einfach. besser. essen.

Gesättigt, ungesättigt, essentiell: Das 1x1 der Fette

20.04., 04:0000:32:08
Beschreibung der Episode

Thema der Folge: Fett – ein Thema, das oft verunsichert: Was ist gesund? Wovon lieber weniger? Und wie viel Fett braucht unser Körper wirklich? In dieser Folge bekommst du das komplette Fett-Einmaleins – wie immer klar, verständlich und praxisnah.

Inhalte der Folge

Was Fett in unserem Körper alles kann – und welches lebensnotwendig ist

Unterschied zwischen gesättigten, einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren

Warum gesättigte Fette nicht „böse“ sind

Wie du gesunde Öle im Alltag richtig einsetzt

Welche Fette du zum Braten, Kochen oder für den Salat nehmen solltest

Der Unterschied zwischen Fett & Öl

Warum du keine Angst vor Butter oder Vollfettprodukten haben musst

Wieviel Fett „zu viel“ ist – und worauf du achten solltest

Wichtige Tipps aus der Folge

  • Fett ist lebenswichtig: Fett schützt Organe, ist Teil jeder Zellmembran, unterstützt die Hormonproduktion und hilft bei der Aufnahme fettlöslicher Vitamine (A, D, E, K). Auch für die Entgiftung und ein gesundes Gehirn ist es unverzichtbar.
  • Nicht jedes Fett ist gleich:
  1. “Benzin-Fette” (wie Sasha sie nennt) liefern Energie, können aber bei Übermaß leicht gespeichert werden – das sind v. a. gesättigte Fette und einfach ungesättigte Fette.
  2. “Motoröl-Fette” (wie Sasha sie nennt) sind essentiell für den Körper – z. B. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Sie sind notwendig für Zellgesundheit, Entzündungsregulation, Fruchtbarkeit und geistige Leistungsfähigkeit.
  • So erkennst du verschiedene Fett-Arten im Alltag
  1. Gesättigte Fette = bei Zimmertemperatur fest (z.B. Butter, Schmalz, Kokosfett)
  2. Einfach ungesättigte Fette = bei Zimmertemperatur flüssig, im Kühlschrank fest (z.B. Olivenöl)
  • – Mehrfach ungesättigte Fette (Omega-3/6) = selbst im Kühlschrank flüssig (z.B. Leinöl, Walnussöl, Rapsöl)
  • Gesättigte Fette sind nicht schlecht – aber sie müssen verbrannt werden: Butter, Schmalz oder Kokosfett enthalten überwiegend gesättigte Fettsäuren. Die sind nicht schädlich, aber auch hier gilt: Genieße diese Produkte in Maßen: Ein bisschen Butter auf dem Brot ist kein Problem – aber vermeide übermäßige Mengen. Immer ungesund: frittierte Speisen.
  • Mehrfach ungesättigte Fette sind die „guten“ Fette: Sie bleiben auch im Kühlschrank flüssig (z. B. Leinöl, Walnussöl). Diese Omega-Fette sind essentiell – vor allem für Entzündungsregulierung, Haut, Gehirn und Stoffwechsel.
  • Vollfett-Milchprodukte dürfen bleiben: Studien zeigen: Sie wirken sich nicht ungünstig auf Gewicht oder Blutfette aus – oft sogar eher hilfreich. Du brauchst fettarme Alternativen also nicht zwingend.
  • Beim Braten ist Olivenöl absolut okay: Auch kaltgepresstes Olivenöl ist hitzestabil – damit darfst du ruhig braten. Frittieren und in viel Fett herausbacken, egal mit welchem Öl, solltest du aber nur gelegentlich - wir zählen das immer als 80:20-Moment. Achte auch auf die Menge, die du zum Anbraten nutzt. „Einmal um die Pfanne“ reicht meist völlig.
  • Essenzielle Fette bewusst einbauen: Mehrmals pro Woche eine Handvoll Nüsse, 2x wöchentlich fetter Fisch (z. B. Lachs, Makrele) – das deckt den Grundbedarf an Omega-3 gut ab. Über essentielle Fette sprechen wir noch ausführlicher in einer zukünftigen Folge, also bleib dran!
  • Fett macht nicht automatisch fett: Ob du zunimmst, hängt nicht vom Fett allein ab – entscheidend ist die Kalorienbilanz. Zu viel von irgendeinem Nährstoff kann zu Gewichtszunahme führen – egal ob Fett, Zucker oder sogar „gesunde“ Lebensmittel. Wichtig ist die Gesamtmenge der Kalorien an einem Tag – nicht das Fett an sich.

Links zur Folge:

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Viel Spaß beim Zuhören!

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