
Häufig erwähnt
Episoden
348- Product Backlog organisieren05.02., 06:0005.02.2024, 06:0000:43:58
Dominique & Oliver im Gespräch Diese Folgen zitieren wir in der Folge:; User Story Map (https://produktwerker.de/story-mapping/) Impact Mapping (https://produktwerker.de/impact-mapping) Stakeholdercommunity (https://produktwerker.de/stakeholder-community/) Diese Folge wurde stark inspiriert durch einen LinkedIn-Post von Ant Murphy (https://www.linkedin.com/posts/ant-murphy_8-different-ways-to-organise-your-product-activity-7153158996827246592-D5ys?utm_source=share&utm_medium=member_desktop).
- Ausgründen im Konzern - Eine persönliche Reise29.01., 06:0029.01.2024, 06:0000:31:40
Christian Fahl im Gespräch mit Dominique In der Folge kommen wir auf verschiedene Themen zu sprechen. Christian hatte einen Prototyp mittels No-Code-Tools erstellt. Falls euch die Möglichkeiten von No-Code interessieren empfehlen wir euch die Folge "Wie No-Code Tools Produktteams helfen" (https://produktwerker.de/no-code-tools/). Auch haben wir im Gespräch das Konzept eines Minimal-Viable-Product angesprochen zu dem ihr unbedingt die Folge "Das Problem mit dem Minimal Viable Product" (https://produktwerker.de/das-problem-mit-dem-minimal-viable-product/) hören solltet, denn immer wieder ergeben sich aus dem Konzept Probleme. Ansonsten empfiehlt Christian noch das Buch "The 7 Habits of Highly Effective People" von Stephen R. Covey, dass im bei seiner Reise sehr geholfen hat.
- Wie agil ist eine jährliche Roadmap?22.01., 06:0022.01.2024, 06:0000:39:30
Oliver & Tim im Gespräch Gegen Ende eines jeden Jahres kommen die Thema Budget- und Roadmapplanung wieder auf die Tagesordnung. Und in die Planung dieser jährliche Roadmap werden wir als Product Owner*in dann intensiv eingebunden. Aber lohnt der Aufwand, den wir in diese Themen investieren? Tim und Oliver diskutieren diese Themen vor allem auf Basis ihrer eigenen Erfahrungen. Nachdem die beiden reflektiert haben, warum eine jährliche Planung für viele Unternehmen immer noch wichtig ist, geben sie einen kurzen Überblick über die Unterschiede zwischen Projekt- und Produkt-Roadmaps. Da aber die Mehrzahl unserer Ideen für die Produktentwicklung nicht funktionieren oder zumindest mehrere Iteration brauchen, bis sie die Business-Ziele generieren können die wir uns erhofft haben, stellt sich die Frage, ob eine jährliche Roadmapplanung auch wegen der Kompexität und Unsicherheiten im eigenen Produktkontext überhaupt sinnvoll ist. Tim und Oliver bieten in dieser Folge einige Lösungsansätze, wie man besser mit Roadmaps umgehen und arbeiten kann. Wir immer teilen die beiden zum Abschluss der Episode Tipps und Tricks.
- UX-Management für Product Owner15.01., 06:0015.01.2024, 06:0000:42:07
Andreas Hinderks im Gespräch mit Dominique Der Berufsstand der UX-Professionals hat in den letzten Jahren eine Differenzierung erlebt, und es sind neue Teildisziplinen entstanden. Eine dieser Disziplinen ist das UX-Management, und mittlerweile gibt es einige Menschen, die die Verantwortung als UX-Manager in Projekten und Organisationen übernehmen. Durch ihre Arbeit prägen sie die Produktentwicklung; es lohnt sich also zu fragen, was das genau ist und wie diese Disziplin Menschen in Verantwortungspositionen als Product Owner, Product Manager oder Product Lead bei der Entwicklung großartiger Produkte unterstützt. Dazu haben wir den UX-Experten Andreas Hinderks eingeladen, der nicht nur beruflich viel mit dem Thema zu tun hat, sondern auch intensiv dazu forscht. Wir klären also zunächst, was UX-Management ist, was manche vielleicht darunter verstehen und wie sich diese Tätigkeit in den Kontext der Produktentwicklung einfügt. Dabei wird schnell deutlich, dass Management nicht ohne Strategie, Ziele und Ressourcen gedacht werden kann. Für Produkte sollten also idealerweise Ziele für eine gute UX gesetzt, eine Strategie zur Zielerreichung festgelegt und die angemessenen Ressourcen zugeteilt werden. Dass dies am besten im Team funktioniert, versteht sich fast von selbst, denn es geht um die Schaffung von Erlebnissen für Menschen. Natürlich tauschen wir uns mit Andreas auch über gute und schlechte Praktiken aus, damit nicht dieselben Fehler wiederholt werden müssen. Nach einigen Prognosen zur Zukunft des UX-Managements gibt Andreas zum Schluss noch einige weitere hilfreiche Tipps zum Thema UX-Management für Product Owner.
- Velocity: Wie relevant ist diese Metrik wirklich?08.01., 06:0008.01.2024, 06:0000:38:35
Dominique und Tim im Gespräch Velocity ist in der agilen Softwareentwicklung, vor allem in Scrum, weit verbreitete Metrik, die die Arbeitsmenge eines Teams in einem Sprint misst. Aber ihre Nutzung birgt auch bestimmte Grenzen, die Tim und Dominique in dieser Folge kritisch hinterfragen. Velocity, meist in Story Points gemessen, gibt an, wie viel ein Team in einem (durchschnittlich) Sprint leistet. Sie ist hilfreich für die Sprint-Planung und kann die Vorhersagbarkeit verbessern. Doch als reine Output-Metrik vernachlässigt sie wichtige Aspekte wie Outcome und die Qualität der Arbeit. Ein kritischer Punkt, den Tim und Dominique betonen, ist, dass Velocity eine relative Größe ist, die nur innerhalb eines Teams Bedeutung hat. Der Vergleich von Velocity zwischen verschiedenen Teams ist problematisch und kann vorsichtig gesagt mindestens zu Missverständnissen führen. In der Diskussion heben die beiden hervor, dass Teams Velocity als Werkzeug zur Reflexion nutzen sollten, nicht als starres Ziel. Es geht darum, den tatsächlichen Wert und die Qualität der Arbeit zu verbessern - nicht um die reine Liefergeschwindigkeit als Selbstzweck. Andere Metriken, die Kundenzufriedenheit und Outcome zu messen, erscheinen sogar wichtiger zu sein. Interessanter Weise wurde die Velocity früher in Scrum Trainings viel stärker betont. Zusammen mit dem allgemeinen Trend, mehr Wert auf Outcome bzw. Wirkung zu legen, statt eine reine Product Delivery zu fokussieren, wird auch in den Trainings immer seltener über Velocity gesprochen. Neben den Problemen und Fehlern im Umgang mit Velocity betrachten Dominique und Tim natürlich auch die Vorteile des Einsatzes dieser Metrik. Weiterhin geben sie Tipps zum richtigen Einsatz von Velocity. In dieser Folge wird auf diese Episoden im Gespräch verwiesen: Wann ist das fertig? Keine Ahnung, wir sind ja agil! Forecasting in der agilen Produktentwicklung Evidence Based Management - eine empirische Suche nach Wert Nutzt ihr bei euch Velocity als Metrik? Wenn ja, wie gelingt es euch, dass diese Metrik auch positiv im Hinblick auf den Wert des entwickelten Produkts wirkt und nicht zu einem Team-Kontrollinstrument verkommt? Falls du den einen oder anderen Aspekt deiner Erfahrungen oder Tipps & Tricks mit den anderen Hörerinnen und Hörern teilen möchtest, dann hinterlasse gerne einen Kommentar unterm Blog-Artikels oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. Folgt uns Produktwerker auf LinkedIn -> https://bit.ly/3gWanpT Twitter -> https://bit.ly/3NitkPy Youtube -> https://bit.ly/3DIIvhF Infoletter (u.a. mit Hinweisen auf Konferenzen, Empfehlungen, Terminen für unsere kostenfreien Events usw.) -> [https://bit.ly/3Why63K]
- Zielsetzung: Der Schlüssel für Fokus in der persönlichen Weiterentwicklung01.01., 06:0001.01.2024, 06:0000:29:59
Zum Jahresanfang bietet sich oft das Setzen von persönlichen Zielen an Zu Beginn des Jahres bietet es sich an einmal Gedanken zu den eigenen, ganz persönlichen Zielen im neuen Jahr zu machen. In dieser Folge teilt Dominique eigene Erfahrungen und Tipps rund um das Setzen effektiver, persönlicher Ziele – sowohl für das Produkt als auch für die persönliche Entwicklung. Das Setzens von Zielen ist entscheidend, um einen klaren Fokus zu erzeugen. Ein zentrales Thema ist schon ein echter Klassiker: smarte Ziele. Diese Methode hilft dabei, Ziele zu definieren, die spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden sind. Ein besonderer Fokus liegt darauf, wie diese Prinzipien auf die einzigartigen Herausforderungen von Product Ownern und Product Leadern angewandt werden können. Persönliche Ziele, die greifbar und messbar werden, können in der Regel besser erreicht werden. Gerade Produktverantwortlichen müsste es besonders leicht fallen diese Ziele anschließend auch zu bewerten und in eine Reihenfolge zu bringen. Für die persönliche Entwicklung bedeuten klare Ziele: Von der Steigerung spezifischer Kompetenzen bis hin zur Bedeutung von Work-Life-Balance mit den richtigen Maßnahmen die richtigen Schritte gehen. Vielzuoft entscheiden sich Menschen für kurzfristige Belohnungen und vbergessen dabei, dass längerfristige Ziel im Blick zu behalten. Dazu wurden in dieser Folge einige praxisnahe Tipps und Methoden geteilt. Vorgestellt wurden verschiedene Tools und Apps zur Zielverfolgung sowie Zeitmanagement-Strategien, die speziell für die Bedürfnisse von Product Ownern und Product Leadern zugeschnitten sind.
- Reflexion: Der Schlüssel zu persönlicher und beruflicher Weiterentwicklung25.12., 06:0025.12.2023, 06:0000:20:08
Zum Jahresende bietet sich oft eine persönliche Reflexion an In dieser besonderen Zeit des Jahres, wo wir einen Moment innehalten und das Vergangene reflektieren, möchte ich meine Gedanken und Erfahrungen zum Thema Reflexion mit euch teilen. Diese Zeilen begleiten unsere Podcastfolge, in der Dominique ausführlich über Reflexion spricht, ein Thema, das unserer Meinung nach für Product Owner, Product Manager und Product Leads gleichermaßen relevant ist. Reflexion ist ein wesentlicher Bestandteil des agilen Produktmanagements, bekannt durch Praktiken wie die Retrospektive. Es geht um mehr als nur das Zusammenfassen vergangener Ereignisse; es ist eine Gelegenheit, aus Erfahrungen zu lernen und sich persönlich sowie beruflich weiterzuentwickeln. Für uns ist es wichtig, regelmäßig innezuhalten und sowohl berufliche als auch private Erlebnisse zu reflektieren. Dominiques Reflexionstechniken, die er gerne empfiehlt: Das weiße Blatt: Hierbei man sich stumpf mit einem leeren Blatt Papier hin und notiert alles, was einem zum vergangenen Jahr einfällt. Dies kann zu einer Mindmap oder Sketch Note werden und hilft, die eigenen Gedanken zu ordnen und neue Perspektiven zu gewinnen. Klingt irgendwie zu simpel aber hilft. Reflektionsgespräche: Diese Gespräche führt man mit vertrauten Personen, um Feedback zu bekommen und die eigenen Gedanken weiterzuentwickeln. Es geht hierbei nicht nur um Kritik, sondern um das Erkennen neuer Möglichkeiten und das Ausloten unterschiedlicher Perspektiven. In der Regel reichen zwei bis drei Gespräche. Die persönliche Retrospektive: Nicht nur am Jahresende sondern einmal im Monat kann man sich die Zeit nehmen für eine tiefgehende Reflexion der eigenen Aktivitäten und Entscheidungen. Dies beinhaltet das Durchgehen des eigenen Kalenders und Trello-Boards, um zu verstehen, was man erreicht hat und was noch aussteht. Reflektieren allein genügt nicht. Es geht darum, Konsequenzen aus den eigenen Erkenntnissen zu ziehen. Das bedeutet, Entscheidungen zu treffen, Ziele zu setzen und konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um das Beste aus der eigenen Zeit und den eigenen Fähigkeiten herauszuholen. Und nach einer intensiven Reflexionsphase ist es wichtig, sich auch zu belohnen. Das kann eine Aussicht auf neue Ziele sein, eine kleine Freude wie ein leckeres Essen oder einfach die Zufriedenheit, sich selbst Zeit und Raum für persönliches Wachstum gegeben zu haben. Wir hoffen, dass diese Einblicke euch als Impulse dienen und euch gleichzeitig ermutigen die notwendige Zeit für Reflexion zu nehmen. Nutzt die ruhige Zeit zwischen den Jahren, um über das vergangene Jahr nachzudenken und Pläne für die Zukunft zu schmieden. In diesem Sinne wünschen wir euch besinnliche Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!
- Was ist eigentlich ein Produkt? Definition, Abgrenzung und Diskussion zum Produktbegriff18.12., 06:0018.12.2023, 06:0000:40:48
Tim und Dominique im Gespräch Was ist ein Produkt? Und ist eine Dienstleistung ein Produkt? Beides sind oft gehörte Fragen. Dominique und Tim greifen diese Fragen auf und diskutieren in dieser Episode rund um den Produktbegriff. Zunächst gucken sie sich gängige Definitionen an. Ein übliches Produktverständnis umfasst auch Services bzw. Dienstleistungen. Oft fällt es Organisationen aber noch schwer, die Frage zu klären "Was ist ein Produkt" und wie schneiden wir dementsprechend die jeweiligen Teams rund um die Produkte. Aber was ist, wenn ich als Product Owner nach diesen Definitionen gar kein "Produkt" habe? Vielleicht verantwortet man also eine Komponente, ein Feature oder eine Plattform. Kann man dann dennoch produkthaft vorgehen? Und was ist mit internen Produkten? Sind das eher Anwendungen oder kann man sie auch als Produkt bezeichnen? In diesem Zusammenhang diskutieren die beiden auch kurz, ob und wann eine API ein Produkt ist und wann nicht. Am Rande sprechen die beiden auch nochmal über die Abgrenzung von Nutzer und Kunde. Auch hier werden in der Praxis die Begriffe oft etwas zu nachlässig verwandt. Empfohlene Quellen zur Frage "Was ist ein Produkt": Marty Cagan (svpg): What is a Product? Definition "Was ist ein Produkt" aus dem Scrum Guide Roman Pichler "Six Types of a "Product" Owner" In dieser Episode empfohlene Podcast Folgen: Vom Projektleiter oder Teamleiter zum Product Owner Scrum Product Owner vs. SAFe Product Owner - ein Missverständnis Wardley Mapping - Produktstrategie wie ein Schachspiel POEM - Product Ownership Evolution Model Evidence Based Management - eine empirische Suche nach Wert Kennst du diese Fragestellung "Was ist Produkt"? Wird die Diskussion bei euch auch im Rahmen des Produktschnitts geführt? Wie definiert ihr eure Produkte? Und wie geht ihr mit Dienstleistungen bzw. Services um? Falls du den einen oder anderen Aspekt deiner Erfahrungen oder Tipps & Tricks mit den anderen Hörerinnen und Hörern teilen möchtest, dann hinterlasse gerne einen Kommentar unterm Blog-Artikels oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. Folgt uns Produktwerker auf LinkedIn -> https://bit.ly/3gWanpT Twitter -> https://bit.ly/3NitkPy Youtube -> https://bit.ly/3DIIvhF Infoletter (u.a. mit Hinweisen auf Konferenzen, Empfehlungen, Terminen für unsere kostenfreien Events usw.) -> [https://bit.ly/3Why63K]
- Ein Produkt einstellen - der Ramp Down von XING Events11.12., 06:0011.12.2023, 06:0000:45:34
Thomas Gläser im Gespräch mit Tim "Wir werden das Produkt einstellen - es ist zwar noch erfolgreich, passt aber nicht mehr zur künftigen Unternehmensstrategie." Wenn man solch eine Entscheidung hört, ist klar, dass das Ende des Produktlebenszyklus naht. Aber bis dahin ist ja eben auch noch ein Weg zu gehen, für den es ein motiviertes Team braucht. Der Ramp Down eines Produktes gehört schließlich unzweifelhaft auch zur Produktentwicklung. Zu Beginn des Jahres hat XING (bzw. die New Work SE) die durchaus erfolgreichen Produktbereiche XING Events und XING Gruppen eingestellt, um die eigenen Kräfte zu bündeln und den Fokus auf die neu gewählte Strategie zu legen. Ein wirklich mutiger Schritt. Unser heutiger Gast Thomas Gläser, Director Product Experience bei der New Work SE, hat dies hautnah miterlebt und musste (oder wohl besser gesagt "durfte") diese spannende Phase als verantwortlicher Product Leader begleiten. Im Gespräch mit Tim berichtet er, wie er die Motivation für die letzte Produktphase im Team hochgehalten hat und wie er sich selbst dabei gefühlt hat. Eine spannende Diskussion über eine Erfahrung, die nur wenige Produktmenschen machen dürfen. Im Gespräch werden die folgenden Quellen genannt: Killed by Google Liberating Structures: Ecocycle Planning Aufräumen mit Methode: Analogie zu Marie Kondo Buch von Ernest Becker: The Denial of Death Zu dieser Episode passt auch gut diese ältere Folge: Features wegwerfen - was braucht es dafür außer Mut? Wer mit Thomas Gläser in Kontakt treten möchte, guckt sich am Besten mal seine persönliche Webseite (thomasglaeser.de) an oder folgt ihm auf LinkedIn. Dort teilt er regelmäßig seine Gedanken zu Produktthemen und über die diversen Veranstaltungen auf denen er aktiv ist. Zudem freut sich Thomas zur Kontaktaufnahme auch über eine direkte E-Mail an ich@thomasglaeser.de. Hast du auch schon mal die Erfahrung "Produkt einstellen" gemacht? Welche Überlegungen gab es bei euch? Welche Befürchtungen hattest du, die sich am Ende vielleicht gar nicht eingestellt haben? Falls du den einen oder anderen Aspekt deiner Erfahrungen oder Tipps & Tricks mit den anderen Hörerinnen und Hörern teilen möchtest, dann hinterlasse gerne einen Kommentar unterm Blog-Artikels oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. Folgt uns Produktwerker auf LinkedIn -> https://bit.ly/3gWanpT Twitter -> https://bit.ly/3NitkPy Youtube -> https://bit.ly/3DIIvhF Infoletter (u.a. mit Hinweisen auf Konferenzen, Empfehlungen, Terminen für unsere kostenfreien Events usw.) -> [https://bit.ly/3Why63K]
- Product Owner aus Sicht der Developer04.12., 06:0004.12.2023, 06:0000:30:11
Jacob Pawlik im Gespräch mit Dominique Für Product Owner spielt die tägliche Interaktion mit Softwareentwicklern eine Schlüsselrolle. Sie sind die Stakeholde, mit denen wir im täglichen Arbeiten mit am häufigsten zu tun haben. Von den ganzen Diskussionen über die Absprachen zu Anforderungen bis hin zu gemeinsamen Entscheidungen – die Dynamik dieser Beziehung beeinflusst wesentlich den Erfolg der Produktentwicklung. Um tiefer in diese Beziehung einzutauchen hat Dominique in dieser Folge das Vergnügen, mit Jacob Pawlik (https://www.linkedin.com/in/jacob-pawlik/) zu sprechen. Jacob ist Head of WebTec bei der Scopevisio AG und bringt eine wertvolle Perspektive in unser Gespräch ein: die Erwartungen von Entwicklern an Product Owner. Hauptthemen unserer Diskussion: Entwicklererwartungen: Was genau erwartet ein Developer von einem Product Owner? Jacob beleuchtet diese Frage aus seiner Erfahrung. Produktvision: Wie wichtig ist die Produktvision aus der Sicht eines Entwicklers und wie beeinflusst sie die tägliche Arbeit? Augenhöhe und Hierarchien: Warum sind diese Aspekte entscheidend und wie sollte man mit ihnen umgehen, um eine effektive Zusammenarbeit zu fördern? Red Flags in der Zusammenarbeit: Jacob teilt seine Einsichten darüber, was in der Zusammenarbeit mit einem Product Owner als Warnsignal gelten kann. Refinement, Planning und Review: Was braucht ein Product Owner wirklich für diese Prozesse? Was erwartet ein Entwickler in diesen Phasen? Die Retrospektive mit Product Ownern: Ein Blick auf die Bedeutung und Durchführung effektiver Retrospektiven. No-Gos für Product Owner: Jacob spricht über häufige Fehler, die Product Owner vermeiden sollten. Tipps zur Verbesserung der Zusammenarbeit: Abschließend gibt Jacob praktische Ratschläge, wie Product Owner die Zusammenarbeit mit Entwicklern verbessern können. Diese Episode bietet tiefe Einblicke in die Beziehung zwischen Product Ownern und Entwicklern. Wir hoffen, dass ihr diese Folge genauso aufschlussreich findet wie wir. Aber vielleicht habt ihr auch andere Erfahrungen gemacht oder habt eine abweichende Meinung. Lasst es uns gerne wissen. Entweder als Kommentar zum Blogpost dieser Folge oder bei einem der Posts auf Social Media.
- Interim Product Owner: Externer ohne Domänenwissen - wie geht das?27.11., 06:0027.11.2023, 06:0000:46:42
Thomas Götten im Gespräch mit Tim Wenn Unternehmen nicht genügend interne Product Owner haben, beauftragen sie zunehmend Interim Product Owner. Meist wird dabei in Form eines zeitlich befristeten Projektauftrags (der idR mehrfach verlängert wird), eine Person gesucht, die als Product Owner woanders schon Erfahrung gesammelt hat. Das beauftragende Unternehmen erhofft sich so Methodenwissen über die Verantwortlichkeit ("Rolle") von außen in die Firma zu bekommen. Aber auch wenn dabei versucht wird, jemanden mit fachlicher Erfahrung des eigenen spezifischen Produktkontexts oder Branche zu finden, gelingt dies nur selten. Denn tatsächlich erscheinen zum einen gar nicht so viele (erfahrene) externe Product Owner verfügbar zu sein - und dass dann auch noch der fachliche Kontext passt, erscheint eher wie ein glücklicher Zufall. Wir haben uns daher Thomas Götten eingeladen, der als Selbständiger solche Aufträge als "Technischer Product Owner" übernimmt. Zum einen will Tim natürlich erstmal verstehen, was das Besondere an einem technischen Product Owner für Thomas ist. Als Product Owner in Festanstellung hatte Thomas viele Jahre Erfahrung sammeln können und ist fest "methodenfest". Das wissen wir, weil wir ihn schon recht lange kennen. Aber vielleicht ist das ja eben auch besonders wichtig, wenn man als Interim Product Owner arbeitet - schließlich darf man sich ja auch nicht vom System des Auftraggebers "verbiegen" lassen, so dass man letztlich als eine Art Zombie Product Owner endet. Es folgt eine spannende Diskussion über Vor- und Nachteile, kein explizites Fachwissen in der Kundendomäne mitzubringen. Natürlich muss man offen und aufgeschlossen sein, aber eine der Schwierigkeiten ist ja allein schon die Akzeptanz bei den Mitarbeitenden beim Kunden. Thomas berichtet von seinen spannenden Erfahrungen bei einem Spielzeughersteller und v.a. aus dem noch ungewöhnlicheren Feld der internationalen Kunstlogistik. Bei einem solch spitzen Produkt stellt sich die Frage nach Externen mit Branchenerfahrung vermutlich noch nicht einmal. Thomas Götten teilt also seine eigenen Learnings aus den letzten Aufträgen als Interim Product Owner und die beiden diskutieren u.a. die folgenden Fragen: Hast man als externer PO die gleichen "Rechte" & "Pflichten" wie ein interner PO? Wie geht man mit "Erbe" um - also wenn ein volles Product Backlog etc. übernommen werden muss, welches man ggf. gar nicht komplett versteht. Wieviel "Invest" in Team, Beziehung etc, lohnen sich, wenn man als Externer unterwegs ist und die Aufträge i.d.R. zwischen 6 und 12 Monaten dauern? Auf diese älteren Episoden unseres Podcasts verweisen Tim und Thomas im Laufe des Gesprächs: Dein Freund der Scrum Master Was die Einführung von OKR für Product Owner bedeutet Wieviel technisches Wissen muss ich als Product Owner haben? Organisatorische Schulden beeinflussen deinen Erfolg als Product Owner Event Storming: Verständnis für komplexe Produkte schaffen Wer weitere Fragen an Thomas Götten hat oder mit ihm in Kontakt treten möchte, erreicht ihn am Besten über sein LinkedIn-Profil oder über seine Webseite joettis.com bzw. via E-Mail. Hast du schon Erfahrungen mit Interim Product Ownern gesammelt? Wie lief der Einsatz eines zeitlich befristeten Product Owner bei euch ab? Oder warst du wie Thomas selber schon als externer Product Owner ohne Domänenwissen im Einsatz? Wir sind gespannt, von euren Ergebnissen zu hören! Falls du den einen oder anderen Aspekt deiner Insights oder Tipps & Tricks mit den anderen Hörerinnen und Hörern teilen möchtest, dann hinterlasse gerne einen Kommentar unterm Blog-Artikels oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. Folgt uns Produktwerker auf LinkedIn -> https://bit.ly/3gWanpT Twitter -> https://bit.ly/3NitkPy Youtube -> https://bit.ly/3DIIvhF Infoletter (u.a. mit Hinweisen auf Konferenzen, Empfehlungen, Terminen für unsere kostenfreien Events usw.) -> [https://bit.ly/3Why63K]
- Omnichannel: Stationärem Handel & Onlinegeschäft gerecht werden20.11., 06:0020.11.2023, 06:0000:38:38
Christoph Herrmann im Gespräch mit Tim Diesmal wollen wir uns der besonderen Herausforderung der Entwicklung einer Omnichannel widmen. Unser Gast Christoph Herrmann ist Head of Product der Kaufland-App bei Kaufland E-Commerce. Im Gespräch mit Tim gibt er einen Erfahrungsbericht, was die Entwicklung eines digitalen Produkts, also einer App, im Kontext des stationären Handels so besonders macht. Da die App im Rahmen der Omnichannel-Strategie von Kaufland auch im Markt bzw. ganz konkret "am Regal" zum Einsatz kommt, werden hier die Grenzen eines typischen Digitalprodukts deutlich verlassen. Es geht also um sehr unterschiedliche Zielgruppen und die Verzahnung mit den Handelsprozessen in den Märkten. Dies führt natürlich zu besonderen Herausforderungen bei Product Discovery, User Feedback Zyklen usw. und macht eine solche Produktentwicklung schon etwas spezieller. Darüber sprechen Christoph Herrmann und Tim Klein in dieser Folge - nachdem erstmal die Frage geklärt wurde, was überhaupt der Begriff Omnichannel bedeutet. Um folgende Themen geht es danach: Wie laufen Sprint Reviews ab? Wie gelingt die Zusammenarbeit mit Stakeholdern? Sicherlich kann man aus diesen Fragestellungen auch dann wichtige Impulse ziehen, wenn man nicht im Omnichannel-Umfeld unterwegs ist. Zu dieser Episode passt auch gut die Folge "Wieviel technisches Wissen muss ich als Product Owner haben?" Wer weitere Fragen an Christoph Herrmann hat oder mit ihm in Kontakt treten möchte, erreicht ihn am besten über sein LinkedIn-Profil. Bist du an der Entwicklung eines ähnlichen Produkts beteiligt? Müsst ihr auch, im Rahmen einer Omnichannel Strategie neben den digitalen Kanälen den stationären Handel im Auge behalten? Welche Herausforderungen sind da bei euch aufgetreten? Wie habt ihr das gut in den Griff bekommen? Falls du den einen oder anderen Aspekt deiner Insights oder Tipps & Tricks mit den anderen Hörerinnen und Hörern teilen möchtest, dann hinterlasse gerne einen Kommentar unterm Blog-Artikels oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. Folgt uns Produktwerker auf LinkedIn -> https://bit.ly/3gWanpT Twitter -> https://bit.ly/3NitkPy Youtube -> https://bit.ly/3DIIvhF Infoletter (u.a. mit Hinweisen auf Konferenzen, Empfehlungen, Terminen für unsere kostenfreien Events usw.) -> [https://bit.ly/3Why63K]
- UX-Professionals ins Scrum-Team integrieren13.11., 06:0013.11.2023, 06:0000:25:52
Florian Holzhäuser im Gespräch mit Dominique Die Integration von UX-Professionals in ein Scrum-Team stellt eine echte Herausforderung dar und erfordert ein tiefes Verständnis für die verschiedenen Charaktere, die in diesem Prozess auftreten können. In dieser Folge spricht Dominique mit Florian Holzhäuser (https://www.linkedin.com/in/florian-holzh%C3%A4user-1429b113b/) von IT Sonix (https://www.itsonix.eu/) über seine Erfahrungen und Erkenntnisse, um diese Herausforderung zu meistern. Florian identifizierte vier mögliche Charaktere, wie UX-Professionals ins Scrum-Team eingebunden werden können: Prediger, Mentor, Macher und Daywalker. Jeder dieser Charaktere bringt unterschiedliche Perspektiven und Fähigkeiten mit sich, die sich auf die Art der Zusammenarbeit im Scrum-Team auswirken können. Der Charakter hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab, darunter das verfügbare Budget und die Menge der Arbeit. Der "Prediger" ist jemand, der leidenschaftlich die Bedeutung von UX im Entwicklungsprozess predigt. Dieser Charakter kann dazu beitragen, das Bewusstsein im Team zu schärfen und die Bedeutung einer benutzerzentrierten Herangehensweise zu betonen. Die Integration eines Predigers kann besonders nützlich sein, wenn das Team wenig Erfahrung mit UX hat und einen Anstoß für einen Paradigmenwechsel benötigt. Der "Mentor" spielt eine Schlüsselrolle bei der Anleitung und Schulung des Teams im Bereich UX. Dieser Charakter bringt nicht nur Fachkenntnisse, sondern auch didaktische Fähigkeiten mit sich. Durch den Mentor können Teammitglieder ihre Fähigkeiten im Bereich UX verbessern, was langfristig zu einem selbstständigeren und kompetenteren Team führen kann. Der "Macher" ist jemand, der direkt an den UX-Aufgaben arbeitet und praktische Lösungen liefert. Dieser Charakter ist besonders effektiv, wenn schnelle Ergebnisse erforderlich sind und das Team direkte Unterstützung in der Umsetzung von UX-Praktiken benötigt. Die Integration eines Machers kann jedoch budgetintensiver sein, da möglicherweise mehr Ressourcen benötigt werden. Schließlich gibt es den "Daywalker", der flexibel zwischen den verschiedenen Welten wechseln kann. Dieser Charakter ist anpassungsfähig und kann je nach den Anforderungen des Teams in verschiedene Rollen schlüpfen. Die Integration eines Daywalkers kann die Flexibilität des Teams verbessern und sicherstellen, dass die UX-Professionals nahtlos in den Scrum-Prozess integriert werden. Insgesamt verdeutlicht diese Diskussion, dass die Integration von UX-Professionals in Scrum-Teams nicht nur eine organisatorische Herausforderung ist, sondern auch eine Chance bietet, die Qualität der Produkte durch eine stärkere Fokussierung auf die Benutzererfahrung zu verbessern. Es wird deutlich, dass die Vielfalt der Charaktere innerhalb der UX-Professionals einen positiven Einfluss auf die Agilität und Effektivität von Scrum-Teams haben kann.
- Vom Projektleiter oder Teamleiter zum Product Owner06.11., 06:0006.11.2023, 06:0000:42:11
Dominique & Tim im Gespräch Eine Organisation beginnt agil zu arbeiten und benötigt dann Product Owner:innen. Oft werden ehemalige Projektleiter oder Teamleiter als Product Owner:innen bestellt. Dass sich durch diese Veränderung bestimmte Herausforderungen ergeben, liegt nahe. Dies zeigt sich auch in eurem Wunsch, sich einmal über dieses Thema zu unterhalten. Daher sprechen in dieser Folge Dominique und Tim über den Übergang von der alten Verantwortung zur neuen. Im Gespräch wird schnell deutlich, dass es einige Verhaltensweisen gibt, die Projektleiter:innen durchaus hilfreich sein können, aber auch andere, die Schwierigkeiten verursachen. Projektleiter:innen sind oft sehr auf die Auslieferung fokussiert, wobei der Output über dem Outcome steht. Auch die direkte Zuweisung von Aufgaben an Personen mag Projektleiter:innen nützlich sein, aber im agilen Kontext als Product Owner wird dieses Verhalten nicht gut funktionieren. Ähnliches gilt auch für Teamleiter:innen. Die Aufgaben der Personalentwicklung und der Personalbeschaffung fallen schlichtweg weg, sobald man die Verantwortung als Product Owner übernimmt. Das macht den Wandel nicht so einfach. Dabei kann vor allem Transparenz helfen. Damit ist nicht nur die Zusammenarbeit mit dem Team und den Stakeholdern gemeint, sondern auch die persönliche Reflexion. Ehemalige Rollenmuster müssen bewusst umgedeutet werden. Feedbackgeber wie das Team, insbesondere im Rahmen der Retrospektive, und Menschen in der Verantwortung als Scrum Master können dabei hilfreich sein. Diese spielen eine besonders wichtige Rolle, weshalb eine agile Transformation ohne Scrum Master, besonders für Personen aus den vorherigen Rollen als Projektleiter oder Teamleiter, schwierig ist. Dennoch ist eine solche Veränderung gut möglich. Im Gespräch wurde auf folgende Folgen verwiesen: POEM – Product Ownership Evolution (https://produktwerker.de/poem-product-ownership-evolution-model/) Sei dein eigenes Produkt! – als PO seine Weiterentwicklung steuern (https://produktwerker.de/sei-dein-eigenes-produkt/) Außerdem erwähnten die beiden noch folgende Quellen: Das Role Model Canvas Blogpost von Roman Pichler "Be a Balanced Product Leader not a Feature Broker or Product Dictator" Blogpost von Roman Pichler "Six Types of “Product” Owners” Wenn ihr selbst aus der Projekt- oder Teamleitung heraus in die Verantwortung als Product Owner gekommen seid freuen wir uns über eure Erfahrungen. Teilt sie gerne im Blogpost zur Folge als Kommentar oder auf unserer LinkedIn-Companyseite als Kommentar. Diese Folge ist übrigens auch unsere Antwort auf eine Frage aus der Community. Wenn auch ihr eine Frage habt, die wir in einer Folge unbedingt mal beantworten sollten, lasst es uns gerne wissen. Schickt dazu gerne eine Mail an feedback@produktwerker.de. Wir freuen uns auf eure Fragen!
- Wieviel technisches Wissen muss ich als Product Owner haben?29.10., 06:0029.10.2023, 06:0000:40:00
Dominique & Tim im Gespräch Eine Frage, die immer wieder aufkommt, ist die nach dem notwendigen technischen Wissen, dass man in der Verantwortung als Product Owner braucht. Dominique und Tim stellen sich in dieser Folge diese Frage und teilen ihre Erfahrungen sowie ihre Einschätzung dazu. Dazu muss man sich zuerst fragen, warum die Frage nach dem technischen Verständnis eigentlich aufkommt. Das kann einerseits an dem zugang zur Verantwortung als Product Owner liegen. Wenn man vorher in verwandten Rollen wie beispielswerise Business Analyst, oder Softwareentwickler gearbeitet hat, bringt man fast schon natürlich ein technisches Verständnis mit. Das könnte zumindest ein Grund sein, warum viele Product Owner bereits ein solches Verständnis haben und dadurch die Erwartungshaltung ihres Umfeldes entsprechend prägen. Ob das technische Verständnis aber immer hilft ist auch fraglich. Immerhin hat das Team in ihrer Domäne Expertenwissen und so manch ein Product Owner kann nicht aus der eigenen Haut und will mitmischen. Am Ende geht es aber in erster Linie darum, dass die Menschen, die zusammen versuchen ein erfolgreiches Produkt zu entwicklen miteinander sprechen können. Sie müssen sich gegenseitig verstehen. Daher ist ein sehr grundsätzliches technisches Verständnis durchaus hilfreich. Es muss nicht umfangreich sein und ein Informatikstudium ist garantiert zu viel des Guten. Wir haben in dieser Folge auf folgende Folgen verwiesen: Stellenausschreibungen für Product Owner (https://produktwerker.de/product-owner-stellenausschreibungen/) Vom Entwickler zum Product Owner (https://produktwerker.de/vom-entwickler-zum-produkt-owner/) Wie No-Code Tools Produktteams helfen (https://produktwerker.de/no-code-tools/) Darüber hinaus haben wir folgende Quellen genutzt: Six types of a “product” owners von Roman Pichler (https://www.romanpichler.com/blog/six-types-of-product-owners/) The Product Trio von Teresa Torres (https://www.producttalk.org/2021/05/product-trio/) Code it! (Coding Courses for Kids) (https://code-it-studio.de/) Diese Folge ist unsere Antwort auf eine Frage aus der Community. Wenn auch ihr eine Frage habt, die wir in einer Folge unbedingt mal beantworten sollten, lasst es uns gerne wissen. Schickt dazu gerne eine Mail an feedback@produktwerker.de. Wir freuen uns auf eure Fragen!
- Eine Konferenz als Produkt entwickeln23.10., 06:0023.10.2023, 06:0000:42:01
Stefan Vosskötter im Gespräch mit Tim "Ich denke die Konferenz als Produkt - nicht nur als das Event, denn ich bin auch als Gründer immer schon in der Produktmanager-Rolle gewesen" sagt unser heutiger Gast Stefan Vosskötter, Founder und Gründer, u.a. vom Digitale Leute Summit. Aus Sicht der Teilnehmenden ist eine Konferenz vermutlich vor allem ein Lernprodukt, eine Vernetzungsplattform oder halt ein großes Partyerlebnis. Aber aus Anbieter- und Veranstaltersicht stehen wohl oft eher der Event-Charakter und die Herausforderungen das Event Managements im Vordergrund. Doch wenn eine Konferenz über Jahre erfolgreich ist und auch den unterschiedlichsten Rahmenbedingungen des Marktes oder der Gesellschaft (z.B. Pandemie) trotz, dann hilft es eine Konferenz als Produkt zu verstehen. bUnd aus diesem Blickwinkel der Produktentwicklung betrachtet Tim Klein heute mit seinem Gast Stefan Vosskötter die Entwicklung einer Konferenz. Wie ist es zu der Idee gekommen? Was ist die Produktvision, wie ist die Wettbewerbssituation, welche Zielgruppen spreche ich an? Dies mögen noch die eher üblichen Fragestellungen bei der Organisation einer Konferenz sein. Und diese Fragen lassen sich im Zweifel auch auf Inhouse Konferenzen und Veranstaltungen übertragen. Doch die Unterhaltung der beiden geht deutlich darüber hinaus und beleuchtet die folgenden Fragen: Welche Hypothesen standen zu Beginn im Raum? Welche Experimente habt ihr durchgeführt? Welche davon waren erfolgreich? Welche sind fehlgeschlagen oder sogar krachend gescheitert? Welche grundsätzlichen Learnings habt ihr über die Jahre gemacht - insbesondere aus der Remote-Zeit? Was sind eigentlich Features eines Konferenzproduktes? Wie sieht die Roadmap des Produkts aus? Und wie lässt sich ein Produkt denn überhaupt hypothesenbasiert entwickeln, welches nur einmal im Jahr eine Iteration ausgeliefert wird? Aus dieser Betrachtung einer Konferenz aus dem Blickwinkel der Produktentwicklung lassen sich daher auch sicherlich spannende Impulse für das eigene Produkt ableiten. Also: einfach mal über den Tellerrand schauen - bzw. hier "hören"! Weitere Erfahrungsberichte über die Entwicklung nicht ganz alltäglicher Produkte findet ihr in diesen früheren Episoden: Product Owner für mein Buch - ein Erfahrungsbericht Meine Erfahrung als Product Owner von JOYclub Wer weitere Fragen an Stefan Vosskötter hat oder mit ihm in Kontakt treten möchte, erreicht ihn am Besten über sein LinkedIn-Profil. Neugierig bzgl. des Digitale Leute Summit und den StartUp-Aktivitäten von Stefan geworden? Dann gibt es weitere Infos unter digitale-leute.de bzw. deutsche-startups.de. Dass wir viele Konferenz- und Eventveranstalter in der unserer Hörerschaft haben glauben wir zwar nicht. Aber vielleicht organisierst du ja stattdessen eine Inhouse Konferenz, einen Learning Day, Agile Day oder ähnliches bei euch im Unternehmen? Betrachtet ihr dabei auch diese Konferenz als Produkt? Falls du den einen oder anderen Aspekt deiner Insights oder Tipps & Tricks mit den anderen Hörerinnen und Hörern teilen möchtest, dann hinterlasse gerne einen Kommentar unterm Blog-Artikels oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. Folgt uns Produktwerker auf LinkedIn -> https://bit.ly/3gWanpT Twitter -> https://bit.ly/3NitkPy Youtube -> https://bit.ly/3DIIvhF Infoletter (u.a. mit Hinweisen auf Konferenzen, Empfehlungen, Terminen für unsere kostenfreien Events usw.) -> [https://bit.ly/3Why63K]
- POEM - Product Ownership Evolution Model16.10., 06:0016.10.2023, 06:0000:41:26
Oliver und Tim im Gespräch POEM steht für "Product Ownership Evolution Model" wurde 2017 von den beiden Produktwerkern Oliver Winter und Tim Klein erfunden und entwickelt. Es ist ein Modell, welches hilft mehr Product Ownership in einer Organisation zu etablieren. Es unterstützt dabei, die aktuell gelebte und zukünftig angestrebte Ausgestaltung der Product Ownership, vor allem im Sinne der Entscheidungsverantwortung, zu visualisieren, zu diskutieren und so gemeinsam weiterzuentwickeln. Auf diesen Ergebnissen aufbauend kann das Modell genutzt werden, um Verantwortlichkeiten für die Product Ownership zwischen den Rollen verbindlich(er) zu vereinbaren. Letztlich kann so auch ein möglicher Coaching-Bedarf der handelnden Personen/Rollen identifiziert werden, den Scrum Master und/oder Agile Coaches abdecken müssen. Oliver Winter und Tim Klein, die beiden Erfinder des Models, beleuchten in dieser Episode noch mal die Entstehungsgeschichte von POEM und welches Problem sie dazu führte, die Fragestellung von Entscheidungsverantwortung expliziter machen zu wollen. Die beiden erklären die Idee hinter dem Tool und erläutern Aufbau und Mechanik des Modells. Weiterhin beleuchten Sie seine Stärken und Schwächen und geben insbesondere Tipps und Hinweise, wie man POEM als Hilfsmittel in der Diskussion besonders effektiv einsetzen kann. So können insbesondere Scrum Master, Agile Coaches und Organisationsentwickler:innen - aber natürlich auch Product Owner - das Modell wirkungsvoll einsetzen. Download des POEM Templates inkl. Erklärungen zur Anwendung hier: produktwerker.de/poem/ In dieser Episode empfohlene Podcast Folgen: Organisatorische Schulden beeinflussen deinen Erfolg als Product Owner Welche Aufgaben gehören zur Product Owner Rolle? (POCC - Product Ownership Context Canvas) Wie No-Code Tools Produktteams helfen können Tim's Gastauftritt zu POEM und POCC im Podcast "Mein Scrum ist kaputt" (Folge 103) Die Produktwerker veranstalten auch offene Trainings - hier die Liste der nächsten Trainingstermine Auswahl von Videos zum Product Ownership Evolution Model Aufzeichnung Produktwerker Live-Event: Product Ownership mit POEM klären Talk beim Telekom Agilista Barcamp 2020: "POEM - Product Ownership Evolution Model" Tools4AgileTeams 2017: "POEM – Product Owner Evolution Model" Bücher, in denen POEM empfohlen wird: Frank Düsterbeck, Ina Einemann: Product Ownership meistern Sabina Lammert et al.: Das große Handbuch Digitale Transformation: 222 Methoden und Instrumente für mehr Wandlungsfähigkeit im Unternehmen Wie sind deine Erfahrungen mit Product Ownership? Wie macht ihr die Verteilung von Entscheidungsverantwortung explizit? Habt ihr dabei vielleicht sogar schon einmal POEM (Product Ownership Evolution Model) genutzt? Welche Erfahrungen habt ihr dabei gemacht? Hat sich durch den Einsatz etwas an der Diskussion des Themas verändert? Wir freuen uns, wenn du deine Erfahrungen aus der Praxis mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. Folgt uns Produktwerker auf LinkedIn -> https://bit.ly/3gWanpT Twitter -> https://bit.ly/3NitkPy Youtube -> https://bit.ly/3DIIvhF Infoletter (u.a. mit Hinweisen auf Konferenzen, Empfehlungen, Terminen für unsere kostenfreien Events usw.) -> [https://bit.ly/3Why63K]
- Product Owner im Konzern - ein Widerspruch?09.10., 06:0009.10.2023, 06:0000:48:00
Daniel Dubbel im Gespräch mit Tim Man kann es wohl als besondere Herausforderung bezeichnen, Product Owner im Konzern zu sein. Die Frage ist dann immer, wie viel Produktverantwortung habe ich überhaupt oder anders gesagt: mit wie vielen anderen Menschen muss ich mir diese Verantwortung teilen? Tim hat heute Daniel Dubbel von der DB Systel zu Gast, um dieses diese Fragestellungen zu besprechen. Daniel ist langjähriger und erfahrener Agile Coach bei der DB Systel, dem internen IT-Unternehmen im DB Konzern. Daniel ist dort eine Führungskraft und in der Rolle als Agility Master aktiv an der Organisationsentwicklung des Unternehmens beteiligt. Im Rahmen dieser Verantwortung hat er die DB Systel auch im sogenannten DACH30 Netzwerk vertreten, einem Zusammenschluss von 30 Konzernunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich seit einigen Jahren viermal im Jahr regelmäßig treffen, um über Agilität in solch großen Unternehmen zu diskutieren. In diesem Zuge wurden auch Diskussionen zu agilen Rollen im Konzern geführt und in sogenannte "Mindeststandards für Unternehmensagilität" entwickelt. Da es hierbei natürlich auch um die Product Owner Verantwortlichkeit ging, fanden wir es besonders spannend, Daniel Dubbel als Gast für diese Folge einzuladen und mit ihm darüber zu sprechen, was für Product Owner im Konzern vielleicht besonders oder anders ist. Aber auch bzgl. DACH30 wollte Tim wissen: Was war die Motivation, solche expliziten Rollenbeschreibungen für Konzernagilität zu definieren? Und inwiefern unterscheidet sich die Product Owner Rolle, die in diesen Mindeststandards als "Value-Verantwortlicher" beschrieben wird, vom Product Owner, wie er im Scrum Guide definiert wird? Einen spannenden Ausflug machen die beiden auch noch zur Fragestelleung, wie Kunden und Nutzer im Konzernumfeld eingebunden werden können. Am Ende des Gesprächs gibt Daniel Dubbel auch noch seine ganz persönlichen Tipps für Product Owner im Konzern. Tim verweist im Gespräch u.a. auf das "Lean Coffee für Agilität in Versicherungen", einer freiwilligen, ehrenamtlichen Netzwerk-Initiative, von Mitarbeitenden aus Versicherungsunternehmen. Alle sechs Wochen treffen sich hier Angestellte aus Unternehmen der Versicherungsbranche in einem selbstorganisierten, geschützten Raum. Wer festangestellt in einem Versicherungsunternehmen arbeitet, kann sich in der LinkedIn-Gruppe anmelden und bekommt dort dann die Einladungen mit. Achtung: Berater und Vertriebler werden explizit nicht in die Gruppe aufgenommen! Hier der Link zur Gruppe "Lean Coffee Agilität in Versicherungen". Die "Mindeststandards für Unternehmensagilität" von 30 börsennotierten Großunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie drei deutschen Beratungsunternehmen sind in folgendem Artikel von Daniel Dubbel sehr gut dokumentiert: https://www.inspectandadapt.de/agile-rollen-kompetenzen/. Infos über das DACH30-Netzwerk gibt es unter dach30.net im Netz. Frühere Episoden unseres Podcasts passen gut zur aktuellen Folge: Product Ownership im Konzernumfeld mit Felix Stein Customer Journey Management im Konzern - ein Erfahrungsbericht mit Martin Sallge Wer weitere Fragen an Daniel Dubbel hat oder mit ihm in Kontakt treten möchte, erreicht ihn am Besten über sein LinkedIn-Profil oder über seine Webseite inspectandadapt.de. Welche Erfahrungen hast Du als Product Owner im Konzern bislang gesammelt? Wie lässt sich die Product Owner Verantwortung im Konzernumfeld leben? Falls du den einen oder anderen Aspekt deiner Insights oder Tipps & Tricks mit den anderen Hörerinnen und Hörern teilen möchtest, dann hinterlasse gerne einen Kommentar unterm Blog-Artikels oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. Folgt uns Produktwerker auf LinkedIn -> https://bit.ly/3gWanpT Twitter -> https://bit.ly/3NitkPy Youtube -> https://bit.ly/3DIIvhF Infoletter (u.a. mit Hinweisen auf Konferenzen, Empfehlungen, Terminen für unsere kostenfreien Events usw.) -> [https://bit.ly/3Why63K]
- PO Antipattern - und was ich dagegen tun könnte02.10., 06:0002.10.2023, 06:0000:43:34
Oliver & Dominique im Gespräch In vielen der vorherigen Podcastfolgen haben wir immer wieder einzelne Verhaltensmuster von Product Owner*innen angesprochen, die wir als Produktwerker eher kritisch sehen. Daher war es an der Zeit, eine Episode zu veröffentlichen, in denen Dominique und Oliver einmal viele relevante Antipattern an einer Stelle zusammenfassen. So bekommst Du als PO die Chance, diese Antipattern mit Deinem Verhalten zu vergleichen und ggf. kritisch zu hinterfragen, ob Du an dem einen Muster arbeiten möchtest. Die beiden klären zuerst ihr Verständnis von Antipattern, unter denen sie Lösungsansätze verstehen, die ungünstig oder schädlich für den Erfolg der eigenen Produktentwicklung oder des eigenen Unternehmens sind. Dabei unterteilen Oliver und Dominique diese PO Antipattern in drei Bereiche: eigenes Verhalten, Zusammenarbeit mit den Developer bzw. Produktentwicklungsteam und Kommunikation mit den Stakeholdern. Wir üblich versuchen die beiden auch ganz konkrete Beispiele aus ihrer eigenen Erfahrung sowie Tipps und Tricks zu nennen, wie ich an mir als Product Owner:in arbeiten kann, um wirksamer in meiner Rolle zu werden. ANDERE PODCASTFOLGEN, AUF DIE VERWIESEN WIRD Nein sagen als Product Owner Dein Freund der Scrum Master Seine Stakeholder kennen und richtig analysieren Epic. Sinnvoll oder nicht?
- UX Writing25.09., 06:0025.09.2023, 06:0000:28:26
Tilman Büttner im Gespräch mit Dominique Wer sich in der UX-Community bewegt, kam in den letzten Monaten nicht um das Thema UX-Writing herum. Durch den richtigen Text an der richtigen Stelle soll das Nutzererlebnis verbessert werden. Grund genug, dass wir mal einen tieferen Blick in das Thema werfen und uns auch fragen, wie Product Ownern, Product Managern und Product Leadern UX-Writing helfen kann, bessere Produkte zu entwickeln. In dieser Folge spricht Dominique mit Tilman Büttner (https://www.linkedin.com/in/tilmanbuettner/), Senior UX Writer der Modulr.Design GmbH und Mitglied des Arbeitskreises UX-Writing der German UPA (https://germanupa.de/arbeitskreise/arbeitskreis-ux-writing), dem Berufsverband der deutschen UX-Professionals. Tilman erklärt, was UX-Writing ist und wie es sich beispielsweise vom klassischen Texten unterscheidet. Dabei wird schnell klar, dass sich hierbei ein großes Potenzial für den Erfolg oder Misserfolg von Produkten ergibt. Das beliebteste Beispiel sind Darstellungen eines Produkts ohne seine textlischen Inhalte. Da versteht man schnell, dass Bilder alleine nicht ausreichen und das jedes Wort relevant sein kann. Daher sprechen die beiden auch darüber, wie man eigentlich gute Texte für das eigene Produkt schreibt. Beispielsweise ist die Tonalität wichtig. Dabei zeigt sich auch der klare Bezug zum Beispiel zur UX-Vision (https://produktwerker.de/ux-vision/) und dem absichtsvollen Gestalten der User Experience. Aber wie immer gibt es einige Fehler, die vermieden werden können. Über diese spricht Tilman in der Folge ausführlich und gibt uns somit Tipps und Tricks, wie wir einerseit smit UX-Writern zusammenarbeiten sollten aber auch wie wir notfalls ohne UX-Writer wenigstens etwas bessere Texte verfassen können. Wer über diese Folge hinaus noch Unterstützung sucht, dem sei die kostenlose Einführung ins UX Writing vom "UX Writing Hub" (https://course.uxwritinghub.com/free_course) empfohlen. Auch der Blog auf derselben Website ist für Interessierte empfehlenswert. Ein paar weitere praktische Tipps gibt es darüber hinaus auf der Website der Nielsen Norman Group (https://www.nngroup.com/articles/ux-writing-study-guide/). In einer langen Serie aus Artikeln und Videos bereitet sie das Thema gut verständlich auf.