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235- Wie kommt man noch an eine Eigentumswohnung, Herr Kowalski?18.06., 05:5518.06.2024, 05:5500:46:49
"Das Überraschende an meinem Beruf sind die Menschen, die Wohnungen sind am Ende alle gleich. In Prenzlauer Berg in Berlin kann ich nach 16 Jahren als Immobilienmakler von außen sagen, wie die Grundrisse der Wohnungen aussehen", sagt der Immobilienmakler Sascha Kowalski im Podcast Frisch an die Arbeit. Kowalski, 48, hat "nach dem klassisch abgebrochenen BWL-Studium", wie er erzählt, "immer irgendwas mit Vertrieb gemacht". Als er dann vor 16 Jahren überraschend gekündigt wurde, bewarb er sich auf eine Stelle als Makler bei einer Berliner Immobilienfirma. Seitdem arbeitet er dort und verkauft Wohnungen im Berliner Innenstadtbereich an Menschen, die sie für sich und ihre Familie brauchen. Im Arbeitspodcast erklärt Kowalski, warum er auf die übliche Maklerprosa mit Begriffen wie "Wohnung mit Potenzial" und "lebendigen Vierteln" verzichtet, weshalb Viertel wie der Wedding in Berlin seiner Ansicht nach nie so sehr gentrifiziert werden wie andere Gegenden der Stadt und warum er allen, die eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus kaufen wollen, ganz dringend empfehlen würde, die Protokolle der Eigentümerversammlungen genau zu lesen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Wie läuft eine Scheidung ruhig ab, Frau Stürmann?04.06., 06:0004.06.2024, 06:0000:44:35
"Es ist erstaunlich, wie wenig Kenntnis darüber besteht, was rechtlich und wirtschaftlich passiert, wenn man heiratet", sagt Nicole Stürmann im Podcast Frisch an die Arbeit. Sie ist Scheidungsanwältin und Notarin in Berlin und hat tausenden Paaren dabei geholfen, einen Ehevertrag zu schließen oder sich scheiden zu lassen. "Das Glück einer Scheidungsanwältin besteht darin, Menschen in wesentlichen Lebenssituationen begleiten zu dürfen." Stürmann, 55, ist in Bonn aufgewachsen. Sie hat zunächst Literaturwissenschaften und Romanistik studiert und nur im Nebenjob in einer Kanzlei für Familienrecht gearbeitet. Weil ihr diese Arbeit so gut gefiel, studierte sie zusätzlich Jura und wurde schließlich Familienrechtlerin und Notarin. Einer ihrer Schwerpunkte ist das Scheidungsrecht, über das sie in dieser Folge von "Frisch an die Arbeit" spricht. Im Podcast erzählt Stürmann, was in einem Ehevertrag stehen muss und welche Gesetzesänderungen jeder Ehepartner kennen sollte. Sie berichtet, wie sie streitende Paare beruhigt und was sie für sich selbst tut, wenn ihr ein Fall besonders nahe geht. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Wie stressig ist die Arbeit an der Kasse im Supermarkt?21.05., 06:0021.05.2024, 06:0000:40:31
"Manchmal bin ich selber erschrocken, wenn Kunden gerade mal fünf Sachen auf dem Band haben und der Einkauf doch über 30, 40 Euro liegt", sagt die Berliner Supermarktkassiererin Astrid Füssler im Podcast Frisch an die Arbeit. "Früher war das Band schon voller." Füssler, 54, hat 1986 in der DDR eine Ausbildung zur – wie es damals hieß – "Fachverkäuferin für Waren des täglichen Bedarfs" absolviert. In der Wendezeit war sie Fleischwarenverkäuferin, bis sie dann Anfang der Neunzigerjahre in einen Supermarkt kam, in dem sie heute noch arbeitet und auch Betriebsrätin ist. Im Podcast erklärt Füssler, warum es im Einzelhandel seit einem guten Jahr immer wieder zu Streiks kommt: "Wir wollen, dass die Arbeitgeber den Einsatz der Mitarbeiter und der Verkäufer in der Pandemiezeit wertschätzen", sagt sie. Außerdem erzählt Füssler, warum sie bei Ladendiebstahl oft nichts tun kann, was sie an Kundinnen und Kunden nervt und warum sie ihren Beruf in der Rente eher nicht vermissen wird. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Wie schafft man den Absprung aus der rechtsextremen Szene, Fabian Wichmann?07.05., 06:0007.05.2024, 06:0000:38:04
"An uns wenden sich Menschen aus allen Schichten, vom Lehrer über den Anwalt bis zum Arbeitssuchenden", sagt Fabian Wichmann im Podcast "Frisch an die Arbeit". Wichmann arbeitet seit 2009 bei der Aussteigerorganisation Exit-Deutschland. Er hilft Menschen, die sich lange in rechtsextremen Kreisen bewegt haben, außerhalb der Szene ein neues Leben aufzubauen. "Am Anfang steht die Reflexion: Wie bin ich dort hineingekommen? Dann sprechen wir über praktische Dinge: Wie kann die Sicherheit gewährleistet werden, von der Namensänderung bis zum Identitätswechsel?", sagt er. Fabian Wichmann ist Jahrgang 1980 und in den Neunzigerjahren in Brandenburg aufgewachsen. Damals sei er viel mit Neonazis aneinandergeraten, erzählt er. Das sei ein Auslöser für seinen heutigen Job gewesen. Ein Praktikum während seines Studiums bei Exit begeisterte ihn so, dass er blieb. Im Podcast erzählt Wichmann, was passieren muss, damit sich Menschen für einen Ausstieg aus der Szene entscheiden. Wie er auf sein Bauchgefühl hört, wenn er jemanden – oft jahrelang – begleitet, und wie er damit umgeht, wenn er, aber auch die Ausstiegswilligen, immer wieder von Neonazis bedroht und in Gefahr gebracht werden. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Warum so frustriert, Herr Semsrott?23.04., 05:5523.04.2024, 05:5500:43:46
“Ich hatte am Anfang diese größenwahnsinnige Idee, mit fünf, sechs Leuten aus dem europäischen Parlament quasi eine Show zu machen”, sagt Nico Semsrott, 38, Satiriker und aktuell noch Abgeordneter des Europäischen Parlaments im Podcast Frisch an die Arbeit. “Kleiner ging es für mich nicht.” 2019 wurde Semsrott, der zuvor als Kabarettist und Comedian aufgetreten war, ins Europäische Parlament gewählt. Damals als Kandidat der Satire-Partei Die Partei, aus der er jedoch im Januar 2021 ausgetreten ist. Seine Amtszeit im EU-Parlament ist nun fast vorbei. Über seine Zeit als Parlamentarier hat er vor Kurzem das Buch Brüssel sehen und sterben – Wie ich im Europaparlament meinen Glauben an (fast) alles verloren habe veröffentlicht. “Die größte Frustration ist für mich, dass Mächtige so tun, als ob sie sich selbst kontrollieren”, sagt Semsrott. Doch das stimme nicht. So würden beispielsweise viele Kosten der Parlamentarier ohne jeden Beleg erstattet, und Nebeneinkünfte und finanzielle Zuwendungen müssten kaum offengelegt werden. Im Podcast erzählt Semsrott, wie er als Abgeordneter an seinem eigenen Anspruch scheiterte, warum er während seiner Zeit in Brüssel überhaupt keine privaten Kontakte pflegte – und weshalb er die Europäische Union trotz allem für eine super Idee hält. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- "Mir geht es am besten, wenn ich sehr, sehr beschäftigt bin"09.04., 13:5309.04.2024, 13:5300:43:50
"Mir geht es am besten, wenn ich sehr, sehr beschäftigt bin"Seit kurzem hat Aurel Mertz eine eigene Late-Night-Show. Im Podcast erzählt der Comedian über seinen Alltag als Promi und warum es hilft, um 20 Uhr ins Bett zu gehen.Sich über andere lustig zu machen, sei weder sympathisch noch cool. "Man muss mit den Leuten erst einmal auf Augenhöhe kommen – dann ergibt sich eine Dynamik und man kann auch mal gemeinsam lachen", sagt der Comedian und Moderator Aurel Mertz, 34, dessen Sendung "Neo Tropic Tonight" seit Anfang April bei ZDFneo läuft. Im Podcast Frisch an die Arbeit erzählt Aurel Mertz, wie sehr ihn volle Terminkalender stressen und was Trevor Noah mit seiner Karriere zu tun hat. "Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- "Wir sind keine Diener"26.03., 05:5526.03.2024, 05:5500:35:53
"Der Kunde oder der Gast in unserem Falle ist nicht der König oder die Königin. Ich finde es wichtig, dass wir uns der Tatsache bewusst sind, dass wir keine Diener sind", sagt Juliane Winkler im Podcast "Frisch an die Arbeit". Sie ist Kellnerin und Restaurantleiterin im Sterne-Lokal Nobelhart & Schmutzig in Berlin. Außerdem setzt sie sich mit der Initiative Proud to Kellner dafür ein, dass der Beruf mehr wertgeschätzt wird. "Wir alle, die in dem Beruf arbeiten, müssen aufhören, immer so viel darüber zu meckern, sondern auch versuchen, die schönen Seiten nach außen zu kommunizieren." Winkler, 37, ist in Chemnitz aufgewachsen. Ihr Lehramtsstudium brach sie nach nur wenigen Monaten ab – auch weil ihr ihr Nebenjob als Kellnerin so viel Spaß gemacht habe, sagt sie. Danach ließ sie sich zur Restaurantfachfrau ausbilden. Damit habe sie ihre Eltern beruhigen wollen, denen es wichtig war, dass sie einen Abschluss macht. Im Podcast erzählt Winkler, was sich ändern muss, damit Berufe in der Gastronomie wieder beliebter werden. Und wieso ein Schminkkurs ihr als Kellnerin nicht geholfen hat, um bei den Kundinnen und Kunden besser anzukommen, ein Sprachtraining hingegen schon. "Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Warum ist gutes Brot so teuer, Christa Lutum?12.03., 05:5512.03.2024, 05:5500:38:49
"Brot zu backen ist etwas unglaublich Sinnliches. Ich fühle den Teig – und wenn man das lang genug macht, dann fühlt man auch, ob das Brot was wird", sagt die Bäckermeisterin Christa Lutum, 63, im Podcast Frisch an die Arbeit. Gemeinsam mit Tony Beumer gründete sie 1993 in Berlin-Kreuzberg die Bio-Bäckerei Beumer & Lutum, die sich in den folgenden Jahren zu einer Kette mit sechs Filialen und über 170 Verkaufsstellen entwickelte. 2016 verließ Lutum das Unternehmen und backt seitdem wieder in einer eigenen kleinen Backstube Soluna. Ihre Brote verkauft sie auch persönlich auf Berliner Wochenmärkten. Nebenberuflich engagiert sie sich außerdem als sogenannte "Obermeisterin" der Berliner Bäcker-Innung – als erste Frau in der über 750-jährigen Geschichte, die den Vorsitz übernommen hat. Im Podcast erzählt sie, warum sie für ihre Ausbildung als Bäckerin in den Achtzigerjahren noch eine Ausnahmegenehmigung des Ministerpräsidenten brauchte. Außerdem spricht sie darüber, warum der Unterschied zwischen handwerklich gebackenem und industriellem Brot vielen Kunden schwer zu vermitteln ist und weshalb sie selbst kein frisches Sauerteigbrot isst. "Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Wie wird man vom Gangmitglied zum Polizisten, Herr Mollenhauer?27.02., 09:0027.02.2024, 09:0000:30:34
"Als Jugendlicher war ich Teil einer Jugendgang, nie hätte ich gedacht, dass ich später mal Polizist werde", sagt Jens Mollenhauer. "Doch irgendwann wollte ich zu den Guten gehören". Vierzig Jahre lang war er Polizist in Hamburg, eingesetzt unter anderem als verdeckter Ermittler im Rotlichtmilieu. "Dann wurde das zu gefährlich und ich bin erstmal in den Innendienst versetzt worden", sagt er. Doch dort blieb er nicht lange. Zuletzt leitete Mollenhauer bis zu seiner Pensionierung im Frühjahr 2023 die Jugendschutzeinheit der Hamburger Polizei. Er kümmerte sich um straffällig gewordene Jugendliche und sucht dabei immer auch das Gespräch mit den Eltern. "Ich hatte zum Beispiel zwei 15-jährige Mädchen auf der Wache, die einen alten Mann verletzt hatten", erzählt er. Doch als er die Eltern anrief, sagten die nur: "Keine Zeit". Wenn Kinder und Jugendliche kriminell werden, liege das oft an Vernachlässigung oder eigenen Gewalterfahrungen, sagt Mollenhauer. "Diese Wut im Bauch, die muss dann einfach raus." Er kenne das von sich selbst aus seiner Jugend. Auch heute noch engagiert sich der 60-Jährige ehrenamtlich an Schulen und Kindergärten und bietet dort Kurse zur gewaltfreien Kommunikation und gegen Mobbing an. Im Podcast spricht er mit Host Elise Landschek darüber, wie er den Absprung von einer Jugendgang in ein Leben als Polizist geschafft hat. Und wie schwer es ihm gefallen ist, als Vater von acht Kindern Berufs- und Familienleben über die Jahre zu vereinen. "Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Macht Reichtum glücklich, Patric Faßbender?13.02., 09:0013.02.2024, 09:0000:40:53
“Ich lag im Bett und konnte nicht mehr aufstehen. Als ob man mir einen Stecker gezogen hätte. Ich lag, glaube ich, 48 Stunden einfach nur da und war leer”, sagt Toniebox-Erfinder Patric Faßbender im Podcast Frisch an die Arbeit. Gemeinsam mit Marcus Stahl hat er vor zehn Jahren das Unternehmen hinter dem Abspielgerät Toniebox gegründet. Heute ist die Tonies Gmbh mit mehr als 600 Millionen Euro an der Börse bewertet. Nach Jahren, in denen es immer nur bergauf zu gehen schien, verkündete Patric Faßbender Ende 2023 seinen Abschied als CEO und Gründer. Irgendwann habe er gemerkt, dass er nicht mehr die richtige für die Chef-Rolle sei, erzählt er im Podcast. “Ich hatte eine Unzufriedenheit, die sich wie ein Grauschleier über meine Tagesabläufe gelegt hat.” Vor seiner Zeit als Gründer arbeitete Faßbender als Kreativ-Direktor in einer großen Werbeagentur. 2013 kam ihm die Idee für ein Abspielgerät für Kinder, für das man bunte Figuren auf einen Würfel stellt. Im Podcast erzählt Patric Faßbender, warum er gerade jetzt sein Unternehmen verlässt, warum sein Vermögen ihm wenig bedeutet und was ihm stattdessen wichtig geworden ist. "Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- "Wir erleben eine massive antisemitische Radikalisierung"30.01., 09:0030.01.2024, 09:0000:33:03
“Seit dem 7. Oktober – dem antisemitischen Terroranschlag der Hamas – ist alles anders. Weltweit, in Deutschland, aber auch in Berlin. Wir erleben eine massive antisemitische Radikalisierung”, sagt Samuel Salzborn, der Ansprechpartner des Landes Berlin zu Antisemitismus. Salzborn, 46, studierte Politikwissenschaft, Soziologie, Psychologie und Rechtswissenschaft in Hannover und promovierte in Köln. In seiner Habilitation ging es um Antisemitismus-Theorien, anschließend war er Professor an der Universität Göttingen. Seit 2020 arbeitet Salzborn in seiner jetzigen Funktion für das Land Berlin und sorgt etwa dafür, dass Polizei, Verwaltung und Sicherheitsbehörden in Sachen Antisemitismus geschult werden. Oder auch dafür, das Land Berlin sein „Landeskonzept zur Weiterentwicklung der Antisemitismus-Prävention“ umsetzt. Auch ist er Ansprechpartner für jüdische Institutionen. Im Podcast erzählt Salzborn, weshalb er in Zeiten von antisemitischen Übergriffen kaum Feierabend machen kann und warum er denkt, dass sich Schülerinnen und Schüler in Deutschland verpflichtend im Unterricht mit Antisemitismus beschäftigen sollten. "Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Warum streiken Sie immer wieder, Herr Bäselt?16.01., 09:0016.01.2024, 09:0000:33:51
"Wir arbeiten oft sechs Tage die Woche im 10-Stunden-Schichtsystem. Die Arbeitsbelastung ist einfach enorm hoch", sagt René Bäselt, der als Zugchef bei der Deutschen Bahn angestellt ist. Gemeinsam mit einer Kollegin oder einem Kollegen betreut er in den ICE bis zu 1.000 Passagiere, entwertet Fahrkarten oder beantwortet Fragen. Auch bei Notfällen, wenn es jemanden beispielsweise nicht gut geht, ist er zuständig. "In 36 Jahren habe ich drei tödliche Unfälle auf den Gleisen miterlebt, Suizide waren auch dabei", erzählt er. Ein sehr guter Schnitt sei das, manche Kollegen müssten drei solcher Fälle im Jahr verkraften. "Das geht an die Psyche", sagt der 53-Jährige. Bäselt ist Mitglied der Gewerkschaft der Deutschen Lokomotivführer (GDL), die sich auch für das Bahnpersonal einsetzt. Auch wenn er den Unmut der Fahrgäste verstehen kann, findet er die häufigen Streiks wichtig: "Wir müssen uns doch für unsere Rechte einsetzen." Am meisten ärgert ihn, dass an den Bahnvorstand immer wieder Boni in Millionenhöhe ausgezahlt werden, während das Personal unter den steigenden Anforderungen leidet. Im Podcast erzählt er Host Elise Landschek, wie er mit aggressiven Fahrgästen umgeht, wie oft er selbst in verspäteten Zügen sitzt und warum er trotz allem keinen anderen Job machen möchte. "Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Welches Essen hält uns gesund, Herr Smollich?02.01., 09:0002.01.2024, 09:0000:34:12
„Wir können das Krebsrisiko ganz stark durch unser Verhalten beeinflussen, auch durch unsere Ernährung“, sagt der Ernährungswissenschaftler Martin Smollich im Podcast Frisch an die Arbeit. Am Institut für Ernährungsmedizin in Lübeck erforscht er, wie Lebensmittel wirken. Außerdem hat er ein Buch geschrieben, in dem er erklärt, welches Essen schwere Krankheiten verhindern kann. “Essen Sie möglichst viel Pflanzliches” lautet eine seiner drei Grundregeln. Martin Smollich studierte Biologie und Pharmazie. Nach dem Studium erforschte er, wodurch das Risiko für Brustkrebs gesenkt werden kann. Schnell stellte er fest: Die richtige Ernährung ist entscheidend, nicht nur bei Brustkrebs, sondern auch um andere Krankheiten wie Demenz oder Bluthochdruck zu verhindern. Seit 2018 forscht und lehrt er in Lübeck. Im Podcast erzählt er, warum ihm das Thema Ernährung so wichtig ist, welche Ratgeber man nicht lesen sollte und wieso ein Stück Sahnetorte manchmal guttut. Außerdem verrät er, welche Gerichte wirklich gesund sind – und was er selbst jeden Tag isst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Was kann man beim Singen über sich und die Gesellschaft lernen, Herr Lehmann?19.12., 09:0019.12.2023, 09:0000:46:29
"Wenn wir spüren, dass der Saal pianissimo leise ist und alle gebannt zuhören, oder wenn der Schlussapplaus uns suggeriert: Jungs, das habt ihr toll gemacht! Dann gibt uns das eine Energie, die uns über viele Proben trägt", sagt Martin Lehmann. Er leitet den Dresdner Kreuzchor, in dem 135 Jungen singen. Ob der Chor das Publikum bei einem Auftritt erreiche, spüre er schon in seinem Rücken, sagt Lehmann. Der 50-Jährige ist in Dresden aufgewachsen und war in seiner Kindheit selbst "Kruzianer" – so nennen sich die Sänger des Kreuzchors. Nach dem Abitur studierte er Chordirigieren an der Dresdner Hochschule für Musik und leitete anschließend mehrere Mädchen- und Knabenchöre, unter anderem in Wuppertal und im fränkischen Windsbach. Im Jahr 2022 übernahm er den mehr als 800 Jahre alten Dresdner Kreuzchor – als 29. Kreuzkantor seit der Reformation. Im Podcast sagt er, warum ihm schon als Kind bei Bach die Tränen gekommen sind und was sein damaliger Chorleiter dazu gesagt hat. Er erzählt, wie man pubertierende Jungs für einen Chor begeistert und was man beim Singen über sich und die Gesellschaft lernen kann. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Wie überbringen Sie Todesnachrichten, Oliver Ahrens?05.12., 09:0005.12.2023, 09:0000:32:12
"Idealerweise überbringe ich die Nachricht so schnell und so direkt wie möglich. Es wird nicht besser, wenn ich lange drumherum rede", sagt Oliver Ahrens, der ehrenamtlich beim Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes in Hamburg arbeitet. Die Nachrichten, die der 57-Jährige überbringt, sind die schlimmsten überhaupt. Wenn zum Beispiel ein Verwandter oder die Ehepartnerin bei einem Unfall verstorben ist, steht Ahrens vor der Tür, meist zusammen mit der Polizei. Er kümmert sich um die Angehörigen, tröstet, wo es geht, oder hört einfach zu. "Mein kürzester Einsatz dauerte eine halbe Stunde, mein längster neun Stunden. Alles dazwischen ist möglich", erzählt er. Hauptberuflich ist Ahrens Systemadministrator in einer Apotheke. Vor 14 Jahren ließ er sich dann beim Roten Kreuz als Helfer für das Kriseninterventionsteam qualifizieren. Er hilft dort auch Augenzeugen von Gewalttaten oder Geiseln nach einer Befreiung. Nach einem Einsatz gehe er gern lange spazieren. "Es kann aber auch sein, dass ich das abends noch mit ins Bett nehme", sagt er. Im Podcast spricht er mit Host Elise Landschek darüber, warum er sein Ehrenamt trotz all der Schwere so gern macht. Und welche Hilfe es wiederum für Helfer wie ihn gibt, das Erlebte zu verarbeiten. Hinweis: Es geht in dieser Folge um den Tod naher Angehöriger. "Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Wie schwer ist es, auf Schiffen zu arbeiten, Carlotta Steinhauer?21.11., 09:0021.11.2023, 09:0000:41:02
"Wenn ich die wachhabende Ingenieurin an Bord bin, drehe ich Runden im Motorraum, kontrolliere die Temperatur, mache Sichtkontrollen auch darauf, ob irgendwas am Schiff nicht so läuft, wie es laufen sollte", sagt Carlotta Steinhauer, die als Schiffsingenieurin auf dem Mittelmeer arbeitet, im Podcast Frisch an die Arbeit. Steinhauer, 30, hat Nautik studiert und danach mehrere Jahre lang auf mehr als 200 Meter langen und mehr als 20.000 kilowattstarken Ostseefähren gearbeitet. "An Bord der großen Schiffe findet man schon noch sehr viel toxische Männlichkeit und auch Rassismus und Sexismus. Als Frau ist das dann eben ein unangenehmer Arbeitsort" sagt Steinhauer. Auch deswegen arbeite sie mittlerweile für die Seenotrettungsorganisation Sea Watch. Im Podcast erzählt sie, wie ihr Umfeld auf ihre Berufswahl reagierte, worauf sie als Erstes achtet, wenn sie ein Schiff betritt und warum viele Frauen irgendwann die Karriere "an Bord" aufgeben. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Wie rettet man Beziehungen, Frau Hoffmann-Bisinger?07.11., 09:0007.11.2023, 09:0000:43:17
"Es ist vor allem wichtig, dass ich neutral bleibe. Das heißt, dass ich die Not auf beiden Seiten sehe und nicht denke: Okay, das ist der Gute, das ist die Böse", sagt Ilka Hoffmann-Bisinger, Paartherapeutin im Podcast Frisch an die Arbeit. Ilka Hoffmann-Bisinger ging schon in ihrem Psychologie-Studium zum ersten Mal zur Paartherapie, gemeinsam mit ihrem damaligen Freund. Diese Therapie sei ein prägendes Erlebnis gewesen, "weil man direkt eine Rückmeldung von dem anderen bekam". Seit 1991 arbeitet sie selbst als Therapeutin in Berlin und berät Paare, Gruppen und Familien. Im Podcast erzählt sie, warum bei streitenden Paaren immer beide verantwortlich sind, was hilft, wenn ständig dieselben Themen zu Konflikten führen oder wenn Paare kaum Sex haben. Sie sagt auch, welche Eigenschaften ihr als Therapeutin helfen – und wie sie es schafft, ihre eigene Ehe nicht ständig zu analysieren. "Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Worauf sollte man bei Kosmetikprodukten achten, Ella Vey?24.10., 09:0024.10.2023, 09:0000:40:35
“Viele Leute denken, wenn sie Kosmetikerin höre: Die macht ein bisschen Make-up und Nägel. Aber in der Ausbildung lernt man hauptsächlich Anatomie”, sagt die Kosmetikmeisterin Ella Vey im Podcast “Frisch an die Arbeit” von ZEIT ONLINE. Man müsse sich mit den Muskeln im Gesicht und im Körper vertraut machen und natürlich Hauttypen, -zustände und -erkrankungen erkennen lernen. Vey, 24, hat eine Ausbildung als zertifizierte Kosmetikerin abgeschlossen, dazu einen Meister absolviert und betreibt ein Kosmetikstudio in Berlin-Prenzlauer. Außerdem erklärt sie auf ihrem Instagram-Account unter anderem, worauf man beim Kauf von Cremes und Pinseln achten sollte und woran man seriöse Kosmetik erkenne. Im Podcast erzählt Vey, warum sie es für ein großes Problem hält, dass die Berufsbezeichnung Kosmetikerin nicht geschützt ist, welche Hauterkrankung die meisten Menschen hätten und warum Sonnencreme das beste Anti-Aging-Mittel ist. "Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Was ist dran an den Klischees über Sexarbeit, Undine de Rivière?10.10., 09:0010.10.2023, 09:0000:38:13
"Den wenigsten meiner Kunden geht es nur um eine reine Triebabfuhr", sagt Undine de Rivière im Podcast Frisch an die Arbeit. "Zu mir kommen auch Menschen, die Probleme haben, sich zu öffnen, also vom Denken ins Fühlen zu kommen." Undine de Rivière ist diplomierte Physikerin – und Sexarbeiterin. Schon ihr Studium finanzierte sie mit Auftritten in Peepshows. Nach dem Abschluss begann sie, als Prostituierte zu arbeiten, später eröffnete sie ihr eigenes BDSM-Studio. Inzwischen macht sie den Job seit fast 30 Jahren. Außerdem engagiert sie sich für die Rechte von Sexarbeiterinnen. 2013 hat sie dafür den bundesweiten Berufsverband für erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD) mitgegründet. Im Podcast mit Elise Landschek erzählt sie, warum eine bei ihr gebuchte Session auch mal mehrere Stunden dauern kann, ob sie dafür schauspielern muss und warum es ihr wichtig ist, dass Sexarbeit als normaler Beruf anerkannt wird. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
- Wie wollen Sie die Menschen mit Klassik erreichen, Igor Levit?26.09., 09:0026.09.2023, 09:0000:45:48
"Bei einem klassischen Konzert sitzt man, das heißt: den Tanz, die Bewegung, die Körperlichkeit erfährst du innen drin", sagt Igor Levit, einer der weltweit populärsten Pianisten, im Arbeitspodcast von ZEIT ONLINE. Levit, 1987 im heutigen Nischni Nowgorod in Russland geboren, kam 1995 nach Deutschland und war ab 1999 Klavierschüler am Salzburger Mozarteum. Bereits als 13-Jähriger begann er dann sein Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Neben seinen Konzerten hat Levit seit 2013 zehn Alben mit Kompositionen von Bach, Beethoven und Busoni aufgenommen. Gerade Busoni, sagt Levit im Gespräch, sei für ihn immer "ganz, ganz zentral" gewesen, "als Komponist, als Denker, der für die Utopie der freien Musik gekämpft hat". Im Podcast erzählt Levit außerdem, warum er klassische Musik nicht als konservativ empfindet, was er fühlt, wenn er auf die Bühne tritt und wie er mit seiner Musik möglichst alle gesellschaftlichen Schichten erreichen will. "Frisch an die Arbeit" wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.