
107: Wann ist Reiten eigentlich so kompliziert geworden?
Beschreibung der Episode
Als Kind saß ich auf dem Pferd und war ziemlich sicher: Wenn ich herausfinde, wie man mit Pferden „redet", dann wird das schon. Viele Jahre, Ausbildungen und einen ziemlich großen Werkzeugkoffer später wusste ich sehr viel mehr – und machte mir gleichzeitig sehr viel mehr Sorgen.
In dieser Folge spreche ich darüber, was passiert, wenn Wissen uns nicht sicherer, sondern immer kleiner macht. Über Tragfähigkeit, Formgebung, Biomechanik und die Angst, ständig etwas falsch zu machen. Darüber, warum unser sorgenvoller Blick sogar verändern kann, wie wir reiten – und damit auch, wie unser Pferd reagiert.
Und über eine Frage, die mich gerade besonders beschäftigt: Wie viel müssen wir eigentlich wirklich können, um gut zu reiten?
Vielleicht geht es beim Lernen irgendwann nicht mehr darum, immer mehr Werkzeuge zu sammeln. Sondern zu wissen, welches wir wann brauchen – und wann wir es wieder weglegen dürfen.
Eine Folge über Wissen und Gefühl, Kontrolle und Vertrauen und darüber, warum ich nach vielen Jahren wieder neu darüber nachdenke, was Einfach Reiten eigentlich bedeutet.
Mehr Infos unter https://einfachreiten.com