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328- Long Covid & ME/CFS: Dauerhaft krank nach dem Virus24.11., 17:0024.11.2021, 17:0000:37:27
Gerade steigen die Corona-Inzidenzen in Deutschland jeden Tag. Die Krankenhäuser sind überlastet, genauso das medizinische Personal. Und von den vielen infizierten Menschen wird ein bestimmter Teil auch langfristig krank sein und mit den Folgen der Infektion kämpfen. Zehn bis 15 Prozent aller Infizierten sollen laut Schätzungen "Long Covid" bekommen, worunter verschiedene gesundheitlichen Beschwerden und Symptome fallen. Eine davon ist Claudia Ellert, die seit einem Jahr ME/CFS hat: das chronische Erschöpfungssyndrom. In dieser Folge erzählt sie, wie sich das anfühlt und was Betroffenen hilft. Außerdem erklärt Christina Berndt aus dem SZ-Wissen, wieso diese Long Covid Fälle immerhin die Aufmerksamkeit auf Erkrankungen lenken, die es schon viel länger im Zusammenhang mit Virusinfektionen gibt – die aber viel zu oft nicht ernst genommen wurden. Zum Weiterlesen: Den Text von Christina Berndt und Vera Schröder finden Sie hier. Eine Informationsseite zu Long Covid ist: longcoviddeutschland.org Wie Long-Covid Patientinnen und Patienten geholfen werden kann, hat auch Berit Uhlmann von der SZ beschrieben. Redaktion: Carolin Lenk, Anna-Lena Limpert, Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk
- NSU-Prozess: Wie die Verurteilten heute leben10.11., 17:0010.11.2021, 17:0000:36:08
Zehn Morde, drei Sprengstoffanschläge, 15 Raubüberfälle - das sind die Taten des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Die erst vor zehn Jahren, im November 2011 richtig zugeordnet wurden, als sich die rechte Terrorzelle selbst enttarnt hat. Im Kern: Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe. Es folgten mehrere Untersuchungsausschüsse und ein riesiger Prozess, in dem neben Zschäpe - der einzigen Überlebenden des Trios - auch vier Unterstützer der Neonazi-Gruppe verurteilt wurden. Was aus den Verbündeten von damals wurde und wie sie heute leben, das haben SZ-Gerichtsreporterin Annette Ramelsberger und Benedikt Warmbrunn, SZ-Redakteur Buch Zwei, recherchiert. Sie haben mit Sicherheitsbehörden telefoniert, Briefe ausgewertet und sind in die heutigen Wohnorte von zwei der Verurteilten gefahren. In dieser Folge von „Das Thema“ sprechen sie über die Ergebnisse dieser Spurensuche. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie die gesamte Recherche von Annette Ramelsberger und Benedikt Warmbrunn, in der sie sich auf die Spuren der Verurteilten von damals begeben. Mehr über den NSU, wie er von den Behörden unterschätzt und in der rechten Szene zum Vorbild wurde, hören sie in der Podcastserie “Deutsche Abgründe” von SZ in Zusammenarbeit mit FYEO. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Anna-Lena Limpert Produktion: Carolin Lenk
- Wie wollen wir wohnen?27.10., 17:0027.10.2021, 17:0000:33:24
Während der Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig ein Zuhause ist, das den eigenen Bedürfnissen entspricht. Arbeit, Schule, Familie - plötzlich fand alles in den eigenen vier Wänden statt. Während des ersten Lockdowns hat das in vielen Haushalten zu Streits geführt. Und diejenigen, die alleine lebten, fühlten sich damals oft einsam. Wie diese Probleme mit dem Wohnungsbau in Deutschland zusammenhängen, das weiß Laura Weißmüller. Sie schreibt für das Feuilleton der SZ über Architektur - und sie sagt: Die meisten Neubauten sind Betonklötze, die nicht mehr zeitgemäß sind, weil sie unseren Bedürfnissen kaum noch entsprechen. Weil sie zum Beispiel nicht darauf ausgelegt sind, dass man zuhause auch arbeitet. Dabei gibt es zahlreiche Ideen, wie sich das ändern ließe. Es gibt zum Beispiel Entwürfe für Wohnungen, in denen man mal eben eine Wand einziehen kann oder in denen es möglich ist, sich ein zusätzliches Zimmer dazuzubuchen. In dieser Folge von “Das Thema” spricht Laura Weißmüller darüber, warum es solche verrückten Ideen braucht, wieso sie noch viel zu selten umgesetzt werden und ob wir in Zukunft vielleicht alle in solchen Wohnungen wohnen. Lesen Sie hier das Interview von Laura Weißmüller mit dem Architekten Andreas Hofer. Lesen Sie hier alle Texte zum Schwerpunkt. Produktion: Carolin Lenk Redaktion: David Wünschel Moderation: Laura Terberl
- Afghanistan: Als Reporter bei den Taliban13.10., 17:0013.10.2021, 17:0000:33:05
Vor zwei Monaten haben die Taliban in Afghanistan die Macht übernommen. Seitdem sind Mädchen und Frauen aus Schulen und Universitäten verbannt worden, Diebstähle werden manchmal mit Peitschenhieben bestraft und statt des Frauenministeriums gibt es nun eines für Predigt und Tugend. Gleichzeitig steuert das Land auf eine riesige humanitäre Krise zu. Auch weil viele internationale Darlehen und Hilfsgelder gestoppt wurden, damit das Geld nicht die Islamisten unterstützt. Die Lebensbedingungen haben sich für viele Afghaninnen und Afghanen also dramatisch verändert in den vergangenen Wochen. Tomas Avenarius, Türkei-Korrespondent der SZ, war seit August zweimal im Land, um über die Zustände dort zu berichten. Er hat mit Taliban-Kriegern gesprochen und auch mit Menschen, die sich gegen die neuen Machthaber auflehnen und deshalb um ihr Leben fürchten. In dieser Folge von “Das Thema” berichtet Avenarius davon, wie man sich die Arbeit als Reporter vor Ort vorstellen kann, welchen Eindruck die Taliban auf ihn gemacht haben und was ihn bei seiner Recherche am meisten bedrückt hat. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie eine Reportage, für die Tomas Avenarius einen Vergnügungspark besucht hat, in dem sich Taliban-Krieger amüsieren. Hier lesen Sie das Portrait einer Aktivistin, die sich gegen die Taliban auflehnt und nun um ihr Leben fürchtet. Und einen Kommentar über die dunkle Zukunft, die Afghanistan nun bevorsteht, finden Sie hier. Redaktion: David Wünschel Produktion: Carolin Lenk Moderation: Laura Terberl
- Gefängnis statt Geldstrafe: der Preis der Freiheit29.09., 17:1029.09.2021, 17:1000:35:42
Immer mehr Menschen landen im Gefängnis, weil sie eine Geldstrafe nicht bezahlen können. Das Prinzip nennt sich Ersatzfreiheitsstrafe. Mittlerweile sind nicht bezahlte Geldstrafen der Grund für mehr als die Hälfte der Inhaftierungen in Deutschland. Die Menschen, die z.B. wegen Fahren ohne Fahrschein oder kleineren Diebstählen hinter Gittern landen, sind häufig Sozialhilfeempfänger, obdachlos oder drogenabhängig. Was bedeutet das für die Gefängnisse und welche Alternativen gäbe es? Darüber spricht in dieser Folge Ronen Steinke. Er ist seit 2016 SZ-Redakteur für Sicherheit und Recht und hat lange zu diesem Thema recherchiert. Dafür hat er mit Häftlingen und Mitarbeitenden der Justizvollzugsanstalt Plötzensee in Berlin gesprochen. Ein Gespräch über die Grenzen unseres Justizsystems. Seine Reportage können Sie unter diesem Link lesen: https://bit.ly/3F2sd1L
- Klimaschutz: Welches Wahlprogramm überzeugt?01.09., 17:1501.09.2021, 17:1500:36:54
Hitzewellen, Unwetter, Waldbrände - die Folgen der Klimakrise sind seit Jahren bekannt und doch passiert viel zu wenig. Jetzt drängt die Zeit: Will man die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius begrenzen – so wie im Pariser Vertrag angestrebt – bleiben der Menschheit beim heutigen Tempo nicht einmal mehr sieben Jahre, bis sie gar kein CO₂ mehr emittieren darf. Deshalb ist dieses Jahr das Thema auch im Wahlkampf sehr präsent: Noch nie hat der Klimaschutz in den Wahlprogrammen der großen Parteien so eine große Rolle gespielt. Bis auf die AfD haben sich auch alle zur Klimaneutralität bekannt. Aber wie das genau passieren soll, da unterscheiden sich die Konzepte zum Teil doch sehr. Was davon ist vielversprechend, welche Pläne gehen nicht weit genug? Darüber sprechen in dieser Folge Michael Bauchmüller, Umweltpolitik-Experte aus der SZ-Parlamentsredaktion, und Marlene Weiß, die Leiterin des SZ-Wissensressorts. Weitere Infos zu Klimapolitik, Klimakrise und Energiewende finden Sie auf sz.de/klimazentrale Redaktion: Victoria Marciniak Produktion: Carolin Lenk Redaktion, Moderation: Laura Terberl
- Merkel: 16 Jahre Krisen und Kompromisse18.08., 17:0518.08.2021, 17:0500:41:43
Gerade macht die Bundeskanzlerin viele Dinge zum letzten Mal: Die letzte Sommerpressekonferenz, die letzte Regierungsbefragung, die letzten Reisen als Bundeskanzlerin. Nach 16 Jahren tritt sie ab. Zum ersten Mal seit 1949 steht bei der Bundestagswahl der Amtsinhaber - bzw. die Amtsinhaberin - nicht zur Wahl. Aber was bleibt von Merkels Amtszeit? Nico Fried leitet das Berliner Büro der SZ. Er hat die Kanzlerin viele Jahre lang begleitet: Er hat sie oft interviewt, über ihre Politik berichtet und war auf Reisen mit dabei. In dieser Folge von "Das Thema" erzählt er von seiner Arbeit als Parlamentsreporter, welchen Eindruck er von Merkel gewonnen hat und auch welche Fehler sie gemacht hat. Zum Weiterlesen: Wie das ist, über die Bundeskanzlerin zu schreiben, darüber hat Nico Fried hier auch schon im vergangenen Jahr geschrieben. Die Süddeutsche Zeitung hat die Kanzlerin all die Jahre immer wieder begleitet. Zeit für einen Reisebericht - und für eine weltpolitische Bilanz. Wer waren die Gewinner und Verlierer der Ära Merkel? Und was kommt nach ihr? Mit diesen Fragen hat sich die SZ in der Wahlzentrale beschäftigt. Redaktion: Annika Schultz Produktion: Carlo Sarsky Redaktion, Moderation: Laura Terberl
- Inside 1860 – die Löwen, die Arena und das Geld04.08., 17:0004.08.2021, 17:0000:49:42
Der Fußballverein 1860 München schlittert seit Jahrzehnten von einer Krise in die nächste. Aber wer ist dafür verantwortlich? Darum geht es in der neuen Audio-Serie der Süddeutschen Zeitung, die zusammen mit der Audioplattform FYEO entstanden ist. Hören Sie jetzt die erste Folge und alle weiteren mit SZ Plus auf sz.de/1860-podcast. In der ersten Folge: Die Spurensuche nach den Gründen des Absturzes beginnt auf dem Gipfel: Werner Lorant, Erfolgstrainer um die Jahrtausendwende, wohnt heute auf einem Campingsplatz in Waging am See. Dort erzählt er, warum die Löwen mit ihm Erfolg hatten – und welche folgenschweren Fehler sie nach seiner Zeit begangen haben.
- Die verschwundene Prinzessin21.07., 18:1021.07.2021, 18:1000:31:42
Latifa bint al-Maktum ist die Tochter des Scheichs von Dubai. Sie beschließt, vor ihm zu fliehen - aber er durchkreuzt ihre Pläne. Ihr Vater sei ein Despot und trachte ihr nach dem Leben, glaubt Latifa bint al-Maktum und flieht vor dem Scheich von Dubai übers offene Meer. Aber die Gefolgsleute des Herrschers haben offenbar die Mittel, um sie aufzuspüren – mit ein paar Handynummern und einer gefährlichen Software. Wie die Prinzessin versucht zu entkommen und wie offenbar ihr Vater letztendlich ihre Pläne durchkreuzen konnte - das erklärt Frederik Obermaier aus dem Investigativressort in dieser Folge von „Das Thema“. Eine Recherche im Rahmen des „Pegasus-Projekts“ von Forbidden Stories und zahlreichen internationalen Medienpartnern. Zum Weiterlesen: Alle Artikel zum Pegasus-Projekt können Sie hier lesen. Ein Video, wie die Spähsoftware funktioniert finden Sie hier Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion: Jacqueline Dinser Produktion: Carolin Lenk
- Mit dem Zug durch Europa: Was bleibt nach Corona?07.07., 17:1007.07.2021, 17:1000:42:57
SZ-Redakteur Alex Rühle ist drei Wochen kreuz und quer durch Europa gefahren: Ein Interrail-Ticket, sehr viele Bahnhöfe und die Frage: Bleibt Europa uns erhalten? Eigentlich lebt Europa von der Reisefreiheit. Doch während der Pandemie war das lange schwierig: Grenzkontrollen, Einreiseverbote und die Angst vor dem Virus haben den Kontinent über Monate quasi stillgelegt. Mittlerweile sind die Grenzen wieder offen. Wie es Europa nach mehr als einem Jahr Ausnahmezustand geht, davon berichtet Alex Rühle in dieser Folge von „Das Thema“. Er ist SZ-Redakteur im Feuilleton und mit dem Zug drei Wochen kreuz und quer durch Europa gefahren. Warum er allen empfiehlt, mit dem Interrail-Ticket durch Osteuropa zu reisen, auch das erzählt er in dieser Folge. Zum Weiterlesen: Die ganze Reisereportage von Alex Rühle lesen Sie hier. Ein besonderer Dank geht an Martin Kopetschke, der Alex Rühle vor seiner Interrail-Reise beraten hat und ihm unter anderem auch den Stop in Nova Gorica empfohlen hat. Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion: Jacqueline Dinser Produktion: Carlo Sarsky
- Wie Steuerpolitik für Gerechtigkeit sorgen kann23.06., 17:0023.06.2021, 17:0000:37:28
Die Corona-Krise hat die sozialen Ungleichheiten verstärkt. Vor allem die Superreichen sind reicher geworden und Arme können das durch Arbeit nicht aufholen. Wenige Monate vor der Bundestagswahl streiten die Parteien darüber, wie sich das ändern lässt. Ein Vorschlag: die Vermögensteuer für reiche Privatpersonen. Gleichzeitig wollen die Industrieländer gegen Unternehmen vorgehen, die Steuerschlupflöcher ausnutzen. Ob unser Steuersystem so gerechter werden kann, darüber spricht Cerstin Gammelin in dieser Folge von „Das Thema“. Sie ist stellvertretende Leiterin des Berliner Büros der SZ und Expertin für Steuerpolitik. Aber nicht nur die Parteien wollen höhere Steuersätze, auch Millionäre und Millionärinnen fordern den Staat auf: „Besteuert uns!“ Für die Initiative #taxmenow haben sie sich zusammengeschlossen und in der SZ und im österreichischen Standard einen Appell veröffentlicht. Warum er gerne mehr Steuern zahlen würde, das erklärt Antonis Schwarz, Pharma-Erbe. Zum Weiterlesen: Eine Reportage über die Initiative "Tax me now" lesen Sie hier. Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion: Jacqueline Dinser Produktion: Carolin Lenk
- Warum die EU an ihren Außengrenzen scheitert09.06., 17:0009.06.2021, 17:0000:35:42
Eigentlich sollte die Grenzschutzagentur Frontex an den Außenposten Europas für Ordnung sorgen. Doch die Realität sieht anders aus: Illegale Pushbacks, überlastete Strukturen und überfüllte Lager. Wieso die europäische Strategie nicht funktioniert. In der spanischen Exklave Ceuta sitzen hunderte Minderjährige fest: Sie wollten nach Europa, um eine Zukunft zu haben, aber jetzt sitzen sie fest in einer Situation ohne Ausweg. Denn sie können weder zurück nach Marokko noch weiterreisen nach Europa. Wie prekär die Situation in Ceuta gerade ist, davon berichtet Karin Janker in dieser Folge von “Das Thema”. Sie ist SZ-Korrespondentin in Madrid. Ceuta ist aber nicht die einzige europäische Außengrenze, an der es Probleme gibt. Die EU hat darauf in den letzten Jahren damit reagiert, die Grenzschutzagentur Fronten extrem auszubauen. Doch die kann das grundlegende Problem an den Außengrenzen nicht lösen. Warum das so ist, das erzählt der SZ-Redakteur Thomas Kirchner. Redaktion: Jacqueline Dinser Produktion: Carolin Lenk Redaktion, Moderation: Laura Terberl
- Covid-Impfungen in Afrika: Ganz unten auf der Liste26.05., 17:0026.05.2021, 17:0000:38:18
Vor einem Jahr waren die Warnungen düster: Die Pandemie würde in vielen afrikanischen Staaten besonders viele Opfer fordern. Doch inzwischen lässt sich ein ganz anderes Zwischenfazit ziehen: Selbst bei hohen Dunkelziffern gab es in Afrika nur einen Bruchteil der prognostizierten Corona-Infektionen und Todesfällen. Trotzdem sei jetzt entscheidend, die Impfquoten deutlich zu erhöhen, sagt Bernd Dörries. Er ist SZ-Korrespondent in Kapstadt. In dieser Folge von "Das Thema" erzählt er von seinen Eindrücken der Pandemie in Südafrika und von seinen Recherchereisen. Und er erklärt, wie internationale Hilfen jetzt aussehen könnten, um mehr Menschen schnell zu impfen. Anmerkung der Redaktion: Im Podcast werden vor allem zwei Wege besprochen, wie afrikanische Staaten an Impfstoffe kommen können: Über die Covax-Kampagne oder über individuelle Verhandlungen einzelner Staaten mit den Pharmaunternehmen. Es gibt allerdings noch eine dritte Möglichkeit: Ab Herbst sollen über die Afrikanische Union noch mehr Impfdosen auf den Kontinent kommen. Zum Weiterlesen: Die Reportage von Bernd Dörries aus Somaliland können Sie hier lesen. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Julia Stanton Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über den Youtube-Kanal Élysée.
- Wie sich Grüne und Union auf den Wahlkampf einstellen28.04., 16:0028.04.2021, 16:0000:43:04
Seit etwa zwei Wochen steht fest, dass Annalena Baerbock die Kanzlerkandidatin der Grünen für die Bundestagswahl 2021 ist. Einen Tag später entschied sich auch die Union: CDU und CSU gehen mit Armin Laschet an der Spitze in den Wahlkampf, der kurz darauf sagte: "“Ab jetzt zählt: Welche Partei hat die besten Konzepte für die Zukunft unseres Landes? Wer formiert das beste Team, um die Herausforderung zu bewältigen?” Aber welche Konzepte liegen bei den beiden Parteien überhaupt vor? Und welche Personen sind bei Grünen und Union neben Baerbock und Laschet entscheidend? Darüber sprechen in dieser Folge von "Das Thema" Constanze von Bullion und Stefan Braun. Beide arbeiten im SZ-Büro in Berlin. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie das Interview mit Armin Laschet. Ein kurzes Porträt von Annelena Baerbock, lesen Sie hier. Der Hype um Annalena Baerbock ist gefährlich, kommentiert Constanze von Bullion. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion:: Antonia Franz und Alice Pesavento Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über die Youtube-Kanäle von Bündnis90/Grüne und CDU.
- Die Mafiaprinzessin – "Helfen Sie mir"14.04., 17:0014.04.2021, 17:0000:45:01
Im Juli 2019 erreicht zwei Reporter des SZ-Magazins die Mail von einer Frau: Sie sei Opfer eines Justizskandals geworden und habe unschuldig im Gefängnis gesessen. Ihr Ex-Mann und ihr Adoptivvater hätten sie betrogen und ausgenutzt. Die Frau und ihr Anwalt präsentieren bergeweise Akten, Briefe und Unterlagen. Mehrere Zeugen bestätigen ihre Version. Es ist ein unglaublicher Fall. Aber die Reporter stoßen bei ihren Recherchen auf einen Morast aus Täuschung und Irrsinn, der bis in höchste gesellschaftliche Kreise reicht. Wer ist hier Opfer, wer ist Täter? Und wo ist der verschwundene Kunstschatz? Darum geht es in der neuen Audio-Serie des SZ-Magazins, die zusammen mit der Audioplattform FYEO entstanden ist. Hören Sie jetzt die erste Folge und alle weiteren mit SZ Plus auf sz.de/mafiaprinzessin.
- Wie die Pandemie unsere Freundschaften verändert31.03., 17:0031.03.2021, 17:0000:49:30
Die Pandemie stellt unsere sozialen Kontakte derzeit andauernd auf die Probe. Ständig stellen wir uns die Frage, wie wir unseren Mitmenschen begegnen können. Wie wir Kontakt zu Bekannten und Familie halten oder wie wir zusammenarbeiten sollen. In dieser Folge erzählen einige Hörer:innen von "Das Thema", was Ihnen im vergangenen Jahr schwer gefallen ist, und in welchen Situationen es noch besser ging als erwartet. Außerdem spricht die SZ-Gesellschaftsredakteurin Barbara Vorsamer von ihren Erfahrungen und die SZ-Reporterin Elisa Schwarz von einer Recherche über eine Freundschaft, die in der Pandemie zerbrochen ist. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Antonia Franz, Alice Pesavento Produktion: Julia Ongyerth
- Thüringen: Wenn Neonazis angreifen17.03., 17:0017.03.2021, 17:0000:43:14
2014 haben Neonazis in Ballstädt eine geschlossene Gesellschaft im Kulturhaus überfallen. Die hatte dort nach der Kirmes gefeiert. Es folgten weitere Bedrohungen und sogar ein Gerichtsverfahren. Aber bis heute gibt es kein gerichtsfestes Urteil. Die Angreifer leben immer noch in Ballstädt. Türe an Türe mit ihren Opfern. Wie kann das sein? Über ihre Recherchen in dem Fall, die Probleme der Justiz und die Arbeit der Thüringer Landespolitik, sprechen in dieser Folge von "Das Thema" Ulrike Nimz und Antonie Rietzschel. Sie berichten für die SZ aus Leipzig über Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Zum Weiterlesen: Die ganze Recherche von Antonie Rietzschel und Ulrike Nimz können Sie hier nachlesen. Hier lesen Sie einen weiteren, aktuellen Beitrag über die Razzia gegen die Turonen und ihre Unterstützer. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Alice Pesavento Produktion: Julia Ongyerth
- Aktien: Was die Pandemie für Geschichten an den Börsen schreibt03.03., 17:0003.03.2021, 17:0000:42:13
Trotz der Corona-Krise stellen die Aktienmärkte derzeit immer wieder Rekorde auf. An manchen Stellen bilden sich Blasen - mit unklarem Ausgang. Wie ist das zu erklären? Ein Blick auf die Börsenkurse kann derzeit ein wenig irritieren. Oder einer auf Schlagzeilen, die wieder einen Rekordtag an den US-Börsen melden oder ein Höchststand am Deutschen Aktienindex (Dax). Wie passt das zu dem, was wir vor unseren Fenstern sehen? Zu geschlossenen Läden und einer Wirtschaft, die zu weiten Teilen still steht? Das Geschehen an den Finanzmärkten lässt sich bei einem genaueren Blick gut erklären, sagt SZ-Finanzexperte Victor Gojdka. Er beschreibt in dieser Folge von "Das Thema", was für Geschichten die Pandemie an den Börsen geschrieben hat, wie zum Beispiel den Fall Gamestop. Und was Kleinanleger beachten sollten. Zum Weiterlesen: Über die deutschen Handels-App "Trade Republic" lesen Sie hier. Wie die Gamestop-Aktie zum zweiten Mal durch die Decke geht, darum geht es in diesem SZ-Text. Warum Anleger einen Börsen-Crash nicht fürchten sollten, hat Victor Gojdka hier kommentiert. Machen Sie mit bei einer unserer kommenden "Das Thema"-Folgen über Freundschaften und soziale Kontakte in der Pandemie und schicken Sie eine Whatsapp-Sprachnachricht unter 0176-96501041: Hatten Sie einen Moment im letzten Jahr, in dem es trotz aller Corona Maßnahmen gut geklappt hat, den Kontakt zu Freunden, Familie und Kolleg:innen zu erhalten? Oder in dem es vielleicht sogar besser als vor der Pandemie funktioniert hat? Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Antonia Franz Produktion: Julia Ongyerth Für den neuen SZ-Newsletter "SZ am Morgen und Abend" können Sie sich hier anmelden.
- Hanau: Ein Jahr nach dem rechten Terroranschlag17.02., 17:0017.02.2021, 17:0000:42:16
Vor einem Jahr, am 19. Februar 2020 wurden in Hanau neun Menschen bei einem rassistischen Terroranschlag ermordet: Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Said Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Sedat Gürbüz, Vili-Viorel Păun und Fatih Saraçoğlu. Der Attentäter tötete in der Nacht auch seine Mutter und anschließend sich selbst. Seither fühlen sich die Angehörige der Opfer im Unklaren darüber gelassen, wie es überhaupt dazu kommen konnte – und recherchieren selbst. Über ihr bemerkenswerte Engagement und das, was an Aufklärung noch möglich und notwendig ist, spricht in dieser Folge Matthias Drobinski. Er berichtet für die SZ aus Hessen und seit einem Jahr auch über die Ereignisse von Hanau. Zum Weiterlesen: Die Anklage der Initiative 19. Februar finden Sie hier. Einen aktuellen Text von Matthias Drobinski zum Anschlag und einige der offenen Fragen der Angehörigen können Sie hier lesen. Inzwischen stellen die Angehörigen Strafanzeige gegen den Vater des Attentäters, berichtet Annette Ramelsberger. Die SZ-Audiodokumentation "Deutsche Abgründe - Der NSU und der rechte Terror finden Sie hier. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Antonia Franz Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über die Initiative 19. Februar und dpa.
- Tokio 2021: So steht es um die Olympischen Spiele03.02., 17:0003.02.2021, 17:0000:40:30
Im Juli werden in Tokio die Olympischen Spiele eröffnet – das betont das IOC diese Tage immer wieder. Aber wie realistisch ist das wirklich und wie könnten sie dann aussehen? Vor zehn Monaten, am 24. März 2020, wurden zum erstem Mal in der Geschichte die Olympischen Sommerspiele verschoben. Statt im Sommer 2020 sollen sie nun - wenn es nach dem Internationalen Olympischen Komitee geht - am 23. Juli 2021 in Tokio eröffnet werden. Noch diese Woche will das IOC ein Playbook vorstellen, in dem festgehalten wird, wie die Wettkämpfe dann trotz Covid-19 ausgetragen werden können. Aber wie realistisch ist das? Für Thomas Hahn, SZ-Korrespondent in Japan, steht eigentlich nur fest, dass die Spiele von Tokio in keinem Fall ein großes Fest sein werden, mit dem wir das Ende der Pandemie feiern. Er erzählt in dieser Folge von "Das Thema" über die Stimmung in Japan und von den laufenden Vorbereitungen. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Antonia Franz Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über den Youtube-Kanal des IOC.