin der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrjournalismus Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Vor Ort beim Wirecard-Prozess: Der dritte Angeklagte bricht sein Schweigen28.07., 03:0028.07.2024, 03:0000:59:14
Stephan von Erffa war langjähriger Chefbuchhalter und stellvertretender Finanzvorstand bei Wirecard. Als einziger der drei Angeklagten schwieg er im Strafprozess um den Milliardenbetrug beim ehemaligen Dax-Konzern rund eineinhalb Jahre lang. Nun hat von Erffa sein Schweigen gebrochen. Das hat auch damit zu tun, dass der Druck auf den Mann, der das Zahlenwerk Wirecards wohl so gut kannte, wie nur wenige andere Insider, zuletzt stark gestiegen ist. Seine Verteidiger wollten von Erffa für nicht schuldfähig erklären lassen, doch diese Strategie scheiterte. Der Richter stellte stattdessen zuletzt einen Strafrahmen von sechs bis acht Jahren Haft in Aussicht. Die Bedingung dafür: Ein Geständnis. Mehr als zwei Tage lang schilderte von Erffa seine Sicht der Dinge, die er auf mehr als 200 Seiten zusammengefasst hat. Ein Geständnis legte er nicht ab. Dafür schilderte von Erffa ausführlich, weshalb er überfordert war und von dem Betrug nichts mitbekommen haben will. Das Handelsblatt war im Gerichtsaal in der Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim live dabei und hakte bei wichtigen Beteiligten nach, unter anderem von Erffas Verteidigerin, Sprechern von Staatsanwaltschaft und Gericht und dem Anwalt des wohl größten Widersachers von Erffas. Das hören Sie auch in dieser Folge. Im Podcast spricht Host Solveig Gode mit den Investigativ-Reportern Michel Verfürden und René Bender darüber, wie sie Stephan von Erffa erlebt haben, wie sie seine Aussagen bewerten und weshalb die wirkliche Belastungsprobe für von Erffa erst noch kommt. Alle, die Zugriff auf die gesamten Handelsblatt-Inhalte genießen wollen, dürfen nicht unser aktuelles Sommer-Special verpassen: Sie können das digitale Handelsblatt jetzt 6 statt (der üblichen) 4 Wochen für nur 1 € testen. Und für alle neuen Leserinnen und Leser gibt’s zusätzlich die Chance auf einen wertvollen Gewinn. Neugierig? Alles zur Aktion unter handelsblatt.com/sommer24 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Meet the Team: Volker Votsmeier28.07., 02:5028.07.2024, 02:5000:17:32
In unserer Spezial-Mini-Serie „Meet the Team“ stellen wir Ihnen immer eine Person aus dem Handelsblatt-Crime-Team vor. In dieser Folge: Volker Votsmeier, Volker, geboren 1971, ist seit Februar 2015 Redakteur im Investigativ-Team des Handelsblatts. Er hat Volkswirtschaftslehre und Steuerrecht studiert und ist Absolvent der Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft. Zuvor arbeitete er als Ressortleiter bei der Fachzeitschrift „Juve“, für Capital, Financial Times Deutschland, Börse Online und Impulse. 2016 wurde er für seine Berichterstattung über den Cum-Ex-Skandal vom Medium Magazin als Wirtschaftsjournalist des Jahres in der Kategorie Verbraucher und Finanzen ausgezeichnet. Er erhielt 2018 den Hugo-Junkers-Preis sowie 2019 den Wächterpreis der Tagespresse und den Friedrich Vogel Preis. Alle, die Zugriff auf die gesamten Handelsblatt-Inhalte genießen wollen, dürfen nicht unser aktuelles Sommer-Special verpassen: Sie können das digitale Handelsblatt jetzt 6 statt (der üblichen) 4 Wochen für nur 1 € testen. Und für alle neuen Leserinnen und Leser gibt’s zusätzlich die Chance auf einen wertvollen Gewinn. Neugierig? Alles zur Aktion unter handelsblatt.com/sommer24 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Meet the Team: Lars-Marten Nagel14.07., 00:3514.07.2024, 00:3500:12:44
In unserer Spezial-Mini-Serie „Meet the Team“ stellen wir Ihnen immer eine Person aus dem Handelsblatt-Crime-Team vor. In dieser Folge: Lars-Marten Nagel. Lars-Marten Nagel recherchiert seit 2017 von Berlin aus für das Investigativ-Team des Handelsblatts. Seine Spezialgebiete sind Wirtschaftskriminalität, Rüstung, Lobbyismus und Datenrecherche. Davor schrieb er fünf Jahre für das Investigativ-Team der „Welt am Sonntag“. Weitere Stationen: Hamburger Abendblatt, Deutsche Presse-Agentur dpa, Volontariat bei der Magdeburger Volksstimme. Er hat Journalistik und Geschichte studiert an der Universität Leipzig und der Missouri School of Journalism. Sie erreichen ihn verschlüsselt unter der Threema-ID: TCRSH4K4 Alle, die Zugriff auf die gesamten Handelsblatt-Inhalte genießen wollen, dürfen nicht unser aktuelles Sommer-Special verpassen: Sie können das digitale Handelsblatt jetzt 6 statt (der üblichen) 4 Wochen für nur 1 € testen. Und für alle neuen Leserinnen und Leser gibt’s zusätzlich die Chance auf einen wertvollen Gewinn. Neugierig? Alles zur Aktion unter handelsblatt.com/sommer24 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Thomas Lloyd: Wie die populären Öko-Fonds in die Krise gerieten14.07., 00:3014.07.2024, 00:3001:05:27
Für Charlotte de Brabandt geht es um Leben und Tod. Im Februar 2023 stellten Ärzte Krebs bei ihr fest. Ihre Therapie verschlingt horrende Summen Geldes. Die 290.000 Euro hat sie bei Thomas Lloyd angelegt, das Geld könnte ihr nun helfen. Doch obwohl ihr „Härtefall“ vom Management anerkannt wurde, wartet de Brabandt seit mehr als einem Jahr auf die Rückzahlung – angeblich, weil ein Jahresabschluss für die Berechnung fehle. Was auf den ersten Blick ein tragischer Einzelfall zu sein scheint, könnte für rund 27.000 Anleger eine Warnung sein. Einst vertrauten sie den Versprechen von großartigen Geschäften mit erneuerbaren Energien auf den Philippinen und in Indien, die ThomasLloyd unter anderem von Terminator-Schauspieler und Ex-Gouverneur Arnold Schwarzenegger verbreiten ließ. Privatanleger steckten 750 Millionen Euro in die Fonds. Inzwischen herrscht Ernüchterung: Die Fonds-Bilanzen weisen Millionenverluste aus, es gibt Unstimmigkeiten und Widersprüche bei den Geschäften. Das Management von Thomas Lloyd bestreitet die Krise, vertröstet seine Geldgeber auf eine bessere Zukunft und spricht abstrakt von „stillen Reserven“ und „Aufwertungspotenzialen“. Recherchen das Handelsblatts zeigen jedoch, wie tief die Öko-Fonds der Cleantech-Reihe in der Krise stecken. Im Podcast sprechen Investigativ-Reporter Lars-Marten Nagel und Host Solveig Gode über ein Investmenthaus, das große finanzielle und ökologische Renditen versprach und dessen Anleger sich zunehmend um ihren Einsatz sorgen müssen. Mehr zum Thema: Was der Kampf einer Krebspatientin um ihr Geld über die Krise bei Thomas Lloyd verrät Schock für die Anleger: CTI-Fonds von Thomas Lloyd verzeichnen dreistelligen Millionenverlust Wie Anleger mit pseudogrünen Investments hintergangen werden ThomasLloyd stoppt Zahlungen – Anleger sind alarmiert Alle, die Zugriff auf die gesamten Handelsblatt-Inhalte genießen wollen, dürfen nicht unser aktuelles Sommer-Special verpassen: Sie können das digitale Handelsblatt jetzt 6 statt (der üblichen) 4 Wochen für nur 1 € testen. Und für alle neuen Leserinnen und Leser gibt’s zusätzlich die Chance auf einen wertvollen Gewinn. Neugierig? Alles zur Aktion unter handelsblatt.com/sommer24 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Der Fall Schlecker: Teil 2 – der Abstieg30.06., 00:3030.06.2024, 00:3001:25:30
Im Mai 2024 machten die Schleckers noch einmal Schlagzeilen. Eine Millionensumme mussten die Ehefrau und die Kinder von Anton Schlecker zahlen. Grund waren die Geschäfte des ehemaligen Drogeriekönigs. Schlecker entließ erfahrene Mitarbeiterinnen, um sie gleich danach in eine Leiharbeitsfirma zu verschieben – und für weniger Geld denselben Job machen zu lassen. Die Leiharbeitsfirma Meniar gründete Schlecker 2008. Zwei Jahre später warnte ihn sein neuer Finanzvorstand, das Unternehmen habe in den letzten fünf Jahren 400 Millionen Euro Minus gemacht. Schleckers Antwort: „Schreiben Sie das nicht auf. Wenn es auf dem Papier steht, dann wird es auch wahr.“ Der Abstieg von Anton Schlecker ist beispiellos in der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Im Podcast sprechen Investigativ-Chef Sönke Iwersen und Host Ina Karabasz über einen Wirtschaftskrimi und eine Familientragödie. Über einen engstirnigen Chef, der 20.000 Mitarbeiterinnen ihren Job kostete. Und über einen Vater, der seine Kinder ins Gefängnis führte. Mehr zum Thema: Der größenwahnsinnige König von Ehingen Schleckers letzte Rechnung Alle, die Zugriff auf die gesamten Handelsblatt-Inhalte genießen wollen, dürfen nicht unser aktuelles Sommer-Special verpassen: Sie können das digitale Handelsblatt jetzt 6 statt (der üblichen) 4 Wochen für nur 1 € testen. Und für alle neuen Leserinnen und Leser gibt’s zusätzlich die Chance auf einen wertvollen Gewinn. Neugierig? Alles zur Aktion unter handelsblatt.com/sommer24 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Meet the Team: Christian Heinemann30.06., 00:0030.06.2024, 00:0000:12:18
In unserer Spezial-Mini-Serie „Meet the Team“ stellen wir Ihnen immer eine Person aus dem Handelsblatt-Crime-Team vor. In dieser Folge: Christian Heinemann. Er ist seit den 1990er-Jahren als Audioproducer, Musiker und Sounddesigner in verschiedenen Audioformaten tätig, darunter Podcasts, Film, Fernsehen, Musik und Werbung. Seine berufliche Laufbahn begann mit einem Studium der Nachrichtentechnik in Düsseldorf, das er von 1990 bis 1993 absolvierte. Im Anschluss daran studierte er von 1993 bis 2000 Musikwissenschaft an der Universität zu Köln. Von 1993 bis 2002 arbeitete Heinemann zunächst als Tonassistent und später als Toningenieur in der Musik- und Werbeproduktion. Danach war er von 2002 bis 2020 als Audioproducer und Sounddesigner in der Filmtonpostproduktion tätig. Seit 2020 ist er Senior-Podcast-Producer beim Handelsblatt und der Wirtschaftswoche. Neben seiner Arbeit bei Handelsblatt und Wirtschaftswoche ist Heinemann Host des eigenen Musik-Podcasts „Wusst ich nich – Songs mit Story“, den er zusammen mit Matz Kastning moderiert. Bei Handelsblatt Crime ist er von Anfang an dabei. Alle, die Zugriff auf die gesamten Handelsblatt-Inhalte genießen wollen, dürfen nicht unser aktuelles Sommer-Special verpassen: Sie können das digitale Handelsblatt jetzt 6 statt (der üblichen) 4 Wochen für nur 1 € testen. Und für alle neuen Leserinnen und Leser gibt’s zusätzlich die Chance auf einen wertvollen Gewinn. Neugierig? Alles zur Aktion unter handelsblatt.com/sommer24 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Gericht bricht Cum-Ex-Prozess gegen Christian Olearius ab26.06., 08:3726.06.2024, 08:3700:33:46
Christian Olearius darf das Gericht in Bonn als freier Mann verlassen. Ohne Urteil, aber auch ohne Strafe. Dabei war der langjährige Chef der Hamburger Privatbank M.M. Warburg der besonders schweren Steuerhinterziehung angeklagt. 280 Millionen Euro soll der Schaden betragen, den die Allgemeinheit durch so genannte Cum-Ex-Geschäfte der M.M. Warburg erlitt. Olearius soll dabei eine entscheidende Rolle gespielt haben. Das spielt nun keine Rolle mehr. Olearius ist krank. Schon die letzten Verhandlungstage wurden auf 45 Minuten begrenzt. Nun stellte die Vorsitzende Richterin Marion Slota-Haaf das Verfahren ein. Olearius zeigte keine Reue und griff mit seinen finalen Worten im Gerichtsaal lieber die Staatsanwaltschaft und die Finanzaufsicht an. Seine Anwälte wollten sogar einen Freispruch für den Bankier, der bis zuletzt darum stritt, die Millionen aus der Steuerkasse behalten zu dürfen. Anlass für die Vorsitzende Richterin, ein paar Rechtsgrundsätze zu wiederholen. Im Podcast Handelsblatt Crime spricht Investigativ-Chef Sönke Iwersen mit Reporter Volker Votsmeier, der im Gerichtssaal war, als das historische Urteil fiel. Wie es dazu kam, wer das abgebrochene Verfahren bezahlen muss und warum es auch einen anderen Weg gäbe, mit derartigen Fällen umzugehen. Mehr zum Thema: Gericht stellt Verfahren gegen Olearius wegen Krankheit ein Das Ende des Prozesses gegen Olearius schadet dem Rechtsstaat Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Crime-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrjournalismus Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
- Der Fall Schlecker: Teil 1 – der Aufstieg16.06., 00:3016.06.2024, 00:3001:06:09
Jahrzehntelang prägten sie die Innenstädte und Vororte in Deutschland: die blau-weißen Schlecker-Filialen. In den engen Gängen arbeite meistens genau eine Vollzeit-Mitarbeiterin: die berühmte Schlecker-Frau. Schlecker eröffnete in den 90er Jahren eröffnete drei Filialen pro Tag – bis es irgendwann 14.000 Läden in 17 Ländern waren. Das Vermögen der Familie Schlecker wurde auf 2,3 Milliarden Euro geschätzt. Doch irgendwann fiel auf: Beim Umsatz fiel Schlecker immer mehr hinter die Konkurrenz zurück. Handelsblatt-Recherchen zeigten, dass Schlecker zwischen 2005 und 2010 mehr als 400 Millionen Euro Verlust schrieb. Ab 2011 mehrten sich nicht mehr die Produkte – sondern die Lücken in den Regalen. 2012 meldete Schlecker Insolvenz an. Zurück blieben mehr als eine Milliarde Euro Schulden. Anton Schlecker, seine Frau Christa und seine Kinder kamen wegen Insolvenzverschleppung, Untreue und Bankrott vor Gericht. 2017 wurde Anton Schlecker zu einer hohen Geldstrafe verurteilt, seine Kinder kamen ins Gefängnis. Seither ist es still geworden um die Schlecker. Aber nun, erst vor einigen Wochen, gab es doch noch mal eine Nachricht. Im ersten Teil von Handelsblatt Crime zum Fall Schlecker sprechen Investigativ-Chef Sönke Iwersen und Host Ina Karabasz über den Aufstieg Schleckers vom Metzer zum Kopf eines Drogerieimperiums. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Crime-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrjournalismus Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Meet the Team: Martin Murphy16.06., 00:0016.06.2024, 00:0000:12:24
In unserer Spezial-Mini-Serie "Meet the Team" stellen wir Ihnen immer eine Person aus dem Handelsblatt-Crime-Team vor. In dieser Folge: Martin Murphy. Martin ist Co-Ressortleiter des Investigativ-Teams. Er wuchs im Rheinland auf. Nach Stationen bei der Financial Times Deutschland und der Nachrichtenagentur dpa-AFX wechselte er im November 2008 zum Handelsblatt. Seit Januar 2015 kümmerte er sich als Chefreporter vor allem um Themen aus der Unternehmenswelt. Sein Schwerpunkt liegt dabei unter anderem auf den Themen Korruption und Kartellen. So arbeitete in jahrelanger Arbeit die Verfehlungen in den Reihen von Thyssen-Krupp auf, die den Industriekonzern an den Rand der Pleite geführt hatten. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Crime-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrjournalismus Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Der Bankenmanager und der Staatstrojaner02.06., 00:3002.06.2024, 00:3001:02:35
Ex-Bankenmanager Michael Meissner fürchtete wegen eines Gutachtens, mit der Spionagesoftware Pegasus ausgespäht worden zu sein. Der Fall war selbst für erfahrene IT-Forensiker ein Novum. Denn bislang sind kaum Fälle von Deutschen bekannt, auf deren Handy der Staatstrojaner der israelischen NSO Group gefunden wurde. Pegasus gilt als Waffe. Wer die Software auf einem Gerät installiert, macht die attackierte Person gläsern. Angreifer können nicht nur die Nachrichten, Passwörter und Fotos ihrer Ziele auslesen. Auf Knopfdruck schalten sie aus der Ferne ohne das Wissen des Besitzers auch Kamera und Mikrofon ein, um ihn zu überwachen. Im Podcast Handelsblatt Crime spricht Host Solveig Gode mit den Investigativ-Reportern René Bender und Michael Verfürden darüber, wie mächtig das Spionagetool Pegasus ist und wie die Behörden mit dem Fall Meissner umgehen. Transparenzhinweis: Ein zwischenzeitlich bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt geführtes Ermittlungsverfahren wurde im November 2025 eingestellt, wie ein Sprecher der Behörde dem Handelsblatt bestätigte. Der angezeigte Sachverhalt konnte demnach nicht verifiziert werden, da bei der Begutachtung keine Schadsoftware auf dem Mobiltelefon festgestellt worden sei. Wir haben den Text daher angepasst (Erstpublikation: 02.06.2024.). Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Crime-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrjournalismus Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Meet the Team: Vinzenz Neumaier02.06., 00:0002.06.2024, 00:0000:09:40
In einer neuen Spezial-Mini-Serie "Meet the Team" stellen wir Ihnen in den kommenden Wochen immer eine Person aus dem Handelsblatt-Crime-Team vor. In dieser Folge: Vinzenz Neumaier. Er arbeitet im Ressort Investigative Recherche des Handelsblatts. Zuvor hat er für mehrere Lokalzeitungen, die Süddeutsche Zeitung und die ZEIT gearbeitet. Hinweise an Vinzenz Neumaier gerne per E-Mail oder Threema: DXXBA9WD. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Crime-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrjournalismus Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Das geheimnisvolle Immobilienportfolio der Familie Benko19.05., 00:3019.05.2024, 00:3000:43:02
Der einstige Mehrfachmilliardär René Benko verdient eigenen Angaben zufolge nur noch 3.700 Euro im Monat. Seine Gläubiger, die rund zwei Milliarden Euro Forderungen gegen ihn angemeldet haben, wollen das nicht so hinnehmen. Sie suchen nach Geld, wo angeblich keines mehr ist – und wollen nun bei der Laura Privatstiftung der Familie Benko fündig geworden sein. Handelsblatt-Recherchen zeigen, dass langjährige Vertraute Benkos unter dem Dach der Stiftung ein riesiges Immobilienportfolio aufgebaut haben. Es reicht von unscheinbaren Altbauten in Chemnitz, Halle und Leipzig über Villen in Österreich bis hin zu den gefragtesten Objekten der deutschen Hauptstadt wie dem Berliner Schokoladenhaus. Nun suchen Benkos Gläubiger nach einem Weg, an dieses Vermögen heranzukommen. Im Podcast Handelsblatt Crime spricht Host Ina Karabasz mit den Investigativ-Reportern Martin Murphy und Michael Verfürden über das weit verzweigte Firmenkonstrukt, das hinter dem Schattenreich steht. Über die Chancen der Gläubiger, an die Immobilien heranzukommen. Und darüber, was René Benkos Mutter Ingeborg mit all dem zu tun hat. Mehr zum Thema: Wie René Benkos Vertraute ein geheimes Immobilienportfolio aufbauten Nächste Pleite aus dem Signa-Reich – Signa Retail mit Milliardenschulden Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Crime-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrjournalismus Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen