Der Bach-Kanal mit Maul & Schrammek

Mitteldeutscher Rundfunk
331
16.10.2026
Beschreibung
Im Bach-Kanal widmen sich Michael Maul und Bernhard Schrammek dem gesamten Werk ihres Idols, unterhaltsam und auf dem neuesten Forschungsstand – wie gewohnt informativ, locker und erkenntnisreich!

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Episoden
  1. Folge 172: Diese Kantate steht am Beginn des neuen Kantatenjahrgangs 1726 – und Bach nutzt die Gelegenheit, einen seiner längsten und differenziertesten Eingangschöre zu präsentieren

  2. Folge 171: Zum Dreifaltigkeitsfest dürfen die Trompeten nochmal ordentlich spielen, Bach hat 1727 eine feierliche Choralkantate komponiert, deren Text zu diesem Sonntag kaum passender sein könnte.

  3. Folge 170: Bachs beste Pfingstkantate? Unnachahmlich stellt Bach im fulminanten Eingangschor dieser Pfingstkantate das Lodern der Feuerzungen und damit das Ausbreiten des Heiligen Geistes da.

  4. Folge 169: Warum setzt Bach am Pfingstmontag ein riesenhaft besetztes Orchesterstück vor eine kurze, schlichte Kantate? Michael Maul hat eine These, wonach diese Kantate eine auskomponierte Protestnote sein könnte.

  5. Folge 168: Diese Pfingstkantate aus Bachs Weimarer Zeit hält neben jubelndem Trompetenschall auch ein Duett zwischen dem Heiligen Geist und der Seele bereit. Da will man ja gar nicht stören…

  6. Folge 167: Im prächtigen Eingangschor dieser Kantate zündet Bach eine Himmelfahrts-Rakete. Danach muss er sich freilich mit eher mittelmäßiger Dichtung beschäftigen, die ihre sächsische Herkunft nicht verleugnen kann.

  7. Folge 166: Zu Himmelfahrt 1725 vertont Bach ein Libretto der stadtbekannten Dichterin Christiane Mariane von Ziegler. Aber Moment mal: Hat er da etwa einen nicht ganz unwichtigen Vers eigenmächtig hinzugefügt?

  8. Folge 165: Wenn in Leipzig ein Promi-Paar geheiratet hat, herrschte Hochstimmung bei Thomaskantor und Stadtpfeifern, denn alle konnten ordentlich dazuverdienen. Bach hat den passenden Soundtrack dazu komponiert.

  9. Folge 164: Im wunderschönen Monat Mai gibt es mal eine der Trauungskantaten von Bach. Maul & Schrammek decken transparent Bachs finanzielle Einnahmen auf und bewundern den modernen Stil in dieser späten Bach-Kantate.

  10. Folge 163: An Jubilate hat sich Bach wieder selbst übertroffen - eine ausdrucksvolle Kantate mit virtuosen Orgelsoli. Wollte der Chef damit den vielen zur Ostermesse in Leipzig weilenden Gästen zeigen, was er draufhat?

  11. Folge 162: Zum "Hirtensonntag" gibt es wieder eine Hirtenkantate von Bach – diesmal vertont er komplett einen fünfstrophigen Choral. Das zieht etliche Schwierigkeiten nach sich, die er natürlich mit Bravour meistert.

  12. Folge 161: Diese Trauungskantate hat Bach ganz am Anfang seiner Laufbahn komponiert und präsentiert darin auch seine vermutlich erste Da-capo-Arie. Hat Bach das Stück für seine eigene Hochzeit geschrieben?

  13. Folge 160: Zum Ostermontag gibt es keine Kantate, sondern ein Pasticcio, an dem mindestens drei Komponisten beteiligt waren. Maul & Schrammek mutmaßen über die Rolle, die J. S. Bach in diesem Stück spielt.

  14. Folge 159: Was haben Schafe auf den Feldern bei Weißenfels mit Maria Magdalena und dem auferstandenen Christus zu tun? Die Entstehungsgeschichte von Bachs phänomenalem Osteroratorium gibt eine Erklärung dafür.

  15. Folge 158: 100 andere Kantaten würde er für eine einzige vom Range des Actus Tragicus hergeben – so begeistert hat sich Albert Schweitzer über diese Kantate geäußert. Maul & Schrammek sind mit dem Schwärmen nicht allein!

  16. Folge 157: Den Einzug Jesu in Jerusalem zeichnet Telemann als einen schweren, schmerzhaften Weg und schafft zum Palmsonntag wiederum eine höchst differenzierte Kantate mit vielen Farben und Schattierungen.

  17. Folge 156: Diese Kantate ist geradezu überbordernd gefüllt mit Elementen der französischen Musik – inklusive eines opernhaften Finales. Und Telemann illustriert den "Drachen" mit der Besetzung von gleich drei Fagotten.

  18. Folge 155: Drei Choräle zitiert Telemann in der Kantate zum Sonntag und schließt das Werk mit einem ausgewachsenen Chor über das Wort "Schmecket und sehet" – passend zum Sonntagsevanglium über die Speisung der 5.000.

  19. Folge 154: Mit Erdmann Neumeister ist einer der prominentesten Kantatendichter für die Texte des "Französischen Jahrgangs" verantwortlich. Nicht nur Telemann und Bach haben sich von diesen Libretti inspirieren lassen.

  20. Folge 153: Weshalb der "Französische Jahrgang" zu seinem Namen kommt, ist im Eingangschor dieser Kantate ganz deutlich erkennbar – die Musik könnte auch eine französische "Grand Motet" sein.