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Episoden
348- Gewohnheiten und Routinen, die Product Ownern helfen01.05., 06:0001.05.2023, 06:0000:39:32
Dominique und Tim im Gespräch In dieser Folge referenzieren wir folgende Folgen: Produktmanager im Startup – ein Erfahrungsbericht (https://produktwerker.de/produktmanager-im-startup/) Fähigkeiten sehr guter Product Owner (https://produktwerker.de/fahigkeiten-eines-po/) Seine Stakeholder kennen und richtig analysieren (https://produktwerker.de/stakeholder-analysieren/) Sei dein eigenes Produkt! (https://produktwerker.de/sei-dein-eigenes-produkt/)
- In nur 3 Sprints von Idee zur Marktreife - wie geht das? Ein Erfahrungsbericht24.04., 06:0024.04.2023, 06:0000:45:57
Johannes Geske im Gespräch mit Tim Wie bitte? In nur wenigen Wochen von der Idee zur Marktreife eines Produkts? Wie soll das denn bitte gehen? Tim hat Johannes Geske als Gast dazu eingeladen, denn er hat als Product Owner im Kundenauftrag für eine weltweit aktives B2B Unternehmen gezeigt, wie sowas mit streng hypothesen-getriebenem Vorgehen gelingen kann. In nur drei Sprints wurde durch iterativ-inkrementelles Vorgehen im Zusammenspiel mit intensiver Product Discovery ein release-fähiges Produkt für rund 15.000 Kunden des Auftragnehmers geschafften. Das Scrum Team von Johannes Geske war allerdings zuvor schon komplett eingespielt und in der Zusammenarbeit entsprechend erfahren, so dass es hier keine Lernkurve der Teamentwicklung gab, sondern der komplette Fokus auf ein schnelles Lernen durch Feedback gelegt werden konnte. Johannes nennt solch ein Setup "Plug & Play Scrum Team". Konkret wurden durch das Team einige Hypothesen bereits während jedes Sprints durch Kundenbesuche und unmittelbares User-Feedback zum Produkt Inkrement verifiziert bzw. eben auch einige falsifiziert. Letzteres ist eigentlich besonders "schön", denn diese Ideen muss man dann ja auch gar nicht umsetzen und vermeidet Verschwendung. In seinem Erfahrungsbericht spricht Johannes Geske über die Learnings dieses Vorgehens, wie z.B. klare Problem-Fokussierung, wie Vertrauen beim Kunden für dieses Vorgehen erworben wurde sowie die Festpreis-Beauftragung je Sprint durch den Kunden, d.h. z.B. auch die Go/NoGo-Entscheidung nach jedem Sprint. Für alle, die sich Details in Ruhe durchlesen wollen, hat Amazing Outcomes eine vom Kunden freigegebene Case Study erstellt. Diese gibt's hier: https://amazing-outcomes.de/de/what-we-offer/plug-and-play-scrum-team-fuer-ihr-projekt Mehr über Johannes Geske und sein Team erfahrt ihr auf der Webseite von Amazing Outcomes: https://amazing-outcomes.de/. Gerne freut er sich auch über den direkten Kontakt zu euch - am besten per Mail (hello@amazing-outcomes.de) oder LinkedIn, wo ihr ihm auch folgen solltet: https://linkedin.com/in/johannesgeske/ Passende Episoden aus unserem eigenen Podcast rund um dieses Thema sind: Agiler Festpreis – Chancen & Grenzen dieser Vertragsform Das Problem mit dem Minimal Viable Product Welche Erfahrung habt ihr schon mit streng hypothesengetriebener Entwicklung gemacht? Wie gelangt ihr von einer Idee zur Marktreife? Wir freuen uns, wenn du deine Erfahrungen aus der Praxis mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. Folgt uns Produktwerker auf LinkedIn -> https://bit.ly/3gWanpT Twitter -> https://bit.ly/3NitkPy Youtube -> https://bit.ly/3DIIvhF Infoletter (u.a. mit Hinweisen auf Konferenzen, Empfehlungen, Terminen für unsere kostenfreien Events usw.) -> https://bit.ly/3Why63K
- Meine Software läuft im Auto17.04., 06:0017.04.2023, 06:0000:27:48
Beate Radics im Gespräch mit Dominique Mehr über Beate erfahrt ihr auf ihrem LinkedIn-Profil.
- Organisatorische Schulden beeinflussen deinen Erfolg als Product Owner10.04., 06:0010.04.2023, 06:0000:33:39
Oliver und Tim im Gespräch Hast du schon einmal von "Organisatorischen Schulden" gehört? Wir nutzen den Begriff in Analogie zu "Technischen Schulden" und beziehen uns damit auf organisatorische "Abkürzungen", das (bewusste) Weglassen von Scrum Elementen oder einer Vernachlässigung agiler Ideen und Prinzipien in Organisationen, die langfristig zu Problemen und damit natürlich auch zu Kosten führen. In dieser Podcast-Episode beschäftigen sich Tim und Oliver mit diesem Thema und zeigen vor allem auf, wie organisatorische Schulden auch deinen Erfolg als Product Owner beeinflussen können. Als Product Owner oder agile Produktmanager bist du möglicherweise schon mit den Herausforderungen konfrontiert worden, die sich aus der Einführung von Scrum oder anderen agilen Methoden in deine Organisation ergeben können. Mal gibt es noch keinen Scrum Master, mal fehlt die Zeit für Reviews oder Retrospektiven. Oder du musst als Product Owner für drei oder vier Scrum Teams parallel wirken. Oliver und Tim erklären zunächst ihr Verständnis vom Begriff der "Organisatorische Schulden" und zeigen die Vorteile und Nachteile auf, wenn ich Organisationen im Rahmen der agilen Transformation oder bei der Einführung von Scrum in die organisatorische Schuld begeben. Denn, wenn man dies ganz bewusst macht, kann dies absolut Sinn machen - genau wie bewusst eigegangene "Technische Schulden", um ein Produkt oder Feature schneller an den Markt zu bekommen und mit ihm früher Outcome erzeugen zu können. Die beiden zeigen dann im Hauptteil eine ganze Reihe von Beispielen für organisatorische Schulden auf, die sie in ihrer Arbeit als agile Coaches und Berater erlebt haben. Dabei diskutieren sie, wie man sie erkennt und vor allem wie sie auf die Product Owner Rolle wirken. Natürlich gibt es aber auch wieder konkrete Tipps, wie du als Product Owner oder agiler Produktmanager mit organisatorischen Schulden umgehen kannst. Also, hör rein in die neueste Episode "Organisatorische Schulden beeinflussen deinen Erfolg als Product Owner" und erfahre, wie du dich als PO von ihnen nicht aus der Erfolgsspur bringen lässt. Im Gespräch werden folgende ältere, aber immer noch wertvolle, Episoden aus unserem eigenen Podcast rund um dieses Thema erwähnt: Product Owner ohne Scrum Master – geht das? Technische Schulden und wie wir als Produkt Owner damit umgehen Dein Freund der Scrum Master Hast du dich schon mal bewusst mit dem Begriff der Organisatorischen Schulden beschäftigt? Wie geht ihr in eurer Organisation damit um - egal ob ihr das Phänomen so oder anders benennt? Wir freuen uns, wenn du eure Erfahrungen aus der Praxis mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. Folgt uns Produktwerker auf LinkedIn -> https://bit.ly/3gWanpT Twitter -> https://bit.ly/3NitkPy Youtube -> https://bit.ly/3DIIvhF Infoletter (u.a. mit Hinweisen auf Konferenzen, Empfehlungen, Terminen für unsere kostenfreien Events usw.) -> https://bit.ly/3Why63K
- Veränderung der PO-Aufgaben im Laufe des Produktlebenszyklus03.04., 06:0003.04.2023, 06:0000:38:17
Oliver und Dominique im Gespräch Wie immer setzt sich der Inhalt dieser Folge in Beziehung zu anderem Wissen. Daher hier die Liste der Referenzen, die in dieser Folge genannt wurden: Crossing the chasm von Geoffrey Moore Das POEM (https://productownership.de/poem/ ) von Oliver und Tim Die vier Wissensdomänen der Produktentwicklung (https://www.designik.de/2018/08/die-vier-wissensdomaenen-der-produktentwicklung/ ) Folge über das Evidence Based Management (https://produktwerker.de/evidence-based-management/ ) Folge übers "Nein Sagen" (https://produktwerker.de/nein-sagen-als-product-owner/ )
- Product Management für Hardwareprodukte27.03., 06:0027.03.2023, 06:0000:35:28
Bernadette von Wittern im Gespräch mit Oliver Wir sprechen in dem “Die Produktwerker” Podcast häufig über Digitalprodukte, da wir alle aus diesem Kontext kommen. Grund genug, mit Bernadette von Wittern einmal eine Expertin für Product Management für Hardwareprodukte einzuladen. Sie hat lange Jahre als Produktmanagerin in der Medizintechnik gearbeitet bevor sie 2020 mit ihrem Unternehmen Product Lounge den Schritt in die Selbständigkeit gewagt hat. Nachdem Bernadette einleitend ihr Verständnis von Produktmanagement geteilt hat, sprechen Oliver und Bernadette über die unterschiedlichen Aufgabenbereiche und Verantwortlichkeiten. Sie teilt dabei spannende Ergebnisse einer aktuellen Studie, die sie im Rahmen der Überarbeitung eines Produktmanagement Buches durchgeführt hat. Daraus kann man einen guten Überblick über das “state of the art” für Product Management für Hardwareprodukte bekommen: Welche Aufgaben haben Produktmanager wirklich? Was sind typische Herausforderungen im Joballtag? Was macht Produktmanager erfolgreich und persönlich zufrieden? Bernadette und Oliver schließen die Folge, indem sie auch auf Gehälter und die immer noch existierende Unterschiede zwischen Frauen und Männer blicken. Wie immer schließt die Folge mit Tipps und Tricks.
- Vom Scrum Master zum Product Owner20.03., 06:0020.03.2023, 06:0000:33:29
Dominique und Oliver im Gespräch Viele Wege führen nach Rom… so heißt es ja ganz gern. Und auch zur Verantwortung als Product Owner gibt es unzählige Wege. In dieser Folge sprechen Dominique und Oliver über den Weg über die Verantwortung als Scrum Master, denn sicherlich gibt es den ein oder anderen Vor- und Nachteil, wenn man sich vorher in diese Rolle befunden hat. Ein ganz großer Vorteil ist natürlich, dass man sich schon lange mit Scrum und den verschiedenen Verantwortungen beschäftigt hat. Einem sind dann beispielsweise besonders die Vorteile von iterativer, inkrementeller Entwicklung eines Produkts bereits klar. Auch hat man meist schon viele Fertigkeiten und Erfahrungen beim Durchführen von Workshops gesammelt. Dafür wird man aber auch vor ein paar Herausforderungen stehen. Innerhalb einer Organisation ist ein Rollenwechsel manchmal nicht so leicht zu kommunizieren. Manche Menschen sehen einen noch in der alten Funktion. Gleichzeitig muss man aber in der neuen Rolle den Fokus auf das Produkt anstelle des Teams legen. Das Team wird nicht unwichtig aber der Fokus liegt nun auf der Wertschöpfung. Wenn dann jemand anderes (insbesondere jemand mit weniger Erfahrung) die Verantwortung als Scrum Master übernimmt, muss man sich bewusst zurückhalten und dem Scrum Master nicht ins Handwerk pfuschen. Die Zeit muss eher in den Aufbau von Fertigkeiten rund um Produktmanagementtechniken und Denkweisen liegen. Und wenn ihr denkt, man könne als Product Owner auch direkt die Verantwortung als Scrum Master übernehmen, dann empfehlen wir euch unsere Folge "Product Owner ohne Scrum Master" (https://produktwerker.de/product-owner-ohne-scrum-master/). Wir freuen uns immer über Feedback zu unseren Podcast-Episoden. Bist du selbst aus der Verantwortung als Scrum Master hin zum Thema Product Owner gegangen? Dann lass uns gerne an deinen Erfahrungen teilhaben. Gerne in den Kommentaren auf unserer Website (https://www.produktwerker.de/vom-scrum-master-zum-product-owner/) oder auf LinkedIn (https://www.linkedin.com/company/produktwerker/). Vielen Dank!
- Das Team bei User Tests einbinden13.03., 06:0013.03.2023, 06:0000:31:34
Indra Burkart im Gespräch mit Dominique Ohne User Research sind wir ständig im Blindflug. Wir müssen irgendwie herausfinden, wie Menschen mit unserem Produkt interagieren und können auf Grundlage von User Tests bessere Entscheidungen treffen. In dieser Folge unterhält sich Dominique mit Indra Burkart darüber, wie wir als Product Owner das Team bei User Tests einbinden können. User Tests sind ein wichtiger Teil des Designprozesses und helfen, das Benutzererlebnis (UX) zu verbessern. Durch sie können wir besser dafür sorgen, dass das Endprodukt den Bedürfnissen und Erwartungen der Menschen entspricht. Dieses Feedback von echten Menschen sorgt dafür, dass wir Nutzungsprobleme frühzeitig entdecken und unsere Designentscheidungen überprüfen können. In der Zukunft können wir anderes arbeiten, bessere Entscheidungen treffen oder sogar große Probleme bei der breiten Anwenderschaft verhinden; alles mit dem Ziel die Benutzerakzeptanz zu steigern. Die Einbindung des Teams (z.B. Developer, Designer, Business Analysten uvm.) in User Tests trägt dazu bei, dass das Team besser versteht, wie das Produkt genutzt wird und welche Probleme oder Schwierigkeiten dabei auftreten. Wenn solche Tests von anderen für das Team durchgeführt werden, gehen oft wichtige Erkenntnisse verloren und der Aufbau von Empathie ist erschwert. Bei Tests sollte ein Team aber nicht nur dabei sein, sondern aktiv mitwirken. Zum Beispiel kann das Team gemeinsam die Tests auswerten und auch direkt klären, welche Konsequenzen sie für ihre Arbeit zu ziehen sind. Wenn ihr mehr über Indra herausfinden wollt, schaut doch einmal auf ihr LinkedIn-Profil oder noch besser auf ihren YouTube-Kanal. In der Folge haben wir übrigens noch folgende Inhalte referenziert: Studie von Nielsen und Norman zur Anzahl notwendiger Testpersonen: https://www.nngroup.com/articles/why-you-only-need-to-test-with-5-users/ Wenn ihr mehr zum Thema Personas wissen wollt, empfehlen wir euch unsere Folge zu "Warum Personas für Product Owner wertvoll sind": https://produktwerker.de/warum-personas-fuer-product-owner-wertvoll-sind/ Und zum Abschluss noch hier das Video von Indra zum Thema Usability Tests: https://www.youtube.com/playlist?list=PLgZriansjqQ4Q7gHx3ZUMFcZ3haBFfDPv Wir freuen uns immer über Feedback zu unseren Podcast-Episoden. Welche Erfahrungen habt ihr beispielsweise mit dem Einbinden des Teams in User Tests gemacht? Gibt es Tipps, die ihr gerne mit anderen teilen wollt? Teilt gerne eure Sichtweise auf LinkedIn (https://www.linkedin.com/company/produktwerker/).
- Stellenausschreibungen für Product Owner - WTF?06.03., 06:0006.03.2023, 06:0000:34:05
Olivers Gedanken In dieser Podcastfolge wird Oliver seinen Frust über Stellenausschreibungen für Product Owner los. Denn gefühlt wurden noch nie mehr Product Owner gesucht, aber die Inhalte der Jobausschreibungen lassen auf ein bedenkliches Bild auf die Verantwortlichkeiten schließen. Oliver teilt seine Einschätzung anhand von vielen, konkreten Beispielen aus Stellenausschreibungen auf LinkedIn und Stepstone. Oft lassen auch die Jobtitel, wie Team Product Owner oder Technischer Product Owner auf den Aufgabenbereich und das Verständnis des ausschreibenden Unternehmens schließen. Natürlich gibt Oliver auch Tipps, auf welche Details ich als wechselwilliger PO achten sollte. Was sind Elemente von wirklich guten Stellenausschreibungen und welche Informationen zu dem potentiell neuen Product sollte ich im Vorstellungsgespräch einfordern. Die Folge schließt mit zahlreichen konkreten Tipps und Tricks ab.
- Wie No-Code Tools Produktteams helfen können27.02., 06:0027.02.2023, 06:0000:48:06
Lilith Brockhaus im Gespräch mit Tim Was sind No-Code Tools? Manchmal auch Low-Code Tools genannt. An welchen Stellen im Produktmanagement können Produktteams davon profitieren? Tim hat die No-Code Expertin Lilith Brockhaus von VisualMakers zu Gast und bespricht mit ihr die spannende Frage, ob und wie No-Code Tools Produktteams bei der Produktentwicklung helfen können. Dabei geht es zu Beginn natürlich erstmal um die Frage, was No-Code Tools (und auch Low-Code Tools) überhaupt sind. Ziemlich schnell macht Lilith klar, dass sie nicht glaubt, dass tatsächliche Programmierung bzw. coden damit obsolet wird. Vielmehr ergeben sich für Nicht-Programmierer neue Chancen, ihre Ideen schneller auszudrücken und mit Nutzern zu testen. Ihre These: es verändert sich hierdurch etwas in der Zusammenarbeit der Teams. Tim sieht zudem den großen Wert von No-Code Tools im Rahmen der Stakeholder-Kommunikation und eben grundsätzlich Ideen schnell und einfach mal ausprobieren zu können und halt auch mit weniger "Werkstolz-Schmerzen" das Gebaute wieder wegzuwerfen. Lilith gibt zudem eine ganze Reihe von Empfehlungen von No-Code Tools, die sie im Rahmen der Produktentwicklung einsetzen würde. softr.io levity.ai make.com bzw. zapier.com bubble.io airtable.com bzw. seatable.io bannerbear.com webflow.com Auf der VisualMakers Website gibt es zu einigen dieser Tools auch hilfreiche Tutorials und eine Tool-Übersicht. Zum Abschluss reden die beiden noch über die mögliche Datenschutz-Problematik und die Chancen und Grenzen der Skalierung beim Einsatz von No-Code bzw. Low-Code. Hierzu empfiehlt Lilith, sich die Erfahrung von FINN mal anzusehen: https://www.visualmakers.de/case-study/finn-x-make Um tiefer ins Thema No-Code rein zu kommen, bietet VisualMakers kostenlose No-Code Einsteiger Kurse an: https://www.visualmakers.de/no-code-online-training Tiefer rein, kommt ihr dann mit dem Rapid Prototyping Bootcamp: https://basics.visualmakers.de/rapid-prototyping Tim empfiehlt auch explizit, den VisualMakers Podcast und ist bereits großer Fan. Dort könnt ihr noch viel mehr von Lilith Brockhaus und Alex Sprogis und ihren tollen Gästen hören. Mehr über Lilith Brockhaus erfahrt ihr auf der VisualMakers Website: https://www.visualmakers.de/. Gerne freut sie sich auch über den direkten Kontakt zu euch - am Besten per LinkedIn, wo ihr ihr auch folgen solltet: https://www.linkedin.com/in/lilith-brockhaus/ Passende Episoden aus unserem eigenen Podcast rund um dieses Thema sind: Wie hole ich User Feedback mit Kundeninterviews ein? Das Problem mit dem Minimal Viable Product Habt ihr schon Erfahrung beim Einsatz von No Code Tools bei euch im Produktteam? Und wenn ja, wie helfen sie euch und welche Tools habt ihr im Einsatz? Wir freuen uns, wenn du deine deine Erfahrungen aus der Praxis mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. Folgt uns Produktwerker auf LinkedIn -> https://bit.ly/3gWanpT Twitter -> https://bit.ly/3NitkPy Youtube -> https://bit.ly/3DIIvhF Infoletter (u.a. mit Hinweisen auf Konferenzen, Empfehlungen, Terminen für unsere kostenfreien Events usw.) -> https://bit.ly/3Why63K
- Product Owner vs. Product Manager: Gibt's da einen Unterschied?20.02., 06:0020.02.2023, 06:0000:38:55
Oliver und Tim im Gespräch Ist die Frage "Product Owner vs. Product Manager" überhaupt richtig gestellt? Ist das denn wirklich ein Gegeneinander? Ein Gegensatz bzw. Unterschied? In jedem Fall ist diese Frage eine der am Häufigsten und auch recht wild diskutierten Dinge im agilen Produktmanagement. Beim "Product Owner" ist die Herkunft und damit die Definition noch recht klar: das Ganze ist eine Verantwortlichkeit (früher: Rolle) aus dem Framework Scrum. Die Bezeichnung wird aber heute (nicht nur im Skalierungs-Framework SAFe) aber auch in vielen anderen Kontexten verwand - auch ohne einen Zusammenhang zu Scrum. Insofern schreiben auch viele Unternehmen Jobs als "Product Owner" aus - selbst wenn nicht nach Scrum gearbeitet wird. Oft inzwischen sogar, ohne dass überhaupt agil gearbeitet würde. Beim Produktmanager (Product Manager) ist die Sache hingegen noch wesentlich unschärfer. Seit 1927 bei Procter & Gamble (P&G) erstmals die Rolle des Product Managers zur Herstellung des Markterfolgs für die Seifen- und Pflegeserie "Camay" etabliert wurde, gibt es den Job von Produktmanagern. Und oft hat er mit Business Modellen, der Produktvision, Produktstrategie, Wettbewerbsanalysen, Kundenfeedback, der Steuerung eines Produkts oder einer Produktlinie im Hinblick auf dem Markterfolg sowie der Formulierung der Anforderungen für die Produktweiterentwicklung zu tun. Aber schon in Bezug auf die initiale Produktgestaltung, Produktentwicklung und vor allem die technische Produkterstellung scheiden sich die Geister: sind das die Aufgaben eines Product Owners oder sind es die eines Product Managers. Oft beginnen hier auch die Konfliktlinien und es heißt: "Product Owner vs. Product Manager"! Wer hat welche Entscheidungs- und Mitspracherechte"? Ist die eine der anderen Rolle untergeordnet? Und wenn ja - in wer wem? In der Praxis sehen wir hier die unterschiedlichsten Varianten. Und vieles entspringt Missverständnissen und einer unausgesprochenen bzw. ungeklärten Entscheidungsverantwortung. Die Produktwerker können und wollen mit dieser Episode die ewige Frage nicht ein für alle Mal lösen, aber wir wollen hier einen Beitrag zu einer qualifizierten und reflektierten Diskussion über die beiden Begriffe liefern. Dabei ist unsere Meinung recht klar: Product Manager ist ein Job im Productmanagement und Product Owner eine Verantwortlichkeit (früher sagte man Rolle) in Scrum. Bedeutet: ein Product Manager kann Product Owner sein. In diesem Sinne macht es z.B. auch viel Sinn, im Rahmen eines Produktmanager Karrierepfads "Junior Produktmanager" und "Senior Produktmanager" Jobs zu vergeben. Hingegeben machen die Bezeichnungen "Junior" und "Senior" im Kontext von Product Ownern u.E. wenig Sinn. Hier sollte besser über die Relevanz, Größe bzw. Komplexität des Produkts die Entwicklung der Product Owner Erfahrung dokumentiert werden. In der Episode verweisen Tim und Oliver u.a. auf diese früheren Podcast-Folgen: Scrum Product Owner vs. SAFe Product Owner - ein Missverständnis Product Operations - nur ein Hype oder Next Big Thing? Was weiß künstliche Intelligenz schon über Produktentwicklung? Ebenso beziehen sich die beiden auf folgende Quellen: Marty Cagan: Two in a Box PM (2022) sowie seine Vorgängerartikel von 2016 (Product Manager vs. Product Owner Revisited) bzw. 2011 (Product Manager vs. Product Owner) POEM: Product Ownership Evolution Model von Tim Klein und Oliver Winter Ganz viel Content zu Produktmanagement gibt's bei Mind the Product (inzwischen kostenfrei!) Übersicht der aktuellen Produktmanagement-Trainings der Produktwerker (u.a. Produktvision erstellen; Produktstrategie und Product Roadmaps entwickeln): https://produktwerker.de/lernen/ Wie ist deine Meinung zur Streitfrage "Product Owner vs. Product Manager"? Siehst du einen Unterschied und beides auch auf mehrere Personen verteilt? Wir freuen uns, wenn du deine Meinung und deine Erfahrungen aus der Praxis zu dieser oft gestellten Frage mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. Folgt uns Produktwerker auf LinkedIn -> https://bit.ly/3gWanpT Twitter -> https://bit.ly/3NitkPy Youtube -> https://bit.ly/3DIIvhF Infoletter (u.a. mit Hinweisen auf Konferenzen, Empfehlungen, Terminen für unsere kostenfreien Events usw.) -> https://bit.ly/3Why63K
- Was ist Product Operations?13.02., 06:0013.02.2023, 06:0000:41:03
Felix Stein im Gespräch mit Tim Ist Product Operations nur ein neuer Hype oder handelt es sich um das "Next Big Thing" im Bereich Produktmanagement? Tim hat für dieses Thema Felix Stein, Geschäftsführer der Agile Process GmbH, zu Gast. In dieser Episode besprechen die beiden, wie wichtig es ist, eine klare Definition von Product Operations zu haben und wie diese Definition das Verständnis und die Verwendung von Product Operations im Unternehmen verbessern kann. Felix & Tim beleuchten daher die verschiedenen Definitionen von Product Operations von bekannten Branchenexperten wie Marty Cagan, Melissa Perry und John Cutler. Marty Cagan kritisiert, dass der Begriff Product Operations oft für wenig hilfreiche Interpretationen im Bereich Produktmanagement verwendet wird und grenzt "Production Operations" von "Product Operations" ab. Marty bezieht sich positiv auf die Definition von The Force Multiplier Model, die er selbst prägt und die sich auch auf die Product Operations Definition von Melissa Perri bezieht. Tim und Felix diskutieren diese Definition und wie sie sich von den anderen Definitionen, wie The Reincarnated PMO Model, The Two-in-a-Box PM Model, The Delegated Product Leader Model, Production Operations Rebranding Model, The Product Marketing Manager Rebranding Model unterscheidet, die Marty kritisch beleuchtet. Spannend ist, dass Melissa Perri wird bald ein Buch zu Product Operations veröffentlichen. Detailliertere Informationen zu dem kommenden Buch findest du auf productoperations.com. Quellen & Links Felix Stein war schon mal als Gast in diesem Podcast. Thema der Folge 117 war damals „Product Ownership im Konzernumfeld“ Folgende Quellen werden im Gespräch zitiert: John Cutler (Post): https://cutlefish.substack.com/p/tbm-4552-what-is-productops Marty Cagan (Post): https://www.svpg.com/product-ops-overview/ Melissa Perri (kommendes Buch): https://www.productoperations.com/ Melissa Perri: Escaping The Build Trap
- Hilft mir als PO eher ein Inhouse oder ein offenes Training06.02., 06:0006.02.2023, 06:0000:36:42
Dominique & Oliver im Gespräch Wir werden immer wieder gefragt, ob bzw. welches Training wir für Product Owner empfehlen (können). Über die Unterschiede von offenen & Innhouse Trainings spricht daher in dieser Folge Dominique mit Oliver. Nach einer ersten Begriffseinordnung von offenen und Inhouse Training wenden sich die beide vor allem den Vorteilen der unterschiedlichen Trainingsarten zu. Da wir als Produktwerker sehr regelmäßig Inhouse-Trainings geben, können wir hierzu eine ganze Reihe von Argumenten und Rahmenbedingungen nennen, warum die diese Trainingsform für Organisationen mit mehreren Product Owner sehr sinnvoll ist. Offene Trainings ermöglichen Teilnehmenden vor allem, dass sie sich mit Product Owner aus ganz anderen Branchen und Kontexten vernetzen können. So steigen die Chancen, im Training und den Gruppenarbeiten voneinander zu lernen und sich auch über das Training hinaus auszutauschen. Denn für die eigene Lernreise ist es unserer Meinung nach extrem wertvoll, nicht nur im eigenen Kontext zu denken, sondern den Blick über den Tellerrand zu wagen. Wie immer schließen Dominique und Oliver die Episode mit praktischen Tipps und Tricks ab. Offene Trainnings von den Produktwerkern http://produktwerker.de/lernen Folgt uns Produktwerker auf LinkedIn -> https://bit.ly/3gWanpT Twitter -> https://bit.ly/3NitkPy Youtube -> https://bit.ly/3DIIvhF Infoletter (mit Terminen für unsere kostenfreien Events) -> https://bit.ly/3Why63K
- Meine Erfahrung als Product Owner von JOYclub30.01., 06:0030.01.2023, 06:0000:34:20
Christoph Specht im Gespräch mit Dominique Jedes Produkt hat seine ganz eigenen Herausforderungen. Als Product Owner versuchen wir in unterschiedlicher Art und Weise damit umzugehen. In dieser Folge unterhält sich Dominique mit Christoph Specht, einem der Product Owner von JOYclub, über seine persönlichen Erfahrungen. JOYclub ist ein Onlineportal, auf dem sich erwachsene Menschen rund um das Thema Sexualität austauschen und miteinander verbinden können. Christoph spricht darüber, wie bei JOYclub die Verantwortung als Product Owner aufgeteilt ist und welche Herausforderungen er mit seinem Teil hat. Zwei interessante Herausforderung sind auf jeden Fall die Thematik des Portals und die Größe. Das Thema des Portals macht Tracking und Datenerhebung im Allgemeinen problematisch, da sich die Menschen bei der Nutzung des Portals auf eine gewisse Vertraulichkeit verlassen. Viele Inhalte auf dem Portal sind sehr privat und persönlich und die Menschen sollen das Gefühl haben, dass ihre Daten sicher und geschützt sind. Eine große Verantwortung für das Team. Die zweite besondere Herausforderung sind die mehr als einer Million Menschen, die an einem durchschnittlichen Tag aktiv sind. Eine stabile und belastbare Infrastruktur ist daher von elementarer Bedeutung. Auch werden viele verschiedene Endgeräte verwendet, die dem entsprechend unterstützt werden sollten. Christoph ist unter Anderem für den Medienupload verantwortlich. Gerade der Umgang mit Medieninhalten wie Bilder und Videos ist mit Vorsicht und Voraussicht zu handhaben. Christoph erzählt vom Aufwand hier den Menschen ein gutes Erlebnis zu bieten und gleichzeitig verantwortungsvoll zu handeln. Er erzählt aber auch, was er bereits aus der Übernahme der Produktverantwortung bei JOYclub gelernt hat und was er auch in Zukunft beibehalten wird. Wenn du auch bei deinen Produkten von spannenden Herausforderungen berichten kannst, freuen wir uns, wenn du uns an deinen Erfahrungen in einem Kommentar hier oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite (https://www.linkedin.com/company/produktwerker) teilhaben lässt. In Zukunft werden wir immer wieder von besonderen Produkten und mit ihren Herausforderungen berichten.
- Was weiß künstliche Intelligenz schon über Produktentwicklung?23.01., 06:0023.01.2023, 06:0000:27:38
ChatGPT im Gespräch mit Tim - ein echtes Experiment Künstliche Intelligenz ist in aller Munde und vor allem wird seit ein paar Wochen über das System ChatGPT von OpenAI diskutiert. Man kann diese KI auch selber ausprobieren, d.h. ihr Fragen stellen und erhält Antworten. Spannend ist, dass auch Nachfragen möglich sind, so dass eine "richtige" Konversation mit dem System stattfinden kann. Genau das haben wir in Bezug auf Produktentwicklung getan. Tim hat also mit dem System gechattet und ist mit der simplen Frage "Was ist ein Product Owner?" eingestiegen und hat sich auch den Unterschied zwischen einem Product Owner und einem Produktmanager von ChatGPT erklären lassen. Die Antworten von ChatGPT haben wir dann noch vom professionellen System NaturalReader vorlesen lassen. Auch dieses Vorlese-Ergebnis der Texte von ChatGPT ist an sich schon erstaunlich! Im Interview hat uns weiterhin interessiert, ob ChatGPT denn einen Product Owner hat und wie die Anforderungen an eine KI erhoben werden. Auch die Diskussion über Personas und die Nutzererwartungen an eine künstliche Intelligenz wie ChatGPT ist interessant. Zum Thema Personas haben wir schon mal sehr früh in diesem Podcast eine gute und tiefergehende Episode gemacht (Folge 18: "Warum Personas für Product Owner wertvoll sind"). Ein Abgleich der Aussagen von ChatGPT mit der Produktwerker-Sicht auf das Thema lohnt sich daher auch mal. In dieser aktuellen Folge erklärt uns die KI auch einiges zur Entwicklung von ChatGPT. Spannend ist, dass dies den Antworten zu Folge auch mit Scrum erfolgt. Beim Rollenverständnis bzgl. Scum Master steigt Tim dann doch nochmal mit kritischen Nachfragen ein, denn die Scrum Master Aufgabe als "er leitet das Team" zu beschreiben, können wir so nicht unterschreiben. Aber die Antworten zur Frage, wie ein Scrum Master dem Product Owner (PO) helfen kann, sind schon gar nicht so schlecht. Zum Anschluss löchert Tim die künstliche Intelligenz mit der Frage: "Wie wird man ein guter Product Owner?" und die Antworten überraschten uns hier echt positiv. Hast du selber schon mit ChatGPT gesammelt oder sogar künstliche Intelligenz in eurem Produkt eingesetzt? Wir freuen uns, wenn du deine Meinung zu KI und deine Einschätzung für KI in der Produktentwicklung mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. Den kompletten Wortlaut der Fragen und was die künstliche Intelligenz geantwortet hat, könnt ihr hier als Transkript nachlesen. Folgt uns Produktwerker auf LinkedIn -> https://bit.ly/3gWanpT Twitter -> https://bit.ly/3NitkPy Youtube -> https://bit.ly/3DIIvhF Infoletter (u.a. mit Hinweisen auf Konferenzen, Empfehlungen, Terminen für unsere kostenfreien Events usw.) -> https://bit.ly/3Why63K
- Zusammenarbeit mit einem UX-Dienstleister16.01., 06:0016.01.2023, 06:0000:32:01
Martin Beschnitt im Gespräch mit Dominique Product Owner haben oft das Ziel, ihre Produkte so benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen sie oft Unterstützung im Bereich User Experience. Wenn es aus unterschiedlichen Gründen keine interne Hilfe gibt, wird gerne auf einen UX-Dienstleister zurückgegriffen. Dieser kann das Produktteam bei der Erstellung von Benutzerforschungen, der Gestaltung von Interaktions- und Visualisierungskonzepten und der Validierung von Designideen unterstützen. Da es aber auch in der Zusammenarbeit ein paar Herausforderungen gibt, unterhält sich Dominique in dieser Folge mit Martin Beschnitt (https://www.linkedin.com/in/martin-beschnitt/), geschäftsführender Gesellschafter der eresult GmbH (https://www.eresult.de/). Im Gespräch besprechen die beiden beispielsweise darüber, ob UX oft missverstanden wird und welche Probleme bei der Umsetzung von UX in agilen Umfeldern auftreten können. Viele Menschen denken, dass UX nur die Gestaltung von Benutzeroberflächen umfasst, während es in Wirklichkeit um die Erfahrung des Benutzers im gesamten Produktzyklus geht. Diese Herausforderungen treten eben verstärkt auf, wenn ein UX-Dienstleister ins Boot gehlt wird. Es wird auch besprochen, wie ein Dienstleister am besten in das Produktteam integriert werden kann und welche Voraussetzungen für eine ideale Zusammenarbeit mit einem PO und einem UX-Dienstleister erfüllt sein sollten. Abschließend werden Tipps gegeben, wie POs besser mit UX-Dienstleistern zusammenarbeiten können. Natürlich sind UX-Dienstleister nur eine Art externer Unterstützung, aber mit dieser Folge soll eine Hilfestellung gerade im Bereich Discovery gegeben werden. Falls ihr mehr zur Zusammenarbeit mit Dienstleistern hören wollt, empfehlen wir euch diese Folgen: Dienstleister-Steuerung durch eine Retained-Organisation (https://produktwerker.de/retained-organisation-dienstleister-steuerung/) Zusammenarbeit mit einem externen Team vom Dienstleister (https://produktwerker.de/externes-team-eines-dienstleisters/) Welche Erfahrungen hast du mit UX-Dienstleistern gesammelt und was kannst du als Tipps anderen Product Ownern mitgeben? Und wir freuen uns, wenn du deine Learnings mit uns in einem Kommentar auf der Seite zur Folge (https://produktwerker.de/ux-dienstleister/) oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite (https://www.linkedin.com/company/produktwerker) teilt.
- Trotz Hierarchie durchsetzungsstark als Product Owner agieren09.01., 06:0009.01.2023, 06:0000:37:10
Tim und Dominique im Gespräch Wie kann man durchsetzungsstark als Product Owner sein und wirken, obwohl man in der Regel keine formale Macht hat? Was tun, wenn höhergestellte Menschen in der Organisation auf ihren Rang verweisen oder manchmal auch einfach nur ganz subtil ihre formale Macht ausüben? Dominique und Tim betrachten in dieser Folge also vor allem Herausforderungen im Umgang mit höhergestellten Stakeholdern. Oder anderes: von Hierarchie und Macht zu mehr Augenhöhe. Dominique und Tim nähern sich dem Thema über die Frage, was es denn für mögliche Konsequenzen und Auswirkungen hat, wenn ein solches Verhalten vorliegt, Druck ausgeübt wird oder ähnliches. Wie können wir in solch einem Umfeld unserer Hauptaufgabe als Product Owner nachkommen, erfolgreiche Produkte zu entwickeln und sogar den Wert des Produktes zu maximieren? Der Scrum Guide ist da ja sehr klar und sagt, dass Product Owner nur erfolgreich können, wenn die gesamte Organisation seine oder ihre Entscheidungen respektiert. Aber wo gibt es diesen Zustand denn wirklich in real existierenden Organisationen? Also eine Entscheidungsstärke, obwohl wir in der Regel nicht mit formaler Macht ausgestattet sind. Wie können wir in solch einem Kontext auf Augenhöhe kommen? Die beiden diskutieren Lösungsansätze und erklären ein mögliches Vorgehen. Dabei es vor allem um effektive Kommunikation, d.h. mit hoher Transparenz und sehr viel Klarheit zu kommunizieren. Zugleich muss man aber auch eine verständnisvolle Haltung für andere Ebenen in der Organisation einnehmen. Der zeitliche Horizont von Diskussionen, die auf den unterschiedlichen Ebenen geführt werden, ist in der Regel ein ganz anderer. Darauf muss ich mich als Product Owner auch einlassen. Eine gute Darstellung hierzu gibt es mit dem Pace Layering Modell von Stewart Brand. Auch das "Nein"-Sagen will als Product Owner gelernt sein. Dabei geht es natürlich nicht, um ein stures "Nein", sondern um ein gut informiertes und begründetes "Nein", was in der Regel zu sehr guten Diskussionen und einem verbesserten gegenseitigen Verständnis führt. Wie üblich gibt es gegen Ende der Folge noch besondere Tipps, wie man durchsetzungsstark als Product Owner trotz Hierarchie werden kann. Die folgenden anderen Episoden unseres Podcasts passen zu diesem Thema: Episode 26: Seine Stakeholder kennen und richtig analysieren Episode 50: Starke Produktmanager entwickeln Episode 116: Der CEO-Test - keine falschen Kompromisse Episode 108: Nein sagen als Product Owner Weitere erwähnte Quelle: Roman Pichler: Be a balanced product leader, not a feature broker or product dictator Hast du machmal auch Schwierigkeiten gegen höher gestellte Kolleg:innen oder Stakeholder durchsetzungsstark als Product Owner zu agieren? Oder gelingt es dir schon ganz gut? Welche Strategien hast du dabei entwickelt? Wenn du Tipps und Empfehlungen für uns und andere Product Owner hast, würden wir uns über deinen Input freuen? Wir sind wirklich sehr neugierig zu erfahren, welches Vorgehen in deinem Kontext erfolgreich ist. Und wir freuen uns, wenn du deine eigenen Erkenntnisse mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. Folgt uns Produktwerker auf LinkedIn -> https://bit.ly/3gWanpT Twitter -> https://bit.ly/3NitkPy Youtube -> https://bit.ly/3DIIvhF Infoletter (u.a. mit Hinweisen auf Konferenzen, Empfehlungen, Terminen für unsere kostenfreien Events usw.) -> https://bit.ly/3Why63K
- Nachhaltigkeit in der digitalen Produktentwicklung02.01., 06:0002.01.2023, 06:0000:25:29
Frederik Obermaier im Gespräch mit Dominique Immer mehr Unternehmen setzen zurecht auf Nachhaltigkeit und auch in der technischen Entwicklung wird der Fokus zunehmend auf umweltfreundliche Lösungen gelegt. Daher spricht Dominique mit Frederik Obermaier (https://www.linkedin.com/in/frederik-obermaier-563850158/), über die Herausforderungen und Möglichkeiten, die sich für Nachhaltigkeit in der digitalen Produktentwicklung existieren. Frederik ist Digital Product Manager bei Epal und hat sich auch im Rahmen seiner Masterthesis mit dem Thema befasst. In der Podcastfolge wurde zunächst erklärt, was unter Nachhaltigkeit in der digitalen Produktentwicklung verstanden wird. Immerhin kann Nachhaltigkeit sich auf das Ergebnis und auch den Prozess der Produktentwicklung beziehen. Am Ende geht es vor allem um den schonenden Umgang mit Ressourcen (wozu auch die Lebenszeit von Menschen gehört) und die Vermeidung von Umweltbelastungen während der Entwicklung, dem Betrieb und der Nutzung von digitalen Produkten. Aber auch schon in der Konzeption kann Nachhaltigkeit berücksichtigt werden. Dabei sind Transparenz und Kommunikation innerhalb der Unternehmen wichtig, damit alle Beteiligten über die Auswirkungen ihrer Entscheidungen auf Nachhaltigkeit informiert sind und auch die Möglichkeit haben, ihre Ideen und Vorschläge einzubringen. Auch die Einbeziehung von externen Experten und Stakeholdern kann dazu beitragen, dass alle Perspektiven berücksichtigt werden und nachhaltige Lösungen entwickelt werden. Um die Nachhaltigkeit von digitalen Produkten zu verbessern, ist es darüber hinaus wichtig, dass Menschen, die das Produkt nutzen, über die Auswirkungen ihrer Handlungen informiert werden. Dazu können beispielsweise Aufklärungskampagnen beitragen. Auch die Einbeziehung von Nachhaltigkeitsaspekten in die Nutzerbedienung kann dazu beitragen, dass Menschen bewusster mit den digitalen Produkten umgehen. Ein schönes Beispiel hierfür ist AirBnB und seine Auswirklungen auf das nachbarschaftliche Umfeld einer Wohnung. Dieser Effekt wird nämlich oft vergessen. Insgesamt gibt es also viele Möglichkeiten, Nachhaltigkeit in der digitalen Produktentwicklung zu fördern. Dabei ist es wichtig, dass das Thema in allen Phasen der Produktentwicklung berücksichtigt wird. Nur so können wir gemeinsam eine nachhaltigere digitale Zukunft gestalten.
- Die UX-Vision als Hilfsmittel für Product Owner19.12., 06:0019.12.2022, 06:0000:36:59
Tim und Dominique im Gespräch Die UX-Vision ist ein wertvolles Instrument, wenn es darum geht die Kräfte eines Teams auf das gleiche Ziel zu fokussieren. Im Gegensatz zur Produktvision beschreibt die UX-Vision aber in erster Linie, wie ein Mensch die Interaktion mitd em Produkt erleben und anschließend auch beschreiben soll. Nicht jedes Produkt erzeugt das gleiche Nutzungserlebnis bzw. sind je nach Produkttyp andere Faktoren wichtig. Eine Waschmaschine wird andere relevante Faktoren haben als eine Banking-App. Doch bevor jeder im Team eine eigene Vorstellung entwickelt, wird eine gemeinsame UX-Vision entwickelt und alle Teammitglieder können sich dadurch ein geteiltes, mentales Modell erzeugen. Bei jeder noch so kleinen Entscheidung können sie dann immer fragen, wie ihre Entscheidung auf die für ihr Produkt wichtigen Aspekte der User Experience einzahlen würde. Wenn die wichtigen UX-Faktoren für das eigene Produkt bekannt sind, können diese auch genutzt werden, um bei der Priorisierung der Product Backlog Items eine informierte Entscheidung zu treffen. Wie groß ist der Einfluss eines PBI auf einen Faktor der User Experience? Dies zu ermittelt ist manchmal gar nicht so leicht. Darum hat Dominique mit Andreas Hinderks (https://www.linkedin.com/in/andreashinderks) das UX Poker entwickelt, bei dem ein Team den EInfluss eines PBI auf einen Faktor bewerten kann und dabei auch bewährte Techniken aus dem Planning Poker zurückgreifen kann. Einen aktuellen Forschungsartikel findet ihr dazu hier. Nachdem nun im Product Backlog jedes Item nach seinem Einfluss auf die UX bewertet werden kann, braucht es auch eine Möglichkeit des Messens. Dazu empfiehlt Dominique in dieser Folge den UEQ+. Mehr zu diesem Fragebogen findet ihr unter https://ueqplus.ueq-research.org/. Der UEQ+ ist eine modulare Erweiterung des User Experience Questionnaire (UEQ) und enthält eine größere Liste von möglichen UX-Faktoren. Oft sind da schon die wichtigsten Faktoren für das eigene Produkt dabei. In der Folge wurde auf diese früheren Beiträge von uns verwiesen: Agiles Schätzen: Planning Poker (https://produktwerker.de/agiles-schaetzen-planning-poker/) Wie die Produktvision hilft, Product Ownern eine Richtung zu geben (https://produktwerker.de/wie-die-produktvision-hilft-product-ownern-eine-richtung-zu-geben/) Video vom Live-Event zur Entwicklung von UX-Visionen (https://youtu.be/B1lAA4iWkH4) Wenn du Tipps, Tricks und Erfahrungen für uns alle hast, freuen wir uns über dein Feedback. Lass einfach einen Kommentar unter https://produktwerker.de/ux-vision/ da oder kommentiere auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite (https://www.linkedin.com/company/produktwerker).
- Wie kann HR agile Transformationen fördern oder behindern?12.12., 06:0012.12.2022, 06:0000:45:10
Jennifer Rolle im Gespräch mit Tim Der individuelle organisatorische Kontext, in dem wir als Product Owner agieren können, ist mit entscheidend für unsere eigene Wirksamkeit. Grund genug einmal explizit auf die Rolle von HR in agilen Transformationen zu schauen. Dafür ist Jennifer Rolle von den hr pioneers bei Tim zu Gast in unserem Podcast. Jennifer begleitet Unternehmen bei ihren agilen Transformationsprozessen. Zu Beginn ihres Gesprächs berichtet Jennifer, wann und warum HR in der Regel in den Veränderungsprozess mit involviert wird. Ausgehend von dem Wissenstand über neu entstehende Rollen und Verantwortlichkeiten reflektieren die beiden, welche Probleme es beispielsweise bei der Ausgestaltung dieser neuen Rollen und der Etablierung in Fachbereichen gibt - vor allem bei einem nicht klar kommunizierten Verständnis der Unterschiede zwischen Job & Rolle oder Product Owner & Product Manager. In der spannenden Diskussion kommen Tim und Jennifer auch an den Themen Führungsrolle als Product Owner, Gehaltsdiskussion und interne Bewerbungsprozesse auf eine PO Rolle vorbei. Spannend sind die Einblicke, wie der HR Bereich unterstützen kann, in die neue Verantwortlichkeit hineinzuwachsen. Die Episode schließt wie üblich mit ganz praktischen Tipps für Dich als Product Owner ab. Referenzen aus dieser Folge: Agile HR Manager Training (Certified) -> https://hr-pioneers.com/leistungen/trainings/certified-agile-hr-manager/ Interessante, zum Thema passende Folgen: Welche Aufgaben gehören zur Product Owner Rolle? Ownership verpflichtet Product Owner als Agile Leader Kontakt zu Jennifer Jennifer freut sich, wenn Du bei Fragen mit ihr Kontakt aufnimmst. Am einfachsten schreibst Du sie über ihr LinkedIn-Profil an. Sie freut sich auch über ein Email, alle Kontaktdaten findest Du auf ihrer Profilseite bei den hr pioneers. Folgt uns Produktwerker auf LinkedIn -> https://bit.ly/3gWanpT Twitter -> https://bit.ly/3NitkPy Youtube -> https://bit.ly/3DIIvhF Infoletter (mit Terminen für unsere kostenfreien Events) -> https://bit.ly/3Why63K