
Du erforschst Cybergrooming – was hast du herausgefunden, Maeve Moosburner?
Beschreibung der Episode
Wenn sich Erwachsene im Internet das Vertrauen von Kindern oder Jugendlichen erschleichen, um sie sexuell zu missbrauchen, dann nennt man das Cybergrooming. Die Täterstrategien werden immer ausgefeilter und die Betroffenen immer jünger. 24 % der Kinder und Jugendlichen in Deutschland wurden schon mal von einer erwachsenen Person online kontaktiert und von dieser nach einem realen Treffen gefragt, so eine Studie der Landesanstalt für Medien NRW. Bislang gab es nur wenige Forschung zu dem Thema, das ändert sich jetzt mit dem Forschungsprojekt CERES, das heißt: „Cybergrooming – Erforschung von Risikofaktoren, Ermittlungspraxis und Schutzmaßnahmen”.
In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt arbeiten die Kriminologische Zentralstelle, das Bundeskriminalamt, das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen und die Universität Münster zusammen. Ziel ist es, das Phänomen Cybergrooming wissenschaftlich zu verstehen und daraus konkrete Handlungsmöglichkeiten für Polizei und Justiz abzuleiten. Maeve Moosburner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kriminologischen Zentralstelle (KrimZ) und ist dort für CERES zuständig. Was sie bisher herausgefunden hat, erzählt sie bei einbiszwei.
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WEITERE INFOSWeitere Infos zur Kriminologischen Zentralstelle (KrimZ) und CERES CERES: Cybergrooming – Erforschung von Risikofaktoren, Ermittlungspraxis und Schutzmaßnahmen
Forschungsprojekte zu Cybercrime Eine Übersicht des BKA
Tagesschau-Beitrag zu Cybergrooming (07/2025) Wie Minderjährige Opfer von Online-Missbrauch werden
Studie zu Cybergrooming der Landesanstalt für Medien NRW (05/2025) Cybergrooming: Betroffenheit von Kindern und Jugendlichen auf konstant hohem Niveau
Zur Informationskampagne des BKA über Cybergrooming Mehr erfahren
CERES-Podcast „Tatort Kinderzimmer” Cybergrooming verstehen, Minderjährige schützen
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