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Dissens

Lukas Ondreka

Society & Culture

407 Episoden · neueste 07.10.

Häufig erwähnt

Episoden

407
  1. Wahlen in Ostdeutschland: Was bleibt nach den Demos gegen Rechts?
    27.05., 16:4201:35:12

    Jaša und Maurice vom Netzwerk Polylux zu Gast im "Was Tun?"-Podcast Viele linke Projekte in Ostdeutschland sind bedroht. Denn mit jedem Erfolg der AfD stehen Gelder für eine kritische Zivilgesellschaft auf dem Spiel. In der neuen Folge "Was tun?" sprechen Inken und Valentin mit Jaša und Maurice vom Netzwerk Polylux. Über den Verein können progressive Menschen aus ganz Deutschland Geld in linke Strukturen in Ostdeutschland umverteilen. Ein Gespräch über die prekäre Lage linker Projekte in Ostdeutschland und darüber, wie es gelingen kann, linke Strukturen in Zeiten des Rechtsrucks zu schützen und zu stärken. +++ Du willst "Was tun?" und Dissens im Doppelpack unterstützen? Schon ab drei Euro monatlich kannst Du Fördermitglied werden und sicherst damit, dass wir weiterhin werbefrei und für alle senden können. Hier geht's lang: https://dissenspodcast.de Über die co-op zwischen Dissens und "Was tun?" Alle Folgen des "Was tun?"-Podcast laufen jetzt bei Dissens. Warum? Weil ich den Podcast von Inken und Valentin super finde und glaube, dass er auch Euer Leben bereichern kann, deshalb. Bei den vielen Krisen, die wir erleben, ist es nicht nur schwer, den Überblick zu behalten, sondern auch, den Blick dafür zu schärfen, wie sich substantielle politische Veränderung erreichen lassen. Genau darum geht es Inken und Valentin, die mit ihrem Podcast "Was tun?" der Debatte über linke Politstrategien Raum geben. Abonniert "Was tun?"! Hier findet Ihr sämtliche Folgen von "Was tun?". Wenn Ihr es noch nicht gemacht habt, dann abonniert jetzt den Podcast von Inken und Valentin: Hier findet Ihr "Was tun?" auf allen wichtigen Podcast-Plattformen. Und folgt "Was tun?" auf Twitter und auf Instagram. Disclaimer Die im "Was tun?"-Podcast geäußerten Meinungen sind die der Beteiligten Moderator*innen und Interviewgäste. Redaktionell verantwortlich sind Inken Behrmann und Valentin Ihßen.

  2. #259 "Wir haben ein Problem mit einem Law-and-Order-Fetischismus"
    22.05., 08:0000:47:00

    Maximilian Pichl über Ordnungspolitiken und den Verlust von Rechtsstaatlichkeit Ob gegen Geflüchtete oder die kritische Zivilgesellschaft: Mit Law-and-Order-Politik wird der Rechtsstaat, der eigentlich zum Schutz vor staatlicher Willkür da ist, zunehmend zu einem repressiven Instrument umgedeutet. In seinem Buch "Law statt Order" untersucht der Rechts- und Politikwissenschaftler Maximilian Pichl wie politische Akteure die Rede vom Rechtsstaat zur Einschränkung von Grund- und Menschenrechten missbrauchen. Ein Gespräch über die Krise des Rechts und Kämpfe für einen neuen Rechtsstaat. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Maximilian Pichl ist Rechts- und Politikwissenschaftler. Er ist Professor für Soziales Recht der Sozialen Arbeit an der Hochschule RheinMain. 2022 erschien von ihm "Untersuchung im Rechtsstaat" über die Untersuchungsausschüsse zur NSU-Mordserie. Er ist Mitherausgeber des jährlichen Berichts "Recht gegen rechts". +++ Dissens verlost ein Exemplar von Maximilian Pichls "Law statt Order: Der Kampf um den Rechtsstaat" unter allen Fördermitgliedern. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA

  3. #258 "Kapitalismus am Limit": Die Dauerkrise als neues Normal
    15.05., 08:0001:05:43

    Markus Wissen und Ulrich Brand über die Vielfachkrise, ihre Ursachen und solidarische Auswege Ökologischer Kollaps, weltpolitische Spannungen und autoritäre Tendenzen: Das alles sind Folgen eines Kapitalismus, der an seine Grenzen gerät. In "Kapitalismus am Limit" unterziehen Markus Wissen und Ulrich Brand, die das Konzept der "imperialen Lebensweise" geprägt haben, unsere Gegenwart einer kritischen Diagnose. Ein Gespräch über Krisen als Normalzustand, Demokratien im Würgegriff und Kämpfe für ein gutes Leben in einer beschädigten Welt. +++ Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Markus Wissen lehrt als Professor für Gesellschaftswissenschaften an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Er beschäftigt sich in seiner Forschung mit dem Zusammenhang von Globalisierung und Krisen, Umwelt-, Klima- und Ressourcenpolitik sowie verschiedenen Aspekten gesellschaftlicher Transformationen. Gemeinsam mit Ulrich Brand prägte er das Konzept de "imperialen Lebensweise". Ulrich Brand ist Professor für Internationale Politik an der Universität Wien. Er arbeitet zu Fragen der kapitalistischen Globalisierung und ihrer Kritik. Zusammen mit Markus Wissen hat er 2017 das Buch "Die Imperiale Lebensweise" veröffentlicht, das vielfach rezipiert wurde. In Ihrem neuen Buch "Kapitalismus am Limit" unterziehen sie unsere Wirtschaftsweise einer kritischen Zeitdiagnose. +++ Dissens verlost ein Exemplar von "Kapitalismus am Limit: Öko-imperiale Spannungen, umkämpfte Krisenpolitik und solidarische Perspektiven" unter allen Fördermitgliedern des Podcasts. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA

  4. #257 "Die Gewalt gegen Frauen gründet auf einem Besitzanspruch"
    08.05., 08:0000:54:20

    Christina Clemm über Frauenhass, Femizide und das Versagen der Gesellschaft Staat und Gesellschaft scheitern im Kampf gegen Männergewalt und Femizide, beklagt Christina Clemm. Die Rechtsanwältin hat vor Gericht Hunderte Opfer vertreten und gibt ihnen in der Streitschrift "Gegen Frauenhass" eine Stimme. Im Dissens Podcast sprechen wir über die alltägliche Gewalt gegen FLINTAs, das Patriarchat im Gerichtssaal und Möglichkeiten der Veränderung. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Christina Clemm, geboren 1967, ist Rechtsanwältin für Straf-und Familienrecht in Berlin. Seit fast dreißig Jahren vertritt sie Opfer geschlechtsspezifischer und rassistisch motivierter Gewalt. 2020 erschien ihr Buch "Akteneinsicht – Geschichten von Frauen und Gewalt", 2024 ihre Streitschrift "Gegen Frauenhass". Auf Insta und X kommentiert sie das politische Zeitgeschehen. +++ Dissens verlost ein Exemplar von Christina Clemms "Gegen Frauenhass" unter allen Fördermitgliedern. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA

  5. #256 "Let's Socialize": Wie sich Land und Boden zurückgewinnen lassen
    01.05., 08:0001:02:59

    Acker in Konzernhand und der ländliche Raum unter rechter Hegemonie: Was lässt sich tun? Linke und Klimabewegte müssen sich stärker der Landwirtschaft zuwenden, wenn sie Faschismus aufhalten und eine klimagerechte Gesellschaft aufbauen wollen. Doch welche Vergesellschaftungsperspektiven auf dem Land brauchen wir, auch angesichts der Geschichte ostdeutscher Zwangsenteignungen in der Landwirtschaft? Wie können Linke aus der Stadt und vom Land einen gemeinsamen Kampf führen? Und wie schlagen wir die rechte Vormacht im ländlichen Raum? Darüber sprach Lukas auf der Vergesellschaftungskonferenz mit Landwirtin Janne von der "jungen Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft" (jAbL) und Landarbeiter Wolf Meyer von der Basisgewerkschaft FAU. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Janne* ist landlose Bäuerin und Klimaaktivistin. Sie engagiert sich in Ostdeutschland bei der "jungen Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft" (jAbL) für eine agrarökologisch Wende von links. *Name von der Redaktion geändert. Wolf Meyer ist Landarbeiter aus Dresden. Bei der basisdemokratischen Gewerkschaft FAU organisiert er die sogenannten „Grünen Gewerke“. +++ Auf der Vergesellschaftungskonferenz "Let's Socialize" trafen sich vom 15. bis 17. März mehr als 300 Aktivist*innen, um über Vergesellschaftung als Hebel für Klimagerechtigkeit zu diskutieren. Bei der Konferenz am Werbellinsee bei Berlin standen Vergesellschaftungsperspektiven in den Bereichen Energie, Landwirtschaft, Care und Mobilität im Zentrum. Dissens war als Medienpartner mit am Start und liefert Euch anhand von Schlaglicht-Interviews einen Einblick in die Herzkammer der Klimagerechtigkeitsbewegung. +++ Dissens verlost ein Exemplar von "Anders satt. Wie der Ausstieg aus der Tierindustrie gelingt" von Friederike Schmitz unter allen Fördermitgliedern. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA

  6. Arbeitskampf: "Jede Stunde weniger Arbeit ist eine Stunde mehr für uns!"
    29.04., 19:3801:13:35

    Die Arbeitszeit-Aktivistis von der 4-Stunden-Liga zu Gast im "Was tun?"-Podcast Damals wie heute: Arbeitskämpfe sind ein zentraler Hebel, um Zeit gerechter zu verteilen. Die Crew vom "Was tun?"-Podcast spricht mit Andre von der 4-Stunden-Liga über die Geschichte der Kämpfe um Zeit seit dem Haymarket Massaker 1886, seine Forderung nach einer radikalen Arbeitszeitverkürzung auf 4-Stunden pro Tag bei vollem Lohnausgleich und seine Sicht auf dieTarifkonflikte heute. +++ Du willst "Was tun?" und Dissens im Doppelpack unterstützen? Schon ab drei Euro monatlich kannst Du Fördermitglied werden und sicherst damit, dass wir weiterhin werbefrei und für alle senden können. Hier geht's lang: https://dissenspodcast.de Über die co-op zwischen Dissens und "Was tun?" Alle Folgen des "Was tun?"-Podcast laufen jetzt bei Dissens. Warum? Weil ich den Podcast von Inken und Valentin super finde und glaube, dass er auch Euer Leben bereichern kann, deshalb. Bei den vielen Krisen, die wir erleben, ist es nicht nur schwer, den Überblick zu behalten, sondern auch, den Blick dafür zu schärfen, wie sich substantielle politische Veränderung erreichen lassen. Genau darum geht es Inken und Valentin, die mit ihrem Podcast "Was tun?" der Debatte über linke Politstrategien Raum geben. Abonniert "Was tun?"! Hier findet Ihr sämtliche Folgen von "Was tun?". Wenn Ihr es noch nicht gemacht habt, dann abonniert jetzt den Podcast von Inken und Valentin: Hier findet Ihr "Was tun?" auf allen wichtigen Podcast-Plattformen. Und folgt "Was tun?" auf Twitter und auf Instagram. Disclaimer Die im "Was tun?"-Podcast geäußerten Meinungen sind die der Beteiligten Moderator*innen und Interviewgäste. Redaktionell verantwortlich sind Inken Behrmann und Valentin Ihßen.

  7. #255 Michael Hardt: "The crises demand that we think big, think in terms of liberation"
    24.04., 08:0000:58:19

    Michael Hardt on "The Subversive Seventies" and what the movements of the 70s can teach us The 1970s was a decade of "subversives", activists and movements sought to transform the fundamental structures of society. In "The Subversive Seventies" Michael Hardt sheds light not only on the revolutionary movements of the seventies but also on what liberation can be today. Michael joins Dissens to talk about the 70s as a history of our present and how the liberation movements of that time can speak to us today. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Michael Hardt teaches political theory in the Literature Program at Duke University. He is co-author, with Antonio Negri, of the Empire trilogy and, most recently, Assembly. +++ Dissens verlost ein Exemplar von Michael Hardts "The Subversive Seventies" unter allen Fördermitgliedern und denen, die es bis zur nächsten Folge werden. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA

  8. #254 "Let's Socialize": Wie sich ein Energiekonzern klimagerecht vergesellschaften lässt
    17.04., 08:0000:42:15

    Die Kampagne "RWE und Co. enteignen" will es in NRW vormachen - doch kann das gelingen? Weltweite Umweltzerstörung und explodierende Strompreise: Diese Ungerechtigkeiten im Energiebereich möchte "RWE und Co. enteignen" durch Vergesellschaftung überwinden. Der Energieriese RWE aus Nordrhein-Westfalen soll dafür per Volksentscheid in Gemeineigentum überführt und demokratisch verwaltet werden. Wie macht man das klimagerecht? Und wie lassen sich Millionen von Menschen für das Anliegen organisieren? Darüber hat Lukas auf der Vergesellschaftungskonferenz mit den Aktivist*innen Leo und Kilian von der Kampagne gesprochen. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ "RWE und Co. enteignen" hat sich zum Ziel gesetzt hat, große Energiekonzerne wie RWE zu vergesellschaften. Die Aktivisten kommen aus lokalen Klimagerechtigkeitsgruppen aus dem rheinischen Braunkohlerevier. Nach dem Vorbild der Berliner Enteignungsbewegung möchte die Kampagne per Volksentscheid in Nordrhein-Westfalen weite Teile der privaten Energieinfrastruktur in demokratisch verwaltetes Gemeineigentum überführen. +++ Auf der Vergesellschaftungskonferenz "Let's Socialize" trafen sich vom 15. bis 17. März mehr als 300 Aktivist*innen, um über Vergesellschaftung als Hebel für Klimagerechtigkeit zu diskutieren. Bei der Konferenz am Werbellinsee bei Berlin standen Vergesellschaftungsperspektiven in den Bereichen Energie, Landwirtschaft, Care und Mobilität im Zentrum. Dissens war als Medienpartner mit am Start und liefert Euch anhand von Schlaglicht-Interviews einen Einblick in die Herzkammer der Klimagerechtigkeitsbewegung. +++ Dissens verlost ein Exemplar von Kohai Saitos "Systemsturz. Der Sieg der Natur über den Kapitalismus" unter allen Fördermitgliedern. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA

  9. #253 "Deutsche Arbeit": Vom Fleiß für das Volk zum Fleiß für den Standort
    10.04., 08:0000:59:12

    Nikolas Lelle über den NS-Mythos "deutscher Arbeit" und sein Erbe heute Arbeit, Gemeinschaft, Nation: Unter Rückgriff auf den Topos "deutsche Arbeit" organisierte der Nationalsozialismus Volksgemeinschaft und Vernichtungspolitik. Nikolas Lelle untersucht in seinen Büchern die Geschichte und Kontinuität der Ideologie "deutscher Arbeit". Ein Gespräch über ihre antisemitischen Ursprünge, die NS-Devise "Arbeit macht frei" und die Bedeutung des Begriffs für heutige Debatten. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Nikolas Lelle arbeitet bei der Amadeu Antonio Stiftung und beschäftigt sich vor allem mit Antisemitismus, der Erinnerung an den Nationalsozialismus und "deutscher Arbeit". 2018 gab er den Sammelband "'Deutsche Arbeit': Kritische Perspektiven auf ein ideologisches Selbstbild" mit heraus. 2022 erschien im Verbrecher Verlag seine Promotion "Arbeit, Dienst und Führung. Der Nationalsozialismus und sein Erbe". Nun hat er "'Arbeit macht frei' – Annäherungen an eine NS-Devise" veröffentlicht. +++ Dissens verlost ein Exemplar von Nikolas Buch "'Arbeit macht frei' – Annäherungen an eine NS-Devise" unter allen Fördermitgliedern. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA

  10. #252 "Let's Socialize": Von VolksWagen zu VerkehrsWende - wie man einen Autokonzern umbaut
    03.04., 08:0000:55:11

    Straßenbahnen statt SUVs: Warum das kein Problem ist und wie man den Umbau erreicht Das größte Hindernis für Klimagerechtigkeit im Verkehrssektor sind in Deutschland die Autohersteller. Im Herzen der Autostadt Wolfsburg haben sich deshalb Verkehrswende-Aktivist*innen breit gemacht. Sie fordern, den VW-Konzern zu vergesellschaften und die Produktion auf klimagerechte Mobilität umzustellen. Aber können die Arbeiter an Computer und Band eigentlich auch Straßenbahnen bauen? Und wie können Beschäftigte und Klimabewegte zusammen für so eine Konversion kämpfen? Darum ging's im Dissens Podcast auf der Vergesellschaftungskonferenz mit dem Wolfsburger Verkehrswende-Aktivist Tobi Rosswog und Katharina Keil, Nachhaltigkeitsforscherin von der Universität Lausanne. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Katharina Keil arbeitet als Doktorandin im Bereich Ökologische Ökonomik und Politische Ökonomie an der Universität Lausanne. Sie forscht zur Persistenz und Überwindung sozial-ökologischer Nichtnachhaltigkeit in der deutschen Automobilindustrie im Licht der Elektrifizierung des Antriebsstrangs. Tobi Rosswog ist seit vielen Jahren als Klima- und Verkehrswende-Aktivist aktiv. Er zog mit anderen nach Wolfsburg, gründete dort das Projekthaus "Amsel 44". Mit direkten Aktionen und subversiver Kommunikation streiten die Aktivist*innen für die Vergesellschaftung und Konversion des VW-Konzerns. +++ Auf der Vergesellschaftungskonferenz "Let's Socialize" trafen sich vom 15. bis 17. März mehr als 300 Aktivist*innen, um über Vergesellschaftung als Hebel für Klimagerechtigkeit zu diskutieren. Bei der Konferenz am Werbellinsee bei Berlin standen Vergesellschaftungsperspektiven in den Bereichen Energie, Landwirtschaft, Care und Mobilität im Zentrum. Dissens war als Medienpartner mit am Start und liefert Euch anhand von Schlaglicht-Interviews einen Einblick in die Herzkammer der Klimagerechtigkeitsbewegung. +++ Dissens verlost ein Exemplar von "Ökozid: Wie ein Gesetz schwere Umweltschäden bestrafen und Lebensgrundlagen besser schützen kann" unter allen Fördermitgliedern. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA

  11. "Aufstände der Erde": Was lernen von den Umweltschützern aus Frankreich?
    27.03., 08:0001:19:19

    Die "Was tun?"-Crew im Gespräch mit Aktivist*innen von "Soulèvement de la Terre" Die französische Bewegung "Soulèvement de la Terre" - zu deutsch: "Aufstände der Erde" - wurde mit Protesten gegen die industriellen Mega-Wasser-Becken in Südfrankreich weltbekannt. Nun sind sie zu Besuch in Deutschland: Die Crew vom "Was tun?"-Podcast spricht mit Elena und Louise darüber, wie die spektakulären Aktionen entstehen, wie sie mit lokalen Umwelt- und Klima-Initiativen zusammenarbeiten und wie wichtig es für sie ist, Beziehungen zu den Menschen vor Ort aufzubauen. Im Gespräch mit Inken und Valentin teilen sie ihre "Lessons Learned" aus zwei Jahren erfolgreichen Klima-Aktionen in Frankreich. +++ Du willst "Was tun?" und Dissens im Doppelpack unterstützen? Schon ab drei Euro monatlich kannst Du Fördermitglied werden und sicherst damit, dass wir weiterhin werbefrei und für alle senden können. Hier geht's lang: https://dissenspodcast.de Über die co-op zwischen Dissens und "Was tun?" Alle Folgen des "Was tun?"-Podcast laufen jetzt bei Dissens. Warum? Weil ich den Podcast von Inken und Valentin super finde und glaube, dass er auch Euer Leben bereichern kann, deshalb. Bei den vielen Krisen, die wir erleben, ist es nicht nur schwer, den Überblick zu behalten, sondern auch, den Blick dafür zu schärfen, wie sich substantielle politische Veränderung erreichen lassen. Genau darum geht es Inken und Valentin, die mit ihrem Podcast "Was tun?" der Debatte über linke Politstrategien Raum geben. Abonniert "Was tun?"! Hier findet Ihr sämtliche Folgen von "Was tun?". Wenn Ihr es noch nicht gemacht habt, dann abonniert jetzt den Podcast von Inken und Valentin: Hier findet Ihr "Was tun?" auf allen wichtigen Podcast-Plattformen. Und folgt "Was tun?" auf Twitter und auf Instagram. Disclaimer Die im "Was tun?"-Podcast geäußerten Meinungen sind die der Beteiligten Moderator*innen und Interviewgäste. Redaktionell verantwortlich sind Inken Behrmann und Valentin Ihßen.

  12. #251 "Let's Socialize": Shoppingsmalls zu Sorgezentren umbauen
    20.03., 08:0000:58:40

    In vielen Städten stehen Kaufhäuser leer - wie wär's mit feministischer Vergesellschaftung Das Einkaufszentrum "Park Center" im Berliner Stadtteil Treptow steht fast komplett leer. Die Gruppe „Sorge ins Parkcenter“ setzt sich dafür ein, dass dort ein Srogezentrum einzieht - mit Angeboten, die Care für Mensch und Umwelt in den Mittelpunkt stellen. Es könnte Auftakt sein für eine bundesweite Kampagne, die unter dem Slogan "Shoppingsmalls zu Sorgezentren" ehemalige Kaufhäuser dem Gemeinwohl zuführt. Auf der Vergesellschaftungskonferenz hat sich Lukas mit Amelie und Cléo von "Sorge ins Parkcenter" getroffen. Sie sprechen im Dissens Podcast über das Ende der Konsumtempel, die Idee der Sorgenden Stadt und Care als Hebel für Klimagerechtigkeit. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ "Sorge ins Parkcenter" möchte ein in weiten Teilen leer stehendes Einkaufszentrum in Berlin-Treptow zu einem Sorgezentrum umgestalten. Die Initiative gehört zu einer wachsenden Bewegung, die sich um den Slogan "Sorgende Stadt" formiert und lokale Strategien für eine feministische, ökologische und sozialistische Care-Ökonomie entwickelt. "Shoppingmalls zu Sorgezentren", die Umwandlung einer wachsenden Zahl von leer stehenden und vom Abriss bedrohten Kaufhäuser, ist darunter ein Ansatz für Sorge und Nachbarschaftlichkeit in einer Stadt für alle. Auf der Vergesellschaftungskonferenz "Let's Socialize" trafen sich vom 15. bis 17. März mehr als 300 Aktivist*innen, um über Vergesellschaftung als Hebel für Klimagerechtigkeit zu diskutieren. Bei der Konferenz am Werbellinsee bei Berlin standen Vergesellschaftungsperspektiven in den Bereichen Energie, Landwirtschaft, Care und Mobilität im Zentrum. Dissens war als Medienpartner mit am Start und liefert Euch anhand von Schlaglicht-Interviews im Abstand von zwei Wochen einen Einblick in die Herzkammer der Klimagerechtigkeitsbewegung. Wir starten hier mit der Kampagne "Shoppingsmalls zu Sorgezentren", am 03.04. gibt's eine Folge zur Vergesellschaftung und Konversion des VW-Autokonzerns, am 17.04. dann eine Folge mit "RWE und Co. enteignen" über Vergesellschaftung im Energiesektor sowie abschließend am 01.05. eine Folge über Kämpfe für eine klimagerechte Landwirtschaft und die Verbindung von linken Bewegungen in Stadt und Land. +++ Dissens verlost ein Exemplar von "Wirtschaft neu ausrichten. Care-Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz" unter allen Fördermitgliedern. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA

  13. #250 "Let's socialize": Mit Vergesellschaftung zum System Change
    11.03., 08:0001:40:06

    Der Podcast zur zweiten Vergesellschaftungskonferenz am Werbellinsee bei Berlin Ob Auto-Lobby, Stromkonzerne oder Acker-Investoren: Die privaten Eigentumsverhältnisse und Profitzwänge stehen im Konflikt mit Klimagerechtigkeit. Wie sich Vergesellschaftung als Hebel für eine klimagerechte Zukunft nutzen lässt, darüber diskutieren auf der Konferenz "Let's socialize" mehr als 300 Aktivist*innen aus den Bereichen Energie, Landwirtschaft, Care und Mobilität. Im Dissens Podcast sprechen wir im Vorfeld darüber, warum Vergesellschaftung ein Kompass für die Erneuerung der Linken sein kann und wie eine demokratische Verwaltung von unten in den einzelnen Sektoren aussehen würde. Mit am Start sind Anti-Kohle-Pionierin Sina Reisch, Ökofeministin Nadine Gerner, Care-Aktivistin Liska Beulshausen und Verkehrswende-Aktivist Thomas Eberhardt-Köster. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ "Let's socialize: Vergesellschaftung als Strategie für Klimagerechtigkeit" Auf der zweiten Vergesellschaftungskonferenz treffen sich zwischen dem 15. und 17. März Hunderte Aktivist*innen am Werbellinsee bei Berlin, um über Vergesellschaftung als Hebel für Klimagerechtigkeit zu sprechen. Der Fokus liegt auf den Sektoren Energie, Landwirtschaft, Sorge-Arbeit und Mobilität. Gemeinsam sollen Projektideen und Kampagnen erarbeiten werden, um die aktuellen Debatten um Vergesellschaftung in der Praxis voranzutreiben. Dissens ist Medienpartner der Vergesellschaftungskonferenz. Hier findet Ihr alle Infos zur Konferenz. +++ Sina Reisch ist seit vielen Jahren in der Klimagerechtigkeits-Bewegung aktiv, sie war zum Beispiel lange Sprecherin von Ende Gelände und hat selbst Kohlekonzerne blockiert. Jetzt ist Sie beim Konzeptwerk Neue Ökonomie für das Thema Vergesellschaftung mit zuständig. Nadine Gerner ist bei Common Ecologies organisiert, und hat dort Strategien und Taktiken für eine agrarökologische Wende erarbeitet. Außerdem veröffentlicht sie bald ein Buch zu Ökofeminismus. Liska Beulshausen ist Soziologin mit Schwerpunkt kritische Wirtschaftsforschung. Und außerdem Co-Leiterin bei Wirtschaft ist Care. Dort setzt sich für eine Wirtschaft ein, die Sorge in den Mittelpunkt stellt. Thomas Eberhardt-Köster ist Teil von Attac Deutschland. Dort streitet er für eine klimagerechte Verkehrswende, unter anderem mit der Kampagne mit "einfach umsteigen”, Er engagiert sich außerdem bei den Anti-IAA-Protesten. +++ Dissens verlost ein Exemplar des Sammelbandes "Vergesellschaftung und die sozialökologische Frage" unter allen Fördermitgliedern. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA

  14. Tesla in Grünheide: Strategien für linke Kommunalpolitik
    09.03., 08:0001:18:23

    Die "Was tun?"-Crew im Gespräch über linke Perspektiven auf Politik auf kommunaler Ebene 63 Prozent: so viele Menschen haben sich im kleinen Grünheide bei Berlin gegen die Erweiterung der Tesla Gigafactory von Elon Musk ausgesprochen. Doch wieviel Gewicht ihr Votum am Ende tatsächlich bekommt, entscheidet sich noch - und zwar in der Kommunalpolitik vor Ort. Das nehmen Inken und Valentin von "Was tun?" zum Anlass, um mit den Aktivist*innen Anne und Charli über linke Perspektiven auf Politik auf kommunaler Ebene zu sprechen. Im "Was tun?"-Podcast verraten sie ihre politischen Hacks für erfolgreiche Kommunalpolitik und warum es wichtig ist, in den Gemeinden aktiv zu sein. +++ Du willst "Was tun?" und Dissens im Doppelpack unterstützen? Schon ab drei Euro monatlich kannst Du Fördermitglied werden und sicherst damit, dass wir weiterhin werbefrei und für alle senden können. Hier geht's lang: https://dissenspodcast.de Über die co-op zwischen Dissens und "Was tun?" Alle Folgen des "Was tun?"-Podcast laufen jetzt bei Dissens. Warum? Weil ich den Podcast von Inken und Valentin super finde und glaube, dass er auch Euer Leben bereichern kann, deshalb. Bei den vielen Krisen, die wir erleben, ist es nicht nur schwer, den Überblick zu behalten, sondern auch, den Blick dafür zu schärfen, wie sich substantielle politische Veränderung erreichen lassen. Genau darum geht es Inken und Valentin, die mit ihrem Podcast "Was tun?" der Debatte über linke Politstrategien Raum geben. Abonniert "Was tun?"! Hier findet Ihr sämtliche Folgen von "Was tun?". Wenn Ihr es noch nicht gemacht habt, dann abonniert jetzt den Podcast von Inken und Valentin: Hier findet Ihr "Was tun?" auf allen wichtigen Podcast-Plattformen. Und folgt "Was tun?" auf Twitter und auf Instagram. Disclaimer Die im "Was tun?"-Podcast geäußerten Meinungen sind die der Beteiligten Moderator*innen und Interviewgäste. Redaktionell verantwortlich sind Inken Behrmann und Valentin Ihßen.

  15. #249 Warum der Kapitalismus nur fällt mit der Abschaffung der Geschlechter
    06.03., 08:0001:05:04

    Friederike Beier über die Verbindung von queerer Befreiung und klassenloser Gesellschaft Klassenkampf und queer-feministische Politik werden leider häufig als unvereinbar gegenübergestellt, sagt Friederike Beier. In Ihrem Sammelband "Materialistischer Queerfeminismus" sucht die Politikwissenschaftlerin nach der Verbindung von Queerness und Antikapitalismus. Ein Gespräch über Geschlecht und Sexualität im Kapitalismus, queeren Marxismus und eine Gesellschaft ohne Geschlecht. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Friederike Beier forscht und lehrt zu Geschlecht und Care-Arbeit. Dabei verbindet sie Queerfeminismus, Materialismus sowie dekolonialen Perspektiven. Friederike arbeitet im Bereich Gender & Diversity am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft an der FU Berlin. Beim Unrast-Verlag gibt sie die Reihe Theorien und Kämpfe der sozialen Reproduktion heraus. +++ Dissens verlost ein Exemplar von Friederike Beier (Hrsg.) "Materialistischer Queerfeminismus. Theorien zu Geschlecht und Sexualität im Kapitalismus" unter allen Fördermitgliedern. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA

  16. #248 "After Work": A manifesto for the abolition of housework hell
    21.02., 08:0000:52:46

    Nick Srnicek on the drudgery of unpaid work in the household and a feminist post-work politics Our homes are full of helpful gadgets, but how come tech isn't blessing us with more free time? The family is supposed to be a space of rest, but why does it often feel like a place of endless housework drudgery? In their book "After Work" Helen Hester and Nick Srnicek examine how unpaid work in our homes has come to take up an increasing portion of our lives and argue for a fight against housework. Nick joins Dissens to talk about the history of the home, the failed promise of labour-saving technology and how the socialization of care would enable a future with less work for all. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Nick Srnicek, 1982, is a Senior Lecturer in Digital Economy at King's College London. He researches automation, social reproduction and the platform economy. Nick is the author of "Platform Capitalism" and "Inventing the Future: Postcapitalism and a World Without Work". +++ Video of Francis Gabe's self-cleaning home: https://www.youtube.com/watch?v=NcQbnvlgbCQ&ab_channel=KGWNews +++ Dissens verlost ein Exemplar von Anton Jägers "After Work: A History of the Home and the Fight for Free Time" von Helen Hester and Nick Srnicek unter allen Fördermitgliedern und denen, die es bis zur nächsten Folge werden. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA

  17. #247 Anschlag von Hanau: "Der Tod meines Bruders darf nicht umsonst gewesen sein"
    14.02., 08:0000:59:30

    Çetin Gültekin über seinen ermordeten Bruder und den Anschlag von Hanau vor vier Jahren Beim rassistischen Anschlag von Hanau 2020 verlor Çetin Gültekin seinen Bruder. Seitdem kämpft er im Namen von Gökhan für Aufklärung und gegen Rassismus. In "Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland" erzählt er vom kurzen Leben seines Bruders Gökhan Gültekin und dem Terror vom 19. Februar 2020. Ein Gespräch über Erinnerung als Veränderung, Hanau heute und den Kampf gegen die AfD. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Çetin Gültekin wurde 1974 in Hanau geboren, wo er bis heute lebt. Er war bis zum rassistischen Terroranschlag vom 19.02.2020 selbstständig und leitete eine Speditionsfirma. Seit dem Attentat, bei dem sein Bruder Gökhan und acht weitere Menschen aus rassistischen Motiven ermordet wurden, kämpft er im Namen seines Bruders für Aufklärung und gegen Rassismus. Er ist eines der bekannten Gesichter der "Initiative 19. Februar", in der sich Überlebende, Angehörige und Unterstützer organisieren. Für den 17. Februar ruft die Initiative zu einer Großdemo in Hanau auf. +++ Dissens verlost ein Exemplar von "Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland: Das zu kurze Leben meines Bruders Gökhan Gültekin und der Anschlag von Hanau" von Çetin Gültekin und Mutlu Koçak unter allen Fördermitgliedern. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA

  18. #246 "Um Faschismus zu verhindern, reicht die Bewahrung des Bestehenden nicht aus"
    07.02., 08:0001:25:24

    Rahel Jaeggi über die neofaschistische Regression und sozialistische Emanzipation als Ausweg Klimakatastrophe, globale Verwerfungen und Rechtsruck: In ihrem Buch "Fortschritt und Regression" liefert die Philosophin Rahel Jaeggi das begriffliche Werkzeug für ein Verständnis der tiefgreifenden Krise des Liberalismus. Ein Gespräch über die Schattenseiten der Fortschrittsidee, die Ursachen der neofaschistischen Regression und Sozialismus als Weg aus der Vielfachkrise. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Rahel Jaeggi, 1967, ist Professorin für Praktische Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und leitet dort seit 2018 das Centre for Social Critique. Rahel gehört zur Tradition der Kritischen Theorie, auf http://criticaltheoryinberlin.de/ lässt sich das Programm der Berliner Vertreter*innen der Denkschule verfolgen. +++ Dissens verlost ein Exemplar von Rahel Jaeggis "Fortschritt und Regression" unter allen Fördermitgliedern. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA

  19. #245 Kampf gegen die AfD: "In dieser Gesellschaft muss Antifaschismus normalisiert werden"
    31.01., 08:0001:14:36

    Wie lässt sich die AfD politisch besiegen? Antworten gibt's im Dissens Podcast Der Aufschrei gegen die AfD kommt spät, aber jetzt geht ein Ruck durch die Gesellschaft. Wie lassen sich die aktuellen Mobilisierungen so vertiefen, dass die AfD entscheidend geschwächt wird? Und reicht es aus, gegen die AfD zu sein oder braucht es auch eine Kampfansage gegen den Rechtsruck der Mitte? Im Dissens Podcast diskutieren Tareq Alaows vom Bündnis "Hand in Hand", Antifaschist Jakob Springfeld, Newroz Duman von der "Initiative 19. Februar" aus Hanau und Axel Salheiser, wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Tareq Alaows ist 2015 aus Syrien nach Deutschland geflohen, hier ist er seit vielen Jahren in diversen Organisationen für die Rechte von Geflüchteten aktiv, seit 2022 bei ProAsyl. Er ist Mit-Initiator des neu gegründeten Bündnisses “Hand in Hand”, das zu breiten Protesten gegen die AfD aufruft, unter anderem zu einer Großdemo am 03. Februar in Berlin. Bei der Bundestagswahl 2021 trat er für die Grünen an, zog seine Kandidatur wegen rechter Anfeindungen und Drohungen aber zurück. Wegen der Asylrechtsverschärfungen der Bundesregierung trat er bei den Grünen aus. Newroz Duman ist Sprecherin der “Initiative 19. Februar”. Die Initiative gründete sich nach dem rassistischen Terroranschlag in Hanau von 2019, als ein Rechtsextremist neun Menschen umbrachte. Seitdem erinnern Überlebende, Familienangehörige und Verbündete an die Opfer. Und kämpfen für Aufklärung und ein konsequentes Vorgehen gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Anlässlich des vierten Jahrestages des rechtsterroristischen Anschlags ruft die Initiative für den 17. Februar zu einer Gedenkdemonstration in Hanau auf. Jakob Springfeld ist Antifaschist und Klimaaktivist. Er ist in Zwickau in Sachsen geboren und aufgewachsen, dort seit seiner Jugend politisch aktiv. In seinem Buch “Unter Nazis” beschreibt er die Normalisierung von rechter Hetze und Gewalt in Ostdeutschland. Und berichtet auch von den Engagierten, die sich der rechten Landnahme entgegenstellen. Axel Salheiser ist Wissenschaftlicher Leiter beim Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena in Thüringen. Er forscht und veröffentlicht unter anderem zu den Themen Rechtsextremismus und rechte Einstellungen. Das IDZ hat das Ziel mit Forschung zum Thema, die demokratische Kultur und Zivilgesellschaft in Thüringen und darüber hinaus zu stärken. +++ Dissens verlost ein Exemplar von Michael Kraskes "Tatworte. Denn AfD & Co. meinen, was sie sagen" unter allen Fördermitgliedern. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA

  20. Bündnis Sahra Wagenknecht: Ist die Abspaltung die Rettung für die Linkspartei?
    27.01., 10:0001:52:40

    Die "Was tun?"-Crew im Gespräch mit Liza Pflaum Bündnis Sahra Wagenknecht, Anti-AfD-Proteste, Erneuerungskampagne der Linkspartei: In der neuen Folge "Was tun?" sprechen Inken und Valentin mit Liza Pflaum über neue Perspektiven auf ein linkes Parteiprojekt, Klassenbewusstsein und Organizing. Außerdem geht es darum, wie die Proteste gegen die AfD plötzlich so groß werden konnten, inwieweit die Menschen gerade nicht nur gegen die AfD auf die Straße gehen und ob Gespräche bei der Familienfeier ein wirksames Mittel gegen den Rechtsruck sind. +++ Du willst "Was tun?" und Dissens im Doppelpack unterstützen? Schon ab drei Euro monatlich kannst Du Fördermitglied werden und sicherst damit, dass wir weiterhin werbefrei und für alle senden können. Hier geht's lang: https://dissenspodcast.de Über die co-op zwischen Dissens und "Was tun?" Alle Folgen des "Was tun?"-Podcast laufen jetzt bei Dissens. Warum? Weil ich den Podcast von Inken und Valentin super finde und glaube, dass er auch Euer Leben bereichern kann, deshalb. Bei den vielen Krisen, die wir erleben, ist es nicht nur schwer, den Überblick zu behalten, sondern auch, den Blick dafür zu schärfen, wie sich substantielle politische Veränderung erreichen lassen. Genau darum geht es Inken und Valentin, die mit ihrem Podcast "Was tun?" der Debatte über linke Politstrategien Raum geben. Abonniert "Was tun?"! Hier findet Ihr sämtliche Folgen von "Was tun?". Wenn Ihr es noch nicht gemacht habt, dann abonniert jetzt den Podcast von Inken und Valentin: Hier findet Ihr "Was tun?" auf allen wichtigen Podcast-Plattformen. Und folgt "Was tun?" auf Twitter und auf Instagram. Disclaimer Die im "Was tun?"-Podcast geäußerten Meinungen sind die der Beteiligten Moderator*innen und Interviewgäste. Redaktionell verantwortlich sind Inken Behrmann und Valentin Ihßen.

Im Dissens Podcast spricht Lukas Ondreka mit schlauen Menschen einmal die Woche über alles, was in unserer Gesellschaft falsch läuft. Denn: Kritisieren was ist, heißt sagen was geändert werden muss. Dein Podcast für kluge Denkanstöße.