Crashkurs - Wirtschaft trifft Geschichte

Work-Life-Balance - Wie viel Arbeit braucht der Wohlstand?

18.01., 12:4600:43:46
Beschreibung der Episode
Teilzeit, 4-Tage-Woche und Homeoffice stehen hoch im Kurs. Aber können wir uns so viel Work-Life-Balance leisten? Der Blick in die Geschichte zeigt: Sogar in den Wirtschaftswunderjahren war eine Arbeitszeitverkürzung möglich - warum nicht heute?

Das erwartet Euch in dieser Folge:

(00:00) Intro
(02:30) “40-Stunden-Woche – nicht mit mir”: Erfahrungen des Influencers Julian Kamps
(08:30) Arbeitsethos als Generationenkonflikt
(16:05) Das deutsche Arbeitspensum im internationalen Vergleich
(18:05) Die “fleißigen” Deutschen in der Nachkriegszeit
(20:07) “Samstags gehört Vati mir”: Wie die IG Metall in den 60er-Jahren die 40-Stunden-Woche durchsetzt
(23:30) Die Teilzeitquote – und wer misst eigentlich Care-Arbeit?
(26:40) Produktivität und Arbeitszeit - Chance KI?
(33:10) Fragen aus dem Publikum

Es kommen zu Wort:

  • Lisa Herzog, Philosophin und Sozialwissenschaftlerin, Uni Groningen
  • Oliver Stettes, Arbeitsmarktforscher, Institut der Deutschen Wirtschaft
  • Julian Kamps, Influencer

Mehr zum Thema im Deutschlandfunk:


Weiterführende Links:

  • Dlf-Podcastfestival: History Talks
  • Kurzgefasst und eingeordnet: Rezension von Lisa Herzog: “Die Rettung der Arbeit – Ein politischer Aufruf”
  • Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) (PDF): “Die Bereitschaft zu längeren Arbeitszeiten ist hoch”
  • Artikel (PDF) zu einer Studie des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) zur Entwicklung des Arbeitsvolumens: “Wenn mehr gearbeitet würde - Potenziale des deutschen Arbeitsmarktes”

Host: Sandra Pfister
Autorin: Sandra Pfister, Eva Bahner
Mitarbeit: Benjamin Hammer, Dorothee Holz
Produktion: Norman Wollmacher

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