Crashkurs - Wirtschaft trifft Geschichte

Fachkräftemangel - Wie Zuwanderung unseren Wohlstand sichert

27.03., 15:0500:30:13
Beschreibung der Episode
Wenn die Babyboomer in Rente gehen, brauchen wir mehr Arbeitskräfte aus dem Ausland. In der Gastarbeiterbewegung der 50er- und 60er-Jahre waren es auch Zugewanderte, die das „deutsche Wirtschaftswunder“ möglich machten. Damals gab es Anwerbeabkommen mit vielen Ländern, die Millionen Menschen nach Deutschland lockten - bis die Stimmung in der Migrationspolitik kippte. 

Das erwartet euch in dieser Folge:

(02:30) 1964 wird der millionste Gastarbeiter gefeiert
(6:20) Über das Rotationsprinzip der Gastarbeiterbewegung
(9:50) Arbeitskräftemigration als Teil der Wirtschaftspolitik in den 60er-Jahren: keine Vorbereitung auf echte „Einwanderung“
(13:00) Angst vor Überfremdung: Migrationsdebatten der 50er- und 60er-Jahre
(16:50) Erfolgsfaktor der Gastarbeiterbewegung: das Lohngefälle
(18:20) Ein kalifornischer Tontechniker kämpft mit der Ausländerbehörde und dem zunehmenden Rechtsruck
(21:55) Willy Brandt 1973 und der Anwerbestopp
(24:30) Die Kohl-Regierung und die Rückkehr-Prämie – nicht viel mehr als Symbolpolitik
(27:30) Wie populistische Parteien die Fachkräftesicherung aus dem Ausland gefährden

Es kommen zu Wort:

  • Marcel Berlinghoff, Historiker am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien der Universität Osnabrück
  • Sarah Pierenkemper, Institut der deutschen Wirtschaft, die das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung betreut

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Host: Sandra Pfister
Autorin: Eva Bahner
Redaktionelle Mitarbeit: Dorothee Holz, Benjamin Hammer
Produktion und Sounddesign: Alex Hardt

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