FUSSBALL MML

Micky Beisenherz, Maik Nöcker, Lucas Vogelsang
519
12.10.2026
Beschreibung
Fast könnte man denken, sie hätten sich einfach zufällig in Hamburg getroffen. An einem Montag nach der Bundesliga, in einem viel zu engen Raum, in dem irgendjemand sechs Dosen Red Bull und drei Mikros vergessen hatte. Das wäre die perfekte Legende, sie ließe sich gut erzählen. Am Abend nach dem dritten Glas Chianti. Und vielleicht stimmt sie sogar. Denn Fussball MML, das war eine Idee, aus dem Moment und aus einer Sehnsucht heraus. Ein Vorschlag, es mal zu versuchen, über Fußball reden und schauen, was dann passiert. Das eigentlich simple Rezept, die eigentlich simple Versuchsanordnung. Eine in die Jahre gekommene Boyband, die als Dreierkette Weltmeister werden wollte. So standen wir da, am Anfang. Drei Männer, die sich, mal beiläufig, mal absichtlich, über den Weg gelaufen waren. In den Stadien und den Studios dieses Landes. www.fussballmml.de Produziert von MML & Podstars by OMR.
Häufig erwähnt
  • Mike
  • Klopp
  • FC Bayern
  • Berlin
  • Borussia Dortmund
  • BVB
  • Werder Bremen
  • Freiburg
  • Jürgen Klopp
  • MML
  • Augsburg
  • Messi
  • Uli Hönes
  • Lukas
  • Miki
Episoden
  1. Lissabon, Kreta, Bad Homburg. Wir melden uns auch diesmal wieder aus den Herzen Europas, um über die Tränen des Wochenendes zu sprechen. Über die Freude und die Trauer. Sekt und Selters. In Bremen, in München und in Berlin. Weil sich die Bundesliga mal wieder von ihrer gefühligsten, vor Kitsch nur so triefenden Seite gezeigt hat. Als Rosamunde-Pilcher-Schmonzette, in der jede noch so krude Wendung möglich wurde. Ein FilmFilm, dessen Drehbuch selbst die Degeto mit Prügel bestraft hätte. Die Höhepunkte alle in der letzten Sekunde. Pfosten, Abstauber, Elfmeter. Ausgerechnet ist die Vokabel dazu. Und dann noch die Abschiede in Pastell, wieder Andrea Bocelli, dieses Winken mit sehr feuchten Taschentüchern. Darüber mussten wir natürlich sprechen. Und dabei auch die Kollegen und das Radio loben. Für die immer wieder tollen Texte, für die immer wieder wahnsinnig spannende Schlusskonferenz. Drama, Baby! Geht ins Ohr. Bleibt im Kopf. Also sagen wir am Ende dieser Saison auch noch mal Danke. Und Bidde! dazu. Weil es lustig war und emotional, schön blöd und unfassbar spannend. Unten zumindest. Und weil uns genau deshalb die Themen nie ausgehen. Weiter, immer weiter! Danke, Fußball! Du schillernde Diva im zu engen Trikot. Wir lieben dich. Und wünschen euch, liebe Hörer, deshalb wie immer viel Spaß mit dieser neuen Folge! Partner: http://blinkist.de/mml

  2. Während Micky und Maik weiterhin in der erzwungenen Isolation ihrer Quarantäne darben und sich dort allenfalls noch von Bananenscheiben und Goji-Beeren ernähren können, ist Lucas nach Griechenland gereist, um sich auf Rehhagels Spuren zu begeben. So meldet er sich quasi live vom Olymp, aus einem Land, blau und weiß die Flagge, in dem die Menschen noch an die Fußballgötter glauben und Otto sagen, wenn sie Trainer meinen. Kein schlechter Ort, so kurz vor der nächsten Europameisterschaft. Auch, weil man aus der Ferne einen guten Blick auf das Wochenende und die dazu gehörige Nachrichtenlage hat. Und, beim Zeus, da war was los. Historisch und hysterisch gesehen. Mit einem Rekord für die Ewigkeit und einem Jubel für den Moment. Mit Rettern und Geretteten. Und am Ende auch mit einem eigentlich überfälligen Abschied, die Raute auf gebrochenen Herzen. Das alles, auch die Tränen und den Jubel, haben wir nun also in Worte gegossen, die uns mal wieder verwundbar machen. Achilles-Verse. Aber egal. Denn es gilt auch hier, für uns und alle Bremer, der große Satz eines Ost-Berliner Boxtrainers, der in jeden Ring aber noch besser in diese Zeiten passt. Denk nicht am Schmerz, denk, watt weeß Icke, am Strand. Und damit, liebe Freunde, entlassen wir euch in den Tag und in diese Folge. Viel Spaß! - - Werbepartner - - - KoRo. Dein Onlineshop für naturbelassene und haltbare Lebensmittel mit der besten Qualität zum fairen Preis. Mit dem Code MML erhältst du 5% bei deiner nächsten Bestellung unter www.korodrogerie.de - - -

  3. DFB-Pokal-Finale! Und was darf natürlich nicht fehlen? Richtig! Die Volkswagen Tailgate Tour live - Mixed Zone! Dieses Mal als Warm Up vor dem großen Spiel – und in ganz besonderer Konstellation. Jochen Stutzky begrüßt MML-Podcaster Lucas Vogelsang und Slam-Poet Nils Straatmann. Während Lucas die BVB-Seite einnimmt, platziert sich Nils auf der Leipziger Bank. Das kann nur spannend werden! Neben Gesprächen mit Fans, teilen auch Terrence Boyd und Oliver Kirch ihre Expertise. Also: Einschalten, Anhören und Genießen!

  4. Leute, wir machen weiter, immer weiter! Trotz Corona, trotz Stubenarrest, trotz fiesem Fieber und hörbarem Husten. Ganz egal, ob in der Nachbarwohnung Lemon Tree am Klavier geübt oder der Körper vom eigenen Geist abgrätscht wird. Wir bleiben am Ball. Als Inzidenzer auf dem schmalen Grat zwischen Unruhe und Unglaube. Zwischen Spiel und Politik. Schüttelfrost vs. Nixon. Weil es unsere Pflicht ist, auch jetzt wieder für euch vorm Mikrofon zu sitzen, um all das einzuordnen, was nicht mehr einzufangen ist. In einer Welt, die aus den Fugen geraten ist. Bevölkert von Männern, die sich im Angesicht der Deutungshoheit zum Narren machen und Pressefreiheit zu oft mit Hofberichterstattung verwechseln. Weil sie gern große Köpfe wären, am Ende aber nur Kleintiere züchten. Und gern Hase hießen, um von all dem nichts wissen zu müssen. Gremien-Gremlins, mit allen Wassern gewaschen. Und da dahinter dann stehen noch mal ganz andere Typen. Wortbrüchige, die auf ihrer eigenen Insel leben. Einem eierlosen Eiland, in dem noch immer 1970 ist, das Vokabular und auch der Humor von damals überdauert haben, weshalb mittwoch Früh gleich wieder Herrentag ist. Dann sitzen sie am Stammtisch, in ihrem eigenen Stuhl. Dann fahren sie mit dem Bollerwagen hinein in den Sturm und wundern sich, dass sie hinterher allein im Regen stehen. Ohne Job oder Rückhalt. Hö Hö Hö, euer Jens. Ein schlechtes Beispiel von vielen. Natürlich mussten wir genau darüber sprechen. Rasselnd gegen Rassismus. Auch wenn es anstrengend war. Aber wir haben den Lungen das gegönnt. Und wünschen euch deshalb viel Spaß mit dieser neuen Folge!

  5. Lucas Vogelsang & Wolfram Eilenberger Zur Premiere der ZEITLUPEN hat Lucas Vogelsang seinen Freund, den Philosophen Wolfram Eilenberger getroffen. Auf'm Bero, ihrem gemeinsamen Zuhause, um über das Buch und den Fußball zu reden. Oder, um es mit Eilenberger zu sagen, über Tradition, Transzendenz, Transgression und Trauma. Der Rest war ein Reigen, mit Kneipe und Knalleffekt. Von Ost-Berlin hinaus in die Welt. Denn der Fußball schreibt die besten Geschichten. Viel Spaß!

  6. Leute, könnt ihr euch noch an jene Zeit erinnern, als wir alle gemeinsam zitternd in der Mauer standen, die Hand schützend vor dem noch nicht rasierten Gemächt, in Erwartung eines Freistoßes, der nicht geschossen, sondern, da gab es Gefühl und Geräusch gleich gratis dazu, tatsächlich geschrummt wurde, als also Männer am Sechzehner standen, die Eisenkarl hießen und Eisenfüße hatten, die jede Finte aber keine Gnade kannten, die also mit Hass in den Augen und Gewalt im Gelenk nicht nur auf den Kasten sondern direkt in unsere Seele zielten, mit wenig Anlauf und viel Überzeugung, könnt ihr euch daran noch erinnern? An damals? An jene Zeit also, als DFB-Präsidenten noch ehrlich unehrlich waren, Strauchdiebe im dornigen Dickicht der Korruption, Schmierenkomödianten mit Mercedesstern auf der Haube, Versicherungsvertreter mit Traumschiff-Toupet oder Ex-Journalisten mit sehr dünnen Handgelenken aber sehr dicken Uhren? Wisst ihr das noch? Ja? Dann versteht ihr uns sicher, unsere Wut, unsere Trauer, unsere Zweifel. Dieses Wundern von Fern. Über eine Gegenwart als Sketchparade, als gespielter Witz. Mit Männern, die sich hinter Mauern legen, als menschliches Schild. Jeder Klub nur noch Schützenverein. Als hätte die Angst nicht die Seele, sondern zuerst den Verstand aufgefressen. Das wirklich merkwürdige Abwehrverhalten geschäftsreifer Großverdiener zur Anstoßzeit. Und dahinter dann lauern Doktoren und Präsidenten, die nach hinten schauen, wenn sie nach vorne wollen, um mit braunen Begriffen schließlich dreckige Wäsche zu waschen. Mit Vergleichen, die hinken, als hätten sie selbst noch einen Klumpfuß in der Tür. Richter und Henker, als würde der moralische Kompass wieder nach unten zeigen. Ein vor allem teuflisches Pack, weshalb das hier beileibe nicht Goethe ist. Der Faust nur im Ohr, die schon geballte Faust bereits in der Tasche. So stehen wir dort, am Rande des Ganzen, und warten, bis der Vorgang fällt. Sind Souffleure und Publikum gleichermaßen, lachen und weinen stellvertretend, damit ihr es nicht müsst. Nur den Applaus, den Beifall am Ende, klatschnass oder staubtrocken, überlassen wir euch. Und wünschen deshalb wie immer viel Spaß auf den billigen Plätzen! + + + KoRo Drogerie www.korodrogerie.de 5% Gutscheincode: MML und CLARK Sichere Dir einen 30-Euro Amazon Gutschein: Anmeldung mit dem Code FUSSBALL30 unter www.clark.de (Deutschland), www.goclark.at (Österreich) oder direkt in der App. + + +

  7. Leute, erstmal mussten wir singen. Für Maik, zum Siebzigsten. Und dann die Kerzen ausblasen, um uns was wünschen zu können. Eine Liga ohne Leiden, zum Beispiel. Oder Interviews ohne Idiotien. Also Wahrheiten, die wir nicht erst vom Bildschirm abfilmen müssen. Und Zustände, die noch an Ort und Stelle hinterfragt werden. Mit Regeln, die nicht im Korsett ersticken, zu enge Krawatten um zu dicke Hälse, sondern beweglich bleiben wie das Spiel selbst. Neue Entscheidungen auch. Wir würden sie tragen, wie lässige Fliegen. Das wäre doch was. Das wäre dann unsere ganz eigene, gar nicht so kleine Utopie. Aber natürlich kennen auch wir die Zwänge der Realität. Viel Mauern, wenig Bande. Hin und wieder stoßen wir uns daran. Dann wissen wir nicht weiter. Weshalb wir auch heute mal wieder ganz vorne anfangen mussten. In München zum Beispiel, wo sie mit neuem Personal bald wieder die alten Geschichten erzählen wollen, weil der Mantel dann zur Trainingsjacke passen und selbst die erhobene Augenbraue sauber gezupft werden soll. Ein Alptraum in rosarot. Die Spannung jedenfalls, sie liegt mal wieder dahinter. In Frankfurt. Oder in Wolfsburg, diesmal wirklich Erlebnisstadt. Ab und an, so geht ja die Mär, hält der ICE dort nicht an. Am Samstag allerdings kam Dortmund mit der Lokomotive, mit dem vereinseigenen Polarexpress, der ohne Notbremse schlichtweg nicht aufzuhalten war. So riecht es am Phoenixsee, längst Ascheplatz im eigentlichen Sinne, wieder nach Champions League. Und außerdem, Randnotiz und eher ein Gag fürs Ohr, war nach über 20 Jahren, mal wieder ein Ridle an einem Dortmunder Treffer beteiligt. Der Baku, sie werden ihn Air nennen, weil er sich danach am liebsten in Luft aufgelöst hätte. Auf Schalke, also nicht weit weg von Dortmund, aber doch sehr weit weg von der Champions League, wird derweil weiter an der schlimmsten Saison der Vereinsgeschichte gearbeitet. Mit Jagdszenen aus dem Hooligan-Lehrbuch und einer Personalpolitik, die entweder von kompletter Ignoranz oder einem bitterbösen, historisch begründeten Zynismus getrieben wird. Denn die Schalker, so viel kann man verraten, sind gerade darum bemüht, auch noch den schlechtesten Rückpass aufzunehmen, während in Hamburg, zum Unmut vieler Hamburger übrigens, immer noch gespielt wird. Das ist natürlich die große Tristesse, weshalb wir hintenraus jetzt zwingend noch ein paar schöne Worte verlieren müssen. Über einen Verein, der endlich wieder singen und lachen darf, weil er in den vergangenen drei Monaten doch wirklich zu sich selbst zurückgefunden hat. Mit einem, Obacht jetzt, ganz neuen Mainz-Set. Darauf einen Tusch. Die Mainzer sind, Bo Svensson sei Dank, jetzt wieder der aufregende Konfettiverein, der selbst Karneval feiert, während er dem Meister die Party versaut. Und damit, Boyband und Bütten, macht dann auch die Liga wieder Spaß. Hoffen wir, dass es so bleibt. Denn, ihr wisst ja, nach dem Lob ist vor dem Fluch. Bis dahin aber wünschen wir euch viel Spaß mit der neuen Folge! Werbepartner dieser Folge ist die KoRo Drogerie. Schaue unter www.korodrogerie.de vorbei und sichere Dir mit dem Gutscheincode MML 5% auf Deine Bestellung! Den Trailer zum Film-Tipp 66/67 - Fairplay war gestern, findet ihr hier: https://youtu.be/snFn_goxnsQ

  8. 21.04.2021
    37 min

    Leute, Wir konnten nicht anders. Wir mussten noch mal. Wegen der Scheiße mit der Super League und wegen Schalke in der Zweiten Liga. Deshalb gibt es jetzt noch eine Folge. Als Brennpunkt, mit mächtig Feuer unterm Hintern. Aus Wut, aus Erleichterung, aus Versehen. Ein Zwischenruf, dem jedes Triumphgeheul fehlt. Eine Reaktion, leise fast. Beklommen im Grunde. Zaghaftbefehl. So haben wir unser Stethoskop noch einmal an die Fanseele gehalten. Mit wirklich freundlichen Grüßen aber ohne Häme für alle Schalker. Ein Abstieg ist immer schmerzhaft, das wissen wir. Zu den Jagdszenen an der Arena allerdings ist auch uns erstmal nicht viel eingefallen. Ganz so, als hätten uns dort, im Angesicht des Irrsinns, die richtigen Worte gefehlt. Aber ihr kennt uns, wir machen das noch. Und sicher auch wett. Mit dem nötigen Abstand. Alsbald schon, den nach der Folge ist ja bekanntlich vor der Folge. Also viel Spaß und bis gleich!

  9. 20.04.2021
    82 min

    Leute, Auch wir haben gestern gegründet. Allerdings eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung und keine Liga mit beschissener Haltung. Und weil dem so ist, gehen wir heute natürlich mit Rückenwind ins Gegenpressing, um uns auf der Insel einer vermeintlich moralischen Überlegenheit mal richtig einen von der Palme zu wedeln. Denn so stehen wir dort. Drei Wichserse, die von Romantik reden, während der Sand unter ihren Füßen asphaltiert wird. Drei Affen am Ufer, die sich am Kopf kratzen, während im seichten Wasser Immobilienhaie treiben, der Dschungel hinter ihnen bereits gerodet wird. Drei Haudegen, die mit dem Säbel rasseln, obwohl ihre Klingen längst stumpf sind. Narren im Nichts, allein und weitestgehend ratlos, die vom Fußball zurück gelassen wurden. Schiffbrüchige, die am Scheißberg zerschellt sind, weil die Könige der Welt keinen Pfifferling geben, während sie ihr Geld auch ohne uns scheffeln. So sind wir längst Teil eines Spiels, in dem es auf den Rängen nichts mehr zu gewinnen gibt. Was uns aber nicht davon abgehalten hat, genau darüber viele Worte zu verlieren. Denn Schweigen, das können wir nicht. Schweigen kann nur Brazzo. Der Grüßgott Fella aus Bayern, der bosnische Buster Keaton. Und mit dem haben wir bis auf die Klamotten nun wirklich nichts gemein. So gilt dann auch weiterhin: In Westen nichts neues. Und wenn der Hansi mag, kann er auch bei uns anfangen. Inne Firma, als Kollege. Wir hamm ja jetzt eine. Also viel Spaß damit!

  10. 14.04.2021
    4 min

    Spotify Podigee

  11. Leute, wir sind jetzt also vier Jahre alt, Kindergeburtstag. Und das haben wir natürlich angemessen gefeiert. Mit wirklich schlechten Wortspielen, mit nicht nur kühnen, sondern auch vollkommen haltlosen Thesen. Mit obszönen Gesten zudem und abgetakelten Gags noch dazu. Eben genau so, wie ihr uns kennt. Überpünktlich und unterirdisch, oder genau andersherum. Drei Männer jedenfalls, die ihre anale Phase noch immer für die Crunchtime halten. Drei Marionettenspieler, die mit den Puppen tanzen, bis sie den Faden verlieren. Drei Podcastpimps, die gar nicht merken, dass man ihnen jede Woche wieder Strapse anzieht, um sie für Hartgeld auf die Brache hinter den Hauptbahnhof zu stellen. Drei Schlafschafe also, die sich ständig in die Wolle kriegen und trotzdem ungeschoren davon kommen. Weil sie um keine Antwort verlegen sind, selbst wenn sie die Fragen nicht kennen. Weil sie alle Meinungen haben und alle Lachers noch oben drauf. Und weil sie sich mittlerweile verlassen können, auf die Technik im Studio. Und auf die Leute da draußen. Den Elefantenpimmel dicht an den Lippen, die Fans lautstark im Hinterkopf. So wird es jedes Mal, was ist. Mein, unser, euer MML. Und weil das so ist und weil man die Feste gerade jetzt und mehr denn je feiern sollte, wie sie fallen, gab es mittendrin noch eine Überraschung, die so klingt, als hätten wir am Ende auch das Rad noch erfunden. Mit Kerzen in der Torte und einer Träne im Knopfloch. Ach ja, um Fußball ging es natürlich auch. Ein bisschen, am Rande. Also alles wie immer. Danke für vier Jahre Fussball MML und viel Spaß mit der neuen Folge!

  12. Fußball MML ist zurück bei SPORT1! Das Nachspiel des Pokal-Viertelfinale steht an – und somit sind Maik Nöcker, Micky Beisenherz und Lucas Vogelsang wieder in der Volkswagen Tailgate Tour Live anzutreffen! Neben der Diskussion über das Pokalspiel zwischen Bremen und Regensburg, sieht man die MML-Podcaster in besonderer Konstellation. Gemeinsam mit Hartwig Thöne, Jana Wosnitza, Thomas Helmer und Ewald Lienen diskutieren die drei im SPORT1 Fantalk über das Champions League Spiel zwischen PSG und Bayern. Außerdem: Maik Nöcker bekommt Komplimente über sein Outfit, Abschweifen ist wie immer Konzept – und Poetry Slammer Nils fasst das Pokal-Viertelfinale wieder in lyrischer Form zusammen! Da hat sich das Warten auf jeden Fall gelohnt!

  13. Leute, das Ding ist durch, die Meisterschaft entschieden. Und wir sitzen wie begossene Pudel am Katzentisch der Ernüchterung, wo wir verbissen auf den letzten Brotkrumen kauen, die man uns hingeworfen hat. Damals, am Anfang dieser Saison, die so anders sein sollte und dabei doch wieder ist wie alle anderen seit 2013. Der Meister kommt aus München, während die Rechtfertigungen und Ausreden, die Kapitulation und die Erschöpfung in Dortmund zuhause sind. Dort war am Wochenende mal wieder Finale daheim. Nur hatten das die meisten Spieler ganz offensichtlich nicht mitbekommen. So bewarb sich Emre Can mit seinem nahezu körperlosen Auftritt erst für einen Platz in der Conference League, um später dann durchaus zweikampfstark aber ebenso uneinsichtig vor die Mikrofone zu treten. Auch er, das ist sicher, hat die Champions League Hymne als Klingelton. Aber immerhin, das wissen wir seit vergangener Woche, wird zumindest ein Dortmunder im kommenden Jahr wieder bei den Großen mitspielen. Barcelona, Madrid, Hauptsache Raiola. Wäre Haaland Rapper, der dicke Italiener wäre sein überaus behaarter Rücken. Was uns ohne Überleitung aber mit einer gewissen Übelkeit gleich nach Berlin bringt, wo sich Anstand und Moral ebenfalls einen Brückentag genommen haben. Denn dort nun ist Pal Dardai vor Schreck der 150 Euro Rotwein aus der Nase gelaufen, nachdem sein Torwarttrainer Zsolt Petry der regierungsnahen Zeitung Magyar Nemzet ein stramm rechtes Interview gegeben hat, in dem er nicht nur seinen Leipziger Landsmann Peter Gulacsi wegen dessen Einsatz für die Rechte Homosexueller kritisierte, sondern auch gleich noch die kontinentale Flüchtlingspolitik. Zsolt und Vorurteil. Schlimmer wäre es für die Hertha wohl nur gewesen, wenn Salomon Kalou das Interview auch noch für Facebook Live mitgeschnitten hätte. So bleiben aber, mit Blick auf Gulacsi und Petry, zumindest zwei Erkenntnisse hängen. Erstens, es macht sehr wohl einen Unterschied, hinter welchem Orban man steht. Und, zweitens, der gute Petry trägt seinen Nachnamen durchaus zurecht. Frauke jedenfalls gefällt das. In diesen Sinne: Petry Heil. Und viel Spaß mit der Folge. Visual Vest: www.visualvest.de/mml Gutscheincode: MML Wechselpilot: https://www.wechselpilot.com/mml/ Gutscheincode: 15MML

  14. Leute, heute ging es endlich mal wieder um jene Dinge, die uns besonders am Herzen liegen. Das Fernsehen und die alte BRD. Zwei alte Bekannte, die noch immer beste Unterhaltung bieten, sobald sie aufeinandertreffen. Auf Jagdschlössern. Oder in der bunten Kulisse der Sportschau. Weshalb wir uns am Wochenende, so hieß das früher, viereckige Augen geholt haben, weil wir, schlicht und ergriffen, nicht wegschauen konnten. Denn dort im Fernsehen saß plötzlich Jochen Breyer mit Uli an einem breiten Holztisch, um über Dietmar Hopp zu sprechen. Über das Hurensohn-Spiel, die Geste des Jahres in Sinsheim, die Eskalation im Konflikt mit den Ultras. Und Hoeneß schaute ihn an, den jungen Kollegen, in den kleinen Augen schon wieder die Hitze vergangener Duelle, in der Stimme das überhebliche Schnarren des Welterklärers, die ganze Abteilung Attacke in jeder Geste, und sprach dann einen der vielleicht schönsten Sätze über den Journalismus, den je ein Bayern-Manager gesprochen über Journalismus hatte. Seine ganz eigene, fast hintersinnige Definition eines ganzen Berufsstandes. Ihr macht euch das zu einfach, sagte er also, ihr versucht immer, beide Seiten zu verstehen. Und sah dabei aus wie ein übermüdeter aber dennoch zu allem entschlossener Pate, der nach dem Interview gleich auf den Hof von Thomas Müller gefahren ist, um sich einen Pferdekopf zu besorgen, den er Breyer bei nächster Gelegenheit unter das Kopfkissen legen wird. Dann folgte ein harter Schnitt. Dann nahmen wir die Fernbedienung in die Hand und wechselten den Kanal. Denn in der ARD schauten sie noch einmal noch weiter zurück. Auf 50 Jahre Tor des Monats. Mit allen erdenklichen Schnipseln und Zwischentönen. Mit fragwürdigem Liedgut und einem Nierentisch-Machismo, den man fast schon vergessen hatte. Absolutes Highlight dabei der Besuch bei Jürgen Wegmann, der immer noch die Kobra ist, und im Gym eines befreundeten Physiotherapeuten von seinen Übungen mit Bruce Lee erzählte, wobei er tatsächlich aussah wie die ungesunde Mischung aus William Zabka als Johnny Lawrence und Wotan Wilke Möhring als Method Actor in Lammbock. Schmal wie ein Gelenk und schnell wie ein Schatten. Vorher aber hatten die Archivare bereits einige Perlen der Peinlichkeit aus der Klamottenkiste geholt, die noch einmal zeigen sollten, wie Männer in bunten Sakkos früher noch Frauen in bunten Trikots begegnet sind. Fast 50 Jahre her. So wurde die damalige Starspielerin Beverly Ranger, auf Jamaika geboren und in London aufgewachsen, damals im Studio nicht nur von Ernst Huberty, sondern auch mit einem 50er-Jahre Gassenhauer empfangen, dessen Text man mindestens einmal gehört haben muss, um ihn zu glauben. Schön und kaffeebraun. Sind alle Frau’n In Kingston Town. Und weil das allein noch nicht reicht, gibt es hier zum Abschluss noch die Laudatio eines anderen Sportschau-Moderators zum ersten weiblichen Tor des Monats überhaupt, geschossen von Bärbel Wohlleben, 1974. Im Wortlaut jetzt, für euch also von den Lippen des Fernsehens abgepaust: Da habe ich gesehen, Sie hamm ja wirklich schon, das klingt so ein bisschen naiv, wenn ich das so sage, aber man ist ja erstaunt als Mann, richtige fußballerische Bewegungen. Das sieht alles sehr nett aus. In diesem Sinne: Viel Spaß mit der neuen Folge! + + + Sichere Dir jetzt mit dem Code MML einen 50 Euro Gutschein für einen Online Shop Deiner Wahl. Alle weiteren Infos zu Chancen und Risiken der Geldanlage unter www.visualvest.de/mml ! + + +

  15. The Best never test. Und deshalb, liebe Freunde, haben wir uns als mittelmäßige Mittzvierziger (im Schnitt) natürlich noch vor der Aufnahme die Stäbchen in die Nase geschoben, als wäre der ganze Schnodder dort hinten feinstes, mit Blattgold überzogenes Sashimi vom Event-Japaner. Liebe Grüße an dieser Stelle an Jörg Dahlmann, mit dem wir auch ganz gerne mal eine kuschelige Nacht in Köpenick verbringen würden. Aber das ist eine andere Geschichte. Negativ getestet und gerade deshalb positiv gestimmt, haben wir uns erstmal hinein geworfen in die Fallzahlen eines Wochenendes, in der die Bundesliga mal wieder kein Mittel gefunden hat gegen die bayrische Mutante, diesem Monster, das immer dann erwacht, wenn der erste Schnee geschmolzen ist und die Viertelfinals aus dem Boden sprießen wie junge Krokusse. Die Punkte-Raffkes, so scheint es, werden das Ding auch diesmal nach Hause bringen. Auch, weil sie selbst unterzählig übermächtig sind. Am Ende, machen wir uns nichts vor, hilft da eigentlich nur die Ausgangssperre für Lewandowski. Obwohl er die in der gegenwärtigen Form wohl auch noch brechen würde. So bleibt uns nichts anders übrig, als es wie Jogi und Haaland zu machen und das schon leck geschlagene Boot auf dem schnellsten Wege zu verlassen. Doch während der eine noch Ceferins lustige Europatournee mitnimmt, ist der andere gleich nach dem Abpfiff vom Rhein zum Prado gefahren. Mit dem Dreirad, in unter vier Stunden. Hauptsache weg. Schließlich konnte man am Samstag allein in seinem Blick erkennen, wie sehr ihn die Sterblichkeit seiner Mitspieler persönlich beleidigt. Dagegen allerdings, lieber Erling Braut, hilft auch keine Impfung. Zumal der Norweger derzeit der einzige Dortmunder ist, dem die dafür nötigen Nadelstiche überhaupt gelingen würden. So bleibt dann auch alles beim Alten. Vor allem in Gladbach, wo sie wahrscheinlich bis zum Sommer keinen Nachfolger für Rose gefunden haben werden. Das wiederum wissen wir aus gut unterrichten Quellen. Da könnt ihr auf uns zählen. Und wenn nicht, auch egal. Denn wären wir eine Liege auf Mallorca, würdet ihr uns trotzdem reservieren. Mit jenem Handtuch, das ihr vor Jahren schon geworfen habt. In diesem Sinne: viel Vergnügen!

  16. 18.03.2021
    77 min

    Der WE DRIVE DIVERSITY TALK ist eine Initiative von unserem Partner VOLKSWAGEN im Rahmen der #VWTailgateTour. Alle Beiträge zur Show findet ihr hier: https://bit.ly/38UrIbI Für alle gesammelten Beiträge der #VWTailgateTour klickt hier: https://bit.ly/3cM3rG6 Für mehr zu den SCORING GIRLS* von Tuğba klickt hier: https://www.hawar.help/de/projekt/scoring-girls/ Und zu den Projekten von terre des homme geht auf http://tdh.de

  17. Loide! Und nun dreht sich das Karussell, ist im Himmel gleich wieder Jahrmarkt. Weil Jogi Löw, der sich in den vergangenen drei Jahren stoisch ins Abseits gemerkelt hat, endlich seinen auch schon sehr alten Hut nimmt und auf einem mit Sommersonne betankten Coffee Racer zurück in den Breisgau fährt. Womit er neben viel Erleichterung aber auch eine zumindest mittelgroße Lücke hinterlässt, die nun geschlossen werden muss. Und schon greifen die gewohnten Reflexe, werden die üblichen Verdächtigen in Überlebensgröße auf die Leinwand der Spekulationen geworfen. Gesichter im Konjunktiv. Könnten sie denn? Würden sie womöglich? Viel Hoffen, viel Bangen und natürlich auch Ferndiagnosen, die vom Heimweh nach Erfolg erzählen. Aber der Reihe nach. Da ist, sowieso immer schon, Jürgen Klopp, der in Liverpool gerade seine Abschiedssaison beim BVB nachtanzt und nicht mehr so genau weiß, ob ihm das eigene Lächeln noch passt. Den wilden Wünschen der Deutschen allerdings hat er sogleich den Zahn gezogen. Klopp, so viel ist klar, wird eher nicht von der Mersey an den Main wechseln. Wer will es ihm verdenken. Liverpool, das sind die Beatles, Gerry and the Pacemakers, Elvis Costello. Frankfurt ist Snap! Da bleibt er lieber in seiner lichtdurchfluteten Küche und wartet am Fenster, bis Steven Gerrard irgendwann aus seinem Ranger steigt. Beim DFB dürften sie mit dieser Ad-hoc-Absage gerechnet haben und ohnehin längst ganz anders planen. Mit einem durchaus alten Bekannten, der bereits bewiesen hat, dass er die Nationalelf entscheidend wiederbeleben kann. Schließlich war es Hansi Flick, der die Standardsituationen vor der WM 2014 aus der Mottenkiste der Geschichte geholt und damit jene Macheten geschliffen hat, mit denen sich die Deutschen durch das Dickicht des Turniers schlagen konnten, vom Campo Bahia bis nach Rio de Janeiro. Nun endlich könnte er der Welt zeigen, dass er schon lange besser ist als Jogi. Allerdings wissen auch die Bayern, wen sie da unter Vertrag haben. Und eher würde Kalle seine Uhren verzollen, als jetzt seinen Trainer freizugeben. Weshalb der Hansi dort in München so fest im Sattel sitzt, dass ihm selbst der galoppierende Schwachsinn der anderen nichts anhaben kann. Und wer sechs Titel hat, braucht am Ende auch keinen fünften Stern. Bleiben noch Ralf Rangnick und, kein Scherz, Lothar Matthäus. Die großen Außenseiter, jeder für sich schon ein Statement. Denn Rangnick wäre die bitter nötige Zumutung, ein Erneuerer mit Flipchart. Wie Klinsmann, nur mit Fußballsachverstand. Und Matthäus, immerhin vom Kaiser unterstützt, wäre die große Pointen eines sehr langen Treppenwitzes. Rangnick allerdings wird wohl eher seinem heimlichen Heimweh und damit den Königsblauen in die Zweite Liga folgen, also lieber mit Schalke in den Keller gehen als mit Keller nach Katar. Und Lothar Matthäus, der noch nicht Kult ist, aber irgendwie immer noch BILD, kann beim DFB allenfalls das Maskottchen für die EM 2024 werden, weil der neue Job nun mal auch zu den Schuhen passen muss. So wird es am Ende wohl doch Stefan Kuntz. Die Säge. Aber vielleicht ist das ja genau das richtige Werkzeug, um beim DFB etwas Neues aufzubauen.

  18. 08.03.2021
    66 min

    Loide! Ein Jahr Geisterspiele, so weit sind wir also gekommen. Und obwohl der Grusel nach und nach Routine zu werden scheint, die Gespenster als Maskottchen auf der Tribüne sitzen, Schreihälse und Ölzeugwarte auf den andernfalls verwaisten Sitzschalen, ist es doch immer noch zum Fürchten. Weil die gähnende Leere ein Abgrund ist, in den wir schauen müssen. An jedem verdammten Samstag, zu jedem vermeintlichen Topspiel, in jeder ellenlangen Minute. Und weil uns auch sechs Tore, das ganze Spektakel, nicht über das Offensichtliche hinwegtäuschen kann. Wir vermissen das Stadion, aber vermissen vor allem uns selbst. Wir schauen auf die Plätze und sehen uns nicht. Die Tribüne als blinder Spiegel. Ein Bild, das nicht mehr wimmelt. Ein Bild, das an uns zerrt. Das Stadion nur noch eine Arena, der Sprecher eine einsame Stimme, die kein Echo erzeugt. Humba, humba, tätehä? Dann sitzen wir allein vor dem Fernseher, Atmosphäre allenfalls aus der Konserve, der Meister eventuell aus der Dose, und denken zurück. An die Nachmittage mit Freunden, mit Müttern und Vätern. Halbvier, das war nie nur eine Anstoßzeit, ein flüchtiger Blick auf die Uhr. Es war ein Versprechen, eine Verabredung. Ja, wir werden da sein. Gemeinsam, eng an eng, andere auch schon dicht an dicht. Und uns im Chor versichern, immer wieder, dass wir nicht alleine gehen werden. Nie wieder. Darum ging es vor allem. Das Spiel, das merken wir jetzt, war immer nur Anlass, das Stadion immer nur eine Schüssel. Ohne uns nur Beton. Wir kamen, um es zu schmücken. Trugen die Zuversicht als Girlanden, setzten dem Ganzen die Krone auf. Und, seien wir ehrlich, wir brauchten das auch. Für uns, als Ventil. Im Stadion, sagt Fritz Eckenga, da entmenscht man sich. Da ist man nicht nur Zuschauer, da stellt man sich selbst in den Wind. Die Faust geballt, die Überzeugung tausendfach im Rücken. Im Stadion, Südtribüne oder Nordkurve, da weiß man nun mal, wo man steht. Da kann man die Richtung vorgeben, in der letzten Reihe dem Himmel schon nah. Im Stadion, da kann man nochmal gemeinsam außer sich sein. Zusammen dümmer als sonst, größer als die anderen. Immer schlauer als die da unten. Und immer lauter als die da oben. Sowieso. Das alles fehlt. Was bleibt, sind die Erinnerungen. Sie müssen die Lücken jetzt füllen. Ein Jahr Gespenster. Und natürlich hoffen wir alle, dass der Spuk bald vorbei ist.

  19. Liebe Freunde, willkommen zum Duell um die Feld. Die große Fleischbeschau, von der ihr euch gern eine Scheibe abschneiden dürft, weil wir uns wie immer gut gewürzt hinein geworfen haben in diesen herrlichen Sud, den wir Bundesliga nennen. So sitzen wir am gedeckten Tisch, das Lätzchen um den dicken Hals, das Skalpell zwischen gesenktem Daumen und erhobenem Zeigefinger. Drei Männer, die nicht wissen, wie Sparflamme geht und deshalb immer ein Geschmäckle hinterlassen, oben am Gaumen noch die Reste vom Wochenende, klebrig und hüftspeckig. Also die echten Schoten für alle, die sich nach guter Unterhaltung verzehren. Damit grillen wir die Schalker und kochen, gar nicht so einfach, trotzdem unser eigenes Süppchen. Und weil Liebe bekanntlich durch den Magen geht, servieren wir euch am Ende noch die ganz großen Klassiker. Dortmunder Allerlei, 200 Gramm vom wilden Eberl und ein paar bayrische Haxen, natürlich fett- und reklamierarm. Wer da nicht noch Bock auf Dessert bekommt, der hat sich selbst nie geliebt. Wir wünschen guten Appetit!

  20. Liebe Hörer, Podcast-Aufzeichungen, die Gespräche darin, entwickeln oft eine eigene Dynamik. Dann gibt eins das andere, damn jagt ein Thema das nächste. Im Eifer das Geschwätzes. Manchmal geht etwas verloren darin. So haben wir heute über Frankfurt gesprochen aber nicht über Hanau, über das Traumtor von Amin Younes, nicht aber über das Zeichen danach. Dabei wird es das Bild sein, das hoffentlich bleibt. Das dunkle Trikot, ein Gesicht darauf und ein Name. Die tatsächliche Geste des Jahres. Ein wichtiges Gedenken, ein kurzes Innehalten. Für die Opfer eines heimtückischen, widerwärtigen Verbrechens, das ebenfalls nicht vergessen werden sollte. Deshalb schreiben wir an dieser Stelle nicht über den Inhalt dieser Sendung, nicht über das, was war. Sondern über jene, die fehlen. Sie heißen: Gökhan Gültekin Sedat Gürbüz Said Nesar Hashemi Mercedes Kierpacz Hamza Kurtović Vili Viorel Păun Fatih Saraçoğlu Ferhat Unvar Kaloyan Velkov Neun Menschen. saytheirnames Danke. ++++ Du brauchst dringend neue Klamotten? Dann hat unser Werbepartner Asket sicherlich etwas Passendes für Dich: www.asket.com Schaut doch mal bei unserem Werbepartner Disney+ vorbei und sichtet die große Film- und Serienauswahl: www.disneyplus.com/de-de/