
Noch keine Episoden ausgewertet.
Episoden
50- „Fake News“ in der Antike – Spektakulärer Siege und untote Kaiser02.10., 09:0002.10.2026, 09:0000:32:19
„Wir haben die Schlacht gewonnen!“ So ließ es Ramses II. nach einer militärischen Auseinandersetzung mit dem hethitischen König in Ägypten verkünden. Wie sich herausgestellt hat, stimmt das nicht. Aber bei Ramses geht es nicht nur um eine vermeintliche Lüge, sondern um viel mehr. Es geht um die Weltordnung. Und wusstet ihr, dass Nero gar nicht tot ist? Er wird in der Endzeit wiederkommen, wenn die Apokalypse über die Welt hereinbricht. Klingt wie eine Verschwörungserzählung? Dann seid ihr hier genau richtig zu Teil 2 unserer Folge über Fake News in der Antike. Möchtest du up to date bleiben, was unseren Content angeht? Abonniere unseren kostenlosen Newsletter über Steady: zur Anmeldung. Schau auch gern mal auf unserem Blog unter einfach-antike.de vorbei oder besuch uns auf YouTube für noch mehr Antike-Content.
- „Fake News“ in Rom – Wie politische Propaganda Herrscher machte04.09., 09:0004.09.2026, 09:0000:35:32
Desinformationen ("Fake News") gab es auch schon in der Antike. Aber wie funktioniert das genau, und welche Folgen konnte das haben? Wir schauen uns den kreativen Umgang mit der Wahrheit in der Antike an zwei Beispielen an und werden sehen. Fake News sind nichts völlig Neues oder ein reines Problem unserer Zeit. Möchtest du up to date bleiben, was unseren Content angeht? Abonniere unseren kostenlosen Newsletter über Steady: zur Anmeldung. Schau auch gern mal auf unserem Blog unter einfach-antike.de vorbei oder besuch uns auf YouTube für noch mehr Antike-Content.
- Der „Kreislauf der Verfassungen“ – Ein Naturgesetz der Macht?03.07., 09:0003.07.2026, 09:0000:31:32
Die Demokratie ist in der Krise. Das liest oder hört man gerade oft. Was wäre, wenn das alles schon mal jemand beschrieben hätte? Vor gut 2.200 Jahren, in einer Welt ohne Wahlen im modernen Sinne, ohne Parteien, ohne soziale Medien – aber mit einem klaren Blick auf das, was politische Systeme zum Scheitern bringt. Sein Name war Polybios. Er hatte eine Theorie, und zwar eine, die im ersten Moment überzeugend klingt – und deswegen auch ziemlich beunruhigend. Möchtest du up to date bleiben, was unseren Content angeht? Abonniere unseren kostenlosen Newsletter über Steady: zur Anmeldung. Schau auch gern mal auf unserem Blog unter einfach-antike.de vorbei oder besuch uns auf YouTube für noch mehr Antike-Content. Zum Weiterlesen: Alexander Demandt, Antike Staatsformen. Eine vergleichende Verfassungsgeschichte der Alten Welt, Berlin 1995 Stephan Podes, Polybios’ Anakyklosis-Lehre, diskrete Zustandssysteme und das Problem der Mischverfassung, in: Klio. Beiträge zur Alten Geschichte. Band 73, 1991, S. 382–390
- Arbeit in der Antike – Traumberufe oder Knochenjobs?05.06., 09:0005.06.2026, 09:0000:38:19
Die allermeisten von uns müssen arbeiten gehen, um über die Runden zu kommen. Das war auch schon in der Antike so, und für die allermeisten Menschen nahm Arbeit einen großen Teil des Tages ein. Aber war damals wirklich schon alles so ähnlich wie heute? Konnte man sich einfach so einen Job aussuchen? Wie machte man Karriere, und war das überhaupt wichtig? Viele Fragen, denen wir in der aktuellen Folge mal nachgehen. Möchtest du up to date bleiben, was unseren Content angeht? Abonniere unseren kostenlosen Newsletter über Steady: zur Anmeldung. Schau auch gern mal auf unserem Blog unter einfach-antike.de vorbei oder besuch uns auf YouTube für noch mehr Antike-Content. Zum Weiterlesen: Hans Kloft: Wirtschaft in der griechisch-römischen Welt Darmstadt 1992. Kai Ruffing: Wirtschaft in der griechisch-römischen Antike. Darmstadt 2011. Holger Sonnabend: Von harter Arbeit und fairen Löhnen. Texte aus der Antike. Stuttgart 2024.
- Die Vorsokratiker – Die Entdeckung des Logos08.05., 09:0008.05.2026, 09:0000:32:02
Bis ins 8. Jahrhundert hinein deuteten die Menschen im Antiken Griechenland die Welt vor allem mit den Mitteln des Mythos. Doch begannen Philosophen, anderen Fragen zu stellen. War das der Beginn einer „griechischen Aufklärung“ und begannen Menschen hier erstmals, ihre Umwelt mit den Mitteln der Vernunft zu begreifen? So oder so waren die Vorsokratiker Wegbereiter eines neuen Weltverständnisses. Möchtest du up to date bleiben, was unseren Content angeht? Abonniere unseren kostenlosen Newsletter über Steady: zur Anmeldung. Schau auch gern mal auf unserem Blog unter einfach-antike.de vorbei oder besuch uns auf YouTube für noch mehr Antike-Content. Zum Weiterlesen: Christof Rapp, Vorsokratiker, München 2007 (Einführung) Wolfgang Schadewaldt, Die Anfänge der Philosophie bei den Griechen. Die Vorsokratiker und ihre Voraussetzungen, Frankfurt 1978 G. S. Kirk/J. E. Raven/M. Shofield, Die vorsokratischen Philosophen. Einführung, Texte und Kommentare, Stuttgart 1994
- Von Octavian zu Augustus – Vom Krieg zum Frieden?10.04., 12:0010.04.2026, 12:0000:35:40
Kaum jemand hat die römische Geschichte so geprägt wie Kaiser Augustus. Caesars Erbe machte aus der mindestens mal angeschlagenen römischen Republik eine Monarchie, mit ihm an der Spitze – die aber unter gar keinen Umständen Monarchie heißen durfte. Wir schauen uns heute an, wie aus dem jungen Gaius Octavius Kaiser Augustus werden konnte. Und welche Konsequenzen das hatte. Zum Weiterlesen Klaus Bringmann, Thomas Schäfer: Augustus und die Begründung des römischen Kaisertums. Berlin 2002. Klaus Bringmann: Augustus. Darmstadt 2007. Werner Dahlheim: Augustus. Aufrührer – Herrscher – Heiland. Eine Biographie. München 2010. Maria Dettenhofer: Herrschaft und Widerstand im augusteischen Prinzipat. Die Konkurrenz zwischen res publica und domus Augusta. Stuttgart 2000. Werner Eck: Augustus und seine Zeit. München 2014. Angela Pabst: Kaiser Augustus. Neugestalter Roms. Stuttgart 2014. Ronald Syme: Die römische Revolution. Machtkämpfe im antiken Rom. (Neuausgabe) Stuttgart, 2003.
- Xerxes – Despot ohne Maß?06.03., 09:0006.03.2026, 09:0000:34:00
Vor rund 2.500 Jahren zieht ein persischer Großkönig mit einem gewaltigen Heer Richtung Griechenland – und geht als Inbegriff des orientalischen Despoten in die Geschichte ein. Dieses Bild wirkt bis heute nach, bis in Filme wie "300", in dem Xerxes der größenwahnsinnige, grausame Gegenspieler heroischer Spartaner ist. Aber war er das wirklich? Wir werfen einen differenzierten Blick auf Xerxes I., den Großkönig des Achämenidenreiches. Wir sprechen über seinen Griechenlandfeldzug 480 v. Chr., über Thermopylen, Salamis und die Niederlage gegen die griechischen Stadtstaaten. Vor allem aber nehmen wir sein Bild bei Herodot unter die Lupe: den König, der das Meer auspeitschen ließ, einen Untertanen auf grausame Weise bestrafte und zwischen Zweifel, Hybris und angeblicher Gottgläubigkeit schwankte. Wie verlässlich ist diese Darstellung? Ist Xerxes tatsächlich der brutale Gewaltherrscher, als den ihn die antike und moderne Erzähltradition zeigt? Eine Spurensuche zwischen Propaganda, Literatur und historischer Wahrscheinlichkeit – und ein Blick darauf, wie sehr ein antiker Autor unser Bild eines Herrschers bis heute prägt. Zum Weiterlesen: Hilmar Klinkott, Xerxes. Der Großkönig in Griechenland, Stuttgart 2023 Richard Stoneman, Xerxes: A Persian Life, New Haven/London 2015 Josef Wiesehöfer, Das antike Persien. Von 550 v. Chr. bis 650 n. Chr., Düsseldorf 2005
- Justinian und seine Zeit – Der letzte römische Kaiser?06.02., 09:0006.02.2026, 09:0000:30:47
Wann war die Antike eigentlich vorbei? Darauf kann man verschiedene Antworten finden. Um 500 trifft es wohl am besten. Wir werfen im Podcast einen Blick auf diese Zeit des Übergangs und auf einen Herrscher, der oft als der letzte römische Kaiser genannt wird: Justinian I., gestorben 565. Was machte die Zeit dieses (ost-)römischen Kaisers aus? Wo berief er sich auf alte, römische Traditionen und wo sind bei ihm schon Entwicklungen zu erkennen, die deutlich eher ins byzantinische Mittelalter verweisen? Möchtest du up to date bleiben, was unseren Content angeht? Abonniere unseren kostenlosen Newsletter über Steady: zur Anmeldung. Schau auch gern mal auf unserem Blog unter einfach-antike.de vorbei oder besuch uns auf YouTube für noch mehr Antike-Content.
- Spätrömische Dekadenz – Warum Rom nicht an Moral zugrunde ging09.01., 09:0009.01.2026, 09:0000:28:21
War Rom wirklich moralisch verkommen und deshalb zum Untergang verdammt? In unserer neuen Podcastfolge nehmen wir das Narrativ der „spätrömischen Dekadenz“ kritisch unter die Lupe und zeigen, woher diese Vorstellung stammt – und warum sie historisch problematisch ist. Eine Folge über Mythen, Moral und die Frage, warum einfache Erklärungen selten gute Erklärungen sind. Möchtest du up to date bleiben, was unseren Content angeht? Abonniere unseren kostenlosen Newsletter über Steady: zur Anmeldung. Schau auch gern mal auf unserem Blog unter einfach-antike.de vorbei oder besuch uns auf YouTube für noch mehr Antike-Content. Zum Weiterlesen: Alexander Demandt, Geschichte der Spätantike, München 1998 Kyle Harper, Fatum. Das Klima und der Untergang des Römischen Reiches, München 2020 Peter J. Heather, The Fall of the Roman Empire. A New History, New York 2005 Edward J. Watts, The Eternal Decline and Fall of the Roman Empire: The History of a dangerous Idea, Oxford 2021
- Der Balkan in der Antike – Knotenpunkt der antiken Welt05.12., 09:0005.12.2025, 09:0000:40:36
In der neueren Geschichte wird der Balkan oft als eine Art Randzone oder geographisches "Dazwischen" wahrgenommen. Aber die Region war in der Antike nicht nur Schauplatz, sondern Treiber der Geschichte – von den klassischen griechischen Poleis über Philipp II. und Alexander den Großen bis zur römischen Herrschaft und den Umbrüchen der Spätantike. Ein Raum, der die Antike miteinander verband und immer wieder neu prägte. Für diese Folge haben wir uns wieder mit Ralf vom Podcast "Déjà-Vu Geschichte" zusammengetan und spannen einen großen thematischen Bogen zur Geschichte des Balkans in der Antike. Schaut natürlich auch gern mal bei Ralf und seinem Podcast vorbei, denn bei ihm ist diese Folge Teil einer ganzen Reihe über die Geschichte des Balkans: https://ralfgrabuschnig.com/deja-vu-geschichte-podcast/
- Das Konzil von Nicäa – Wer ist eigentlich Christus?07.11., 09:0007.11.2025, 09:0000:35:40
Irgendwann zwischen den Jahren 30 und 36 starb Jesus von Nazareth am Kreuz. Geht es nach seinen Anhänger*innen, ist er drei Tage später auferstanden und als Gottes Sohn zu seinem himmlischen Vater zurückgekehrt. So weit war man sich in der frühen Kirche einig. Aber es gab da ein Problem: Was bedeutet eigentlich das Konzept "Dreieinigkeit"? In welchem Verhältnis standen Vater, Sohn und heiliger Geist zueinander? Wie lässt sich Dreifaltigkeit denken bei nur einem Gott? Diese Fragen führten im frühen Christentum zu großem Streit und schließlich zum Konzil von Nicäa, auf dem diese Streitfrage gelöst werden sollte.
- Musik in der Antike – Vergessene Melodien und was von ihnen blieb03.10., 09:0003.10.2025, 09:0000:32:21
Musik ist für die meisten von uns ein wichtiger Teil des Alltags. Das war natürlich auch schon in der Antike so. Leider wissen wir über antike Musik aber relativ wenig. Lucius und Sebastian setzen im Podcast mal die Puzzlestücke zusammen: Was wissen wir eigentlich? Und wie klang Musik in der Antike? Das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Möchtest du up to date bleiben, was unseren Content angeht? Abonniere unseren kostenlosen Newsletter über Steady: zur Anmeldung. Schau auch gern mal auf unserem Blog unter einfach-antike.de vorbei oder besuch uns auf YouTube für noch mehr Antike-Content. Zum Weiterlesen: Stefan Hagel, Ancient Greek Music. A New Technical History, Cambridge 2009 Annemarie Jeanette Neubecker, Altgriechische Musik. Eine Einführung, Darmstadt 1977 Martin L. West, Ancient Greek Music, Oxford 1992
- Rom und Karthago – Der Kampf um die Vorherrschaft im Mittelmeer05.09., 09:0005.09.2025, 09:0000:33:05
Karthago ist für uns heute meistens immer noch ein schillernder Name. Eine frühe Weltmacht, fortschrittliche Seefahrer und florierende Handelsplätze im ganzen Mittelmeer. Doch das änderte sich, als eine neue Macht im Mittelmeerraum auftrat, nämlich Rom. Es folgten drei Kriege Roms gegen Karthago und darin finden sich eine spektakuläre Überquerung der Alpen mit Elefanten und ein nörgelnder Senator, der ständig betonen musste, dass er der Meinung ist, dass Karthago zerstört werden müsse. Aber worum ging es bei diesen Kriegen eigentlich? Möchtest du up to date bleiben, was unseren Content angeht? Abonniere unseren kostenlosen Newsletter über Steady: zur Anmeldung. Schau auch gern mal auf unserem Blog unter einfach-antike.de vorbei oder besuch uns auf YouTube für noch mehr Antike-Content. Zum Weiterlesen: Nigel Bagnall: Rom und Karthago. Der Kampf ums Mittelmeer. Berlin 1995. Herbert Heftner: Der Aufstieg Roms. Vom Pyrrhoskrieg bis zum Fall von Karthago (280–146 v. Chr.). Regensburg 2005. Michael Sommer: Schwarze Tage. Roms Kriege gegen Karthago. München 2021. Klaus Zimmermann: Rom und Karthago. Stuttgart 2013.
- Antike Orakel – Zwischen Macht und Aberglaube08.08., 09:0008.08.2025, 09:0000:34:23
Orakel und Weissagungen spielten in der Antike eine enorme Rolle. Der Wunsch, die Zukunft oder den Willen von Gottheiten zu erfahren, war nicht nur im privaten Alltag weit verbreitet und tief verwurzelt. Auch politische Entscheidungen wurden von Orakelsprüchen abhängig gemacht. Vieles davon erscheint uns heute ziemlich fremd. In dieser Folge schauen sich Lucius, Livia und Sebastian die verschiedenen Arten von Orakeln in der griechisch-römischen Welt an, welchen Einfluss sie tatsächlich hatten und was geschah, das das Christentum begann, die traditionellen Kulte zu verdrängen. Möchtest du up to date bleiben, was unseren Content angeht? Abonniere unseren kostenlosen Newsletter über Steady: zur Anmeldung. Schau auch gern mal auf unserem Blog unter einfach-antike.de vorbei oder besuch uns auf YouTube für noch mehr Antike-Content. Zum Weiterlesen: Wiebke Friese, Die Kunst vom Wahn- und Wahrsagen. Orakelheiligtümer in der antiken Welt, Darmstadt 2012 Veit Rosenberger, Griechische Orakel. Eine Kulturgeschichte, Stuttgart 2001 Stefan Maul, Die Wahrsagekunst im alten Orient, München 2013
- Die Alamannen – Vergessene Völker der Antike04.07., 08:0004.07.2025, 08:0000:28:55
Almanya, Allemagne, Alemania – viele Namen für Deutschland führen auf sie zurück: die Alamannen. Doch wer waren sie eigentlich? In dieser Folge tauchen wir ein in die Geschichte eines antiken Volkes, das im Schatten Roms entstand, dessen Name aber bis heute nachklingt. Zusammen mit Sebastian werfen wir einen Blick auf die Ursprünge der Alamannen, ihre Rolle in der römischen Grenzregion und warum gerade sie in vielen Sprachen zum Namensgeber für ein ganzes Land wurden. Ein spannender Streifzug durch Archäologie, Machtpolitik und Namensgeschichte – und endlich auch einmal wieder eine neue Episode unserer Reihe über vergessene Völker der Antike. Möchtest du up to date bleiben, was unseren Content angeht? Abonniere unseren kostenlosen Newsletter über Steady: zur Anmeldung. Schau auch gern mal auf unserem Blog unter einfach-antike.de vorbei oder besuch uns auf YouTube für noch mehr Antike-Content. Zum Weiterlesen: Malcom Todd: Die Germanen. Von den frühen Stammesverbänden zu den Erben des Weströmischen Reiches. Stuttgart 2000. Philip Matyszak: Forgotten Peoples of the Ancient Word. London 2020.
- Sklaverei in der Antike – Alltag ohne Freiheit06.06., 09:0006.06.2025, 09:0000:30:19
Sklaverei war in der Antike kein Randphänomen, sondern fester Bestandteil der Gesellschaft – in Griechenland ebenso wie in Rom. Doch wie kam es dazu? Wer wurde versklavt, warum, und unter welchen Bedingungen lebten diese Menschen? Wie sah der rechtliche Rahmen aus, und wie viel Menschlichkeit war im Alltag überhaupt möglich? In dieser Folge gehen Livia und Lucius den historischen Wurzeln der antiken Sklaverei nach, beleuchten ihre wirtschaftliche Bedeutung, werfen einen Blick auf rechtliche Grauzonen und stellen sich die Frage: Warum wurde ein so grausames System eigentlich kaum hinterfragt – selbst dann nicht, als sich das Christentum ausbreitete? Außerdem schauen wir auf das Ende der antiken Sklaverei und fragen, ob sie wirklich verschwand – oder nur ihren Namen änderte. Ein facettenreicher Blick auf ein Thema, das nicht nur in der Vergangenheit verankert ist, sondern auch in der Gegenwart Nachhall findet. Möchtest du up to date bleiben, was unseren Content angeht? Abonniere unseren kostenlosen Newsletter über Steady: zur Anmeldung. Schau auch gern mal auf unserem Blog unter einfach-antike.de vorbei oder besuch uns auf YouTube für noch mehr Antike-Content. Zum Weiterlesen: Josef Fischer, Sklaverei in der Antike, Darmstadt 2021 Moses Finley, Ancient Slavery and Modern Ideology, London 1980 (engl. Original) Moses Finley, Die Sklaverei in der Antike. Geschichte und Probleme, München 1981 (deutsche Übersetzung) Peter Hunt, Ancient Greek and Roman Slavery, Malden 2018
- „Marcus liebt Spendusa“ – Antike Graffiti09.05., 09:0009.05.2025, 09:0000:30:32
Die meisten Leute heute finden Graffiti eher ärgerlich. Ob das auch für die Antike gilt, ist nicht so ganz eindeutig zu beantworten. Fest steht: Auch schon damals haben Menschen Kritzeleien oder Botschaften auf Wänden hinterlassen – wenn auch nicht, wie heute, mit Sprühdosen und Farbe. Etliche dieser Graffiti wurden in der Neuzeit gefunden, vor allem in Pompeji, denn die Stadt wurde durch den Vesuvausbruch besonders gut konserviert. Diese Graffiti verraten uns so einiges über den Alltag im römischen Reich – und dass die Menschen in der Antike tatsächlich auch nur Menschen waren. Denn von Wahlwerbung, über Beleidigungen und auch sexuell ziemlich eindeutige Verse ist so ziemlich alles dabei. Wir machen einen Streifzug durch die Welt der antiken Graffiti. Möchtest du up to date bleiben, was unseren Content angeht? Abonniere unseren kostenlosen Newsletter über Steady: zur Anmeldung. Schau auch gern mal auf unserem Blog unter einfach-antike.de vorbei oder besuch uns auf YouTube für noch mehr Antike-Content. Zum Weiterlesen: Vincent Hunink: Glücklich ist dieser Ort! 1000 Graffiti aus Pompeji. Lateinisch/Deutsch. Stuttgart 2022. Sarah Levin-Richardson: Facilis hic futuit. Graffiti and Masculinity in Pompeii’s „purpose built“, Brothel, in Helios 39 (2011), S. 59 - 78). Polly Lohmann: Graffiti als Interaktionsform. Geritzte Inschriften in den Wohnhäusern Pompejis. Berlin/Boston 2018. Andreas Spal: Poesie – Erotik – Witz. Humorvoll-spöttische Versinschriften zu Liebe und Körperlichkeit in Pompeji und Umgebung: Berlin/Boston 2016. Rex E. Wallace: An Introduction to Wall Inscriptions from Pompeii and Herculaneum. Wauconda 2005. Karl-Wilhelm Weeber: Decius war hier… Das Beste aus der römischen Graffiti-Szene. Zürich/Düsseldorf 1996. Jakob Wetzel: „Secundinus, du Scheißer“, in: Süddeutsche Zeitung, 28.08.2022. Link zum Corpus Inscriptionum Latinarum: https://arachne.dainst.org/entity/2186179
- Kämpfen bis zum Tod? – Gladiatoren in der Antike11.04., 09:0011.04.2025, 09:0000:33:39
Blutige Kämpfe auf Leben und Tod, ein brüllendes Publikum, der Daumen des Kaisers entscheidet über Leben oder Sterben – so stellen wir uns Gladiatoren vor. Aber stimmt dieses Bild überhaupt? In dieser Folge von Einfach Antike nehmen wir euch mit in die Arena und schauen genauer hin: Wer waren Gladiatoren wirklich? Wie sah ihr Alltag aus? Was hat es mit der berühmten Daumengeste auf sich? Und warum entschieden sich sogar freie Bürger freiwillig für ein Leben im Sand der Arena? Wir räumen mit Klischees auf, beleuchten die historischen Hintergründe und zeigen, warum Gladiatorenkämpfe weit mehr waren als brutale Unterhaltung. Eine Folge über Ruhm, Gewalt, Gesellschaft – und darüber, was uns diese Kämpfer über die Antike (und vielleicht auch über uns selbst) verraten. Möchtest du up to date bleiben, was unseren Content angeht? Abonniere unseren kostenlosen Newsletter über Steady: zur Anmeldung. Schau auch gern mal auf unserem Blog unter einfach-antike.de vorbei oder besuch uns auf YouTube für noch mehr Antike-Content. Zum Weiterlesen: Fik Meijer, Gladiatoren. Das Spiel um Leben und Tod, Düsseldorf 2004 Eckart Köhne (Hrsg.), Gladiatoren und Caesaren. Die Macht der Unterhaltung im antiken Rom, Mainz 2000 speziell zur Geste „pollice verso“: Raymund Gottschalk Mit Gisela Michel Und Sonja Ackermann, Pollice Verso – Was Macht Der Daumen?, in: Kölner Jahrbuch 54 (2021), S. 371-390
- Das Judentum in der Antike – Integration und Ausgrenzung07.03., 09:0007.03.2025, 09:0000:36:29
Meistens beschäftigen wir uns in diesem Podcast ja mit Griechenland und Rom. Machen wir heute auch. Aber wir werfen heute schwerpunktmäßig einen Blick auf eine antike Kultur, die noch etwas älter ist: nämlich auf das Judentum. Wie sind Griechen und Römer mit dieser alten, aber für sie auch sehr fremden Kultur umgegangen? Und gleichzeitig wollen wir natürlich auch einen Blick auf die früheste Geschichte des Judentums werfen: Wo kamen die Juden überhaupt her? Und auch die Spätantike wollen wir natürlich miteinbeziehen und der Frage nachgehen: Warum hatten eigentlich gerade die antiken Christen so ein Problem mit dem Judentum? Und welche Denkmuster über Juden aus der Antike wirken noch bis heute nach? Zum Weiterlesen: Christian Gertz: Grundinformationen Altes Testament. Göttingen 2019. Peter Schäfer: Geschichte der Juden in der Antike. Tübingen 2010. Seth Schwartz: Das Judentum in der Antike. Stuttgart 2016. Möchtest du up to date bleiben, was unseren Content angeht? Abonniere unseren kostenlosen Newsletter über Steady: zur Anmeldung. Schau auch gern mal auf unserem Blog unter einfach-antike.de vorbei oder besuch uns auf YouTube oder Instagram für noch mehr Antike-Content.
- Homers Ilias – Ein Epos über den Trojanischen Krieg?07.02., 09:0007.02.2025, 09:0000:29:56
Homers Ilias ist vielleicht das älteste Werk der europäischen Literatur und wird oft als Epos über den Trojanischen Krieg beschrieben. Dabei erzählt die Ilias gerade mal einen Zeitraum von rund 50 Tagen kurz vor dem Ende des Krieges, der insgesamt 10 Jahre dauerte. Warum wählt Homer für seine Erzählung ausgerechnet diesen Teil aus, den er als Geschichte vom "Zorn des Achill" ankündigt? Und worum geht es bei diesem "Zorn" eigentlich genau? Tatsächlich erzählt uns die Ilias eine Geschichte über die Entdeckung eines Prinzips, das die menschliche Gesellschaft im Idealfall zusammenhält. Und sie erzählt auch, welche Folgen es haben kann, wenn dieses Prinzip fehlt. Diese Botschaft ist dabei bis heute aktuell – im Krieg, aber auch in vielen anderen Zusammenhängen, die wir aus dem Alltag kennen. Möchtest du up to date bleiben, was unseren Content angeht? Abonniere unseren kostenlosen Newsletter über Steady: zur Anmeldung. Schau auch gern mal auf unserem Blog unter einfach-antike.de vorbei oder besuch uns auf YouTube oder Instagram für noch mehr Antike-Content. Zum Weiterlesen: Gustav Adolf Seeck, Homer. Eine Einführung. Sttutgart 2004 Robert Fowler (Hrsg.), The Cambridge Companion to Homer. Cambridge 2004