
#123: Weißer Phosphor aus dem Weltkrieg löst Waldbrand aus – zwei Mal
Worüber gesprochen wird
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Beschreibung der Episode
Im Föhrenwald zwischen Wiener Neustadt und Neunkirchen (Niederösterreich) liegt seit über achtzig Jahren Munition im Boden versteckt. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde hier ein Munitionsdepot gesprengt. Dabei verteilte sich weißer Phosphor über die gesamte Gegend, tief im Nadelwaldboden.
Am 5. August 2026, im wärmsten Sommer seit Messbeginn, entzünden sich die Kriegsrelikte von selbst. Binnen Minuten wird aus dem Bodenfeuer ein gewaltiges Kronenfeuer. Die Flammen steigen über 40 Meter hoch, sodass die Einsatzkräfte mehrfach hintereinander Riegelstellungen aufgeben müssen. Nach rund einer Woche Löschangriff und Brandwache, haben die Einsatzkräfte nur zwei Tage Pause, bis der Föhrenwald an einer anderen Stelle erneut brennt. Diesmal läuft das Feuer auf eine Siedlung zu. 250 Menschen müssen ihre Häuser verlassen.
In dieser Folge sprechen Oberbrandrat Mario Lukas, Bezirksfeuerwehrkommandant Neunkirchen, und Hauptbrandinspektor Thomas Krenn, Einsatzleiter und Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr St. Egyden am Steinfeld-Saubersdorf, über einen Großeinsatz, den so noch niemand erlebt hat.
Hinweis: Diese Folge wurde dankenswerterweise durch eine entgeltliche Einschaltung der der TÜV AUSTRIA Akademie ermöglicht.
Cover-Fotos: NÖ LFKDO/M. Fischer; BFKDO Neunkirchen, FF St. Egyden/Steinfeld-Saubersdorf
Moderation: Marcel Kilic
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