Podcast

Der Wolfspodcast

Sabine Sebald

Science

103 Episoden · neueste 11.10.

Episoden

103
  1. 29: Die Beziehung zwischen Menschen und Wölfen mit Thorsten Gieser
    01.11., 15:3001:12:50

    Und wie Wolfsgegner erfolgreich mit Ängsten, Verschwörungserzählungen und Fake-News arbeiten Leben mit Wölfen - Affekte, Gefühle und Stimmungen in Mensch-Wolf-Beziehungen - so heißt das aktuelle Buch von Thorsten Gieser. Er ist Ethnologe an der Uni Koblenz. Für seine große Forschungsarbeit hat er sich jedoch schon vor mehr als 20 Jahren auf die Spuren der wilden Wölfe begeben und ihr Zusammenleben mit nomadischen Weidetierhaltern in der Mongolei studiert. Später betrieb er ethnologische Feldforschung im Westerwald und in der Lausitz. Dort verbrachte er fast 300 Stunden an Aussichtspunkten, um Wölfe zu beobachten. Es gibt viel zu erzählen. Über ungewöhnliche Situationen, unzählige Abenteuer und wichtige Erkenntnisse. Denn der Wolf steht als Symbol für ganz andere Konflikte. Mit ihm kann man Massen bewegen. Und Politik machen. Der Forscher ist sich sicher, wir müssen die emotionalen Dimensionen des Konflikts sichtbar machen und anerkennen, anstatt sie von vornherein durch gut gemeinte "Sachlichkeit" zu verdrängen. Denn gesamtgesellschaftlich überwiegen die positiven Gefühle gegenüber dem Wolf bereits. Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Gast dieser Folge ist Thorsten Gieser von der Uni Koblenz: https://www.uni-koblenz.de/de/philologie-kulturwissenschaften/kulturwissenschaft/aktuelles/aktuelles/thorsten-gieser-leben-mit-woelfen Der Link zum Download seines Buchs: https://www.transcript-open.de/isbn/6522 Und wer sich für die Wölfe in der Mongolei interessiert, bekommt hier einen weiteren Download-Link. Es handelt sich um einen Tagungsband des Sorbischen Instituts. Der Aufsatz von Thorsten Gieser befindet sich auch darin: https://www.serbski-institut.de/publikation/kleine-reihe-des-sorbischen-instituts-heft-32/ Ein Interview mit Thorsten Gieser: https://www.volkswagenstiftung.de/de/news/interview/wer-hat-angst-vorm-boesen-wolf

  2. 28: Der Fall des getöteten Jagdterriers in Brandenburg
    25.10., 15:3000:59:06

    Wie der Jagdverband mit gezielten Desinformationskampagnen gegen den Wolf schießt Die Anti-Wolf Kampagne vom Deutschen Jagdverband nimmt an Fahrt auf. Anstatt die Fälle von Artenschutzkriminalität in den eigenen Reihen mit Nachdruck aufzuklären und sich davon ganz klar zu distanzieren, wettert Präsident Helmut Dammann-Tamke auf Social Media gegen den Wolf. Seine Forderung an Bundesumweltministerin Steffi Lemke: Der Wolf soll endlich regulär bejagt werden dürfen. Dabei führt er Argumente an, die keiner rechtlichen und wissenschaftlichen Überprüfung standhalten. Zeitgleich erreichen Thomas und Sabine immer mehr Nachrichten von Jäger:innen, die sich sich von ihrem Jagdpräsidenten nicht mehr korrekt vertreten fühlen und einen sachlichen Diskurs über ein zeitgemäßes Wolfsmanagement fordern. Am Fall des getöteten Jagdterriers in Brandenburg zeigt sich einmal mehr, wie Verbände und Medien Emotionen über Fakten stellen und die Wahrheit stark verzerrt wiedergeben. Ein Deep Dive von Jan in die Welt der Gesellschaftsjagden zeigt außerdem, dass bei der Arbeit verletzte und getötete Jagdhunde bei der Ausübung dieses Hobbys eben dazu gehören. Fast nie ist jedoch der Wolf im Spiel. Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Gast: Guido Meyer Diese Folge ist mit redaktioneller Unterstützung von Jan Janisch entstanden. Zum Thema dieser Folge - Wolf tötet mutmaßlich Jagdhund: https://www.jagdverband.de/wolf-toetet-mutmasslich-jagdhund https://www.maz-online.de/lokales/teltow-flaeming/warnung-vor-woelfen-nach-toedlicher-attacke-auf-jagdhund-bei-baruth-2DXJL575JBB2RJOYDCR5DYW4NQ.html https://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/wolf-in-brandenburg-hund-getoetetnbsp-was-jagdverband-und-nabu-jetzt-fordern-77607623.html Das Nachrichtenportal svt NYHETER des schwedischen Fernsehens veröffentlichte vor kurzem einen Bericht mit aktuellen Zahlen, um die Situation zu bewerten wodurch Jagdhunde in Schweden verletzt bzw. getötet werden. Die Seite hatte diese übernommen: https://www.amaroktv.de/index.php/de/node/1260 Tierärztliche Betreuung von Gesellschaftsjagden, auf denen Verletzungen von Hunden Routine sind: https://jagdtierarzt.de/de/ Der Leitfaden des DJV: https://www.jagdverband.de/hundearbeit-im-wolfsgebiet-0#&gid=1&pid=1 Wie es auf Drückjagden abgeht, und was Hunden dort passieren kann am Beispiel einer Jagdhündin. TRIGGERWARNUNG: https://www.pirsch.de/jagdpraxis/jagdarten/schalenwild-richtig-abfangen-das-sollten-jaeger-beachten-33992

  3. 27: Die Fallakte Treuenbrietzen
    18.10., 15:3001:44:59

    Aktiv werden gegen illegale Wolfstötungen. Mit Jan Janisch Es war der 19. September 2024. Ein angeschossener Wolf wurde von Zeugen gefunden und gefilmt, als er mit letzter Kraft und zitternd aus dem Flüsschen Nieplitz in der Nähe vom brandenburgischen Treuenbrietzen trank. Es sollte das letzte Mal sein. Denn während Polizei und Wolfsbeauftragter auf dem Weg zu ihm waren, wurde er brutal erschlagen und vom Tatort entfernt. Anders als sonst in solchen Fällen gab es diesmal Fotos und einen Videoclip von dem verletzen Wolf. Nicht nur unter Wolfsschützern sorgt dieser Fall seitdem für maximale Empörung. Nach der letzten Podcast-Folge haben Thomas und Sabine hunderte Mails, Kommentare und Sprachnachrichten erhalten. Alle wollen nur eins: Dass dieser eiskalte Mord aufgeklärt und der Täter vor Gericht gestellt wird. Ein Fall für die Geister des Waldes rund um den bekannten Naturfotografen und Filmer Jan Janisch. Über sein spektakuläres Leben und wie er es immer wieder schafft, Menschen zu mobilisieren und hinter sich zu vereinen im Kampf gegen Artenschutzkriminalität und für die Natur, hört ihr in dieser Folge eindrücklich am Fall Treuenbrietzen. "Der Beginn einer neuen Bewegung, die künftig auch im Verborgenen aktiv sein wird", so Thomas Mitschke. "Wir werden da sein, wo wir gebraucht werden und nicht mehr wegschauen", so sein Versprechen. Was ihr jetzt braucht ist etwas Zeit und starke Nerven. Here we go! Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Juristische Beratung: Claudia Demant Allgemeine Links zum Thema: https://www.dbb-wolf.de/totfunde/karte https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1074867 Schlagzeilen über den Fall: https://www.maz-online.de/lokales/potsdam-mittelmark/treuenbrietzen/treuenbrietzen-wolf-wohl-brutal-getoetet-wolfsallianz-erstattet-anzeige-6X3O3GVWONFP3J7TMWEKALPIFY.html https://flaeming365.de/2024/10/03/allianz-wolf-brandenburg-wolf-bei-treuenbrietzen-brutal-getoetet/

  4. 26: Der eiskalte Wolfsmord von Treuenbrietzen
    04.10., 16:0000:31:10

    Was bis jetzt über diese Straftat bekannt ist, und was Wolfsschützer tun können Am 19.9.2024 wurde im brandenburgischen Treuenbrietzen ein schwer verletzter Wolf gefunden. Er hatte eine Schussverletzung und versuchte unter größten Schmerzen aus dem kleinen Flüsschen Nieplitz zu trinken. Während die Finder alles richtig machten und Hilfe herbei riefen, wurde der Wolf brutal erschlagen und anschließend vom Tatort entfernt. Sabine und Thomas sind fassungslos und tief traurig über diesen weiteren Fall einer illegalen Wolfstötung. Ein Thema, bei dem man nicht mehr wegschauen darf, finden die Podcaster und wollen mit dieser Folge Hintergründe liefern und aufklären, wie man sich verhält, wenn man einen verletzten oder toten Wolf in der Natur findet. Unter Wolfsschützern im ganzen Land macht sich Widerstand breit. Sie wollen alles tun, damit dieser Fall aufgeklärt wird. Dazu muss der tote Wolf gefunden werden. Bei einer gemeinsamen Suche rund um den Tatort. Eine Idee von Jan Janisch, die hoffentlich Schule macht, und der sich Sabine und Thomas natürlich sofort anschließen. Alles, was ihr wissen müsst, gibt es in dieser Folge. Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Hier die Pressemeldung zum Fall: https://flaeming365.de/2024/10/03/allianz-wolf-brandenburg-wolf-bei-treuenbrietzen-brutal-getoetet/ Zur Ergreifung des Täters, der am 19.9.24 zwischen Treuenbrietzen und Niebelhorst einen Wolf getötet hat, wird um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung gebeten. Diese können an das Brandenburger Landesamt für Umwelt (LfU) gerichtet werden: https://lfu.brandenburg.de/lfu/de/aufgaben/natur/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/woelfe-in-brandenburg/ Hier findet ihr für jedes Bundesland die zuständigen Behörden und Ansprechpartner. Auch für den Fall, dass ihr einen toten oder verletzten Wolf in der Natur oder am Straßenrand findet: https://www.dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/bundeslaender/ansprechpartner Mehr zum Thema: https://www.dbb-wolf.de/Totfund https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1074867 https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/tiere/jeder-zehnte-tote-wolf-in-deutschland-wird-illegal-geschossen-19875245.html https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2024/07/tote-woelfe-leibnitz-institut-kann-nicht-mehr-alle-untersuchen.html https://www.maz-online.de/brandenburg/rekord-in-brandenburg-die-meisten-toten-woelfe-seit-2000-gefunden-woelfe-in-brandenburg-die-meisten-2ZZBJ3WSIBAZNDDEYSG4J4ZOGI.html

  5. 25: Das Leben der Wölfe in der Schweiz mit Peter A. Dettling
    27.09., 07:0000:54:20

    Eine Rückkehr mit massiven Widerständen trotz breiter Unterstützung in der Bevölkerung Seit 1. September dürfen in der Schweiz wieder einzelne Wölfe und ganze Rudel entnommen werden. Aktuell (nach Aufnahme dieser Folge) hat das Schweizer Bundesamt für Umwelt (BAFU) dem zweiten Antrag des Kantons Graubünden zur Rudelentnahme der Wolfsrudel Lenzerhorn und Fuorn, sowie der Regulation von zwei Drittel der Jungtiere in den Wolfsrudeln Calanda und Jatzhorn zugestimmt. All das, obwohl in einem Volksentscheid im Jahr 2020 gegen die Regulierung von Wölfen gestimmt wurde. Seit der Rückkehr der Wölfe in der Schweiz betreibt Peter A. Dettling Feldforschung und begleitet einzelne Rudel zum Teil über viele Jahre. In seinem aktuellen Buch „Wolfsdynastien“ schreibt er über die Geschichte der Wolfsfamilie am Calanda Gebirgsmassiv im Kanton Graubünden. Aus einer ungewöhnlichen Perspektive, nämlich aus Sicht der Wölfe. In dieser Podcast-Folge erzählt der Bestseller-Autor und anerkannte Wolfsforscher sehr anschaulich über den gesellschaftlichen Konflikt in seiner Heimat sowie das faszinierende Leben in seinen Wolfsrudeln auf der anderen Seite. Eine emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle zwischen Wut, Resignation und dem Zauber der wilden Wölfe, denen Peter A. Dettling mit seiner Arbeit eine Stimme gibt. Edit: Diese Folge wurde am 19.9.24 aufgenommen, weshalb die Podcaster sich inhaltlich nicht auf die Abstimmung der EU-Mitgliedsstaaten, die am 25.9. für die Herabstufung des Schutzstatus der Wölfe gestimmt haben, beziehen. Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Das Wolfsprojekt von Peter A. Dettling heißt Lufs. Um seine Arbeit finanzieren zu können, hat er vor zwei Jahren das Wolfspatenschaftsprogramm ins Leben gerufen. Hier findet ihr alle Infos dazu und könnt seine Bücher bestellen: https://www.lufs.ch/ Oder direkt hier unterstützen: https://www.lufs.ch/home/unterstuetzen So viele Wölfe gibt es in der Schweiz: https://chwolf.org/woelfe-in-der-schweiz/wolfspraesenz/aktuelle-daten Immer mehr Wölfe, immer weniger Wolfsrisse: https://www.srf.ch/news/schweiz/uneinigkeit-ueber-die-gruende-immer-mehr-woelfe-immer-weniger-wolfsrisse Wolf: Bundesrat setzt präventive Rudelregulierung in Kraft: https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-98407.html Über Schweizer Volksentscheid zum Wolf im Jahr 2020: https://www.swissinfo.ch/ger/politik/abstimmung-resultat-jagdgesetz/46057236 Folgende Organisationen setzen sich in der Schweiz für den Wolf ein: WWF- Schweiz. Organisation für Natur- und Umweltschutz | WWF Schweiz: https://www.wwf.ch/de/tierarten/wolf-sozialer-raeuber Pro Natura: https://www.pronatura.ch/de KORA (führt im Auftrag des Bundes das offizielle Wolfsmonitoring durch): https://www.kora.ch/de/arten/wolf/portrait Gruppe Wolf Schweiz - Die Stimme der Grossraubtiere: https://www.gruppe-wolf.ch/ CHwolf.org: https://chwolf.org/ Wildtierschutz Schweiz WTSS: https://www.wildtierschutz.com/

  6. 24: Narrative über Wölfe: Fakes & Fakten plus ein Blick nach Hessen
    20.09., 15:2001:12:36

    Mit Inge Till, Sprecherin der Landesarbeitsgruppe Wolf vom NABU Hessen Thomas und Sabine nehmen sich in dieser Folge Fake-Erzählungen über Wölfe vor, breiten sie aus und widerlegen sie zusammen mit der Sprecherin der Landesarbeitsgruppe Wolf vom NABU Hessen, Inge Till. Insgesamt 10 Narrative kommen sachlich auf den Prüfstand und werden wissenschaftlich zerlegt. Hier kommt gleich eine Link-Liste, wo ihr die Infos zu den einzelnen Punkten nachlesen könnt. Aufgenommen wurde diese Folge am 16.9.2024 - genau an diesem Tag hat das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie den Jahresbericht "Wolf in Hessen" für das Jahr 2023 veröffentlicht. Für die Podcaster eine gute Gelegenheit, mal einen intensiven Blick auf dieses Bundesland und seine Wölfe zu werfen. In Hessen bringen die Wolfsgegner sich lautstark in Stellung, noch bevor der Wolf in der Mitte Deutschlands überhaupt wieder richtig heimisch geworden ist. Die hessische Wolfschützerin und anerkannte Expertin Inge Till erklärt den Monitoringbericht 2023 und gibt Einblicke in das Wolfsmanagement ihres Bundeslandes. Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Diese Folge ist mit redaktioneller Unterstützung der AG NABUs im Territorium Schermbeck, NABU Kreisverband Borken & Wesel, sowie NABU Stadtverband Bottrop entstanden. Danke für eure wertvolle Arbeit! Über Inge Till und die Landesarbeitsgruppe Wolf Hessen vom NABU: https://www.wolf-hessen.de/wir-%C3%BCber-uns/ https://hessen.nabu.de/tiereundpflanzen/sauegetiere/wolf/19801.html https://nabu-bergstrasse.de/solidarischer-herdenschutz-nabu-hessen-land-muss-woelfe-und-nutztiere-besser-schuetzen/ https://osthessen-news.de/n11760524/nabu-nur-guter-herdenschutz-hilft-der-weidetierhaltung.html https://www.mittelhessen.de/lokales/kreis-giessen/langgoens/naturschuetzer-informieren-in-dornholzhausen-ueber-den-wolf-3917340 Die sehr informative Seite vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie. Sie wird allerdings ab Herbst übergehen an https://www.hessen-forst.de/ mit seiner Jägerschaft: https://www.hlnug.de/themen/naturschutz/tiere-und-pflanzen/arten-melden/wolfszentrum Hier werden alle Risse vermerkt: https://www.hlnug.de/themen/naturschutz/tiere-und-pflanzen/arten-melden/wolfszentrum/tabelle Ein empfehlenswerter Übersichtsartikel – wissenschaftlich fundiert, aber gut lesbar: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-65745-4_9 Wölfe passen nicht in unsere Kulturlandschaft: https://www.bmuv.de/themen/artenschutz/nationaler-artenschutz/der-wolf-in-deutschland/wolfsbegegnungen-in-der-kulturlandschaft https://www.nationalgeographic.de/tiere/2021/07/woelfe-gekommen-um-zu-bleiben https://www.nationalgeographic.de/tiere/2018/04/wir-muessen-wieder-lernen-mit-dem-wolf-zu-leben https://www.forstpraxis.de/studie-zeigt-der-wolf-hilft-den-wald-zu-verjuengen-22292 Unsere Wölfe sind alles Hybriden. Hybriden dürfen geschossen werden: https://www.nationalgeographic.de/tiere/2024/05/fakten-und-mythen-ueber-wolfshybride-in-deutschland https://www.senckenberg.de/de/presse/wolfsmonitoring-faq/ https://www.dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/Bundesl%C3%A4nder/umgang-mit-hybriden Wölfe sind blutrünstige Killer (Mehrfachtötungen oder „Surplus-Killing“): https://www.mdr.de/wissen/faktencheck/faktencheck-woelfe-blutrausch-100.html https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/appetenzverhalten/4523 https://www.elli-radinger.de/wissen-wolf-mehrfachtoetung-von-schafen-ist-kein-blutrausch/ Wölfe verlieren zunehmend ihre Scheu: https://www.ifaw.org/de/resources/nina-report-wolf-attacks-2002-2020 chrome-extension://efaidnbmnnnibpcajpcglclefindmkaj/https://www.nabu-uelzen.de/media/muss-wolf-respekt-lernen-erfahrungen-niedersachsen.pdf https://www.bmuv.de/faq/verliert-der-wolf-seine-scheu-wenn-er-nicht-gejagt-wird Der gute Erhaltungszustand ist längst erreicht: https://www.bmuv.de/faq/ab-wann-ist-ein-bestand-ungefaehrdet-und-der-guenstige-erhaltungszustand-erreicht https://conbio.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/conl.12994 In bestimmten Gegenden gibt es einfach zu viel Wölfe. Sie leben dort in großen Rudeln: https://www.wolfsmonitoring.com/biologie-und-lebensweise/wolfsrudel Wölfe sind nicht eingewandert, der NABU hat sie in Polen eingefangen und hier ausgesetzt (Kofferraum-Wölfe): https://taz.de/Bericht-ueber-geschmuggelte-Woelfe/!5049310/ https://blog.bayern-wild.de/2015/11/woher-kommen-die-woelfe-in-deutschland/ Wozu brauchen wir Wölfe? Wir sind 150 Jahre gut ohne sie ausgekommen. Jetzt machen sie nur Probleme: http://woelfeindeutschland.de/ https://blog.bayern-wild.de/2022/09/wozu-brauchen-wir-den-wolf/ Mit Abschüssen kann man einen Wolfsbestand gut regulieren: https://wolfcenter.de/ueber-uns-den-wolf/unsere-vision/die-wolfsjagd-ein-muss/ https://blog.wwf.de/wolfsbeschluss-der-bundesregierung/?gadsource=5&gclid=EAIaIQobChMIzvnCwJ3KiAMVHT8GAB1DLzW7EAAYASAAEgLjSD_BwE Wölfe gehören ins Jagdrecht: Schweden und Frankreich machen es vor: https://www.sueddeutsche.de/politik/wolf-jagd-nutztiere-frankreich-deutschland-1.6326352 https://www.pirsch.de/news/wolfsjagd-wolfsbestand-soll-weiter-abgesenkt-werden-39250 https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/europa/31523.html https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/europa/31498.html HLNUG veröffentlicht Jahresbericht „Wolf in Hessen“ für das Jahr 2023: https://www.hlnug.de/presse/pressemitteilung/hlnug-veroeffentlicht-jahresbericht-wolf-in-hessen-fuer-das-jahr-2023 Der 11-Punkte-Plan in Hessen: https://hessen.de/handeln/111-fuer-hessen

  7. 23: Aktuelles, ein Abschied und ein Neubeginn
    13.09., 15:3000:56:00

    Mit Thomas Mitschke vom Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. Es gibt viel zu besprechen. In der Welt der Wolfschützer ist einiges los. Thomas Mitschke vom Freundeskreis hat gleich zu Beginn eine gute Nachricht. Sein Verein hat schon wieder einen Sieg vor Gericht eingefahren. Doch der Druck wächst. Und Unterstützung für die kleinen Naturschutzvereinigungen ist bitter nötig. Denn Fakt ist, dass von den großen NGOs nicht viel zu erwarten ist. Warum das so ist, und wie jeder einzelne von uns helfen kann, erläutert Thomas ausführlich. Überaus bedenklich finden die Podcaster den heimlichen Abschuss einer Wölfin in der bayerischen Rhön. Dabei handelt es sich um einen klaren Bruch von geltendem Recht. Noch dazu wurde die falsche Fähe aus dem Leben gerissen. Matthias ist sich sicher: Jäger können häufig nicht einmal Wildschweine von Pferden oder Spaziergängern unterscheiden. Jäger sorgten auch im Nachbarland Frankreich für Schlagzeilen in diesem Sommer. Dort war tatsächlich eine Treibjagd auf Wölfe geplant gewesen, die in letzter Minute verhindert werden konnte. In der sächsischen Lausitz verschwinden unterdessen zahlreiche Hauskatzen auf mysteriöse Weise. Die Lausitzer Rundschau will den Täter ausgemacht haben und bläst zum Hass auf den Wolf. Der durchstreift auf der Suche nach Snacks angeblich die Vorgärten in Weißwasser. Belastbare Zahlen sprechen indes eine ganz andere Sprache. An dieser Stelle ist es Zeit für einen akustischen Ausflug in die heimischen Wolfsreviere. Eine Sommernacht in der brandenburgischen Lausitz mit Grillenzirpen und Wolfsgeheul. Und ganz spektakulär: Bellende Wölfe in Sachsen. Dringende Hörempfehlung! Jetzt wird es sentimental. Matthias gibt bekannt, dass er sich aus dem Podcast zurückzieht. Warum, und wie es für ihn weitergeht, erklärt er ausführlich. An seiner Stelle wird künftig Thomas Mitschke den Podcast präsentieren. Matthias wird fehlen. Unser Einsatz für den Wolf wird jedoch weitergehen. Und das ist ganz im Sinne des Dresdner Naturfilmers, der sich jetzt erstmal eine Auszeit nimmt. Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald und Matthias Kays Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Hier die Pressemitteilung des OVG zu der Wölfin in Jork: Niedersachsen NDS. OBERVERWALTUNGSGERICHT, 06.09.2024 Beschwerde gegen die gerichtliche Untersagung des Abschusses einer Wölfin in Jork erfolglos LÜNEBURG. Der 4. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat mit Beschluss vom September 2024 (Az.: 4 ME 122/24) die Beschwerde des Landkreises Stade gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stade vom 26. Juni 2024 (Az.: 1 B 896/24), mit der dieses den Abschuss der Wolfsfähe GW4032f untersagt hat (vgl. Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts Stade vom Juli 2024), zurückgewiesen. Die bis zum 15. September 2024 befristete Ausnahmegenehmigung zur Tötung der Wolfsfähe GW4032f war durch den Landkreis Stade vor dem Hintergrund von zwei Rissereignissen auf dem Deich der Elbinsel Hahnöfersand im März und April 2024 erteilt worden, bei denen etliche Deichschafe getötet oder verletzt wurden. Nachdem durch DNA-Analysen festgestellt worden war, dass beide Risse durch dieselbe Wolfsfähe, ein Einzeltier, dass bereits seit Herbst 2023 mehrfach in den Apfelplantagen in Jork gesichtet wurde, verursacht worden waren, hatte der zuständige Deichverband die Entnahme der Fähe beantragt. Auf den Antrag einer anerkannten Umwelt- und Naturschutzvereinigung hatte das Verwaltungsgericht mit seiner Entscheidung vom 26. Juni 2024 den Vollzug dieser Abschussgenehmigung gestoppt. Die hiergegen gerichtete Beschwerde des Landkreises Stade hat der Senat nach Durchführung eines Erörterungstermins am 27. August 2024 vor Ort nunmehr zurückgewiesen. Der Landkreis habe nicht hinreichend nachgewiesen, dass die Voraussetzungen für eine letale Entnahme der Wölfin im Interesse des Deichschutzes gegeben seien. Nach den im Erörterungstermin gewonnenen Erkenntnissen sei zwar davon auszugehen, dass der betroffene Deichschäfer bereits einen sehr hohen Herdenschutz leiste und zusätzliche Maßnahmen, die die Rissereignisse aus März und April 2024 hätten wirksam ausschließen können, nicht zur Verfügung stünden. Die Rechtmäßigkeit der Ausnahmegenehmigung setze jedoch darüber hinaus auch voraus, dass das öffentliche Interesse am Deichschutz im konkreten Fall höher zu gewichten sei, als das Interesse an dem Schutz der streng geschützten Art Wolf. Diesen Nachweis habe der Landkreis nicht erbracht, weil er nicht ausreichend dargetan und belegt habe, dass die Deichbeweidung im Falle weiterer Rissereignisse aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden würde und dadurch die Sicherheit von Deichen gefährdet wäre. Der Beschluss des Senats ist unanfechtbar. Über den Wolfsabschuss in der Rhön: https://www.br.de/nachrichten/bayern/rhoen-in-unterfranken-falscher-wolf-abgeschossen,UNbkJ8d Wölfe fressen Katzen in der Lausitz? https://www.lr-online.de/lausitz/weisswasser/woelfe-in-sachsen-steckt-der-wolf-hinter-dem-verschwinden-der-katzen-77478569.html Infos & realistische Zahlen zur Tötung von Haustieren durch Jäger: chrome-extension://efaidnbmnnnibpcajpcglclefindmkaj/file:///C:/Users/sabin/Downloads/20210413_Toetung-von-Haustieren-im-Rahmen-des-Jagdschutzes.pdf Hier kommt ihr zum Facebook Profil von Steffen Heiber. Von ihm ist der Sound Sommernacht in der Lausitz mit Wölfen und Grillen: https://www.facebook.com/profile.php?id=100089949296935 Bei Instagram findet ihr ihn unter wildlife_lausitz Die bellenden Wölfe sind von Tobias Bürger. Auch er ist bei Instagram unter dem Namen: tb_naturfotografie Bei Facebook findet ihr ihn hier: https://www.facebook.com/tobias.burger.779

  8. 22: Über Hunde und Wölfe mit Professor Kurt Kotrschal
    06.09., 15:4501:01:11

    Wie der Wolf zum Hund wurde, und warum er für uns Menschen essenziell ist Die Sommerpause ist zu Ende. Sabine und Matthias sind zurück im Podcast-Studio und starten mit einer ganz besonderen Folge in den Spätsommer. Zu Gast ist der österreichische Biologe, Verhaltensforscher und Autor Kurt Kotrschal. Der emeritierte Professor der Uni Wien ist ehemaliger langjähriger Leiter der Konrad Lorenz Forschungsstelle und Mitbegründer des weltbekannten Wolfforschungszentrums. Was er sagt, hat Gewicht, und seine Forschungen haben Maßstäbe gesetzt. Von ihm wissen wir beispielsweise, dass Wölfe uns im Sozialverhalten näher sind, als Schimpansen. Die Denkweise ist bei Wolf und Mensch nämlich enorm ähnlich. Vielleicht ist das ein Grund, warum wir heute Hunde an unserer Seite haben. Wölfe haben uns aber auch einiges voraus: Sie sind viel besser darin, als menschliche Jäger, die Wildbestände genetisch gesund zu erhalten, sagt der Verhaltensforscher und kritisiert offen im Podcast die Haltung einiger Jäger, Politiker und Regierungen zum Wolf. Seine Wiederausrottung habe bereits begonnen. Sehr zum Nachteil der Menschheit, die gut beraten wäre, im eigenen Interesse, die Biodiversität und Artenvielfalt zu fördern, anstatt sie weiter zu zerstören. Dass der Wolf als Spitzenprädator darin eine große Rolle spielt, ist unbestritten. Vorhang auf für einen der bekanntesten Verhaltensforscher und Nachfolger von Konrad Lorenz! Matthias und Sabine sind sich sicher: Wer bis jetzt noch nicht verstanden hat, wieviel Wolf in unseren Hunden steckt, wird nach dieser Folge unsere wilden Wölfe mit ganz anderen Augen sehen. Info: Diese Folge wurde vor der willkürlichen Tötung der Wölfin in Nordbayern aufgenommen, so dass Sabine und Matthias sich im Gespräch über Nuka (der bei Tanja Askani groß werden darf) nicht darauf beziehen. Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald und Matthias Kays Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Ein aktueller Artikel über Kurt Kotrschal und seine Sicht auf den Wolf: https://www.pressreader.com/germany/trierischer-volksfreund/20240408/281913073137246 Und hier noch zwei ältere Artikel über den Wissenschaftler: https://www.derstandard.at/story/1313025440448/kurt-kotrschal-wolfsforscher-mit-200-fehlstunden https://www.derstandard.at/story/1329703121599/ernstbrunn-der-mit-dem-wolf-forscht

  9. 21: Wölfe aus der Sicht eines Schäfers
    12.07., 15:5300:44:40

    Thomas Rebre: Leben und arbeiten mit 500 Schnucken und Ziegen umgeben von vier Wolfsrudeln Wie kommen die Schäfer eigentlich mit dem Wolf klar? Alles, was man so hört, klingt eher nicht nach friedlicher Koexistenz, sondern nach ganz viel "geht nicht, wollen wir nicht, haben wir früher auch nicht so gemacht, sind wir dagegen". Tatsächlich ist die Ablehnung des Wolfes in Hobbyschäferkreisen weit verbreitet. Ein Großteil vor allem der Berufsschäfer, von denen man leider wenig hört, hat längst aber einen Weg gefunden, sich mit der Rückkehr der Prädatoren zu arrangieren. Konsequenter Herdenschutz ist nicht nur wissenschaftlicher Konsens, sondern auch umsetzbar und damit alltagstauglich auf dem Weg zu einem friedlichen Miteinander mit dem Wolf. Es wurde Zeit, dass ein Schäfer im Podcast zu Wort kommt. In dieser Folge begrüßen Sabine und Matthias Thomas Rebre, der in der niedersächsischen Göhrde, inmitten mehrerer Wolfsterritorien, mit 500 Heidschnucken und Ziegen im Einklang mit der Natur wirtschaftet und seine Schäferei betreibt. Er hat keine Herdenschutzhunde und schützt seine Tiere ausschließlich mit Strom. Rebre hat einen riesigen Mehraufwand durch den Wolf und schimpft manchmal auch über ihn. Alles in allem sieht er den Wolf aber positiv und hat Respekt, wie er sich als Art wieder durchsetzt. Der Erfolg gibt im Recht. 39 Nutztierübergriffe hat es im Gebiet um die Göhrde herum gegeben – bei Thomas Rebre nur drei in zehn Jahren. „Wenn du willst, dann geht es“, und „Wolfsabschüsse bringen gar nichts", weiß der Wanderschäfer. Die Wölfe hier kennen seine Schafe und wissen, dass sie maximal geschützt sind. Rebre geht mit gutem Beispiel voran. Viele weitere werden ihm hoffentlich bald folgen. Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald und Matthias Kays Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Nach Redaktionsschluss dieser Folge hat der EuGH Grundsätze für den Abschuss von Wölfen festgelegt. Demnach dürfen sie nur im absoluten Ausnahmefall abgeschossen werden, wirtschaftliche Gründe allein reichen dafür nicht immer aus. Schutzmaßnahmen haben ausdrücklich Vorrang vor Abschüssen, auch wenn sie hohe Kosten verursachen. Hier nochmal zum Nachlesen: https://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=288146&pageIndex=0&doclang=de&mode=req&dir=&occ=first&part=1&cid=2170690 Nun zu den Links zur aktuellen Episode: Hier lest ihr mehr über Thomas Rebre: https://www.lueneburger-heide.de/natur/sehenswuerdigkeit/4867/amelinghausen-heidschnucken.html Wie lassen sich Nutztierübergriffe durch Wölfe nachhaltig minimieren? – Eine Literaturübersicht mit Empfehlungen für Deutschland: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-65745-4_9 Beruf Schäfer:in: https://berufsschaefer.de/ https://www.fr.de/ratgeber/karriere/wie-werde-ich-schaefer-in-zr-90823412.html Beratung und Unterstützung für Weidetierhaltende und Herdenschutzberatende: https://www.herdenschutz.dvl.org/ Der Wolf und die Weidetierhaltung - Deichschäfer Stefan Erb berichtet von seinen Erfahrungen: https://www.youtube.com/watch?v=_07BaJdaB8I Von Schafen und Wölfen - Maßnahmen zum Herdenschutz vom NABU: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/wissen/19712.html FAQ – Wölfe in Deutschland - die wichtigsten Fragen und Antworten vom NABU: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/wissen/15812.html

  10. 20: Der Wolf in der Politik
    04.07., 17:2400:23:18

    Die populistischen Aussagen von Cem Özdemir auf dem Deutschen Bauerntag in Cottbus Die Empörung über die Aussagen von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir zum Thema Wolf ist groß und ruft Sabine & Matthias auf den Plan, einiges zu dem fragwürdigen Auftritt des Politikers klarzustellen. So hatte Özdemir angekündigt, er werde sich der Absenkung des Schutzstatus der europäischen Wölfe nicht in den Weg stellen. »Der Wolf hat in der Landwirtschaft nichts verloren«, sagte der Minister. Und: Weidetiere müssten Sicherheit vor dem Wolf haben. Er könne sich nicht vorstellen, wie ein Wolfsschutz mit Zäunen auf Almen oder an Deichen funktionieren solle. Der 2. Vorsitzende vom Freundeskreis freilebender Wölfe e.V., Thomas Mitschke, ist wieder zu Gast. Der Experte für Wolfspolitik kommentiert die Aussagen und kritisiert Özdemirs "Inkompetenz und Populismus". Es ist wieder mal Zeit für Haltung. Und gute Argumente. Let`s go! Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald und Matthias Kays Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Die Studie, auf die Matthias sich in dieser Folge bezieht: https://www.bfn.de/projektsteckbriefe/herdenschutz-am-deich-und-steilhang-der-praxis In diesem Video geht es um das Thema Wildtierkriminalität in Österreich. Der bekannte Verhaltensforscher und Biologe Prof. Dr. Kurt Kotrschal spricht aber auch über andere wichtige Themen wie Herdenschutz und Wolfsmonitoring durch Jäger. Bei TC 29:00 hört ihr das Zitat, mit dem diese Folge endet: https://de.video.search.yahoo.com/yhs/search?fr=yhs-fc-40045&ei=UTF-8&hsimp=yhs-40045&hspart=fc¶m1=7¶m2=eJwtjt1ugzAMhV%2FFl61Ugk3%2BSLnaKHuAaVeresEgoxHhR0DFtKdfMlW2dD4fH0vuXHstbu8XQhRG6%2BvpNoaZCAPFTZAmiDEmkJsjElOSkTaMjApmZ6fgtjbgow40TL%2FO%2BzqVDOGwu7Gd9hXGDQgZFhAMJQr4UeII9Tx7u9uv3m2p5JpxBYf%2Bvg3%2BBN71Fjrb9NMRmvsyDTalTDGMBWv9XS%2FueRLfWt3z1cdql3%2B%2BKMU1KUzesCwToqpKXvNSJprzklcqVy9SxnwTwxlmIsHQ2QfmZ0FnIZk0%2BPkH96FRiw%3D%3D&p=youtube+wilderei+bzw.+wildtierkriminalit%C3%A4t&type=fcAAC94E8DCE0s58gedn110_c999#id=1&vid=2d660ae04bb58a6205f4f81079d3fb19&action=click

  11. 19: Über die Wölfin GW403f, Deiche und illegale Wolfstötungen
    28.06., 17:0001:09:14

    Mit Thomas Mitschke vom Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. Mit seinen knapp 500 Mitgliedern ist der Freundeskreis einer der kleineren Verbände, die sich aktiv für den Wolf einsetzen. Wenn es aber um das Durchsetzen von Recht und Gesetz geht, hat er die Nase vorn und leistet wertvolle Arbeit zum Beispiel in Sachen Eilverfahren. Bis jetzt hat der Verein nur Siege zu verbuchen. Aktuell, zum Zeitpunkt der Aufnahme dieser Folge am 16. Juni 2024, stand eine Entscheidung vom Landgericht Stade noch aus. Sabine und Matthias sprechen mit Thomas Mitschke detailliert über den Fall der Jungwölfin im Landkreis Stade, die nicht nur mit zwei Übergriffen auf ungeschützte Weidetiere aufgefallen ist. Des Weiteren wird über den Herdenschutz auf Deichen gesprochen und wie dieser verbessert werden kann. Thomas betont, dass Deiche gut geschützt werden können und dass es Beispiele dafür gibt, dass es auch ohne Schafe funktioniert. Für den erfahrenen Naturschützer ist klar, dass die Deichschutzmaßnahmen in Niedersachsen gnadenlos hinterherhinken. Er macht politische Interessen dafür verantwortlich. Matthias und Thomas kennen persönlich Schäfer, die erfolgreich Herdenschutz betreiben und mit dem Wolf im Einklang leben. Damit sind sie absolute Vorbilder, obwohl auch sie mit den finanziellen Herausforderungen der Schäfereien zu kämpfen haben. Zum Schluss geht es um ein Thema, das für die Podcaster nur schwer zu ertragen ist: Illegale Tötungen von Wölfen. Wilderei ist leider aktueller denn je, die Aufklärungsrate aber gleich Null. Es wird betont, wie wichtig es ist, solche Vorfälle zu melden. Das Projekt wildLIFEcrime hat es sich zum Ziel gesetzt, die Wilderei europaweit zu bekämpfen. Fazit: Der Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. leistet wertvolle Arbeit nicht nur mit Aufklärung, Information und Wolfspolitik. Er hilft auch aktiv vor Ort bei den Weidetierhaltern. "Jetzt Mitglied werden", wünschen sich Sabine und Matthias und sind schon vor einiger Zeit mit gutem Beispiel voran gegangen. Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald und Matthias Kays Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach In Sachsen ermittelt das LKA in vier Fällen von illegalen Wolfstötungen in der Region Bautzen. Wer zu diesen Fällen Hinweise hat, bitte ans LKA unter dieser Telefonnummer wenden: 0800 8552055 Über diesen Fall hat Thomas Mitschke im Podcast gesprochen. Er war zwei Tage später vor Ort. Was er dort persönlich sehen konnte waren Zäune mit eklatanten Löchern, teils notdürftig geflickt. Das Tor zum Gatter hing beim Riss in der Luft, danach wurde Erde aufgeschüttet. Auch ein Laie hätte das vor Ort alles erkannt, aber die Tierhalterin darf erzählen, dass 1.80m hohe Zäune nicht ausreichten und der Wolf den Zaun übersprungen hätte. Trotz Zusage wurde dies vom NDR nie richtig gestellt: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Wolf-reisst-Damwild-direkt-neben-Wald-Kindergarten,wolf4746.html Hier hing das Tor 43cm in der Luft. Der NDR filmt gleich zu Beginn unmittelbar neben dem Tor, lässt das Tor selbst aber weg…: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/55-tote-Schafe-nach-mutmasslicher-Wolfsattacke-im-Landkreis-Stade,wolf4870.html Der Redaktion des Wolfspodcasts liegen Beweisbilder mit weiteren eklatanten Schwachstellen vor. Einen Baumstumpf, wie es der Präsident des Deutschen Jagdverbandes, Helmut Dammann-Tamke, erzählt hat, hat es nie gegeben. Diese Bilder stellen wir jederzeit auf Anfrage zur Verfügung. Weitere Links: https://berufsschaefer.de/ https://www.schafe-sind-toll.com/ https://www.schafzuchtverband-berlin-brandenburg.de/ https://schafe-schuetzen.de/ https://www.va-herdenschutzhunde.de/ https://verbandherdenschutz.de/ https://d-w-v.de/ https://wolf-alliance.org/

  12. 18: Der Wolf aus der Sicht der Pathologin
    21.06., 17:3000:42:44

    Dr. Claudia Szentiks vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin Stirbt irgendwo in Deutschland ein Wolf, landet er in Berlin Friedrichsfelde auf dem Seziertisch. Egal ob überfahren, erschossen oder auf natürliche Weise ums Leben gekommen: Sein letzter Weg führt zu Dr. Claudia Szentiks ins Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung. Dort sucht die Pathologin nach der genauen Todesursache. Fast 1000 Wölfe hatte sie schon auf dem Tisch (Stand 5.6.24). Tendenz steigend, nicht nur weil die Population wächst. Tatsächlich ist der Mensch für den Wolf sehr gefährlich. Über seine Rückkehr freut die Wissenschaftlerin sich sehr. Die Beutegreifer spielen nämlich eine wichtige Rolle in einer intakten Natur. Wozu für sie auch Wisent und Bär gehören. Für diese Folge hat sich die Fachtierärztin viel Zeit genommen, um mit Matthias und Sabine über ihre Erfahrungen im Sektionssaal, menschliche Abgründe, Respekt zu Natur und Tieren und ihre Kindheit auf dem Lande zu sprechen. Die Tierpathologin fordert ein gesellschaftliches Umdenken in Sachen Fleischkonsum und wünscht sich mehr Wertschätzung für die Weidetierhalter. Kriegen Wölfe die gleichen Krankheiten wie Hunde? Wie kommen die wilden Wölfe mit der Räude klar? Ist in der Metropole Berlin schonmal ein Wolf nachgewiesen worden? Wie läuft so eine Obduktion genau ab? Antworten auf diese und viele weitere spannende Fragen erwarten euch in diesen knapp 40 Minuten Wolfspodcast. Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald und Matthias Kays Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Hier kommt ihr zum IZW: https://www.izw-berlin.de/de/gesundheitszustand-und-krankheiten-in-der-mitteleuropaeischen-tieflandwolfpopulation.html https://idw-online.de/de/news666364 Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung ist Partner der DBBW: https://www.dbb-wolf.de/die-dbbw/partner Über Claudia Szentiks im Deutschlandfunk: https://www.deutschlandfunkkultur.de/tiere-auf-dem-seziertisch-vergiftet-oder-verendet-100.html Der erste nachgewiesene Wolf in Berlin: https://www.tagesspiegel.de/berlin/erster-nachweis-fur-wolf-in-berlin-6865495.html

  13. 17: Der Wolf in den Medien
    14.06., 17:3001:04:17

    Mit Martin Frenk vom NABU-Kreisverband Borken Lokalredaktionen berichten gerne über Wölfe. Das Thema polarisiert stark. Ihnen ist die Aufmerksamkeit von Gegnern und Befürwortern plus der unentschlossenen Mitte daher gewiss. Wolfssichtungen und Risse sind hier ein ideales Thema. Die „AG NABUs im Wolfsterritorium Schermbeck“ ist eine Arbeitsgemeinschaft der NABU-Organisationen aus Borken, Bottrop und Wesel. Zwei Jahre lang haben die Naturschützer die Pressearbeit im Territorium unter die Lupe genommen. Wie sieht`s in Sachen Wolf mit den journalistischen Standarts aus? Ist die Berichterstattung so ausgewogen wie sie sein sollte? Sind die Formulierungen neutral? Und kommen eigentlich alle Parteien zu Wort? Leider nein! Unzutreffende Behauptungen wie „Wölfe verlieren zunehmend die Scheu“ und „Wölfe springen über jeden Zaun“ oder „Weidtierhalter gibt auf“ schwingen zwischen den Zeilen mit oder werden ohne jedes Hinterfragen im Klartext formuliert. Die Darstellung von relativierenden Fakten wie „Wölfe fliehen nicht panisch, sondern ziehen sich eher langsam zurück“ – dafür gibt es biologische Gründe – werden nicht gegeben. Und kaum ein Journalist schreibt über die Qualität des Herdenschutzes. Wölfe springen in der Regel selten über Zäune, sondern graben sich unten durch. Das lässt sich durch vernünftige Zäune mit entsprechender Bauweise in den meisten Fällen verhindern. Und Weidetierhalter geben ihre Tiere meistens ab, weil es aus vielen Gründen schwierig ist, beispielsweise von der Schäferei zu leben. Der Wolf ist nur ein Grund von vielen. Die durch ihn verursachten Schäden werden durch staatliche Entschädigungen ausgeglichen. Aber alles das schreiben die „flotten Federn“ eben nicht. Ist zu komplex, macht zu viel Mühe. Headlines wie „Wolfsmassaker im Streichelzoo“ verkaufen sich eben besser. Sabine und Matthias haben sich für diese Folge mit dem Kreisvorsitzenden vom NABU Borken, Martin Frenk, verabredet. Eine Bestandsaufnahme, aber auch Tipps, wie es besser laufen kann, und was man als Leser solcher Meldungen tun kann. Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald und Matthias Kays Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Hier lest ihr mehr über Martin Frenk und den NABU: https://nabu-borken.de/ WOLFSMAIL-NABUs-im-Territorium-Schermbeck_Ausgabe-05-2023.docx PDF (wolfsschutz-deutschland.de): chrome-extension://efaidnbmnnnibpcajpcglclefindmkaj/https://wolfsschutz-deutschland.de/wp-content/uploads/2023/09/WOLFSMAIL-NABUs-im-Territorium-Schermbeck_Ausgabe-05-2023.docx.pdf https://nabu-borken.de/woelfe-in-unserer-nachbarschaft/#:~:text=Die%20%E2%80%9AAG%20NABUs%20im%20Wolfterritorium,Tiere%20vor%20W%C3%B6lfen%20zu%20sch%C3%BCtzen. https://nabu-borken.de/konflikt-um-die-woelfe-am-niederrhein/ https://nabu-borken.de/stellungnahme-zum-bbv-artikel-landrat-bezieht-stellung-gegen-woelfe/ https://nabu-borken.de/stellungnahme-des-nabu-kreisverbandes-borken-e-v-zum-artikel-nichts-anderes-als-toedlicher-tierschutz/ https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/wissen/19712.html So schreibt man Leserbriefe, die ankommen: https://studyflix.de/deutsch/leserbrief-schreiben-2668 Lektüre-Tipp Schon älter, aber gut: Nur noch eine Frage der Zeit, bis ein Journalist einen Wolf anfällt | Übermedien https://uebermedien.de/36641/nur-noch-eine-frage-der-zeit-bis-ein-journalist-einen-wolf-anfaellt/

  14. 16: Ehrenamt Wolfsberater mit Kenny Kenner
    07.06., 17:3500:55:45

    Mittler zwischen Wolf & Mensch Kenny Kenner ist seit 2009 Wolfsberater im niedersächsischen Wendland. Fasziniert von den wilden Wölfen und ihrer Rückkehr ist er aber schon seit mehr als 20 Jahren. Die gesellschaftlichen Konflikte hat er sehr früh kommen sehen. So entschloss er sich, mehr und intensiver über Wölfe und deren Verhalten zu erfahren, um sie besser schützen zu können. Heute fahndet Kenny Kenner als Wolfsberater in der Göhrde nach frischer Losung, mit denen Wölfe ihr Revier markieren, sammelt sie ein und schickt sie zur genetischen Untersuchung an das LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung. Das Monitoring und ist eine der Aufgaben eines Wolfsberaters. Öffentlichkeitsarbeit & Herdenschutzberatung gehören auch dazu. Der erfahrene Wolfsfreund wirbt für ein Miteinander von Schaf- und Viehlandwirten, Jägern, Förstern und Anwohnern. Und für konsequenten Herdenschutz, ohne den es nicht funktioniert. In seinem bekannten Hotel Kenners Landlust bietet er geführte Touren und Wanderungen zum Thema Wolf an. Für 2025 plant der Publizist und gelernte Dokumentarfilmer einen Film über seine Wölfe. Sechs Jahre hat er sie mit der Kamera in ihrer natürlichen Umgebung begleitet. Das Rudel erzählt seine ganz eigenen Geschichten und gewährt Einblicke, die es so nicht oft gibt. Prädikat spannend, finden Matthias und Sabine und freuen sich jetzt schon auf die Premiere im kommenden Jahr. Diese gut 56 Minuten hier gehören aber erstmal Kenny und seinem Leben wie in einem Abenteueroman. Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald und Matthias Kays Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Wolfswanderungen und Übernachten bei Kenny: https://www.kenners-landlust.de/natur-region/wolf-wolfswanderungen.html https://www.kenners-landlust.de/ Wolfsberater:in werden in Niedersachsen: https://www.nlwkn.niedersachsen.de/wolfsberater/wolfsberaterinnen-und-wolfsberater-in-niedersachsen-45574.html Infos zu effektivem Herdenschutz: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/wissen/19712.html https://www.dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/herdenschutz Infos über Wolfsmonitoring: https://www.dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring/monitoring Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat die Rissbegutachtung übernommen: https://www.landberatung.de/wolfsmanagement-landwirtschaftskammer-uebernimmt-rissbegutachtung/

  15. 15: Freiwilligeneinsätze im Herdenschutz: WikiWolves
    31.05., 18:5900:26:16

    Ärmel hochkrempeln für die Weidetiere und damit für den Wolf Ohne lückenlosen Herdenschutz, also geeignete, intakte Zäune und Herdenschutzhunde, wird das Zusammenleben mit dem Wolf nicht funktionieren. Dass viele Weidetierhalter dabei aber an ihre Grenzen kommen, war nur eine Frage der Zeit. WikiWolves ist eine Plattform für die, die Unterstützung im Herdenschutz benötigen, und für die, die helfen möchten. Matthias und Sabine haben in dieser Folge Steffi Sakowitz, WikiWolves Ansprechpartnerin für Nordrhein-Westfalen (Niederrhein), zu Gast. Sie stellt die Initiative vor, berichtet über spannende Einsätze und lädt ein, aktiv mitzumachen. Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald und Matthias Kays Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Hier geht`s direkt zur Plattform: http://wikiwolves.org/ WikiWolves bei Facebook: https://www.facebook.com/profile.php?id=100079276372434 Die Landwirtschaftskammer NRW bietet eine ausführliche Beratung zu den möglichen Herdenschutzmaßnahmen für alle Weidetierhalterinnen und Weidetierhalter an: https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/tierproduktion/herdenschutz/index.htm Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen kommt auch kostenlos zur Beratung vorbei: https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/tierproduktion/herdenschutz/index.htm Wolfsmanagement in Deutschland: https://www.dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/wolfsmanagement

  16. 14: Der Wolf und die Biodiversität
    24.05., 17:0800:56:07

    Im Gespräch mit Naturfotograf Guido Meyer Unbestritten: Im Gleichgewicht der Natur und für die Gesundheit unserer Ökosysteme spielt der Wolf eine wichtige Rolle. Aber wie wirkt sich seine Anwesenheit auf die Biodiversität aus? Inmitten der von Menschen gestalteten Kulturlandschaften. Welche Auswirkungen haben die Agrar- und Holzwirtschaft, die Schafhaltung und andere Formen der Weidenutzung? Matthias und Sabine haben Guido Meyer eingeladen. Auf www.naturdigital.online berichtet er sehr erfolgreich und regelmäßig über seine Erlebnisse und Beobachtungen in der Natur und erklärt die komplexen Zusammenhänge wissenschaftlich fundiert. Bekannt geworden ist der Hannoveraner mit seinen atemberaubenden Fotos heimischer Wildtiere, mit denen er die Natur in unsere Wohnzimmer bringen will. Politisch nicht immer bequem, tritt Guido Meyer auch in dieser Podcast-Folge mit einer klaren Forderung an: Biodiversität fördern, die EU-Biodiversitätsstrategie in der Erstversion einhalten und der Natur endlich mehr Raum geben. Fakt ist: Wir stehen vor großen Herausforderungen. Wie wir sie meistern könnten, wenn wir wollten, erfahrt ihr in dieser Folge. Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald und Matthias Kays Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Über diese Beiträge wird in der Folge gesprochen: https://naturdigital.online/biodiversitaet-und-kulturlandschaft/ https://naturdigital.online/naturschutzgebiete-hobbyjagd-jagd-naturdigital-online/ Erstfassung der EU-Biodiversitätsstrategie, also incl. 10% „besonders geschützt“, ohne Bergbau, Fischerei, Holzwirtschaft und Jagd: https://www.dafv.de/themen/gewaesser-und-naturschutz/aktionsbuendnis-forum-natur-fordert-umsetzung-der-eu-biodiversitaetsstrategie-mit-augenmass „Die“ haben es sofort geändert: www.forum-natur.de/media/pmeu-biodiversitaetsstrategie101220.pdf Die geänderte Fassung. Ohne 10% „besonders geschützt“, jetzt mit „3 Mrd. Bäume pflanzen“: https://www.consilium.europa.eu/de/policies/biodiversity/ Prof. Dr. Reichholf: Jagd reguliert nicht. Wichtig: Ab Min. 26:00 wird die Populationsdynamik erklärt. Warum Jagd zu immer mehr Wildtieren führt, was in der Praxis die Jagdstrecken beweisen: https://www.youtube.com/watch?v=xeknVbfzT_w Kann Deutschland wilder werden: https://www.ardmediathek.de/video/ard-wissen/arten-retten-wie-wild-kann-deutschland-werden/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2FyZC13aXNzZW4vMjAyNC0wMS0xNV8yMi0yMC1NRVo Lebensräume und Jagd in der EU: https://www.nlwkn.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseundoffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/geschlupft-am-dummer-geschossen-in-frankreich-230076.html So geht es unserem Wald, Zahlen, Daten, Fakten: https://www.quarks.de/umwelt/klimawandel/sogehtesunseremwald/

  17. 13: In Sachen Schnellabschüsse: Die Begründung des OVG Lüneburg liegt endlich vor
    17.05., 17:2900:48:19

    Jurist Björn Sepke von der GzSdW über die juristischen und politischen Folgen Diese Podcast-Folge ist für Sie, lieber Umweltminister Christian Meyer. Und natürlich für Ihre Kolleginnen und Kollegen und alle anderen, die es interessiert und angeht. Punkt für Punkt erläutert der Jurist Björn Sepke, Mitglied des Vorstands der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe, die Begründung des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts und gibt einen juristischen Überblick, was sich für die Wölfe, aber auch für Nutztierhalter ändert. Nicht viel, das sei vorab verraten. Dennoch stellt der Beschluss einige wesentliche Punkte klar. Dem Herdenschutz gehört die Zukunft. Die vom Land anerkannten Naturschutzvereinigungen müssen künftig angehört werden. Und mit Blick auf Hessen: Der Wolf bleibt auch im Jagdrecht praktisch un-bejagbar. Der Rat des Juristen: Am besten alles auf Anfang und komplett neu anfangen mit der Wolfsverordnung. Denn im Dialog zwischen Wolfsschützern, Nutztierhaltern und Jägern sind Ehrlichkeit und Transparenz längst überfällig. Jetzt heißt es: Nachsitzen. Diese Folge ist etwas länger als eine Unterrichtsstunde und liefert euch alle Antworten auf die entscheidenden Fragen. Eine Art Leitfaden und ein Beitrag zu einer weiteren Versachlichung in der Diskussion um den Wolf. Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald und Matthias Kays Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Pressemitteilung des Niedersächsischen Umweltministeriums zur Begründung des OVG: https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/pi044-ovg-231925.html Hessen will die Jagd auf Wölfe erleichtern: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/jagd-auf-woelfe-soll-in-hessen-vereinfacht-werden-19711326.html

  18. 12: Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe
    10.05., 19:2000:41:38

    Nicole Kronauer über ihre wichtige Arbeit und den Kinofilm "Im Land der Wölfe" Im Jahr 1991 wurde die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe gegründet, also lange bevor überhaupt wieder Wölfe bei uns zu Hause waren. Der Verband wirbt um Verständnis für die Bedeutung des Wolfes in freier Wildbahn in allen Bevölkerungsgruppen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein möglichst konfliktfreies Zusammenleben zu fördern. Für die 1. Vorsitzende, Nicole Kronauer, ein Herzensprojekt, über das sie in dieser Folge mit Matthias und Sabine spricht. Warum jeder, der diesen Podcast hört, Mitglied in der GzSdW sein sollte, erfahrt ihr ebenso, wie die ganz persönliche Meinung der Drei zum Film "Im Land der Wölfe". Also, Popcorn und Cola bereithalten und jetzt schnell auf Start klicken. Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald und Matthias Kays Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V.: https://www.gzsdw.de/index.php Die Akzeptanz des Wolfes in der Bevölkerung ist laut einer repräsentativen Umfrage des NABU nach wie vor hoch: https://www.nabu.de/news/2024/04/34858.html Der Film "Im Land der Wölfe" von Ralf Bücheler - hier findet ihr die Kino-Termine: https://mindjazz-pictures.de/filme/im-land-der-woelfe/ https://www.epd-film.de/filmkritiken/im-land-der-woelfe

  19. 11: Wolfsmonitoring
    03.05., 17:3000:30:54

    Am ersten Mai hat für unsere wilden Wölfe das neue Jahr begonnen Dieser Tage ist es still im Wolfsland. Die Fähen bekommen ihre Welpen. Zu keiner Zeit im Jahr findet man so wenige Spuren der scheuen Beutegreifer, wie jetzt. Matthias Kays beteiligt sich aktiv am Wolfsmonitoring in seiner sächsischen Heimat und berichtet in dieser Folge von seiner ehrenamtlichen Tätigkeit. Wolfsmonitoring ist die wissenschaftliche Dokumentation, wie viele Tiere, wo in Deutschland leben. Zusammen mit einem Freund sammelt er frische Losungen, liefert Fotos und Videos aus seinen Wolfsrudeln und sucht ihre Spuren im Sand. Weiter geht es in dieser Folge um die Rolle der Fähen in den Rudeln und um den freilaufenden Jagddackel in Brandenburg, der wohl tatsächlich von einem Wolf gebissen wurde. Ausgerechnet die Jägerschaft fordert jetzt den Abschuss des Wolfs. Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald und Matthias Kays Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Weitere Informationen zum Thema dieser Folge gibt es hier: https://www.dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring Toter Wolf in Niedersachsen gefunden. Forensische Ergebnisse stehen noch aus: https://www.tagesschau.de/inland/regional/niedersachsen/ndr-wanderer-findet-erschossenen-wolf-in-lauenbrueck-100.html Dackel wurde wirklich von Wolf gebissen: https://www.pirsch.de/news/dackel-von-wolf-angegriffen-jetzt-liegen-die-dna-ergebnisse-vor-38934 Am Beispiel des Berliner Kurier: so sollte die Berichterstattung über Wölfe nicht sein: https://www.berliner-kurier.de/berlin/brandenburg/blutiger-angriff-auf-dackel-ja-es-war-ein-wolf-li.2211034 So leben unsere wilden Wolfsfamilien: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/wissen/18742.html Über Romeo the wolf findet ihr hier Infos: https://alaskamagazine.com/authentic-alaska/wildlife-nature/remembering-romeo-the-wolf-that-stayed/

  20. 10: Der Wolf aus Sicht eines Försters und Jägers
    19.04., 16:5100:44:42

    Wie die Koexistenz mit dem Wolf klappen kann Severin, dessen Nachnamen wir hier bewusst nicht nennen, ist seit 15 Jahren Jäger. Der studierte Förster hat sein Revier in Niedersachsen zwischen Bremen und Bremerhaven und ist bei einer öffentlichen Forstverwaltung angestellt. Für ihn hat sich durch die Rückkehr des Wolfes wenig geändert. Der 34-Jährige lebt mit seiner Frau, die auch Försterin ist, mitten im Wolfsland. Mit seiner Meinung über den Wolf und die anderen großen Beutegreifer macht er sich in der Jägerschaft nicht nur Freunde. Im Gespräch mit Matthias Kays und Sabine Sebald geht er den Gründen hierfür auf die Spur. Seine Visionen von einer Forstwirtschaft im Einklang mit der Natur sind auch Thema dieser Folge. Fazit: Der Wolf gehört dazu. Ob`s dem Jäger nun passt, oder nicht. Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert Kontakt zur Redaktion: info@derwolfspodcast.de Redaktion: Sabine Sebald und Matthias Kays Technik und Produktion: Thomas Ganswindt Cover-Design und Foto: Matthias Kays Sprecher: Steffen Schambach Das sind die Links zu den in dieser Folge besprochenen Themen: Ökologischer Jagdverband: https://www.oejv.org/bundesverband/ Für das Ökosystem Wald und damit verbunden daran angepasste Schalenwildbestände: https://www.hunting4future.org/ Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft: https://anw-deutschland.de/ Der Dackel und der Wolf - mutmaßlicher Angriff im brandenburgischen Havelsee?: https://www.t-online.de/region/berlin/id_100386470/havelsee-wolf-soll-hund-angegriffen-haben-jagdverband-fordert-konsequenzen.html https://djz.de/wolfsangriff-auf-dackel-in-brandenburg/

Der Wolf ist wieder da, und er ist gekommen, um zu bleiben. Die Diskussion um seine Rückkehr ist jedoch politisch und gesellschaftlich mehr als aufgeladen. Dieser Podcast macht sich für den aktiven Wolfsschutz stark. Mit vielen wissenschaftlichen Fakten, spannenden Informationen rund um das Leben der wilden Wölfe, sowie politische und juristische Hintergründe und News. Gespräche mit Expertinnen und Experten liefern die unterschiedlichsten Perspektiven zum Thema Wolf. Denn nur, was wir kennen, können wir lieben und nachhaltig schützen. Folgt uns auf den Spuren unserer wilden Wölfe.