F.A.Z. Digitalwirtschaft

Frankfurter Allgemeine Zeitung
431
09.10.2026
Beschreibung
Im Podcast sprechen die Redakteure der FAZ über neue Entwicklungen in der digitalen Wirtschaft, in der Industrie 4.0 - und in der Technik. Wir diskutieren miteinander und auch mit Gästen – dabei ordnen wir die aktuellen Themen rund um Digitalisierung und Technologie ein. Dabei geht es nicht nur um Bits und Bytes, sondern auch um einen größeren gesellschaftlichen Kontext. Jeden Freitag eine neue Folge. Mehr erfahren: https://fazdigitec.de
Häufig erwähnt
  • KI
  • OpenAI
  • Adesso
  • Alex
  • Christian
  • Europa
  • FAZ
  • Volker
  • ChatGPT
  • Katharina
  • New York Times
  • AGI
  • Amerika
  • Deutschlands
  • Kaiserslautern
Episoden
  1. F.A.Z. Digitec-Podcast mit der bayerischen Digitalstaatsministerin Judith Gerlach Der Krieg in der Ukraine schärft Sinne, auch zur Bedeutung von Fake News und digitaler Desinformation: Wie begegnetet man den Plattformen, auf denen solche Propaganda verbreitet wird, ohne zu viele Freiheiten einzuschränken? Denn diese möchte man ja verteidigen. Warum ist es selbst für den Staat so schwierig, zu den Chefs von Telegram durchzudringen? Wie können Europa und Deutschland digital resilienter und wettbewerbsfähig zugleich werden? Welche Rolle spielt ein Land wie Bayern in solchen Bemühungen? Darüber sprechen wir mit Judith Gerlach (CSU), der bayerischen Staatsministerin für Digitales. Bei der Umsetzung des Online-Zugangsgesetztes hofft sie auf mehr Tempo auch in den Kommunen. Zudem wünscht sich Gerlach den Aufbau einer souveränen Verwaltungscloud – gerne mit der Hilfe großer privatwirtschaftlicher Internetkonzerne. Jedenfalls dann, wenn bestimmte Bedingungen eingehalten werden. Und: Auch in Bayern freut man sich über eine große neue Intel-Chipfabrik in Magdeburg.

  2. Fraunhofer-Forscher Simon Burton über ein Element der Schlüsseltechnik, das häufig zu wenig beachtet wird. Vom autonomer fahrenden Fahrzeug bis zum immer klügeren Empfehlungs-Algorithmus findet Künstliche Intelligenz immer breiteren Einsatz. Faszinierend ist, was Computer inzwischen können. Gerade deshalb stellt sich zunehmend auch eine andere Frage: Wie sicher sind solche Systeme eigentlich? Wie kann man sie sicher machen? Helfen eingebaute Redundanzen? Was bringen internationale KI-Sicherheitsstandards? Und wie einfach einigen sich Länder wie Amerika und China darauf? Simon Burton ist Forschungsdirektor am Fraunhofer Institut für Kognitive Systeme in München. Der gebürtige Brite diskutiert in dieser Episode, wie weit KI heute ist, was Sicherheit bedeutet in einem komplexen System – und warum sich eine Rolle spielt in der Industrie wie in sozialen Medien.

  3. Nach Autos und Kraftwerken soll auch Software auf den Prüfstand. Das ist gar nicht so einfach. Dirk Schlesinger ist promovierter Mathematiker, Raumfahrt-Ingenieur, arbeitete für Cisco und BCG und ist nun Chief Digital Officer der TÜV Süd AG. Dabei kümmert er sich auch darum, wie das Unternehmen künftig neben seinen schon etablierten Prüffeldern in der Lage sein wird, Künstliche Intelligenz zu zertifizieren. Dahinter steckt der Wunsch der EU-Kommission und vieler europäischer Regierungen, diese Schlüsseltechnologie transparenter zu machen, zu regulieren und beispielsweise einzustufen in verschiedene Risiko-Kategorien. Doch wie könnte so ein TÜV-Siegel für KI aussehen? Wer prüft da was? Was ist der Unterschied zwischen Software und Auto? Nicht nur darum geht es in dieser Episode.

  4. Warum ein taiwanesischer Konzern Milliarden für dieses deutsche Unternehmen ausgeben wollte. Computer-Chips sind gegenwärtig knapp und gelten zugleich als zentrale Elemente für die weitere technologische Entwicklung: Amerika, China und die Europäische Union suchen nach Wegen, um hier mehr bieten zu können, teils mit staatlichen Milliarden-Programmen. In dieser Woche ist nun die Übernahme des deutschen Wafer-Herstellers Siltronic durch den in Taiwan beheimateten Wettbewerber GlobalWafers gescheitert, weil das Wirtschaftsministerium in Berlin eine wichtige Frist verstreichen ließ. Thomas Mikolajick ist Professor für Nanoelektronik an der TU Dresden und wissenschaftlicher Direktor an der NaMLab gGmbH. Er erklärt, was es mit Wafern auf sich hat, wie sie gefertigt werden, welche Rolle sie in der Chip-Wertschöpfungskette spielen, wie wichtig Unternehmen wie Siltronic sind - und was auf Europa zukommt.

  5. Der IT-Manager über sein Unternehmen, die Steuerberater und ein "Fort Knox" in Nürnberg. Der in Nürnberg beheimatete und in der breiten Öffentlichkeit gar nicht so bekannte IT-Dienstleister DATEV ist tatsächlich ein IT-Pionier: Dieser Anbieter realisierte die Cloud-Idee schon Mitte der sechziger Jahre, als Microsoft und Amazon noch gar nicht existierten. Grund der Gründung war damals, die Steuerberater technisch auszustatten mit Möglichkeiten, die sich ein einzelner Steuerberater so nicht hätte leisten können. Die aktuelle Pandemie wiederum ist auch für diesen Berufsstand eine enorme Belastung. DATEV-Vorstandschef Robert Mayr diskutiert, was das bedeutet, was daraus folgt, wo es in der Digitalisierung Deutschlands hakt - und wie sich die DATEV künftig aufstellen möchte.

  6. Wie der Autozulieferer ein Technologie-Anbieter werden will. Und wie Microsoft dabei hilft. ZF Friedrichshafen ist einer der größten Autozulieferer der Welt, mit Zigtausenden Mitarbeitern und langer Tradition. Nun befindet er sich mitten in einer gewaltigen Transformation, möchte künftig viel mehr Geld mit Software verdienen und baut entsprechende Geschäftsfelder auf. Wichtiger Partner ist der Tech-Konzern Microsoft. ZF-Vorstandsvorsitzender Wolf-Henning Scheider und Microsoft-Europa-Präsident Ralph Haupter diskutieren in dieser Episode, wie schwierig das ist, worauf es ankommt, wer Herr über die Daten hinter den Diensten ist – und wieso ein deutscher Industrie-Konzern für die internationale Verbreitung auf einen international agierenden Tech-Anbieter angewiesen ist.

  7. Vor 15 Jahren stellte Steve Jobs der Welt ein Smartphone vor, dass eine neue Epoche einläutete. Das iPhone hat Apple zum wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt gemacht. Es ist das bislang erfolgreichste Produkt des neuen Jahrtausends, und trotz immer wieder vorgebrachter Vorhersagen, dass es seinen Zenit überwunden haben könnte, trägt es nach wie vor maßgeblich zum Ergebnis des kalifornischen Konzerns bei. Vor 15 Jahren stellte der damalige und inzwischen verstorbene Apple-Vorstandsvorsitzende Steve Jobs dieses Smartphone der Weltöffentlichkeit vor. Er selbst versprach sich sofort viel davon - andere, darunter etwa der damalige Microsoft-Chef Steve Ballmer, räumten diesem Produkt nur geringe Chancen ein. Wieso funktionierte das iPhone? Was bedeutete sein Erfolg für Apple? Wieso setzte er sich unter Jobs Nachfolger Tim Cook nahtlos fort? Wie reden über ein Jubiläum, das seinesgleichen sucht.

  8. Mit Roland Lindner unterwegs auf der CES Wird Sony tatsächlich ein eigenes Elektroauto auf den Markt bringen? Warum interessieren sich inzwischen mehr Menschen für die Produkte von Mobileye rund um das autonome Fahren als für die Chips des Mutterkonzerns Intel? Welche Inspirationen bringt die Consumer Electronics Show, die CES in Las Vegas, für die Pandemiebekämpfung? Unser Amerika-Korrespondent Roland Lindner war einige Tage in Nevada, um in den Hotels und dem Kongresszentrum von Las Vegas einen eigenen Eindruck von den neuesten Technik-Trends zu bekommen. Im Digitec-Podcast berichtet er von seinen Erlebnissen – und darüber, warum man auch traditionelle Autohersteller wie Ford oder General Motors nicht völlig übersehen sollte. Zudem: Was ist eigentlich aus der Autoshow in Detroit geworden, die früher der CES auf dem Fuße folgte?

  9. Facebook wird zu Meta, Jeff Bezos fliegt ins All und Cyberkriminalität erreicht eine neue Dimension Das zurückliegende Jahr ist, abseits der Pandemie, eines merklichen technischen Fortschritts gewesen: Neue noch größere System der Künstlichen Intelligenz beeindrucken viele Fachleute ob ihrer Fähigkeiten, mit Sprache umzugehen, IBM und Google sind auf dem Weg, Quantencomputer kommerziell breit einsetzbar zu machen, Jeff Bezos und Elon Musk läuten als private Unternehmer eine neue Epoche der Raumfahrt ein und Facebook benennt sich in Meta um mit der klaren Vision, eine virtuelle Umgebung ganz neuen Ausmaßes zu erschaffen – in vielen Bereichen testeten und testen Menschen bestehende Grenzen aus und überwinden sie. Wir blicken in dieser Episode zurück und nach vorne. Zurück auf ein technologisch ereignisreiches Jahr, das neue Chancen und Risiken (Cyberangriffe) offengelegt hat. Und nach vorne in ein begonnenes Jahrzehnt, an dessen Ende die Tech-Welt eine andere sein wird, weil Computer in vielerlei Hinsicht über noch deutlich mehr Fähigkeiten verfügen werden.

  10. Was verbirgt sich hinter "Gotham", "Foundry" und "Apollo"? Um das amerikanische Datenanalyse-Unternehmen Palantir ranken sich Mythen und Geheimnisse. Geheimdienste kaufen seine Leistungen ein. Die CIA hat die Gründung mit seiner eigenen Wagniskapitalgesellschaft mitfinanziert. Längst gehören Sicherheitsbehörden rund um die Welt zu den Kunden, aber auch zahlreiche Unternehmen. Gegründet im Jahr 2003/04 und seit 2020 börsennotiert, muss Palantir sich nun darum bemühen, sein Geschäft besser zu erklären. Was verbirgt sich hinter den Programmen „Gotham“ und „Foundry“? Wofür steht „Apollo“? Was macht Airbus mit Palantir? Warum läuft es an der Börse nicht so recht? Jan Hiesserich, Strategy- and Communications-Executive von Palantir, erläutert im F.A.Z. Digitec-Podcast, wie Palantir seine Rolle selbst versteht – und wie nicht, warum Palantir, jedenfalls aus seiner Sicht, keine Bedrohung für die digitale Souveränität Deutschlands oder Europas ist, aber auch, was passiert, wenn sich Künstliche Intelligenz mit den Entscheidungs-Vorbereitungs-Systemen von Palantir verbindet. Hinzu kommen Gedanken rund um den Datenschutz: Ist die für Geheimdienste entwickelte Palantir-Software in Zeiten größter Bedrohungen durch Kriminelle im Cyberraum vielleicht besonders sicher? In jedem Fall gilt: Über Palantir lässt sich besser streiten, wenn man auch die Sicht des Unternehmens kennt.

  11. Log4j als weitere Warnung vor gravierenden Sicherheitslücken in der IT Die kürzlich entdecke Sicherheitslücke im weit verbreiteten Softwarebaustein Log4j ist nur ein weiteres Beispiel dafür, wie wachsam Nutzer von Informationstechnologie mit Blick auf die Sicherheit ihrer Daten sein müssen: Angriffe, die solche und viele andere Lücken oder menschliche Unzulänglichkeiten ausnutzen, und darauf aufbauende Erpressungen sind Alltag, oft haben sie Erfolg. Wenn man mag, kann man Kriminelle auch damit beauftragen, einen Angriff auf ein anderes Unternehmen auszuführen: Crime as a service, sozuagen. 830.000 Angriffe auf die Log4j-Schwachstelle zählte das Sicherheitsunternehmen Check Point nur eine Handvoll Tage nach ihrem Bekanntwerden. Der Sicherheitsdienstleister Bitdefender stellte kurz darauf fest, dass Hacker schon versuchen, über die Schwachstelle eine neue Familie von Erpressungssoftware, Khonsari, in die Systeme ihrer potenziellen Opfer einzubetten. Über diese Bedrohungslage sprechen in dieser Digitec-Folge Bastian Benrath, Alexander Armbruster und Carsten Knop.

  12. Der Führungsstreit in Deutschlands größtem Autokonzern ist beigelegt. Vorerst. Volkswagen befindet sich in einer enormen Transformation: Der Autokonzern setzt zunehmend auf eigene Software und Elektromobilität – und investiert dafür weitere Milliarden. Zugleich hat der Aufsichtsrat abermals einen Machtkampf zwischen dem Vorstandsvorsitzenden Herbert Diess und den Arbeitnehmervertretern beigelegt. Welche Rolle spielt der Konzernchef künftig? Wer rückt in den Vorstand auf? Was wird aus dem China-Geschäft? Wie wettbewerbsfähig sind die Elektroautos von VW eigentlich verglichen mit Tesla und anderen? Und was kommt auf das Stammwerk zu? Darüber diskutieren wir in dieser Episode.

  13. Parag Agrawal führt künftig Twitter. Er steht für einen beeindruckenden Trend. Microsoft, Google, IBM - und nun auch Twitter: In der Liste der bedeutenden Technologieunternehmen, die von aus Indien stammenden Informatikern geleitet werden, ist ein prominenter Name hinzugekommen. Woran liegt das eigentlich? Ist das indische Bildungssystem gerade in diesem Bereich herausragend? Wer schafft den Aufstieg in einem Land, das nach wie vor in großen Teilen ein Entwicklungsland ist? Und wer ist Parag Agrawal, der nun auf den Twitter-Gründer Jack Dorsey an der Spitze des Kurznachrichtendienstes folgt? Darüber sprechen wir in dieser Episode mit dem in Singapur stationierten F.A.Z.-Korrespondenten Christoph Hein. Er gibt Einblicke nicht nur in die wirtschaftliche Entwicklung Indiens, sondern auch in kulturelle Eigenheiten, wichtige Netzwerke, die Begeisterung für Technik und die Bedeutung der Familie.

  14. Der Unternehmenschef und Erfinder über die Pandemie und Wege, sie technisch einzudämmen. Beinahe 40 Millionen Menschen in Deutschland nutzen die Luca-App. Sie ist eine Idee und Entwicklung, um das Infektions-Geschehen nachvollziehen und so beherrschbar machen zu können. Und sie ist immer wieder in die Kritik geraten. Patrick Hennig hat sie mit erfunden und ist gegenwärtig CEO der hinter der App stehenden Unternehmung culture4life. Im Podcast erklärt er die Funktionsweise der Luca-App, wie sie sich von der Corona-Warn-App unterscheidet, wie sicher sie ist, wie wichtig zentral gesammelte Daten sind, welche Verschlüsselung hilft, welche Erkenntnisse er über die Pandemie bieten kann, was er Kritikern entgegenhält - und was mit so einer Infrastruktur dereinst vielleicht noch möglich sein könnte.

  15. Digitec Sonderfolge: Im Marketing-Club Frankfurt spricht Präsident Claudio Montanini mit Carsten Knop über die Digitalisierung des Journalismus und der Geschäftsmodelle der Medien. Die Medienbranche wandelt sich merklich. Während die Auflagen gedruckter Zeitungen schrumpfen, lesen immer mehr Menschen immer häufiger Nachrichten, Analysen und Kommentare im Internet - und dies nicht mehr ausschließlich in kuratierten Produkten, sondern in unterschiedlichsten Angeboten. Warum ist das so? Wie reagieren etablierte Medien darauf? Was folgt daraus für die Medienlandschaft insgesamt? Im Marketing-Club Frankfurt spricht Präsident Claudio Montanini mit F.A.Z.-Herausgeber Carsten Knop über die Digitalisierung des Journalismus und neue Geschäftsmodelle der Medien.

  16. Corona-Impfstoffe sind längst nicht alles, was hinter dieser Revolution in der Medizin steckt. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind Impfstoffe inzwischen die große Hoffnung. Möglich machte dies ein neuer Ansatz in ihrer Entwicklung, der sich um das Kürzel mRNA dreht - und ein in Mainz ansässiges, noch junges Biotechunternehmen namens Biontech. Wieso ist das gelungen? Wer sind die Impfstoffentwickler Uğur Şahin und Özlem Türeci, die längst zu Helden geworden sind? Was hat das mit Künstlicher Intelligenz zu tun? Und wieso eignet sich dieses Instrumentarium womöglich für eine regelrechte Revolution der Medizin, die auch neue Behandlungsmethoden für Krebs einschließt? Über all das sprechen wir in dieser Episode.

  17. Der Auto- und Weltraumunternehmer hat noch viel vor: Kühne Vision oder Größenwahn? Der Autohersteller Tesla ist an der Börse mehr als eine Billion Dollar wert – so viel wie alle anderen großen Autohersteller zusammen. Und das Weltraumunternehmen SpaceX bereitet nicht nur eine bemannte Mondmission vor, sondern baut auch an Raumschiffen, die dereinst zum Mars fliegen können sollen. An der Spitze der beiden Unternehmen steht ein Mann, über den sich die Geister scheiden: Elon Musk. Er begeistert, fasziniert, polarisiert, erschreckt – und ist schon jetzt so etwas wie eine lebende Unternehmerlegende. Sein geschätztes Vermögen stieg zuletzt auf mehr als 300 Milliarden Dollar, er ist damit der mit Abstand reichste Mann der Welt. Woher kommt das? Was treibt ihn an? Wie erfolgreich sind Tesla und SpaceX wirklich? Und wünschen sich die Amerikaner so jemanden vielleicht dereinst auch an der Spitze ihres Landes? Darüber diskutieren wir in dieser Episode.

  18. Das größte soziale Netzwerk der Welt richtet sich strategisch neu aus. Es geht um das Internet der Zukunft. Eine virtuelle Welt, die sich anfühlt wie die natürliche, in der wir Freunde treffen, Konzerte besuchen oder Sport machen können: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg verbindet schon seit einiger Zeit den Begriff Metaversum mit einer Vision davon, wie sich das mobile Internet weiterentwickeln und deutlich verändern wird. Darauf anspielend hat er sein Unternehmen nun umbenannt in Meta – und ihm zugleich eine neue strategische Ausrichtung verpasst. Beliebte Apps wie Facebook, Instagram und Whatsapp sollen Produkte unter dem Dach werden, daneben aber eben eine neue Metaversums-Plattform entstehen mit eigener Hardware und zahlreichen neuen Angeboten, die künftig im Konzern eine immer größere Rolle spielen sollen. Was steckt dahinter? Kann das gelingen? Was gibt es heute schon an VR und AR? Wie reagieren die Wettbewerber? Und wieso kommt die Umbenennung zu einer Zeit, in der Regierungen rund um die Welt Facebook kritisieren und neue Regeln für das soziale Netzwerk erdenken?

  19. Kilian Gross kümmert sich für die EU-Kommission um KI. Er erklärt, was hinter dem "AI Act" steckt. Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie des Jahrhunderts. Die Zahl der Systeme und Anwendungen wächst schnell, Unternehmen und Staaten investieren Milliarden, um weiter voranzukommen - kommerziell, wissenschaftlich, militärisch. Die EU-Kommission hat deshalb einen neuen Regelungsrahmen vorgeschlagen, der die Technologie breit erfassen und nach mehreren Kategorien sortieren soll. Grundsätzlich lautet die Idee dahinter wie folgt: Umso heikler der Anwendungsbereich, umso strikter die Anforderungen. Kilian Gross ist Referatsleiter der EU-Kommission für diesen Bereich und damit der zuständige Spitzenbeamte in Brüssel. Er erklärt in der neuen Episode, woraus das Gesetz im Detail besteht, wen es betrifft, wie sich das auf die Wettbewerbsfähigkeit Europas auswirken soll - und wann es wirklich kommt.

  20. Der Deutschland- und Zentraleuropachef des Internetkonzerns über KI, beängstigende Macht, Quantencomputer und mehr. Vor 20 Jahren eröffnete Google ein Büro in Deutschland, nach Japan war das erst das zweite Land außerdem Amerikas, in welches das damals noch junge Internetunternehmen expandierte. Philipp Justus ist der Google-Deutschland- und Zentraleuropachef. Er spricht in dieser Episode darüber, was seither geschehen ist, was die Suchmaschine bald können soll, die weiter wachsende Macht seines Konzerns, Künstliche Intelligenz und Quanten-Computing, Herausforderungen für die nächste deutsche Regierung - und wieso die Wahl der Google-Manager seinerzeit eigentlich auf Hamburg fiel als Sitz der Deutschland-Zentrale.