
Episoden
280- Wie radikal ist Trumps Migrationspolitik?07.10., 19:4007.10.2026, 19:4000:33:39
Live-Aufzeichnung von «Alles klar, Amerika?»: Wie weiter mit Donald Trump nach den Midterms? Am 17. November 2026 im Kaufleuten in Zürich. Infos und Tickets gibt es hier. *** Donald Trump ist wieder auf Wahlkampftour. Vor den anstehenden Zwischenwahlen im November tingelt er durchs Land und tritt auf Rallyes auf. Er schimpft gegen die Demokraten, redet den Krieg im Iran klein, verspricht einfache Lösungen für die steigenden Benzin- und Dieselpreise. Fast immer sind auch die Migrantinnen und Migranten Thema seiner Wahlkampfreden. Unter seiner Präsidentschaft seien die Grenzen sicherer, die kriminellen Ausländer weniger geworden. Seine Migrationspolitik sei deshalb ein voller Erfolg. Erst kürzlich hat die Regierung einen Bericht veröffentlicht, den sie selbst als «Remigrationsreport» bezeichnet. Darin steht, die USA hätten in Trumps zweiter Amtszeit 94 Prozent der Asylgesuche abgelehnt. Über 3,3 Millionen Menschen hätten die USA freiwillig oder unfreiwillig verlassen. Gegen 39 Länder gebe es Einreiseverbote – und 250’000 Visa seien entzogen worden. Was hat Donald Trump in der Migrationspolitik erreicht? Ist das tatsächlich ein Erfolg? Und was bedeutet diese Politik für die Menschen in den USA? USA-Korrespondentin Charlotte Walser hat kürzlich die Geschichte der Deportation von Yagiz Doruk Hallac nachgezeichnet. In einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?» erzählt sie, was die Geschichte dieser Deportation über die Migrationspolitik von Donald Trump aussagt. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Wird Trump für die Republikaner zur Bürde?30.09., 19:0730.09.2026, 19:0700:33:35
Live-Aufzeichnung von «Alles klar, Amerika?»: Wie weiter mit Donald Trump nach den Midterms? Am 17. November 2026 im Kaufleuten in Zürich. Infos und Tickets gibt es hier. *** Die Zwischenwahlen in den USA liegen nur noch einen guten Monat entfernt. Und für Präsident Donald Trump und seine Partei sieht es nicht gut aus. Betrachtet man den Durchschnitt verschiedener Umfragen, sind derzeit nur 37 Prozent mit ihm zufrieden. Die Chancen, dass die Demokraten im Repräsentantenhaus eine Mehrheit erobern können, stehen gut. Möglicherweise liegt auch der Senat in Reichweite. Donald Trump reagiert darauf, indem er seine Anhängerinnen und Anhänger auf sich einschwört. Mehrfach forderte er seine Wählerinnen und Wähler in den letzten Tagen dazu auf, so zu tun, als stünde sein eigener Name auf dem Stimmzettel. Das halten aber längst nicht alle Republikanerinnen und Republikaner für eine gute Idee, wie nun deutlich wird. Immer mehr republikanische Kandidierende distanzieren sich von Trump. Sie kritisieren seine Migrationspolitik, seine Zollpolitik oder die deutlich spürbaren Folgen des noch immer andauernden Iran-Kriegs. Wer sind die Republikanerinnen und Republikaner, die sich nun offen von Präsident Trump abgrenzen? Ist das purer Opportunismus vor den Wahlen oder regt sich in der Partei tatsächlich Widerstand? Und was machen eigentlich die Demokraten mit all dem? In einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?» erklärt USA-Korrespondentin Charlotte Walser, was in der Republikanischen Partei kurz vor den Zwischenwahlen gerade passiert – und welche Folgen das über den 3. November hinaus haben könnte. Hier den Artikel von Charlotte Walser lesen: «Die letzte Schlacht»: Wird Donald Trump zur Bürde für die Republikaner? Produktion: Jacky Wechsler Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Trump im Wahlkampfmodus: Kann er das Steuer herumreissen?23.09., 19:0823.09.2026, 19:0800:33:17
Donald Trump braucht positive Schlagzeilen: In knapp sechs Wochen finden die Midterms statt, bei denen die Republikaner ihre hauchdünnen Mehrheiten im Kongress verteidigen wollen. In den Umfragen liegen sie jedoch zurück. Der anhaltende Iran-Krieg und die steigenden Benzinpreise erschweren die Ausgangslage zusätzlich. Trump hat den Urnengang deshalb stark mit seiner eigenen Präsidentschaft verknüpft. Anders als viele US-Präsidenten vor ihm hält sich Trump im Midterm-Wahlkampf nicht zurück. Er macht die Wahlen zum persönlichen Referendum und mobilisiert seine Anhänger mit allen Mitteln. Gleichzeitig fliessen enorme Summen von Tech- und Krypto-Milliardären in den Wahlkampf der Republikaner. Und es gibt Befürchtungen, dass der politische Druck auf Wählerinnen und Wähler bis hin zu möglichen Behinderungen des Urnengangs zunehmen könnte. Kann Trump das Steuer noch herumreissen? Hilft ihm der pompöse Staatsbesuch von Xi Jinping diese Woche? Oder sorgt eine überraschende politische Entwicklung im Oktober für die Wende? Darüber sprechen Christof Münger, Leiter des Ressorts International, und der langjährige USA-Korrespondent Martin Kilian in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produktion: Jacky Wechsler Trumps Wahlkampfoffensive: Elon Musk öffnet wieder den Geldhahn für Trumps Republikaner Trump verspricht jedem US-Bürger 5000 Dollar – die Kosten wären astronomisch «Soll ich sie zur Hölle schicken?»: Trump droht vor der UNO mit der Vernichtung Irans Mit dieser Rede bereitet Trump einen Angriff auf Wahlen in den USA vor Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- KI erreicht die US-Politik: Wie viel Regulierung braucht es?16.09., 20:1516.09.2026, 20:1500:39:30
«Die KI-Industrie hat viel zu lange gelogen», räumt KI-Boss Dario Amodei ein. Amodei ist der CEO von Anthropic, dem Unternehmen hinter der Sprachmodellreihe Claude. Der KI-Forscher und Unternehmer hatte am Wochenende angeregt, bei der Entwicklung der Technologie das Tempo zu drosseln, um zu verhindern, dass sie binnen Monaten in der Lage sei, die Kontrolle über das Internet zu übernehmen und grosse Schäden anzurichten. Amodeis Aufruf, ausführlich dargelegt in einem Essay, hat weltweit für Aufsehen gesorgt. Vor allem in den USA selbst, die in der KI-Entwicklung führend sind. Andere Branchenvertreter pflichteten Amodei bei und forderten eine stärkere staatliche Aufsicht der KI, darunter Sam Altman, Chef des Chat-GPT-Entwicklers Open AI, sowie Techmilliardär Elon Musk. Dagegen verwahrt sich der US-Präsident, die KI-Industrie zu regulieren. Davon würde nur China profitieren, der globale Rivale der USA und in der KI-Forschung die Nummer zwei der Welt, sagte Donald Trump: «Wer bei der KI gewinnt, gewinnt überhaupt.» Auf seinem Social-Media-Kanal schrieb er, es gebe eine «kranke Verschwörung» gegen KI und Datenzentren und Anthropic-Chef Amodei inszeniere sich als «perfekter kleiner Engel». Was genau fordert Anthropic-CEO Amodei in seinem Essay? Was spricht für eine Regulierung der künstlichen Intelligenz und was dagegen? Was passiert, wenn sich die KI selbstständig macht, wie befürchtet wird? Wird die KI nun noch zum Wahlkampfthema? Und wie regelt das eigentlich die Schweiz? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter, Politikwissenschaftlerin in Birmingham, Alabama, in der neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Produzent: Noah Fend Mehr zum Thema: Warum die KI-Bosse plötzlich so eindringlich vor ihrer eigenen Erfindung warnen Podcast «Apropos»: «KI könnte Menschheit auslöschen», warnt Entwickler – unser Digital-Experte ordnet ein Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Der Terroranschlag 9/11 – 25 Jahre danach09.09., 19:3909.09.2026, 19:3900:37:20
Die Terroranschläge vom 11. September 2001 sind ein Ereignis, das die Geschichte in ein Davor und ein Danach teilt. Wer es miterlebt hat vor dem Fernseher am Arbeitsplatz oder in der Schule, kann heute noch sagen, wann und wo er davon hörte, dass Terroristen Flugzeuge ins World Trade Center in New York und ins Pentagon in Washington gesteuert haben. So auch USA-Korrespondentin Charlotte Walser, die damals bei der Schweizer Nachrichtenagentur SDA arbeitete. Angestellt als Inlandredaktorin musste sie umgehend über die Ereignisse in den USA berichten. 9/11 traumatisierte die USA, die Folgen wirken bis heute nach. Wie erinnern sich die Amerikanerinnen und Amerikaner an 9/11? Was berichten Augenzeugen und Überlebende? Und wie sieht es heute aus mit der Gefahr des islamistischen Terrors? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Charlotte Walser in Washington. Produzentin: Jacky Wechsler Hier den Text von Charlotte Walser lesen: «Wir werden entführt»: Wie der 11. September 2001 seinen Lauf nahm Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Die Bauern sind sauer auf Trump – mit Folgen für die Midterms02.09., 19:3102.09.2026, 19:3100:40:14
Würde heute, Anfang September, in den USA gewählt, bekämen die Demokraten die Mehrheit im Senat. Das sagen die Umfragen. Diese sind jedoch, wie inzwischen bekannt, nicht immer zuverlässig. Auch dauert es bis zu den Zwischenwahlen noch zwei Monate, aber die heisse Phase des Wahlkampfs hat begonnen. Besonders umkämpft ist der ländlich geprägte Mittlere Westen, eigentlich republikanisches Hoheitsgebiet. Farmer und Rancher haben vor zwei Jahren mehrheitlich Donald Trump die Stimme gegeben. Nun aber rumort es bei den amerikanischen Bauern: Die hohen Benzin- und Düngerpreise haben ihre Einkünfte sinken lassen. Davon versuchen die Kandidatinnen und Kandidaten der Demokratischen Partei zu profitieren. Sie wollen die Midterms zum Referendum über Donald Trumps Politik machen. Was ihnen teilweise zu gelingen scheint: In den republikanisch dominierten Bundesstaaten Ohio, Iowa und Nebraska, in denen die Landwirtschaft wichtig ist, liegen demokratische oder unabhängige Kandidaten gemäss Umfragen vorn. Donald Trumps Aussenpolitik strahlt auch auf die Wahlen in Alaska und Maine aus, beides Bundesstaaten, die an Kanada grenzen und mit dem Nachbarland wirtschaftlich verbunden sind. Der Zollstreit zwischen dem US-Präsidenten und dem kanadischen Premierminister Mark Carney hilft dort ebenfalls den demokratischen Bewerbern für den US-Kongress. Andererseits haben die Demokraten auch Kandidaten nominiert, die für viele US-Bürgerinnen und -Bürger nicht wählbar sind. Haben die Demokraten tatsächlich eine Chance, im US-Senat die Mehrheit zu holen? Was würde das für Präsident Trump bedeuten? Und sind bereits Demokraten in Sicht, die sich für höhere Aufgaben empfehlen? Denn unmittelbar nach den Midterms beginnt der Präsidentschaftswahlkampf für 2028. Über all das spricht Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Amokalarm im Schulhaus: Wie lebt es sich mit dem amerikanischen Waffenkult?26.08., 23:3426.08.2026, 23:3400:30:40
Die USA sind bewaffnet: Auf 100 Einwohner kommen 120 Schusswaffen, Revolver, Pistolen, Sturm- oder Jagdgewehre. Also mehr als eine Waffe pro Einwohner, Babys mitgezählt. Das ist Weltrekord. Die Waffen gehören zum amerikanischen Alltag, sie sind überall, zu Hause und auch am Arbeitsplatz. Und sie werden benutzt, oft mit tödlichen Folgen: 2024 starben in den USA 44’447 Menschen an Verletzungen durch Schusswaffen. Das entspricht 13 Todesfällen pro 100’000 Einwohner – eine hohe Zahl. Aber, und das ist die gute Nachricht, im vergangenen Jahr ist gemäss der amerikanischen Bundespolizei FBI die Gewaltkriminalität um fast 10 Prozent zurückgegangen. Trotzdem sind Waffen in den USA omnipräsent, insbesondere in einem konservativen Südstaat wie Alabama, wo die Schweizer Politikwissenschaftlerin Tina Kempin Reuter lebt und arbeitet. Kürzlich musste die Highschool eines ihrer Kinder unvermittelt geschlossen werden. Ein Mail an den Schulleiter enthielt die Drohung eines Massakers. Wie reagiert man in einer solchen Situation? Kommt es öfter vor, dass Schulen wegen einer akuten Bedrohung den Unterricht einstellen müssen? Weshalb gibt es in den USA diesen Waffenkult, und wie einfach ist es, an eine Pistole oder an ein Gewehr zu kommen? Und lässt sich die Situation in den USA mit jener in der Schweiz vergleichen, wo ebenfalls viele Waffen im Umlauf sind? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter in Birmingham, Alabama, bei «Alles klar, Amerika?». Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Trailer: Tod einer Millionärin22.08., 07:0022.08.2026, 07:0000:04:02
In der 5-teiligen Podcast-Serie «Tod einer Millionärin» rekonstruieren Anielle Peterhans, Catherine Boss und Roland Gamp vom Tamedia-Recherchedesk ein aussergewöhnliches Tötungsdelikt im Kanton Luzern. Es geht um ein Millionenerbe, um eine Kindheit im goldenen Käfig, um Verzweiflung – und Gewalt. Um die Frage, wie eine Frau dazu kommt, ihre eigene Mutter zu töten. Und ob man den Tod von Dagmar W.* hätte verhindern können. Die Serie erscheint am 25. August beim Schweizer True-Crime-Podcast «Unter Verdacht». Die erste Folge hört ihr kostenlos. Neue Folgen erscheinen immer am Dienstag. Mit einem Abo des «Tages-Anzeigers», der «Berner Zeitung», der «Basler Zeitung», des «Bund» und eines anderen Tamedia-Titels könnt ihr bereits ab dem 25. August alle fünf Folgen der Podcast-Serie am Stück hören. Diese Podcast-Serie ist eine Produktion des Recherchedesks und des Podcast-Teams von Tamedia. Recherche, Skript & Hosts: Anielle Peterhans, Catherine Boss & Roland Gamp Konzept und Skript: Noah Fend & Sara Spreiter Schnitt und Produktion: Noah Fend & Sara Spreiter Dramaturgische Beratung: Mirja Gabathuler Sounddesign: Simon Meyer Rechtliche Beratung: Matthias Seemann Sprecherinnen: Jacky Wechsler, Sibylle Hartmann Sprecher: Boris Gygax Visuelle Umsetzung: Patrick Vögeli Illustrationen: Michael Treuthardt Gann Planung und Koordination: Annik Hosmann Produkt: Lea Nowack und Franca Soriano *Namen sind geändert. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- «You are fired!» – die vielen Abgänge rund um Donald Trump19.08., 20:5719.08.2026, 20:5700:31:05
Karoline Leavitt hatte auf alles eine Antwort. Meistens musste sie dazu nicht eine Sekunde lang überlegen. Was dann folgte, war meist weder sorgfältig abgewägt noch besonders respektvoll. Sie griff Medienschaffende an, brach Medienkonferenzen ab, verweigerte einzelnen Medien die Möglichkeit, Fragen zu stellen – ganz im Stile (und ganz im Sinne) ihres Chefs, Donald Trump. Seit dem Beginn seiner zweiten Amtszeit war sie Sprecherin des Weissen Hauses. Wegen ihres konfrontativen Stils und ihres Tempos verglich Trump sie auch mit einem «Maschinengewehr». Letzte Woche hat Karoline Leavitt angekündigt, per Ende August als Sprecherin des Weissen Hauses zurückzutreten. Die erst 28-Jährige ist vor rund zwei Monaten zum zweiten Mal Mutter geworden und will sich nun mehr Zeit für ihre Familie nehmen. So lautet die offizielle Begründung für ihren Rücktritt. Damit reiht sich Karoline Leavitt ein in eine Serie hochrangiger Beamter und Beraterinnen, die in den letzten Monaten ebenfalls ihr Amt abgegeben haben – oder abgeben mussten: Heimatschutzministerin Kristi Noem, Justizministerin Pam Bondi, Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard oder Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer sind nur ein paar von ihnen. Was ist da los? Sind es mehr Abgänge als noch in Trumps erster Amtszeit? Und was sagt das über die Regierung aus? USA-Korrespondentin Charlotte Walser ordnet die Kaskade an Kündigungen und Rücktritten in und um Trumps Regierung ein – in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Host: Noah Fend Mehr zu den Abgängen um Trump: Karoline Leavitt tritt zurück – diese Momente bleiben in Erinnerung Generalstaatsanwältin entlassen: Der Aufstieg und der Fall von Pam Bondi Kristi Noem verärgerte Trump – und wurde jetzt entlassen Karoline Leavitt: Trumps «Maschinengewehr» schweigt – ausnahmsweise Lori Chavez-DeRemer: Partys, Rosé-Wein und eine Affäre: Darum tritt Trumps Arbeitsministerin zurück Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Elbridge Colby: der Architekt von Trumps Aussenpolitik12.08., 18:5612.08.2026, 18:5600:35:08
Oft heisst es, Donald Trump agiere bei seinen aussenpolitischen Entscheiden ohne Strategie, vor allem was den Krieg gegen den Iran betrifft. Die nach wie vor gesperrte Strasse von Hormuz und das ungelöste Problem des waffenfähigen Urans im Besitz des Regimes in Teheran scheinen diese Sicht zu bestätigen. Dem widerspricht Elbridge Colby, Unterstaatssekretär im US-Verteidigungsministerium und damit die Nummer drei im Pentagon. Elbridge Colby, Enkel des früheren CIA-Chefs William Colby, gilt als Chefstratege der Regierung Trump. Er fordert seit Jahren, dass die USA möglichst umfassend auf die Rivalität mit China fokussieren. Die kommunistische Führung in Peking dürfe keine regionale Hegemonie erlangen. Wie erfolgreich ist Elbridge Colbys Anti-China-Strategie? Hat er Donald Trump vom Angriff auf den Iran abgeraten? Was sind die Folgen der strategischen Abkehr von Europa? Und wie reagieren die sogenannten Mittelmächte von Kanada über die Türkei bis Saudiarabien auf Colbys Strategie? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzent: Noah Fend Mehr zum Thema: Geschwächte Supermacht: Trump steht vor den Trümmern seiner Politik Elbridge Colby: Das ist der Mann, der Europas Sicherheitsarchitektur auf den Kopf stellen könnte Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Reiches Amerika, armes Amerika05.08., 20:2105.08.2026, 20:2100:37:00
Donald Trump will den Flughafen Washington Dulles umfassend umbauen lassen. Veranschlagte Kosten: 22 Milliarden Dollar. Gleichzeitig driftet das Land wirtschaftlich weiter auseinander. Viele Amerikanerinnen und Amerikaner kämpfen trotz Vollzeitjob darum, Essen auf den Tisch zu bringen und die Miete oder die Arztkosten zu bezahlen. 2024 besass die ärmere Hälfte nur 2,5 Prozent des Vermögens, die reichsten zehn Prozent hingegen zwei Drittel – und die zehn Top-Milliardäre vergrösserten ihr Vermögen zuletzt um 698 Milliarden Dollar. Das scheint dem Zeitgeist zu entsprechen: Im Weissen Haus regiert ein Präsident, der seit Jahrzehnten für Gold, Marmor, Luxus und Reichtum steht. Für viele seiner Anhänger verkörpert Trump den amerikanischen Traum, Wohlstand allein gilt als Zeichen von Leistung und Erfolg. Kritiker sehen darin hingegen eine Kultur, die wirtschaftlichen Erfolg glorifiziert, während die Lebensrealität von Menschen mit niedrigem Einkommen weniger Beachtung findet. Amerika war schon immer ungleich. Heute aber scheint das Land in zwei Welten zu zerfallen. Ist das Zufall, eine Zeiterscheinung – oder weist es auf einen tieferen gesellschaftlichen Wandel hin? Wie leben Reiche und Arme in den USA? Und: Haben Trumps Steuersenkungen den Einkommensschwachen etwas gebracht? Darüber spricht Christof Münger, Leiter International, mit der Politikwissenschaftlerin Tina Kempin Reuter in «Alles klar, Amerika?». Kempin Reuter lehrt und forscht in Birmingham, Alabama. Produzentin: Jacky Wechsler Arm und reich in den USA: Armut erreicht in den USA neuen Rekordwert «Die Superreichen besitzen alles, die anderen fast nichts» «Je grösser das Vermögen, desto gefährdeter ist der Charakter» Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Trump gegen die Medien: Wie weit geht die Einschüchterung?30.07., 09:3330.07.2026, 09:3300:33:35
Es ist einer der gesellschaftlichen Höhepunkte in Washington, wenn sich die Korrespondentinnen und Korrespondenten aus dem Weissen Haus zum Galadinner treffen. Dieses Mal im Hotel Waldorf Astoria, nachdem der Anlass im April im Washington Hilton abgebrochen werden musste, als bei der Eingangskontrolle Schüsse fielen. Die Rede war von einem mutmasslichen Attentatsversuch auf den US-Präsidenten. Donald Trump war diesmal dabei und sprach über eine Stunde. Sein Auftritt galt als unbeholfen: Er griff Journalistinnen und Journalisten an – etwa CNNs Kaitlan Collins, der er «Fake News» vorwarf, sie mit einer bekannten Transfrau verglich und bemängelte, sie lächle nie. Immer wieder hat Trump an Journalistinnen etwas auszusetzen, auch an deren Aussehen. Trotz solcher Ausfälle hofieren ihn manche Medien: aus Angst, den Zugang zu Quellen im Weissen Haus zu verlieren – oder aus Furcht vor Konsequenzen für ihre Publikationen. Das kollidiert mit dem First Amendment, das Pressefreiheit garantiert – ausgerechnet bei einem Dinner, das dieser Freiheit gewidmet ist. Weshalb ist das Verhältnis zwischen Trump und den Journalisten derart angespannt? Wie gelingt es dem US-Präsidenten, sie trotzdem für sich einzuspannen? Welche Medien schrecken nicht vor Trump-Kritik zurück? Und schliesslich: Wer hat weshalb Angst vor Donald Trump? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzentin: Jacqueline Wechsler Mehr zum Thema: Trump macht Witze vor Journalisten, dann wird es ziemlich still im Saal «Linker Wahnsinn, Lüge»: Trump-kritische Journalisten landen am Pranger Nach Hausdurchsuchung durch FBI – Jury setzt ein Zeichen für die Pressefreiheit Trump hetzt gegen Satiriker, droht Medien – und beklagt Europas Umgang mit Meinungsfreiheit Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Die WM ist vorbei – hilft sie Trump bei den Zwischenwahlen?22.07., 18:4122.07.2026, 18:4100:32:14
Das grosse Interesse an der Fussballweltmeisterschaft in den USA scheint Donald Trump zu euphorisieren. Er brachte Gianni Infantino sogar als möglichen UNO-Generalsekretär ins Spiel und regte an, die WM in vier Jahren erneut in den USA auszutragen. Tatsächlich haben die Amerikanerinnen und Amerikaner aus dem Turnier ein Fussballfest gemacht, obwohl Soccer nicht zu ihren Lieblingssportarten zählt. Weniger begeistert sind sie von ihrem Präsidenten: Viele kritisieren die gestiegenen Lebenshaltungskosten, werfen seiner Regierung Korruption und Inkompetenz vor und lehnen gemäss Umfragen den Irankrieg mehrheitlich ab. Trump lässt sich davon nicht beirren. Er soll eine Ausweitung des Konflikts mit Angriffen auf die Region um die Strasse von Hormuz erwägen, während die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen mit einer Blockade der Meerenge zum Roten Meer, die Bab-al-Mandab-Strasse, drohen. Zugleich bekräftigte Trump, den Iran am Bau einer Atomwaffe hindern zu wollen, und kündigte einen baldigen, heftigen Angriff auf die unterirdische Anlage Pickaxe Mountain südlich des Atomkomplexes Natanz an. Wird die Begeisterung für die Fussball-WM Donald Trump bei den Zwischenwahlen helfen? Können die Demokraten davon profitieren, dass Trump im Irankrieg ohne klare Strategie vorzugehen scheint? Und was droht dem US-Präsidenten, falls er am 3. November das Repräsentantenhaus an die Demokraten verliert? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Thema «Der Versager sind Sie»: Demokraten konfrontieren Hegseth mit seinen Aussagen Nach der Strasse von Hormuz rückt die nächste kritische Schiffspassage in den Fokus Trump genehmigt Atomdeal, der Saudiarabien Urananreicherung erlaubt Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Wie Trump das Feindbild Kommunismus wiederbelebt15.07., 18:4015.07.2026, 18:4000:36:40
US-Präsident Trump hat ein neues Lieblingsthema: Seit etwa drei Wochen warnt er bei jeder Gelegenheit vor dem Kommunismus. Eine Agentur hat mitgezählt und kam auf über 80-mal. Offenbar versucht der Präsident, das alte Feindbild aus dem Kalten Krieg zu reaktivieren. Das gemahnt an die McCarthy-Ära Anfang der 1950er-Jahre. Gleichzeitig feiern linke Kandidatinnen und Kandidaten bei den demokratischen Vorwahlen Erfolge. Der progressive Flügel bedrängt das Parteiestablishment. Aushängeschild der Demokratischen Sozialisten, wie sich die jungen Linken bezeichnen,ist Zohran Mamdani, der Bürgermeister von New York City. Mamdani unterstützte etwa Darializa Avila Chevalier. Sie besiegte in New York einen Amtsinhaber und dürfte am 3. November ins Repräsentantenhaus einziehen. Chevalier fordert einen höheren Mindestlohn, mehr soziale Gerechtigkeit, setzt sich für Migrantinnen und Migranten ein – und kritisiert Israels Vorgehen in Gaza, was die Demokraten seit Längerem spaltet. Für Trump ist Chevalier eine Kommunistin.. Wie reagiert das Establishment der demokratischen Partei auf die drohende Spaltung der Partei? Weshalb sind junge Demokraten wie Darializa Avila Chevalier derzeit so erfolgreich? Verfängt Trumps antikommunistische Rhetorik mit Blick auf die Zwischenwahlen? Und weshalb blickt der US-Präsident entspannt auf 2028? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Charlotte Walser in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Walser ist USA-Korrespondentin mit Sitz in Washington, D.C. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Thema Wie Trump die «Rote Angst» schürt Eine demokratische Sozialistin regiert künftig die Hauptstadt der USA Mit diesen fünf Strategien zieht Trump die Massen in seinen Bann Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- 250 Jahre USA: Die bewegte amerikanische Geschichte in 12 Tönen01.07., 16:0001.07.2026, 16:0000:57:23
Geschichte lebt von Dokumenten. Aber nicht nur von Verträgen, Briefen oder Protokollen. Sondern auch von Tonaufnahmen. Das gilt insbesondere für die USA mit ihren zahlreichen Medien, die immer und überall ein Mikrofon hinhalten. Zum 250. Geburtstag der USA haben wir ein Dutzend historischer Töne ausgewählt. Unsystematisch, aber vielleicht zeigen diese Zeitdokumente gerade deshalb ein Bild der vielseitigen Vereinigten Staaten. Das Line-up: Amanda Gorman, Neil Armstrong, John Coltrane, Sally Hemings, Thomas Jefferson, Steve Jobs, John F. Kennedy, Martin Luther King, Abraham Lincoln, Barack Obama, Thomas Paine, Ronald Reagan, Eleanor Roosevelt, Franklin Roosevelt und Bruce Springsteen. Sie alle haben die USA auf die eine oder andere Weise geprägt. Was sagen sie zu ihrem Land? Was sind ihre Hoffnungen, Träume und Ideen? Was haben diese Amerikanerinnen und Amerikaner bewirkt? Was bleibt von ihnen? Und: Wie sind die USA gealtert? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Korrespondentin Charlotte Walser in Washington D. C., mit Professorin Tina Kempin Reuter in Birmingham, Alabama, und mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in Charlottesville, Virginia - in einer Spezialfolge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Produzent: Noah Fend Mehr zum 250. Jubiläum der USA: So feiern die USA ihren runden Geburtstag Leere Pavillons, eine Konföderiertenflagge und lauwarme Getränke Älteste Demokratie der Welt? «Das sind eindeutig wir. Sie haben das von uns abgeschaut» «Seine Kugeln sind nahezu perfekt»: Was ein Basler mit der Amerikanischen Revolution zu tun hatte Elisabeth Bronfen zu 250 Jahre USA: «Die meisten Schweizer wissen gar nicht, wie amerikanisiert sie sind» Jill Lepore über 250 Jahre USA, Trump und die Demokratie: «Es gibt vieles, das man feiern könnte, wenn Trump nicht alles an sich reissen würde» 25 grossartige Dinge, die wir den USA verdanken Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Kulturkampf in der Wildnis: Wie Trump die Nationalparks politisiert24.06., 20:3124.06.2026, 20:3100:30:57
Jedes Jahr besuchen mehrere hundert Millionen Menschen die amerikanischen Nationalparks. Sie waren Orte, auf die sich das heute politisch so gespaltene Land einigen konnte. Die Postkarten-USA. Doch dann kam Donald Trump. Er war erst seit wenigen Wochen zurück im Weissen Haus, als er Ende März 2025 ein Dekret mit dem Titel «Restoring Truth and Sanity to American History» unterzeichnete. Offiziell sollte das Dekret verhindern, dass Bundesinstitutionen aus Sicht der Regierung «anti-amerikanische» oder «ideologisch verzerrte» Geschichte verbreiten. Daraufhin wurden historische Ausstellungen diversen Nationalparks abgebaut.Jetzt hat ein Gericht in den USA dieses Vorgehen vorerst gestoppt – und Trumps Regierung aufgefordert, die entfernten Erinnerungen bis zum 250. Nationalfeiertag am 4. Juli 2026 wieder anzubringen. Auch abseits vom Streit um die Erinnerungskultur sind die Nationalparks politischem Druck ausgesetzt: Trumps Innendepartement entliess über 1000 Mitarbeitende des National Park Services, der die Nationalparks verwaltet, und gab einzelne geschützte Gebiete für Öl- und Gasbohrungen frei. Wie steht es um die Nationalparks unter Donald Trump? Welche Folgen hat das für die Natur? Welche für die Besucherinnen und Besucher? Und warum macht der Präsident das alles? Tina Kempin Reuter, Professorin für Politikwissenschaften an der University of Alabama at Birmingham, ordnet ein, was es bedeutet, wenn die Nationalparks Austragungsorte politischer Konflikte werden. Sie ist zu Gast bei Noah Fend in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Mehr zum Thema: USA müssen Erinnerungen an Sklaverei vorerst wieder anbringen «Wie in Orwells Roman ‹1984›»: Bundesrichterin entscheidet gegen Donald Trump Yosemite befürchtet überquellende Abfallkübel und rücksichtslose Touristen Was Trump in Amerikas Nationalparks anstellt, könnte USA-Reisen erheblich verändern Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Trumps Iran-Deal: Teheran musste kaum Zugeständnisse machen17.06., 19:0017.06.2026, 19:0000:33:56
US-Präsident Trump hatte beim G7-Gipfel im französischen Évian einmal mehr betont, der Iran werde nicht über Atomwaffen verfügen. In der Vereinbarung ist die zentrale Frage des iranischen Atomprogramms jedoch nicht geregelt. Man wolle sich in den 60 Tagen nach der Unterzeichnung auf ein abschliessendes Abkommen einigen, heisst es. Fürs Erste verpflichtet sich der Iran, keine Atomwaffen zu bauen. Das versichert das islamistische Regime allerdings seit Jahren – und baute gleichzeitig sein Nuklearprogramm aus. Die geplante Zeremonie zur Unterzeichnung des Memorandum of Understanding am Freitag auf dem Bürgenstock hoch über dem Vierwaldstättersee ist eigentlich überflüsslig geworden. Trump hatte das Rahmenabkommen mit dem Iran im Schloss Versailles bei Paris in der Nacht auf Donnerstag unterzeichnet. Danach reiste der US-Präsident nach Hause. Für den Iran unterschrieb der iranische Präsident Massud Peseschkian sein Vertragsexemplar in Teheran. Was ist von Trumps Deal mit dem Iran zu halten? Wer kommt besser weg, der Iran oder die USA? Und was sind die Folgen für den Nahen Osten, insbesondere für Israel, für die USA, die Europäer – und für Trump selbst? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Martin Kilian in Charlottesville, Virginia. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zu Trumps Deal mit dem Iran: Die Drohung mit der Atombombe ist für Teheran wichtiger als die Waffe selber Trump löst kein Problem ausser eines, und das hat er selbst verursacht Friedensdeal: Die USA und der Iran einigen sich – doch worauf genau? Ticker zum G7-Gipfel Selbst Hegseth und Rubio zweifeln an Trumps Iran-Deal Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Fussball-WM 2026: Wie politisch wird das Turnier?10.06., 19:3510.06.2026, 19:3500:36:01
Am Donnerstag beginnt in den USA, Kanada und Mexiko die Fussball-WM 2026. Sie ist so gross wie noch nie, die Tickets sind so teuer wie noch nie – und zum ersten Mal in der Geschichte führt ein Gastgeberland (die USA) Krieg gegen einen WM-Teilnehmer (den Iran). Zwar hat Fifa-Präsident Gianni Infantino in den letzten Jahren alles (wirklich alles) getan, um Trump gnädig zu stimmen. Sogar einen extra erschaffenen Fifa-Friedenspreis hat Infantino Trump verliehen. Wenige Wochen später hat dieser dann den Iran angegriffen. Aber nicht nur wegen des Iran-Krieges sind die Vorzeichen vor diesem Turnier speziell: Auch die Beziehungen zwischen den drei Austragungsländern sind angespannt: Trump schiebt massenhaft Mexikaner ab, verhängt hohe Importzölle und droht immer wieder mit einer Annexion Kanadas. Einreisen werden erschwert oder ganz verwehrt. Wie beeinflussen diese Spannungen das Turnier? Wie politisch wird diese Fussball-WM wirklich? Und wie geht es den Amerikanerinnen und Amerikanern mit diesem Anlass? In einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?» blickt US-Korrespondentin Charlotte Walser aus politischer Sicht auf die Fussball-WM 2026 und sagt, was das Turnier für die USA wirklich bedeutet. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zu den politischen Spannungen rund um die Fussball-WM 2026: Gianni Infantino ist sich für keine Anbiederung zu schade Trumps Spiel der Ablenkung USA gegen Mexiko und Kanada: Das wird kein Sommermärchen Andrew Giuliani ist Trumps Mann für die Fussball-WM Der Iran hat sein Quartier in Mexiko statt in Arizona – für Spiele darf er in die USA Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Midterms: Wie stehen die Chancen für die Demokraten?03.06., 19:5703.06.2026, 19:5700:35:56
Eigentlich ist die Ausgangslage für die Demokraten ausgezeichnet: Präsident Trump leidet unter tiefen Zustimmungswerten, er führt einen unbeliebten Krieg gegen den Iran, und die Lebenshaltungskosten in den USA sind gestiegen. Trotzdem steht keineswegs fest, dass die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus oder im Senat oder gar in beiden Kammern des Kongresses holen werden, wenn am 3. November gewählt wird. Die Demokratische Partei bleibt notorisch zerstritten, und die schmerzhafte Niederlage gegen Donald Trump 2024 scheint nicht überwunden. In welchem Zustand befindet sich die Demokratische Partei? Wie geht sie heute mit der Niederlage von 2024 um? Wie stehen die Chancen, am 3. November zu gewinnen? Und was würde das für die Präsidentschaft von Donald Trump bedeuten? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzentin: Jacky Wechsler Trump, die Demokraten und die Zwischenwahlen: Es könnte knapp werden für die Demokraten in Kalifornien Er setzt sich bei Texas-Demokraten durch – und fordert Republikaner mit christlicher Sozialpolitik heraus Trump tut alles dafür, dass die Zwischenwahlen zur Farce werden Donald Trump will die Briefwahl per Dekret erschweren Kongressabgeordneter ist seit Monaten verschwunden – und gewinnt trotzdem die Vorwahl Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Wer hat Donald Trump zum Angriff auf den Iran geraten?27.05., 19:4127.05.2026, 19:4100:43:46
Nach exakt drei Monaten Krieg zeichnet sich ab, dass Trump und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu weder mit einer kohärenten Strategie in den Krieg gezogen sind, noch den Gegner richtig eingeschätzt haben, einer der ältesten Fehler der Kriegsführung. Der US-Präsident schien überrascht zu sein, als der Iran gegen die amerikanischen Verbündeten am Golf zurückschlug und in der Lage war, die Strasse von Hormuz zu blockieren. Damit verfügt Teheran nun über ein neues Druckmittel, was seine Verhandlungsposition ungeachtet der militärischen Rückschläge verbessert. Trump trägt die alleinige Verantwortung für den amerikanischen Feldzug gegen den Iran, er hat sich für diesen Krieg entschieden. Offenbar wurde er jedoch von unterschiedlicher Seite dazu ermuntert, nicht nur vom Alliierten Netanyahu. Auch Verteidigungsminister Pete Hegseth soll für einen Angriff votiert haben. Lindsey Graham, Senator aus South Carolina, sprach bereits am zweiten Kriegstag davon, dass das «Terrorschiff Iran» nun sinke. Angeblich hat sich auch General Brad Cooper für den Angriff ausgesprochen. Als Chef des für den Nahen Osten zuständigen US-Zentralkommandos leitet Cooper den Krieg. Wie kann es sein, dass die USA in diesen Krieg zogen, ohne für das Problem der Strasse von Hormuz einen Plan zu haben? Was sagen die Trump-Kritiker in Washington dazu? Welche Optionen bleiben dem Präsidenten? Und was wären die Folgen einer strategischen Niederlage der USA? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.