
Episoden
203- Nach dem Holocaust (1/4) - Das Grauen vor Gericht01.05., 13:0001.05.2025, 13:0000:38:32
Als 1963 der erste große Auschwitz-Prozess begann, saß eigentlich eine ganze Nation auf der Anklagebank: Es war der Versuch, das Menschheitsverbrechen Holocaust juristisch aufzuarbeiten. Teil eins der Serie über Wendepunkte der Erinnerung. Das erwartet Euch in dieser Folge: (03:00) Die Tonbänder aus dem Auschwitz-Prozess (06:34) Juristische Aufarbeitung der NS-Verbrechen vor 1963 (12:00) Die Rolle des Juristen Fritz Bauer für den Auschwitz-Prozess (19:39) Individuelle Täterschaft oder Rädchen in der Mordmaschine? (22:19) Die Urteile im ersten Auschwitz-Prozess 1965 (28:10) Wende in der Rechtsprechung – der Fall Demjanjuk Unser Gast in dieser Folge: Norbert Frei ist emeritierter Professor für Geschichte an der Universität Jena. Zahlreiche Veröffentlichungen und Studien zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Jörg Biesler Regie, Produktion und Musik: Robert Hauspurg Recherche und Redaktion: Monika Dittrich Mehr aus unserer Serie in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über die deutsch-polnischen Beziehungen Der Rest ist Geschichte über das Kriegsende in den Niederlanden Der Rest ist Geschichte über die Aussöhnung mit Dänemark Weiterführende Links: Tonbandmitschnitte des Auschwitz-Prozesses Digitale Ausstellung über Fritz Bauer als Staatsanwalt Unser Podcast-Tipp: Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.
- Das Konklave - Wie Priester zu Päpsten werden23.04., 13:0023.04.2025, 13:0000:46:50
Wenn ein neuer Papst gesucht wird, kommen die Kardinäle der katholischen Kirche im Vatikan zu einem Konklave zusammen. Bis heute haben die Papstwahlen etwas Geheimnisvolles - früher waren sie manchmal auch lebensgefährlich. Das erwartet Euch in dieser Folge: (01:42) Die Faszination des Geheimen (06:23) Wie das Papstamt entstanden ist (12:02) Wer wählt den Papst? (15:51) Die längste Papstwahl der Geschichte (19:52) Das erste Konklave aller Zeiten (23:06) Konklave ohne Komfort (24:49) Weltliche Mächte nehmen Einfluss auf die Papstwahlen (27:14) Absprachen und Seilschaften (30:27) Die "Leichensynode" - ein toter Papst wird exhumiert (33:29) Die Päpste als weltliche Herrscher (35:37) Geheime Wahlen in der Sixtinischen Kapelle (38:59) Offene Machtspiele und stummes Wählen (41:40) Sollte das Konklave reformiert werden? Unsere Gäste in dieser Folge: Hubert Wolf ist Kirchenhistoriker und Professor an der Universität Münster. 2017 erschien von ihm: "Konklave. Die Geheimnisse der Papstwahl" (C.H. Beck). Stefan von Kempis ist Historiker, Journalist und Redakteur bei Vatican News in Rom. 2025 erschien von ihm: "Weißer Rauch und falsche Mönche. Eine andere Geschichte der Papstwahl" (Herder). Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Anh Tran Autor: Christian Röther Regie, Produktion und Musik: Robert Hauspurg Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über das Zölibat Der Rest ist Geschichte über die Ehe Der Rest ist Geschichte über Jesus von Nazareth Weiterführende Links: Deutschlandfunk-Nachruf zum Tod von Papst Franziskus Deutschlandfunk-Beitrag über den Film "Konklave" und seine Rolle bei den Oscars Deutschlandfunk-Beitrag zum ersten Konklave Unser Podcast-Tipp in dieser Woche: Der Hintergrund im Deutschlandfunk - Analyse und Einordnung jeden Tag +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen aller Art schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.
- Der 8. Mai (6/6) - Das Wunder der deutsch-französischen Aussöhnung17.04., 13:0217.04.2025, 13:0200:45:24
Kriege und Gewalt prägten das Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich über lange Zeit. Heute gilt die deutsch-französische Freundschaft als Motor Europas. Wie konnte das gelingen nach so viel Blutvergießen? Letzte Folge der Serie. Diese Folge ist eine Wiederholung von 2024. Das erwartet Euch in dieser Folge: (03:10) Die Teilung des fränkischen Reiches im 9. Jahrhundert (06:00) Französische Revolution und deutsche Nationalbewegung (14:23) Deutsch-Französischer Krieg 1870/71 (18:16) Vom Ersten in den Zweiten Weltkrieg (27:10) Das „Wunder“ der Annäherung nach 1945 (31:13) Robert Schuman und die Idee der Montanunion (35:36) Frankreichs Staatspräsident Charles de Gaulle spricht 1962 vor deutschen Jugendlichen (37:37) Der Élysée-Vertrag 1963 (39:00) Helmut Kohl und François Mitterrand 1984 in Verdun (40:22) Die Beziehungen Frankreichs zur DDR Unsere Gäste in dieser Folge: Andreas Wirsching ist Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin und Professor für Neueste Geschichte an der Universität München. 2019 erschien von ihm als Co-Autor: "Von Erbfeinden zu guten Nachbarn" (Reclam). Claire Demesmay ist Politikwissenschaftlerin und Expertin für die deutsch-französische Zusammenarbeit. Sie forscht u.a. am Zentrum Marc Bloch. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Jörg Biesler Autorin: Katharina Peetz O-Töne: Lisa Rompillon Regie und Produktion: Thomas Ibrahim Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über die Europäische Union Der Rest ist Geschichte über die deutsch-polnischen Beziehungen (Folge 1 der Serie) Der Rest ist Geschichte über die deutsch-niederländischen Beziehungen (Folge 2) Weiterführende Links: Hintergrund-Text über den Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871 Der Elysée-Vertrag von 1963 im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes Unser Podcast-Tipp: Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.
- Der 8. Mai (5/6) - Großbritannien - Nach dem Bombenkrieg kam die Beatlemania17.04., 13:0117.04.2025, 13:0100:46:12
Die Briten haben den Nazis im Zweiten Weltkrieg erbitterten Widerstand geleistet, sie haben enorme Opfer gebracht – und die Deutschen schließlich mit den Alliierten besiegt. Bei der Aussöhnung nach 1945 halfen Queen und Popkultur. Das erwartet Euch in dieser Folge: (03:34) Die Folgen britischer Appeasement-Politik (11:05) "London Blitz": Deutschlands Angriff auf die britischen Inseln (16:00) Großbritannien als Zufluchtsort für Jüdinnen und Juden (20:00) Nürnberger Prozesse und Entnazifizierung ab 1945 (27:24) 1965: Queen Elizabeth besucht die Bundesrepublik (30:47) Das britische Verhältnis zur DDR (34:00) Minirock, Beatles, James Bond: Die Rolle britischer Popkultur (39:44) Deutsche Wiedervereinigung und britische Sorgen (43:16) 2016: Das Brexit-Referendum Unsere Gäste in dieser Folge: Der britische Historiker Richard Evans ist emeritierter Professor an der Universität Cambridge, sein Spezialgebiet ist die deutsche Geschichte. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Hitler-Diktatur. Karina Urbach ist Historikerin, Schriftstellerin und Expertin für die deutsch-britischen Beziehungen. 2020 veröffentlichte sie ein Buch über ihre jüdische Großmutter: „Das Buch Alice. Wie die Nazis das Kochbuch meiner Großmutter raubten“ (Propyläen). Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Jörg Biesler Autorin: Anja Reinhardt Regie und Produktion: Tim Baumann Faktencheck: Jule Dieterle, Merle Körber, Kathrin Krautwasser, Florian Twente Redaktion: Monika Dittrich Mehr zur Serie in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über die deutsch-polnischen Beziehungen Der Rest ist Geschichte über deutsche Besatzung und Weltkrieg in den Niederlanden Der Rest ist Geschichte über die deutsch-dänische Aussöhnung Weiterführende Links: Aufsatz von Historiker Richard Evans im Guardian: "Why are we obsessed with the Nazis?" DLF-Hintergrund-Text über den Brexit Unser Podcast-Tipp: Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.
- Der 8. Mai (4/6) - Deutsche, Tschechen und die Last der Vergangenheit17.04., 13:0017.04.2025, 13:0000:47:17
Die Tschechoslowakei erlebte in der Nazi-Zeit entsetzlichen Terror: verraten von Verbündeten, von Hitler zerschlagen, von Deutschen tyrannisiert. Nach dem Weltkrieg reagierten die Tschechen mit wilder Vertreibung. Folge vier der Serie. Das erwartet Euch in dieser Folge: (02:25) Appeasement-Politik und Münchner Abkommen 1938: Die Tschechoslowakei verliert das Sudetengebiet an das Deutsche Reich (07:30) Gründung der demokratischen Tschechoslowakei 1918 (10:10) 15. März 1939: Die Wehrmacht marschiert in Prag ein (13:03) 1942: Attentat auf Reinhard Heydrich und der Rachefeldzug der Nazis (14:50) Prager Aufstand und Kriegsende im Mai 1945 (20:25) Edward Beneš und die Dekrete (24:27) Vertreibung der Deutschen nach Kriegsende (30:30) Sozialistische Freundschaft zwischen Tschechoslowakei und DDR (35:35) Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 (39:00) Samtene Revolution in der Tschechoslowakei 1989 (41:05) Václav Havel: Wegbereiter der deutsch-tschechischen Aussöhnung Unsere Gäste in dieser Folge: Der tschechische Historiker Ota Konrád ist Professor für deutsche und österreichische Studien an der Universität Prag. Er forscht unter anderem zu den deutsch-tschechischen Beziehungen. Die Historikerin Christiane Brenner arbeitet am Collegium Carolinum in München, einem Forschungsinstitut für die Geschichte Tschechiens und der Slowakei. Zu ihren Schwerpunkten gehört die tschechische und deutsche Erinnerungsgeschichte. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Anh Tran Autorin: Josephine Kuban Regie und Produktion: Carina Schroeder Redaktion: Monika Dittrich Mehr aus unserer Serie in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über die deutsch-polnischen Beziehungen Der Rest ist Geschichte über das Kriegsende in den Niederlanden Der Rest ist Geschichte über die Aussöhnung mit Dänemark Weiterführende Links: Kalenderblatt-Text über den Prager Aufstand Hintergrund-Text über die Beneš-Dekrete Unser Podcast-Tipp: Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.
- Der 8. Mai (3/6) - Versöhnung auf Dänisch10.04., 13:0210.04.2025, 13:0200:43:56
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hätten die Dänen Gebiete von Deutschland bekommen können. Wollten sie aber nicht. Stattdessen kümmerten sie sich um deutsche Flüchtlinge – und das nach Jahren der Besatzung. Folge drei der Serie. Das erwartet Euch in dieser Folge: (02:19) Der Deutsch-Dänische Krieg 1864 und die „blutende Grenze“ (06:00) Nach dem Ersten Weltkrieg: Referendum über die Grenzziehung (12:45) „Unternehmen Weserübung“: Deutschlands Überfall auf Dänemark 1940 (20:10) 1943 legt die dänische Regierung ihre Amtsgeschäfte nieder (24:33) Mai 1945: Dänemark wird befreit, doch deutsche Flüchtlinge bleiben (32:25) Nach dem Krieg: Dänemark will die Grenze von 1920 nicht verschieben (35:50) Bonn-Kopenhagener Erklärungen 1955 Unsere Gäste in dieser Folge: Thomas Wegener Friis ist Historiker und Professor an der Süddänischen Universität in Odense (Dänemark). Forschung und Veröffentlichungen unter anderem zu den deutsch-dänischen Beziehungen, zur Grenzziehung und den jeweiligen Minderheiten in beiden Ländern. Astrid Schwabe ist Professorin für Public History an der Universität Flensburg, sie arbeitet unter anderem in einem länderübergreifenden Geschichtsvermittlungsprojekt mit deutschen und dänischen Studierenden. Forschungsschwerpunkt zu regionaler Zeitgeschichte. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Jörg Biesler Autor: Christian Röther Regie und Produktion: Robert Hauspurg Faktencheck: Kathrin Krautwasser und Lino Krukenberg Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über die Befreiung in Polen Der Rest ist Geschichte über das Kriegsende in den Niederlanden Der Rest ist Geschichte über Grönland Weiterführende Links: Kalenderblatt-Text über das Referendum zur deutsch-dänischen Grenze 1920 Kalenderblatt-Text über die Rettung dänischer Juden im Zweiten Weltkrieg Unser Podcast-Tipp: Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.
- Der 8. Mai (2/6) - Niederlande - Wunden, Wut und späte Selbstkritik10.04., 13:0110.04.2025, 13:0100:46:16
Die Terrorherrschaft der Nazis hat die Niederlande geprägt: Nirgendwo sonst in Westeuropa gab es so viele jüdische Holocaust-Opfer. Nach dem Krieg dominierte Pragmatismus, erst spät begann die Debatte über eigene Verantwortung. Teil zwei der Serie. Das erwartet Euch in dieser Folge: (01:57) Das Kriegsende in den Niederlanden (03:29) 1940 marschiert die Wehrmacht in die Niederlande ein (05:22) Judenverfolgung und Entrechtung (10:50) Die Geschichte des jüdischen Mädchens Anne Frank (13:34) Das Durchgangslager Westerbork (17:44) Der Hungerwinter 1944/45 (22:05) Ambivalentes Verhältnis nach Kriegsende (28:50) „Generalbereinigung“ 1963 und ein deutscher Prinzgemahl (31:33) Bundespräsident Gustav Heinemann besucht 1969 die Niederlande (34:10) Die Niederlande und die DDR (36:00) Gemischte Gefühle bei der Wiedervereinigung 1989/90 (40:30) Debatten über die niederländische Rolle während der deutschen Besatzung Unsere Gäste in dieser Folge: Die Historikerin Katja Happe leitet die Gedenkstätte Ladelund in Nordfriesland. Zu ihren Forschungsgebieten gehört die Judenverfolgung in den Niederlanden 1940-1945. Der niederländische Historiker Friso Wielenga hat mehr als zwanzig Jahre das Zentrum für Niederlande-Studien der Universität Münster geleitet. Forschung und Veröffentlichungen zu den deutsch-niederländischen Beziehungen. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Anh Tran Autorin: Sonja Ernst Regie und Produktion: Thomas Ibrahim Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App: Der Rest ist Geschichte über das Kriegsende in Polen - erster Teil der Serie Der Rest ist Geschichte über die Europäische Union Kalenderblatt über Anne Frank Weiterführende Links: Digitales niederländisches Archiv über Kollaboration während der deutschen Besatzung Deutschlandfunk-Reportagen über das Trauma der deutschen Besatzung in den Niederlanden Unser Podcast-Tipp: Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.
- Der 8. Mai (1/6) - Kriegsende in Polen - bittere Befreiung10.04., 13:0010.04.2025, 13:0000:49:07
80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs schauen wir in einer Serie auf unsere Nachbarn: Wie haben sie es geschafft, die Deutschen wieder zu ertragen – nach Hitler und Holocaust? Folge eins: Polen. Das erwartet Euch in dieser Folge: (02:45) Der Zweite Weltkrieg beginnt 1939 mit einer Lüge (08:18) Polen als Tatort des deutschen Völkermords an den europäischen Juden (12:40) Auschwitz – Symbol des Holocaust (16:28) Das Warschauer Ghetto (20:00) 1944: Warschauer Aufstand der polnischen Heimatarmee (22:03) Potsdamer Konferenz 1945 und die Westverschiebung Polens (25:33) Das Görlitzer Abkommen zwischen DDR und Polen von 1950 (31:56) 1965: Die polnischen Bischöfe schreiben ihren deutschen Amtsbrüdern (35:50) Bundeskanzler Willy Brandt und der Kniefall von Warschau 1970 (40:33) Zwei-plus-Vier-Vertrag 1990: Anerkennung der Westgrenze Polens Unsere Gäste in dieser Folge: Agnieszka Wierzcholska, geboren in Warschau, ist Historikerin. Sie forscht zur deutsch-polnischen Geschichte und den polnisch-jüdischen Beziehungen. Der Historiker Peter Oliver Loew ist Direktor am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt, Veröffentlichungen und Forschung zu den deutsch-polnischen Beziehungen. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Jörg Biesler Autorin: Katharina Peetz Regie und Produktion: Carina Schroeder Faktencheck: Florian Twente und Andreas Schöllig Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App: Kalenderblatt über die Konferenz von Jalta 1945 Der Rest ist Geschichte über die Europäische Union Weiterführende Links: Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung über die deutsch-polnischen Beziehungen Politisches Archiv des Auswärtigen Amtes über Willy Brandts Besuch in Polen 1970 und den Kniefall von Warschau Unser Podcast-Tipp: Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.
- Sudan - "Ein ignorierter Krieg"03.04., 13:0003.04.2025, 13:0000:44:48
Diktator Omar al-Baschir hat den Sudan 30 Jahre lang unterjocht. Als er 2019 gestürzt wurde, schienen Demokratie und Frieden in dem afrikanischen Land zum Greifen nah. Doch nun herrscht ein blutiger Bürgerkrieg. Er hat eine Vorgeschichte. Das erwartet Euch in dieser Folge: (03:52) Im Sudan kämpfen zwei Männer um die Macht (06:00) 1956 wird das Land unabhängig (13:17) 1989 putscht sich Diktator Omar al-Baschir an die Macht (18:20) 2011: Der Südsudan spaltet sich ab (19:00) Der Darfur-Konflikt (22:58) Revolution und Sturz des Diktators 2019 – doch das Regime bleibt (31:06) Massaker von Khartum 2019 (33:35) Die Übergangsregierung scheitert Unsere Gäste in dieser Folge: Anna Osius ist ARD-Korrespondentin in Kairo, der Sudan gehört zu ihrem Berichtsgebiet. Im Februar konnte sie in das Land reisen. Gerrit Kurtz ist Friedens- und Konfliktforscher bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Der Sudan gehört zu seinen Forschungsgebieten. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Jörg Biesler Autorin: Sonja Ernst Regie und Produktion: Carina Schroeder Faktencheck: Johanna Klenke, Lino Krukenberg, Laura Mattausch, Florian Twente Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über die Hamas Der Rest ist Geschichte über Syrien Der Rest ist Geschichte über die Huthi im Jemen Weiterführende Links: Deutschlandfunk-Artikel über den Krieg im Sudan Artikel von Gerrit Kurtz im Magazin "Internationale Politik" über den Sudan Unser Podcast-Tipp: Crashkurs: Wirtschaft trifft Geschichte, immer am letzten Freitag im Monat +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk-App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.
- Podcast-Tipp - "Der neue Westen" - Gespräche zur Weltlage29.03., 11:0029.03.2025, 11:0000:40:39
Gehören die USA jetzt nicht mehr zum Westen? Auf diese Frage antwortet der Historiker Volker Depkat in der ersten Folge von „Der neue Westen“. Ein neuer Podcast, den wir Euch heute außer der Reihe empfehlen. Dittrich, Monika
- Deutsche Zweiheit - Kam die Wiedervereinigung zu schnell?27.03., 13:0027.03.2025, 13:0000:45:40
Vermögen, Tennisplätze, AfD-Wähler: Vieles ist zwischen Ost- und Westdeutschland ungleich verteilt. Die Transformationswunden schmerzen auch noch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung. Und manche meinen: Die Einheit kam überstürzt. Das erwartet Euch in dieser Folge: (01:46) Mauerfall 1989 (03:58) 4. November 1989 – größte Demonstration in der DDR-Geschichte (07:30) Treuhand-Anstalt und Transformationswunden (11:50) Zwei-plus-Vier-Vertrag 1990 (27:50) Die Mehrheit der DDR-Bürger wollte eine schnelle Einheit (29:50) Kanzler der Einheit: Die Rolle von Helmut Kohl (37:50) Die Konstruktion ostdeutscher Identität Unsere Gäste in dieser Folge: Judith Enders ist Politikwissenschaftlerin. Sie arbeitet im Projekt Überlandschreiberinnen an der Universität Leipzig, forscht zu den Sichtweisen der „Dritten Generation Ostdeutschland“ und ist Vorsitzende des Vereins Perspektive hoch drei. Das Interview mit Judith Enders haben wir im November 2024 beim Funkhausfest in Köln aufgenommen. Manfred Görtemaker ist emeritierter Professor für die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam. Zahlreiche Veröffentlichungen zur deutschen Wiedervereinigung. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Jörg Biesler Regie und Produktion: Carina Schroeder Faktencheck: Florian Twente und Lino Krukenberg Recherche und Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App: Der Rest ist Geschichte über Reichsbürger Der Rest ist Geschichte über die Europäische Union Kalenderblatt über die größte Demonstration in der DDR-Geschichte Weiterführende Links: Der Verein "Dritte Generation Ost" vernetzt Wendekinder Themenseite "Deutsche Einheit" bei der Bundeszentrale für politische Bildung Unser Podcast-Tipp in dieser Woche: "Der Tag" vom Deutschlandfunk - Montag bis Freitag um 17 Uhr mit den wichtigsten Themen des Tages +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen aller Art schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.
- Die Kurden - Das größte Volk ohne eigenen Staat20.03., 13:0020.03.2025, 13:0000:44:50
Kurdistan gibt es nicht. Zumindest nicht als Staat. Doch Millionen Kurden im Nahen Osten sehnen sich danach. Ihr historisches Siedlungsgebiet liegt in Syrien, der Türkei, im Irak und Iran. Dort ist die kurdische Geschichte von Verfolgung geprägt. Das erwartet Euch in dieser Folge: (02:00) Eine kurdische Kindheit in Syrien (06:33) Das historische Siedlungsgebiet der Kurden (08:46) „Kurdistan“ als politischer Begriff (12:30) Saladin: Kurdischer Herrscher im 12. Jahrhundert (14:30) Die Kurden nach dem Untergang des Osmanischen Reichs (17:27) Atatürk gründet 1923 die Türkische Republik – unterstützt von Kurden (20:44) Das rassistische Motiv der „Bergtürken“ (22:10) Aufstände und Massaker unter Atatürk (24:35) Gründung der kurdischen Arbeiterpartei PKK 1978 (29:00) 1946: Gründung der Republik Mahabad (32:30) Gewalt gegen Kurden im Irak unter Saddam Hussein (41:20) Neue Situation nach dem Sturz von Baschar al-Assad in Syrien Unsere Gäste in dieser Folge: Kamal Sido ist Historiker und Referent bei der „Gesellschaft für bedrohte Völker“. Er ist Kurde und stammt aus dem syrischen Afrin. Lale Yalçın-Heckmann ist Ethnologin und arbeitet am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle. Sie forscht unter anderem zur kurdischen Geschichte. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Anh Tran Autor: Christian Röther Regie und Produktion: Thomas Ibrahim Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App: Der Rest ist Geschichte über Syrien Der Rest ist Geschichte über Kalifate Der Rest ist Geschichte über Palästina Weiterführende Links: DLF-Hintergrund über die Türkei unter Präsident Erdogan DLF-Hintergrund über das Ende des Osmanischen Reichs Unser Podcast-Tipp in dieser Woche: Die Schule brennt – der Bildungspodcast mit Bob Blume +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen aller Art schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.
- Der Balkan - Von fremden Mächten jahrhundertelang umkämpft13.03., 13:0013.03.2025, 13:0000:53:57
Autoritäre Machthaber, nationalistische Abspaltungen und Dauerproteste: Der Balkan ist eine Region mit vielen Krisen und einer blutigen Geschichte. Weltmächte und Diktatoren haben hier um Vorherrschaft gerungen. Das hat Spuren hinterlassen. Das erwartet Euch in dieser Folge: (03:10) Was ist der Balkan und welche Länder gehören dazu? (07:45) 1990er Jahre: Zerfall und Zeitenwende (10:08) Das Ringen von Großmächten um die Region im 19. und 20. Jahrhundert (17:27) Die jugoslawische Idee (22:04) Der „Berliner Kongress“ 1878 (26:00) Die Balkankriege 1912/1913 (28:34) Attentat auf Franz Ferdinand in Sarajewo – Auslöser des Ersten Weltkriegs (35:35) Nach dem Zweiten Weltkrieg: Tito begründet das kommunistische Jugoslawien (43:44) Jugoslawienkriege, Massaker von Srebrenica und Dayton-Abkommen (46:38) Geschichtsrevisionismus und Konflikte im heutigen Serbien Unsere Gäste in dieser Folge: Florian Bieber ist Politikwissenschaftler und Historiker; er leitet das Zentrum für Südosteuropastudien an der Universität Graz in Österreich. 2023 erschien von ihm: „Pulverfass Balkan. Wie Diktatoren Einfluss in Europa nehmen“ (Ch. Links Verlag). Marie-Janine Calic ist Professorin für die Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Universität München. Autorin von: „Tito. Der ewige Partisan (Verlag C. H. Beck 2020) Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Jörg Biesler Autorin: Sonja Ernst Regie und Produktion: Robert Hauspurg Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App: Der Rest ist Geschichte über die baltischen Staaten Der Rest ist Geschichte über die Europäische Union Kalenderblatt über die Intervention der NATO im Kosovo-Krieg 1999 Weiterführende Links: Deutschlandfunk-Beitrag über neue Kriegsgefahren in Bosnien und Herzegowina DLF-Kalenderblatt-Beitrag über das UN-Kriegsverbrechertribunal und die Jugoslawienkriege Hintergrund-Bericht der Bundeszentrale für politische Bildung über Europa und den Balkan Unser Podcast-Tipp in dieser Woche: 1001 Nacht: Schahrasad erzählt um ihr Leben, als Hörspiel-Podcast +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen aller Art schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.
- Noch nie unabhängig - Wem gehört Grönland?06.03., 13:0006.03.2025, 13:0000:46:43
Donald Trump ist nicht der Erste, der Grönland besitzen will: Die Insel ist strategisch wichtig und reich an Rohstoffen. Schon die Wikinger rangen hier um Einfluss, später wurde kolonisiert und missioniert. Die Rolle Dänemarks als Mutterland ist bis heute umstritten. Das erwartet Euch in dieser Folge: (03:55) Der Wikinger "Erik der Rote" gibt der Insel den Namen "Grönland" (06:25) 15. Jahrhundert: Die Wikinger in Grönland sterben aus (07:44) Konflikte mit den Inuit (11:03) 1721: Der norwegische Missionar Hans Egede reist nach Grönland (16:35) Im 19. Jahrhundert wird Grönland dänische Kolonie (18:55) Norwegen und Dänemark streiten über Grönland (22:20) Zweiter Weltkrieg: Die USA übernehmen die Versorgung (29:24) 1953: Grönland ist nicht mehr Kolonie, sondern dänische Provinz (32:50) Familientrennung und Zwangsverhütung unter dänischer Kontrolle (39:20) Der Weg zu Selbstverwaltung und Autonomie Unsere Gäste in dieser Folge: Martin Krieger ist Professor für Nordeuropäische Geschichte an der Universität Kiel, die Geschichte Grönlands gehört zu seinen Forschungsgebieten. Er war erstmals 1989 als Student in Grönland. Die in Dänemark geborene Theologin Annie Lander Laszig ist eine Grönlandkennerin: Seit 1973 bereist sie die Insel, begleitet Touristengruppen dorthin und hält Vorträge über die größte Insel der Welt und ihre Geschichte. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Jörg Biesler Autor: Christian Röther Regie und Produktion: Robert Hauspurg Redaktion: Monika Dittrich Mitarbeit: Lucca Pizzato Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über Donald Trumps Amerika und den Stresstest für die US-Demokratie Kalenderblatt über die Verfassung Dänemarks Kalenderblatt über die Entdeckung eines uralten Meeresbodens in Grönland Weiterführende Links: Deutschlandfunk-Hintergrund über die "Arktis als Beute der Großmächte" Deutschlandfunk-Hintergrund über Klimawandel in der Arktis Unser Podcast-Tipp in dieser Woche: Das war der Bauernkrieg - Vierteiliger Podcast in der ARD-Audiothek +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen aller Art schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.
- Podcast-Tipp - "KI verstehen": Künstliche Intelligenz aus China27.02., 13:0027.02.2025, 13:0000:31:56
Euer Geschichtspodcast „Der Rest ist Geschichte“ macht diese Woche Pause! Aber wir empfehlen euch den Podcast „KI verstehen“ über Künstliche Intelligenz im Alltag. In dieser Folge geht es um Deepseek und andere KI-Entwicklungen aus China. Wessel, Felix; Krauter, Ralf
- Koalitionen - Lob des Kompromisses20.02., 13:0020.02.2025, 13:0000:44:11
Im Wahlkampf stehen sich die Parteien erbittert gegenüber, nach der Wahl müssen manche von ihnen dann doch zusammenarbeiten: Koalitionsregierungen sind in der Bundesrepublik der Normalfall – und in der Geschichte waren sie oft auch ein Glücksfall. Das erwartet Euch in dieser Folge: (02:03) 1982: Die sozialliberale Koalition scheitert, Helmut Kohl wird Bundeskanzler (04:30) Die kleine FDP als Königsmacherin (07:00) Der Ursprung politischer Koalitionen (08:44) Die „Weimarer Koalition“ (13:30) Scheitern der Koalitionen in der Weimarer Republik (18:40) Neuanfang in der Bundesrepublik: Adenauer schmiedet eine Koalition (22:10) Lehre aus Weimar: Einführung der Fünf-Prozent-Klausel 1953 (26:11) Die große Koalition 1966 und eine winzige parlamentarische Opposition (29:11) DDR: Weder Koalitionen noch Machtwechsel (32:00) Neue Themen bringen neue Parteien hervor (37:25) Bündnisse mit mehr als zwei Parteien werden häufiger (40:00) Starke Ränder rechts und links erschweren die Koalitionsbildung Unsere Gäste in dieser Folge: Sabine Kropp, Professorin für Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Forschung und Veröffentlichungen u.a. zum politischen System der Bundesrepublik. Michael Koß, Professor für das Politische System der Bundesrepublik und der EU an der Leuphana Universität Lüneburg. Forschung u.a. zu Volksparteien und zum Regierungssystem der Bundesrepublik. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Anh Tran Autorin: Anja Reinhardt Regie und Produktion: Carina Schroeder Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über Wahlkämpfe Der Rest ist Geschichte über Parteiverbote Der Rest ist Geschichte über den Untergang von Demokratien Weiterführende Links: Deutschlandfunk-Beitrag über die Vor- und Nachteile von Wahlumfragen Deutschlandfunk-Beitrag über Wahlentscheidungen Unser Podcast-Tipp in dieser Woche: Der Hintergrund im Deutschlandfunk - Analyse und Einordnung jeden Tag +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen aller Art schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.
- Wahlkampf - Stimmen fangen im Plakatewald13.02., 13:0013.02.2025, 13:0000:45:02
Wahlkampf gilt als Hochamt der Demokratie. In kurzer Zeit und krassem Wettbewerb müssen Politiker ihre Absichten erklären. Die Mittel haben sich im Lauf der Geschichte verändert, doch das Ziel ist gleich geblieben: Menschen zur Wahl animieren. Das erwartet Euch in dieser Folge: (01:06) Wirkung von Wahlplakaten (05:16) Wahlkampf in der Weimarer Republik (07:55) Neue Zielgruppe ab 1919: Frauen als Wählerinnen (13:24) 1949: Neuanfang und Wahlen in der jungen Bundesrepublik (22:30) Konrad Adenauer: Der erste Persönlichkeitswahlkampf 1957 (25:00) US-Wahlkämpfe als Vorbild (27:37) Das erste TV-Duell: Richard Nixon gegen John F. Kennedy 1960 (31:22) Scheinwahlen und Pseudowahlkampf in der DDR (32:55) Die ersten gesamtdeutschen Wahlen 1990 (37:10) Online-Wahlkampf von Barack Obama 2008 (39:38) Negative Campaigning und Social Media (41:30) Auflösung traditioneller Wählermilieus Unsere Expertinnen in dieser Folge: Julia Reuschenbach ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin. Sie lehrt und forscht an der Freien Universität Berlin unter anderem zu Parteien und Wahlen. Andrea Römmele ist Professorin für Politik- und Kommunikationswissenschaften an der Hertie School of Governance in Berlin, zahlreiche Veröffentlichungen zu Wahlkämpfen und Wahlkampf-Strategien in der Bundesrepublik und den USA. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Jörg Biesler Autorin: Josephine Kuban Regie und Produktion: Thomas Ibrahim Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über TV-Duelle Der Rest ist Geschichte über Propaganda Der Rest ist Geschichte über das Wahlrecht Weiterführende Links: Deutschlandfunk-Hintergrund über Wahlkampf analog und digital Deutschlandfunk-Artikel über TV-Duelle und ihre Geschichte Unser Podcast-Tipp in dieser Woche: "Der Tag" vom Deutschlandfunk - Montag bis Freitag um 17 Uhr mit den wichtigsten Themen des Tages +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen aller Art schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.
- NSDAP, KPD, AfD? - Warum Parteiverbote in Deutschland schwierig sind06.02., 13:0006.02.2025, 13:0000:44:19
Sollte die AfD verboten werden? Eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten ist dafür. Entscheiden kann darüber nur das Bundesverfassungsgericht - und die Hürden sind hoch. In der Geschichte der Bundesrepublik wurden erst zwei Parteien verboten. Das erwartet Euch in dieser Folge: (02:15) Das erste Verbotsverfahren gegen die NPD wird 2003 eingestellt (08:44) 2017 scheitert auch der zweite Versuch, die NPD zu verbieten (13:09) Voraussetzungen für ein Parteiverbot in der Bundesrepublik (20:53) Hitlerputsch 1923 und das erste Verbot der NSDAP (24:34) Wie in der Weimarer Republik Parteien verboten wurden (27:58) Die Alliierten verbieten und zerschlagen 1945 die NSDAP (30:29) Die Sozialistische Reichspartei SRP wird 1952 verboten (33:13) 1956: Verbot der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) (35:23) Zwangsvereinigung von SPD und KPD in der DDR – Entstehung der SED (36:15) Sozialistengesetze und Verbot der SPD im Kaiserreich Unsere Experten in dieser Folge: Till Patrik Holterhus ist Professor für Staats- und Verwaltungsrecht an der Leuphana Universität Lüneburg, Forschung u.a. zu Parteiverboten. Dominik Rigoll ist Historiker am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Er forscht u.a. zu rechten Parteien, Nationalismus und Parteiverboten. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Anh Tran Autor: Christian Röther Regie und Produktion: Carina Schroeder Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über den Untergang von Demokratien Der Rest ist Geschichte über das Bundesverfassungsgericht Der Rest ist Geschichte über Rechtsextremismus Weiterführende Links: Deutschlandfunk-Artikel über Gründe für und gegen ein AfD-Verbotsverfahren Deutschlandfunk - Essay und Diskurs über ein mögliches AfD-Verbot Unser Podcast-Tipp in dieser Woche: Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen aller Art schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.
- Adel in der NS-Zeit - Sie liebten Blut und Boden30.01., 13:0030.01.2025, 13:0000:47:26
1919 wurde der Adelsstand in Deutschland abgeschafft. Trotzdem blieben Adelige politisch einflussreich: Viele bekämpften die Demokratie und verhalfen Hitler zur Macht. Über die Rolle des Adels im Nationalsozialismus wird bis heute gestritten. Das erwartet Euch in dieser Folge: (00:02) Abdankung des deutschen Kaisers Wilhelm II. (01:55) Der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann ruft 1918 die Republik aus (06:58) Glimpfliches Schicksal des deutschen Adels nach der Revolution (09:23) Artikel 109 der Weimarer Verfassung schafft den Adelsstand ab (12:37) Der Adel als universalgeschichtliches Phänomen (17:30) Zerstörung der Weimarer Demokratie – mithilfe des Adels (20:53) Der „Tag von Potsdam“ am 21. März 1933 (27:55) Blut und Boden-Ideologie (33:50) Widerstand gegen das NS-Regime im Adel (35:20) „Getrennte Zertrümmerung“ des Adels in DDR und Bundesrepublik (37:07) Debatten über Entschädigung und Rückerstattungen Unsere Experten in dieser Folge: Eckart Conze ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Marburg. Die Geschichte des Adels und der Eliten ist eines seiner Forschungsthemen. Stephan Malinowski lehrt und forscht als Historiker an der Universität von Edinburgh in Schottland. Sein Fachgebiet ist der deutsche Adel im Nationalsozialismus. 2021 erschien von ihm: „Die Hohenzollern und die Nazis. Geschichte einer Kollaboration“ (Propyläen). Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Jörg Biesler Autorin: Magdalena Pulz Regie und Produktion: Robert Hauspurg Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über Reichsbürger Der Rest ist Geschichte über Revolution und Eigentum Der Rest ist Geschichte über sterbende Demokratien Weiterführende Links: Deutschlandfunk-Kalenderblatt über die Abschaffung der Adelsprivilegien Deutschlandfunk-Hintergrund über die Hohenzollern und die Entschädigungsdebatte (von 2020) Unser Podcast-Tipp in dieser Woche: Who killed Tupper - Aufstieg und Fall einer Dose +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen aller Art schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.
- Baltische Staaten - Mit feindseligen Nachbarn kennen sie sich hier aus23.01., 13:0023.01.2025, 13:0000:44:00
Sollte Russland NATO-Territorium angreifen, dann am ehesten im Baltikum: Das ist die Sorge vieler Menschen in Estland, Lettland und Litauen. Ihre Angst vor russischer Aggression sitzt tief, auch weil sie lange um ihre Unabhängigkeit kämpfen mussten. Das erwartet Euch in dieser Folge: (02:00) Zähes Ringen bis zur Unabhängigkeit 1991 (07:53) Eine „Singende Revolution“ (11:05) Drei unterschiedliche Länder mit gemeinsamen Interessen (18:27) Historisch umkämpfte Lage an der Ostsee (22:07) Die Union Polen-Litauen im 17. Jahrhundert (25:24) 1918 werden Estland, Lettland und Litauen unabhängig (25:55) Hitler-Stalin-Pakt: Das Baltikum als Verfügungsmasse von Diktatoren (28:22) Terror, Massaker und Deportationen während des Zweiten Weltkriegs (33:50) „Zweite sowjetische Okkupation“ ab 1944 (37:41) 2004: EU- und NATO-Beitritt der baltischen Staaten Unsere Experten in dieser Folge: Katja Makhotina ist Historikerin. Derzeit vertritt sie die Professur für Osteuropäische Geschichte an der Universität Bonn. 2017 erschien von ihr "Erinnerungen an den Krieg – Krieg der Erinnerungen. Litauen und der Zweite Weltkrieg" (Vandenhoeck & Ruprecht). Der Historiker Karsten Brüggemann ist Professor für Estnische und Allgemeine Geschichte an der Universität Tallinn in Estland. Zahlreiche Veröffentlichungen und Forschung zur Geschichte der baltischen Staaten und zum Verhältnis zu Russland. Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Anh Tran Autorin: Katharina Peetz Regie und Produktion: Tim Baumann Redaktion: Monika Dittrich Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Der Rest ist Geschichte über die Ukraine Der Rest ist Geschichte über die Geschichtspolitik in Russland Der Rest ist Geschichte über die Gründung der NATO Weiterführende Links: "Die Sorge vor weiterer Eskalation ist groß" - Deutschlandfunk-Artikel über Litauen "Unruhige Zeiten an der russischen Grenze" - Deutschlandfunk-Artikel über Estland Unser Podcast-Tipp in dieser Woche: "Der Tag" vom Deutschlandfunk - Montag bis Freitag um 17 Uhr mit den wichtigsten Themen des Tages +++++ Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen aller Art schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.