Crashkurs - Wirtschaft trifft Geschichte

Kein Job, kein Brot - Das Stereotyp vom faulen Arbeitslosen

29.05., 05:0000:27:33
Beschreibung der Episode
Das Bürgergeld geht, die Grundsicherung für Arbeitslose kommt. Die Idee dahinter: Mehr Druck kann mehr Menschen in Jobs bringen. Stimmt das? Auf jeden Fall hat das Stereotyp vom arbeitsunwilligen Arbeitslosen eine lange Tradition. Keine gute.

Das erwartet Euch in dieser Folge:
(00:00) Intro: Arbeitslose in TV-Dokus
(03:44) Sozialforscher André Knabe: "Niemand ist freiwillig in dieser Situation"
(06:10) Historiker Sebastian Wenger: Mythos vom faulen Arbeitslosen geht zurück auf frühe Neuzeit
(08:33) NS-Ideologie: Wer leben will, muss arbeiten
(12:12) In der DDR dient Arbeit Staat und Sozialismus
(19:50) Lohnt es sich nicht zu arbeiten?
(23:03) Die Hartz-Reformen haben den Blick auf Arbeitslose verändert
(25:30) Was lässt sich aus den "Arbeitslosen von Marienthal" lernen?

Es kommen zu Wort:
  • Dr. André Knabe, ROSIS – Rostocker Institut für Sozialforschung und gesellschaftliche Praxis e.V.
  • Dr. Sebastian Wenger, Institut für Geschichte der Medizin
  • Dr. Markus Wolf, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Weiterführende Links:

Host: Sandra Pfister
Autorin: Birgid Becker
Mitarbeit: Eva Bahner, Benjamin Hammer
Produktion: Norman Wollmacher

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