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148- Über den Dünen des Saturnmonds Titan: Lebt dort etwas?26.12., 00:0026.12.2024, 00:0001:44:53
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Im Jahr 1655 entdeckt der niederländische Astronom Christiaan Huygens mit seinem selbstgebauten Teleskop einen Lichtpunkt, der den Planeten Saturn in 16 Tagen einmal umrundet. Er wird später Titan getauft. Es dauerte mehrere Jahrhunderte, bis klar wurde, was der zweitgrößte Mond des Sonnensystems verbirgt: Erst Raumsonden lieferten Details seiner umwölkten Atmosphäre und sogar erste Fotos seiner rätselhaften Oberfläche. Gerade bereitet die NASA eine neue Forschungsreise zu ihm vor. Karl erzählt in dieser Folge, warum der Titan so besonders ist. Zwar ist es auf ihm mit durchschnittlich -179 °C bestialisch kalt. Doch gleichzeitig gluckern auf ihm Flüsse aus flüssigem Methan, Ethan und Stickstoff. Sie graben tiefe Täler und speisen gigantische Seen. Aus der Atmosphäre, die deutlich dichter und massiver als die Erdatmosphäre ist, rieseln währenddessen organische Moleküle. Es scheinen die wichtigsten Zutaten beisammen zu sein, um auf Titan eine Form von Leben entstehen zu lassen. Nach der Marssonde Ingeniuity ist Dragonfly erst der zweite Versuch der NASA, in einer außerirdischen Atmosphäre mit einem Helikopter zu fliegen. Doch anders als die dünne Luft auf dem Mars ist der Titan bestens dafür geeignet: Die Anziehungskraft ist gering, während die Luft auf dem Saturnmond dichter als die der Erde ist und dadurch starken Auftrieb verleiht. Die Forschungssonde kann deshalb eine Radionukludbatterie und sogar ein Massenspektrometer transportieren, um in einer mehrjährigen Mission dem möglichen fremden Leben auf die Schliche zu kommen. Der Titan in Falschfarben im Infrarotbereich, dadurch zeigt sich ein Glitzern der nördlichen Seen Längsdünen auf Titan Die Region Shangri-La liegt auf Höhe des Äquators und fällt im Radar durch dunkle Kohlenwasserstoffe auf Landschaft des Titan, aufgenommen von der ESA-Sonde Huygens im Landeanflug Nach der Landung von Huygens: gerundete Brocken aus hart gefrorenem Wassereis Weiterhören bei AstroGeo Folge 46: Europa – der erste Exo-Ozean Folge 70: Mars-Musik: Eine klangliche Expedition Folge 92: Vulkan-Wunderwelt: Wieso brodelt Jupiters Mond Io? Folge 95: Von Tümpeln zu Tiefseevulkanen – wo entstand das Leben? Weiterführende Links WP: Saturn WP: Titan WP: Christiaan Huygens WP: Josep Comas i Solà WP: Randverdunkelung WP: Gerard Kuiper ESA: Cassini-Huygens WP: Cassini-Huygens NASA: Cassini Spacecraft Finds Ocean May Exist Beneath Titan’s Crust WP: Längsdüne WP: Lakes on Titan MIT: Jason Soderblom WP: Tripelpunkt WP: Dragonfly NASA: Dragonfly NASA Awards Launch Services Contract for Dragonfly Mission Quellen Fachartikel: Sotin, Kalousová & Tobie: Titan’s Interior Structure and Dynamics After the Cassini-Huygens Mission, Annual Reviews (2021) Fachartikel: Christopher McKay: Titan as the Abode of Life, Life (2016) Fachartikel: MacKenzie et al.: Titan: Earth-like on the Outside, Ocean World on the Inside, The Planetary Science Journal (2021) Fachartikel: Wolf & Toon: Fractal Organic Hazes Provided an Ultraviolet Shield for Early Earth, Science (2010) Fachartikel: Barnes et al.: Science Goals and Objectives for the Dragonfly Titan Rotorcraft Relocatable Lander, The Planetary Science Journal (2021) Fachartikel: Lorenz et al.: Dragonfly: A Rotorcraft Lander Concept for Scientific Exploration at Titan, Johns Hopkins APL Technical Digest (2018) Fachvortrag: Yu et al.: Drill for Acquisition of Complex Organics for Dragonfly Mission, 51st Lunar and and Planetary Science Conference (2020) Episodenbild: NASA/JPL-Caltech
- AstroGeoPlänkel: Vom Devon zur Silbernase des Tycho Brahe12.12., 00:0012.12.2024, 00:0000:57:22
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Diese Folge beschäftigt sich mit dem Feedback zu unseren Geschichten: Das AstroGeoPlänkel ist eine regelmäßige Sonderfolge, in der es um eure Fragen, Kommentare, Anmerkungen und Wünsche geht. Dieses Mal sprechen wir noch einmal ausgiebig über das Massensterben im Devon, an dem vielleicht die Bäume schuld waren. Es geht darum, ob zu diesem erdgeschichtlichen Ereignis eigentlich zu wenig oder hierzulande sogar schon zu viel geforscht wurde. Wir sprechen auch über die Suche nach der stellaren Parallaxe, die über Jahrtausende viele Astronominnen und Astronomen beschäftigt hat. Und wir gehen intensiv auf das Feedback unserer Hörerinnen ein, das erfreulich häufig bei uns eintrifft, wenn auch tendenziell auf anderen Wegen als das unserer männlichen Hörer. Weiterhören bei AstroGeo Folge 94: Das Universum und sein Urknall – der Anfang des Anfangs Folge 98: Das Erbe des Urknalls – wie die Materie in unser Universum kam Folge 102: Das Ende des Anfangs – was vom Urknall übrigblieb Folge 104: Riffsterben und Klimachaos im Devon – sind die Bäume schuld? Folge 105: Heliozentrisch: Wie wir unseren Platz im Kosmos fanden Weiterführende Links Goethe-Podcast mit Thomas Schmuck und Marcus Anhäuser WP: Flutbasalt WP: Tiktaalik WP: Shoemaker-Levy 9 Buch: Alan W. Hirshfeld: Parallax: The Race to Measure the Cosmos (2001) Sternengeschichten: Eine neue Astronomie
- Vom Mittelpunkt zum Mitläufer: Wie wir unseren Platz im Kosmos fanden28.11., 00:0028.11.2024, 00:0001:04:48
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Und sie bewegt sich doch: Diese geflügelten Worte werden Galileo Galilei zugeschrieben. Ob er sie je geäußert hat, ist zwar fraglich – doch dass er ihnen zugestimmt hätte, steht außer Zweifel. „Sie“ ist unsere Erde. Jahrtausendelang hatte das geozentrische Weltbild sie starr und unbewegt in das Zentrum des Universums gesetzt: Alle übrigen Planeten, die Sonne, der Mond und der Fixsternhimmel sollten sich um sie drehen. Galileo Galilei hingegen hat als früher Verfechter ein heliozentrisches Weltbild vertreten: eines, dass die Erde von ihrem Ehrenplatz im Mittelpunkt des Universums schubst und an diese Stelle die Sonne setzt. Demnach würde sich die Erde um die Sonne drehen – und sich eben doch bewegen. Heutzutage wissen wir, dass Galilei und andere frühe Vertreter dieses Weltbilds Recht behalten sollten – nur: Wie konnten sie überhaupt beweisen, dass sich die Erde um die Sonne dreht? In dieser Folge von AstroGeo erzählt Franzi die Geschichte einer Suche, die Jahrtausende gedauert hat: die nach der stellaren Parallaxe. Diese scheinbare Bewegung von Sternen im Laufe eines Erdjahres ist nicht nur ein Beleg dafür, dass sich die Erde um die Sonne dreht – sie ist bis heute die einzige Möglichkeit, die Entfernung zu Sternen direkt zu vermessen und damit die Grundlage so ziemlich all unseres Wissens über den Weltraum und unser Universum. Weiterhören bei Astrogeo Folge 38: 1,8 Milliarden Sterne Weiterführende Links WP: Stereoskopisches Sehen WP: Aristarchos von Samos WP: Planet WP: Archimedes WP: Geozentrisches Weltbild WP: Aristoteles WP: Parallaxe WP: Claudius Ptolemäus WP: Nikolaus Kopernikus WP: Planetenschleife WP: Johannes Kepler WP: Heliozentrisches Weltbild WP: Galileo Galilei WP: James Bradley WP: Aberration WP: Friedrich Wilhelm Bessel WP: Standardkerze WP: Cosmic Distance Ladder (engl.) WP: Gaia (Raumsonde) Empfehlung: Bild der Wissenschaft Podcast Quellen Alan W. Hirshfeld: Parallax: The Race to Measure the Cosmos (2001) Episodenbild: ESA/Gaia/DPAC; CC BY-SA 3.0 IGO. Acknowledgement: A. Brown, S. Jordan, T. Roegiers, X. Luria, E. Masana, T. Prusti and A. Moitinho
- Riffsterben und Klimachaos im Devon: Sind die Bäume schuld?14.11., 00:0014.11.2024, 00:0001:07:45
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Auf einer Wanderung durch den Harz entdeckt der Geologe und Botaniker Friedrich Adolph Roemer im Jahr 1850 eine merkwürdige Gesteinsfolge. Es sind dicke graue Kalkbänke, die durch viel dünnere und schwarze Kalklagen durchbrochen sind. Kalkstein ist fast nie schwarz – und ist er es doch, spricht seine Färbung für eine Katastrophe. Karl erzählt in dieser Folge von dem wohl merkwürdigsten Massensterben der Erdgeschichte. Bis heute haben Fachleute nur ein lückenhaftes Bild davon, was damals, vor rund 372 Millionen Jahren, begann. Sie wissen, dass damals weltweit die Meeresriffe starben und dass das Klima über viele Millionen Jahre äußerst instabil war. Viele Ursachen sind dafür im Gespräch – aber am wahrscheinlichsten scheint der Erfolg einer Gruppe von Organismen, die wir heute mit vielen Dingen in Verbindung bringen, aber nicht mit einem Weltuntergang: Es sind Pflanzen – und darunter vor allem die Bäume. Die Geschichte rund um das Massensterben im späten Devon ist komplex, weshalb es insgesamt acht Merkwürdigkeiten zu erzählen gibt. Und obwohl uns diese Zeit fremd erscheint, hat eine Merkwürdigkeit auch mit uns zu tun. Die Landschaft im späten Devon: Während sich an Land die Pflanzen verbreiteten, lebten im Meer urtümliche Quastenflosser (Vordergrund links) und der Raubfisch Dunkleosteus (rechts), der über acht Meter lang werden konnte (Mikhail Shekhanov). Weiterhören bei AstroGeo Folge 101: Tödliche Sterne – wenn Explosionen ein Massensterben auslösen Folge 86: Das Ende der Dinosaurier: Massensterben im Frühling Folge 64: Massensterben im Treibhaus Weiterführende Links WP: Johann Wolfgang von Goethe WP: Harz WP: Pangäa WP: Variskische Gebirgsbildung WP: Friedrich Adolph Roemer WP: Devon WP: Kellwassertal WP: Kellwasser-Ereignis WP: Massenaussterben WP: Hangenberg-Ereignis WP: Wiljuiplateau WP: Riff WP: Stromatoporen WP: Brachiopoden WP: Kambrische Radiation WP: Ordovizium WP: Peter Ward Hörempfehlung: Podcast „Goethe, Natur und Geist“ Quellen Fachbuch: Michael Benton: Extinctions – How Life Survives, Adapts and Evolves, Thames & Hudson (2023) Fachbuch: Peter Brannon: The Ends of the World, Oneworld Publications (2017) Fachbuch: Peter Ward & Joe Kirschvink: A New History of Life, Bloomsbury (2015) Fachartikel: Tomkins, Martin & Cawood: Evidence suggesting that earth had a ring in the Ordovician, Earth and Planetary Science Letters, 2024 Fachartikel: Algeo & Shen: Theory and classification of mass extinction causation, National Science Review (2023) Fachartikel: Carmichael et al.: Paleogeography and paleoenvironments of the Late Devonian Kellwasser event: A review of its sedimentological and geochemical expression, Global and Planetary Change (2019) Fachartikel: Keller: Impacts, volcanism and mass extinction: random coincidence or cause and effect?, Australian Journal of Earth Sciences (2005) Hattenbach: Tödliches Licht explodierender Sterne, Spektrum der Wissenschaft (14.03.2024) Episodenbild: Fiddlehead in Macro Shot Photography / Pexels
- AstroGeoPlänkel: Vom Urknall bis zum Ende der Menschheit31.10., 00:0031.10.2024, 00:0000:59:32
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! In dieser Episode geht es wieder um euer Feedback zu den Geschichten: Das AstroGeoPlänkel ist eine regelmäßige Sonderfolge, in der es um eure Fragen, Kommentare, Anmerkungen und Wünsche geht. Dieses Mal sprechen wir über das Ende des Urknalls und die Grenzen der Vorstellung. Wir stellen fest, dass die Raumfahrt die Atmosphäre nicht nur theoretisch, sondern messbar verunreinigt. Wir sprechen über die Unzulänglichkeiten der Nobelpreise und darüber, welche Themen wir hier lieber nicht behandeln wollen. Weiterhören bei AstroGeo Folge 99: Aluminium im Himmel – Wie Satelliten die Ozonschicht gefährden Folge 100: AstroGeoPlänkel – Universum, Satelliten und Eichhörnchen Folge 101: Tödliche Sterne – wenn Explosionen ein Massensterben auslösen Folge 102: Das Ende des Anfangs – was vom Urknall übrigblieb Weiterführende Links Fachartikel: Murphy et al.: Metals from spacecraft reentry in stratospheric aerosol particles, PNAS (2023) WP: Dragonfly WP: Quantengravitation Alles gesagt Podcast: Wie lebt es sich im All, Matthias Maurer? WP: Ada Yonath Buch: Friedman & Kaufmann – Universe, McMillan Learning (2019) YouTube: Stanford Lecture Collection Cosmology WP: Die Welt ohne uns (Buch) WP: Voyager Golden Record WP: Blockuniversum Bildquelle: K. Urban / ChatGPT; ESA and the Planck Collaboration
- Das Ende des Anfangs: Was vom Urknall übrigblieb17.10., 00:0017.10.2024, 00:0001:00:18
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Es war einmal: der Urknall. Nachdem unser Universum wohl irgendwie entstanden war und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler herausgefunden hatten, dass es überhaupt einen Anfang gegeben hat, fanden sie auch heraus, dass die allerersten Elemente im Universum kurz nach dem Urknall entstanden sind, vor allem Wasserstoff und Helium. Doch wie ging es dann weiter? Nun folgt das Ende des Anfangs: Es half dabei, dem Urknall-Modell zum wissenschaftlichen Durchbruch zu verhelfen. Dabei handelt es sich um ein Überbleibsel des Urknalls, das bis heute den ganzen Kosmos durchdringt – und dessen Entdeckung absoluter Zufall war: die kosmische Mikrowellenhintergrundstrahlung. Weiterhören bei AstroGeo Folge 94: Das Universum und sein Urknall – der Anfang des Anfangs Folge 98: Das Erbe des Urknalls: Wie die Materie in unser Universum kam Weiterführende Links WP: Georges Lemaître WP: Urknall WP: Ralph Alpher WP: Robert Herman WP: Alpher-Bethe-Gamow-Theorie WP: George Gamow WP: Hintergrundstrahlung WP: Schwarzer Körper WP: Wiensches Strahlungsgesetz WP: Robert Henry Dicke WP: Arno Penzias WP: Robert Woodrow Wilson WP: James Peebles spektrum.de: Das Universum, noch warm vom Urknall (2022) Hörempfehlung: Podcast „Jetzt mal ganz in Ruhe“ Quellen Buch: Joseph D’Agnese – The Scientist and the Sociopath (2014) Buch: Ralph Alpher, Robert Herman – Genesis of the Big Bang (2001) Buch: Helge Kragh – Cosmology and Controversy: The Historical Development of Two Theories of the Universe (1996) Buch: Conceptions of Cosmos: From Myths to the Accelerating Universe: A History of Cosmology (2006) Blog-Artikel: My Unpublished Interview with Astronomer Vera Rubin (2017) Fachartikel: The Evolution of the Universe (1948) Fachartikel: Evolution of the Universe (1948) Fachartikel: Remarks on the Evolution of the Expanding Universe (1949) Fachartikel: A Measurement of Excess Antenna Temperature at 4080 Mc/s (1965) Fachartikel: Cosmic Black-Body Radiation (1965) Episodenbild: ESA and the Planck Collaboration
- Tödliche Sterne: Wenn Explosionen ein Massensterben auslösen03.10., 00:0003.10.2024, 00:0000:55:07
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Am 9. Oktober 2022 registrieren Weltraumteleskope ein gewaltiges Ereignis tief im Kosmos: einen Gammablitz im Sternbild Pfeil, bei dem so viel hochenergetische Gammastrahlung abgegeben wird wie nie zuvor beobachtet. Dieses Ereignis war nicht nur von astronomischem Interesse, denn die ankommende Strahlung ließ kurzzeitig sogar geladene Teilchen in den obersten Schichten der Erdatmosphäre verrückt spielen. Störsignale im Radiobereich waren die Folge – und das trotz einer Entfernung von 2,4 Milliarden Lichtjahren. Karl erzählt in dieser Folge, ob solche Ereignisse in größerer Nähe zu unserem Planetensystem das Leben auf der Erde beeinträchtigen könnten. Es geht wieder mal um Massensterben in der geologischen Geschichte – und wie neue Methoden aus Physik und Astrophysik helfen können, diese erdgeschichtlichen Kriminalfälle aufzuklären. Denn zurzeit machen solche Verfahren große Fortschritte. Die Asche vor langer Zeit explodierter Sterne wurde bereits in alten Sedimentschichten gefunden – und in einem Fall sogar einer Sternenleiche zugeordnet. Weiterhören bei AstroGeo Folge 82: Der hellste Gammablitz aller Zeiten Folge 99: Aluminium im Himmel: Wie Satelliten die Ozonschicht gefährden Weiterführende Links WP: Montagne Noire WP: Devon WP: Kellwasser-Ereignis WP: Hangenberg-Ereignis WP: Gammablitz WP: Ionosphäre WP: Ozonschicht WP: Supernova WP: Beschleuniger-Massenspektrometrie WP: Zeta Ophiuchi HZDR: Hamster – Helmholtz Accelerator Mass Spectrometer Tracing Environmental Radionuclides WP: r-Prozess WP: Kilonova Quellen Hattenbach: Tödliches Licht explodierender Sterne, Spektrum der Wissenschaft (14.03.2024) Ellis et al.: Geological Isotope Anomalies as Signatures of nearby Supernovae, Astrophysical Journal (1996) Neuhäuser et al: A nearby recent supernova that ejected the runaway star ζ Oph, the pulsar PSR B1706−16, and 60 Fe found on Earth, Monthly Notices of the Royal Astronomical Society (2019) Fields & Wallner: Deep-Sea and Lunar Radioisotopes from Nearby Astrophysical Explosions, Annual Review of Nuclear and Particle Science (2023) Episodenbild: K. Urban / ChatGPT
- AstroGeoPlänkel: Universum, Satelliten und unerwartete Eichhörnchen19.09., 00:0019.09.2024, 00:0000:48:22
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! In dieser Episode geht es wieder um euer Feedback zu den Geschichten: Das AstroGeoPlänkel ist eine regelmäßige Sonderfolge, in der es um eure Fragen, Kommentare, Anmerkungen und Wünsche geht.Dieses Mal sprechen wir über die gedankenverknotende Expansion des Universums und warum das junge Universum nicht gleich nach seiner Entstehung zu einem Schwarzen Loch kollabiert ist. Außerdem geht es darum, wie verglühende Satelliten helfen können, Flugbahn und Masse vorher unbekannter Meteoriten zu bestimmen. Wir sprechen auch über unsere Art, True Science-Geschichten zu erzählen und über unsere englischsprachigen Töne. Und zwischendurch geht es auch um Franzis Eichhörnchen, die ihren Balkon – und ihr Herz! – fest in ihren Krallen haben. Weiterhören bei Astrogeo Folge 94: Das Universum und sein Urknall – der Anfang des Anfangs Folge 98: Das Erbe des Urknalls: Wie die Materie in unser Universum kam Folge 99: Aluminium im Himmel: Wie Satelliten die Ozonschicht gefährden Folge 89: Ninjas der Nacht: Die Entwicklung der Säugetiere Folge 78: Kernenergie vor 2 Milliarden Jahren: Der Atomreaktor Oklo Weiterführende Links WP: Kamiokande WP: Eichhörnchen YouTube: Space Shuttle Launch Audio KIT: Starlink-Absturz belauscht Volkssternwarte München: Franzis Vortrag “Der Anfang von Allem: Wie der Urknall ins Universum kam” Quellen Fachartikel: Hans Bethe: Energy Production in Stars, Physical Reviews (1939)
- Aluminium im Himmel: Wie Satelliten die Ozonschicht gefährden05.09., 00:0005.09.2024, 00:0001:10:37
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Am 22. Februar 2018 starten zwei unscheinbare Satelliten in eine Umlaufbahn: Sie sind weder besonders groß, noch auf andere Weise auffällig. Aber diese zwei Satelliten, die den Namen Starlink tragen, läuten einen Wandel im erdnahen Weltraum ein. Und der ist auch heute längst noch nicht abgeschlossen. Wir befinden uns mitten im Zeitalter der Megakonstellationen – von tausenden Satelliten, die viele neue Anwendungen möglich machen. Allerdings kommen diese Chancen der Raumfahrt zu einem hohen Preis. Karl erzählt in dieser Podcastfolge von seiner Langzeitrecherche über die letzten sechs Jahre. Er wollte herausfinden, ob die Atmosphäre durch immer mehr startende Raketen und vor allem durch die stark wachsende Zahl verglühender Satelliten beschädigt werden könnte. Wieder mal geht es um die Ozonschicht: Denn jeder verglühende Satellit hinterlässt Partikel aus Aluminium, die chemische Abbaureaktionen anstoßen könnten und dadurch den planetaren Schutzschicht gegen krebserregende UV-Strahlung der Sonne beschädigen. Mehr von Weltraumreportern und AstroGeo AstroGeo 074: Leuchtende Nachtwolken Verglühende Satelliten: unterschätzte Risiken für Klima und Ozonschicht Starlink: Zensur im All, digitale Gräben und eine neue Industrie Gefährdet Starlink Astronomie und Raumfahrt? Elektrosmog von Starlink-Satelliten stört Radioteleskope Verglühende Satelliten gefährden Ozonschicht Weiterführende Links WP: Space Shuttle WP: Falcon 9 WP: Starlink WP: Mesosphäre WP: Ozonschicht Aaron Boley, University of British Columbia WP: Paul Crutzen WP: FCKW WP: Ozonloch WP: Montreal-Protokoll Johannes Schneider, MPIC WP: Meteoriten ESA: Clean Space Programme José Ferreira, University of Southern California WP: Molekulardynamik-Simulation WP: Sputtern WP: Thermische Ablation BBC: Japan developing wooden satellites to cut space junk Patrick Flamm, Peace Research Institute Frankfurt Quellen Fachartikel: Boley & Byers: Satellite mega‐constellations create risks in Low Earth Orbit, the atmosphere and on Earth, Scientific Reports (2021) Fachartikel: Molina et al.: The reaction of CIONO2 with HCI on aluminum oxide, Geophysical Research Letters (1997) Präsentation: Bekki et al.: Environmental impacts of atmospheric emissions from spacecraft re-entry demise (2021) Fachartikel: Schulz & Glassmeier: On the Anthropogenic and Natural Injection of Matter into Earth’s Atmosphere, Advances in Space Research (2021) [arXiv] Fachartikel: Flamm et al.: Space sustainability through atmosphere pollution? De-orbiting, atmosphere-blindness and planetary environmental injustice, The Anthropocene Review (2024) Fachartikel: Ferreira et al.: Potential Ozone Depletion From Satellite Demise During Atmospheric Reentry in the Era of Mega‐Constellations, Geophysical Research Letters (2024) Episodenbild: NASA/ESA/Bill Moede and Jesse Carpenter
- Das Erbe des Urknalls: Wie die Materie in unser Universum kam22.08., 00:0022.08.2024, 00:0000:50:10
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Der Anfang vom Anfang war gemacht: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatten Wissenschaftler herausgefunden, dass unser Universum nicht ewig und unveränderlich in all seiner Pracht existiert, sondern dass es in ferner Vergangenheit zunächst entstanden ist. Dieses Ereignis bezeichnen wir heute als Urknall – aber was ist dann passiert? In dieser Folge erzählt Franzi die Geschichte eines Physikers namens Ralph Alpher, der herausgefunden hat, wie das Weltall und alles in ihm entstanden ist: wie die Materie in unser Universum kam, allen voran die beiden häufigsten chemischen Elemente Wasserstoff und Helium. Diese Urknall-Nukleosynthese ist bis heute eine der stärksten Hinweise darauf, dass das Universum in einem unvorstellbar heißen und dichten Zustand angefangen hat – und sie verrät uns außerdem, wie lange dieser Anfang vom Allem gedauert hat. Weiterhören bei AstroGeo Folge 94: Das Universum und sein Urknall – der Anfang des Anfangs Folge 79: Fehlende Neutrinos: Als die Sonne kaputt war Weiterführende Links WP: Georges Lemaître WP: Urknall WP: Ralph Alpher WP: Alpher-Bethe-Gamow-Theorie WP: George Gamow WP: Alphastrahlung WP: Hans Bethe WP: Kernfusion WP: Ylem (engl.) WP: Robert Herman WP: Primordiale Nukleosynthese WP: Neutroneneinfang WP: Nukleosynthese Quellen Buch: Joseph D’Agnese – The Scientist and the Sociopath (2014) Buch: Ralph Alpher, Robert Herman – Genesis of the Big Bang (2001) Blog-Artikel: My Unpublished Interview with Astronomer Vera Rubin (2017) Fachartikel: The Origin of Chemical Elements (1948) Fachartikel: What’s in a Name: History and Meanings of the Term „Big Bang“ (2013)
- AstroGeoPlänkel: Urknalllärm, Urvorfahr, Oumamua08.08., 00:0008.08.2024, 00:0000:49:25
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! In dieser Episode geht es wieder um euer Feedback zu den Geschichten: Das AstroGeoPlänkel ist eine regelmäßige Sonderfolge, in der es um eure Fragen, Kommentare, Anmerkungen und Wünsche geht. Dieses Mal sprechen wir ausgiebig über den Sound des Urknalls, der auch etwas mit Rockmusik und der Band Motörhead zu tun hat – und der Frage, ob es Bands gibt, die sogar lauter als der Urknall sind. Außerdem geht es um die Entstehung des Lebens, besonders den ersten gemeinsamen Vorfahren allen Lebens auf der Erde, LUCA. Denn vielleicht könnte der viel früher gelebt haben, als noch vor ein paar Jahren angenommen. Zuletzt kehren wir auch zur Debatte über den ersten interstellaren Besucher Oumuamua zurück – was waren eure Reaktionen zur Alien-Kontroverse um diesen mysteriösen Brocken aus dem All? Weiterhören bei Astrogeo AG094 Das Universum und sein Urknall – der Anfang des Anfangs AG095 Von Tümpeln zu Tiefseevulkanen: Wo entstand das Leben? AG096 Späher von fernen Sternen – was verbirgt Oumuamua? Weiterführende Links WP: Phylogenie WP: Molekulare Uhr WP: Drake-Gleichung Quellen Fachartikel: Moody et al.: The nature of the last universal common ancestor and its impact on the early Earth system, Nature (2024) Fachartikel: Cowie: The ‘Oumuamua Controversy, Nature Astronomy (2021) Episodenbild: Galaxie: ESA/Robert Gendler; Tiefseevulkan: CC-BY Ifremer; Komet: ESA/Hubble, NASA, ESO, M. Kornmesser
- Späher von fernen Sternen: Was verbirgt Oumuamua?25.07., 00:0025.07.2024, 00:0001:38:38
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Am 25. Oktober 2017 finden Forschende in den Daten von vier Teleskopen auf Hawaii ein merkwürdiges Objekt: Es ist ein Lichtpunkt, dessen Umlaufbahn um die Sonne irgendwie seltsam ist. Schnell ist klar: Man hatte den ersten interstellaren Besucher entdeckt. Ein Komet, so vermuten die Astronomen, der aus einem anderen Sternensystem stammt. Karl erzählt in dieser Folge die Geschichte des Objekts 1I/Oumuamua. Obwohl er nach wenigen Wochen bereits aus dem Sichtfeld der meisten Teleskope verschwunden war, konnten einige Daten über ihn gesammelt werden. Diese Daten scheinen aber bis heute nicht gut zusammenzupassen: Zwar beschleunigte Oumuamua nach seinem Vorbeiflug an der Sonne wie ein Komet, der einen Schweif bildet. Aber Teleskope fanden keinen Hinweis auf empor geschleuderten Staub oder austretendes Gas. Auch seine eigenartige Form gibt Rätsel auf, denn die ähnelt entweder einem flachen Pfannkuchen oder einer Zigarre. Die Studienlage ist vielfältig und die Zahl der Hypothesen über den Ursprung und die Entstehung von Oumuamua ist groß. Bekannt wurde der erste interstellare Besucher allerdings durch eine Hypothese des Harvard-Physikers Avi Loeb: Er hält es bis heute für möglich, dass Oumuamua von Außerirdischen gebaut worden ist. Doch seine Herangehensweise, mit der wir uns am Ende dieser Geschichte beschäftigen, schadet der Wissenschaft vielleicht mehr, als dass sie nutzt. Weiterhören bei AstroGeo Folge 62: Pluto – ein Herz und vier Sorten Eis Folge 76: Das Nizza-Modell – Chaos zwischen jungen Planeten Weiterführende Links WP: Minor Planet Center WP: Pan-STARRS WP: 1I/Oumuamua WP: Avi Loeb WP: Oortsche Wolke WP: Komet WP: Banards Pfeilstern WP: 2I/Borisov WP: Spitzer-Weltraumteleskop WP: Vera-Rubin-Teleskop WP: Comet Interceptor WP: Dyson-Sphäre Quellen Minor Planet Center: Comet C/2017 U1 (PANSTARRS) Fachartikel: Bialy & Loeb: Could Solar Radiation Pressure Explain ‘Oumuamua’s Peculiar Acceleration?, The Astrophysical Journal Letters (2018) Fachartikel: Mamajek: Kinematics of the Interstellar Vagabond 1I/’Oumuamua (A/2017 U1), Research Notes of the AAS (2017) Fachartikel: The ‘Oumuamua ISSI Team: The natural history of ‘Oumuamua, Nature Astronomy (2019) Fachartikel: Do et al.: Interstellar Interlopers: Number Density and Origin of ‘Oumuamua-like Objects, The Astrophysical Journal Letters (2018) Fachartikel: Seligman & Laughlin: The Feasibility and Benefits of In Situ Exploration of ‘Oumuamua-like Objects, The Astrophysical Journal (2018) Fachartikel: Fraser et al.: The tumbling rotational state of 1I/‘Oumuamua, Nature Astronomy (2018) Fachartikel: Trissi et al.: Spitzer Observations of Interstellar Object 1I/‘Oumuamua, The Astronomical Journal (2018) Fachartikel: Bergner & Seligman: Acceleration of 1I/‘Oumuamua from radiolytically produced H2 in H2O ice, Nature (2023) Fachartikel: Moro-Martín: Could 1I/‘Oumuamua be an icy fractal aggregate?, The Astrophysical Journal Letters (2019) Fachartikel: Levine et al.: Constraints on the Occurrence of ‘Oumuamua-Like Objects, The Astrophysical Journal (2021) Fachartikel: Hoang & Loeb: Implications of Evaporative Cooling by H2 for 1I/’Oumuamua, The Astrophysical Journal Letters (2023) Fachartikel: Ligterink: Accelerating ‘Oumuamua with H2 is challenging, Nature (2023) Fachartikel: Cowie: The ‘Oumuamua Controversy, Nature Astronomy (2021) Fachartikel: Siraj et al: Physical Considerations for an Intercept Mission to a 1I/’Oumuamua-Like Interstellar Object, Journal of Astronomical Instrumentation (2023) Buch: Avi Loeb: Außerirdisch, Deutsche Verlags-Anstalt, ISBN 978-3-641-26336-2 (2021) [Deutsche Nationalbibliothek] Hinweis zum Episodenbild Oumuamua hat möglicherweise die Form einer langgestreckten Zigarre, wie hier künstlerisch dargestellt. Als wahrscheinlicher gilt mittlerweile die eines oblaten Spheroids, also eines flachen Eierpfannkuchens. Anders als im Bild dargestellt, konnten weder Staub noch Gas eines Kometenschweifs nachgewiesen werden. Doch es könnte nicht nachweisbare Gase wie Wasser, Stickstoff oder Wasserstoff gegeben haben oder groben Staub, der ebenfalls für die genutzten Teleskope unsichtbar gewesen wäre. Deshalb haben wir uns für dieses Episodenbild entschieden. Bildquelle: ESA/Hubble, NASA, ESO, M. Kornmesser
- Von Tümpeln zu Tiefseevulkanen: Wo entstand das Leben?11.07., 00:0011.07.2024, 00:0001:24:37
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Es ist keine ganz einfache Frage, wohl aber eine der größten in den Naturwissenschaften: Woher stammt das Leben auf der Erde? Um uns einer Antwort zu nähern, müssen wir in flachen Tümpeln dümpeln und in die Tiefsee tauchen. Viele große Forscherïnnen haben dazu etwas beigetragen, darunter Charles Darwin, Stanley Miller oder Deborah Kelly. Franzi und Karl nehmen in dieser Folge die Chemikerin Martina Preiner an Bord: Sie war Wissenschaftsjournalistin und Podcast-Host und wurde quasi während eines Interviews mit einem Forscher, das sie führte, zurück in die Wissenschaft geholt. Sie forschte dann in Düsseldorf sowie Utrecht und machte eine Forschungsreise zu vulkanischen Tiefseequellen. Seit 2023 entwickelt sie eigene Experimente, die den möglichen Stoffwechsel der ersten Arten nachstellen, gemeinsam mit ihren Kollegïnnen am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Martina taucht mit uns tief ein in die Forschungsgeschichte zu jener großen Frage, woher das Leben stammt: Von der Spontanzeugung im 19. Jahrhundert und die Idee der flachen Tümpel über das berühmte Miller-Urey-Experiment im 20. Jahrhundert geht es bis zu Martinas eigenem Forschungsgebiet: Wie die ersten wichtigen Stoffwechsel-Prozesse des Lebens vielleicht ohne komplexe Biomoleküle stattfanden. Weiterhören bei AstroGeo Folge 76: Subduktion – das tiefe Geheimnis des Blauen Planeten Weiterführende Links MPI für terrestrische Mikrobiologie: Gruppe Martina Preiner Audible: Und oder zum Quadrat (Paywall) WP: Chemische Evolution WP: Miller-Urey-Experiment WP: Louis Pasteur WP: Spontanzeugung WP: Charles Darwin WP: Alexander Oparin WP: John Haldane (englisch) WP: Nukleinsäuren WP: RNA WP: RNA-Welt-Hypothese WP: Archaeen WP: LUCA – Last Universal Common Ancestor WP: Serpentinisierung WP: Olivin WP: Schwarze / Weiße Raucher WP: Deborah Kelly (englisch) WP: Lost City WP: Haber-Bosch-Verfahren Quellen Fachartikel: Muchowska et al.: Nonenzymatic Metabolic Reactions and Life’s Origins, Chemical Reviews (2020) Fachartikel: Preiner et al.: The Future of Origin of Life Research: Bridging Decades-Old Divisions, Life (2020) Fachartikel: Preiner et al: A hydrogen-dependent geochemical analogue of primordial carbon and energy metabolism, Nature Ecology & Evolution (2020) Fachartikel: Kirschning: On the evolution of coenzyme biosynthesis, Natural Product Reports (2021) Fachartikel: Weiss et al: The last universal common ancestor between ancient Earth chemistry and the onset of genetics, PloS Genetics (2018) Buch: Smith & Morowitz: The Origin and Nature of Life on Earth: The emergence of the fourth geosphere, Cambridge University Press, ISBN 978-1-107-12188-1 (2016) [Wikipedia, Verlag] Episodenbild: CC-BY Ifremer
- Das Universum und sein Urknall – der Anfang des Anfangs27.06., 00:0027.06.2024, 00:0001:18:09
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Unser schönes Universum, so majestätisch, so… ewig und unveränderlich? Als Albert Einstein zu Beginn des 20. Jahrhunderts seine Allgemeine Relativitätstheorie auf das gesamte Universum anwendete, gefiel ihm das Ergebnis ganz und gar nicht: Denn seine Theorie sagte ihm, dass das Universum entweder expandiert oder kollabiert, kurzum, dass es dynamisch sei. Das passte Einstein ganz und gar nicht – denn er lebte zu einer Zeit, als das Universum nur aus einer einzigen Galaxie, nämlich unserer Milchstraße, bestand und dazu noch statisch war. Das heißt: Das Universum verändert sich nicht. Es wird weder größer noch kleiner, es hat es schon immer gegeben und es wird es immer geben. Wie ist unser Universum entstanden? Albert Einsteins Antwort darauf lautete zunächst: gar nicht. In dieser Folge von AstroGeo erzählt Franzi die Geschichte vom Anfang des Anfangs: Ein belgischer Priester und Physiker namens Georges Lemaître fand als Erster heraus, dass sich das Universum ausdehnt – und ist von dieser Expansion des Universums zu seinem Anfang gelangt, den wir heute Urknall nennen. Weiterhören bei Astrogeo Folge 85: Böse Doppelgänger aus der Parallelwelt: Die Physik des Multiversums Folge 77: Asteroseismologie: Schwingende Sterne und innere Geheimnisse Folge 63: Sterne verstehen mit Lochkarten Weiterführende Links WP: Albert Einstein WP: Relativitätstheorie WP: Einsteinsche Feldgleichungen WP: Kosmologie WP: Isaac Newton WP: Vesto Slipher WP: Edwin Hubble WP: Henrietta Swan Leavitt WP: Cepheiden WP: Perioden-Leuchtkraft-Beziehung WP: Georges Lemaître WP: Urknall Empfehlung: Podcast Unboxed – Storys ans Licht gebracht Quellen Fachartikel: Einstein’s conversion from his static to an expanding universe (2013) New York Times: Even Einstein had his off days (2005) Fachartikel: The Contribution of V. M. Slipher to the Discovery of the Expanding Universe (2013) Fachartikel: Lemaître – A Personal Profile (2013) Fachartikel: Dismantling Hubble’s Legacy? (2013) Fachartikel: Hubble Law or Hubble-Lemaître Law? The IAU Resolution (2018) IAU Pressemitteilung: IAU members vote to recommend renaming the Hubble law as the Hubble–Lemaître law (2018) Fachartikel: The Beginning of the World from the Point of View of Quantum Theory (1931) Fachartikel: A homogeneous universe of constant mass and increasing radius accounting for the radial velocity of extra-galactic nebulae (1931) Episodenbild: ESA/Robert Gendler
- AstroGeoPlänkel: Explodierende Sterne und Exovulkane13.06., 00:0013.06.2024, 00:0000:39:12
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! In dieser Episode geht es wieder um euer Feedback zu den Geschichten: Das AstroGeoPlänkel ist eine regelmäßige Sonderfolge, in der es um eure Fragen, Kommentare, Anmerkungen und Wünsche geht. Dieses Mal sprechen wir nochmal über die überwiegend männliche Sehschwäche beim Menschen, wie verschiedene Sterne sterben können und darüber, warum Karl die spannendsten Studien zu Io erst dann findet, wenn die Folge längst aufgenommen ist. Zuletzt geht es um unsere Sprache im Podcast und was wir daran ändern können und wollen. Weiterhören bei AstroGeo Folge 89: Ninjas der Nacht: Die Entwicklung der Säugetiere Folge 91: Ein neuer Stern – die bevorstehende Nova in der Nördlichen Krone Folge 92: Vulkan-Wunderwelt: Wieso brodelt Jupiters Mond Io? Weiterführende Links WP: Supernova WP: 55 Cancri WP: Karbonatite WP: ALMA-Teleskope Youtube: TEDx Stuttgart, Fabian Neidhardt: Die Vielleicht-Ära. Unverbindlichkeit im Alltag Quellen Fachartikel: Hu et al.: A secondary atmosphere on the rocky exoplanet 55 Cancri e, Nature (2024) Fachartikel: De Kleer et al.: Isotopic evidence of long-lived volcanism on Io, Science (2024) Episodenbild: NASA/JPL/DLR; ESO/L. Calçada/M.Kornmesser
- Vulkan-Wunderwelt: Wieso brodelt Jupiters Mond Io?30.05., 00:0030.05.2024, 00:0001:02:40
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Am 9. März 1979 blickte die Astronomin Linda Morabito-Kelly auf eine Aufnahme der Raumsonde Voyager 1 und traute ihren Augen nicht. Erst vier Tage zuvor war die NASA-Mission auf ihrer großen Tour durchs Planetensystem am Jupiter und seinen Monden vorbeigeflogen und hatte dabei nicht nur den Gasriesen, sondern auch seine Monde fotografiert. Als Voyager ein paar letzte Bilder aus der Ferne machte, erschien nun über dem Mond Io eine gewaltige schirmförmige Wolke. Der Vulkanausbruch auf Io gilt bis heute als eine der überraschendsten Entdeckungen der Raumfahrtgeschichte. Sie hat gezeigt, dass der jupiternächste Mond keine lange erkaltete und verkraterte Welt ist, wie etwa der Mond der Erde. Io ist stattdessen eine Vulkan-Wunderwelt: Auf seiner Oberfläche brodeln über 250 Vulkane. Es gibt mehrere Lavaseen, von denen der größe 180 Kilometer misst. Und Aschewolken können schon mal ein Drittel seines Durchmesser überspannen. Karl erzählt in dieser Podcastfolge, was seit 1979 über Io in Erfahrung gebracht wurde – und warum das für Planetenforscherinnen und -forscher heute immer interessanter wird: Denn die vulkanische Aktivität auf Io kann auch etwas über ferne Exoplaneten verraten und genauso über die frühe und vulkanisch aktive Geschichte der Erde und anderer unserer planetaren Nachbarn. Weiterhören bei AstroGeo Folge 46: Der erste Exo-Ozean auf Jupitermond Europa Weiterführende Links WP: Linda Morabito-Kelly WP: Voyager 1 WP: Galileische Monde WP: Io WP: Lava WP: Lavatunnel WP: Simon Marius WP: Caldera WP: Pele WP: Juno WP: Loki Patera WP: Lavasee WP: Nyaragongo WP: CoRoT-7b WP: Magma Ocean (englisch) WP: Io Volcano Observer (englisch) Quellen Fachartikel: S. Peale et al: Melting of lo by Tidal Dissipation, Science (1979) Fachartikel: N. Thomas: A comprehensive investigation of the Galilean moon, Io, by tracing mass and energy flows, Experimental Astronomy (2021) Fachartikel: G. Davies & A. Vorburger: Io’s Volcanic Activity and Atmosphere, Elements (2022) Fachartikel: D. Seligmann et al.: Potential Melting of Extrasolar Planets by Tidal Dissipation, The Astrophysical Journal (2024) Europlanet webinar: Volcanism on Io Linda Morabito-Kelly: The Stories Behind the Voyager Mission NASA: Juno Reveals Dark Origins of One of Jupiter’s Grand Light Shows Episodenbild: NASA/JPL/DLR
- Ein neuer Stern - die bevorstehende Nova in der Nördlichen Krone16.05., 00:0016.05.2024, 00:0000:58:26
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Im Februar 1946 verpasst der Amateurastronom Leslie Peltier die Gelegenheit seines Lebens: Im Sternbild Nördliche Krone ereignet sich ein regelmäßiges, aber seltenes astronomisches Ereignis, auf das er bereits Jahrzehnte gewartet hatte: Es erscheint für wenige Stunden ein neuer Stern – ein Lichtpunkt, der mit bloßem Auge sichtbar ist und der vorher nicht da zu sein schien. Franzi erzählt in dieser Folge vom Phänomen solcher Stellae Novae, kurz Novae. Anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich aber gar nicht um neue Sterne, sondern lediglich um das kurzzeitige Aufleuchten eines alten Weißen Zwergs in einer gewaltigen Wasserstoffexplosion. Obwohl Astronominnen und Astronomen den Prozess heute grob verstanden haben, sind noch viele Fragen um die Nova offen. Da passt es ganz gut, dass derzeit der fragliche Stern im Sternbild Nördliche Krone kurz vor dem nächsten Ausbruch steht. Weiterhören bei Astrogeo Folge 43: Wann explodiert endlich die nächste Supernova? Weiterführende Links WP: Leslie Peltier (englisch) WP: Veränderliche Sterne WP: American Association for Variable Star Observers (englisch) WP: Nördliche Krone WP: T Coronae Borealis WP: Nova WP: Harlow Shapley WP: Tycho Brahe WP: Weißer Zwerg WP: Supernova Quellen AAVSO: Leslie Peltier: The World’s Greatest Amateur Astronomer British Astronomical Association, Variable Star Section Circular, No. 138: The Historic Outbursts of T Coronae Borealis Revisited (2008) Fachartikel: The Story of the „Socks Star“; A Bright Nova Discovered by a Schoolgirl in War Time (2000) Fachartikel: Where have all the novae gone? (2006) Fachartikel: The recurrent nova T CrB had prior eruptions observed near December 1787 and October 1217 AD (2023) Fachartikel: The B & V Light Curves for Recurrent Nova T CrB From 1842–2022, the Unique Pre- and Post-Eruption High-States, the Complex Period Changes, and the Upcoming Eruption in 2025.5±1.3 (2023) American Institute of Physics, Oral History: Robert Kraft Sky and Telescope, March 2024: Get Ready for a Nova’s Bright Return Website der American Association of Variable Star Observers AAVSO NZZ: Jeden Tag kann es so weit sein: Dann flammt am Himmel ein «neuer» Stern auf, der so hell wie der Polarstern sein wird BR24: Warten auf die Sternenexplosion: Diese Nova können Sie sehen Episodenbild: ESO/L. Calçada/M.Kornmesser
- AstroGeoPlänkel: Säugetiere ohne Fell beobachten Exoplaneten02.05., 00:0002.05.2024, 00:0000:48:08
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Im AstroGeo-Podcast erzählen Karl Urban und Franzi Konitzer abwechselnd eine Geschichte, die ihnen die Steine des kosmischen Vorgartens eingeflüstert oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. In dieser Episode geht es um euer Feedback zu den Geschichten: Das AstroGeoPlänkel ist eine regelmäßige Sonderfolge, in der es um eure Fragen, Kommentare, Anmerkungen und Wünsche geht. Weiterhören bei AstroGeo Folge 82: Der hellste Gammablitz aller Zeiten Folge 86: Das Ende der Dinosaurier: Massensterben im Frühling Folge 87: AstroGeoPlänkel: Unendlich viele Affen tippen Shakespeare Folge 88: Biosignatur auf Ozeanwelt K2-18b – lebt da was? Folge 89: Ninjas der Nacht: Die Entwicklung der Säugetiere Weiterführende Links WP: Nukleosynthese WP: GRB 221009A (BOAT) WP: TRAPPIST-1 WP: Säugetiere WP: Farbenblindheit WP: Bergmannsche Regel Quellen Heise: „Brightest Of All Time“: Mit Abstand heftigste Sternenexplosion wirft Fragen auf Fachartikel: Peter Blanchard et al.: JWST detection of a supernova associated with GRB 221009A without an r-process signature, Nature (2024) Fachartikel: Scholtyßek & Kelber: Farbensehen der Tiere, Von farbenblinden Seehunden und tetrachromatischen Vögeln, Springer Medizin (2017) Episodenbild: Illustration: NASA, CSA, ESA, J. Olmsted (STScI), Science: N. Madhusudhan (Cambridge University); CC-BY 4.0 Agustín G. Martinelli, Marina Bento Soares, Cibele Schwanke
- Ninjas der Nacht: Die Entwicklung der Säugetiere18.04., 00:0018.04.2024, 00:0001:11:37
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Im Jahr 1824 beschreibt der britische Geologe William Buckland den ersten Knochen eines Dinosaurier und begründet damit die wissenschaftliche Arbeit und den öffentlichen Hype um die riesigen Echsen. Viel weniger Beachtung findet, dass Buckland noch ein zweites und viel kleineres Fossil erwähnt: Es ist der Kieferknochen eines Säugetieres aus der Jurazeit vor über 145 Millionen Jahren. Seit dieser ersten Beschreibung hat die Erforschung unserer lange ausgestorbenen Vorfahren große Fortschritte gemacht. Und doch stehlen Dinosaurier ihnen öffentlich nicht nur weiter die Show, es halten sich auch einige Mythen über die Evolution der Säugetiere. Von einer äußerst unscheinbaren Entwicklung in der Karbonzeit vor 300 Millionen Jahren, über die überraschend großen Synapsiden im Perm bis zur Entwicklung der Merkmale, die heutige Säugetiere ausmachen: Karl räumt in dieser Folge von AstroGeo mit den Mythen über frühe Säugetier-Vorfahren auf und wagt dabei einen Ritt durch die Erdgeschichte. Weiterhören bei AstroGeo AstroGeo 64: Massensterben im Treibhaus AstroGeo 87: Das Ende der Dinosaurier: Massensterben im Frühling Weiterführende Links WP: William Buckland WP: Säugetiere WP: Kloakentiere WP: Acanthostega WP: Karbon WP: Synapsiden WP: Perm WP: Pangäa WP: Dimetrodon WP: Gorgonopsia WP: Disaster taxon (englisch) WP: Trias WP: Therapsiden Quellen Buch: Elsa Panciroli, Beasts Before Us: The Untold Story of Mammal Origins and Evolution, Bloomsbury Sigma (2021) Episodenbild: CC-BY 4.0 Agustín G. Martinelli, Marina Bento Soares, Cibele Schwanke
- Biosignatur auf Ozeanwelt K2-18 - lebt da was?04.04., 00:0004.04.2024, 00:0001:01:08
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! Eingepackt in eine dicke Atmosphäre aus Wasserstoff fristet K2-18b seit einigen Jahrmilliarden eine eigentlich unbescholtene Existenz als Exoplanet um einen roten Zwergstern. Er kreist irgendwo in Richtung des Sternbilds Löwe, rund 120 Lichtjahre von uns entfernt. Doch nachdem Forschende ihn 2015 entdeckt hatten, gerieten zumindest sie in Aufregung: Denn K2-18b ist zwar größer als die Erde und gleichzeitig weniger dicht – er besitzt also vermutlich keine feste Oberfläche aus Gestein – aber er umkreist seinen Stern in der sogenannten habitablen Zone: der Region um einen Stern, in der es flüssiges Wasser geben könnte. Außerdem ist der Planet mit einer dicken Atmosphäre gesegnet, die sich indirekt mit unseren Weltraumteleskopen beobachten lässt. Somit ist K2-18b ein perfektes Ziel für Forscherinnen und Forscher, die mehr über die für uns so fremde Welt erfahren wollen. In dieser Podcastfolge erzählt Franzi die Geschichte des Exoplaneten K2-18b: was wir derzeit wirklich über diesen Planeten wissen können und was nicht – und woher die Gerüchte kommen, dass auf diesem so unscheinbaren Exoplaneten gar eine Biosignatur entdeckt worden sein soll. Dieser Beitrag ist eingereicht für den Wettbewerb Fast Forward Science 2025. Weiterhören bei AstroGeo Folge 41: Ein Planet namens Poltergeist Folge 53: Es sind nie Aliens – oder? Weiterführende Links WP: K2-18 (Stern) WP: K2-18b (Planet, engl.) WP: Exoplanet WP: Transitmethode WP: Mini-Neptun WP: Hyzänischer Planet WP: Biosignatur WP: Dimethylsulfid WP: James-Webb-Weltraumteleskop WP: Spektroskopie Quellen Fachartikel: Stellar and Planetary Properties of K2 Campaign 1 Candidates and Validation of 17 Planets, Including a Planet Receiving Earth-like Insolation (2015) Fachartikel: Water vapour in the atmosphere of the habitable-zone eight-Earth-mass planet K2-18 b (2019) Fachartikel: JWST Observations of K2-18b Can Be Explained by a Gas-rich Mini-Neptune with No Habitable Surface (2024) Fachartikel: Habitability and Biosignatures of Hycean Worlds (2021) Fachartikel: Carbon-bearing Molecules in a Possible Hycean Atmosphere (2023) Fachartikel: Exoplanet Biosignatures: A Framework for Their Assessment (2018) AAS Nova: K2-18b May Not Be Habitable After All Ars Technica: No, the James Webb Space Telescope hasn’t found life out there—at least not yet NASA Pressemitteilung: NASA’s Hubble Finds Water Vapor on Habitable-Zone Exoplanet for the First Time (2019) NASA Pressemitteilung: Webb Discovers Methane, Carbon Dioxide in Atmosphere of K2-18 b (2023) Exocast (Podcast): Folge 54c (engl.) Exocast (Podcast): Folge 70c (engl.) Planetary Radio (Podcast): JWST finds a new lead in the search for life on a mysterious exoplanet Physics Magazine: The Skinny on Detecting Life with the JWST Episodenbild: Illustration: NASA, CSA, ESA, J. Olmsted (STScI), Science: N. Madhusudhan (Cambridge University)