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407- #320 Rechtsruck und Klassenkampf von oben: Was hilft gegen die Politik der Spaltung? 05.11., 08:0005.11.2025, 08:0001:24:58
Nicole Mayer-Ahuja über Wege, Ohnmacht und Entsolidarisierung zurückzudrängen Hetze gegen Erwerbslose, Anti-Migrationspolitik und Angriff auf den Achtstundentag: Die Politik der Bundesregierung zielt darauf, Konkurrenz und Spaltung zwischen Lohnabhängigen zu verschärfen. In "Klassengesellschaft akut" sucht Nicole Mayer-Ahuja nach Ansatzpunkten, rechtem Kulturkampf und verschärfter Ausbeutung eine solidarische Politik entgegenzuhalten. Ein Gespräch über die Rückkehr der Klassenfrage, handzahme Gewerkschaften und der Kampf für weniger Arbeit als verbindende Utopie. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Nicole Mayer-Ahuja, geboren 1973, ist Arbeitssoziologin und Professorin an der Universität Göttingen. Sie beschäftigt sich mit Arbeit in historischer und transnationaler Perspektive, vor allem mit prekärer Beschäftigung. Im Dissens Podcast war sie bereits zu Gast mit ihrem Sammelband "Verkannte Leistungsträger:innen", die Folge gibt's hier. Weiteres Material von Nicole Mayer-Ahuja findet Ihr auf ihrer Website. +++ Dissens verlost ein Exemplar von Nicole Mayer-Ahujas "Klassengesellschaft akut. Warum Lohnarbeit spaltet - und wie es anders gehen kann" unter allen Fördermitgliedern des Podcasts. +++ Weiterführende Links: Sebastian Friedrich, zu Unterschieden und Ergänzungen von "Klassismus" und "Klasse" Nelli Tügel zur produktiven Verbindung von Antiklassismus und Klassenanalyse +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA
- Was linke Bewegungen in Deutschland von Zohran Mamdanis Kampagne lernen können29.10., 08:0029.10.2025, 08:0001:31:49
Der "Was Tun?"-Podcast mit dem Journalisten und Aktivisten Russ Finkelstein Zohran Mamdani hat es fast geschafft. In nur einem Jahr ist er von einem unbekannten Abgeordneten zum Favoriten in den New Yorker Bürgermeisterwahlen geworden. Und das obwohl – oder gerade weil – er bekennender Sozialist ist. Inken und Valentin vom "Was Tun?"-Podcast sprechen mit dem Aktivsten Russ Finkelstein von den Democratic Socialists of America darüber, wie die Kampagne von Mamdani neue Maßstäbe im Campaigning setzt und mit revolutionärer Freundlichkeit Hoffnung auf politische Veränderung gibt. +++ Du willst "Was tun?" und Dissens im Doppelpack unterstützen? Schon ab drei Euro monatlich kannst Du Fördermitglied werden und sicherst damit, dass wir weiterhin werbefrei und für alle senden können. Hier geht's lang: https://steadyhq.com/de/dissens/about +++ Weitere Infos & Shownotes: Website of the Mamdani Campaign: https://www.zohranfornyc.com The Plattform - die Forderungen: https://www.zohranfornyc.com/platform Canvassing for Zohran: https://www.zohranfornyc.com/volunteer/events Die Democratic Socialisits of America: https://www.dsausa.org Zohran Mamdani spricht mit Trump Wähler:innen: https://www.youtube.com/watch?v=K7FcVCYqQNs Ezra Klein über die "fundamental friendliness" der Mamdani-Campaign: https://www.instagram.com/p/DN0zMVQZled/ Bea +++ Disclaimer Die im "Was tun?"-Podcast geäußerten Meinungen sind die der Beteiligten Moderator*innen und Interviewgäste. Redaktionell verantwortlich sind Inken Behrmann und Valentin Ihßen. +++ Über die co-op zwischen Dissens und "Was tun?" Alle Folgen des "Was tun?"-Podcast laufen jetzt bei Dissens. Warum? Weil ich den Podcast von Inken und Valentin super finde und glaube, dass er auch Euer Leben bereichern kann, deshalb. Bei den vielen Krisen, die wir erleben, ist es nicht nur schwer, den Überblick zu behalten, sondern auch, den Blick dafür zu schärfen, wie sich substantielle politische Veränderung erreichen lassen. Genau darum geht es Inken und Valentin, die mit ihrem Podcast "Was tun?" der Debatte über linke Politstrategien Raum geben. +++ Abonniert "Was tun?"! Hier findet Ihr sämtliche Folgen von "Was tun?". Wenn Ihr es noch nicht gemacht habt, dann abonniert jetzt den Podcast von Inken und Valentin: Hier findet Ihr "Was tun?" auf allen wichtigen Podcast-Plattformen. Und folgt "Was tun?" auf Twitter und auf Instagram.
- #319 Marx als Demokrat: "Er wollte eine Ausdehnung des Wahlrechts"22.10., 08:0022.10.2025, 08:0001:47:31
Alex Demirović über Karl Marx als Verfechter radikaler Demokratie Von der Märzrevolution bis zur Pariser Kommune: Karl Marx war – entgegen häufiger Abwertungen – überzeugter Verfechter demokratischer Selbstbestimmung. In "Marx als Demokrat" zeigt Alex Demirović, wie sich Karl Marx' Verständnis von Demokratie vor dem Hintergrund politischer Enttäuschungen und Analysen im Lauf der Zeit verändert hat – und welche Vorstellung von demokratischer Überwindung des Kapitalismus er hatte. Ein Gespräch über Marx' Kritik an der liberalen Demokratie als Klassenherrschaft und seine Vision kommunistischer Demokratie. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Alex Demirović, 73 Jahre alt, ist Gesellschaftswissenschaftler, Vertreter der Kritischen Theorie und Host des Theorie-Podcasts "tl;dr" ("Too long, didn't read") der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Jüngst veröffentlichte er sein Buch "Marx als Demokrat: Das Ende der Politik". +++ Dissens verlost ein Exemplar von Alex Demirović "Marx als Demokrat: Das Ende der Politik" unter allen Fördermitgliedern des Podcasts. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA
- #318 Capitalism is broken, here's how we overcome it15.10., 08:0015.10.2025, 08:0001:23:30
Aaron Benanav on a framework for a post-capitalist economy - "Was ist der Plan?" Teil 4 The economy is broken, leading towards climate breakdown, oligarchic power and fascism. It's high time to deepen our understanding of how we can overcome capitalism and move towards a more egalitarian and sustainable society. In his research project "Beyond Capitalism" historian and economic theorist Aaron Benanav proposes a framework for constructing such a post-capitalist social order. Aaron joins Dissens to talk about the state of late stage capitalism, the vision of a democratized economy and what it takes for the left to win back the future. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Aaron Benanav is a historian, sociologist, and economic and social theorist. His research spans a variety of topics, including automation, histories of social and economic development and alternative economic systems. Aaron is the author of Automation and the Future of Work, which was published by Verso in 2020 and has been translated into ten languages. +++ Die weiteren Folgen aus der Serie "Was ist der Plan?", eine Serie über die neuere Planungsdebatte und einen emanzipatorischen Planungsbegriff: "Was ist der Plan?" - Teil 1: Demokratische Planwirtschaft: Wie könnte eine Ökonomie jenseits des Marktes aussehen? - Christoph Sorg führt ein ins Thema demokratische Wirtschaftsplanung "Was ist der Plan?" - Teil 2: Warum die Familie, die wir kennen, mit der Care-Revolution endet - Heide Lutosch über die Entprivatisierung und Planung von Sorgearbeit "Was ist der Plan?" - Teil 3: "Ökologische Planung als kollektive Rückeroberung der Zukunft" - Matthias Schmelzer über Planung als Notwendigkeit für eine Post-Wachstumsgesellschaft +++ Weiterführende Links: Beyond Capitalism, find Aaron Benanav's two part vision for a post-capitalist society, originally published in New Left Review, Issue 153 (May 2025) here +++ Dissens verlost ein Exemplar von Matthias Schmelzers "The Future Is Degrowth: A Guide to a World Beyond Capitalism" unter allen Fördermitgliedern des Podcasts. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA
- Was tun gegen TikToxische Männlichkeit?12.10., 12:0012.10.2025, 12:0001:49:41
"Was Tun?"-Podcast mit Caspar Weimann von onlinetheater.live und Tobi Spiegelberg von Detox Identity Junge Männer wählen AfD, junge Frauen links: bei den letzten Wahlen war der "Political Gender Divide" überdeutlich. Ein Grund für diese Entwicklung: Über TikTok, Instragram und Co werden junge Männer auf der Suche nach Halt und Identität zunehmend durch antifeministische und rechte Ideologien radikalisiert. Im "Was Tun?"-Podcast sprechen Inken und Valentin mit Caspar Weimann von onlinetheater.live und Tobi Spiegelberg von Detox Identity, was sie dagegen tun lässt. Tobi erzählt, wie er und seine Kolleg:innen in Workshops mit Schüler:innen antifeministische Einstellungen aufspüren, Geschlechtererwartungen mit den Jugendlichen hinterfragen und wie man mit Antifeministen umgeht, für die Andrew Tate der "beste Mann" ist. Caspar tritt online gegen die rechten "Mikroimpulse" an: Mit dem Projekt "Myke" hakten er und sein Kollektiv sich in die TikTok-Algorithmen der Manosphere und verbreiteten dort emphatische und zugewandte Botschaften, um die rechte Radikalisierungsspirale zu unterbrechen. +++ Du willst "Was tun?" und Dissens im Doppelpack unterstützen? Schon ab drei Euro monatlich kannst Du Fördermitglied werden und sicherst damit, dass wir weiterhin werbefrei und für alle senden können. Hier geht's lang: https://steadyhq.com/de/dissens/about +++ Weitere Infos & Shownotes: Detox Identity: https://www.detox-identity.de/team Männer im Feminismus: Warum und Wie: https://www.detox-identity.de/files/ugd/8a3c8e53d6542ec3094babb232d31efe30d74c.pdf Dissens, Schnittstelle Geschlecht: https://schnig.dissens.de Myke: https://www.myke.fyi/de/docs/willkommen Instagram von Caspar: https://www.instagram.com/caspar_weimann/?hl=de Buchempfehlung von Caspar: Bell Hooks, Der Wille zur Veränderung: https://www.suhrkamp.de/buch/bell-hooks-maenner-maennlichkeit-und-liebe Mai-Anh Boger: Das Trilemma der Inklusion: https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/413/317 Hörspiel "Hacking the Mansophere", aus dem die Soundbites zum Anfang der Folge kommen: https://www.hoerspielundfeature.de/hacking-the-manosphere-100.html Die TikTok-Accounts: Alex New Mindset (@alex.new.mindset: https://www.tiktok.com/@alex.new.mindset/video/7415579413107969313 Wohin von hier? (@wohinvonhier) https://www.tiktok.com/@wohinvonhier/video/7419242374125194529 DonK (@donk507): https://www.tiktok.com/@donk507/video/7405142223668448545 +++ Disclaimer Die im "Was tun?"-Podcast geäußerten Meinungen sind die der Beteiligten Moderator*innen und Interviewgäste. Redaktionell verantwortlich sind Inken Behrmann und Valentin Ihßen. +++ Über die co-op zwischen Dissens und "Was tun?" Alle Folgen des "Was tun?"-Podcast laufen jetzt bei Dissens. Warum? Weil ich den Podcast von Inken und Valentin super finde und glaube, dass er auch Euer Leben bereichern kann, deshalb. Bei den vielen Krisen, die wir erleben, ist es nicht nur schwer, den Überblick zu behalten, sondern auch, den Blick dafür zu schärfen, wie sich substantielle politische Veränderung erreichen lassen. Genau darum geht es Inken und Valentin, die mit ihrem Podcast "Was tun?" der Debatte über linke Politstrategien Raum geben. +++ Abonniert "Was tun?"! Hier findet Ihr sämtliche Folgen von "Was tun?". Wenn Ihr es noch nicht gemacht habt, dann abonniert jetzt den Podcast von Inken und Valentin: Hier findet Ihr "Was tun?" auf allen wichtigen Podcast-Plattformen. Und folgt "Was tun?" auf Twitter und auf Instagram.
- #317 Elon Musk und der Aufstieg des Tech-Faschismus in den USA 08.10., 08:0008.10.2025, 08:0001:32:39
Faschist, globaler Oligarch und rechter Kulturkämpfer: Georg Seeßlen über Elon Musk Wie kein anderer Tech-Milliardär steht Elon Musk für die Verbindung von spätkapitalistischen Allmachtsfantasien und autoritärer Herrschaft. In seinem Buch "Elon Musk: Der dunkle Visionär" blickt der Autor und Kulturkritiker Georg Seeßlen darauf, wie sich der einst gefeierte Tech-Evangelist zum Gesicht eines Tech-Faschismus entwickelt hat. Was erzählt uns die Figur Elon Musk und sein konflikthaftes Bündnis mit Donald Trump über die voranschreitende Aushöhlung der westlichen Demokratien? Und nach was für einem Welt- und Menschenbild versucht Musk, die Welt umzugestalten? Im Dissens Podcast spricht Georg Seeßlen über Elon Musk als Symbol und Speerspitze der gegenwärtigen Regression und darüber, was es braucht, um die Demokratie in den USA aus den Fängen der Musk-Trump-Bromance zu befreien. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Georg Seeßlen ist freier Autor. Er schreibt für zahlreiche Zeitungen und hat zahlreiche Bücher zu Film- und Popkritik, Neoliberalismus und Rechtsruck sowie emanzipatorische Perspektiven veröffentlicht. Zuletzt erschienen von ihm unter anderem "Beute & Gespenst. Lebenswelten im Neoliberalismus" oder "Trump & Co. Der un/aufhaltsame Weg des Westens in die Anti-Demokratie". In seinem neuesten Buch "Elon Musk: Der dunkle Visionär" schaut er auf die tech-autokratische Regression in den USA am Beispiel des reichsten Menschen der Welt. +++ Dissens verlost ein Exemplar von Georg Seeßlens "Elon Musk: Der dunkle Visionär" unter allen Fördermitgliedern des Podcasts. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA
- #316 Zone à défendre: Was sich vom französischen Linksradikalismus lernen lässt01.10., 08:0001.10.2025, 08:0001:42:21
Kilian Jörg und Michael Hirsch über Frankreichs autonome Zonen als Leuchttürme des Möglichen In Frankreich schlägt das Konzept der "Zone à défendre" – der "zu verteidigenden Zone" – Wellen: Bei den sogenannten "ZAD" handelt es sich um dauerhafte Besetzungen, die im Widerstand gegen ökozidale Großprojekte entstehen, in denen darüber hinaus aber auch mit post-kapitalistischen Beziehungsweisen experimentiert wird. Kilian Jörg und Michael Hirsch untersuchen in ihrem Buch "Durchlöchert den Status quo" das Potential der "Zone à défendre" - mit Blick auf einen zeitgemäßen Ökologie-Kampf sowie mit Blick auf eine Ausweitung von Demokratie gegen den Staat und im Staat. Im Dissens Podcast sprechen Kilian Jörg und Michael Hirsch über das politische Projekt des "Zadismus", Unterschiede zwischen Frankreich und Deutschland sowie Commonisierung als Antwort auf die Faschismusgefahr. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Kilian Jörg, geboren 1990 in Wien, arbeitet theoretisch, künstlerisch und aktivistisch zur ökologischen Katastrophe. Im Dissens Podcast hat er zuletzt über das Auto und ökologische Krise gesprochen. Michael Hirsch, Jahrgang 1966, ist Philosoph, Politologe und Kunsttheoretiker. Er lehrt Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Siegen und lebt als freier Autor in München. Gemeinsam mit Kilian Jörg hat er jüngst die Flugschrift "Durchlöchert den Status quo" veröffentlicht. +++ Dissens verlost ein Exemplar von "Durchlöchert den Status quo. Autonome Zonen, radikale Demokratie und Ökologie" von Kilian Jörg und Michael Hirsch unter allen Fördermitgliedern des Podcasts. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA
- #315 Mietenbewegung: "Plötzlich war das Gespenst der Enteignung in der Welt" 24.09., 15:3524.09.2025, 15:3501:54:47
Laut, lauter, Vergesellschaftung: Ralf Hoffrogge über Lehren den Mietenkämpfen in Berlin In mehr als 15 Jahren Kampf lehrte die Berliner Mietenbewegung Politik und Immobilienkapital das Fürchten. Ralf Hoffrogge, Historiker und Mietenaktivist, zeigt in "Das laute Berlin" wie sich aus kleinsten Anfängen eine soziale Bewegung entwickelte, die Mehrheiten für die Vergesellschaftung der Wohnkonzerne gewann und Linken weltweit eine offensive Stoßrichtung aufzeigte. Was haben die neue Mietenbewegung und die Vergesellschaftungsinitiative "Deutsche Wohnen & Co enteignen" bisher erreichen können? Und wie kann trotz Blockade des Berliner Senats doch noch der große Wurf der Enteignung gelingen? Im Dissens Podcast sprechen wir über Geschichte und Zukunft der Bewegung, Erfolge und blinden Flecken sowie Möglichkeiten eines demokratischen Aufbruchs mitten im Rechtsruck. +++ Ralf Hoffrogge ist Historiker und Publizist. Er lebt in Berlin, ist dort seit mehr als einem Jahrzehnt in der Mietenbewegung aktiv und war Mitbegründer von Deutsche Wohnen & Co Enteignen. Er forscht schwerpunktmäßig zur Geschichte der Arbeiterbewegung und Gewerkschaften. Mit "Das laute Berlin" hat er gerade eine Bewegungsgeschichte der neuen Berliner Mietenbewegung und der Enteignungskampagne veröffentlicht. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Dissens verlost ein Exemplar von Ralf Hoffrogges "Das laute Berlin: Deutsche Wohnen und Co. enteignen und die Wiederkehr der Vergesellschaftung" unter allen Fördermitgliedern des Podcasts. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA
- #314 Warum die Transformationsdebatte auf den Boden kommen muss17.09., 08:0017.09.2025, 08:0001:23:54
Gegen Miethaie und Tiefseebodenbergbau: Isabel Feichtner über den Kampf für neue Bodenbeziehungen Ob Stadt, Land oder Ozeanboden: Die zerstörerische Aneignung von Boden und Bodenschätzen durch Konzerne und Regierungen kennt keine Grenzen. Aber auch die Widerstände dagegen nehmen zu, sei es im Kampf für die Vergesellschaftung von Wohnraum oder den Stopp des Tiefseebodenbergbaus. Die Rechtswissenschaftlerin Isabel Feichtner untersucht die Logiken der Verwertung von Boden wie auch Kämpfe für demokratische und ökologische Bodenbeziehungen. Im Dissens Podcast spricht Sie über die Privatisierung von Boden, die Rückeroberung des Gemeinsamen und Bewohnbarkeit als Fixpunkt emanzipatorischer Politik. +++ Isabel Feichtner ist Professorin für Öffentliches Recht und Wirtschaftsvölkerrecht an der Universität Würzburg. Zu Isabel Feichtners Forschungsschwerpunkten gehören das internationale Wirtschaftsrecht, transnationales Rohstoffrecht, Geld- und Finanzrecht und das Recht der Commons. Zuletzt befasste sie sich mit dem Zusammenhang von kapitalistischer Bodenverwertung und ökologischer Krise, leitete unter anderem das Programm »Reclaiming Common Wealth. Towards a Law and Political Economy of Land Commons«. Ihr aktuelles Buch "Bodenschätze: Über Verwertung und Vergesellschaftung" und der Sammelband "Stadt – Land – Boden: Verbindende Bodenpolitik zwischen Stadt und Land" widmen sich Bodenpolitik als Frage, an der sich die Zukunft entscheidet. Sie leitet außerdem die Law Clinic "Transformationsrecht" an der Uni Würzburg, um gemeinsam mit Studierenden an einem Recht für und als Commons zu arbeiten. In die Debatte um die deutsche Haltung aka Komplizenschaft angesichts eines möglichen Genozids in Gaza sowie die damit verbundene Beschränkung von Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit in Deutschland hat sich Isabel Feichtner Anfang des Jahres mit einem offenen Brief kritisch an Vökerrechts-Kolleg*innen gewandt, den ganzen Brief findet Ihr hier. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Dissens verlost ein Exemplar von Isabel Feichtners "Bodenschätze Über Verwertung und Vergesellschaftung" unter allen Fördermitgliedern des Podcasts. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA
- #313 ChatGPT ein Patriarch? Warum es eine feministische Technikkritik braucht03.09., 09:0703.09.2025, 09:0701:07:17
Technikphilosoph:in Toni Loh über Tech-Bros und feministische Technikkritik Cyborg-, Techno- oder Xenofeminismus: Wie Feminist:innen auf technologische Entwicklungen blicken, dazu hat Technikphilosoph:in Toni Loh ein Buch geschrieben. Im Dissens Podcast spricht Toni über das Künstliche Intelligenz und Patriarchat, die falschen Versprechen des Techno-Kapitalismus und feministische Design-Prinzipien für technologischen Fortschritt. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Toni Loh ist Ethikprofessor:in an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Tonis arbeitet an der Schnittstelle von Ethik und Technikforschung, hat zu Roboterethik, feministische Technikphilosophie sowie Trans- und Posthumanismus. +++ Dissens verlost ein Exemplar von Toni Loh "Feministische Technikphilosophie" unter allen Fördermitgliedern des Podcasts. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA
- #312 Ökologische Planung als kollektive Rückeroberung der Zukunft27.08., 08:0027.08.2025, 08:0001:55:09
"Was ist der Plan?" - Teil 3: Matthias Schmelzer über Degrowth und Planung Europa und die USA haben sich mit dem Klimakollaps abgefunden oder driften in Richtung fossilen Autoritarismus. Es ist höchste Zeit, dass Klimabewegte und Linke eine gemeinsame Erzählung in Zeiten des Klimazusammenbruchs entwickeln, ist Matthias Schmelzer überzeugt. Eine Agenda, die sowohl auf solidarische Kollapsvorsorge setzt – als auch auf Klimaschutz als Angriff auf fossile Interessen und Verschmutzereliten. Der Degrowth-Forscher und Klimaaktivist spricht in Folge drei der Serie "Was ist der Plan?" über die Verbindung klassischer und neuer Klimakämpfe, popularen Klimaschutz als Transformationsperspektive und die Vision einer ökologisch-demokratischen Planwirtschaft. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Matthias Schmelzer ist Wirtschaftshistoriker, Transformationsforscher und Klimaaktivist. Er forscht zum Zusammenhang von Wirtschaftswachstum und Klimakrise sowie Degrowth und demokratischer Planung. Seit November 2024 ist Matthias Professor für sozial-ökologische Transformationsforschung an der Europa-Universität Flensburg, dort wird der Masterstudiengang Transformationsstudien angeboten. Zu seinen Publikationen gehören unter anderem "The Future Is Degrowth: A Guide to a World Beyond Capitalism" (2022) und "Freedom for Capital, Not People: The Mont Pèlerin Society and the Origins of the Neoliberal Monetary Order" (2025). +++ Die weiteren Folgen aus der Serie "Was ist der Plan?", eine Serie über die neuere Planungsdebatte und einen emanzipatorischen Planungsbegriff: "Was ist der Plan?" - Teil 1: Demokratische Planwirtschaft: Wie könnte eine Ökonomie jenseits des Marktes aussehen? - Christoph Sorg führt ein ins Thema demokratische Wirtschaftsplanung "Was ist der Plan?" - Teil 2: Warum die Familie, die wir kennen, mit der Care-Revolution endet - Heide Lutosch über die Entprivatisierung und Planung von Sorgearbeit +++ Weiterführende Links: Schmelzer, Matthias, Andrea Vetter, und Aaron Vansintjan. The Future is Degrowth: A Guide to a World Beyond Capitalism. London: Verso, 2022. Schmelzer, Matthias, und Elena Hofferberth. „Democratic Planning for Degrowth". Monthly Review, 1. Juli 2023, 142–53. Durand, Cédric, Elena Hofferberth, und Matthias Schmelzer. „Planning beyond growth: The case for economic democracy within ecological limits". Journal of Cleaner Production 437 (15. Januar 2024): 140351. Schmelzer, Matthias, und Tonny Nowshin. „Ecological Reparations and Degrowth: Towards a Convergence of Alternatives Around World-Making After Growth". Development 66 (2023): 15–22. Eversberg, Dennis, Martin Fritz, Linda Faber, und Matthias Schmelzer. "Der neue sozial-ökologische Klassenkonflikt: Mentalitäts- und Interessengegensätze im Streit um Transformation." Frankfurt and New York: Campus, 2024. Zukunft für alle, Konzeptwerk Neue Ökonomie +++ Dissens verlost ein Exemplar von Matthias Schmelzers "The Future Is Degrowth: A Guide to a World Beyond Capitalism" unter allen Fördermitgliedern des Podcasts. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA
- Am Rande des Kollaps: Die Klimabewegung auf Selbstfindung beim Kollapscamp20.08., 08:0020.08.2025, 08:0001:15:37
Tadzio Müller im "Was tun?"-Podcast über die Vernetzung für neue Klimakämpfe Ende August treffen sich etwa 600 Menschen im ländlichen Brandenburg zum ersten Kollapscamp: Dort geht es nicht um klassischen Klimaaktivismus, sondern um praktische Krisenvorbereitung und Resilienz - unter anderem in Workshops zu emotionaler Arbeit, erste Hilfe und dem Konservieren von Lebensmitteln für Krisenzeiten. Tadzio Müller, Mitorganisator und Vordenker des "solidarischen Preppens", ist überzeugt, die Klimagerechtigkeitsbewegung braucht neue Strategien für den aufziehenden Klimakollaps. Im Gespräch mit Inken und Valentin vom "Was Tun?"-Podcast erklärt Tadzio, warum so viele Menschen die Klimakrise psychologisch verdrängen und welche gesellschaftlichen Konsequenzen das hat. Er erzählt vom Weg aus seiner Klima-Depression und erklärt warum ihm nun die Kollapsbewegung neue Hoffnung gibt. +++ Du willst "Was tun?" und Dissens im Doppelpack unterstützen? Schon ab drei Euro monatlich kannst Du Fördermitglied werden und sicherst damit, dass wir weiterhin werbefrei und für alle senden können. Hier geht's lang: https://steadyhq.com/de/dissens/about +++ Im August treffen sich Teile der Klimagerechtigkeitsbewegung in Brandenburg beim Kollapscamp. Es geht um die Suche nach neuen Strategien für die Klimabewegung: Die Beteiligten sehen sie ganz oder teilweise in einer Abkehr von klassischem Klimaaktivismus, der in der ein oder anderen Form CO2-Reduktion zum Ziel hat, hin zu einer Strategie, die auf den Aufbau solidarischer Strukturen in Zeiten aufziehender sozial-ökologischer Kollapsdynamiken setzt. Vordenker der sogenannten Kollapsbewegung ist Tadzio Müller. Abonniert gerne seine Newsletter "Friedliche Sabotage" oder schaut in sein Buch "Zwischen friedlicher Sabotage und Kollaps. Wie ich lernte, die Zukunft wieder zu lieben". +++ Disclaimer Die im "Was tun?"-Podcast geäußerten Meinungen sind die der Beteiligten Moderator*innen und Interviewgäste. Redaktionell verantwortlich sind Inken Behrmann und Valentin Ihßen. +++ Über die co-op zwischen Dissens und "Was tun?" Alle Folgen des "Was tun?"-Podcast laufen jetzt bei Dissens. Warum? Weil ich den Podcast von Inken und Valentin super finde und glaube, dass er auch Euer Leben bereichern kann, deshalb. Bei den vielen Krisen, die wir erleben, ist es nicht nur schwer, den Überblick zu behalten, sondern auch, den Blick dafür zu schärfen, wie sich substantielle politische Veränderung erreichen lassen. Genau darum geht es Inken und Valentin, die mit ihrem Podcast "Was tun?" der Debatte über linke Politstrategien Raum geben. +++ Abonniert "Was tun?"! Hier findet Ihr sämtliche Folgen von "Was tun?". Wenn Ihr es noch nicht gemacht habt, dann abonniert jetzt den Podcast von Inken und Valentin: Hier findet Ihr "Was tun?" auf allen wichtigen Podcast-Plattformen. Und folgt "Was tun?" auf Twitter und auf Instagram.
- “Revolutionäre Frauen Afghanistans”: Ein halbes Jahrhundert für Befreiung06.08., 08:0006.08.2025, 08:0001:30:49
Dissens-Takeover: mit Indigo und Sina von "Geschichte der kommenden Welten" RAWA, die Revolutionary Association of the Women of Afghanistan, ist eine feministische Untergrund-Organisation, die sich seit 1977 gegen Krieg, patriarchale Gewalt und religiösen Fundamentalismus wehrt. Von der Frauenbewegung erzählen diese Woche Indigo und Sina von "Geschichte der kommenden Welten", der Podcast rund um emanzipatorische Geschichte und Zukunft. In der exklusiven Folge für Dissens sprechen sie über die RAWA-Gründerin Meena Keshwar Kamal und das Afghanistan der 70er und 80er Jahre. Sie sprechen aber auch über die aktuelle Lage unter den Taliban und wie RAWA trotz massiver Repressionen weiterarbeitet. Mittlerweile betreibt RAWA nicht nur zahlreiche Untergrund-Schulen, Werkstätten und mobile Gesundheitszentren in Afghanistan und Pakistan, sondern auch ein ganzes Krankenhaus und mehrere Flüchtlingscamps in Pakistan. Für den Podcast konnten Indigo und Sina ein Interview mit einer RAWA-Aktivistin führen: Frozan (40) ist seit über 20 Jahren bei RAWA aktiv, lebt nach wie vor in Afghanistan und berichtet uns von RAWAs Selbstverständnis und ihrer politischen Analyse. +++ Sina und Indigo übernehmen den Dissens-Feed in meiner Sommerpause mit einer exklusiven Folge "Geschichte der kommenden Welten". Bitte abonniert auch unbedingt ihren Podcast direkt, jeden zweiten Donnerstag erzählen sich Indigo und Sina abwechselnd von einem Ereignis, einer Biografie, oder einem Phänomen rund um linke, emanzipatorische Geschichte. Es sind Geschichten, auf denen unsere Zukünfte aufbauen. +++ Disclaimer Die im "Geschichte der kommenden Welten"-Podcast geäußerten Meinungen sind die der Beteiligten Moderator*innen und Interviewgäste. Redaktionell verantwortlich sind Sina Reisch und Indigo Drau. +++ Quellen: http://www.rawa.org/ With All Our Strength - The Revolutionary Association of the Women of Afghanistan (Anne E. Brodsky 2002) Meena - Heroine of Afghanistan (Melody Ermachild Chavis 2003) Das übergangene Wissen - Eine dekoloniale Kritik des liberalen Peacebuilding durch basispolitische Organisationen in Afghanistan (Mechthild Exo 2017) Revolutionary Rhetoric and Afghan Women (Nancy Hatch Dupree, Kapitel 14 in "Revolutions and Rebellions in Afghanistan" 2022) The Global War on Campus: Student Activism at Kabul University, 1964-1992 (Kyara Klausmann 2023) Bildung von Mädchen und Berufsleben der Frauen in drei islamischen Ländern: Afghanistan, Iran, Jordanien (Nosrat Kazemi-Trensch 2003) https://worldpopulationreview.com/country-rankings/literacy-rate-by-country Bericht vom Kongress der Französischen Sozialistischen Partei 1981 (mit Meena bei 2:49 und 2:52): https://www.youtube.com/watch?v=qwzSZStoShs Schickt Indigo und Sina Feedback an hallo-gkw@riseup.net Tickets für die nächsten Live Podcasts von GKW: 14.09.2025 in Leipzig: eMail an Karten@ost-passage-theater.de mit eurem Namen, Anzahl der Plätze & Namen der Veranstaltung 08.11.2025 in Berlin: https://pretix.eu/Muenzenberg/GKW/ Abonniert den GDKW-Telegram-Kanal @linkegeschichte um die Fotos zu sehen und keine Folge zu verpassen: https://t.me/linkegeschichte Folgt Indigo und Sina auf Instagram: https://www.instagram.com/linkegeschichte/ Folgt "Geschichte der kommenden Welten" auf dem Podcatcher eurer Wahl - sämtliche Links findet ihr auf ihrer Website https://linkegeschichte.buzzsprout.com/ +++ Wenn's Euch gefällt, machen wir vielleicht in Zukunft mit dieser Coop weiter, Du willst "Was tun?" und Dissens im Doppelpack unterstützen? Schon ab drei Euro monatlich kannst Du Fördermitglied werden und sicherst damit, dass wir weiterhin werbefrei und für alle senden können. Hier geht's lang: https://steadyhq.com/de/dissens/about +++ Bild "Protestmarsch gegen die Taliban in Peshawar im April 1998" Copyright RAWA, genutzt unter der CCA 3.0-Lizenz, Quelle: http://www.rawa.org, protest rally against Taliban in Peshawar April28-1998
- 48 Tage Streik: Der gewonnene Arbeitskampf der Berliner Krankenhausbewegung30.07., 08:0030.07.2025, 08:0000:55:42
Die "Was tun?"-Crew spricht mit Vida und Tobi aus der Belegschaft über den Streik 20 Prozent weniger Lohn für die gleiche Arbeit: Das war für die Beschäftigten der Charité Facility Management (CFM) - einer Tochterfirma des berühmten Berliner Krankenhauses Charité - seit 2005 bittere Realität. Vor 20 Jahren entschied der Berliner Senat, die Dienstleistungen der CFM Mitarbeiter:innen outzusourcen und so Geld einzusparen - auf Kosten der Beschäftigten. Seitdem kämpfen sie gegen Lohndumping und für eine faire Bezahlung. Immer wieder versprach der Senat die Eingruppierung in den allgemeinen Tarifvertrag, immer wieder wurden die Beschäftigten enttäuscht. Damit sollte jetzt endlich Schluss sein: in den letzten zwei Monaten streikten sie an 48 Tagen. Mehrfach wurden die Verhandlungen ohne Ergebnis abgebrochen. Doch statt aufzugeben, kämpften die Angestellten der CFM weiter und erhöhten den Organisierungsgrad auf über 50 Prozent. Dann kam der Durchbruch: Bis 2030 sollen die Kolleg:innen schrittweise in den Tarif des öffentlichen Dienstes eingegliedert werden. Im Podcast sprechen Vida und Tobi aus der Belegschaft über ihre Erfahrungen im Arbeitskampf und erklären, wie sie sich die Gewerkschaft durch Organizing-Methoden wieder angeeignet haben. Lena vom "Bündnis Gesundheit statt Profite" berichtet, warum es Öffentlichkeit brauchte, um dem Streik politisches Gewicht zu verleihen und wie das Bündnis die Streikenden unterstützt hat. Hört rein! +++ Du willst "Was tun?" und Dissens im Doppelpack unterstützen? Schon ab drei Euro monatlich kannst Du Fördermitglied werden und sicherst damit, dass wir weiterhin werbefrei und für alle senden können. Hier geht's lang: https://steadyhq.com/de/dissens/about +++ Disclaimer Die im "Was tun?"-Podcast geäußerten Meinungen sind die der Beteiligten Moderator*innen und Interviewgäste. Redaktionell verantwortlich sind Inken Behrmann und Valentin Ihßen. +++ Über die co-op zwischen Dissens und "Was tun?" Alle Folgen des "Was tun?"-Podcast laufen jetzt bei Dissens. Warum? Weil ich den Podcast von Inken und Valentin super finde und glaube, dass er auch Euer Leben bereichern kann, deshalb. Bei den vielen Krisen, die wir erleben, ist es nicht nur schwer, den Überblick zu behalten, sondern auch, den Blick dafür zu schärfen, wie sich substantielle politische Veränderung erreichen lassen. Genau darum geht es Inken und Valentin, die mit ihrem Podcast "Was tun?" der Debatte über linke Politstrategien Raum geben. +++ Abonniert "Was tun?"! Hier findet Ihr sämtliche Folgen von "Was tun?". Wenn Ihr es noch nicht gemacht habt, dann abonniert jetzt den Podcast von Inken und Valentin: Hier findet Ihr "Was tun?" auf allen wichtigen Podcast-Plattformen. Und folgt "Was tun?" auf Twitter und auf Instagram.
- #311 "Liga für unbezahlte Arbeit": Eine Gewerkschaft für Eltern und familiär Sorgende - kann das klappen?23.07., 08:0023.07.2025, 08:0001:35:50
Mit einer Carewerkschaft wollen Franzi Helms und Jo Lücke Sorgende organisieren Kümmern, kochen, trösten: Obwohl sie die Gesellschaft am Laufen halten, sind Eltern, pflegende Angehörige und andere familiär Sorgeverantwortliche von vielfältigen Nachteilen betroffen. Um ihre Situation zu verbessern, haben Franzi Helms und Jo Lücke Deutschlands erste Gewerkschaft für Sorgearbeit gegründet. Mit der "Liga für unbezahlte Arbeit" (LUA) möchten sie Menschen in Sorgeverantwortung organisieren und den Schutz familiärer Fürsorgearbeit im Grundgesetz verankern. Im Dissens Podcast sprechen sie darüber, warum der Feminismus eine eigene Gewerkschaft braucht, wer Familie für sie ist und was es ändern würde, wenn Care-Arbeit Verfassungsrang hat. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Franzi Helms ist Betriebswirtin und arbeitet als Coachin, Trainerin und Speakerin für Vereinbarkeit von Lohnarbeit und Sorgearbeit. Jo Lücke ist Volkswirtin und arbeitet als Referentin für Care-Arbeit. Gemeinsam haben sie die "Liga für unbezahlte Arbeit" (LUA) gegründet, Deutschlands erste gewerkschaftsähnliche Organisation für Sorgearbeit. +++ *Verlosungsgewinnerinnen des letzten halben Jahres: ** #287 "The Long Shadow of German Colonialism. Amnesia, Denialism and Revisionism" - Kay H. #288 "Das Bevölkerungsargument: Wie die Sorge vor zu vielen Menschen Politik beeinflusst" - Bent G. #289 "Bite back!" - Kathy R. #290 "Kinderhaben" - Verbena B. #291 "Demokratie braucht Rückgrat. Wie wir unsere offene Gesellschaft verteidigen" - Leonie J. #292 "Weniger Arbeiten, mehr Leben! Die neue Aktualität von Arbeitszeitverkürzung" - Lana C. #293 "Gegen die russische Staatsgewalt. Berichte von anarchistischem Widerstand und alternativloser Solidarität" - Yannic D. #294 "Die Utopie des Sozialismus" - Azra D. #295 "Unverdiente Ungleichheit Wie der Weg aus der Erbengesellschaft gelingen kann" - Torben U. #296 "Commoning Art – Die transformativen Potenziale von Commons in der Kunst" - Nadia M. #297 "Demokratie braucht Rückgrat. Wie wir unsere offene Gesellschaft verteidigen" - Nicolai W. #298 "Demokratie braucht Rückgrat. Wie wir unsere offene Gesellschaft verteidigen" - Jesko F. #299 „Anders satt: Wie der Ausstieg aus der Tierindustrie gelingt - Jana R. #300 "Selbstbestimmt arbeiten, Betriebe demokratisieren" - Noemi H. #301 "Männlichkeit (ver)lernen" - Marko A. #302 „Unverdiente Ungleichheit. Wie der Weg aus der Erbengesellschaft gelingen kann“ - Ester W. #303 "Das Auto und die ökologische Katastrophe: Utopische Auswege aus der autodestruktiven Vernunft" - Ingo L. #304 "Keine Enteignung ist auch keine Lösung" - Emilia S. #305 "Kulturkampfkunst" - Alicia B. #306 "The Idea of Prison Abolition" - Keno F. #307 "Öffentlicher Luxus" - Sandra P. #308 "Die Milliarden-Lobby" - Jens G. #310 "Ausgeliefert" - Helena M. +++ Dissens verlost ein Exemplar von Jo Lückes Buch „Für Sorge: Wie Equal Care euer Familienleben rettet“ unter allen Fördermitgliedern und denen, die es bis zur nächsten Folge werden. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA
- #310 Lieferdienstbranche: "Die Dumpinglöhne machen auch uns als Gesellschaft ärmer"16.07., 08:0016.07.2025, 08:0001:14:26
Orry Mittenmayer über zehn Jahre Arbeitskämpfe bei Lieferando und Co. Er hat die krasse Ausbeutung als Fahrradkurier selbst erlebt, bis heute streitet er für würdige Arbeit bei den Essenslieferdiensten. Orry Mittenmayer schreibt in seinem Buch "Ausgeliefert" über die Arbeitskämpfe der Rider im letzten Jahrzehnt und seine persönliche Entwicklung zum Gewerkschafts-Organizer. Im Dissens Podcast spricht er darüber, wie die Lieferdienstunternehmen bis heute Arbeitsrecht unterlaufen, über den Stand der Organisierung beim deutschen Branchen-King Lieferando und den Kampf gegen den Niedriglohnsektor als Kampf für die Demokratie. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Orry Mittenmayer ist ausgebildeter Buchhändler und Politikwissenschaftler. Als Gewerkschafter setzt er sich ehrenamtlich für mehr demokratische Mitbestimmung ein und legt dabei einen besonderen Fokus auf den Niedriglohnsektor. Orry hat jahrelang selbst als Rider für einen Essenslieferdienst gearbeitet. In Köln war er bei der Gründung des ersten Betriebsrats in der Branche beteiligt und legte zusammen mit Mitstreiter*innen mit der Kampagne "Liefern am Limit" den Grundstein für die Organisierung der Fahrradkuriere für würdige Arbeit. +++ Dissens verlost ein Exemplar von Orry Mittenmayers "Ausgeliefert" unter allen Fördermitgliedern und denen, die es bis zur nächsten Folge werden. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA
- #309 War on Gaza: "If you support Israel no matter what, then you support genocide"09.07., 08:0009.07.2025, 08:0000:59:58
Rula Daood and Alon-Lee Green from the Israeli peace movement "Standing Together" Germany needs to end its blind support for an Israeli government which has a genocidal agenda, say Rula Daood and Alon-Lee Green, co-directors of “Standing together”. Israel’s largest Arab-Jewish grassroots movement has been at the forefront to stop their governments bloody war on the people of Gaza. On the Dissens Podcast the Palestinian citizen of Israel and the Jewish Israeli talk about the struggle of the Israeli peace camp, the complicity of the German government and ways to support the cause for a just peace for all. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ “Standing Together” is Israels largest grassroots movement that aims to bring together Arab Israeli and Jewish Israeli communities in the struggle for an end to the war on Gaza, the Israeli occupation of Palestinian territories and advocates for Israeli-Palestinian peace, equality and social justice for everyone living between the Jordan River and Mediterranean Sea. As a Palestinian citizen of Israel and a Jewish Israeli Rula Daood and Alon-Lee Green serve as national co-directors of "Standing Together". Before October 7th, "Standing Together" was known for its efforts opposing Israel’s contentious judicial overhaul. Since then, however, it has focused on Arab-Jewish solidarity and ensuring that Gaza-bound aid convoys aren’t obstructed by Israeli extremists—work that has been met with harassment and threats. Please consider supporting "Standing Together" in their vital work, you can do so by becoming a friend of the movement or by making a one-time donation here. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA
- #308 Klimakrise: Wie uns die fossile Lobby von Öl und Gas abhängig macht02.07., 08:0002.07.2025, 08:0001:10:45
Susanne Götze und Annika Joeres über den fossilen Rollback und Wege nach vorn Kampagne gegen die Energiewende und eine ehemalige Gas-Lobbyistin als Energieministerin: Die Bundesrepublik hat sich in nur wenigen Jahren vom Klimaschutz verabschiedet. Welchen Anteil an dieser Entwicklung die fossile Lobby aus Konzernen, Politikern und rechten Boulevardmedien hatte, analysieren die Investigativ-Journalistinnen Susanne Götze und Annika Joeres in ihrem Buch "Die Milliarden-Lobby". Ein Gespräch über die Zuspitzung des klimapolitischen Rollbacks unter der Merz-Regierung und die Folgen der fossilen Abhängigkeit für Wohlstand, Sicherheit und unsere Lebensgrundlagen. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Die Investigativ-Journalistinnen Annika Joeres und Susanne Götze arbeiten seit vielen Jahren zu den Folgen des Klimawandels und internationaler Klima- und Energiepolitik. Für Ihre Recherchen wurden sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. "Die Milliarden-Lobby" ist ihr viertes gemeinsames Buch, im Dissens Podcast waren sie bereits 2020 zum Einfluss der fossilen Lobby zu Gast. +++ Dissens verlost ein Exemplar von "Die Milliarden-Lobby" unter allen Fördermitgliedern und denen, die es bis zur nächsten Folge werden. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA
- Kein Land in Sicht? Wohin steuert die zivile Seenotrettung angesichts von Rechtsruck und Kriminalisierung25.06., 08:0025.06.2025, 08:0001:32:53
Die "Was tun?"-Crew spricht mit Chris Grodotzki über zehn Jahre Seenotrettung und ihre Zukunft Zurückweisungen an der Grenze und Stimmungsmache gegen Geflüchtete, die Abschottung spitzt sich weiter zu. Gegen die Entrechtung und Not an Europas Grenzen kämpfen Menschen in der zivilen Seenotrettung – und das seit einem Jahrzehnt. In der neuen Folge "Was tun?" sprechen Inken und Valentin mit Chris Grodotzki darüber, wie Europa das Recht auf Asyl immer weiter untergräbt und über die Arbeit der zivilen Seenotretterinnen im Mittelmeer. Chris hat Sea Watch seit der Gründung begleitet und hat miterlebt, wie die Organisation, die als kleiner Haufen verrückter Aktivistinnen begann, innerhalb weniger Jahre zu einer der größten humanitären Organisationen an der tödlichsten Grenze der Welt wurde. Er erzählt davon, wie der Prozess der Professionalisierung und der Institutionalisierung Sea Watch verändert hat, es geht um Konflikte zwischen der Gründer-Generation und den Mitarbeiter*innen und um die Frage, wie die zivile Seenotrettung auch in Zukunft Menschenrechte gegen die Attacken der globalen Rechten verteidigen kann. +++ Du willst "Was tun?" und Dissens im Doppelpack unterstützen? Schon ab drei Euro monatlich kannst Du Fördermitglied werden und sicherst damit, dass wir weiterhin werbefrei und für alle senden können. Hier geht's lang: https://steadyhq.com/de/dissens/about +++ Disclaimer Die im "Was tun?"-Podcast geäußerten Meinungen sind die der Beteiligten Moderator*innen und Interviewgäste. Redaktionell verantwortlich sind Inken Behrmann und Valentin Ihßen. +++ Über die co-op zwischen Dissens und "Was tun?" Alle Folgen des "Was tun?"-Podcast laufen jetzt bei Dissens. Warum? Weil ich den Podcast von Inken und Valentin super finde und glaube, dass er auch Euer Leben bereichern kann, deshalb. Bei den vielen Krisen, die wir erleben, ist es nicht nur schwer, den Überblick zu behalten, sondern auch, den Blick dafür zu schärfen, wie sich substantielle politische Veränderung erreichen lassen. Genau darum geht es Inken und Valentin, die mit ihrem Podcast "Was tun?" der Debatte über linke Politstrategien Raum geben. +++ Abonniert "Was tun?"! Hier findet Ihr sämtliche Folgen von "Was tun?". Wenn Ihr es noch nicht gemacht habt, dann abonniert jetzt den Podcast von Inken und Valentin: Hier findet Ihr "Was tun?" auf allen wichtigen Podcast-Plattformen. Und folgt "Was tun?" auf Twitter und auf Instagram.
- #307 Mit einem Recht für Commons zur Stadt für alle?18.06., 08:0018.06.2025, 08:0001:29:13
Katja Schubel über Commons-Public-Partnerships als Tool, Commons rechtlich abzusichern Städtische Commons wie Nachbarschaftszentren oder Gemeinschaftsgärten sind Labore einer inklusiven und post-kapitalistischen Gesellschaft. Doch einmal gegen Verwertungslogiken und private Eigentumsverhältnisse erstritten, fehlt es Commoning-Projekten oft an Anerkennung und damit Sicherheit. Eine Möglichkeit, Commons zu erweitern und zu schützen, könnten Commons-Public-Partnerships (CPP) sein, also Vereinbarungen zwischen Commons-Gemeinschaften und Stadtverwaltung. Die Transformationsrechtlerin Katja Schubel forscht zu einem solchen Recht für Commons. Im Dissens Podcast spricht sie über CPP als Tool für soziale Bewegungen, Erfolge damit in Italien und die Transformation des Rechts von unten. +++ Alle Infos zum Dissens Podcast auf www.dissenspodcast.de Mach Dissens möglich! Werde jetzt Fördermitglied auf Steady und unterstütze damit die Arbeit von Dissens-Host Lukas sowie Inken und Valentin von der "Was Tun?"-Crew. +++ Katja Schubel forscht zu Commons-Public-Partnerships als Rechtsinstrumente für die Anerkennung von Urban Commons. Sie ist Doktorandin und arbeitet an der Uni Würzburg an der Professur für Öffentliches Recht und Wirtschaftsvölkerrecht. Außerdem unterstützt sie die "Law Clinic Transformationsrecht", ein experimentelles Forschungs- und Lehrformat, das die Potenziale des Rechts und der Rechtswissenschaft für die sozial-ökologische Transformation untersucht. +++ Weiterführende Links: Ex asilo, Neapel Haus des Wandels Haus der Statistik Union für Cultural Commons Weiterführende Infos: Reclaiming Common Wealth: Towards a Law and Political Economy of Land Commons Katja Schubel: Demokratisierung städtischen Raums: Ein Recht für Urban Commons Feichtner/Heeg/Klingenmeier/Langlotz/Schubel: Stadt-Land-Boden.Verbindende Bodenpolitik zwischen Stadt und Land Jürschik/Schubel/Gieseler/Podzuweit/Schlegelmilch: Sozialökologische Transformationen - Potenziale des Rechts? Einleitung in den Schwerpunkt David Bollier: Reinventing Law for the Commons Giuseppe Micciarelli: Path for New Intitutions and Urban Commons. Legal and political acts for the recognition of Urban Civic and Collective Use starting from Naples Janelle Orsi: Law and the Next Economy (Video) Isabel Feichtner: The Law Clinic Transformation Law Isabel Feichtner: Politische Verfassungsrechtswissenschaft und Ihre Verantwortung Isabel Feichtner: Bodenschätze. Über Verwertung und Vergesellschaftung Massimo De Angelis: City as a commons: deep democracy, diffused governance, social redproduction (Video) Sheila R. Foster/Christian Iaione: City as a Commons Ugo Mattei/Alessandra Quarta: Right to the City or Urban Commoning? Thoughts on the Generative Transformation of Property Law +++ Dissens verlost ein Exemplar von "Öffentlicher Luxus" unter allen Fördermitgliedern und denen, die es bis zur nächsten Folge werden. +++ Musik DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI +++ Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA