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Dekozeit - Dein Tauch-Podcast

Jan Kirchhof & Martin Splitt

Leisure

65 Episoden · neueste 01.10.

Episoden

65
  1. Folge 4 - Wartung und Pflege der Tauchausrüstung
    01.09., 09:0800:28:46

    Tauchausrüstung ist teuer. Deshalb: Investiert ein wenig Zeit in die Pflege eurer Ausrüstung und diese macht euch lange Freude. Das nimmt nach dem Tauchgang wenig Zeit in Anspruch und auch regelmäßige Reinigung kann Spaß machen: Einfach die Buddies zum Grillen einladen und den Rest nebenbei erledigen… Alternativ ist jeder von uns ab und an mit verstopften Ohren & Nase außer Gefecht und kann sich so zumindest im Trockenen mit dem Hobby beschäftigen! Macht euch Gedanken, welche Faktoren eure Ausrüstung schädigen. Vermeidet diese Faktoren so weit wie möglich. Ansonsten sollte belastete Ausrüstung auch besser gepflegt und gewartet werden. Was schadet eigentlich der Ausrüstung? Wichtig für die Entscheidung über die notwendige Ausrüstungspflege ist die Belastung der Ausrüstung. Diese ist naturgemäß völlig unterschiedlich. Bei häufiger Nutzung der Ausrüstung ist die Belastung höher als bei überwiegender Lagerung im Schrank. Gewisse Faktoren wie die Hitze im Sommer kann man nur eingeschränkt beeinflussen oder minimieren. Hier kann man das Auto in den Schatten stellen oder die Ausrüstung entfernen. Lösungsmittel oder Dämpfe sind unbedingt zu vermeiden, weshalb die Ausrüstung niemals in der Nähe von Lösungsmitteln oder Ähnlichem gelagert werden sollte. Das gleiche gilt für mechanische Belastungen wie Schläge oder Druck. Häufig sind Belastungen vom Wasser abhängig: Salzwasser sorgt für Salzrückstände in der Ausrüstung und Chlor kann mit Metallteilen reagieren. Auch die Wasserqualitäten sind unterschiedlich: In manchem Wasser sind viele Schmutzpartikel, anderes Wasser ist fast klar. Biomasse wie Algen und Bakterien gibt es trotzdem fast überall. Macht euch Gedanken, wie sehr eure Ausrüstung belastet ist. Grundregel: Je höher die Belastung beim Tauchgang ist, desto mehr Mühe sollte man nach dem Tauchen auch in die regelmäßige Reinigung investieren. Das Spülen nach jedem Tauchgang nimmt nicht viel Zeit in Anspruch… Tipp: Mit einem Weithalscontainer kann man die Regler etc. schon am Tauchplatz spülen und muss zuhause nur noch zum Trocknen aufhängen. Eine kleine 12V-Dusche kann dabei helfen, den Trockentauchanzug schon vor Ort zu reinigen. Es macht außerdem auch Sinn, die Ausrüstung bei mäßiger oder großer Belastung zwischen den Wartungen zu desinfizieren. Das gleiche gilt auch, wenn die Ausrüstung verliehen wird und sollte deshalb im Divecenter zum Standard gehören. Die Häufigkeit hängt zusammen mit der Belastung der Ausrüstung. Wichtig ist, dass das Desinfektionsmittel mit der Ausrüstung kompatibel ist. Im Zweifelsfall auf die Herstellerempfehlung achten. Achtet auch auf die Verdünnungs-, Einwirkungs- und Entsorgungshinweise, welche dem Desinfektionsmittel beiliegen. Während der Einwirkzeit die Teile ein wenig bewegen, um eine gleichmäßige Wirkung der Desinfektion zu erzielen. Neben den Atemreglern kann das Desinfektionsmittel auch helfen, nach dem verschwitzten Tauchurlaub die Geruchsbelastung durch den Neopren und die Neoprenschuhe zu verringern. Da manche Desinfektionsmittel abfärben: Immer an einer kleinen, unauffälligen Stelle ausprobieren - so ist im Zweifel nur das Innenteil verfärbt. Viele Wartungsaufgaben an der Ausrüstung kann man selbst erledigen. Ein Equipment Kurs kann dabei helfen, die Ausrüstung besser kennenzulernen. Bei einigen Teilen sollte man vorsichtig sein: Computer sind empfindlich und brauchen spezielles Werkzeug! Teile unter Hochdruck sind gefährlich und sollten nur mit Sachverstand angefasst werden! Gewisse Ausrüstungsteile benötigen auch regelmäßigen Service durch zertifiziertes Personal: Dazu gehören neben den Reglern auch die Flasche, die alle 2,5 Jahre zum Check muss. Abwechselnd wird hier eine Sichtprüfung durchgeführt oder ein hydrostatischer Drucktest durchgeführt.

  2. Folge 3 - Warum gehen wir eigentlich tauchen?
    03.08., 08:2500:24:02

    Wir stellen uns häufig die Frage: “Warum machen wir das eigentlich?” Insbesondere, wenn es im Sommer wieder 40°C im Schatten sind, man sowieso verschwitzt ist und sich gerade durch das Neck Seal des Trocki durchpresst und schon sich schon jetzt fühlt wie ein Brathähnchen im Bratschlauch. Die Antwort findet sich in der Folge... aber darüber hinaus haben wir ein paar Beobachtungen an den vielen Tauchplätzen gemacht. Vielen von euch wird es auch schon aufgefallen sein: Wie überall im Leben gibt es auch im Tauchsport verschiedene Charaktere, welche oftmals mit bestimmten Karikaturen übereinstimmen. Ist das reiner Zufall, oder steckt da mehr dahinter? Und hat das auch einen praktischen Nutzen für mich und meine Tauchgangsplanung? Erläutert diese Frage gemeinsam mit uns und lasst uns ein wenig an der Oberfläche der Psychologie kratzen… Die Phänotypen von Tauchern ähneln sich auch in den meisten Gruppen und bei den meisten Events. Manche Taucher haben eher Freude an der Gesellschaft, manche erzählen gerne Ihre Geschichten und manche wollen sich oder anderen gefühlt etwas beweisen. Meistens findet man in der Gruppe auch mindestens eine Person, die eher zurückhaltend und vorsichtig ist. Und auch der Ausrüstungsnerd ist vermutlich jedem Divemaster bekannt, der am liebsten jeden Shop leerkaufen würde. Manche haben auch Ihre Spezialität an Rand gefunden und basteln lieber an der Ausrüstung oder befassen sich mit dem Mischen von Gasen. Diese Karikaturen finden sich interessanterweise auch in anderen Berufs- und Interessenfeldern. Für die Entstehung dieser verschiedenen Merkmale ist interessanterweise die Eigenmotivation der Menschen ausschlaggebend und welches Bedürfnis deren Handeln zugrunde liegt. Ein Model, mit dem man diese verschiedenen Typen von Bedürfnissen beschreiben kann sind die Motivationstypen nach Correll, welcher die Motivation von Menschen in fünf Klassen unterteilt hat. Wichtig hierbei ist, dass es sich um ein Modell handelt. Dieses will, wie jedes andere Modell auch, komplexe Sachverhalte auf ein so simples Verhältnis herunterbrechen, dass dieses gut zu verstehen und anzuwenden ist. Den Hosts ist auch bewusst, dass man dieses Modell durchaus kritisch hinterfragen kann. Deshalb hinterlasst uns gerne auf Facebook, Youtube und Instagram Kommentare und Anregungen. Die Motivationstypen sind nicht als Wertung zu verstehen und jede Motivation hat Ihre Berechtigung… Woraus bestehen nun die 5 Motivationstypen? Der Motivationstyp 1 möchte das Zentrum der Gruppe sein, genießt die Aufmerksamkeit und will am liebsten “aus der Gruppe herausstechen”. Dafür benötigt er natürlich eine Menschengruppe, mit der er sich umgeben kann. Motivationstyp 2 strebt nach Sicherheit und möchte am liebsten ein stabiles Umfeld haben. Motivationstyp 3 ist gerne Bestandteil der Gruppe, fühlt sich in Gesellschaft wohl und möchte aber NICHT aus der Grupper herausgestellt sein. Motivationstyp 4 sucht nach stabile Prinzipien und klaren Entscheidungsgrundlagen sowie Regeln. Er strebt nach fairen und ausgewogenen Lösungen. Motivationstyp 5 strebt nach logischen Entscheidungen, die auf Wissen basiert sind und Sinn ergeben. Natürlich sind die meisten Menschen nicht einwandfrei einem einzelnen Motivationstyp zuzuordnen, sondern setzen sich aus verschiedenen Motivationen zusammen. Eine saubere Trennung ist oft nicht möglich. Es ist außerdem schwer, sich selber einzuschätzen. Deshalb macht es Sinn, sich mit Gleichgesinnten abzustimmen und über das Thema zu diskutieren. Wie sind eure Erfahrungen mit verschiedenen Gruppenmitgliedern und der Zusammenstellung einer Tauchgruppe? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

  3. Folge 2 - Tauchausbildung wie, wo, was?
    11.07., 19:5500:27:12

    In dieser Folge des Podcasts fassen wir für die zukünftigen Taucher verschiedene Aspekte der Taucherausbildung zusammen. Alles dreht sich um die Frage: Wie finde ich die richtige Ausbildungsform für mich? Wir erklären häufige Fallstricke und geben euch den einen oder anderen Tipp, wie es dann auch mit den geplanten Zielen funktioniert. Tauchlehrer sind so individuell wie du als Kursteilnehmer. Deshalb harmoniert es nicht zwingend auch mit jedem Lehrer. Auch die Umgebung ist für einen guten Kurs ausschlaggebend. Überlege dir gut, in welchem Lernumfeld du lernen magst. Du solltest eine Tauchschule finden, in welcher der Kurs eine angemessene Größe hat und du dich so wohl fühlst, dass du dich auch traust, Fragen zu stellen. Ein guter Lehrer sollte bei Bedarf auch Auskünfte über das Handbuch hinaus geben können und nicht auf pauschale Aussagen bestehen. Dadurch schafft er es, auch sehr motivierte und interessierte Teilnehmer weiterhin zu motivieren. Es gibt bei allen Verbänden maximale Gruppengrößen je Instruktor, welche je nach Bedingungen angepasst werden müssen. So kann ein einzelner Lehrer unter schlechter Sicht evtl. auch nur zwei Schüler betreuen… Berücksichtigt dein Tauchzentrum das auch? Wie erkenne ich ein gutes Schulungszentrum? Die Schulungsräumlichkeiten sollten die Möglichkeit geben, in Ruhe zu lernen und am Kurs teilzunehmen. Man sollte sich willkommen fühlen und das Equipment sollte aufgeräumt und ordentlich sein. Das Personal sollte auf euch eingehen und Bedenken ernst nehmen. Im Idealfall solltest du deinen Instruktor kennen lernen, bevor der Kurs los geht. Zuhause oder im Urlaub anfangen? Das Risiko eines Kurses im Urlaub ist, dass man vorher nicht zwingend sicher ist, ob es einem gefällt. Im Zweifelsfall muss ein Plan B vor Ort her. Das Tauchcenter kann man auch schon vorher anhand der Reviews der großen Suchmaschinen beurteilen. Wichtig: Die Kommentare lesen und nicht nur auf die Sterne schauen. Häufige Beschwerden über ruppiges Personal oder schlechtes Equipment sind ein Warnzeichen. Macht euch Gedanken, warum ihr mit dem Tauchen anfangen wollt und wählt eure Schule anhand dieser Bedingungen aus. Eine Schule zuhause bereitet auch evtl. besser auf das Kaltwassertauchen vor, als ein Divecenter in Ägypten. Außerdem könnt ihr dann während dem Kurs entscheiden, ob eure Erwartungen an den Sport erfüllt werden. Es gibt verschiedene Verbände im Tauchsport. Die Grundlagen sind in ISO-Standards genormt. Gerade die Inhalte der Basiskurse sind sehr ähnlich. In der weiterführenden Ausbildung gibt es aber Unterschiede. Deshalb kann man die Standards durchlesen und sich bewusst entscheiden. Die Kurse werden aber gegenseitig an den Tauchcentern anerkannt, weshalb man sich am Anfang nicht festlegen muss und auch später noch wechseln kann. Bei der Ausbildung kann man eine Dreiermatrix ausmachen: Man kann nur zwei Optionen aus der Auswahl schnell - gut - oder günstig für sich wählen. Also kann man entweder Zeit oder Geld in seine Ausbildung investieren. Schnelle und günstige Ausbildungen haben ein hohes Risiko, bei der Qualität Abstriche zu machen. Was sind eure besten Tipps für neue Taucher, die ein Ausbildungscenter suchen? Und welche Erfahrungen habt ihr selber gemacht? Schreibt uns dazu gerne auf Facebook, Instagram und in den Youtube-Kommentaren! Auf euer Feedback freuen wir uns.

  4. Folge 1 - Die erste eigene Ausrüstung
    01.06., 13:5600:27:34

    Disclaimer: Die in diesem Podcast getätigten Aussagen spiegeln lediglich die Meinungen der Produzenten wieder. Obwohl wir die Aussagen im Podcast reflektiert und nach Möglichkeit auf der Basis wissenschaftlicher und technischer Standards treffen, bleibt die verantwortungsbewusste Nutzung dieser Informationen dem Hörer überlassen! Taucht nicht über eure eigenen Grenzen und der eurer Buddies! Haltet euch an eure Zertifizierung und besucht praktische Trainings und Kurse, um eure taucherischen Fähigkeiten zu verbessern. Jeder von uns war am Anfang in der Situation: Mit dem Tauchen angefangen - jetzt muss eine Ausrüstung her. Doch die Auswahl an verschiedenen Optionen und Herstellern kann schnell überfordern. Welche Tipps kann man jemandem für den Kauf des ersten Equipment geben? Wir haben für euch einige wertvolle Tipps zusammengestellt…

  5. Folge 0 - Wer sind wir eigentlich und was machen wir hier?
    01.06., 13:3300:13:18

    Disclaimer: Die in diesem Podcast getätigten Aussagen spiegeln lediglich die Meinungen der Produzenten wieder. Obwohl wir die Aussagen im Podcast reflektiert und nach Möglichkeit auf der Basis wissenschaftlicher und technischer Standards treffen, bleibt die verantwortungsbewusste Nutzung dieser Informationen dem Hörer überlassen! Taucht nicht über eure eigenen Grenzen und der eurer Buddies! Haltet euch an eure Zertifizierung und besucht praktische Trainings und Kurse, um eure taucherischen Fähigkeiten zu verbessern. Wer sind wir? Jan Kirchhof ist Rescue Diver, steht gerade “an der Schwelle” zum TEC Bereich, möchte bald auf einen Rebreather wechseln. Kommt sonst aus dem Rettungsdienst und bildet dort auch aus. Ist mit dem Gleitschirm unterwegs und fotografiert, wenn er nicht gerade unter Wasser ist. Martin Splitt ist frisch gebackener Tauchlehrer, ist TDI Helitrox zertifiziert bis 45 Meter, macht im echten Leben “was mit Computern” und dreht an großen Internet-Schrauben. Wir sind Tauch-Nerds und haben eine Vorliebe dafür, in Themen tiefer einzusteigen und kritisch zu diskutieren. Was ist der Deco-Zeit Podcast? Der Podcast soll Themen rund ums Tauchen “mit Tiefgang” behandeln und eine Plattform für Diskussionen mit einer (hoffentlich wachsenden) Community darstellen. In kleinen Serien und Einzelfolgen möchten wir Themen aufgreifen und besprechen. Wo wir selber keine Ahnung haben, laden wir gelegentlich Gäste ein… “Wir haben doch auch keine Ahnung, aber lass’ uns drüber reden.” Die Folgen werden monatlich erscheinen und ca. 20 bis 30 Minuten lang sein. Wie wir mit euch diskutieren möchten… Es gibt einen Instagram-Account und eine Facebook-Gruppe, welche moderiert werden. Kommentiert auch gerne auf Youtube. Die Diskussionen aus den Plattformen tragen wir bei Bedarf in die nächsten Folgen des Podcast. Shownotes zum Channel mit weiterführenden Informationen, Bildern und Quellen gibt es auf dekozeit.divingfor.fun Dekozeit ist ein Hobbyprojekt, weshalb eine Antwort manchmal etwas dauern kann. ;-) Disclaimer Kein Prinzip trifft auf alle Betroffenen und alle Fälle zu. Auch wenn wir mit Quellen und Informationen sorgsam umgehen, liegt es am Zuhörer, diese mit Köpfchen anzuwenden. Geht mit den Informationen sorgsam um und vergleicht mit euren eigenen Quellen. Keine theoretische Diskussion kann praktisches Training ersetzen. Findet Buddies und Tauchlehrer, mit denen Ihr gemeinsam lernen könnt. Beachtet die Grenzen eurer Brevetierung und lest eure Versicherungsbedingungen. Wie könnt ihr uns sponsern? Es gibt einen Patreon-Kanal, auf dem ihr uns sponsern könnt. Die Einnahmen werden nur für den Channel verwendet um laufende Kosten zu decken und die Themen und Produktionen zu verbessern. Die Inhalte sind trotzdem kostenfrei und wenn ihr kein Geld investieren könnt / möchtet, dann ist das auch in Ordnung. Unsere Meinung ist nicht käuflich Wir legen Sponsoring offen - trotzdem hört ihr eine ehrliche Meinung. Ansonsten nenne wir Produkte aufgrund unserer eigenen Erfahrungen. Überprüft kritisch, ob für euch die gleichen Kriterien relevant sind. Wir können eben nur über Produkte reden, die wir selber kennen.. Vorschau In der nächsten Folge reden wir über die Anschaffung des ersten eigenen Equipment und unsere Erfahrungen mit der Anschaffung…

Dein Tauch-Podcast mit Themen rund ums Sporttauchen und technische Tauchen. Wir wollen den Sachen ein bisschen mehr auf den Grund gehen und freuen uns auf eure Kommentare!