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100- Die Auswirkungen des Datenklaus in Liechtenstein04.08., 18:0004.08.2026, 18:0000:33:07
In Liechtenstein wurden am Sonntag bei einem massiven Hackerangriff zentrale Daten eines Finanzregisters gestohlen. Am Dienstag informierte die Liechtensteiner Regierung zum zweiten Mal dazu. Weshalb sind die geklauten Daten so sensibel und was kann man mit damit anfangen? (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:22) Die Auswirkungen des Datenklaus in Lichtenstein (07:23) Nachrichtenübersicht (12:34) Die EU analysiert die Ereignisse in Ceuta (22:05) Trumps «Reflective Pool» und Bundesstaatsanwältin Pirro (28:03) Die Auswirkungen der Hitze auf die Gesundheit
- Zeigt Ceuta, wie verwundbar die EU-Aussengrenze ist?03.08., 18:0003.08.2026, 18:0000:34:10
Der Ansturm von Migranten auf die spanische Exklave Ceuta hat in der EU die Debatte über den Schutz der Aussengrenzen neu entfacht. Dies nur wenige Wochen, nachdem die europäische Asylreform in Kraft getreten ist. Daniel Thym, Spezialist für europäisches Migrationsrecht, schätzt die Lage ein. (00:04) Intro und Schlagzeilen (01:09) Zeigt Ceuta, wie verwundbar die EU-Aussengrenze ist? (08:40) Nachrichten (14:31) Legionellen-Ausbruch bereitet der Stadt Basel Sorgen (18:38) Genfer Feuerwehrmann erzählt vom Kampf gegen die Flammen (22:14) Verschmelzen die Kriege in der Ukraine und im Iran? (28:01) Die palästinensische Autonomiebehörde kämpft gegen den Bankrott
- Ceuta: «Die EU hätte hier geschlossen reagieren müssen» 02.08., 18:0002.08.2026, 18:0000:28:32
In Ceuta hat sich die Lage zwar entspannt, seit die Mehrheit der Ankömmlinge der letzten Tagen nach Marokko zurückgekehrt sind. Doch in der EU gärt die Diskussion weiter. Nun brauche es eine ehrliche Aufarbeitung und keine Schuldzuweisungen, sagt der Migrationsexperte Gerald Knaus im Gespräch. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:05) Ceuta: «Die EU hätte hier geschlossen reagieren müssen» (08:05) Nachrichten (13:14) Hitze und Trockenheit machen Gemüse weniger lang haltbar (17:06) Augenschein in Teheran: Eine Mischung aus Alltag und Anspannung (22:45) Starlink verändert den afrikanischen Internet-Markt
- International: Populismus und Propaganda in Israels Fernsehen02.08., 07:0002.08.2026, 07:0000:16:52
Benjamin Netanjahus Beziehung zu den Medien ist belastet, nur der Fernsehsender «Kanal 14» steht ganz in der Gunst des Premierministers. Kritikerinnen und Kritiker sehen in dem Sender ein reines Propagandainstrument. International im Sommer – die Kurzreportage. Israel rühmt sich für seine Pressefreiheit und die lebendige Medienlandschaft. Es gibt zahlreiche Zeitungen, Online-Magazine, Radiostationen und Fernsehsender, die alle politischen Lager bedienen. Von ganz links bis ganz rechts. Doch: Wie weit darf die Pressefreiheit gehen? Ein Fernsehsender, «Kanal 14», ist nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 mit einer menschenverachtenden Rhetorik aufgefallen. Talkshow-Teilnehmer riefen offen zur Auslöschung Gazas auf und forderten, Hunderttausende Palästinenserinnen und Palästinenser sollten getötet werden. Vor dem Obersten Gerichtshof wurden deshalb mehrere Petitionen gegen den Sender eingereicht, die noch hängig sind. «International» ist zu Besuch bei «Kanal 14» und spricht mit der Journalistin Irit Linur, die regelmässig in der Talkshow «Die Patrioten» auftrifft. Die Vorwürfe gegen den Sender findet sie lächerlich. Ganz anders beurteilt das der Schriftsteller Yishai Sarid, der in seinem Roman «Chamäleon» die Geschichte eines Journalisten erzählt, der politisch die Seiten wechselt.
- Nach Ceuta: EU-Migrationspolitik auf dem Prüfstand01.08., 18:0001.08.2026, 18:0000:29:41
Nach dem Massenansturm auf die spanische Enklave Ceuta herrscht in der EU Krisenstimmung. 22 Länder fordern in einem offenen Brief eine Dringlichkeitssitzung und formulieren Kritik an Spanien. Gespräch mit Moritz Küpper, EU-Korrespondent des Deutschlandfunk. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:24) Nach Ceuta: EU-Migrationspolitik auf dem Prüfstand (05:47) Nachrichtenübersicht (10:16) Infantinos Fallrückzieher (13:54) Auf Patrouille im Waldbrandgebiet (19:48) Der wohl letzte Kampf des Christoph Blocher (24:40) Nationalwurst Cervelat
- Migrantenansturm auf Ceuta: Schuldzuweisungen werden laut31.07., 18:0031.07.2026, 18:0000:33:57
Innert zwei Tagen sind rund 60'000 Migrantinnen und Migranten von Marokko aus in die spanische Exklave Ceuta gelangt. Mindestens 34 Menschen starben beim Versuch, nach Ceuta zu schwimmen. Der spanische Regierungschef Pedro Sanchez sprach von einem Angriff auf die Exklave. Alle Themen: (00:00 ) Intro und Schlagzeilen (01:22) Migrantenansturm auf Ceuta: Schuldzuweisungen werden laut (05:13) Nachrichtenübersicht (09:58) Kann die Entwaffnung der Hamas gelingen? (18:27) Kriege gegen den Iran: gehen den USA die Raketen aus? (23:09) Angehörigenpflege als Geschäftsmodell privater Spitex-Dienste (28:05) Wie Kühlmittel von Klimaanlagen der Umwelt schaden
- Wie können wir uns künftig besser an die Hitze anpassen?30.07., 18:0030.07.2026, 18:0000:35:39
Sommer mit mehreren Hitzewellen dürften wegen des Klimawandels zur Regel werden. Aus diesem Grund wird der Ruf laut nach besseren technologischen Lösungen gegen die Hitze und nach mehr Klimaanlagen. ETH-Professor David Bresch sagt, was wir in der Schweiz von südeuropäischen Ländern lernen können. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:35) Nachrichtenübersicht (05:44) Wie können wir uns künftig besser an die Hitze anpassen? (12:51) Abstimmungsbeschwerden werden zum politischen Werkzeug (16:33) Zwei Opfer von Untersiggenthal erhalten nun Sozialhilfe (20:22) Ebola-Epidemie in Kongo-Kinshas befeuert Forschung (26:28) Peru: neue Präsidentin, neuer Regierungsstil (29:55) Wenn die Heimat plötzlich zum Kriegsgebiet wird
- Kanzler Merz: Ist das Führungsstil oder Führungsschwäche?29.07., 18:0029.07.2026, 18:0000:33:57
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz wechselt weitere Personen in der Regierung und im Kanzleramt aus. Die Stimmung in der CDU ist derweil schlecht: auch wegen der holprigen Neubesetzung des Verkehrsministeriums und der Entlassung eines angesehenen Staatsekretärs. Wie stark schadet das Merz? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:15) Kanzler Merz: Ist das Führungsstil oder Führungsschwäche? (05:47) Nachrichtenübersicht (10:02) Ambitionierte Klimaziele? Ja. Flugverhalten anpassen? Nein! (15:25) US-Besuch Netanjahus: Die Beziehung ist angespannt (21:07) Tessin: Der leise Rücktritt des lauten Claudio Zali (25:07) Wie die UBS endlich den US-Markt erobern will (30:12) Geld und Loyalität: Warum die Fifa die WM teilprivatisieren will
- Selenski hofft auf Unterstützung der US-Republikaner28.07., 18:0028.07.2026, 18:0000:36:46
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat in den USA an der Trauerfeier für den kürzlich verstorbenen republikanischen US-Senator Lindsey Graham teilgenommen. Graham galt als überzeugter Unterstützer der Ukraine. Wie ist die Einstellung der Republikaner gegenüber der Ukraine heute? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:31) Selenski hofft auf Unterstützung der US-Republikaner (06:00) Nachrichtenübersicht (10:10) Lage des UNO-Hochkommissariats für Flüchtlinge (16:10) Der Einfluss der «Kakerlaken-Partei» in Indien (24:14) Die Schweiz und die Neutralität (31:45) Hunde in der Justizvollzugsanstalt
- Angespannte Waldbrandsituation in Frankreich: Macron vor Ort27.07., 18:0027.07.2026, 18:0000:32:48
Mehr als 200'000 Menschen wurden in der Region um die französische Stadt Bordeaux in Sicherheit gebracht. Die Waldbrandsituation ist weiter angespannt. Präsident Emmanuel Macron ist ins Departement gereist, um die Einsatzkräfte zu treffen. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:38) Angespannte Waldbrandsituation in Frankreich: Macron vor Ort (04:31) Nachrichtenübersicht (08:51) Das Dilemma der US-Demokraten in Maine (17:58) Urteil in einem der grössten Schweizer Geldwäschereifälle (21:27) Die prekäre humanitäre Lage der Bevölkerung im Südlibanon (27:27) Die Entwicklung der Schweizer Industriekonzerne
- Anschlag auf CSD in Berlin: Grosses Entsetzen und offene Fragen26.07., 18:0026.07.2026, 18:0000:28:29
In Berlin ist am Samstagabend ein Auto beim Christopher Street Day in eine Menschenmenge gefahren. Dabei kam eine Person ums Leben, viele weitere wurden verletzt. Beim mutmasslichen Täter handelt es sich um einen 21-Jährigen, der der Islamisten-Szene zugerechnet wird. Alle Themen: (01:35) Anschlag auf CSD in Berlin: Grosses Entsetzen und offene Fragen (07:37) Nachrichtenübersicht (12:29) Feuer in Südeuropa: Wie Prävention bei der Bekämpfung helfen kann (19:59) Island und die schwierige Frage von EU-Beitrittsverhandlungen (23:42) Wenn Einzelpersonen Politik machen
- International: Dalit in Indien – gefangen im Dreck 26.07., 07:0026.07.2026, 07:0000:16:31
Die Regierung sagt: Es gibt sie nicht. Das Gesetz sagt: es ist verboten. Und doch putzen täglich Zehntausende Menschen in Indien die Fäkalien anderer weg. Die meisten gehören zur untersten Gesellschaftsschicht der Dalit. Die UNO spricht von Zwangsarbeit. International im Sommer – die Kurzreportage. Pravin Singh weiss, dass er sterben kann, bei dem, was er tut. Er ist Tagelöhner in der indischen Wirtschaftsmetropole Mumbai und steigt in Klärgruben hinab, um sie zu reinigen – nur mit seinen Händen und ohne Schutzausrüstung. "Ich habe Angst da unten, ich bin allein, es ist sehr eng. Ich habe Angst, zu ersticken. Aber was soll's, die Arbeit muss erledigt werden." Bevor er in den Tank steigt, trinkt der 45-Jährige Alkohol, wie viele seiner Kollegen. Die meisten sind Dalit. Sie wurden früher Unberührbare genannt und werden diskriminiert. In Indien ist das Wegputzen von Fäkalien mit blossen Händen schon seit 2013 verboten. Und doch gibt es sie noch überall. Häufig komme es zu tödlichen Unfällen, schreibt die UNO-Arbeitsorganisation ILO und spricht von Zwangsarbeit. «Wir putzen die Fäkalien nicht weg, weil wir uns das ausgesucht haben, sondern weil wir in eine Kaste hineingeboren wurden, der die Gesellschaft diesen Beruf zugewiesen hat», sagt der indische Aktivist Bezwada Wilson. Ein Teufelskreis. Diesen zu unterbrechen, ist nicht einfach.
- Feuer ausser Kontrolle: über 250'000 Evakuationen in Südeuropa25.07., 18:0025.07.2026, 18:0000:28:39
Die Waldbrände in Frankreich und Spanien wüten weiter. Sie haben zur Evakuierung von mehr als 250.000 Menschen in der Nähe der französischen Grossstadt Bordeaux und rund um Madrid geführt. Zehntausende Hektare Land sind den Flammen zum Opfer gefallen. Alle Themen: (00:47) Feuer ausser Kontrolle: über 250'000 Evakuationen in Südeuropa (03:05) Nachrichtenübersicht (07:44) Der ICC-Chefankläger muss gehen – der Druck aufs Gericht bleibt (13:48) Italien diskutiert über Polizeigewalt – einmal mehr (18:04) Mädchen stirbt in China nach Gentherapie: viele offene Fragen (24:00) Das besondere Sicherheitskonzept des Paléo-Festivals in Nyon
- Zehntausende evakuiert: Waldbrände im Südwesten Frankreichs24.07., 18:0024.07.2026, 18:0000:34:34
An Frankreichs Atlantikküste wüten derzeit heftige Waldbrände. Mehr als 60'000 Menschen mussten evakuiert werden. Die EU hat Frankreich Unterstützung zugesichert, doch eine rasche Entspannung ist nicht in Sicht. Auch weil die Lage für die Feuerwehr schwierig ist. Alle Themen: (01:33) Zehntausende evakuiert: Waldbrände im Südwesten Frankreichs (06:15) Nachrichtenübersicht (10:54) Was die neuen US-Zölle über Trumps Taktik aussagen (15:56) Wer trägt die Verantwortung, wenn KI einen Cyberangriff verübt? (23:35) Was hinter den Flamingo-Protesten in Albanien steckt (29:07) Ältere Bevölkerung leidet: die Folgen der Überalterung in Kuba
- US-Armee soll grösseres Budget erhalten23.07., 18:0023.07.2026, 18:0000:36:16
Das US-Repräsentantenhaus will das Budget für das Militär erhöhen: Plan ist, das allgemeine Verteidigungsbudget aufzustocken, aber auch konkrete Vorhaben zu finanzieren. Stimmt auch der Senat zu, wäre das eine massive Vergrösserung des Militärbudgets. Wie hängt dies mit dem Iran-Krieg zusammen? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:01) US-Armee soll grösseres Budget erhalten (06:59) Nachrichtenübersicht (11:19) Gaza-Pläne des Friedensrats bleiben Wunschträume (18:21) Saudis setzen auf Atomprogramm (21:43) Der eigenwillige Tessiner Regierungschef Zali in Bedrängnis (27:00) Wie Roche am Abnehmmarkt mitverdienen will (31:16 Nächste Runde im Zolldisput der Schweiz mit den USA steht bevor
- Was für Alternativen zur Strasse von Hormus gibt es?22.07., 18:0022.07.2026, 18:0000:36:31
Weil der Iran die Strasse von Hormus blockiert, suchen viele Golfstaaten nach alternativen Routen für ihre Erdölexporte. Vor allem Saudi-Arabien setzt zunehmend auf andere Handelswege. Doch es gebe nicht wirklich eine Alternative, die sich rechne, sagt Nahost-Korrespondent Thomas Gutersohn. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:37) Was für Alternativen zur Strasse von Hormus gibt es? (08:39) Nachrichtenübersicht (13:33) ICC-Chefankläger könnte diese Woche abgesetzt werden (18:56) Knickt die Sportwelt bei der Russland-Frage ein? (23:03) Chinas wachsender Einfluss in Kirgistan (29:23) Mit KI und Drohnen gegen die Quagga-Muschel
- Ebola-Virus breitet sich in Kongo-Kinshasa weiter aus21.07., 18:0021.07.2026, 18:0000:33:38
Während in Uganda gerade der letzte Ebola-Patient aus einem Spital entlassen wurde, grassiert das Virus im Nachbarland Kongo-Kinshasa weiter. Mindestens 930 Todesfälle wurden registriert. Warum kann das Virus in Kongo-Kinshasa nicht eingedämmt werden wie in Uganda? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:14) Ebola-Virus breitet sich in Kongo-Kinshasa weiter aus (06:21) Nachrichtenübersicht (10:31) Forensischer Psychiater zu den Ursachen von sexualisierter Gewalt (15:27) Ex-Chef der türkischen CHP gründet eigene Partei (20:59) Luftkrieg zwischen Russland und der Ukraine verstärkt sich (28:00) Neuenkirch: Landsgemeinde statt Gemeindeversammlung
- Andy Burnham übernimmt Grossbritanniens Regierung20.07., 18:0020.07.2026, 18:0000:33:29
Andy Burnham ist zum Nachfolger von Keir Starmer als britischer Premierminister ernannt worden. Der bisherige Bürgermeister von Manchester erhielt von König Charles den Auftrag zur Regierungsbildung. Wie wirkte Andy Burnham bei seinem ersten grossen Auftritt? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (00:52) Andy Burnham übernimmt Grossbritanniens Regierung (05:38) Nachrichtenübersicht (09:57) WM-Bilanz: Hat Gianni Infantino seine Kritiker widerlegt? (14:09) Alain Berset fordert mehr Integrität im Fussball (19:04) Lärmschutz: Anlagen für Triebwerktests des F-35 kommen später (23:42) KI soll entschlüsseln, was wirklich in Lebensmitteln steckt (28:04) Die Kältefabrik in Paris stösst an ihre Grenzen
- In Zukunft wohl immer häufiger: Feuerverbote im Sommer19.07., 18:0019.07.2026, 18:0000:27:22
Der heisse und trockene Sommer führt in weiten Teilen der Schweiz zu grosser Waldbrandgefahr. Sie liegt mittlerweile in den meisten Regionen auf der zweithöchsten Stufe. Ein Zustand, der in künftigen Sommern zur neuen Normalität werden könnte. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:30) Nachrichtenübersicht (06:56) Feuerverbote im Sommer: das neue Normal? (11:16) Wie Milei in Argentinien die WM-Euphorie genutzt hat (17:22) Streit ums Ständemehr: wem nützt es, wem schadet es? (22:25) Aufbruch zu einer aussergewöhnlichen Forschungsexpedition
- International: Stärker als Waffen – das Freedom Theatre Dschenin 19.07., 07:0019.07.2026, 07:0000:17:18
Die Stadt Dschenin im Westjordanland ist ein Brennpunkt des Nahostkonflikts. Im Kreuzfeuer zwischen Palästinensern und Israeli entstand ein Theater, das den Waffen mit Worten entgegnete. Dafür wurde es zerstört. Aber tot ist das Theater noch nicht. International im Sommer – die Kurzreportage. Am 13. Dezember 2023 drangen israelische Soldaten ins Freedom Theatre Dschenin ein. Kurz danach verhafteten sie den Theaterdirektor Mustafa Sheta in einer grossen Militäroperation. «Die Soldaten kamen von allen Seiten, um mich zu verhaften: durch den Garten, sogar vom Dach, überall standen Jeeps: ich kam mir vor wie ein gesuchter Top-Terrorist, wie Osama Bin Laden.» Trotz internationaler Proteste von Kulturschaffenden: der Theaterdirektor verbrachte – ohne Anklage - fünfzehn Monate in israelischen Gefängnissen. Erst, als er am 13. März 2025 freigelassen wurde, erfuhr er: sein Theater gab es nicht mehr. Das Quartier, in dem es entstanden war: nur noch Schutt und Asche. Das palästinensische Freedom Theatre im Flüchtlingslager Dschenin, das ursprünglich von der jüdischen Menschenrechtsaktivistin Arna Mer-Chamis und ihrem Sohn Juliano gegründet worden war, schien endgültig tot. Mundtot ist das Theater aber, aller Gewalt zum Trotz, noch immer nicht. Es spielt wieder. Und bietet Kindern und Jugendlichen, die inmitten dieser Gewalt Eltern, Freunde, Geschwister und ihr Zuhause verloren haben, weiterhin einen Ort, wo sie ihre Gefühle ausdrücken können. Die Reportage über eine Reise zu einem Theater, das sich nicht mundtot machen lässt.