
Episoden
258- Dinge, die es in Wien doch nicht gibt - Teil 2: Monumentales11.10., 07:0011.10.2026, 07:0000:27:22
Weiter geht es in dieser Staffel mit Bauten und städtebaulichen Maßnahmen für Wien, die teilweise von öffentlichen Stellen ausgeschrieben waren, oft aber auch von Architekten als nötig erachtet, ausgearbeitet und öffentlich gemacht wurden, dann aber wieder in der Versenkung verschwanden. Einige Ideen waren großartig, andere kurios, die meisten dem Zeitgeschmack unterworfen, alle aber hätten das Stadtbild von Wien nachhaltig verändert. Friedrich von Schmidt, Vollendung des Nordturms von St. Stephan, 1873) Rudolf von Alt nach Heinrich von Ferstel, Gemäldegalerie des Fürsten Liechtenstein, 1874 Friedrich Ohmann, Kaiserin Elisabeth-Denkmal, 1898) Josef Tuch nach Johannes Benk, Kaiser Franz Joseph, 1908) Friedrich Ohmann, Kriegerdenkmal, 1915 Linkbeschreibung Karl Dorfmeister, Volksoper auf dem Kahlenberg, 1904) [Franz Alt, Der alte und der neue Burgplatz in Wien mit dem Projekt des Kaiserforums, 1873].(https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2c/Franz_Alt_001.jpg?utm_source=de.wikipedia.org&utm_campaign=imageinfo&utm_content=original))
- Dinge, die es in Wien nicht gibt - Teil 1: Bahnen und Autobahnen27.09., 07:0027.09.2026, 07:0000:27:02
Die Idee, über geplante, aber nicht ausgeführte Projekte in Wien zu sprechen, bestand schon einige Zeit und kommt jetzt, bestärkt durch eine Führung im Wien Museum zur Ausführung. Wir beginnen in dieser Folge mit Verkehrsprojekten seit dem 19. Jahrhundert. Der Bogen spannt sich von der Idee einer Pferdeeisenbahn im ehemaligen Stadtgraben bis zu einem Zentralbahnhof auf der Donauinsel. Wien wäre wahrlich anders, wenn einige dieser Pläne umgesetzt worden wären! Wir danken dem Wien Museum für die Anregungen! Entwurf der Alwegbahn für Wien](https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Alwegbahn#/media/Datei:Alweg.jpg)) Schienenzeppelin Berlin
- Hoflieferanten in Wien13.09., 07:0013.09.2026, 07:0000:20:45
Der Begriff "Hoflieferanten" scheint erstmals 1782 im Hofkalender auf. Darunter gab es nicht nur Erzeuger und Lieferanten von Luxuswaren, sondern auch heute nicht mehr gebräuchliche Berufe wie Peitschenmacher, Blasebalgerzeuger u.a.m. Im ausgehenden 18. Jahrhundert zählten dazu nicht einmal dreißig Berufe, am Ende der Monarchie waren 506 Hoflieferanten bekannt, darunter Juweliere, Schneider, Klavierfabrikanten ebenso wie Lieferanten von Gütern des täglichen Lebens. Tauchen wir ein in die Welt der K.u.K. Hoflieferanten!
- Der Kohlmarkt - Teil 330.08., 07:0030.08.2026, 07:0000:17:27
Obwohl der Kohlmarkt streckenmäßig nicht sehr lang ist, hat er viel an Geschichte und G´schichtln zu bieten. Daher gibt es eine dritte Folge über diese teuerste Straße Wiens, in der wir von der Hofkonditorei Demel und anderen Hoflieferanten, die sich in der Nähe der Hofburg angesiedelt haben, berichten.
- Der Kohlmarkt - Teil 216.08., 06:5916.08.2026, 06:5900:25:26
Weiter geht es am Kohlmarkt: Einerseits mit Lustbarkeiten, sei es das Wachsfigurenmuseum des Joseph Müller, sei es das Kohlmarktkino, seien es die zahlreichen Kaffeehäuser, sei es die Sardellenkönigin, andrerseits mit den Geschäften von weltberühmten Marken, welchen leider zahlreiche alteingesessene Läden weichen mussten. Ebenso bekannt wie Adolf Loos zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Hans Hollein im letzten Drittel, auch seine Handschrift ist am Kohlmarkt zu sehen. Davon und von einigen G´schichtln dahinter erzählen wir in dieser Folge. Joseph Müllers Wachsfiguren
- Der Kohlmarkt - Teil 102.08., 07:0002.08.2026, 07:0000:24:59
Der Kohlmarkt, schon in der Zeiten Vindobonas einer der wichtigsten Handelswege nach Westen, hat seinen Namen vom Handel mit Holzkohle. Schon seit dem 12. Jahrhundert wurde er besiedelt, jedes Haus hat eine andere Geschichte zu erzählen. Der Kohlmarkt ist eigentlich gar keine Einkaufsstraße. Er ist ein Theater. Hier marschieren Flöhe. Hier spielt ein Pianist mit einer Hand. Man merkt schon in diesem ersten Teil, dass Wien seit Jahrhunderten eine Stadt ist, die Luxus und Humor wunderbar miteinander verbinden kann. zur Geschichte des Flohzirkus:
- Die Michaelergruft28.06., 06:5928.06.2026, 06:5900:20:55
Nicht nur auf dem sie umgebenden Friedhof, auch unter der Michaelerkirche wurden Bestattungen vorgenommen. Während vom Friedhof keine Spur mehr sichtbar ist, sind in der Gruft noch Särge aus lange zurückliegenden Zeiten erhalten. In der Kirche selbst sind Grabplatten von hier beerdigten Personen sichtbar. Auf einer Fläche von 800 m2 befinden sich 19 Grüfte, die miteinander verbunden sind, weitere sechs sind nicht zugänglich, Durch einen ständigen Luftzug, der durch Öffnungen von der Gruft ins Freie entstand, sowie eine gleichmäßige Temperatur wurden manche Leichen mumifiziert, manche sind skelettiert. Die Gruft ist nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen.
- Der Michaelerplatz14.06., 07:0014.06.2026, 07:0000:33:38
Gastmoderation: Daniela Kraus Der Michaelerplatz hat seit der Römerzeit große Bedeutung. Im Laufe der Zeit hat er sich von einer Kreuzung zu einem der wichtigsten und repräsentativsten Plätze Wiens entwickelt, einerseits zur Einstimmung auf die Hofburg, andrerseits als "architektonisches Stillexikon", hier kann man die Stilentwicklung durch die Jahrhunderte verfolgen. Links: Suttingerplan 1683 ([Jakob Hoefnagel, Vogelschauplan von Wien 1709] (https://viewer.onb.ac.at/10B90B6A)) Daniel Huber Vogelschauplan von Wien 1769-1773 [Friederike Kraus: Der Michaelerplatz] (https://wien-stadtfuehrung.info/wp-content/uploads/2020/01/michaelerplatz-fc3bcr-website.pdf))
- Das Palais Liechtenstein24.05., 07:0024.05.2026, 07:0000:35:20
https://on.orf.at/video/14323163/studio-2-vom-15052026 Gastmoderatorin: Daniela Kraus Das imposante Palais Liechtenstein steht an drei Seiten - Löwelstraße, Bankgasse und Abraham a Sancta Clara Gasse frei. Der Haupteingang befindet sich in der Bankgasse, ein Nebeneingang, nicht minder elaboriert gestaltet, zum Minoritenplatz. Erbaut um die Wende vom 17. zum18. Jahrhundert, wurde es mehrfach umgebaut und von den bekanntesten Künstlern ihrer Zeit gestaltet. Nach Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg wurde das Majoratshaus in den 1970er Jahren instandgesetzt und im 21. Jahrhundert gründlich renoviert.
- Der Minoritenplatz10.05., 07:0010.05.2026, 07:0000:31:37
Gastmoderatorin: Daniela Kraus Der Minoritenplatz ist einer der schönsten und stillsten Plätze in Wien. Beherrscht wird er von der Minoritenkirche, die von alten Palais umgeben ist. Früher wurde der Platz vom Minoritenkloster, das Ende des 19.JH endgültig abgerissen wurde, und vom Hofspital geprägt. Der Minoritenfriedhof wurde schon im 18. JH stillgelegt.
- Die Minoritenkirche26.04., 07:0026.04.2026, 07:0000:25:58
Gastmoderation: Daniela Kraus Die Minoritenkirche ist eine der ältesten Kirchen Wiens. Das dazugehörige Minoritenkloster, das sich nicht mehr an seiner ursprünglichen Stelle befindet, wurde im frühen 13. Jahrhundert von Mönchen, die vom Heiligen Franz von Assisi persönlich geschickt wurden, besiedelt. Ende des 18. Jahrhunderts wurden die Mönche von Kaiser Joseph II. in die Alservorstadt übersiedelt und die Kirche der Itailienischen Kongregation übergeben. Seit 2021 gehört sie den Piusbrüdern.
- Der Wiener Kongress - Teil 212.04., 07:0012.04.2026, 07:0000:25:45
Gastoderatorin: Daniela Kraus Auch im zweiten Teil berichten wir, wie und welchen Vergnügungen sich die Besucher hingegeben haben, aber auch, wie sich Metternich über alle Verhandlungen informierte. Die Flucht Napoleons von der Insel Elba brachte große Unruhe in das Geschehen, am 18. Juni 1815 wurde Napoleon bei Waterloo endgültig besiegt und in der Folge auf die Insel St. Helena verbannt. Noch vorher, am 9.Juni, wurden die Schlussakte durch die Vertreter Großbritanniens, Preußens, Österreichs, Russlands, Frankreichs, Spaniens, Portugals und Schwedens unterzeichnet. Diese Schlussakte werden im Österreichischen Staatsarchiv aufbewahrt und wurden 1997 in das Weltdokumentenerbe der Unesco aufgenommen. Literatur: Hilde Spiel, Der Wiener Kongress in Augenzeugenberichten, DTV 1978
- Der Wiener Kongress - Teil 129.03., 07:0029.03.2026, 07:0000:24:43
Vergnügen und Verhandlungen als Grundlage für eine Neuordnung Europas Auch die neue Folge wird von Daniela Kraus moderiert. Nach Napoleons Niederlage in der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 und dem daraus resultierenden Frieden von Paris vom Mai 1814 beschlossen die Siegermächte, zu einem Kongress in Wien zusammenzutreffen, um über die weiteren Schritte, besonders im Hinblick auf die von Napoleon durcheinander gewirbelten Gebietsverteilungen in Europa zu beraten. Ab September begannen die Delegierten, darunter Zar Alexander I. von Russland, die Könige von Preußen, Württemberg, Bayern und Dänemark sowie Fürsten der unzähligen deutschen Kleinstaaten, und Gesandte aus Ländern ganz Europas einzutreffen. Es wurden Verhandlungen geführt, aber auch ausgiebig gefeiert, was den Fürsten Charles de Ligne zu dem berühmten Ausspruch: "le congres danse mais il ne marche pas" veranlasste. Literaturhinweis: Karin Schneider, Eva Maria Werner, Europa in Wien - Who is who beim Wiener Kongress 1814/15, Böhlau 2015
- Napoleon in Wien - Teil 215.03., 07:0015.03.2026, 07:0000:26:36
Gastmoderatorin: Daniela Kraus Nach 1805 besetzte Napoleon Wien 1809 ein zweites Mal. Obwohl er in der Schlacht bei Aspern von Erzherzog Karl geschlagen wurde und damit sein Nimbus der Unbesiegbarkeit dahin war, war er in der Entscheidungsschlacht bei Wagram siegreich. Sein Aufenthalt in Schönbrunn war dieses Mal länger, er gab sich dort auch seinen Amouren hin. Bevor sie abzogen, zerstörten seine Truppen einen Teil der Bastionen, was letztendlich zur Anlage von Volks- und Burggarten sowie des Heldenplatzes führte.
- Napoleon in Wien - Teil 101.03., 07:0001.03.2026, 07:0000:21:04
Gastmoderatorin: Daniela Kraus Im Jahr 1805 besetzte die französische Armee das erste Mal Wien, das sich kampflos ergab. Kaiser Napoleon bezog Quartier in Schönbrunn, wo er sowohl einige Tage im November und nach seinem Sieg bei Austerlitz knappe zwei Wochen im Dezember verbrachte. Es sollte nicht sein letzter Aufenthalt sein, dreieinhalb Jahre später stand er wieder vor den Toren Wiens.
- Maria am Gestade und Passauer Platz15.02., 07:0015.02.2026, 07:0000:20:48
An die Geschichte der Erzdiözese Wiens anschließend erkunden wir die Gegend um die Kirche Maria am Gestade, die bis um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert eine Enklave des Erzbistums Passau blieb. Wir durchstreifen sowohl die Kirche selbst als auch die umliegenden Straßen, Plätze und Stiegen und kommen dabei alten Gemäuern, Brunnen und Sagen auf die Spur. Wieder ist Daniela als Gastmoderatorin dabei.
- Bischöfe und Erzbischöfe in Wien01.02., 07:0001.02.2026, 07:0000:28:30
Von der Pfarre zur Erzdiözese Da Edith im Moment beruflich sehr ausgelastet ist, konnten wir für die nächsten Folgen als Gastmoderatorin Daniela Kraus, die ja schon aus früheren Episoden bekannt ist, gewinnen. Schon die Babenberger bemühten sich um die Erhebung Wiens, das der Diözese Passau unterstand, zu einer eigenen Diözese. Das gelang unter Kaiser Friedrich III. im Jahr 1469, der erste Bischof, Georg Slatkonia, wurde erst 1513 ernannt. Die Erhebung zur Erzdiözese erfolgte 1722. Wir berichten über die historische Entwicklung bis heute und gehen bei dieser Gelegenheit auch kurz auf die immer noch gültigen, Jahrhunderte alten Riten bei der Weihe ein. Heute mit Gastmoderatorin Daniela Kraus
- Schatzkammer: Fälschungen und Nachgemachtes 28.12., 07:0028.12.2025, 07:0000:25:15
Nicht alle Schätze und Reliquien sind Originale In dieser glitzernden letzten Folge des Jahres 2025 tauchen Edith und Fritzi in die faszinierende Welt der Fälschungen ein – und zwar jener, die sich einst in der Wiener Schatzkammer fanden. Sie erzählen von Salomon Weininger, einem findigen Antiquitätenhändler des 19. Jahrhunderts, der Originale gegen kunstvoll gefertigte Kopien austauschte. Dabei geht es um gefälschte Reliquien, glitzernde Juwelen und spektakuläre Betrugsfälle rund um das Dornenreliquiar und das berühmte Ludwigskreuz des heiligen Ludwig von Ungarn. Manche Originale landeten schließlich in London oder Nürnberg, während ihre Nachbildungen jahrzehntelang unentdeckt in Wien blieben. Doch wie so oft in Wien, führen auch diese Geschichten wieder zusammen, was zusammengehört: verlorene Kunstwerke, verschlungene Lebenswege und die Liebe zum Detail in Geschichte und Handwerk. Edith und Fritzi beschließen damit ein schillerndes Podcastjahr, das mit einem Augenzwinkern daran erinnert, dass nicht immer alles Gold ist, was glänzt – aber manches Glänzende dann doch echt bleibt. Näheres von Dr. Paulus Rainer zu Fälschungen in der Schatzkammer und zu Salomon Weininger finden Sie hier. Hermann Fillitz: https://de.wikipedia.org/wiki/HermannFillitz Georg Kugler: https://de.wikipedia.org/wiki/GeorgKugler_(Kunsthistoriker) Ludwigskreuz bzw. Anjou-Kreuz: https://www.khm.at/en/artworks/reliquienkreuz-koenig-ludwigs-des-grossen-von-ungarn-sogenanntes-anjou-kreuz-98987-1
- Schatzkammer: Die verschwundenen Juwelen der Habsburger14.12., 07:0014.12.2025, 07:0000:17:58
Wie Karl und Zita Schätze aus der Stadt und außer Landes brachten Hol Dir einen Schatz 1000things Erlebnis- & Kulinarikbuch 2026 https://www.1000thingsmagazine.com/de/shop/](https://www.1000thingsmagazine.com/de/shop/](https://www.1000thingsmagazine.com/de/shop/)) Kostenloser Versand für Erzähl mir von Wien Hörer:innen mit dem Code: erzählmirvonwien1000
- Juwelen, Reichsinsignien und Kronen in der Schatzkammer30.11., 17:4130.11.2025, 17:4100:27:52
Verbliebene Schätze in der Wiener Hofburg Hol Dir einen Schatz 1000things Erlebnis- & Kulinarikbuch 2026 https://www.1000thingsmagazine.com/de/shop/](https://www.1000thingsmagazine.com/de/shop/](https://www.1000thingsmagazine.com/de/shop/)) Kostenloser Versand für Erzähl mir von Wien Hörer:innen mit dem Code: erzählmirvonwien1000 ORF Bericht über die Achatschale auf Youtube: "https://www.youtube.com/watch?v=aDo4ECPCF3M"