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112- How to: Sex in der Schwangerschaft22.12., 00:0122.12.2022, 00:0100:38:41
Die vielen Vorteile von Orgasmen vor und nach der Geburt Bessere Stimmung, besserer Schlaf, bessere Gesundheit und ein natürliches Schmerzmittel ist es noch dazu: Ein aktives Sexleben während der Schwangerschaft kommt mit zahlreichen Vorteilen. Doch in vielen Partnerschaften herrschen Unsicherheiten und Irrglauben. Findet mich mein Partner oder meine Partnerin überhaupt noch attraktiv? Was kriegt der Fötus mit? Könnte er durch eine zu ruppige Körperdrehung im Bett womöglich sogar verletzt werden? In ihrer unzensierten Podcast-Sprechstunde gibt Dr. Mandy Mangler diesmal eine Anleitung zum Orgasmus während dieser rund neun Monate. Zusammen mit Tagesspiegel-Redakteurin Esther Kogelboom und Anna Kemper (Zeit Magazin) spricht die Chefärztin für Gynäkologie darüber, was medizinische Studien zum Thema sagen. Sie erklärt, warum Ängste in den meisten Fällen unangebracht sind und was man falsch machen kann. Außerdem Thema in der Folge: Masturbation als Möglichkeit, wieso klassische Musik zwar auch gut für ungeborene Kind ist, aber nicht an den Effekt eines Orgasmus heranreicht und warum Sex trotzdem nicht in den Druck zur Selbstoptimierung abdriften sollte. ++++++++++ Sagt uns hier, was ihr über den Gyncast denkt. Als Geschenk könnt ihr den Tagesspiegel anschließend sechs Wochen gratis lesen. Folgt dem Gyncast auf Instagram: https://www.instagram.com/gyncast/?hl=de. Produktion: Hilda Lücker ++++++++++
- Geburtsvorbereitungskurse: Warum sind sie für Eltern so wichtig?24.11., 00:0124.11.2022, 00:0100:52:05
Mit Atemübungen und Aufklärung zur selbstbestimmten Entbindung Tief einatmen durch die Nase, kurz innehalten und jetzt die Luft in Stößen aus dem Mund pusten, sodass es klingt, als würde eine Lokomotive anfahren. Solche Techniken lernen angehende Eltern in Geburtsvorbereitungskursen. Sie sollen später bei der Entbindung helfen. "In der Geburtshilfe sagen wir Hebammen immer, dass ein offener Mund ein offener Muttermund ist", erklärt Claudia Rheinbay. Seit mehr als 30 Jahren bietet sie selber solche Kurse an. In der unzensierten Podcast-Sprechstunde erläutert sie, warum es in ihren Gruppen zur Geburtsvorbereitung allerdings um deutlich mehr geht als nur kollektive Hechelübungen. Im Gespräch mit Gynäkologie-Chefärztin Dr. Mandy Mangler und Anna Kemper (Zeit Magazin) gibt die leitende Hebamme einen Einblick, wie sie Mütter und Väter auf die Geburt ihres Kindes einstimmt und was man für eine möglichst selbstbestimmte Entbindung unbedingt wissen sollte. Denn nur, wer vorab umfassend über die Möglichkeiten moderner Medizin aufgeklärt werde und die eigenen Bedürfnisse überhaupt erst kennenlerne, könne später auch im Kreißsaal seine Wünsche gezielt benennen – trotz Wehen und Klinikstress. Zusammen mit dem Gyncast-Team spricht Rheinbay darüber, wie sie in ihren Kursen Schwangere bei der Angst vor Schmerzen unterstützt, mit welchen Tricks sie Begleitpersonen, Partner*innen und insbesondere Väter für ihre Unterstützerrolle während der Geburt trainiert, und warum auch Gespräche über Sexualität in der Schwangerschaft einen Platz in ihren Gruppen bekommen. Außerdem Thema im Podcast: Umschnall-Bäuche aus Silikon, Schallplatten im Elternschrank mit Aufnahmen von heftig atmenden Frauen und das jährliche Wiedersehen mit alten Kursteilnehmer*innen auf der Eislaufbahn. ++++++++++ Folgt dem Gyncast auf Instagram: https://www.instagram.com/gyncast/?hl=de. Link zum Bericht über außerklinische Geburten Produktion: Hilda Lücker ++++++++++
- Kreißsaal oder Couch: Wo will ich gebären?20.10., 00:0120.10.2022, 00:0100:46:03
Doktor Mangler hilft bei der Entscheidung Soll es die leicht esoterisch angehauchte Klinik mitten im Wald sein oder lieber das auf Effizienz getaktete Bettenhochhaus im Zentrum? Oder ist es nicht zu Hause am Ende doch am schönsten? Wer ein Kind bekommt, steht neben dem "Wann" und "Wie" vor allem vor der Frage nach dem "Wo". Denn obwohl statistisch ein Großteil der Deutschen für die Entbindung ganz klassisch aufs Krankenhaus setzt, sind die Optionen zumindest in den Großstädten vielseitig. In ihrer unzensierten Podcast-Sprechstunde klärt Chef-Gynäkologin Doktor Mandy Mangler diesmal darüber auf, für wen welcher Geburtsort der richtige ist. So klingt eine Hausgeburt beispielsweise schnell romantisch und die vertraute Umgebung kann tatsächlich einen positiven psychologischen Effekt haben. Bei medizinischen Notfällen wird die ärztliche Versorgung hingegen schwierig. Aber auch Klinik, Geburtshaus und Hebammenkreißsaal kommen mit eigenen Vor- und Nachteilen. Esther und Anna erzählen davon, nach welchen Kriterien sie die Kliniken für ihre Schwangerschaften ausgewählt haben. Dr. Mangler spricht hingegen darüber, wie sie die Entbindungen im eigenen Krankenhaus immer gleich als Selbstversuch und Qualitätstest inklusive Liste mit möglichen Verbesserungen genutzt hat. Außerdem Thema im Podcast: Schließungen von Geburtsstationen im ländlichen Raum, Excel-Tabellen für Klinik-Infoabende, was passiert, wenn alle Kreißsäle belegt sind und zum Abschluss eine Checkliste für alle, die in ihrer Entscheidung noch unsicher sind. ++++++++++ Folgt dem Gyncast auf Instagram: https://www.instagram.com/gyncast/?hl=de. Skript und Recherche: Farangies Ghafoor Produktion: Hilda Lücker ++++++++++
- Wenn Schwangerschaft krank macht29.09., 00:0129.09.2022, 00:0100:46:40
Diabetes und Präeklampsie Als wären die rund neun Monate nicht schon anstrengend genug. Schwangerschaften stellen das Immunsystem vor eine ganz besondere Herausforderung. Plötzlich muss der Körper einen Organismus versorgen und wachsen lassen, der zur Hälfte aus fremdem Genmaterial besteht. Normalerweise würde das Immunsystem gegenüber dem genetisch fremdartigen Fötus oder Embryo auf Angriff schalten. Um das zu verhindern, fährt der Körper sein Verteidigungssystem runter und wird dadurch anfälliger für Krankheiten. Und das ist nur der Anfang: Änderungen am Stoffwechsel, Probleme an der Plazenta, eine Vielzahl beunruhigender Symptome und eine Forschung, die an vielen Stellen noch nicht genau erklären kann, woher diese Probleme eigentlich kommen. In ihrer unzensierten Podcast-Sprechstunden gibt Chefärztin Dr. Mandy Mangler zusammen mit Esther und Anna diesmal einen Einblick in die Krankheiten, die den schwangeren Körper treffen können. Ganz wichtig zu erwähnen sind hier die Schwangerschaftsdiabetes und die Präeklampsie, früher auch als Schwangerschaftsvergiftung bekannt. Dr. Mangler erzählt aus ihrem Praxisalltag mit diesen Krankheiten, spricht über wichtige Testverfahren, Langzeitfolgen weit über die Geburt hinaus und wie eine Präeklampsie durch die begleitenden Krämpfe sogar in seltenen Fällen zu Hirnblutungen führen kann. Außerdem diskutieren die drei Podcasterinnen in dieser Folge über Bodyshaming bei werdenden Müttern, Risikofaktoren und Tipps zur Vorbeugung, den Zuckergehalt von Gurken und warum die meisten Fälle dank regelmäßiger Untersuchungen doch gut ausgehen. ++++++++++ Folgt dem Gyncast auf Instagram: https://www.instagram.com/gyncast/?hl=de. Skript und Recherche: Farangies Ghafoor Produktion: Hilda Lücker ++++++++++
- Hebamme gesucht?15.09., 00:0115.09.2022, 00:0101:01:38
Eine Geburtshelferin gibt Orientierungstipps Gefühlt geht der Stress schon mit dem positiven Schwangerschaftstest los. Denn so eine Geburt will gut geplant sein und zentral dafür ist natürlich eine begleitende Hebamme. Leider sind die oft noch schwieriger aufzutreiben als eine bezahlbare Fünf-Zimmer-Wohnung in Berlin-Mitte. In der unzensierte Podcast-Sprechstunde ist darum diesmal Claudia Rheinbey zu Gast, leitende Hebamme im AVK-Klinikum in Schöneberg. Zusammen mit Chef-Gynäkologin Dr. Mandy Mangler und Esther gibt die Geburtshelferin einen Einblick, warum sie sich trotz anfangs mieser Bezahlung für den Kreißsaal statt für ein Jurastudium entschieden hat. Zudem besprechen die drei, welchen Schikanen und Formen der Verfolgung der vor allem von Frauen ausgeübte Beruf über die Jahrhunderte ausgesetzt war. So wurden in Köln zu Beginn des 17. Jahrhunderts fast alle Hebammen als Hexen verbrannt. Heute sind es insbesondere die hohe Belastung und der niedrige Stundenlohn, der dafür sorgt, dass in den Krankenhäusern reihenweise Geburtshelfer:innen fehlen. Durchschnittlich blieben Berufsanfänger:innen nur vier Jahre in dem Job, ehe sie sich neuorientieren würden. Claudia Rheinbey hat darum Vorschläge, wie das Arbeitsumfeld wieder attraktiver werden kann. Dabei geht es vor allem um Respekt: im Umgang mit den Kolleg:innen, in der Vergütung, durch die Politik, von Seiten der Eltern und neuerdings auch beim Studium an den Universitäten. Außerdem beantwortet Rheinbey die wichtigsten aller Fragen: Wie komme ich denn nun eigentlich halbwegs verlässlich an eine Hebamme, wann sollte ich mit dem Rumtelefonieren anfangen und wer kümmert sich eigentlich um mich, wenn meine Suche am Ende erfolglos bleibt? ++++++++++ Folgt dem Gyncast auf Instagram: https://www.instagram.com/gyncast/?hl=de. Skript und Recherche: Farangies Ghafoor Produktion: Hilda Lücker ++++++++++
- Ultraschall – Das gläserne Baby01.09., 00:0101.09.2022, 00:0100:49:49
Was Eltern (nicht) wissen müssen Für viele Schwangere ist es ein emotionaler Moment, wenn sie nach den ersten paar Wochen zum ersten Mal ihren Embryo auf dem Monitor des Ultraschallgeräts sehen. Es ist ein Augenblick, wo Freude und Verunsicherung eng beieinanderliegen: Freude, wenn die Gynäkolog*in versichert, dass mit dem Embryo alles in Ordnung ist; Verunsicherung, wenn er noch nicht zeitgerecht entwickelt ist. Die Technik der Ultraschallgeräte hat sich in den vergangenen Jahrzehnten konstant weiterentwickelt. "Man muss fast fragen, was man noch nicht sehen kann", sagt Dr. Mandy Mangler in ihrer unzensierten Podcast-Sprechstunde. In der aktuellen Folge diskutiert die Chef-Gynäkologin, warum in der gleichen Zeit gerade auch das Recht auf Nichtwissen so essenziell für Schwangere geworden ist. So kann die Untersuchung per Ultraschall um einen NIPT erweitert werden, den nicht invasiven Pränataltest. Der wird seit Juli von den Krankenkassen übernommen. Und spätestens ab hier können die Testresultate werdende Eltern potentiell vor schwierige moralische Fragen stellen. Denn über den Bluttest lassen sich beim Ungeborenen Trisomien mit hoher Wahrscheinlichkeit feststellen. Schwangere müssen dann je nach Testresultat entscheiden, ob sie bereit sind, möglicherweise ein Kind mit Behinderung aufzuziehen oder ob sie eine Abtreibung durchführen lassen wollen. Außerdem spricht Dr. Mangler zusammen mit Esther und Anna darüber, warum das sogenannte Babykino seit 2021 aus Gesundheitsgründen verboten ist, wofür der transparente Glibber bei der Untersuchung da ist, was eine österreichische Brauereifamilie und Kartoffelkörbe mit der Entwicklung des Ultraschalls zu tun haben und ob die Gynäkologin schon mal eine Kuchenbestellung für eine Gender Reveal Party weiterleiten musste. ++++++++++ Folgt dem Gyncast auf Instagram: https://www.instagram.com/gyncast/?hl=de. Produktion: Hilda Lücker ++++++++++
- Bin ich asexuell?04.08., 00:0104.08.2022, 00:0100:28:26
Wenn hinter "gerade keine Lust" mehr steckt Ein Blick in wissenschaftliche Studien zeigt: Jede zehnte Frau berichtet über fehlende sexuelle Lust und Fantasien. Je nach Untersuchung steigt die Zahl sogar auf bis zu 50 Prozent. Der Fachbegriff für dieses mangelnde Lustempfinden lautet Hypoactive sexual desire disorder oder auch sexuelle Appetenzstörung. Bei einigen kommt dann die Frage auf, ob sie eventuell asexuell sein könnten, also ob sie grundsätzlich keine oder nur begrenzt sexuelle Anziehung verspüren. Vielleicht hatten sie in der Vergangenheit nur deshalb Sex, weil es ein:e Partner:in so von ihr wollte und es gewissermaßen sozial erwünscht war. Denn der sich reproduzierende Mensch gilt gesellschaftlich als die Norm. Wer keinen Sex hat oder will wird hingegen misstrauisch beäugt. Doch nicht jede Lustminderung bedeutet gleich, dass man asexuell ist. Für ihre unzensierte Podcast-Sprechstunde hat sich Dr. Mandy Mangler mit asexuellen Personen unterhalten und gefragt, wie das ist, wenn man keinerlei sexuelle Anziehung verspürt. Oder wenn man aromantisch ist, also keine romantische Anziehung empfindet. Oder wenn man romantische Anziehung spürt, aber dafür keine sexuelle Anziehung. Oder wenn man zwar keine sexuelle Anziehung empfindet, aber trotzdem Sex mit Menschen hat, weil es sich körperlich nicht weniger gut anfühlt. Denn unter dem Oberbegriff Asexualität kommen allerlei verschiedene Identitäten und Empfindungen zusammen. Zusammen mit Esther Kogelboom vom Tagesspiegel und Anna Kemper vom Zeit Magazin ergründet die Gynäkologie-Chefärztin in dieser Folge des Gyncasts, wo die Unterschiede zwischen einer Appetenzstörung und Asexualität liegen. Denn die Unterschiede zeigen sich sogar auf der Ebene von Gehirnreaktionen. Außerdem erklären die Podcasterinnen, mit welchen Tests und Überlegungen sich Unsichere vielleicht besser verorten können. ++++++++++ Folgt dem Gyncast auf Instagram: https://www.instagram.com/gyncast/?hl=de. Im Podcast verwenden wir Ausschnitte vom TikTok-Kanal von Amie Butler. Die kompletten Videos findet ihr hier und hier. Produktion: Hilda Lücker ++++++++++
- Mythos Jungfernhäutchen14.07., 00:0114.07.2022, 00:0100:40:44
Die schädlichen Irrglauben um das Hymen Eigentlich geht es nur um einen kleinen Schleimhautsaum. Trotzdem hat es in weiten Teilen der Welt Tradition, Menschen auf Grundlage des Jungfernhäutchens in Kategorien einzuteilen: Erwachsen oder noch Kind, reif oder unreif, sittsam oder verdorben. Dass diese Einteilungen wenig mit der Wirklichkeit oder korrektem anatomischen Wissen zu tun haben, ist dabei zweitrangig. In ihrer unzensierten Podcast-Sprechstunde bringt Dr. Mandy Mangler das Thema auf den Punkt: "Bei jeder Person mit Vagina kann diese Hautfalte gesehen werden, egal ob die Person Null mal, einmal oder 1000 Mal Sex hatte." Es sei egal, welches Alter die Person habe und ob sie Kinder geboren habe oder keine. Das auch vaginale Corona genannte Hymen werde zum Teil etwas mehr an den Rand gedrückt, aber es sei immer sichtbar. Es sei bizarr "wie viel Wichtigkeit wir dieser circa drei Millimeter hohen Hautfalte geben". Zusammen mit Esther und Anna bespricht die Gynäkologin diesmal, warum viele Männer anscheinend so eine große Angst vor sexuell selbstbestimmten Frauen haben, Jungfräulichkeit in der Bibel, was von Operationen zur angeblichen Hymen-Rekonstruktion zu halten ist und warum auch Ärzt*innen immer wieder absichtlich oder unabsichtlich zum Mythos Jungfernhäutchen beitragen. ++++++++++ Folgt dem Gyncast auf Instagram: https://www.instagram.com/gyncast/?hl=de. Die Umfrage findet ihr unter: tagesspiegel.de/gyn Produktion: Hilda Lücker ++++++++++
- Die Dos und Don'ts in der Schwangerschaft23.06., 00:0123.06.2022, 00:0100:37:10
Welches Essen, welcher Sport, welche Pillen In den rund neun Monaten bis zur Geburt kann einiges schiefgehen. Darum erklärt Gynäkologin Mandy Mangler in der aktuellen Folge ihrer unzensierten Podcast-Sprechstunde, was Schwangere aus medizinischer Sicht lieber tun oder sein lassen sollten. Schmerzmittel wie Aspirin sind beispielsweise zu Beginn der Schwangerschaft okay, können aber in späteren Monaten hingegen zu Problemen für den Fötus sorgen. Gleichzeitig diskutiert die Ärztin zusammen mit Anna Kemper vom Zeit-Magazin, warum sich Leute ständig in das Leben von Schwangeren einmischen. Dabei stehen die beiden Podcasterinnen vor der schwierigen Frage: Sollten wir uns lieber komplett aus dem Leben von Schwangeren raushalten und auf Selbstbestimmung setzen? Oder trägt dieser Ansatz zu einem überhöhten Bild der alleskönnenden Mutter bei, die jede Herausforderung selber bewältigen kann und folglich auch muss. Welche anderen Ansätze kann es geben, wo die Verantwortung für eine Schwangerschaft als Gemeinschaft übernommen wird, ohne dass es übergriffig wird? Dazwischen meldet sich immer wieder Esther Kogelboom vom Tagesspiegel per Sprachnachricht zu Wort und spricht darüber, auf welche Dinge sie in ihren Schwangerschaften auf keinen Fall verzichten wollte, was ihr gegen Rückschmerzen geholfen hat und sie erzählt von einem Besuch bei einer Masseurin mit Loch in der Matratze für ihren Babybauch. ++++++++++ Folgt dem Gyncast auf Instagram: https://www.instagram.com/gyncast/?hl=de. Produktion: Hilda Lücker ++++++++++
- Erbrechen ohne Ende in der Schwangerschaft26.05., 00:1026.05.2022, 00:1000:58:21
Die unterschätzten Folgen für Gesundheit und Psyche Man stelle sich folgende Filmszene aus einer typischen romantischen Komödie vor: Eine junge US-amerikanische Anwältin Mitte 30 bereitet sich gerade auf den Fall ihres Lebens vor. Sie hat ihre Karriere fest unter Kontrolle, mit dem Liebesleben ist es da ein bisschen schwieriger. Das letzte Date endete mit einem One-Night-Stand. Das ist jetzt ein paar Wochen her. Gerade sitzt die Frau in der U-Bahn zum Gericht. Dann wird ihr plötzlich übel und sie kotzt in ihre Handtasche. Für das in den Klischees der Rom-Coms versierte Publikum bleibt nur ein Schluss: Die Frau ist definitiv schwanger! Was auch sonst? Die sogenannte Morgenübelkeit gehört zu den typischen Problemchen, die wir mit der frühen Schwangerschaft verbinden. Doch wer sich als Betroffene zu laut über konstantes Kotzen beschwert, hört gerne, dass man sich doch nicht so anstellen solle. Schwangerschaft sei schließlich keine Krankheit und die Betroffene habe das Kind schließlich gewollt. Und das bisschen Erbrechen gehöre nunmal zum Wunder des Lebens dazu. In der aktuellen Folge ihrer unzensierte Sprechstunde erklärt Gynäkologin Dr. Mandy Mangler, wie sehr die Übelkeit in der Schwangerschaft das Leben von Betroffenen beeinträchtigen kann sowie die Folgen für Körper und Psyche. Warum will die Evolution, dass wir uns übergeben? Welche Mittel helfen? Und was hat es mit Hyperemesis Gravidarum auf sich? Bei dieser besonderen Form kann sich die Übelkeit über die komplette Schwangerschaft ziehen. Eine Betroffene erzählt im Podcast, wie sie sich teilweise 20 Mal am Tag übergeben hat und an welchen Ecken von Berlin sie überall schon hingekotzt hat. ++++++++++ Folgt dem Gyncast auf Instagram: https://www.instagram.com/gyncast/?hl=de. Produktion: Hilda Lücker ++++++++++
- Was bedeutet das Kauderwelsch im Mutterpass?07.05., 00:0107.05.2022, 00:0100:54:18
Alle Fremdwörter und Abkürzungen im Schwangerenpass erklärt QL, ATD, SSL, CTG, Rhesus-Faktor, Toxoplasmose und Fundusabstand: Im sogenannten Mutterpass sammeln sich allerlei wichtige Daten für Schwangere. Doch wer nicht gerade zufällig Medizin studiert hat, kommt hier bei einigen Abkürzungen und Fachbegriffen schnell ins Schwitzen. Darum hat sich Gynäkologin Dr. Mandy Mangler das kleine Heftchen mal vorgenommen. Im Podcast erklärt sie Seite für Seite alle Details zum Schwangerenpass. Mit Esther und Anna diskutiert die Ärztin diesmal, warum sogar die finanzielle Situation der werdenden Eltern hier dokumentiert wird und ob das eher übergriffig ist und Schikane oder zwingend notwendig, um mit den richtigen Hilfsangeboten Unterstützung leisten zu können. Zusammen klären die drei Podcasterinnen, wie es eigentlich um den digitalen Schwangerenpass steht und warum dieser zwar nach langer Wartezeit seit diesem Jahr theoretisch bereits genutzt werden könnte, in Wirklichkeit aber momentan nur auf dem Papier existiert. Außerdem spricht Dr. Mandy Mangler darüber, wo beim Pass noch Verbesserungsbedarf besteht, wie der Schwangerenpass in anderen Ländern aussieht und wie er Müttern in der DDR an langen Einkaufsschlangen helfen sollte. ++++++++++ Der Gyncast steht zur Wahl beim Publikumspreis des Deutschen Podcastpreis in der Kategorie Wissen. Stimmt gerne für uns ab (bis zum 8. Mai, 23:59 Uhr) unter https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/gyncast/ Die Autorin Marlene Hellene hat das Buch "Bauch frei!" geschrieben. Ihr findet sie hier auf Instagram. Folgt dem Gyncast auf Instagram: https://www.instagram.com/gyncast/?hl=de. Produktion: Hilda Lücker ++++++++++
- Die letzten Fragen vor der Schwangerschaft14.04., 00:0114.04.2022, 00:0100:51:12
In der Jubiläumsfolge gibt Dr. Mandy Mangler Antworten Es ging alles los mit der ersten Menstruation. So lautete das Thema der ersten Gyncast-Folge. Zwei Jahre ist das her. Seitdem spricht das Team um Gynäkologie-Chefärztin Dr. Mandy Mangler über alles Wissenswerte zum Thema Gesundheit, Reproduktion, Sexualität, Lust, aber auch Feminismus, Politik und Popkultur. Den roten Faden bildet dabei das Leben einer fiktiven jungen Person, die mittlerweile schon einiges erlebt hat: als Teenager die Entdeckung der eigenen Lust mit Vulva und Klitoris, später dann in den Zwanziger, die ersten Erfahrungen mit Geschlechtskrankheiten, eine Abtreibung, Übungen für den Beckenboden. 40 Folgen sind so bereits zusammengekommen. Jetzt mit Anfang 30 will sie ein Kind bekommen. Bevor es damit aber losgeht, antwortet Mandy Mangler zusammen mit Tagesspiegel-Redakteurin Esther Kogelboom und Anna Kemper vom Zeit-Magazin in dieser Jubiläumsfolge auf Fragen von Hörer:innen. So klärt die Ärztin diesmal darüber auf, wie natürliche Familienplanung funktionieren kann, was Statistiken zur durchschnittlichen Größe von Vulvalippen sagen, wie man in einer offenen Beziehung verhüten sollte und was sich die Evolution eigentlich dabei gedacht hat, dass Schwangerschaften so weh tun. ++++++++++ Folgt dem Gyncast auf Instagram: https://www.instagram.com/gyncast/?hl=de. Produktion: Hilda Lücker ++++++++++
- Macht durch Masturbation24.03., 00:0124.03.2022, 00:0100:37:36
Warum Solosex empowernd sein kann Masturbation könne etwas sehr Schönes sein. Erstens koste sie nichts, zweitens werde man auf keinen Fall schwanger und drittens sei das Risiko einer Geschlechtskrankheit minimal. Das sagt Gynäkologin Doktor Mandy Mangler in der aktuellen Folge des Gyncast-Podcasts. Darin geht es diesmal um die Frage, warum die Masturbation mit Vulva und Vagina extrem politisch sein kann. Denn lange wurde Solo-Sex nicht nur tabuisiert, sondern auch in die Nähe von psychischen Krankheiten und körperlichem Verfall gerückt. Zusammen mit Esther und Anna schaut die Chefärztin deshalb auf die unter Historiker:innen umstrittene Geschichte des Vibrators und der Hysterie, die Zukunft der Sextoys im Metaverse und macht eine Bestandaufnahme über die weibliche Masturbation. So sagt eine Studie, dass 91 Prozent der deutschen Frauen masturbieren, während sie in einer festen Beziehung sind. Kein Wunder also, dass Toy-Händler wie Amorelie jährlich einen Umsatz im zweistelligen Millionenbereich machen. Außerdem Fragen die drei in der Folge: Wie kann Masturbation in der Schwangerschaft helfen, ist Selbstbefriedigung förderlich für Partnerschaften, wie sehen Sexshop im Jahr 2022 aus und was sagt eigentlich Gott zu dem ganzen Thema? ++++++++++ Folgt dem Gyncast auf Instagram: https://www.instagram.com/gyncast/?hl=de. Produktion: Hilda Lücker ++++++++++
- Der Penis – Alle harten Fakten10.03., 00:0110.03.2022, 00:0100:40:38
Was braucht er und wer braucht ihn? Der Knochen im Penis eines durchschnittlichen Walrosses ist rund 60 Zentimeter lang. Damit haben die für ihre harten Paarungskämpfe bekannten Männchen den größten Penisknochen im kompletten Tierreich. Wenig erstaunlich, vermuten Evolutionsforscher*innen doch, dass der Knochen vor allem für Lebewesen hilfreich ist, die während der Penetration drauf achten müssen, dass ihnen nicht Konkurrenten in die Quere kommen. Beim Menschen hat die Evolution den Knochen hingegen wahrscheinlich auf Grund der monogamen Lebensweise abgeschafft. Hier fehlt der Knochen, evolutionär war das Modell "Schlappschwanz" anscheinend beim Menschen sinnvoller. In der neuen Folge ihrer unzensierter Podcast-Sprechstunde schaut Gynäkologin Dr. Mandy Mangler diesmal zur Abwechslung nicht auf Vulva und Vagina wie sonst in ihrem Podcast, sondern auf alle Fakten zum Penis: woraus ist er gemacht, was kann man mit ihm anstellen, was hat er für besondere Bedürfnisse, wie hält man ihn in Schuss und warum kann man ihn sich ohne Knochen trotzdem brechen? Den Blick auf den Penis nimmt Dr. Mangler außerdem als Anlass, um zusammen mit Esther und Anna Kemper über die mangelhafte Gesundheitsvorsorge bei Männern zu sprechen. Denn während Mädchen oft schon in jungen Jahren daran gewöhnt werden, regelmäßig in einer Gynäkologie-Praxis vorbeizuschauen, fehlt dieser Automatismus bei Jungs und vergleichbaren ärztlichen Einrichtungen. Außerdem stellen sich die drei Podcasterinnen die Frage, warum der Penis zwar gefühlt omnipräsent ist, man ihn aber abseits von Dickpics trotzdem eher selten öffentlich sieht. ++++++++++ Folgt dem Gyncast auf Instagram: https://www.instagram.com/gyncast/?hl=de. Produktion: Hilda Lücker ++++++++++
- Aborte – Wenn es einfach nicht klappen will24.02., 00:0124.02.2022, 00:0100:44:14
Kinderwunsch zwischen Hoffen und Bangen In der neuen Folge ihrer unzensierten Sprechstunde berichtet Gynäkologie-Chefärztin Mandy Mangler, was es mit Menschen macht, wenn es mit dem Kinderwunsch einfach nicht klappen will. So musste eine Freundin von ihr beispielsweise rund 20 Mal schwanger werden, bis es tatsächlich mit dem Kind klappte. Mediziner*innen sprechen bei mehreren verlorenen Schwangerschaften von habituellen Aborten. Häufig stoße man auf Schuldgefühle bei den Betroffenen. Gleichzeitig lasse sich bei habituellen Aborten in 40 Prozent keine genaue Ursache finden. Gemeinsam mit Esther und Anna erklärt Doktor Mangler, warum bei der Prävention in den vergangenen Jahre massiv reduziert wurde und warum das nichts schlechtes sein muss. Was wirklich hilft, besprechen die Podcasterinnen in der Folge. Außerdem geht es um Spätaborte. Davon spricht man, wenn eine Schwangerschaft zwischen der 13. und der 24. Woche endet. Mandy Mangler erzählt, wie Eltern mit dieser Erfahrung umgehen: "Es ist nicht nur furchtbar. Es kann, so seltsam das jetzt klingt, auch eine schöne Komponente haben". Es seien sehr emotionale Geburten für alle Beteiligten. Zwar gäbe es Paare, die das Baby nicht sehen wollen, die Mehrheit wolle das jedoch. Über die Gründe spricht sie im Podcast. ++++++++++ Kleine Korrektur: Mandy erwähnt in der Folge einen Artikel von Amnesty International. Gemeint war aber eigentlich dieser Text von der Deutschen Welle. Aber auch bei Amnesty gibt es zum Beispiel hier Infos zum Thema. Folgt dem Gyncast auf Instagram: https://www.instagram.com/gyncast/?hl=de. Produktion: Hilda ++++++++++
- Wenn die Schwangerschaft in den ersten Wochen endet20.01., 00:0120.01.2022, 00:0100:37:54
Über einen neuen Umgang mit sogenannten "Fehlgeburten" Jedes Jahr gibt es rund 23 Millionen Fehlgeburten auf der Welt. Umgerechnet ist das ungefähr eine von sieben Schwangerschaften, die so endet. Das geht aus einem Bericht hervor, den eine internationale Gruppe von Expert:innen im Fachmagazin "The Lancet" veröffentlicht hat. Auch das Podcastteam des Gyncast hat diese Erfahrung bereits machen müssen: Von ihren zusammengerechnet 14 Schwangerschaften endeten fünf mit einem Abort. In der neuen Folge der unzensierten Sprechstunde mit der Gynäkologin Doktor Mandy Mangler sprechen die drei Frauen über diese Erfahrungen und wie die Ärztin versucht, in ihrem Krankenhaus möglichst sensibel mit den zahlreichen Betroffenen umzugehen. In der Praxis hat sich nämlich gezeigt, dass längst nicht immer der gleiche medizinische Ansatz hilft oder notwendig ist. Außerdem bespricht Dr. Mangler, welche Faktoren das Risiko auf einen Abort erhöhen, warum die morgendliche Kaffeetasse nicht zu diesen gehört, welche Komplikationen es geben kann und warum eine sogenannte "Fehl"-Geburt kein Fehler der Betroffenen ist. ++++++++++ Im Podcast sprechen wir über die Geschichte der Schwangerschaftstests und zitieren dafür auch aus dem Blog der Hebamme Xenia. Vor dieser Folge konnte Esther mit der Soziologin Julia Böcker sprechen dürfen. Sie ist die Autorin des Buchs "Fehlgeburt und Stillgeburt – Eine Kultursoziologie der Verlusterfahrung" Folgt dem Gyncast auf Instagram: https://www.instagram.com/gyncast/?hl=de. Produktion: Hilda Lücker ++++++++++
- Biochemie der Befruchtung – So entsteht Leben23.12., 00:0123.12.2021, 00:0100:41:10
Wenn Eizelle und Spermium aufeinandertreffen Wer damals im Bio-Unterricht nicht richtig aufgepasst hat, könnte Schwierigkeiten bei dieser Frage haben: Was genau passiert bei einer Befruchtung? Gemeint ist jetzt nicht das Gerede über Bienen und Blüten, Klapperstörche oder zwei Menschen, die sich ganz doll lieb haben und sich dann tief in die Augen gucken. Sondern was geschieht da eigentlich auf Zellebene? Chefärztin und Gynäkologin Doktor Mandy Mangler erklärt in dieser Folge ihrer unzensierten Sprechstunde, was unter dem Mikroskop zu sehen ist, wenn Spermium und Eizelle aufeinandertreffen. Dabei wird sie unterstützt Esther und Anna. Im Gespräch kommen die Podcasterinnen zu dem Urteil: „Die Eizelle hat sozusagen die härteste Tür der Welt. Sobald auch nur einer drin ist, kommt keiner mehr rein. Im Vergleich dazu ist das Berghain echt lasch!“ ++++++++++ Jorinde Wiese hat uns auf die Namensverwechslung bei Jessica Ann Pin hingewiesen. Ihr Instagram-Profil findet ihr ihr. Mandy erwähnt in der Folge den Podcast "The Penis Project". Mehr dazu erfahrt ihr hier. Folgt dem Gyncast auf Instagram: https://www.instagram.com/gyncast/?hl=de. Produktion: Hilda Lücker ++++++++++
- Fertilität und Kinderwunsch – Bin ich bereit?02.12., 00:0102.12.2021, 00:0100:44:32
Was die Hormone verraten und wie mit Unsicherheit Geschäfte gemacht werden Bin ich zu jung? Bin ich schon zu alt? Bis zu welchem Alter kann ich eine Schwangerschaft noch aufschieben, ohne dass ich mich um meine Eizellen sorgen muss? Sind 35 Jahre okay? Wie ist es mit 38 Jahren? Oder 40? Frauen mit Kinderwunsch stehen vor schwierigen Fragen, wenn sie zwischen Karriere und Familienplanung entscheiden müssen. Und aktuell ist nicht abzusehen, dass sich diese Situation bald bessern würde. Bei Kinderbetreuung, fairerer Aufgabenverteilung unter Paaren und systematischen Veränderungen sind in naher Zukunft keine Revolutionen in Aussicht. Bleibt also nur, den eigenen Körper und die Fertilität im Blick zu behalten. Dr. Mandy Mangler erklärt, welche Faktoren dabei besonders wichtig sind. Welche Hormone lassen beispielsweise erkennen, wie viele Jahre man noch Kinder bekommen kann? Wie und wo kann ich diesen Wert überprüfen lassen? Und muss ich mir direkt Sorgen machen, wenn der Wert niedrig ist? Denn gerade beim Thema Kinderwunsch werden gerne auch unnötige Ängste verbreitet. So erzählt Dr. Mangler im Podcast von US-amerikanischen Start-ups, die mit Fruchtbarkeitstests und der Unsicherheit von Frauen Geld machen. Zusammen mit Esther und Anna spricht sie über die vielen (teuren) Wundermittel, die angeblich die Fertilität boosten sollen und erklärt, für wen Nahrungsergänzungsmittel tatsächlich in Frage kommen und ab wann Stress wirklich schädlich ist. Außerdem gibt es Tipps, wie sich die Hausarbeit und Betreuung unter Paaren vielleicht doch noch besser aufteilen lässt. ++++++++++ Folgt dem Gyncast auf Instagram: https://www.instagram.com/gyncast/?hl=de. Produktion: Hilda Lücker ++++++++++
- Vorbeugen, bitte!18.11., 00:0118.11.2021, 00:0100:38:21
So bleibt Frau gesund Den Spruch "Vorbeugen, bitte!" gibt es sonst eher bei der Prostata-Untersuchung zu hören. Aber auch Gynäkolog:innen haben immer wieder Anlass, ihre Patient:innen zum Vorbeugen aufzufordern – also zum gesundheitlichen Vorbeugen. Denn mit der richtigen Prophylaxe und regelmäßigen Vorsorge-Untersuchungen lässt sich das Risiko von schweren Erkrankungen statistisch stark reduzieren. Vorbeugen lohnt sich also. In der neuen Folge ihrer völlig unzensierten Sprechstunde verrät Chefärztin Doktor Mandy Mangler, mit welchen kleinen Veränderungen im Alltag Frauen den nächsten Besuch bei der Gynäkologin eventuell vermeiden können. Welchen Einfluss haben Rauchen und Alkohol genau? Ab welchem Alter werden welche Untersuchungen von der Krankenkasse übernommen? Und für wen lohnen sich die sogenannten IGEL-Leistungen, für die man selber zahlen muss? Und dann sind da noch die vielen Wundermittel, die angeblich gut für Vulva und Vagina sind: Yoni-Pearls, Jogurt und Vaginal-Duschen. Die Gynäkologin prüft, was davon wirken könnte und welche Produkte man von seinem Unterleib dringend fernhalten sollte. Außerdem geht es um die Bedeutung der Gene, warum man innerhalb von Familien unbedingt offener über Erkrankungen sprechen sollte und wieso auch die beste Prophylaxe keine absolute Sicherheit gibt. ++++++++++ Den Bericht des RKI zur gesundheitlichen Lage der Frauen in Deutschland könnt ihr hier kostenfrei runterladen. Die Analyse von Alena Schröder zum Wort Douchebag lest ihr auf der Website des SZ-Magazin. Folgt dem Gyncast auf Instagram: https://www.instagram.com/gyncast/?hl=de. Produktion: Hilda Lücker ++++++++++
- Genitalverstümmelung – Verbrechen an Körper und Seele04.11., 00:1004.11.2021, 00:1000:39:58
Warum FGM trotz Verboten fortbesteht Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind weltweit rund 250 Millionen Personen von Female Genital Mutilation betroffen – Genitalverstümmelung an Vulva und Klitoris. Die Betroffenen bleiben nicht selten traumatisiert zurück und ertragen massive Schmerzen. Ein lustvolles Erleben von Sexualität soll verunmöglicht werden. Ist der Eingriff besonders weitreichend, können selbst Urinieren und Menstruieren zur Tortur werden. In der aktuellen Folge ihrer gynäkologischen Sprechstunde schaut Chefärztin Mandy Mangler auf die psychischen und körperlichen Schäden, die mit Genitalverstümmelungen einhergehen. Zusammen mit Esther und Anna versucht sie zu verstehen, wieso die Praktik weiter existiert kann. Denn jede Vierte stirbt an den kurz- oder langfristigen Folgen. Dabei ist FGM, so die Abkürzung, längst in vielen Ländern verboten. In Somalia beispielsweise gab es in der Vergangenheit immer wieder Bestrebungen, die Praktik gesetzlich einzuschränken. Auf die Statistiken hatte das bislang praktisch keine Auswirkung. In dem Land an der ostafrikanischen Küste mit seiner langen Bürgerkriegsgeschichte sind noch immer rund 98 Prozent der Mädchen und Frauen betroffen. ++++++++++ Den Podcast End FGM des kenianischen Journalisten Jeremiah Kipanoi könnt ihr hier hören. Viele der Informationen aus unserer Folge kommen von der Organisation Terre des Femmes Mehr zur Desert Flower Foundation von Waris Dirie erfahrt ihr unter diesem Link. Wenn ihr das Berliner Desert Flower Center Waldfriede finanziell unterstützen wollt, könnt ihr das hier machen. Folgt dem Gyncast auf Instagram: https://www.instagram.com/gyncast/?hl=de. Produktion: Hilda Lücker ++++++++++